Elternforum Rund ums Baby

Umgang mit Mamaphase

Umgang mit Mamaphase

Halimon

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Hallo! Wie seid ihr damit umgegangen, wenn euer Kind plötzlich nur noch bei Mama sein wollte? Meine, 14M, ist momentan etwas unausgeglichen, schläft schlecht, will wieder ständig an die Brust. Ich vermute die Zähnchen. Der Papa darf sie nicht mehr nehmen. Da brüllt sie. Am liebsten nur bei Mama auf dem Arm, oder auch auf dem Boden, solange ich dabei bleibe. Sie möchte zum Einkaufen nicht in den Buggy gesetzt werden, aber erst recht nicht mit Papa zuhause bleiben Mir tut es auch für ihn leid, der sich immer wieder große Mühe gibt, sie spielerisch abzulenken aber immer vehement abgelehnt wird. Eigentlich wollte ich wieder einen Abend pro Woche zum Sport gehen, aber wenn ich das Haus verlassen will, bricht so ein Drama aus, dass ich es überhaupt nicht genießen kann - keiner von uns dreien. Wie habt ihr das gemacht? Das Kind 100% bei euch gehabt? Oder weiter Euer Ding durchgezogen, da Ihr ja wusstet, dass es bei Papa eigentlich in den besten Händen ist? Hat der Papa irgendetwas getan um wieder akzeptiert zu werden oder kam das von ganz alleine? Danke und liebe Grüße!!


Jumalowa

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Antwort auf Beitrag von Halimon

Das kommt drauf an. Beruhigt Sie sich denn nach einer Weile? Ich bin eher der Typ, ich würde verzichten und und mir sagen, diese Phase geht vorüber. Gerade wenn es den Kleinen nicht gut geht ist das ganz normal. Das kann in 2-3 Wochen ja auch schon wieder ganz anders aussehen. Wie du schon schreibst, es bringt nichts wenn alle damit gefrustet sind. Auf der anderen Seite darfst du als Mutter aber auch nach deinen Resourcen schauen! Wenn du mal eine Auszeit brauchst würde ich sagen, da müssen Mann und Kind auch mal durch. Vielleicht am Wochenende eher am Morgen wenn es Abends noch so garnicht klappt. Oft ist die Stimmung am Vormittag besser.


mamsibamsi

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Antwort auf Beitrag von Jumalowa

Also wenn es nur eine kurze Phase ist okay. Aber ich frage mich, wie es wieder anders werden soll, wenn Papa und Kind gar keine Gelegenheit bekommen wieder gemeinsam zu zweit Zeit zu verbringen. Der Partner muss doch auch die Chance bekommen, sie trösten zu können. Das dauert dann vielleicht mal etwas länger, aber man schadet doch dem Kind dabei nicht.


Jumalowa

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Antwort auf Beitrag von mamsibamsi

Auf eine Mamaphase folgt auch irgendwann eine Papaphase zumindest war es bei meinen Kindern so und man liest und hört es immer wieder. Darauf hat man kaum einen Einfluss. Wenn der Papa den ganzen Tag arbeiten ist und Abends dann ein hysterisch schreiendes Kind beruhigen soll sehe ich das nicht als Chance sondern als frustrierend für beide Seiten an.


Halimon

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Antwort auf Beitrag von Jumalowa

Ja, bin auch eher der Typ, der verzichtet, weil ich meine Aufgabe als Mutter schon so verstehe, für sie da zu sein, wenn sie mich braucht. Was sie ja gerade unmissverständlich zeigt. Gleichzeitig hinterlässt es immer ein etwas unschönes Gefühl, wenn Papa sie nehmen will, damit ich fix zur Drogerie kann, er für sie singt, sie schaukelt und alles gibt, und sie so brüllt, dass wir es nicht mehr aushalten und ich sie schließlich meinem etwas bedröppelten Mann doch wieder abnehme. Hat was von: "bei dir wird das ja eh nix" obwohl das natürlich nicht so gemeint ist und er das rational auch weiß. Ich hoffe, es gibt sich einfach wieder in 1-2 Wochen wie du schreibst!


Halimon

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Antwort auf Beitrag von mamsibamsi

Genau, natürlich möchte ich vermeiden, dass sich das verfestigt. Sie soll wissen, dass beide Eltern für sie da sind, jeder auf seine Weise. Meine Sorge ist, dass es das Gegenteil bewirken könnte, wenn ich einfach gehe, während sie so aufgebracht ist, und sie danach erst recht anhänglich ist. Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt.


Fleurdelys

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Antwort auf Beitrag von Halimon

Meine (18M) hat auch momentan eine sehr anhängliche Phase. Sie akzeptiert zwar auch Papa, ich darf aber nicht weit weg gehen. Eigentlich müsste ich mal einen Termin zur Zahnreinigung machen, aber mein Mann meint, sie würde ja nicht allein bei ihm bleiben… Das kann sich ja wieder ändern bis ich den Termin habe, ist aber leider schlecht vorhersehbar. Ich bin auch zwiegespalten, ich würde sie ja auch gern einfach beim Papa lassen, weil ich weiß, dass es ihr nicht schadet. Aber mein Mann sträubt sich dagegen, da er Angst hat, dass sie dann eine Stunde durchweint


Halimon

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Antwort auf Beitrag von Fleurdelys

Ich habe bei jedem deiner Beträge den Eindruck, dass unsere Töchter sich sehr ähnlich sind


Fleurdelys

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Antwort auf Beitrag von Halimon

Oh, das mag sein - da muss ich mal drauf achten


Pocahontas1234

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Antwort auf Beitrag von Halimon

Wahrscheinlich habt ihr das schon probiert aber ich schlag es trotzdem vor. Vielleicht wird es besser wenn ihr die Zeit erstmal zusammen verbringt. Bringt sie z. B. zusammen ins Bett, der Papa soll sie nehmen und hinlegen aber du bist auch dabei. Allgemein soll der Papa sie öfter nehmen aber du bleibst auch dabei. Meine Tochter hat seit Wochen eine Phase, dass nur ich sie ins Bett bringen darf. Ansonsten wird der Papa aber bei allem anderen akzeptiert. Das sind halt wahrscheinlich alles Phasen, die sich auch wieder ändern.


Halimon

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Antwort auf Beitrag von Pocahontas1234

Ja, ist bestimmt sinnvoll, erstmal viel zu dritt zu machen! Ins Bett bringe ich sie gerne, wenn sie sich tagsüber wieder bei ihm wohlfühlt, das würde schon viel helfen. Danke für deine Antwort! :)