ilsevonderunkrautfarm
Wie oft wendet ihr gernerneutrale Pronomen und entsprechende Worte an? ZB anstatt Arbeitnehmer*innen (was auch nicht ganz korrekt ist) zB Mitarbeitende. Studierende. Usw. Ich bemüh mich, das grade auf Arbeit im Schriftstücken umzusetzen, da kann man länger überlegen. Im täglichen Wortgebrauch ist es noch etwas schwerer.
Ich versuche eher das als sämtliche * _ etc. Formen, schriftlich funktioniert das halbwegs. Gesprochen - naja. Eher nicht....
Oft. Ich versuche es zumindest, aber oft nehme ich eher die Variante mit dem Stern oder nur die weibliche Form, wenn es nicht anders geht. Ist wirklich nur Gewohnheit. So, wie sich ja auch die Bezeichnung "Fräulein" geändert hat.
gar nicht und ich benutze oft das generische maskulinum.
Hier genauso..
So mache ich es auch
In der Theorie immer. Klappt im Eifer der Gefechts aber halt nicht immer. Ist doch aber auch nicht schlimm. So ne umgewöhnungsphase dauert halt.
Ich hab keine Ahnung
ich achte nicht wirklich drauf
Gar nicht. Es sieht scheußlich aus und ausgesprochen ist es noch dreimal schlimmer. Es gibt Sprachen, da geht das, aber im Deutschen wirkt es wie gewollt und nicht gekonnt.
Ich persönlich fühle mich aber auch nicht weniger als Frau, nur weil ich als generisches Maskulin bezeichnet werde
Hier unterschreibe ich.
Ich nicht. Ist aber auch egal, wie ihr das findet, es wird sich durchsetzen. ebenso, wie es sich ja auch durchgesetzt hat, dass man Frauen nicht als Fräulein bezeichnet.
Ich mache das auch nicht
Ich werde es niemals anwenden. Es gibt wirklich wichtigeres in meinem Leben als auf die Unzufriedenheit weniger Leute einzugehen. Diese Bezeichnungen sind wirklich so unwichtig wie der Reissack in woauchimmer.
Seh ich genauso. Über die Diskussion habe ich mich schon vor 20 Jahren im Studium gewundert. Ich benutze das möglichst nicht, es verschandelt absolut unsere Sprache. In Übersetzungen muss ich ab und zu überlegen, ob mein Kunde das wünschen könnte. Gefordert wurde es bisher aber noch nicht.
Ja, Dir ist Gleichberechtigung halt schnuppe, anderen nicht. Kannst Du einfach weiter so machen, dann wirst Du irgendwann wohl ziemlich alleine sein. Auch ein Statement.
Warum sollte mir das schnuppe sein? Ich lasse mich nicht schlechter als Männer behandeln. Dazu brauch ich doch aber kein *innen in meinem Leben. Herrgott, überhaupt nicht brauche ich das. Manchmal sollte man einfach dankbar sein fürs Leben und nicht immer irgendwo einen Fehler suchen. Wir leben in Deutschland, ganz ehrlich, besser kann es uns nicht gehen. Das sollte auch mal reichen.
Hallo, nie. Wenn, sage und schreibe ich sowohl die männliche als auch die weibliche Form (meist in der Reihenfolge, wie im Wörterbuch auch sortiert wäre), im Schriftlichen mit Schrägstrich oder durch "bzw." getrennt. Alles andere ist kein korrektes Deutsch, und in meinem Beruf habe ich (auch) dahingehend eine Vorbildfunktion. Wichtig ist es mir aber schon, dass beides seinen Platz hat, ich tippe Texte ab, statt sie zu kopieren, wenn nur eine Firma verwendet wird. Unserem Sohn gegenüber versuche ich allerdings, "Kind" statt "Junge" oder "Mädchen" zu sagen, wenn wir ein Kind nicht kennen. Viele Grüße
*Form statt Firma...
Ich bin ein riesiger Fan von Gleichberechtigung und Toleranz sowie freier Entfaltung. Aber diese Genderdiskussion finde ich ehrlich gesagt total übertrieben und albern. Von daher achte ich da nicht besonders drauf, nur in offiziellen Schriftstücken drauf. Aber sonst bleibe ich bei Kollegin/Kollege etc und nenne sowohl maskulinum und Feniminum.
Ich schreibe Arbeitnehmer/innen; jedoch nicht Mitarbeitende/Studierende. Ist mir bislang auch noch nie in den Sinn gekommen und ist mir auch auch irgendwie zu... "fremd"... und zu... "umständlich"...
Da unsere Uni mittlerweile konsequent die Toiletten für alle Geschlechter und den gleichberechtigten Rat der gender beauftragten eingeführt hat, werde ich mich hüten, da in einem Schriftstück mal nicht drauf zu achten. Ausgesprochen setzt es sich hier mittlerweile auch durch. Finde es cool, dass die Grenzen si langsam verschwinmen
Manche dieser Wörter sind für mich schon so etabliert, dass sie für mich auch in der mündlichen Sprache normal sind, Studierende z.B.. Solche beide Geschlechter umfassenden Begriffe sind mir auch deshalb lieber, weil sie leichter auszusprechen sind als *-Bezeichnungen. Letztere führen leider zu einem ziemlich holprigen Sprachduktus.
Das ist aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Im Singular hast du nämlich "den/die Studierende(n), der/die heute eine Klausur schreibt". Das ist alles andere als schön.
Im Singular kenne ich das Geschlecht.
Wenn es möglich ist, dann nutze ich solche Wortgebilde auch in der alltäglichen Kommunikation. Es kommt aber auch auf den Kontext an. Die Kommunikation und das Vokabular unterscheiden sich ja je nach Gesprächspartner. In Uni, Schule und fachlichen Gesprächen verwende ich solche Worte selbstverständlich häufiger als im lockeren Gespräch mit der Freundin. In meiner Uni wurde uns das schon früh vermittelt und immer Wert darauf gelegt. Ich kenne aber einige Germanisten aus dem Studium, die darin eine Verunglimpfung der deutschen Sprache sehen. Lustig fanden immer meine männlichen Kollegen im Referendariat die Bezeichnung „die LiV“ (Lehrkraft im Vorbereitungsdienst), mit der sie ebenfalls gemeint waren. Gestört hat es sie nicht.
Das mit der verunglimpfung ist wohl so eine Sache, die sich durch sämtliche Generationen seit Anbeginn der sprachentwicklung zieht. Wirklich lustig, wenn man bedenkt, welchem Wandel die Sprache(n) stetig unterzogen sind und vor allem die Tatsache, dass fast jede Sprache, die heute auf der Welt gesprochen wird, auf die Verschmelzung oder den prägenden Einfluss mehrerer anderer Sprachen zurückgeht.
Privat fast gar nicht, beruflich muss ich es machen, da beschränke ich mich auf das absolut Notwendige. Wenn der Kunde es wünscht/ich es für angebracht halte, mache ich eine Minimalvariante, um den Schein zu wahren.
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