ilsevonderunkrautfarm
Die Preise explodieren, Lebensmittel, Energie, Sprit, Baumaterialien. Alles steigt und steigt. Die Ukraine-Krise macht es nicht besser. Familien mit niedrigem Einkommen macht es zu schaffen. Die Preise liegen zT 20,5% höher im Vergleich zum Vorjahresmonat. Alleine wenn man auf Diesel und Benzin schaut, kriegt man Tankbulimie. Man tankt und könnte kotzen, wenn man dann bezahlen will. Grade Pendler merken das extrem. Nur leider sollten diese (laut Verbraucherzentrale) in dieser Hinsicht (Pendlerpauschale) mit dem neuen Entlastungspaket nicht berücksichtigt werden. Es ist momentan irgendwie eine never ending Story. Inflation at it‘s best. Was denkt ihr. „Fangen“ sich die Preise irgendwann wieder? Vorallem: sinken die Energiepreise wieder? Sollten dir Unternehmen dann verpflichtet werden, die sinkenden Energiepreise an die Verbraucher weiterzugeben? Ich meine, bringt ja nichts, wenn der Liter Diesel zB irgendwann wieder 1,20 Kostet (anstatt wie jetzt 1,70) und diese Ersparnis dann beim Unternehmen bleibt, welches Konsumgüter anbietet/herstellt usw.
Natürlich bemerkt man das. Gerade der Diesel ist völliger Wahnsinn. Es ruiniert mich nicht, aber natürlich ärgert es mich. Und nein ich glaube nicht dass nochmal was billiger wird, außer der Sprit vielleicht.
Ich bin Optimist und denke, die Preise werden wieder sinken. Da ich beim Einkaufen nicht auf Preise achte(n muss), merke ich da wenig. Unsere Stromabschläge (wir heizen mit Strom, Pellets und Holz; kein Gas oder Öl) verändern sich ständig. Da schaue ich schon gar nicht mehr drauf. Mein Mann vergleicht nur noch die Verbrauchsdaten, und die sind recht konstant. Mein Mann fährt kaum noch Auto, seit er im Ort arbeitet. Wenn die Motorradsaison beginnt, wird er die Spriterhöhung merken. Ich pendle täglich. 70 km einfach, bis ich mich unter rotzenden Zug-Mitfahrern wieder wohl fühle. Dann wären es noch 30 km einfach zum Bahnhof. Ca. ein Mal pro Woche tanke ich aktuell meinen Diesel voll, und da fällt sogar mir der Preisunterschied auf. Ich bin echt froh, dass wir unser Häusle weit draußen noch zu einem günstigeren Zeitpunkt übernommen und schnell abgezahlt haben. So kommt man mit nicht so hohem Gehalt noch ganz gemütlich durchs Leben. Der Batzen Miete oder Rate haut finanziell übel rein.
Irgendwie bin ich so, dass ich mir Preise einfach nicht merken kann. Ich vergesse von einem zum anderen Einkauf was die Sachen gekostet haben.
Manche erzählen mir immer dies und jenes ist im Netto 20 Cent billiger als im Rewe und ich frag mich immer wie man sich sowas merken kann ![]()
Es geht ja nicht um die einzelnen Preise.
Aber ob ich nun 50€ oder 85€ für eine Tankfüllung bezahle oder 80€ oder 150€ für einen Wocheneinkauf macht schon etwas aus oder nicht?
So geht es mir auch! Ich wusste noch nie was was kostet und kaufe täglich was ich haben will. Nur an der Tankstelle weiß ich es. Diesel 1,75! Noch nicht lange her da war es 1 €.
Wer regelmäßig ungefähr die gleichen Ausgaben hat, merkt das bestimmt. Wer nur ab und zu mal tankt und keine Wocheneinkäufe macht, weniger. Als Oft-Tanker merke ich persönlich es, als unorganisierter Einkäufer nicht.
Also ich mache Wocheneinkäufe, aber so unterschiedliche dass mir Preisunterschiede nicht auffallen…. Einzig Milch und Fleischpreise habe ich im Kopf, weil ich beides nur in Aktion kaufe…
Tatsächlich gehen wir auch los und kaufen das, auf was wir grade lust haben. Auf Angebote achte ich weniger.
Aber wenn man tatsächlich mal zusammenrechnet, können einem schon die Augen flattern, was es mittlerweile mehr kostet.
Manchmal, da stehe ich und will mir eine Kugel Eis auf die Hand kaufen. 2,10€ für eine Kugel. Ich kenne es tatsächlich noch mit 0,40€. Ist echt schon eine ganzr Weile her (2005). Aber versuch mal heute, dir gar ein Brötchen für 0,40€ zu kaufen
Ich schau mir die Dieselpreise morgens auf der Fahrt zu Arbeit immer im Vorbeifahren an und schlucke. Fast immer trifft es mich dann nachmittags. Da gibt es eine Tankstelle am Mittleren Ring, aber ohne direkte Zufahrt. Die ist immer erstaunlich "günstig". Günstiger als das, was ich in der Früh sehe, und günstiger als die Tanke bei mir hinterm Haus.
Ich kaufe oft nach Angeboten, selbst da ist es mir schon aufgefallen. Ich bin ja heilfroh, das wir keinen Diesel mehr haben, da wäre ich richtig angesp...... und ein Haus müssen wir GSd, auch nicht mehr bauen.
Meine Tochter rollt immer mit den Augen, wenn ich von den 60 Pfennig Eiskugeln in meiner Jugend im Münchner Raum erzähle. 1,40 Euro für eine Kugel, hier in der Pampa, ist schon krass. Eis auf der Diele war damals schon ein Luxus für mich. Die Preise jetzt sind der Wahnsinn. Da wir die Betreiberfamilie gerne mögen, tut es aber nicht so sehr weh. Das ist aber wirklich fast das einzige, wo mir die Preissteigerung so krass bewusst ist. Der Rest lief immer nebenbei. Viele haben die Spritpreise aus Jahrzehnten im Kopf. Ich habe schon immer getankt, wenn es halt nötig war, und habe dann nicht erst ewig nach der billigsten Tanke gesucht. Aber der aktuelle Preissprung ist sogar mir beim Tanken aufgefallen.
Beim Diesel spart man halt, verglichen mit demselben Benzinermodell, immer noch einiges am Verbrauch. Wir hatten bis vor ein paar Jahren nur Benziner, die übermäßig viel geschluckt haben, in der Stadt und auf der Autobahn. Einen LPG-Umbau hatten wir auch mal.
Würden wir jetzt ein neues Auto kaufen, würden wir schauen, dass wir die PV-Anlage auf Selbstnutzung mit Speicher umbauen. Und ein Elektroauto mit ordentlicher Reichweite kaufen.
Unsere zwei Diesel sind aber erst sechs Jahre alt und topfit. Meinen übernimmt in zwei Jahren evtl. unsere Tochter, und ich kaufe mir dann einen (Diesel-)Campervan. So der Plan
ja, aber die Steuern sind ja noch eine Ecke größer als bei Benzinern.
Ich bezahle genau 210€ steuern für meinen 2.0 TDI.
Das ist jetzt nicht die Welt
Bei Vielfahrern lohnt es sich immer noch. Im Vergleich mit dem entsprechenden Benzinermodell kostet mein Diesel keine 100 Euro pro Jahr mehr an Steuern. Das entspricht aktuell ca. 60 Litern Sprit. Bei einer Differenz von zwei Litern wäre dieser Vorteil nach 3000 km aufgebraucht. In meinem Fall nach einem Monat. Werkstattkosten können beim Diesel höher sein. Da hatten wir bisher mit den Dieselfahrzeugen mehr Glück als bei den Benzinern. Wir haben sie jung gebraucht gekauft, zu einer Zeit, als Diesel schon verpönt war. Die Anschaffungskosten sind also auch kein Argument dagegen. Und die Versicherung ist auch nicht teurer als beim Benziner. Da können sie noch viel am Spritpreis und der Steuer rumschrauben, bis ich mir wieder einen Benziner kaufen würde. Ausreißer nach unten und oben gibt es bei beiden Varianten. Mein Diesel ist ein vernünftiges Autobahnauto in Golfgröße. Kleiner wäre mir zu gefährlich, größer verbraucht unnötig mehr Sprit. Moderne Diesel haben sich Berichten zufolge vor der Erhöhung teilweise schon ab 10.000 km gelohnt. Da ist noch viel Luft, wenn man vernünftige Autos kauft.
Exakt so sehe ich das auch! Mein tcross diesel ist geleast, kostete glaube ich 20 € mtl mehr als der Benziner. Das ist lächerlich bei 3.000 km pro Monat. Steuer sind 100 € Unterschied höchstens, darüber zu reden ist noch mehr lächerlich.
Klar. Das mit der Pendlerpauschale habe ich von Anfang an gesagt, dass das notwendig ist. Gerade für Wenigverdiener, die pendeln müssen, könnte sich Arbeit nämlich nicht mehr lohnen. Bzgl. Unternehmen, die Güter produzieren: Da kann der Staat nichts machen, das würde viel zu tief in deren Kostenrechnung und Kalkulation und damit in deren unternehmerische Freiheit eingreifen. Das ist auch gut so, wir sind noch immer eine soziale Marktwirtschaft. Dieser Druck muss durch die Kaufentscheidung von den Konsumenten ausgehen.
Leider ist die Verbraucherzentrale gegen das Ding mit der Pendlerpauschale, weil davon eher die „Mehrverdienenden“ profitieren würden. Es pendeln so viele. Und die „Mehrverdienenden“ haben meist einen Firmenwagen mit 1% Regelung. In den Arsch gekniffen ist doch wieder der deutsche Mittelstand. Klar würde es eingreifen, aber ich glaube, wenn der Wegfall der EEG Umlage realisiert wurde, soll dies auch Verpflichtend sein, es an den Verbraucher weiterzugeben. So der Plan.
Sehe ich exakt genauso bzgl. Pendlerpauschale. Absolut nicht sozialverträglich.
Ja, na klar. Mich wundern ein bißchen die Aussagen, dass man ja nicht drauf achten muss und es kaum merkt. Auch ohne finanzielle Not fällt es doch auf, wenn ich beim Tanken 30€ mehr auf der Uhr habe,oder? In den Supermärkten fallen mir tatsächlich immer mal wieder einzelne Produkute auf, wie z.B. Nudeln neulich. Da ich aber Barilla-Hamster bin und immer nur im Angebot kaufe, war das eher Zufall. Überrascht bin ich bisher von den mir bekannten Strom-, Gas- und Wasserabrechnungen, die langsam dienstlich bei mir eintrudeln. Da ist bisher noch kein Ausreißer dabei, der eine große Nachzahlung hat. Wobei "meine" Leute auch alle eher sparsam sind.
Ich hab es Anfang des Jahres ganz deutlich beim Bäcker gemerkt. Da kostete eine Brezel letztes Jahr noch 1,20€ (was ich immer schon sehr viel fand! Ich erinnere mich dran dass es mal 80 Cent waren), jetzt kostet sie 1,50€. Ich gehe seitdem viel seltener zum Bäcker.
Toll...Beitrag geschrieben und vergessen richtig abzuschicken. :( Nochmal. Und wie man es merkt. Wäre ich nicht in Elternzeit und mein Mann noch im alten Job, hätten wir 500€ Benzinkosten im Monat jetzt. Mein halbes Gehalt, wozu arbeiten? Strom durften wir das erste Mal nachzahlen, Gas steht aus. Wasser hatte paar Euro Guthaben, vorher aber sehr viel. Also auch da eine enorme Steigerung. Alle Abschläge höher. Einkaufen, nun Netto statt Rewe, natürlich merkt man, ob der Großeinkauf bei 85-100€ liegt oder 150+€. Baumaterialien, da braucht man nicht anfangen. Zum Glück haben wir vor Jahren gebaut. War schon da teuer genug. Und geht's definitiv nicht schlecht, dennoch müssen wir schauen. Dafür haben wir aber nicht jahrelang geschuftet... Ich hoffe sehr, dass es irgendwann besser wird.
Natürlich merkt man die gestiegenen Preise, vor allem, was das Tanken angeht. Allerdings haben wir im Moment noch Glück, weil mein Mann bis Ende März weiterhin komplett im Homeoffice ist und nicht zur Arbeit fahren muss. Er hat vor der Pandemie schon zwei Tage die Woche von zu Hause aus gearbeitet und will das, wenn möglich, auf drei Tage erhöhen. Seine Arbeitsstelle ist 60 km entfernt. Unser Sohn studiert 125 km entfernt, muss aber im Moment nur jede zweite Woche vor Ort sein, da die Hälfte der Vorlesungen online stattfindet. Ab April muss er allerdings täglich zur Arbeit (duales Studium), das sind dann einfach 45 km. Ich muss nur kurze Distanzen fahren, bei mir fallen die hohen Spritpreise am wenigsten ins Gewicht. Generell bin ich eher optimistisch und denke, dass sich die Preise auch wieder fangen werden.
Wem das nicht auffällt, der muss blind und taub durch die Gegend laufen. Vor 2 oder 3 Jahren konnte man Diesel für unter 1 € kaufen und gestern kostete er bei uns rund 1,70 €. Aus dem Supermarkt komme ich fast nie unter 80 €, und mehrmals die Woche, obwohl wir nur noch zu zweit sind und ich nicht einmal Großeinkauf gemacht habe. Wir sind in der glücklichen Lage, das einfach wegstecken zu können, aber Leute, bei denen alles vorher schon auf Naht gestrickt war, tun mir echt leid.
Da wir keinen Diesel fahren und unser Auto extrem selten nutzen, merken wir das nicht. Wir gehen zu Fuß oder nehmen das Rad. Wir müssen aber auch nichts aufs Geld achten.
ich habe im Mai 2020 einen extremen Preisanstieg im Supermarkt bemerkt. Seitdem ist alles gleich teuer geblieben (gefühlt). LG
Das dachte ich mir beim Lesen der Beiträge auch gerade. Man muß doch merken, dass man aktuell für 50 Euro der Einkaufswagen leerer ist als noch vor zwei Jahren! Ich kann mir Preise sehr gut merken, Zahlen aber allgemein. Und bei jedem Einkauf merken wir, daß ALLES teuerer wurde. Wir nagen auch (noch) nicht am Hungertuch, aber dennoch tut es weh, wenn man am Ende des Monats nicht mehr so viel aufs Sparkonto überweisen kann. Wir verreisen nicht, wir stecken eigentlich alles was geht in unser geliebtes Häuschen. So haben wir uns erst vor ein paar Jahren eine neue Gasheizung gegönnt, weil die alte schon 30 Jahre alt war. Der Verbrauch hat sich halbiert, aber wir zahlen jetzt mehr als noch vor 5 Jahren! Es gibt keine Alternativen für uns. wir hatten eine Photovoltaig-Firma da, die meinte, es lohnt sich bei uns wegen der Sonneneinstrahlung nicht. Kamin haben wir, aber der heizt nur das Erdgeschoss. Pellets wollten wir nicht, weil da die Preise inzwischen auch enorm gestiegen sind und wir keine Lagermöglichkeiten haben. Erdwärme geht auch nicht, wir stehen auf Granit. Das würde ein Vermögen kosten. Über die Spritpreise brauchen wir gar nicht erst diskutieren. Pendlerpauschale bringt uns rein gar nix. Ich bin gespannt und blicke ängstlich in die Zukunft :-(
Also ja natürlich merkt man das gerade jetzt in der Elternzeit weil ein großer Teil vom Gehalt fehlt. Deshalb hoffe ich spätestens im April/ Mai wieder arbeiten zu können. Aber ganz ehrlich ich frage mich oft wie die jungen Leute/ Familien das alles bezahlen. Nicht kleine Häuser mit Grundstück zu extremen Preisen, 2 Autos und bei manchen 2-3 Urlaube im Jahr. Und wir werden mit unserem Haus Baujahr 1907 mit den kleinen Zimmern was wir größtenteils selber renovieren belächelt
Ja, mir sind der Preise aufgefallen.
Ich gehe seit Jahren immer Freitags den Wocheneinkauf erledigen, zu 85% landen immer die gleichen Sachen im Wagen. Ich fahre immer Aldi, Lidl, Rewe und Edeka ab (liegen alle auf einer Strecke) und ja, ich merke gerade bei Obst und Gemüse die Preiserhöhung extrem. Erst letzte Woche kostete eine normale Gurke (nicht Bio!!) schön 1,19€, die gab's vor Corona noch für 0, 69€... Unser Strom ist jetzt von 21,20ct auf 36ct geistigen, der Wärmestrom für die Heizung ebenso - groß wechseln ist nicht, die meisten Anbieter beliefern uns nicht mal mehr
Vom Tanken mal ganz abgesehen... Ich bin gerade in Elternzeit - bekomme zwar den Höchstsatz, das sind aber doch knapp 1.200€ im Monat weniger als mein normales Gehalt. Ja... Das hatten wir uns auch anders vorgestellt - jetzt kaufe ich wirklich nur noch überlegt, mit Essensplan und überlege mir bei den Spritpreisen 5 mal, ob und wo ich hinfahren (und ob es wirklich sein muss)...
Klar, sonst bin ich mit 500 € pro Monat für Lebensmittel hingekommen. Diesen Monat bin ich schon bei 600 € und der Monat ist noch nicht zu ende
Am Benzin merken wir es nicht so sehr da wir selten Auto fahren seitdem ich in Elternzeit bin. Aber an den Lebensmitteln. Wir kaufen ja mit Budget ein. Vor nem Jahr haben wir 80euro pro Woche gehabt und da war oft noch was übrig. Jetzt sind wir vor ein paar Monaten auf 100euro/Woche gegangen und merken jetzt, daß reicht nicht. Somit werden wir wohl auf 120euro erhöhen. Von 80 auf 120 innerhalb eines Jahres finde ich verdammt saftig. Insbesondere in der Elternzeit tut das natürlich ganz schön weh.
Hier erhöht die Gemeinde ständig die Preise für allerlei Dinge, die Kita Gebühren werden ebenfalls ansteigen (trifft uns jetzt noch nicht, aber bald). Als Pendler merken wir es aktuell extrem an der Tankstelle, beim Einkaufen bisher zum Glück noch nicht so sehr. Also alles in allem ist unser Konto schon deutlich belasteter als noch vor einem Jahr.
Wir merken es an allem. Der Diesel für den Weg zur Arbeit, Strom- und Gaspreise, Lebensmittel. Überall. Die Dinge, die mir neben dem Sprit ins Auge fallen, sind die Preise für Obst, Gemüse und Grundnahrungsmittel. Ich habe gestern für eine blöde Schlangengurke im Aldi 1,59€ bezahlt. Für kleine Kohlrabi das Stück 99 Cent. Die billige Butter für 1,80€. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal unter 40€ bei einem Einkauf für zwei Tage rausgekommen bin. Jetzt mit Fingerfood-Kind und einem Familientisch-Mitesser gibt es mehr Gesundes als vorher und ich bin erschrocken, wie viel mehr das geldlich macht. Das wirklich Schlimme ist, dass Fastfood deutlich günstiger ist, als das günstigste, frische Essen mit Gemüse oder Salat. Und das Häusle soll hier eigentlich in den nächsten zwei Jahren anstehen. Wie das gehen soll, wissen wir gerade echt noch nicht...
Ich sags dir ganz ehrlich: JETZT würde ich mir mit Sicherheit kein Häusle kaufen oder bauen. Wir sind in 3 Jahren fertig mit unserem, dann wohnen wir seit 23 Jahren hier. Ich würde - wäre ich noch jung - zehnmal darüber nachdenken. Das einzig positive, dass hier die Immo-Preise auch steigen und wir fast aus den Latschen kippten, als unser Bänker uns das letzte mal mitteilte, was wir momentan für unser Haus bekommen würden. Das doppelte vom damaligen Kaufpreis. Aber wir haben nicht vor zu verkaufen.
Meine Tochter hat letztes Jahr mit ihrem Mann ein Haus im Nachbardorf gekauft, zum Preis , der für uns grenzwertig war, aber wenn man das mit heute vergleicht, war das fast schon ein Schnäppchen
Ja so geht es uns auch. Haus in der Nachbarschaft wurde verkauft. Wow . Wenn wir das auf unseres umrechnen, noch dazu mit größerem Garten und ein paar Schnickschnacks... irre. Mindestens das doppelte, eher Richtung dreifaches als vor 16 Jahren selbst bezahlt. Das Blöde ist nur, dass wir ja was Adäquates bräuchten mit viel Platz, da die Kinder noch nicht ausgezogen sind . Somit falscher Zeitpunkt zum Verkauf.
Ja bei den Gurken ist es mir auch direkt aufgefallen. Halt generell Gemüse, Obst.
Es gab bei mir im Supermarkt aber auch schon immer mal Zeiten, wo das Kilo Paprika (nicht Bio) gute 8 Euro gekostet haben. Solche extremen Schwangen, kamen schon immer mal vor. LG
Das stimmt. Meine Eltern haben ihr Haus 2015 für 110.000 gekauft. Jetzt können sie es für 400.000-550.000€ verkaufen.
Echt Wahnsinn!
Wir hatten hier im Ort mal rin Haus kaufen wollen, ist auch fast 10jahre her. 130.000. Wenn ich jetzt hier gucke... holla. Das günstigste steht bei immoscout für 850.000 drin ![]()
in in Hamburg gucke ich erst gar nicht . Wir wohnen zur Miete, wenn wir diese kaufen würden wollen, unsaniert....die Zahl kann ich gar nicht schreiben. LG
Ja wir merken es, nein ich glaube nicht, dass sich das so schnell wieder ändern wird...
Ja wir merken es, nein ich glaube nicht, dass sich das so schnell wieder ändern wird...
Benzin, Öl und Gas brauche ich (letzteres nur in sehr geringer Menge im Büro) keins, aber die Pelletpreise haben auch gehörig aufgeschlagen, um 40% gegenüber dem letzten Jahr. Und bei den Lebensmitteln merke ich es natürlich auch, gerade Brot, Obst und Gemüse haben sich massiv verteuert. Ich arbeite seit Anfang des Jahres mit Budgets und Haushaltsbuch, um den Überblick zu behalten, es geht schon viel Geld allein für den täglichen Bedarf weg. Es bringt mich nicht in existenzielle Not, aber ignorieren kann ich es auch nicht.
Ja für uns bedeutet das ca 300 Euro mehr pro Monat. Können auch 500 € sein ich weiss es nicht. Das muss man sich erstmal leisten können! Wir sind 5 Personen, das merkt man! Daher werden wir auch genau überlegen müssen und rechnen mit wieviel Stunden Arbeit ich wieder starte. Ich habe auch keine Idee, wo wir sparen sollen.
Natürlich merkt man es am Einkaufskorb bei 5 Personen, alle 3 Mahlzeiten an 7 Tagen bzw wenige Ausnahmen. Auch wenn ich nicht Buch/Budget führe Tatsächlich bin ich dazu übergegangen, Großeinkäufe von Vorratshaltungswaren beim Discounter zu machen, also mehr auf Angebote und sinnvolle Lagerhaltung zu achten. Es verleitet mich dazu, den Vorsatz : Regional vor Bio vor ... allem anderen hin und wieder zu brechen. Klar, aktuell gerade auch nicht die optimale Jahreszeit, aber wenn ich für eine Birne pro Person insgesamt 8 Euro liegen lasse oder für eine Gurke 1,79 Euro , ein kleiner Nicht-Demeter-Brokkoli für 4 Euro (der irgendwo in der Gemüsepfanne untergeht), da landet dann zum Ausgleich der abgepackte Billig-Paprika aus Spanien im Korb inkl. Schlechtem Gewissen. Bin schon gespannt, wie es weiter geht mit den Preisen.
Merken, ja. Deutlich sogar. Die Gurke 1,79 Euro beim sogenannten Discounter ist schon heftig. Für den Hund, welcher eine Allergie gegen Farb- und Konservierungsmittel hat, zahle ich aktuell 4 Euro pro Tag für Futter. Pastinaken kaufe ich im Glas, fertig zubereitet. Frisch kaufen und selber kochen ist momentan nicht drin. 3,70 kosten 500g Pferdefleisch inzwischen, Alternativen gibt es keine(er verträgt nichts anderes). Hund Nr. 2 wird auch gebarft, bekommt jedoch Rind. Die verträgt auch alles. Mein Mann pendelt, tankt momentan mindestens zwei mal pro Woche, die Busfahrkarten der Kinder sind günstiger geworden, da der Bereich jetzt zum HVV gehört. Ob das so bleibt, bleibt abzuwarten. Mit dem gesetzten Budget pro Woche komme ich schon lange nicht mehr aus, das mussten wir erhöhen. Gas und Strom schauen wir mal, letztes Jahr waren wir so sparsam, dass wir einen sehr hohen Betrag zurück bekommen haben. Ich denke, dass es sich zumindest bei den Lebensmitteln wieder normaliesieren wird. Spätestens dann, wenn die Lieferschwierigkeiten und die sehr magere Ernten behoben wurden. Allerdings wird das noch dauern.
Ja, ich merke es beim Einkaufen. Obst und Gemüse. Beim Strom werden wir sehen, aber ich nutze den Trockner nun viel weniger. Wir achten nun sehr genau drauf Abends wirklich alles aus zuhaben. Spritpreise kenne ich nicht, weil wir seit Jahren kein Auto mehr haben und ich bin immer noch froh drüber.
Ehrlich gesagt - nein. Ich habe noch nie gewusst, was eine Gurke oder ein Kilo Äpfel kostet, weil ich gar nicht die Zeit habe, auf jedes Preisschild zu schauen. Ich kaufe, was wir in den nächsten 1-2 Wochen brauchen. Meine Eltern kreuzen Angebote in der Supermartwerbung an und kaufen dann z.B. 20 Tafeln Milka oder 20 Packungen Müsli, da würde ich verrückt werden. Ich fahre so wenig Auto, dass ich meist nur zweimal pro Jahr tanke, da ist mir der Preis egal. Die Fahrkarte für die Öffentlichen war hier schon immer teuer - dank Home Office brauche ich keine Monatskarte für 150 Euro mehr, sondern maximal 4 Tageskarten à 10 Euro pro Monat. Klar, was sich hier stetig verteuert sind die Immobilien - aber das ist uns recht, weil unser Haus und Grund immer mehr wert werden.
Leider sind wie im Dezember in die grundversorgung gerutscht was den Strom angeht, haben erst letzte Woche ein Schreiben bekommen und sollen jetzt 311! Euro Abschlag im Monat zahlen. Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Jedenfalls haben wir zum Glück schon den Anbieter gewechselt und unser tatsächlicher Verbrauch ist ca. Die Hälfte. Trotzdem nimmt der grundversorger 82ct die kWh... könnte echt durchdrehen.
Wir waren so „clever“ uns in der elternzeit ein Haus zu kaufen und es momentan kernzusanieren. Die Preise für Baustoffe sind Katastrophe. Einerseits sind wir froh bald durch zu sein, weil wir uns das ganze in 2/3 Jahren sicher nicht mehr hätten leisten können. Andererseits mache ich mir schon Sorgen, wie sich die energiepreise weiter gestalten. Beim einkaufen achte ich nicht sonderlich auf Preise. Ich kaufe 1x pro Woche im Biomarkt ein, nachdem wir uns einen Plan gemacht haben, was es zu essen geben soll. Und den Rest der Woche kaufe ich nur verderbliche Sachen und Brot nach. Trotzdem weiß ich echt nicht mehr wo das hinfuhren soll. Diese tolle Entlastungspaket was gestern beschlossen wurde, bringt meiner meinung nach gar nichts. Wir gehören beide der breiten Mitte an, aber für mich als Angestellte mit relativ kurzem Arbeitsweg ist es einfach lächerlich. Das die wegfallende EEG-Umlage an den Endverbraucher weitergeleitet wird, sehe ich auch noch nicht. Und selbst wenn, ist es ein Tropfen auf den heissen stein. Die Senkung dieser umlage hat sich letzten Herbst ja schließlich auch nicht bemerkbar gemacht. Es ist momentan echt zum heulen und ich weiß nicht wie Familien das machen, die sowieso schon 2-3 jobs haben und trotzdem am Ende des Monats rechnen müssen. Ich hoffe einfach, dass irgendwann mal wirklich hilfreiche Maßnahmen beschlossen werden, die die ganze Bevölkerung entlasten…
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