Elternforum Rund ums Baby

Sternsinger

Sternsinger

Philo

Hallo, Nächste Woche kommen zu uns das erste Mal die Sternsinger. Was ist üblich, den Kindern mitzugeben? Also, klar, Geld für die Sammelbüchse. Als Kind bin ich jedes Jahr mitgelaufen und jeder hat so um die 200 Tafeln Schokolade bekommen. Ich suche nach einer Alternative für Schokolade.. Was gebt ihr? Lg, Philo


Mutti69

Antwort auf Beitrag von Philo

Also, wenn du dich beliebt machen willst, dann gib ihnen kleine Packungen Chips mit. Pringles hat diese kleinen 40 g Packungen. Wenn du es eher "gesund" magst (pseudogesund trifft es manchmal aber besser), dann würden sicher auch Müsliriegen gehen.


Blömsche

Antwort auf Beitrag von Mutti69

Guten Morgen... Das ist ja mal eine feine Idee, ich habe sonst auch immer Süßes gegeben. Ich schaue mal nach den Pringles! Zum AP Thema Süßes: verpackte Sachen, die man gut untereinander aufteilen kann, war hier mal gefordert. Hatte schon Balistoriegel, Hanuta, Kinderschokolade.


Streuselchen

Antwort auf Beitrag von Philo

Bei uns käme niemand auf die Idee, den Kindern Süßes zu geben. Die Sternsinger laufen bei uns im Auftrag der Kirche und sammeln ausschließlich Geld. Immer für einen anderen sozialen Zweck. Logo, dass man den Kindern auch was Süßes "privat" geben kann, wenn man möchte.


Katl_80

Antwort auf Beitrag von Philo

Unsere Sternsinger haben zwei "Sparbüchsen". Eine für den sozialen Zweck und eine für "Trinkgeld". Ich weigere mich ehrlich gesagt, nach der ganzen Weihnachts-/Silvester-Völlerei Süßes an Kinder zu geben. Ich stecke daher in beide Büchsen Geld. Unsere freuen sich da am meisten drüber.


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von Katl_80

Ich bin jahrelang als Betreuer mitgelaufen und die Kinder bekamen oft "Trinkgeld" Dann fiel plötzlich unserer "Sternsinger-Cheffin" ein, sowas geht ja gar nicht, daß die Kinder, die sich jedes Jahr mindestens 5 Tage von den Ferien abzwacken, noch dafür bezahlt werden. Also wurde diese Trinkgeldkasse abgeschafft und die Kinder wurden aufgefordert, alles geld, welches ihnen privat zugesteckt wird, zu spenden. Sie machen das doch soooooooo gerne und freiwillig. o-ton Cheffin.. Ich wußte aber, daß gerade jenes Geld der Anreiz war, um überhaupt mitzulaufen. Auch wenn wieder welche der Meinung sind, das sollte aber so nicht sein. Es IST aber so. Im jahr drauf wunderten sie sich, daß auf einmal 10 Kinder fehlten.


Katl_80

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aber man darf doch auch einen gewissen Anreiz schaffen. Ist doch auch überhaupt nicht dramatisch, wenn die Leute sich bedanken - egal, ob mit Süßkram oder halt ein paar Euros. Wir kennen hier alle Sternsinger persönlich und die sind ja auch nicht nur einmal im Jahr Sternsinger. Es sind alle Ministranten, leiten ehrenamtlich Pfadfinder-Gruppen, helfen die Christbäume einzusammeln, machen Ferienspiele uvm. Meine Kinder und auch wir "provitieren" von diesen Kindern/ Jugendlichen/ jungen Erwachsenen. Da gebe ich sehr sehr gerne. Und finde auch gut, dass das sonst keinen interessiert oder es gar verboten wird! Schade, dass manche Menschen - wie eure "Chefin" - so engstirnig sind!


momworking

Antwort auf Beitrag von Philo

Hallo, ich bin jahrelang als "Kamel" ;-) mit den Sternsingerkindern mitgelaufen (Aufsichtsperson, Sachen tragen, Getränke bereit halten...). Die Kinder bekamen immer recht viel Süßkram, aber auch andere nette Dinge. Die kleinen Chipstütchen (gibts auch von Chio), kleine Puzzles gab es sogar mal, manche stecken den Kindern auch extra nen Euro zu. NICHT gehen: Selbstgebackene Plätzchen, aus einer Dose, in die jedes Kind mal reingreifen soll... denn das bröselt wie Hulle und die Kinder mögen sie meistens nicht mal. Große Gummibärentüte (kann schlecht geteilt werden) oder Pralinen mit Alkohol *seufz*, aufwändig verpackte Geschenktütchen sind lieb gemeint, aber bitte denkt dran, dass das alles weiter mitgetragen werden muss. Worüber wir uns immer ganz besonders gefreut haben: "Möchtet ihr mal einen Schluck trinken?" "Muss einer von euch mal zur Toilette?" "Brauchst du ein Taschentuch?" "Kommt doch rein und singt ihm Flur, es ist so kalt draußen." "Warte, ich habe dir schon einen Hocker für die Kreide/den Aufkleber bereit gestellt." "Vielen Dank, dass ihr uns besucht habt." Tatsächlich haben wir es immer so gemacht, dass wir alles, was wir bekamen in einer großen Tüte gesammelt haben (Stw "Sachen tragen...") und dann im Gemeindehaus geteilt wurde. Manches war auch einfach zu viel, das haben dann die Damen von der Tafel abgeholt. LG


momworking

Antwort auf Beitrag von momworking

Unsere Kinder haben immer genau gelernt, wofür sie eigentlich sammeln. Sie waren sehr stolz, wenn die Erwachsenen mal nachgefragt haben und sie es dann erzählen konnten. Nehmt euch einfach etwas Zeit, um zu fragen!


Philo

Antwort auf Beitrag von momworking

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Natürlich MUSS man nach der Völlerei der Weihnachtstage nichts geben, aber ich denke doch, dass man sich bei den Kindern, die an 5 Tagen bei der Kälte und in den Ferien (!) durch den Schnee laufen, erkenntlich zeigen sollte. Zumal das auch die Kinder / Jugendlichen sind, die das ganze Jahr Sonntag für Sonntag am Altar stehen und Dienst tun. Am 24. Dezember waren manche heuer sogar in 4 Gottesdiensten "dran". Da hatte ich "Glück, ich war "nur" an 3 Gottesdiensten eingeteilt. Ich werde wohl ein paar kleine Tüten Chips organisieren (die sind leicht zu tragen und kommen wahrscheinlich besser an als Schokolade). Ich kenne das Alter der Kinder nicht, so dass kleines Spielzeug wegfällt (die Minis sind zwischen 4. Klasse und bereits im Studium). LG, Philo


Mitglied inaktiv

Antwort auf Beitrag von momworking

Ohja, auch abgelaufene Süssigkeiten bekamen "meine" Kinder oft :( Geht gar nicht. Oder offene Bonbontüten.und Haribotüten. Reste von Weihnachten zB. Kuchen Einmal bekamen die Kinder jeder ein Stück stollen und sollten den gleich essen. War lieb gemeint, aber bei uns gab es an den drei Tagen immer ein ausgiebiges Frühstück im Pfarrhaus. Es ist aber kein MUSS, Süsses zu geben.


bea+Michelle

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Hier gibts Geld und Süßes. Was spricht gegen Schokolade?


Philo

Antwort auf Beitrag von bea+Michelle

jedes von uns 4 Kindern bekam damals jährlich ca. 200 Tafeln Schokolade, macht 800 Tafeln. Da wollte ich keinen Beitrag leisten, sondern eine Alternative haben.


bea+Michelle

Antwort auf Beitrag von Philo

Das ist in der Tat zuviel


Caot

Antwort auf Beitrag von Philo

Puffmais, Popcorn, Lollis, Chips, getrocknete Früchte, Erdnüsse, Studentenfutter, Kekse .... gibt es alles in kleinen Tüten, Schokotaler oder Minis von Haribo, Twix oder Mars. Hier wird geteilt - im Gemeindehaus. Jeder darf sich dann etwas! zum Schuß mit nehmen. Der Rest bleibt im Gemeindehaus, wird selber verwendet oder gespendet.


Pebbie

Antwort auf Beitrag von Philo

Die Betonung nichts Süßes schenken zu wollen und als Alternative Chips anbieten Man könnte doch auch ein kleines Tütchen fertig machen mit einem Apfel oder Mandarinen. Wenn es nichts Süßes sein soll.


fracla

Antwort auf Beitrag von Pebbie

Chips sind ja schließlich nicht süß, oder? Ich denke es geht nicht darum, nichts Süßes im Sinne von ungesund geben zu wollen, sondern wegen den ganzen Schoko— Nikoläusen, Weihnachtsplätzchen usw. Also eher Geschmacksrichtung salzig statt süß.


Oktaevlein

Antwort auf Beitrag von Philo

Kleine Tütchen mit Gummibärchen, die kann man dann gut untereinander aufteilen.