Julo123
Hallo
,
wir haben momentan ein großes Problem. Unsere Maus (3 Wochen) hat seit ca. einer Woche Blähungen
(pupst häufig, zieht Beinchen ran, unruhig und ächzt als ob sie auf Klo ist und drücken muss). Ihr Bauch ist nur manchmal hart. KA meinte mit ihr ist alles iO, aber keiner kann mir sagen, dass es normal ist, dass ein Neugeborenes 48 h wach ist! Wir sind mit unserem Latain am Ende
. Wir geben ihr vor jedem stillen simplex. Wenn es wieder einer dieser durchmach-Nächte wird auch Kümmelzäpfchen (die aber nicht wirklich helfen), 2x am Tag Bauchmassage, sie schläft aktuell auch in meinem Bett.
Wir wissen nicht was wir noch machen sollen
. Fliegergriff, Bauchlage und Wärmflasche haben wir ausprobiert aber scheint sie nicht zu mögen. Oder haben wir es nicht lange genug probiert? Wie lange sollte man die letzten 3 Sachen ausprobieren bevor man "aufgeben" sollte? Vielleicht kann jemand von euch Tipps geben. Wir würden gerne schlafen, aber vorallem tut es uns in der Seele weh sie so schreien zu hören und die Tatsache, dass sie dadurch auch noch übermüdet ist hilft auch nicht wirklich
.
MfG Julo
In solchen Fällen weiß man leider nicht was zuerst da war, das Huhn oder das Ei. Rund um die 2. Woche ist ja oft der Beginn der Schreiphase, dabei wird viel Luft verschluckt was wiederum Bauchschmerzen verursacht. Die klassischen Dreimonatskoliken gibt es ja so nicht mehr, das ist veraltet, in den meisten Fällen ist es eine "Regulationsstörung", vor allem wenn noch Schlafstörungen dazu kommen, klingt schon sehr danach. Viel Körperkontakt ist wichtig, am besten in einer Trage unter tags, die Anhock-Spreiz-Haltung ist ausgezeichnet bei Blähungen und Bauchschmerzen. Habt ihr denn schon schaukeln versucht? Mit ihr im Arm auf einem Pezi Ball auf und ab wippen? Wenn ihr das gut gefällt wäre vielleicht auch eine Federwiege was für euch, damit Mama und Papa zwischendurch mal durchatmen können. Man wird sich auf jeden Fall von dem Gedanken lösen müssen, dass ein Medikament das Problem lösen wird, wenn der Arzt sagt sie ist körperlich ok dann müsst ihr da jetzt wahrscheinlich die nächsten Wochen durch, zu viel mit Medikamenten herum doktern ist auch nicht gut, es geht vorbei.
Danke für deine Antwort. 3 bis 4 Monate? Ohje... Aber immerhin heißt das, dass es irgendwann vorbei sein wird. Wir hatten auch schon an die Regulationsstörung gedacht und hatten gehofft die umgehen zu können indem ich extrem auf meine Ernährung achte und sowas wie Zwiebeln und Knoblauch meide. Wir geben ihr natürlich so viel Körperkontakt wie möglich. Ist halt schwierig wenn sie stundenlang (mehr als 3 Std.) an der Brust nuckeln will, vor allem weil wir ja auch regelmäßig Bäuerchen machen müssen. So eine Trage dafür haben wir. Wir versuchen mal die Haltung. Na klar haben wir schaukeln probiert, das beruhigt sie auch (meistens) aber nur für den Moment und spätestens wenn wir aufhören geht das Geschrei wieder los. Ich erkundige mich mal wegen der Federwiege. Ich weiß... Danke für deine Hilfe
Habe selbst ein Schreibaby zuhause, sie ist jetzt etwas über 4 Monate alt. Die letzten 4 Monate waren unglaublich anstrengend aber wir haben die letzten Wochen riesengroße Fortschritte gemacht, ich denke bald wird sich alles komplett normalisieren. Bei sehr vielen wird es ab der 12. Woche schon deutlich besser, war bei uns leider nicht so. Falls sich wirklich heraus stellen sollte, dass die Kleine ein Schreihals ist: Holt euch jede Hilfe die ihr bekommen könnt, Großeltern, Schreiambulanz, Frühe Hilfen, ihr müsst das nicht alleine machen und falls es wirklich so ist, dass eure Kleine eine Regulationsstörung hat, werdet ihr die Hilfen auch brauchen, ihr müsst eure Kraft gut einteilen, euch abwechseln. Meine Mama war oft 2 ganze Tage mit Übernachtung da wenn mein Mann arbeiten musste, das hat mir wahnsinnig geholfen. Was uns mit Abstand am meisten geholfen hat, vor allem in den ersten Wochen war eine elektrische Federwiege, für mich wirklich ein Wunderding. Nicht alle Babys mögen die aber unsere Kleine LIEBT die Wiege, sie beruhigt sie, sie schläft immer noch ihre Tagschläfchen darin. Mama und Papa können in der Zwischenzeit Essen, Duschen, Haushalt machen und vor allem SCHLAFEN! Das ist sowieso das Wichtigste, Haushalt kann auch erstmal auf Sparflamme laufen. Wenn du dich austauschen möchtest kannst du mir gerne eine PN schreiben, mir hat der Kontakt zu anderen Schreibaby Mamis auch geholfen.
Achso, mit Ernährung hat das übrigens gar nichts zu tun, man kann eine Regulationsstörung nicht vorbeugen, es trifft wahllos zu, egal ob Stillen oder nicht, ob Flaschenkind, ob Kaiserschnitt oder natürliche Geburt. Mir wurde es in der Schreiambulanz so erklärt, alle Babys kommen im Grunde genommen 3 Monate zu früh auf die Welt, das Gehirn und Nervensystem ist noch nicht voll ausgebildet. Da wir aber eine Geburt von einem so großen Baby nicht überleben würden, kommen die Kleinen nach 10 Monaten. Die meisten Babys haben in der ersten Zeit keine Probleme die Reize zu verarbeiten, wenn es ihnen zu viel wird drehen sie den Kopf weg, schlafen und fertig. Manche Babys aber kommen nicht zur Ruhe, wegschauen unmöglich, alles grell, alles laut, sie sind total überfordert, haben keinen Aus Knopf, können nicht runter fahren. Nach ca. 3 Monaten ist das Gehirn und Nervensystem so nachgereift, dass auch diese Babys endlich mit Reizen umgehen können. Wichtig ist, dass dein Baby gut schlafen kann, viel Ruhe, feste Rituale, ruhiger Tagesablauf, kein Fernseher, Schläfchen am besten im abgedunkelten Zimmer.
Ich kann euch keinen Tipp geben. Nur sagen, dass bei uns absolut nichts geholfen hat. Und wir haben ALLES probiert. Am Ende hat nur kuscheln und durchhalten geholfen. Wirklich besser wurde es dann erst mit 5 Monaten (korrigiert 4). Ich würde mich an eurer Stelle mit dem Schlafen abwechseln und ansonsten tragen, tragen, tragen. Raus an die frische Luft und Kräfte schonen so gut es geht.
Simplex hilft einen Stillkind nicht, weil du nicht die typischen Bläschen in deiner Mumi hast, die das Präparat auflöst. Das könnt ihr euch also schon mal sparen. An sich ist es richtig, verschiedene Griffe zu probieren. Vielleicht probiert ihr noch die typische Abhalte-Pose oder besser noch, du nimmst das Baby in das Tagein, da kommen Püpse gut raus. Bauch an Bauch auf dem Pezziball kann ich auch nur empfehlen. Eigentlich schlafen so kleine Babys da gut ein und du kannst vorsichtig mit ihr an dich gekuschelt ruhen. Ihr Armen, das ist eine sehr anstrengende Zeit. Ich drücke euch die Daumen, dass es schnell besser wird.
Hi, Einen Tipp habe ich leider auch nicht. Wir hatten auch alles ausprobiert. Osteopathie, Massage, sab, lefax, Flieger ach einfach alles. Geholfen hat nichts nur Zeit... mit 4 Monaten wurde es besser. Uns wurde dann omnibiotic panda empfohlen, aber da war sie schon älter und ich habe es mit der Kinderärztin abgebrochen. Du/ihr macht alles wunderbar. Ich drücke euch ganz doll die Daumen, dass es bald besser wird! Liebe Grüße
Hallo, oh je ihr Armen... Bigaia Tropfen könntet ihr unterstützend geben. Beim Stillen nochmal sehr drauf schauen dass du keine blähenden Lebensmittel isst. Trinkst du Kaffee? War bei mir beim ersten Kind schlimm als ich gestillt habe (wegen dem Wach sein). Jeder hat da andere Meinungen, aber wenn es so schlimm ist greift man nach jedem Strohhalm, egal ob wissenschaftlich erwiesen oder nicht. Sogar nach Homöopathie (chamomilla Globuli?!) Ich war auch beim Kinder-Osteopathen damals, aber nur einmal zur Kontrolle ob alles am richtigen Ort sitzt. Der hat mir auch einen Griff zur Bauchmassage gezeigt und andere Tipps gegeben, hat alles eigentlich Recht gut geklappt. Ansonsten für euch zur Erholung versuchen viel mit dem Kinderwagen raus, kann auch jemand anderes machen, Großeltern, Freunde... Gutes Durchhalten!
Mein Sohn ist 11 Wochen alt, es ist schon besser, aber nicht gut. In meinen Augen hat es zwei Komponenten: Unruhe durch zu wenig Schlaf und Bauchprobleme durch die Umstellungen. Es ist aber so ein Henne-Ei Problem. Beides bedingt sich irgendwie gegenseitig.
Nummer 1 haben wir jetzt im Griff durch:
1. Tagesroutine, insbesondere feste Bettgehzeit. Abendrituale
2. tagsüber wann immer möglich zum Schlafen bringen durch Trage und Kinderwagen. Federwiege half bei uns null. Auf dem Arm schläft er auch immer schlechter ein.
3. Unterstützung, wenn Baby satt kann das auch Mal durch jemand anderen betreut werden. Dann Kraft tanken
4. Er kann mehr mit uns interagieren, also hat sich mit der Zeit auch von selbst reguliert.
Bei Nummer 2 suchen wir auch immer noch nach Besserung, weil bisher nur die Abführzäpfchen helfen. (Bevor jemand schimpft, die gab es vom Kinderarzt!) Nichts sonst half bisher (und das bei einem voll gestillten Kind ... das kann ja gar nicht verstopft sein!). Hatte vor ein paar Tagen auch Mal einen Thread dazu gemacht, gibt noch keine neuen Erkenntnisse. Mir wurde noch bigaia empfohlen, das probieren wir evtl noch.
Haben erfolglos probiert: sab, Lefax, Windsalbe, Fahrrad fahren, abhalten, Kümmelzäpfchen, Fliegergriff, Bauchmassage. Ich glaube ja mittlerweile, dass man einfach warten muss
Hallo, wir haben unserem erst BiGaia Tropfen gegeben aber da gabs keine Verbesserung, dann ne Woche lang omni biotic panda, danach war auch der Stuhlgang anders weil der Darm wohl auch besser verdaut hat. Der Darm ist ja nunmal nicht ganz ausgereift und das unterstützt die Darmflora. Wir haben auch Lefax gegeben, viel Lefax. Am Anfang dachte ich es hilft nicht bis die Hebamme gemeint hat ich soll wirklich viel geben. Hilft wohl auch bei zu viel geschluckter Luft beim Stillen. Damit macht man nichts kaputt das wird ja nicht vom Körper aufgenommen. Zusätzlich muss ich sagen das der Süße Geschmack ihn aus so mancher Schreiphase rausgeholt hat. Hat bei uns also doppelt geholfen. Mit ca. 5 Monaten hat er das dann nicht mehr gebraucht. Sind einfach nur meine Erfahrungen, vielleicht ist was hilfreiches dabei.
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