goldmarie1977
Hallo ! Ich habe Mal eine Frage an euch. Mein Sohn ist in der 4. Klasse. Er hat vor den Sommerferien gesagt, dass er nicht mehr zur Schule will. auf Nachfrage warum sagte er, dass er geärgert wird. Ich habe da nichts unternommen, weil es kurz vor den Ferien war und ich weiss, dass mein Kind auch ärgern kann und kein Unschuldslamm ist. Nach den Ferien fing das ganze wieder an, und er möchte nicht zur Schule. Heute hat er gesagt, er ist von der Parallelklasse beschimpft worden und hat dann gehauen und getreten, weil er sich gewehrt hat. Er hat schon immer Schwierigkeiten bei Streitereien gehabt, und natürlich soll er weder treten noch hauen. Jetzt möchte er nicht zur Schule weil er da eh beschimpft wird. Schon wäre es, wenn er Unterstützung in Konflikten hätte, aber natürlich wird auch nicht alles gesehen, was ja auch verständlich ist. Ausserdem ist es seine Seite der Geschichte, vielleicht ist die auch etwas anders. Ich hätte halt gerne, dass er das letzte Halbjahr auf der Grundschule einigermaßen gerne hingeht. Bin ratlos, ob da ein Gespräch mit der Lehrerin helfen würde.
Unbedingt und so schnell wie möglich das Gespräch mit der Schule suchen.
Uff, sei mir nicht böse, aber da ist einiges nicht so toll gelaufen. Dein Sohn hat Dir das erste Mal noch in der 3. Klasse gesagt, dass er geärgert wird. Aus irgend einem Grund hast Du Dich dafür entschieden, das nicht ernst zu nehmen.Dem auch nicht weiter nachzugehen. Also ging es weiter. Kinder lernen schnell, dass man ihnen nicht zuhört, sie nicht ernst nimmt und sagen dann auch nichts mehr. Das heisst nicht, dass nichts mehr ist. Er hat es nur nicht gesagt. Und wenn Du hier auch schreibst, er sei kein Unschuldslamm kann es gut sein, dass er es auch so empfunden: er ist ja durch sein verhalten Mitschuld. Jetzt, ein halbes Schuljahr später, beschwert er sich wieder. Die Situation ist längst eskaliert und es ist zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen. Dein Sohn ist Opfer von Gewalt geworden! Es spielt gar keine Rolle, ob er gleichzeitig auch am Konflikt beteiligt und mitverantwortlich war. Denn bis zu diesem Vorfallwird sich das Ganze hochgeschaukelt haben. Immer wieder Sticheleien, Ärgern, Piesaken. Dein Sohn musste das u.U. den Tag aushalten. Und jetzt fragst Du, ob Du mal mit der KL sprechen sollst? Ja! ASAP! Das ist sowas von überfällig und ich hoffe, der Zug ist nich nicht abgefahren. Bitte zeuge Deinem Sohn, dass Du hinter ihm stehst, das Du absolut und ohne Einschränkung lokal bist. Du musst nicht alles toll finden, was er tut oder sagt, aber Du musst ihm immer uneingeschränkt helfen!
Sehe ich auch so. Ich hatte vor 14 Tagen erst ein Gespräch mit Kind und Klassenlehrerin, aufgrund Mobbing zwei Klassenkameraden gegen mein Kind. Und meine Große wird 17! Sie kam alleine nicht aus der Situation heraus, da musste ich handeln. Hat ihr leider auch einigen Spott bei anderen Klassenkameraden eingebracht, sie hat jedoch grandios gekontert(kamen Sprüche wie "ICH hätte meine Eltern da nicht mit reingezogen, denen hätte ich nicht mal was gesagt" worauf sie nur geantwortet hat, es sei schade das den Eltern nicht vertraut werde. Man müsse nicht alle Probleme alleine bewältigen). Sie weiß, genau wie ihre Geschwister, ich bin für sie da. Ich stehe zu ihnen, vor ihnen, hinter ihnen, neben ihnen... Eben da, wo sie mich brauchen. Immer und bedingungslos. Und nein, ich glaube ihnen nicht immer uneingeschränkt, sondern hinterfrage. Das wissen sie auch.
Das Thema kam schon mehrfach auf und du hast nichts unternommen?
Da reden heute alle von Helikoptereltern, aber diesen umgedrehten Fall finde ich ebenso schlimm
Hier gibt er neben der Klassenlehrerin auch eine Schulsozialarbeiterin, die man diesbezüglich ansprechen könnte.
Unbedingt an die Lehrerin wenden und das so schnell wie möglich. Ich bin selbst eine. Wir können nur etwas unternehmen, wenn wir darum wissen. Im Falle deines Sohnes ist es längst überfällig. Ich hoffe, ihr findet eine gute Lösung!
Ja natürlich musst du ins Gespräch gehen. Es gibt immer zwei Seiten, das hast du gut erkannt. Trotzdem weisst du ja nicht, ob er in dem Fall doch ein,, Opfer,, ist. Einige übertreiben es hier mit Ihren Kommentaren. Ich habe selbst mal den Fall erlebt, der arme Junge der von den Mädels verkloppt wird. Hab mir dann mal während der Pause das Schauspiel angeschaut. Ohne Worte, der Junge war absolut unmöglich! Das kann ich nur jedem empfehlen, wenn es Probleme mit den Kindern gibt und gerade in der Grundschule, geht hin und beobachtet wenn Ihr die Möglichkeit habt!
Sofort handeln.gleich den Kontakt zur Lehrerin suchen.ich bin erstaunt, dass du noch zweifelst,ob du was unternehmen sollst.das ist doch gar keine Frage. Dein Sohn braucht Eltern, Die hinter ihm stehen,auch wenn er offensiv ist. Wie hättest du gehandelt, wenn dein Sohn ein unsicherer Junge wäre,der sich nicht wehrt? Mein ältester Sohn ist leider ein Kind,welches so unsicher ist,aber wenn da was war,stand ich sofort auf der matte,aber sowas von schnell!
Ich finde es schonmal klasse von dir, dass du sagst, du kennst ja nur die eine Seite. Viele Mamas tun das nicht, glauben immer nur ihren Kindern. Was oft zu Missverständnissen führt und dann kommt das böse Erwachen. Wende dich an die Lehrerin und frag nach, ob ihr auch was aufgefallen ist und und wie man das aus der Welt schaffen könnte.
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