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Lange krankgeschrieben Bewerbungsprozess

Lange krankgeschrieben Bewerbungsprozess

Lennina

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Hallo ihr, Ich war ja nun sehr lange krankgeschrieben und bewerbe mich nun wieder. War in einer Klinik und es geht mir sehr gut. Ich bin zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und muss lückenlos 5 Jahre nachweisen (Zuverlässigkeitsüberprüfung). Das letzte Arbeitsverhältnis endete schon Ende 2020 und ich bin ja im Krankengeldbezug seitdem. In der Bewerbung habe ich geschrieben "Familienzeit" weil das besser klingt wie ewig krankgeschrieben. Soll ich die Karten auf den Tisch legen oder bleibe ich bei Familienzeit? Ihr wisst ja, dass es meinem Sohn auch nicht gut ging und deshalb wollte ich das so machen. Die Zeiten der Nichtbeschäftigung sollen auch Nachweise eingereicht werden, aber welche? War nicht arbeitslos gemeldet. Danke!


Bela66

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Antwort auf Beitrag von Lennina

Hallo, ja, das Wort „Familienzeit“ ist leider tatsächlich viel besser. Zuviel Offenheit ist in diesem Fall eher nachteilig. Denn es wird sehr schwer sein, einen Job zu finden, wenn man angibt, gerade längere Zeit krank oder in einer Klinik gewesen zu sein. Solche Dinge dürfen privat bleiben. LG


Pamo

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Familienzeit.


Birte0504

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Antwort auf Beitrag von Lennina

Definitiv Familienzeit. Wenn du angibst, ein Jahr lang krankgeschrieben gewesen zu sein, weiß der potenzielle Arbeitgeber ja, dass das nicht nur eine Erkältung war... Ein fester Job erzeugt Druck, auf der anderen Seite gibt er auch Struktur. Aber du wirst das ja mit deinem Arzt/Psychologen besprochen haben.


wolfsfrau

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Familienzeit passt auch wg dem nicht arbeitslos melden. Du hast nicht nach Arbeit gesucht wg Familie.


auf der Reise

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Ich würde - von Ausnahmen abgesehen, z.B. wenn es zum Chef eh schon eine persönliche Beziehung gibt o.ä. - längere Krankheiten verschweigen. So rät es übrigens auch der Sozialdienst mancher Kliniken: Warum sich das Leben schwer machen? Überzeug mit Deiner Arbeit, aber wer schon nach fünf Jahren "Zuverlässigkeit" sucht, mit Verlaub, möchte offenbar nicht die Wahrheit wissen. [Und ja, privat bin ich sehr auf Ehrlichkeit aus.] "Familienzeit" ist prima. Oder sogar noch mehr auf die "Arbeit" in dieser Zeit aus, z.B. "Kinderbetreuung" o.ä.? Ich würde jedenfalls - sollte es im Bewerbungsgespräch zur Sprache kommen - mit Selbstbewußtsein berichten, daß Du zu Hause nicht untätig warst und gern 2-3 "Kernkompetenzen" parat haben, die Du im Haushalt gelernt hast (z.B. Prioritäten setzen, Fokussieren trotz Ablenkungen, was weiß ich). Also wirklich die Zeit "fühlen" und "verkaufen" als etwas, daß Du - unabhängig von jeder Erkrankung - geleistet hast. [Und durch die Erkrankung ja noch viel mehr!] Viel Erfolg!


CarrieG

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Ich bin selbst Recruiterin, bleib bei Familienzeit. Wenn du zu ehrlich wärst, wäre das zu deinem Nachteil.