Elternforum Rund ums Baby

Ich weiss nicht mehr weiter.. Ist das normal?

Ich weiss nicht mehr weiter.. Ist das normal?

Mimi18072021

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Hallo Ihr Lieben, Mein Sohn wird bald 6 Monate alt. Sein Schlafverhalten treibt mich noch in den Wahnsinn.. Seit seiner 2. Lebenswoche wird er zum Schlafen gepuckt und das hat eine Weile auch super gut funktioniert (4/5 Std durchgeschlafen). Jetzt seit ca zwei Monat ist es so, dass er logischerweise extrem aktiv geworden ist und das Einschlafen zu jeder Tageszeit eine Qual ist. Mittags ist es noch auszuhalten, da er da gelassener ist. Aber Abends ist es einfach nur Folter.. Er wird gewickelt und gebadet (nicht jeden Abend). Dann gehts ins Zimmer und er bekommt seine Milch (Ich stille nicht). Ab da kann ich machen was ich will, er kommt einfach nicht zur Ruhe. Ich pucke ihn ein, weil er permanent seine Haende im Gesicht hat und sich die Augen rot und geschwollen reibt. Oder er kratzt sich am Kopf wenn er nicht gepuckt ist. Aber auch beim Pucken ist alles extrem anstrengend. Denn er will erstmal getragen werden, dann geschaukelt, dann ist auch schon meistens eine Std rum. Soweit, irgendwann schlaeft er ein und ich lege ihn gaaaaaaanz vorsichtig in sein Bettchen (neben Elternbett) mache sein liebstes LaLeLu an und keine 20min vergehen, ist er wieder hellwach. Das geht die ganze Nacht so, angefangen um 21 Uhr bis 4 Uhr morgens. Ich kann nicht mehr, mein Mann ist auch ratlos. Tagsuber schlaeft er mal mehr mal weniger. Wir machen auch nichts was ihn am Abend uberfordern koennte. Er kann nur gepuckt einschlafen. Alles andere fuhrt zu Schreiattacken und grenzwertiger Ohnmacht meinerseits. Bin am Ende angelangt, schlaflos seit Wochen, keine Freude am Muttersein etc. Ist das normal oder muss ich da was unternehmenIch weis nicht mehr weiter.. Bringen die Schlaftrainings was zB die von Marianne Schuler (wurde mir empfohlen). Sind eure Babys auch soIch kann mir nicht vorstellen dass mein Sohn irgendwann von selbst alleine und vorallem durch schlaeft. Die jetzige Situation ist einfach zum Kotzen. Jeden Abend fuerchte ich mich vor der Nacht, weil ich sie seit Wochen durchmache. Ja mein Mann nimmt ihn auch mal, aber auch er muss morgens aus dem Haus. Kann mir bitte jemand sagen ob sein Schlafverhalten normal istEr wacht standig auf und dreht sich hin und her, befreit sich aus seiner Puckdecke und faengt an zu weinen weil er nicht zur Ruhe kommt. Ich hoffe das hat bald ein Ende.. Lg


Regina87

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Antwort auf Beitrag von Mimi18072021

Ich mutmaße mal, dass er schon zu alt und zu agil ist fürs Pucken. Viele Babys haben beim einschlafen das Bedürfnis sich ins Gesicht zu fassen, um sich zu "regulieren ". Ich würde ein Schnusetuch oder Kuscheltier etablieren, womit sich im Gesicht gerieben werden kann. Da du ihn beim Schlafen begleitet, kannst du es aus dem Bett holen, sobald er tief schläft. Bei uns ist es ein Kuschelesel. Mit den Ohren von dem Tierchen wird sich im Gesicht gestreichelt, bis sie schläft. Tochter ist mittlerweile fast 4, der Esel ist ihr Begleiter seit sie 3 Monate ist


Berlinka36

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Antwort auf Beitrag von Mimi18072021

Ich vermute auch, dass das Pucken ihn ärgert, weil er eingeschränkt ist. Ich erzähle Dir wie das bei uns läuft. Vielleicht hilft es Dir weiter. Mein Sohn schläft bei mir im Arm ein, er hält meine Hand oder spielt mit ihr vor dem Einschlafen. Es wird gekuschelt, auch mal gekillert, so entspannt er sich sich und schläft in der Regel schnell ein. Wenn er nicht müde ist, dann dauert das länger, aber das ist ok, ich bin da entspannt und mein Partner auch. Mein Rat wäre, die Einschlafrituale zu ändern, auf das Baby und sein Nähebedürfnis noch mehr eingehen. Ich lege meinen Kleinen nach dem er eingeschlafen ist in sein Bett, das auch bei uns steht. Jede Nacht wacht er auf, und will zu uns ins Bett. Und das machen wir auch. Halbe Nacht schläft er allein und halbe Nacht bei uns. Ich brauche nichts tun, sobald er in unserem Bett liegt, schläft er sofort ein. Ich habe ihn auch gepuckt anfangs so ca 3 Monate. Mobil sein, sich kratzen oder auch mal Gesichts zerkratzt, das gehört alles dazu. Das Pucken funktioniert nicht mehr, weil der Kleine mobil wurde und einen Bewegungsdrang hat. Das Andere ist wie er einschläft. Er braucht die Nähe der Mutter ob das jetzt Schaukeln, Tragen oder bei der Mutter liegen ist, dass musst du ausprobieren. Ich habe das Schaukeln und Tragen gegen Liegen getauscht und das funktioniert recht gut bei uns. Denke um statt zu verzweifeln. Viel Glück. LG


Mimi18072021

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Antwort auf Beitrag von Berlinka36

Erstmal danke. Zum Einschlafen wird er auch getragen und geschaukelt. Wenn er gut eingeschlafen ist (nach ca. 30-40min) will ich ihn dann auch mal ablegen, er kann Ja nicht die ganze Nacht auf mir liegen Jedenfalls, er wird vorsichtig abgelegt und schwupps ist er wieder hellwach oder macht sich wach indem er sich hin und her dreht, Kopf kratzt und Augen reibt. Dann ist er wach und beginnt zu weinen weil er Ja muede ist aber nicht schlafen kann. Und so ist es die ganze Nacht bis ich ihn einpucke weil er da eine Grenze hat, die ihn auch meistens beruhigt (kaum eingepuckt, macht er die Augen zu). Selbst eingepuckt wacht er dann im 20-30min Takt auf. Also so oder so schlaft er nicht.. Neben mir liegt er auch aber selbst da weint er. Meine Anwesenheit bekommt er jede Nacht. Lg


Phila83

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Pucken ist nur für sehr kleine Babys hilfreich. Mit 6 Monaten ist das nichts mehr. K1 wurde gerne gepuckt, K2 gar nicht. Dafür hat es K2 (jetzt 20Monate) es lange gebraucht, beim Einschlafen festgehalten zu werden. Auch, wenn sie dabei gebrüllt hat. Sie brauchte die Enge und Nähe, um loslassen zu können. Kinder sind so unterschiedlich und jedes braucht ganz viel Fingerspitzengefühl. Dein Kind braucht kein "Schlaftraining". Es braucht in erster Instanz eine tiefenendspannte Mama, die nichts anderes als Ruhe ausstrahlt. Das ist es, was dein Kind beruhigt. Du musst an dir arbeiten und dich von dem "Baby schläft schnell ein und durch" Gedanken als Leitsatz, distanzieren. Ihr schafft das! Nimm dir und euch den Druck! Aber das kann halt auch noch 4-6 Jahre dauern, bis das Kind problemlos selbst ein- und durchschläft.


Mimi18072021

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Antwort auf Beitrag von Phila83

Tatsachlich bin ich alles andere als entspannt. Aber ich arbeite dran.. Auch da bin ich offen und dankbar fuer Tipps!


Muschelnudel

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Schlaftraining kann das Urvertrauen brechen. Ich würde immer davon abraten. Hast du mal versucht dich mit dem Kind hinzulegen und es in deinem Arm einschlafen zu lassen? Versucht ihn mit engem Kontakt einschlafen zu lassen? Und erst zu gehen wenn es fest schläft? Also wenn du weißt er wacht nach 20 min auf, dann 30 min zu bleiben?


Mimi18072021

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Antwort auf Beitrag von Muschelnudel

Ja das hab ich versucht, mehrmals und stundenlang. Er weint auch wenn ich neben ihm liege, reibt sich die Augen wund und kratzt sich am Kopf. Dreht sich hin und her.. also genauso wie wenn er im eigenen Bett liegt. Lg


Babyborn18

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Antwort auf Beitrag von Mimi18072021

Ich würde auch nicht mehr pucken, sondern kuscheln und "festhalten". Unser Sohn kam in dem Alter monatelang auch sehr schwer zur Ruhe. Er war hundemüde, wollte aber partout nicht einschalten. Wir mussten ihn auf uns legen und halten, damit er zur Ruhe kommt. Manchmal hat Entspannungsmusik geholfen. Auch würde ich kein lalelu mehr anmachen, wenn er schon schläft. Wofür machst du das, wenn ich fragen darf? Und wenn du so kaputt bist, absolut verständlich, dann muss der Papa mehr machen. Auch, wenn er morgens aus dem Haus muss. Es ist ja nicht so, dass man sich ein entspanntes Leben tagsüber macht und ausruhen kann, weil die Nacht furchtbar war. Sondern du bist ja am Ende deiner Kräfte. Arbeit als "Ausrede" zählt für mich nicht, wenn man ein Baby hat, mit dem die Zeit doch eher hart als entspannt ist. Häufig ist Arbeit auch wie "Pause". Aber das ist natürlich eure Angelegenheit. Ich hatte zwar auch häufig die nächtige übernommen, weil ich gestillt habe (ging dann halt nicht anders), allerdings hat der Papa den Kleinen immer direkt nach der Arbeit genommen, sodass ich dann geschlafen habe und wieder etwas Kraft hatte. Zur Frage, ob das normal ist: für mich klingt das total normal. Und auch wenn man es nicht glaubt. Es wird irgendwann besser :)


Erika28

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Hier noch eine die dafür ist ihn nicht mehr zu pucken! Wie ist es wenn du ihn rumträgst und leicht schaukelst? Nichts für die Ewigkeit, ich weiß. Aber hatten auch ne Phase um die 6 Monate rum wo es nicht anders ging... LG


Mitglied inaktiv

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Ich habe vier Kinder und habe das Gefühl je mehr Programm man absolut desto schlimmer wird es Ich habe die beiden Kleinen gern in den Schlaf begleitet,aber mehr als mjg ihnen auf den Arm hinsetzen und ein bisschen schuckeln hab ich nicht gemacht,bei der Großen haben wir das rumtragen und laufen kaum raus bekommen und wir sind nächtelang mit ihr durch die Wohnung getiegert(es ging an weil sie mit drei Monaten eine Spastische Bronchitis hatte und danach direkt Windpocken),irgendwann konnten wir vom Rücken her nicht mehr ,aber sie war so daran gewöhnt das es lange gedauert hat sie anders zum Schlafen zu bringen Wenn die Kleinen auf dem Arm auch Mal knöttern dann ist das eben so,sie sind geborgen und bei mir,sie werden umsorgt,aber ich fange auch keine großartigen Aktionen an Nachts schlafen beide bei mir das klappt am besten,und da sie am besten schlafen wenn es nicht ganz ruhig ist bleiben sie abends bei mir auf der Couch und ich nehme sie mit ins Bett wenn ich gehe.eigentlich schlafen sie dann auch durch,im eigenen Bett,bzw allein im Schlafzimmer werden sie immer wieder wach Mir ist das eigentlich ziemlich egal dass sie nicht unbedingt im eigenen Bett schlafen,der riesen Vorteil ist die beiden schlafen wirklich überall,auch ohne mich,mein Mann kann sie genauso gut begleiten


Riinaa

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Antwort auf Beitrag von Mimi18072021

Hallo Mimi! Die Beschreibung ist genauso bei uns im Moment!! Seit mehr als 4 Wochen geht das nun so. Unser Kleiner ist 20 Wochen alt. Bei uns kann es sein, dass es der 4. Sprung ist oder eben eine Schlafregression. Oder aber es bleibt danach so :-(! Mal abwarten… Wir haben ihn bis vor ein paar Wochen auch immer gepuckt nachts, weil er eben so schlecht geschlafen hat bzw ständig mit seinen Händen und Füßen geturtelt hat, sodass er oftmals sich selbst aufgeweckt hat! Habe gelesen, dass es okay ist bis 4 Monate das Baby zu pucken, aber danach solle man das lassen bzw versuchen es abzugewöhnen. Habe aber auch gelesen, dass manche bis zum 2. Lebensjahr Kinder nachts pucken. Bin am abgewöhnen und es ist wirklich mühsam. Er macht das gleiche mit den Händen, kratzt sich ins Gesicht bzw reibt seine Augen. Natürlich er ist jetzt auch aktiver geworden und bewegt sich ständig im Schlaf. Hebt seine Beine auf usw… Tagsüber bevor er Nickerchen macht, ist das Einschlafen sehr schwierig, weil er sich auch immer anstrengt. Obwohl seine Augis zu sind, macht er das und stöhnt, bewegt sich nur. Ich habe ihn da in meinen Armen und schaukle ihn, oftmals muss ich stehend hin und her laufen, damit er endlich dann einschläft. Anders gehts bei uns auch nicht. Ich hoffe, dass es nur ne Phase ist, aber naja. Wenn es so bleibt, ist natürlich sehr anstrengend…. Was dabei helfen kann, weiß ich auch nicht. Habe auch sehr viele schlaflose Nächte. Viel Ruhe bewahren, dabei denken, dass es irgendwann besser wird? So mache ich das im Moment. Hoffe, dass es euch bald wieder besser geht also dass es sich bald ändert!! Alles Gute


sunnydani

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Antwort auf Beitrag von Mimi18072021

Ich hatte zwei extrem schlechte Schläfer, die über Jahre so schlecht geschlafen haben und bis zu 10 x pro Nacht mit auch ewig langen Wachphasen dazwischen wach wurden. Ich kann dich also sehr gut verstehen, dass du fertig bist, aber meiner Erfahrung nach hilft es nur, dass man einen Weg findet, wie man selbst damit umgehen kann. Für Babys ist es normal, dass sie so ein Schlafverhalten haben. Es schadet ihnen keineswegs. Meine Kinder hatten auch immer einen sehr unruhigen Schlaf und sind nachts durchs ganze Bett gewandert. Meine Kinder hatten beide zum Schlafen ein Mulltuch im Bett. An dem haben sie mit den Händen herumgefummelt. Mein Kleiner nimmt sich immer noch (er ist 3,5 Jahre alt) die Zipfel vom Mulltuch in die Hände und fummelt sich damit im Gesicht oder an seinen Armen herum. Die Sorge, dass es nie geht mit dem Schlafen ist absolut unbegründet. Denn je mehr Urvertrauen sie in den ersten Monaten und Jahren gesammelt haben, desto sicherer fühlen sie sich und irgendwann geht es wirklich von alleine. Ich habe bei beiden Kindern etwa 3 Jahre lang Einschlafbegleitung gemacht und das war teilweise auch mit 2 Stunden langen Einschlafkämpfen verbunden, da sie trotz totaler Müdigkeit nur Quatsch gemacht haben, um sich ja wach zu halten. Wir hatten als Babys auch Schreiphasen an den Abenden und mein Großer hat die ersten 8 Monate nur geschlafen, wenn er geschaukelt wurde. Dann ging es plötzlich, dass er alleine ohne Geschaukel einschlief, aber ich musste dabei sein. Und ab 3 Jahren hat es geklappt, dass ich aus dem Zimmer gegangen bin und er völlig alleine in seinem Bett in seinem Zimmer eingeschlafen ist. Durchgeschlafen hat er erst mit 4,5 Jahren, aber seitdem ist das Schlafen so problemlos bei ihm. Er ist jetzt knapp 8 Jahre alt. Er geht ohne Ängste allein ins Bett, dann wird noch gelesen, gekuschelt und vom Tag erzählt, er hört sich dann noch eine Einschlafmusik an oder liest selber noch ein paar Seiten im Buch weiter und dann schläft er die ganze Nacht ohne Probleme durch. Auch der Kleine geht jetzt seit einigen Monaten alleine schlafen. Er schläft zwar noch in meinem Bett, da auch er nachts noch wach wird und ich nachts nicht mehr umherwandern will. Aber er schläft mit seinem Teddybär und seinem Mulltuch alleine im Bett ein. Ich kuschel vor dem Schlafen mit ihm, mach ihm seine Einschlafmusik an und er ruft manchmal nochmal, dass er noch mal kuscheln will, aber das wars. So wie es jetzt ist, ist es total erträglich für mich und richtig entspannend. Und ich weiß, es hat sich gelohnt, dass ich die ersten Jahre immer für sie da war. In Summe hab ich 7 Jahre lang nicht durchgeschlafen, habe unzählige Stunden mit Einschlafbegleitung verbracht und war über Monate stündlich wach. Aber es hat sich gelohnt. Deshalb würde ich auf keinen Fall denken, dass es nie klappt. Und ich bin auch überzeugt, dass auch mein Kleiner irgendwann problemlos in seinem Zimmer im eigenen Bett schlafen wird, wenn ich spüre, dass die Zeit gekommen ist. Es braucht seine Zeit. Kinder reifen und entwickeln sich und irgendwann klappt es von alleine, dass sie eben in die Tiefschlafphasen gleiten, ohne sich davor die Versicherung zu holen, dass alles in Ordnung ist. Das kann man nicht beschleunigen und ihnen auch nicht abgewöhnen, sondern ganz im Gegenteil. Je sicherer sie sich fühlen, desto besser wird es ihnen später gelingen. In der Zeit, in der es aber akut so schlimm ist, hilft einem das nicht, ich weiß, da verzweifelt man manchmal trotz diesem Wissen. Mir hat es geholfen, dass ich mich immer wieder mal mit meinem Mann abgewechselt habe. Also dass er z.Bsp. die Morgenschicht übernommen hat und morgens früh mit den Kindern aufgestanden ist und ich noch ein wenig weiterschlafen konnte. An den Wochenenden ist er auch mal ein paar Stunden alleine mit ihnen raus, dass ich in der Zeit schlafen konnte. Ich bin auch abends oft um 19 Uhr mit ihnen mit schlafen gegangen, um zu mehr Schlaf zu kommen. Oder Oma hat sie mal einen Nachmittag genommen, damit ich schlafen konnte. Ich hab mich auch an den Schlafmangel gewöhnt. Irgendwann hab ich mich ausgeschlafen gefühlt, wenn ich mal 3-4 Stunden am Stück schlafen konnte. Versuche einen Weg zu finden, wie du am besten damit umgehen kannst. Und mach dir keine Sorgen wegen der Zukunft. Irgendwann schläft jedes Kind besser, ganz von alleine, ohne Tranings oder Zwang und Druck. Je mehr man sie zwingt und drängt, desto eher festigt sich eine unterbewusste Angst, die es dann macht, dass sie irgendwann wirklich Ängste entwickeln und vielleicht sogar länger schlecht schlafen, als wenn man ihren Bedürfnissen nach Nähe und Geborgenheit in den ersten Lebensjahren wirklich nachkommt und ihnen das Gefühl gibt, dass immer jemand da ist, wenn sie ihn brauchen. Ich wünsche dir alles Gute!


blattlaus

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Antwort auf Beitrag von Mimi18072021

Ohne die anderen Antworten gelesen zu haben...: Würde es euch stören, wenn er bei euch im Bett schlafen würde? Manche Babys brauchen einfach den direkten Körperkontakt, das Wissen und Gefühl, dass da unmittelbar jemand da ist. Nicht einen Meter daneben, nicht 50cm daneben, sondern direkt in Reichweite. Würde ich einfach mal versuchen, schon allein, damit du deine Akkus mal aufladen kannst. Ich habe oft ein wenig vor mich hin geschlummert, auch wenn unsere Kleine mal neben mir wach war...


Mimi18072021

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Antwort auf Beitrag von blattlaus

Hallo Ja er schlaft auch mal bei uns. Aber leider auch total unruhig, ob ich ihn festhalte oder liegend trage.. alles leider sinnlos. Dann dreht er sich auf den Bauch und da ist er auch unruhig, robbt und beginnt wieder zu weinen an. Lg


lea321

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Antwort auf Beitrag von Mimi18072021

Du armes Ding :( Hol dir doch eine Tragehilfe.. ich schwöre darauf, die hat mein Leben mit Baby um sehr Vieles erleichtert. Mein Sohn wollte abends auch nie einschlafen. Ich habe ihn damals immer so lange gehalten und schreien lassen (laut Empfehlung einer Hebamme) :( bis er eingeschlafen ist. Nach einer Zeit wollte ich das einfach nicht mehr und jetzt tobe ich mit ihm im Bett. Sobald er quengelig wird, pack ich ihn in die Tragehilfe, geh herum, sing ihm was vor und er schläft innerhalb von 10 Minuten ein, dann kann ich ihn ins Bett legen. Kinderärzte raten davon ab, Kinder nur in Bewegung einschlafen lassen zu können, aber ganz ehrlich, ich kack drauf . Mir ist es lieber ihn 5 - 10 Minuten herumzutragen - ohne Schreien, als mich und ihn stundenlang zu quälen. Aber manche Babys können das, einfach so im Bettchen einschlafen. Mein Kleiner hat es immer wieder selbst versucht aber er schafft es einfsch nicht. Tagsüber hab ich ihn im Stubenwagen zum Schlafen gebracht, irgendwann ging das nicht mehr und so nimm ich auch da die Tragehilfe zum Einschlafen. Ich kann ihn nach dem Einschlafen ins Bett legen. Das ist einfach Routine. Anfangs ist er beim Ablegen auch sofort aufgewacht und hat geschrien. Mittlerweile weiß er, dass er ruhig weiterschlafen kann. Und noch ein Tipp: lässt du ihn bei dir im Bett schlafen? Kuschelt ihr beim Schlafen? Wenn ich ihn nach dem Einschlafen verlasse, wacht er innerhalb von 2 Stunden auf. Und dann wieder. Wenn ich bei ihm liegen bleibe und kuschle, schläft er bis zu sieben Stunden durch.


Mimi18072021

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Antwort auf Beitrag von lea321

Hallo! Eine Trage hat er von Anfang an nicht gemocht und sich da drin auch gequalt :( Ja wir schlafen oft nebeneinander, bzw. versuchen es. Selbst wenn ich neben ihm liege ist er total unruhig und weint anschliessend. Ich tue wirklich alles um ihm zu zeigen dass ich da bin, aber es scheint alles sinnlos :( Denn ob ich nun neben ihm liege oder nicht, er wacht standig auf und weint daraufhin. Lg