Pebbie
Meine Tochter hatte vor kurzem die J1 Untersuchung. Die KK über die sie versichert ist bietet ein Sonderprogramm an. Deswegen wurde auch ein EKG geschrieben. Dabei kam ein Problem zum Vorschein, das bei einer Kinderkardiologin geklärt werden musste. Die Kinderärztin sprach von einem linksfaszikulärerm Block. Das ist eine Reizleitungsstörung des Herzens.
Freitag war der Termin. Die Ärztin schaute sich das am Freitag gemachte EKG an und wurde daraus nicht schlau. Sie sah ein Problem, aber selbst nach dem wälzen von Büchern konnte sie es nicht eingrenzen. Dann hatte sie doch eine Eingebung die sie bei Ultraschall sofort bestätigt sah. Ihr Herz liegt nicht richtig im Brustkorb, es ist zur Seite gekippt. Da wir schon 2 mal bei der Kardiologin waren als meine Tochter 5 Jahre alt war und sie ein Herzgeräusch nach einer Scharlachinfektion hatte, war klar das dies nicht angeboren ist, sondern vermutlich durch das Wachstum entstanden ist.
Es ist nichts was akut Probleme macht, aber es wird jetzt jährlich kontrolliert , da der Herzmuskel der auf der "unteren" Seite ist, im Laufe der Zeit durch vermehrte Belastung verdicken kann.
Ich war so froh, da sowohl meine Eltern und auch ich zum Teil extreme Herzprobleme haben. Das fehlte noch, das wir in jungen Jahren bei meiner Tochter diesbezüglich noch eine Baustelle auf machen müssen.
Die Ärztin war wirklich klasse, sie hat uns das wirklich gut erklärt und sich sehr viel Zeit genommen. Sie ist auch eine normale Kinderärztin, ich hoffe wir haben uns beim warten nicht noch irgendwas nettes eingefangen ![]()
Dann alles gute weiterhin. Die Sorgen kann ich gut nachvollziehen. Ich darf im April zum 4ten US nur wegen Herzen von unserm bauchzwerg. Verdacht auf Shunt, der eben auch vererbbar ist. Endgültige Entwarnung wird es aber erst nach der Geburt geben. Hoffentlich. Komischerweise sind beide Ärzte bei der zweiten Schwangerschaft da deutlich weniger entspannter wie bei Kind gross.
Ich danke für die guten Wünsche und gebe sie auch an Dich und Deinen Bauchzwerg zurück.
Ich weiß ja nicht wie der zeitliche Unterschied zwischen den Kindern ist, aber vielleicht kommt die Entspanntheit der Ärzte daher, das die Diagnosemöglichkeiten und die Darstellbarkeit schon im Mutterleib immer besser werden, so das solche Erkrankungen im Vorfeld viel besser zu erkennen sind. Aber die Gewissheit erhält man eben erst nach der Geburt.
Meine Daumen sind fest gedrückt ![]()
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