Elternforum Rund ums Baby

Erfahrungen mit den starten von Brei

Erfahrungen mit den starten von Brei

Lu2508

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Hallo ihr Lieben, unsere Kleine wird Freitag 6 Monate. Seit knapp 7 Tagen sind wir dabei mit Brei anzufangen am Mittag. Es klappt so semi gut - denke ich. Ich bin mir total unsicher. Nach den 7 Tagen isst sie nun gute 5 Löffel. Passt das von der Schnelligkeit? Wir waren Eure Erfahrungen? Ich koche selber und haben nun mit Süßkartoffel gestartet. Pastinake mochte sie garnicht. Da war das Geschrei sehr groß! Freue mich auf eure Antworten. Einen schönen Abend!


Mrsvzx

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Bei uns war das ganz genauso gewesen. Mittlerweile nach gut 3 Wochen kommen wir auf 80 Gramm würde ich sagen. Pastinake ging hier auch überhaupt nicht. Möhre liebt die, Kürbis und süsskartoffel.. Anfangs war das genauso aber es wird von der Zeit besser :)


Lu2508

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Antwort auf Beitrag von Mrsvzx

Danke für deine Antwort! Denn bin ich nicht mehr so beunruhigt jetzt


LuiBee

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Antwort auf Beitrag von Lu2508

Ich habe wohl ziemliche Ausnahmekinder mit meinen Zwillingen. Der Mittagsbrei war nach einer Woche komplett eingeführt, da hab ich das noch nach Plan gemacht, nur deswegen hat es so lange gedauert. Den Abend- und Nachmittagsbrei hab ich ihnen sofort so viel gegeben, wie sie wollten. Das war in beiden Fällen direkt die ganze Portion. Seit dem essen sie pro Breimahlzeit 200-250g und hatten noch nie irgendwelche Probleme mit der Verdauung oÄ. Die beiden waren bei Beikoststart übrigens auch 6 Monate alt. Aber mach dir keinen Kopf oder Druck. Es geht nicht darum die Mahlzeiten schnell zu ersetzen. Manche Kinder stehen eben total auf Beikost, manche wollen auch über den ersten Geburtstag hinaus nichts anderes als Milch.


Lu2508

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Antwort auf Beitrag von LuiBee

Danke für deine Antwort! Ich sollte da einfach gelassener ran gehen. Hab es mir denke ich zu einfach vorgestellt


Leonara14

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Antwort auf Beitrag von Lu2508

Unserer hat würde ich sagen nach ein bis zwei wochen eine ganze Portion (190g) gegessen. Klassisch mit Karotte angefangen, dann Kartoffel dazu. Ab dann Kürbis, pastinake, süßkartoffel, spinat.. Er isst zum Glück alles. Abendbrei ging auch super schnell, da wurde sofort eine ganze Portion gespachtelt. Nur nachmittags haben wir probleme momentan, obst ist nicht so der hit. Er ist 8 monate alt, angefangen mit 5 1/2


Rachelffm

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süßkartoffel kommt sehr gut an. wir machen es jetzt schon 1,5 monate, sind aber noch lange nicht bei 190 g. an guten tagen kommt er auf ca. 80-100 g. das war irgendwie von anfang an so, hat sich aber kaum gesteigert. es ist total vom zeitpunkt abhängig und wer was füttert. alles wo karotte drin war kam bisher am schlechtesten an. süßkartoffel, aubergine und spinat sind bisher die favoriten. quinoa wird ohne würgen gegessen. bei papa isst er immer mehr und die beste zeit ist nach dem mittagsschlaf, so gegen 14:30. der abendbrei kommt viel besser an, da schafft er eigentlich immer die 100 g. ich mach im wechsel nussmus, fruchtmus, zimt oder obstgläschen rein.


Pino

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Pastinake wird hier auch nicht gemocht. Möhren (vor allem die lilanen) kommen am besten an. Kürbis, Süßkartoffeln und inzwischen auch Brokkoli mag er auch. Wir mussten hier aber immer bremsen, damit er nicht gleich zu große Mengen isst. Der Darm muss sich ja erst dran gewöhnen.


Merry21

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Liebe Lu, ich hatte mit unserem Kleinen eine ähnliche Erfahrung gemacht. Er ist jetzt 6 Monate und 1 Woche alt. So etwa mit fünfeinhalb Monaten haben wir mit Brei angefangen, weil er alle Beikostreifezeichen gezeigt hat und total wild auf unser Essen schien. Ich dachte, er würde sich auf den Brei stürzen und hatte mich darauf gefreut, anzufangen. Aber nein, er war sehr zurückhaltend. Er mochte das Gefüttertwerden auch überhaupt nicht. Am ehesten hat er was gegessen wenn er sich den Löffel selbst in den Mund stecken durfte. Ich hab das genau eine Woche durchgehalten. Er hat auch nach einer Woche vielleicht drei, vier Löffel gegessen. Es machte weder mir noch ihm Spaß, ich empfand es zunehmend als irgendwie intrusiv und anstrengend und fühlte mich nicht mehr wohl. Also das Brei essen/füttern mochte er nicht, aber er zeigte sich weiterhin total interessiert an allem, was wir so gegessen haben, hat sogar danach gegriffen. Dann dachte ich, okay, ich versuche das Ganze halt breifrei. Hatte davor schon mal von Baby led weaning gehört von unserer Hebamme, hatte das Konzept auch interessant gefunden, aber dachte ich kombiniere es vielleicht eher mit Brei, außerdem hatte ich Angst vor dem Verschlucken. Aber nachdem ich dann diese ganze Breisache zunehmend blöd fand und das Gefühl bekam, das passt nicht zu uns, dachte ich ich probiere es einfach mal anders. Und siehe da, es ist super! Ich habe etwa eine Woche bevor er 6 Monate alt wurde damit angefangen und nicht damit gerechnet dass er wirklich schon was isst, weil in dem "Standard-Buch" von Rapley zum Thema steht, dass sie anfangs oft erstmal wochenlang experimentieren mit dem Essen, damit spielen, anbeißen, dann wieder ausspucken, dran lutschen usw. Aber eben nicht schlucken. Also was soll ich sagen, Bruni hat sich gleich drauf gestürzt! Also so wie ich das vorher schon vom Brei erwartet hatte. Er hat zuerst natürlich nur wenige Bissen geschluckt, aber es wird von Tag zu Tag ein bisschen mehr und er wird immer kompetenter im Umgang mit dem Essen und ich bin völlig fasziniert davon! Plötzlich fühlt es sich einfach für uns richtig an und macht Spaß! Schöner Nebeneffekt, ich ernähre mich jetzt auch gesünder, denn wenn man mit seinem Baby zusammen isst, dann achtet man natürlich nochmal ganz anders drauf. Wir frühstücken gemeinsam und essen auch gemeinsam zu Mittag, nur das Abendessen essen wir noch nicht zusammen, weil wir das erst recht spät zubereiten und er da oft schon im Bett ist. Direkt nach dem Essen wird noch gestillt, das hilft ihm bei der Verdauung. Und ich hab gelernt, dass Babys ab 6 Monaten schon erstaunlich viel essen können und dürfen, wenn man sie lässt. Es gibt nur wenige Regeln, und ansonsten vertraut man seinem Kind, dass es von allein und in seinem Tempo richtig essen lernt und sich dann auch selbst abstillt nach und nach. Für uns ist es der richtige Weg, aber das muss jeder für sich herausfinden. Ich hab in meinem Freundeskreis auch viele Breikinder, denen auch ihr Brei sichtlich Freude macht und auch den Müttern, ihn zuzubereiten und zu füttern..von daher will ich absolut nicht damit sagen, dass blw jetzt für jeden das Nonplusultra und das Richtige ist...aber manche wissen gar nicht, dass das auch anders geht, dass es auch Alternativen gibt zum Breischema. Gerade für Kinder und Eltern die Brei nicht mögen und sich auch mit der Zeit nicht richtig damit anfreunden können. Aber ich denke die Freude am Genuss und am Essen sollten so oder so im Vordergrund stehen, ob mit oder ohne Brei! In diesen Sinne viel Freude auf eurem Weg! Und macht euch keinen Stress, das muss nicht alles nach Schema f gehen! LG Merry