Elternforum Rund ums Baby

Babysittender männlicher Teenager..

Babysittender männlicher Teenager..

FrauMüller

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Moin Moin Unser Sohn ist fast 17, er ist ziemlich gut im Umgang mit kleinen Kindern (Praktische Erfahrungen mit jüngeren Geschwistern und Cousins und Cousinen) Hat freiwillig in den Ferien ein Praktikum im Kindergarten gemacht und ist in unserer Gemeinde als Teamer für die Jugendarbeit aktiv. Er hat dafür einen erste Hilfe Schein gemacht, sich daraufhin für die SanitätsAG in der Schule interessiert, gemeldet und einen Platz erwischt. Dort macht er weiterhin Lehrgänge und übernimmt in einigen Pausen den Sanitätsdienst. Er möchte jetzt als nächstes einen speziellen Erste Hilfe Kurs am Kind machen. An ein zwei Abenden im Monat betreut er schon jetzt den dreijährigen Sohn unserer alleinerziehenden Nachbarin, nichts Festes, eher so nach Bedarf. Allerdings sieht es eher so aus, dass er das Kind nur während des Schlafens "bewacht". Wird der Kleine wach, dann schafft er es, ihn auch wieder in den Schlaf zu begleiten. Ab und zu gehen sie tagsüber zusammen zum nahen Spielplatz Die beiden kennen sich aber ja auch schon immer, und deswegen ist es glaube ich auch etwas Anderes als ein "richtiger" Babysitterjob. Nun kam die Überlegung, ob er seine Dienste auch z. B. am schwarzen Brett im Handel oder in Ortsgruppen anbietet. Würdet ihr Eure Kinder von einen Jungen betreuen lassen oder auf keinen Fall weil.. Er hätte übrigens keine Angst vor Windelwechseln oder so, weil er das in seinem Kindergarten ob auch übernommen hat. Er möchte später unbedingt etwas mit Kindern machen, so Richtung Erzieher oder Heilerzieher. Bin mal gespannt auf ein paar Eindrücke..


Rachelffm

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Antwort auf Beitrag von FrauMüller

mit den qualifikationen hätte ich auf jeden fall erstmal ein gutes gefühl und würde ihn zum "vorstellungsgespräch" einladen. fände es auch irgendwo, gerade als emanzipierte frau, scheinheilig, einen babysitter abzulehnen, nur weil er ein junge/mann ist.


Princess-leah

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Klar. Besonders mit den Qualifikationen, die er bereits erworben hat und in Zukunft erwerben möchte. Gibt zuwenig junge Männer, die darauf Lust haben. Ich denke aber, das Mund zu Mund Propaganda da besser ist. Wenn jemand, jemanden kennt, der schon das und das macht - das ist aufm Dorf / Kleinstadt Gold wert.


Rote_Nelke

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Mir wäre er als Babysitter tatsächlich zu jung. Wenn, dann haben wir immer Studenten ab 20 Jahren ausgesucht, die ein pädagogisches Fach studieren.


AlmutP

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Ja klar würde ich die Kinder von einem Jungen betreuen lassen. Vor allem wenn er so engagiert ist und den 1 Hilfe am Kind hat. Meistens nimmt man sich ja auch ein zwei Kennenlernabende Zeit und kann danach einschätzen obs passt. Toll, dass er da so hinterher ist


Birte0504

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Kannst ihn gleich zu uns schicken ;-). Nee im Ernst, es gibt wenig Babysitter, die sich mit Erster Hilfe beim Kind auskennen - finde ich optimal. Geschlecht wäre mir völlig egal.


Muschelnudel

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Ja, ich würde ihn gerne beschäftigen! Erst recht mit solchen Qualifikationen. Leider kann ich mir vorstellen, dass es nicht ganz einfach wird. (Sexismus, Angst vor Missbrauch) Das fände ich sehr schade und ich hoffe, dass er sowas nicht erleben muss.


Andee92

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Ist eingestellt, wenn es in unserem Umkreis ist :D


MrsAusten

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Könnte hier direkt anfangen.


FrauMüller

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Oh. Das sind ja schon einige positive Meinungen. Wir haben darüber gesprochen, weil eine Mitschülerin sich mit babysitten den Führerschein verdient, und sein Kumpel im Supermarkt als Leergut junge arbeitet. Letzteres wäre gar nicht "seins", da erfüllt er schon die körperlichen Voraussetzungen nicht. An seiner Schule wird 1 x im Jahr ein Babysitterkurs gegeben, aber der richtet sich nur an die Schülerinnen. Da er eben schon für die erste Hilfe am Kind angemeldet ist, hab ich ihm vorgeschlagen, das auszubauen.. Aber er hat eben auch etwas Bammel, in eine, hmm.. "pädophile Schiene" gedrückt zu werden.. Bin mal gespannt, wie er sich letztendlich entscheidet..


Rote_Nelke

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Ja, es ist schade, dass "Männer" sich mit diesem Generalverdacht so abmühen müssen. Eine Frau kann sich genauso gut an einem Kind vergreifen. Leider ist das nicht nur bei männlichen Babysittern ein Problem. Ich kenne einen Ergotherapeuten, herzensgut und total vernarrt in Kinder, der letztlich die Pädiatrie verlassen hat, weil er dieses Gefühl von "Ich stehe immer mit einem Bein im Knast" nicht aushalten konnte.


sissi77

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Wenn er überlegt, Richtung Heilerzieher zu gehen, wäre es ja auch eine Überlegung wert, sich speziell für ein Kind mit Beeinträchtigungen anzubieten. Mein Neffe ist schwerbehindert und meine Schwester ist immer händeringend auf der Suche nach einem „Babysitter“ der sich das zutraut. Und die Voraussetzungen die dein Sohn mitbringt, sind ja ein Traum!


Mitglied inaktiv

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Mir war es immer egal Meine Großen hatten einen männlichen Babysitter und der war einfach toll,hinterher war es schon ein bisschen wie "Familienanschluss",später brachte er auch seine Freundin mit und meine Mädels haben die beiden geliebt,den Babysitter brauchen sie schon lange nicht mehr,der ist bereits selber 30 ,Kontakt besteht noch Bei uns in der Kita gibt es auch einen männlichen Erzieher,ich hab da gar kein Problem mit,es gibt aber Mädchen Eltern die ihn weder wickeln lassen,noch die Mädchen zur Toilette begleiten lassen Meine hat am Anfang immer ihn gefragt und die anderen durften gar nicht helfen Wenn es um das Thema Missbrauch geht-ja der passiert,aber eben genauso häufig im häuslichen Umfeld,und ich vertraue demjenigen entweder komplett oder gar nicht Das Alter wäre für mich passend,unserer war junge als er anfing ,ich selber habe auch mit 15 angefangen


ösitina

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Alleine die Voraussetzungen würden mir schon reichen… Und als Mutter zweier Söhne weiß ich dass Jungs, wenn sie das wollen genauso gut machen wie Mädchen, überhaupt verstehe ich nie warum das ein Problem ist wenn Jungs/Männer diese Berufe ergreifen….


Rahme284

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Antwort auf Beitrag von ösitina

Soeben erst wieder eine Doku über Pädophilie gesehen. Leider versauen die faulen Eiern damit das Image anderer Männer, die nah an Kindern dran sind. Und das ist der Albtraum aller Eltern, deshalb die Skepsis bei Fremdbetreuung. Wobei es klar gesagt werden muss: viele Missbrauchsfälle passieren in der eigenen Familie, Verwandtschaft und auch von Frauen nur wird das eher nicht wahrgenommen... Prinzipiell profitieren Kinder natürlich von männlichen Erziehern, Betreuern. Bei Fremdbetreuung bin ich auch eher zurückhaltend. Kennt man sich besser dann kann man einfach besser vertrauen. Gute Qualifikationen hat er ja und er bekommt dann bestimmt auch viele Empfehlungen.


bellis123

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Ich würde meine Kinder grundsätzlich nicht von einem Fremden betreuen lassen, schon gar nicht von einem/einer Minderjährigen. Aber ich glaube es gibt Eltern die das machen und da dürfte dein Sohn mit den Qualifikationen sicher Vorteile haben. Ich würde aber eher über Mund-zu-Mund-Propaganda gehen.


kasiline123

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Auf jeden Fall! Ist doch grandios! Viel Erfolg!


Irish83

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Ich bin ein Befürworter Männern in Kitas, also ja: ich würde ihn meine Kinder anvertrauen.


Alice_15

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Ja, klar würde ich auch einen jungen Mann einstellen. Dein Sohn hat doch super Voraussetzungen. Es kommt schließlich nicht auf das Geschlecht, sondern auf die Kompetenzen an. Unser Sohn hat einen richtig tollen Erzieher. Zum Glück! Jungs brauchen nämlich männliche Identifikationsfiguren, von denen es in KiGa und Schule viel zu wenige gibt. Dein Sohn kann da doch ein tolles Vorbild sein. Außerdem sammelt er für sich wertvolle Erfahrungen. Ich habe früh mit dem Babysitten angefangen und auch in der Gemeinde Kinder- und Jugendarbeit gemacht und was ist mein Beruf? Lehrerin. Ich habe schon immer gerne mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Übrigens haben meine männlichen Kollegen in der Schule häufig einen ähnlichen Werdegang wie sein Sohnemann. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei der Suche! Schön, solch einen verantwortungsvollen Teenager „anzutreffen“.


Halimon

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Wenn ich lese, wie engagiert er ist und wieviel Erfahrung er schon hat, oder wenn ich ihn persönlich kennen würde, würde ich sagen sehr gerne! Der Mann einer Freundin ist Erzieher, der ist einfach nur toll mit Kindern, und wir haben einen guten Freund, der sich immer unglaublich geduldig und kreativ mit unserer Tochter beschäftigt. Würde ich aber nur einen Zettel sehen, wo ein junger Mann seine Dienste als Babysitter anbietet, und daneben einen Zettel von einer jungen Frau, würde ich wahrscheinlich spontan erstmal bei der Frau anrufen. Und ich denke, dass vor allem mein Mann tatsächlich Vorbehalte hätte, einem bisher fremden jungen Mann sein Kind anzuvertrauen. Komme mir jetzt nach den ganzen super offenen Kommentaren etwas rückständig vor. Was ich eigentlich nur sagen will, ist dass bei Kinderbetreuung einer Frau vielleicht eher ein Vertrauensvorschuss gewährt wird, für den sich ein junger Mann mehr bemühen muss. Was nicht heißt, dass sich nicht ganz schnell herumsprechen wird, dass er super ist. Wir Frauen müssen dafür in anderen Bereichen viel besser sein als die männlichen Kollegen, um die gleiche Anerkennung zu bekommen. Aber wir machen es ja trotzdem, und das sollte dein Sohn auch tun!


FrauMüller

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Antwort auf Beitrag von FrauMüller

Er ist wie gesagt noch Zwiegespalten. Mein Bruder ist Heilerziehungspfleger, und dadurch hat er den Beruf schon theoretisch kennengelernt. Er möchte auch gern in die Richtung ein Praktikum machen. Er hätte einen männlichen Erzieher im Kindergarten, und mit dem hat er sich gut verstanden. Ich glaub, dass hat geprägt.. Wenn er noch Lust auf Schule hat, würde er auch Lehrer werden.. Aber noch kann er sich nicht vorstellen, immer zur Schule zu gehen