Travel
Hallo, Meine Tochter, fast ein Jahr alt, mag momentan scheinbar beim Weinen nicht getröstet werden. Sie windet sich von meinem Arm und krabbelt von mir weg, teilweise krabbelt sie richtig in eine Ecke und verharrt dann mit dem Gesicht Richtung Ecke dort. Das kam mehrmals vor, als sie sich geärgert hat, weil ich ihr etwas verboten habe - da verstehe ich es ja noch. Jetzt ist es aber auch passiert, als sie sich richtig wehgetan hat und auch, als sie beim Schlafen aufgewacht ist. Mir bricht es das Herz, ich möchte sie in ihren Gefühlen begleiten, aber ihr natürlich auch nichts aufdrängen. Bisher habe ich ihr dann gut zugeredet und bin in ihrer Nähe geblieben, hab durch meine Körperhaltung Zuwandheit signaisiert, aber sie in dem Moment nicht "gegen ihren Willen" hochgenommen o.ä. Wieso weint sie lieber alleine? Wir haben eigentlich eine sehr enge Bindung. Ist meine Reaktion richtig oder soll ich etwas anders machen?
Hallo liebe Travel, Mein großer (16 Monate) macht genau das selbe obwohl wir eine sehr starke Beziehung zueinander haben. Die Pädagogin aus der Krippe meinte das dieses Verhalten normal ist und er das in der Krippe auch macht. Ihrer Aussage nach wird es bald wieder sich von alleine ändern.
So eine Phase hatte mein Sohn auch mal, Irgendwann war es wieder vorbei. Ich hab sein Verhalten auch akzeptiert und mich immer wieder angeboten. Ich habe mal gelesen, dass es darum geht, dass die Kinder manchmal selbst lernen wollen mit dem Schmerz umzugehen. Und wir es ihnen dann zutrauen sollen.
...das erinnert mich sofort an meine Tochter. Sie wollte einfach nicht so Recht getröstet werden wenn sie gestürzt ist, sich weh getan hat. Hat sich dann oft immens hinein gesteigert und ich habe mich oft, sehr oft gefragt woran es liegt. Heute ist sie 10...und ein absoluter Wirbelwind, wenn sie sich mal den Zeh stößt wird sie fuchsteufelswild und ärgert sich und keiner darf etwas sagen
Man könnte direkt sagen es ist ihr Charakter der sagt: "...bemitleidet mich bloß nicht, ärgert euch lieber mit mir".
Es stimmt mich zuversichtlich das dies nur bei körperlichen Missgeschicken gilt...wenn sie Ärger in der Schule hat oder mit Freundinnen oder sie sich anderweitig Sorgen macht wird sie schnell ganz kuschelig und dann bin ich auf diese Weise auch gerne der Tröster :-)
Ich denke mehr als die Bereitschaft zu signalisieren: "Ich bin da, ganz nah bei dir wenn du mich brauchst" kannst du nicht tun.
Macht mein Kleiner auch immer wieder mal. Ich lasse ihn dann. Nach einigen Minuten kommt er meist von selbst wieder und hat sich dann teilweise auch von allein wieder beruhigt.
Hallo! Das selbe habe ich mit meiner Tochter auch. Meine Jungs haben sich immer gerne trösten lassen aber sie will das lieber alleine regeln. Auch wenn sie sich über irgendwas aufregt bleibt sie lieber auf Abstand und möchte nicht berührt werden. Ich bleibe dann auch einfach in ihrer Nähe und Versuche immer wieder einen Zugang zu finden weil sie sich manchmal auch sehr in ihren Ärger reinsteigert. Ich denke du machst das richtig. Du bist für sie da und achtest ihre Grenzen.
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