Elternforum Rund ums Baby

Baby Schlafen

Baby Schlafen

Namaste13!

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Hi Leute! Meine Kleine, 3 Monate hat schon immer relativ viel geweint und hat denke ich ihre Zeit gebraucht hier „anzukommen“. Sie ist allerdings immer überall entspannt eingeschlafen, beim Autofahren; an der Brust etc. Seit gut einer Woche, schreit sie vor JEDEM Schlafen, obwohl sie müde ist. Sie schreit im Maxi cosi und auch beim Autofahren und wenn ich ihr die Outdoorkleidung anziehe. Ich verstehe es nicht, ich kann sehen, dass sie total müde ist, aber sie möchte um keinen Preis die Augen zu machen, so habe ich das Gefühl. Meistens lege ich sie an, dann weint geht sie an die Brust, fängt an zu weinen, geht wieder kurz dran, weint wieder los. Wenn es gar nicht geht, nehme ich sie in die Trage. Allerdings mache ich das ungerne, zum Einen, weil ich in der Schlafenszeit auch für mich die Zeit gerne nutze, zum Anderen geht es sehr auf den Rücken. Und dann schläft sie aber maximal 30 Min. Sie scheint also nicht richtig tief und lange zu schlafen, denn ganz oft fängt sie unmittelbar nach dem Aufwachen wieder an zz gähnen Wir waren schon beim Orthopäden, der hat eine Blockade gelöst und wir sind auch nochmal da. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Was hat geholfen? Ich bin gefühlt den ganzen Tag mit Zubettbringen ind trösten beschäftigt :-( Lg


CarrieG

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Antwort auf Beitrag von Namaste13!

Hallöchen, Das hört sich ganz nach nem Schub an. Um die 12. Woche steht einer an. Ich hab's das gleiche mit meiner kleinen Maus wir haben uns eine Federwiege gemietet und die ist Gold wert. Ansonsten stehe ich auch mit der kleinen in der Trage vor der Dunstabzugshaube und bin gefühlt, wie du, den ganzen Tag damit beschäftigt die kleine ins Bett zu bringen und zu trösten. Halte durch du bist auf keinen Fall alleine


miss_spicy

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Antwort auf Beitrag von Namaste13!

Das was du beschreibst ist halt sehr charakteristisch für Babys mit Regulationsstörung. Auch der schlechte Tagschlaf mit 30 Minuten, mir wurde in der Schreiambulanz erklärt, dass 30 Minuten nicht ausreichen, weil Babys dann meist keine oder nur eine extrem kurze Tiefschlafphase haben welche wichtig für die Erholung und auch Entwicklung vom Gehirn ist. Es gibt Babys die mit 30 Minuten dann wach und fit sind, meine ist nach 30 Minuten noch knatschiger als zuvor, schläft sie aber ne Stunde oder zwei ist sie topfit. Ich habe mir oft einen Timer gestellt und dann aktiv versucht ihr in einen weiteren Schlafzyklus zu helfen (etwas auf den Po klopfen, Schnuller geben, Händchen halten, was deine halt mag). Manchmal hats funktioniert, manchmal nicht. Die längsten Schläfchen wurden immer in der Federwiege erreicht, da hat sie auch schon mal 2-3 Stunden durchgeschlafen.


Namaste13!

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Antwort auf Beitrag von miss_spicy

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber habe auch schon drüber nachgedacht. Sie hat bis vor kurzen eigentlich nie permanent vor dem Schlafen geschrien, das ist jetzt wirklich neu. Sie war schon immer neugierig, aber ist wenigstens problemlos eingeschlafen. Habe jetzt auch von der 4 Monats Schlafprogresdion gelesen. In der Trage schafft sie es bis zu 40-60 Min zu schlafen. Wie alt ist dein Kind? Und wie oft schläft es für wie lange? Ich weiss gar nicht so genau wie viel Schlafbedarf die Kleinen haben oder was normal ist. Aber ich sehe halt, dass die schläft und nach dem Aufwachen gleich wieder gähnt… Und was sagt die Schreiambulanz, wird so etwas weg gehen? Lg


miss_spicy

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Antwort auf Beitrag von Namaste13!

Meine ist etwas über 5 Monate alt und auch hier wird teilweise noch vorm Schlafen geschrien, ich würde mir da ehrlich gesagt gar nicht so viele Gedanken machen, es ist vollkommen normal, auch wenns natürlich in den Ohren klingelt. Mit 5 Monaten hat sie jetzt ca. einen 10 Stunden Nachtschlaf, dann 2x30 Minuten und einmal 2-3 Stunden Mittagsschlaf. Als sie 3 Monate alt war hat sie mehr geschlafen, 12 Stunden nachts und dann tagsüber alle 3 Stunden für 1-2 Stunden. Also insgesamt mit 3 Monaten ca. 16 Stunden und jetzt mit 5 Monaten ca. 14 Stunden. Der Schlaf nimmt ja auch ab, da die Kleinen unter tags aktiver werden. Klar geht das alles vorbei, es ist nur eine Frage der Zeit und ich versteh dich, ich hatte Zeiten da habe ich 10x am Tag gegoogelt wie lange eine Regulationsstörung dauert. Versuche trotzdem die schönen Dinge zu genießen, auch wenn es anstrengend ist. Es werden immer wieder neue Sachen kommen, unser Baby hatte z.B. auch schon nachts durchgeschlafen, von einem Tag auf den anderen wurde sie dann wieder alle 3 Stunden wach. So ist das mit den Kleinen, jeden Tag was Neues. Versuche das ganze so gelassen wie möglich einfach hinzunehmen, man kann da nix tun, die ersten Monate sind die schwierigsten, dann gehts sicher bergauf.


Fleurdelys

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Antwort auf Beitrag von Namaste13!

Bei meiner Tochter war es in dem Alter genauso, sie schlief tagsüber sehr schwer und nur unter Weinen ein, nur mit Körperkontakt und eine Zeit lang kam sie auch beim Stillen überhaupt nicht zur Ruhe. Das Ganze wurde nach etwa 8 Wochen endlich besser. Ich habe sie während der Zeit sehr viel im Tragetuch gehabt und bin jeden Tag einmal lange mit ihr rausgegangen. Da schlief sie dann manchmal nach 20-30 Minuten erst ein und ich bin dann oft nochmal 1-1,5 Stunden spazieren gegangen. Wenn sie aufgewacht ist, habe ich sie mit Wippen, Singen, „Schh-Schh“ wieder versucht zum Schlafen zu bringen. Das hat dann mit der Zeit immer besser funktioniert. Um beim Stillen besser zur Ruhe zu kommen, hat lautes Rauschen bei uns ganz gut gewirkt. Ich mag weißes Rauschen nicht so, stattdessen ein Ventilatorgeräusch ganz laut aufgedreht. Das habe ich auch angemacht, wenn ich sie im Schlafzimmer im Tragetuch hatte. Tagsüber schläft sie erst seit sie 14 Monate alt war auch ohne mich. Davor hatte ich sie immer im Tragetuch oder ich musste neben ihr liegen bleiben. Ich wünsche euch, dass die Phase schnell vorbei geht, ich erinnere mich noch gut daran, wie anstrengend es war..!


LaJe

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Antwort auf Beitrag von Namaste13!

Also wir haben das Problem auch, unsere Tochter ist mittlerweile 5 Monate. Abends war Einschlafen schon immer schwierig und weil das am besten funktioniert, Hoppeln wir sie immer auf dem Pezziball in den Schlaf. Tagsüber hat es bis Anfang Januar immer besser geklappt mit dem Schlafen, da ist sie sogar ohne Bewegung um Stubenwagen eingeschlafen und dann war damit auf einmal fertig. Einschlafen nur noch auf dem Arm oder in der Trage und auch sehr oft mit Weinen. Schläft dann tagsüber meistens auch nur 4x 30 min, manchmal packt sie au mal ein Schläfchen ein bisschen länger, aber nicht oft. Wir haben es jetzt mal so akzeptiert, trage sie jetzt 4x am Tag in den Schlaf und nach den 30 min hat sie auch meistens gute Laune. Da das jetzt schon länger so geht, glauben wir nicht, dass das mit einem Schub zusammenhängt.


lea321

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Antwort auf Beitrag von Namaste13!

Ja, das ist das Doofe.. sobald die "3-Monats-Koliken" vorbei sind, und man denkt, jetzt ist alles perfekt, kommt der Schub (mit 12 Wochen ca?). Augen zu und durch! Ich verstehe dich, dass du die Schlafenszeit gerne für dich selbst nutzen würdest, aber dein Baby ist zur Zeit verwirrt, alles sieht neu aus, deswegen braucht es ja jetzt auch so viel Aufmerksamkeit und kann nur eng bei Mama (wenn überhaupt) einschlafen und durchschlafen. Die Trage ist bei den Wachstumsschüben immer die einzige Hoffnung.. und auch die Wippe! Alles Liebe! Lass dir die Kleine mal bisschen abnehmen zum Entspannen.


lea321

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Antwort auf Beitrag von lea321

Ich möchte doch noch etwas ergänzen :) ich habe mein Baby (7,5M) tagsüber, irgendwann auch abends, immer bloß in der Babytrage zum Einschlafen gebracht. Jeden Tag.. Meine Mutter (ist 41 Jahre, hat 5 Kinder) sagte mir dann irgendwann mal im Wohnzimmer, als ich ihn grade in die Trage setzen wollte, warum ich mir das Schlafenlegen so kompliziert mache. Sie sagte: "Richte da ein schönes Plätzchen her, mach es eng und kuschelig. Gib ihm eine Schmusedecke und sein Fläschchen. Er ist eh schon 6Monate alt, er sollte das schon können!" Ich dachte mir erst, ha-ha klar, wenn's so einfach wäre... aber, wie gesagt so getan. Und wirklich. Ich musste nicht mal neben meinem Sohn sitzen bleiben, er ist einfach so eingeschlafen, trotz Geräusche im Hintergrund (oder dank der Geräusche? (Kinder usw). Seitdem mache ich das immer so und ich bin so unendlich dankbar dafür. Ich habe es lange mit ihm geübt, bevor er richtig müde wurde bin ich mit ihm ins Bett gegangen, damit er beim Toben im Bett müde wird und Irgendwann umfällt, weil er so müde ist. Wenn er es nicht geschafft hat einzuschlafen, kam wieder die Trage zum Einsatz. Damit einfach das Schreien und Weinen beim Schlafengehen so gut reduziert werden konnte, wie nur möglich. Und ja, das haben wir jetzt geschafft. Mein impulsives, sensibles kleines Würmchen kann jeden Tag zu jeder Tageszeit einschlafen, ganz ohne Weinen. Und das, obwohl ich es nie für möglich gehalten hätte. Mit ein wenig Übung. Ich brauche nur richtig auf seine Signale zu achten, und so dauert es nur zwischen 5 und 30 Minuten, dass er schläft. Lege ich allen hier sehr zu Herzen, dessen Babys Einschlaf"probleme" haben. Natürlich dein Baby ist erst 3 Monate alt und jedes Kind ist anders, aber ich wollte das trotzdem gerne mal jemandem weitergeben :)


Merry21

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Antwort auf Beitrag von lea321

Hallo, das hört sich wirklich traumhaft an! Aber was mach ich wenn das Baby kein Fläschchen bekommt sondern gestillt wird und auch keinen Schnuller akzeptiert? Und Frage: legt ihr ihn dann in sein Bettchen, wo steht das denn? Im Schlafzimmer, ist er dann da alleine? Oder hat er schon sein eigenes Zimmer? Wegen der Hintergrundgeräusche die du beschreibst. Unser Baby, 6 M, schläft bei uns im Schlafzimmer im Beistellbett. Aktuell schreit er leider immer abends wenn er müde wird und wir ihn ins Bett bringen. Es ist teilweise Ohren betäubend. Aber irgendwie klappt es nur dann wenn überhaupt, weil er dann so müde ist dass er dann auch irgendwann schläft. Normalerweise auch nur beim Stillen im Liegen im Schlafzimmer und gedämpftem Licht. Wenn er da eingeschlafen ist lege ich ihn ins Beistellbett und mach das Babyphone an. Wenn wir es vorher versuchen, selbst wenn er schon Müdigkeitszeichen zeigt aber eben noch nicht so übermüdet ist dass er brüllt, klappt es einfach nicht. Er trinkt, irgendwann wird er unruhig und dann jammert er und ich nehme ihn dann wieder mit ins Wohnzimmer. Ich glaube das liegt auch daran weil abends um seine Zubettgehzeit ungefähr der Papa von der Arbeit nach Hause kommt und da wird er immer ganz aufgeregt und freut sich und will dann nicht kurz drauf schon wieder schlafen...bis er dann eben so müde ist dass er brüllt. Ich finde es momentan insgesamt einen unerträglichen Zustand mit dem Schlafen. Das Zubettgehen ist anstrengend, die Nächte sind anstrengend, weil er gerade sehr oft wach wird und schlecht wieder einschläft und dann sind die Tage eben auch oft anstrengend weil er halt nicht ausgeschlafen ist, schlecht gelaunt und wenn er so richtig übermüdet ist, kann er auch tagsüber schlecht einschlafen und dann sind das Horrortage... ...und gefühlt mach ich auch nichts anderes als ihn zu versuchen zum schlafen zu bringen. LG Merry