Tiffi153
Hallo, ich mache mir Gedanken und würde gern eure Einschätzung haben. Meine Zwillingsjungs sind 12 Wochen alt (korrigiert erst 4 Wochen, da sie 8 Wochen zu früh kamen). Ich bin selbstständig und möchte bzw. muss ab Mitte März bzw Anfang April wieder arbeiten. Ich stille voll und würde für die Zeit in der ich nicht da bin, abpumpen. Die Jungs kennen Brust und Flasche. Ich möchte zuerst für ein Jahr nur 12/15 Stunden pro Woche arbeiten. Was meint ihr, was ist besser betreffend der Bindung: 1. Von Mo - Freitag täglich 4 Stunden abends weg zu sein oder kompakt an 2 Tagen voll (8 Stunden) weg zu sein? Die 2 Tage wären Freitag und Samstag, da in der Zeit meine Partnerin, also die 2. Mama, aufpassen würde. Abends genauso. Die Jungs waren also gut betreut. Wenn ich Samstag los gehen würde, hätten wir kein freies Familienwochenende. Aber täglich 4 Stunden außer Haus sein? Ist das nicht ganz schön lang? Auf der anderen Seite wäre es nur eine Versorgungsrunde, die über Flasche laufen würde. Vielleicht fällt es den Jungs nicht auf,dass nur eine Mama da ist. Was meint ihr? Habt ihr Erfahrungenswerte? Es geht mir in erster Linie darum, den Jungs eine sichere Bindung zu geben.
Ich würde mal schauen was für euch besser passt. Wenn du flexibel bist, dann finden sich vielleicht noch andere Modelle. 4 Stunden am Abend fände ich besser als den ganzen Tag weg.
Dem kann ich mich nur anschliesen. Ich denke 4h sind besser als den ganzen Tag und deine Partnerin ist ja dann keine fremde Person, sondern auch Bezugsperson. Ist vielleicht sogar für sie nicht schlecht, um da bessere Bindung aufzubauen.
Hey, hab zwar noch keine Erfahrung mit regelmäßiger Betreuung, aber ich würde mich wahrscheinlich für die 4 Std. Täglich entscheiden. 1. Weil ich finde das die familienzeit am Wochenende wichtig ist. 2. Sind 4 Stunden nicht lange, ich weiß nicht in welchen Abständen zu stillst, wäre es alle 2 Std., müssten sie nur einmal zwischendurch die Flasche bekommen, außerdem wird vielleicht noch etwas Zeit verschlafen. 3. Wird es so zu einer täglichen Routine, dass abends nur eine Mama da ist. Wenn du einmal die Woche sehr lang weg bist, ist das vielleicht schwerer, könnte ich mir vorstellen. Aber so oder so, würde ich mir keine Sorgen machen. Die Kinder werden ja durch die Mama betreut, besser geht's ja nicht. Mein Mann arbeitet täglich Mo-Fr, , ist 10 Std aus dem Haus, ab und an auch an Wochenenden, und trotzdem hat unsere Tochter eine sehr gute Bindung zu ihm. Alles Gute!
Aus eigener Erfahrung: Es ist kein Problem für die Bindung, wenn (die eine) Mama täglich ein paar Stunden lang nicht verfügbar ist. Mir persönlich (ich habe das allerdings nicht ausprobiert) wäre es viel zu lang gewesen, an zwei Tagen hintereinander acht Stunden weg zu sein. Gerade wenn man auch stillt. Es ist nicht sonderlich angenehm, während der Arbeit bzw. außerhalb von zuhause abzupumpen, das fand ich jedenfalls immer.
Wegen der Bindung sehe ich kein Problem. Es ist ja nicht so, dass du sie währenddessen auf der Straße aussetzt und sie dort alleine vor sich hin leiden. Du gibst sie in liebevolle Hände. Nicht deine. Aber welche in denen sie genauso geliebt und umsorgt werden, wie bei dir. Und sonst bist du schließlich weiterhin für sie da. Im Gegenteil. Seit ich arbeite, bin ich gefühlt die restliche Zeit präsenter da. Weil ich auch mal was anderes im Kopf hatte. Meinen Kleinen vermisst habe. Die gemeinsame Zeit vielleicht auch so nochmal mehr wertschätze. Auch in schwierigen Phasen. Ich stelle mir die tägliche Arbeitszeit leichter vor. Für dich und die beiden. Da habt ihr trotzdem einen täglich ähnlichen Rhythmus. An die Wochenendlösung gewöhnen sich die beiden sicher auch. Ist schließlich auch nichts anders als Mo-Fr so, Sa/So anders. Nur eben um einen Tag verschoben. Wird aber sicher länger dauern. Zum Stillen/Abpumpen ist das sicher auch schwieriger. Zumal du da noch länger abpumpen musst. Um deinen Arbeitseinstieg kannst du mit Brei beginnen. Wenn ihr den ersten Brei statt der Arbeits-Milchmahlzeit einführt, musst du vielleicht nur sehr kurze Zeit abpumpen. Oder gar nicht, wenn es zeitlich und von der Reife passt. Die Situation ist sowieso anders. Andere Zeiten, andere Mama. Ich könnte mir vorstellen, dass das sogar eine gute Möglichkeit ist, gleich die neue Routine einzuführen. Zumal Brei oft besser schmeckt, wenn die Muttermilchquelle nicht in Riechweite ist ;) Eine kleine Warnung: wenn ich mal den ganzen Tag weg bin, ist hier nichts mehr mit Kind schläft im eigenen Bett. Da muss die ganze Nacht ganz nah dolle mit der Mama gekuschelt werden. Ab der Bettgehenszeit. Also kein Feierabend für mich. Schmusezeit nachholen, nenne ich das. Wenn ich nur stundenweise arbeite, ist schlafen im eigenen Bett kein Problem.
Hallo, ich würde mich für 4 Stunden täglich entscheiden. Nur 1x Flasche geben in der Zeit, nur 1x abpumpen. Wenn du 8 Stunden weg bist, musst du zwischendurch auch echt oft pumpen. Vermutlich würde ich dann zeitnah die erste Beikostmahlzeit am Abend einführen, dann wird es noch unkomplizierter!
Ich habe auch ein Frühchen (6 Wochen früher) und der Papa hat von Anfang auch viel in der Versorgung übernommen. Ab 6 Monaten ging er auch 3 Tage in die Krippe. Anfangs nur so 3-5 Stunden täglich, später dann 8 Stunden. Unserer Bindung hat es nicht geschadet. Er ist ein offenes, fröhliches Kleinkind. Ich denke in deinem Fall gehen beide Varianten gut. Die Zwillinge haben in der Zeit ja ihre andere Bezugsperson da. Also schadet das der Bindung bestimmt nicht. Ich persönlich würde wahrscheinlich die Variante mit 4 Stunden täglich wählen. Das hätte ich auch gemacht, wenn es bei mir möglich gewesen wäre. Aber mir ist aufgefallen, dass du bei 4 Stunden täglich ja 20 Stunden weg wärst. Also falls da ein weiter Arbeitsweg dabei ist, würde ich trotzdem die andere Variante wählen. Oder falls es möglich ist, auf 3 Tage aufteilen.
Ich würde mich für 4h täglich entscheiden. Nicht wegen der Bindung, darum musst du dir überhaupt keine Sorgen machen, sondern eher um deine Partnerin zu entlasten und um am Wochenende Familienzeit zu haben.
Ich würde die 4 Stunden täglich nehmen, alleine schon wegen Abpumpen. Außerdem verschlafen sie ja dann evtl die meiste Zeit deiner Abwesenheit. 8 Stunden vom Baby getrennt ist, ist schon heftig, glaube mir. Wobei das aber dann zwischen 16 und 20 Stunden sind oder hab ich einen Rechenfehler? Oder hast du einen so langen Arbeitsweg?
Also Zwillinge, arbeiten, Stillen, Abpumpen.... Eh ganz schön viel... Ich glaub für die Bindung ist das ziemlich egal, gute Bindung entsteht dadurch, dass man die gemeinsame Zeit gut nützt. Ich würd mich daher danach richten, wie das alles am besten zu managen ist...
Grundsätzlich ist es ja toll, daß die andere Mama betreut. d.h. für die Jungs ist es emotional gebundene wertrvolle Zeit. ich habe damals,als meine Kinder kleine waren vor einer ähnlichen Situation gestanden und mich für die kompakte Zeit entschieden. An den Abenden ( das habe ich viel am schreibtisch gearbeitet, wenn sie schliefen), war ich einfach zu müde auf Dauer .
Danke für eure Antworten. Ich denke, ich werde mich tatsächlich für die 4 Stunden Variante entscheiden. Zunächst für den strukturierten Tagesablauf für die Kids und für uns alle, für die freien Wochenenden und letztendlich spare ich mir den Abpumpmarathon. Vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken. Die Jungs und ich hatten keinen guten Start (Kaiserschnitt und Intensivstation über Wochen). Daher war die Bindung anfangs etwas erschwert und mein Wunsch ist daher natürlich so viel wie möglich bei Ihnen zu sein...
4 Stunden täglich. Stillen bevor du losfährst. So können die Jungs Mama und Milch tanken. Und dann gleich wieder stillen wenn du zurück bist. Beim stillen werden Glückshormone frei gesetz und du kannst in Ruhe zu Hause ankommen. Die Jungs können den Bauch und Mamatank auffüllen. Für die Zeit dazwischen Brei und Wasser. So kommst du um den Stress mit der Pumpe Rum. Die holt nicht Mal ansatzweise das raus was deine Jungs schaffen. Bei der kurzen Arbeitszeit hast du glaube ich auch keinen Anspruch auf bezahlte Stillpausen. Die Zeit müsstest du rausarbeiten. So lässt sich auch ein guter Tagesablauf aufbauen.
Mach dir mal um die Bindung keine Sorgen. Es geht um die Qualität der Zeit und nicht die Quantität. Hab in der Familie den Fall: alleinerziehend, musste wieder voll arbeiten mit 12 Wochen. Suppe hat eher mehr als 40h gearbeitet. Hat der Beziehung nicht geschadet. Mutter und Tochter haben seit je her eine super Beziehung, Tochter ist mittlerweile erwachsen. Für den Rhythmus ist vll kurzes weg bleiben entspannter? Und 4h sind eine überschaubare Zeit. Aber das müsst ihr gemeinsam klären. Vll bist du nach 4h arbeiten entspannter als nach 8h und hast noch mehr Kraft für die Nacht/ deine Kids? Vll bist du mit 8h produktiver und damit glücklicher? Schau was DIR besser liegt. Glückliche Mama = glückliche Kinder
Glückwunsch zum Doppelglück Ich würde auch die 4 Stunden machen. Und lass dir von Niemandem irgendwas einreden von wegen, da leidet die Bindung. wenn man es sich nicht leisten kann, 3 Jahre Zuhause zu bleiben, dann muß es eben so gehen. Ich könnte mir aktuell auch keine Elternzeit leisten bei den Preisen. Täglich flattert Post ins Haus, dies wird teuerer, jedes wird teuerer. Es ist ja in euerem Fall auch keine Fremdbetreuung :)
Wie wäre es denn mit einer Splittung? Einen Tag (Freitag) lang und zwei Tage (evtl. Mo/Mi) 4 Stunden? Dann bist du dazwischen immer einen Tag daheim.
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