Elternforum Rund ums Baby

Ablegen zum Schlafen

Ablegen zum Schlafen

Soti

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Hallo liebe Muttis, ich habe mal eine Frage: mein kleiner Mann ist nun 16 Wochen alt und tagsüber schläft er meist in der Federwiege oder in der Trage oder auch im Kinderwagen. Nachts „betreibe“ ich Einschlafstillen und er schläft dann mit im Familienbett und das auch recht gut und entspannt. Bevor ich Mutter wurde, war ich strickt gegen das Familienbett und dachte ich werde ne super krasse Mutti, die ihr Kind direkt in sein Bettchen legt und dann wird das schon klappen. Das Kinder nicht nach einem Plan funktionieren, habe ich dann sehr schnell gemerkt Mittlerweile finde ich es auch schön, dass er bei uns im Bett schläft, möchte aber schon, dass er spätestens mit einem Jahr auch in seinem eigenen Bett schlafen kann. Nun bekommt man von mehreren Seiten immer zu hören „Einschlafstillen? Gewöhn ihm das ja nicht an, sonst kann er nicht mehr ohne schlafen“ oder „Federwiege? Der muss aber auch mal irgendwann schlafen können ohne Schunkeln, sonst gehts nur noch mit schunkeln.“ Ich lasse mich von solchen Aussagen immer total verunsichern und denke immer, dass wir etwas falsch machen. Ende des nächsten Monats möchte ich gerne langsam abstillen und mache mir aufgrund dieser Aussagen schon Sorgen, dass mein Kind dann nachts nie wieder schlafen kann ohne Brust Einen Schnuller nimmt er nämlich auch nicht. Mit dem Abstillen wollte ich dann gleichzeitig auch üben, dass er mal für einige Stunden ohne Schunkeln in seinem Bettchen schlafen kann. Wie seht ihr das? Sollte ich ihm das Schunkeln und Einschlafstillen wirklich abgewöhnen? Oder hätte ich von Anfang an gar nicht damit anfangen dürfen und jetzt ist es zu spät und mein Kind wird niemals alleine ohne schunkeln und nuckeln irgendwo liegen können? Danke für Eure Antworten


Rachelffm

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Antwort auf Beitrag von Soti

all das hab ich mir am anfang auch gedacht - pustekuchen! auch die kommentare durfte und darf ich mir nun nach fast 6 monaten auch noch anhören, aber ich pfeif drauf! warum willst du abstillen? weil du es nicht möchtest, oder weil dir das von außen gesagt wird? wir machen auch einschlafstillen und ich hab mich mittlerweile dran gewöhnt und find es, bis auf ein paar wenige ausnahmen, auch gar nicht mehr "schlimm". kein mensch hing ewig an der brust. der tag kommt auf jeden fall, wo das kind auch ohne brust einschläft. das wichtigste ist, dass DU dich wohl damit fühlst. ich fand es am anfang total nervig nachts flaschen machen zu müssen. mit der brust ist das viel schneller und einfacher. auch unterwegs muss man sich keinen kopf machen. meiner nimmt auch keinen schnuller und verweigert mittlerweile die flasche. ich habs akzeptiert und seitdem gehts mir viel besser und ich bin entspannter. stress dich einfach nicht und hör auf DEIN gefühl. guck mal links und rechts der landkarte. da ist es total normal im familienbett zu schlafen und auch zu stillen.


Soti

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Antwort auf Beitrag von Rachelffm

Danke für die schnelle Antwort :-) Ich habe das Gefühl, dass meine Brüste irgendwie nicht mehr genug Milch geben. Deshalb möchte ich ab nächstem Monat zufüttern, möchte aber erst den KiA-Besuch abwarten, da ich ihn fragen wollte, welche Pre-Milch geeignet ist, da wir leider starke Probleme mit Koliken haben. Das passt auch zeitlich ganz gut, da ich von Anfang an „nur“ 6 Monate stillen wollte. Wenn ich nächsten Monat langsam mit der Flasche anfange, habe ich 5 Monate voll gestillt und kann dann Ende März mit Beikost anfangen und habe dann halt anstatt Muttermilch die Pre-Milch. Der 6te Monat ist dann also halb Muttermilch/halb Pre-Milch. Ja, man macht sich halt bekloppt und vergleicht sich dann auch noch mit anderen Muttis, wo sich die Kinder anscheinend perfekt von Anfang an ablegen lassen und wie von Zauberhand alleine (ein-) schlafen


Soti

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Danke für die schnelle Antwort :-) Ich habe das Gefühl, dass meine Brüste irgendwie nicht mehr genug Milch geben. Deshalb möchte ich ab nächstem Monat zufüttern, möchte aber erst den KiA-Besuch abwarten, da ich ihn fragen wollte, welche Pre-Milch geeignet ist, da wir leider starke Probleme mit Koliken haben. Das passt auch zeitlich ganz gut, da ich von Anfang an „nur“ 6 Monate stillen wollte. Wenn ich nächsten Monat langsam mit der Flasche anfange, habe ich 5 Monate voll gestillt und kann dann Ende März mit Beikost anfangen und habe dann halt anstatt Muttermilch die Pre-Milch. Der 6te Monat ist dann also halb Muttermilch/halb Pre-Milch. Ja, man macht sich halt bekloppt und vergleicht sich dann auch noch mit anderen Muttis, wo sich die Kinder anscheinend perfekt von Anfang an ablegen lassen und wie von Zauberhand alleine (ein-) schlafen


Rachelffm

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Antwort auf Beitrag von Soti

auch da solltest du dich drauf einstellen, dass es eben nicht klappt. weißt du überhaupt, ob dein kind die flasche nimmt? und es heißt ja nicht umsonst beikost und nicht vollkost. dein kind wird anfangs wahrscheinlich nur ein paar löffel brei essen und danach musst du trotzdem noch stillen. man fängt ja mit dem mittagsbrei an und wenn der komplett gegessen wird, kommt der abendbrei dazu. du wirst hier viele finden,bei denen das kind nicht mit 6 monaten brav alles gegessen hat. darauf solltest du dich nicht verlassen. was du nicht vergessen darfst, stillen ist nicht nur nahrungsaufnahme. es ist nähe und geborgenheit. wie würdest du es finden, wenn dein mann sagen würde, so, das kind ist ja jetzt da, also haben wir keinen sex mehr und geküsst und gekuschelt wird auch nicht mehr. ich hab mir das auch alles so vorgestellt, aber es ist sehr unwahrscheinlich, dass es eintritt.


Soti

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Antwort auf Beitrag von Rachelffm

Da hast du vollkommen recht! Es kann natürlich sein, dass auch das nicht so klappt, wie ich mir es vorstelle. Deshalb, der Plan ist so in meinem Kopf, wenn es nicht klappt mit der Beikost oder auch mit der Flasche, dann dauert es halt länger. Wenn ich mal Muttermilch abgepumpt habe, hat er die Flasche aber eigentlich genommen. Zwar nicht in der Stillstellung (will sich natürlich nicht veräppeln lassen ) aber irgendwie hat’s geklappt. Und wenn er die Flasche doch gar nicht nehmen sollte, zwinge ich ihn auch nicht dazu.


Fleurdelys

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Wenn du sicher abstillen möchtest, probier es mit Flasche und Schnuller. Meine Nichte nahm anfangs auch gar keinen Schnuller, aber seit sie nur noch die Flasche bekam, war der Schnuller plötzlich ihr bester Freund. Ganz einfach geht das natürlich auch nicht, aber wenn du dir sicher bist, zieh es durch und möglicherweise nimmt dein Sohn den Schnuller dann auch an. Und ja, bevor man das erste Kind hat, stellt man sich alles um einiges einfacher vor, als es dann in der Realität wirklich ist. Leider hält sich auch hartnäckig das Gerücht, man könne Babys das Schlafen „beibringen“. Aber die Wahrheit ist, dass sich das alles mehr oder weniger von selbst entwickelt und wir als Eltern nur unterstützen können. Die Bedürfnisse von Kindern sind dabei auch sehr individuell und jeder muss da seinen eigenen Weg finden. „schlechte“ Gewohnheiten gibt es nicht, es gibt nur Gewohnheiten, die nicht mehr passen. Die nächsten Monate könnten nochmal richtig anstrengend werden, und vielleicht tust du dann auch einfach alles, damit er überhaupt schläft. Aber im Laufe der Zeit wird es mit dem Schlafen einfacher. Schau, was für euch alle am besten passt und vertraue darauf, dass es sich ohne große Grübelei regeln wird.


Soti

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Antwort auf Beitrag von Fleurdelys

Danke für den Tipp! Das werden wir mal ausprobieren. Generell ist er eigentlich kein schlechter Schläfer, nur bis er in den Schlaf findet, dauert es schon mal etwas. Wenn er dann schläft, schläft er teilweise schon (also abends) seine 4-5 Stunden am Stück. Ich war nur in letzter Zeit so verunsichert, dass ich mir gedacht habe „Toll, dafür schlafen andere Babys schon im eigenen Bett/Beistellbett und unser Kind nicht“. Ja, dafür schlafen andere Kinder vielleicht nur 1-2 Stunden am Stück in der Nacht. Ich darf mich eigentlich gar nicht beschweren, aber ich glaube manchmal spielen die Hormone noch verrückt Suche mir immer das Negative raus und konzentriere mich darauf. Das kenne ich so eigentlich gar nicht von mir


Fleurdelys

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Antwort auf Beitrag von Soti

Mir ging es auch eine ganze Zeit lang so. Aber ich habe dann festgestellt, dass ich in allem was meine Tochter betrifft die beste Entscheidung treffe, wenn ich auf mein Bauchgefühl höre, denn ich kenne mein Kind selbst am besten. Was andere sagen, kann immer nur bedingt zutreffen. Sie wird auch mit 18 Monaten immer noch zum Einschlafen gestillt und für uns passt das super. Dass es bald anstrengend werden könnte sage ich deshalb, weil dein Sohn mit 16 Wochen in einem Alter ist, in dem sich der Schlaf umstellt. Viele Babys wachen dann einige Wochen oder Monate sehr häufig auf und machen auch tagsüber nur kurze Schläfchen. Bei uns ging das wirklich über mehrere Monate, obwohl sie am Anfang geschlafen hat wie ein Stein. Ich drücke euch natürlich die Daumen, dass euch das erspart bleibt!


Soti

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Antwort auf Beitrag von Fleurdelys

Ich glaube, Du meinst diese Schlafregression, oder? Davon habe ich auch gehört bzw. einige Freundinnen machen das gerade mit ihren Kindern in dem Alter auch durch. Trotzdem ermuntern mich Deine Worte. Das bestärkt mich wieder, dass alles gut ist so wie es ist und mein Kind nichts können muss, wozu es noch nicht bereit ist!


User-1750749248

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Antwort auf Beitrag von Soti

Das Gerücht, dass Babys verwöhnt werden können, hält sich leider hartnäckig. Kann man nicht. Selbst, wenn du zufütterst, kannst du zum Einschlafen die Brust anbieten. Und diese Mütter, bei denen sich das Baby gut ablegen lässt und ganz toll durchschläft etc. haben Glück. Nichts anderes. Du machst alles richtig, wenn du auf die Bedürfnisse deinen Babys eingehst. Lass dich nicht davon abbringen.


Soti

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Antwort auf Beitrag von User-1750749248

Danke für Deine Antwort :-) Das bestärkt mich auf jeden Fall :-)


Ruto

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Antwort auf Beitrag von Soti

In aller Konsequenz würden diese Sprüche ja bedeuten, dass wir als Erwachsene auch noch das Stillen zum Einschlafen brauchen. Pfeif auf die Sprüche und schau was sich für euch als Familie eignet. Stört dich das Stillen? Kannst du es dir auch länger vorstellen? Tut es deinem Kind gut? Wieso kein Fsmilienbett? Bis es 1 ist, ist noch eine Weile, manche reifen schnell genug nach, dass der Schritt zum eigenen Bett später problemloser möglich ist als "zu früh". Beim Laufen sind sich alle Eltern einig, dass das Kind das Tempo vorgibt und welche Methoden es bis dahin benötigt. Aber beim Schlaf soll es dann anders sein? Auch das (Ein-)Schlafen hängt mit der Gehirnreife zusammen, Selbstregulationsfähigkeit etc. Manche haben das "Glück", dass sich Babys einfach so ablegen lassen, andere haben halt das Steinzeit Exemplar, das bei Müdigkeit mit den Eltern verwachsen möchte. Selbst mein Extremfall brauchte mit der Zeit kein Schunkeln mehr. Gestillt wird sie immer noch (18 Monate), aber das stundenlange Herumtragen ist lange nicht mehr nötig (was es zu Beginn und lange war).


Soti

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Antwort auf Beitrag von Ruto

Danke für Deine Antwort :-) Stören tut es mich nicht, nein. Habe nur das Gefühl, dass die Milch gerade weniger wird. Da ich ab Oktober wieder arbeiten gehe, würde ich das Stillen aber bis dahin auf jeden Fall nicht mehr wollen. Er geht ja dann auch zur Tagesmutter. Bis dahin ist ja aber noch Zeit. Ich denke, dass wir bis dahin sanft und ohne Druck die Beikost einführen konnten. Sollte das mit der Beikost und Flasche nicht sofort nach 6 Monaten klappen, muss ich ja eh länger stillen. Aber selbst dann haben wir bis Oktober noch etwas Zeit. Aber Du hast schon Recht, man erwartet glaube ich generell immer viel zu viel bzw. man stellt es sich ganz anders vor. Ich als Erstmutti war bei einigen Dingen total verwundert: „wie, der nimmt keinen Schnuller? Wie, der käckelt nicht jeden Tag in die Windel? Wieso ist dies und das so und warum ist es in der Situation so und so“. Man denkt immer, man weiß schon so viel (viele Freundinnen von mir haben bereits Kinder), aber im Prinzip weiß man nichts


User-1750749248

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Antwort auf Beitrag von Soti

Ja... ich dachte auch, dass das bis Januar schon wird... Jetzt wird er nächste Woche 1 und wird immer noch fast voll gestillt Nimm den Druck raus. Du kannst es nicht ändern.


kattta

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Aaalso -ich bin überzeugt, daß man Babys gar nicht verwöhnen kann. -Ich habe auch einschlafgestillt. Da sich meine beiden Töchter mit ca einem Jahr selbst abgestillt haben, w mußte ich mir gar keine Strategie überlegen. Du brauchst Dir heute wirklich keine Gedanken über was du in 10 Monaten machst machen. Bis dahin geschieht noch viel, was du heute nicht planen kannst. - laß die Leute bitte reden - das gefühl weniger Milch zu haben ist normal um den 3 Monat herum, der Druck läßt nach und trotzdem fließt genug. Stillen ist m. E. nicht nur das Betse fürs Kind sondern auch das einfachste für euch beide, überleg dir wirklich, ob du echt in das Flaschebusiness einsteigen willst - die Kleinen brauchen nunmal Nähe. Da ist Einschglafstillen und Familienbett eigentlich doch super praktisch? Sie ziehen schon aus dem gemeinsamen Bett aus, keine Bange.


Soti

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Antwort auf Beitrag von kattta

Danke für deine Antwort :-) Ich glaube ich mache mir tatsächlich zu viele Gedanken was die nächsten Monate angeht. Im hier und jetzt leben, sagt meine Mutti immer. Wenn das mal so einfach wäre :-P


miss_spicy

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Antwort auf Beitrag von Soti

Nur mal so kurz am Rande: Die Definition von Verwöhnen ist etwas für jemanden zu tun, was diese Person eigentlich selbst tun könnte. Babys kann man nicht verwöhnen.


Soti

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Antwort auf Beitrag von miss_spicy

Danke für deine Antwort :-) Das bestärkt mich in dem, was ich Tue. Ich sollte mehr auf mein Bauchgefühl hören!


SinaLucia

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Hallo Soti, Oje, ich kann zu 100 Prozent mit dir fühlen, bei uns ist es 1:1 genauso. Ich wippe ihn tagsüber in den Schlaf und abends machen wir das Einschlafstillen. Wie oft ich schon hören musste, dass ich ihn doch einfach hinlegen soll und er schon irgendwann schlafen werde. Wenn ich dann sage, dass er dann nur weinen würde und ich das definitiv nicht möchte, kommt der bescheuerte Spruch "Du musst ihn auch mal schreien lassen" Und wenn mir gesagt wird, dass ich ihn wohl zu sehr verwöhnen würde, dann sage ich auch, dass ich meinen Sohn gerne mit Liebe und Aufmerksamkeit "verwöhne" Ich denke, dass sich ganz bestimmt irgendwann Wege entwickeln, wie unsere Kinder alleine einschlafen. Wenn sie etwas älter sind, kann man es beispielsweise mit Musik und einem Kuscheltier versuchen (nimmt meiner noch nicht). Wir sollten uns nicht stressen lassen und das machen, was sich für uns richtig anfühlt. Egal, wie lange ...Und ja, ich beneide die Babys, die man mit einem Schnuller hinlegt, dreimal über den Kopf streichelt, und das Kind 3 Stunden schläft


Soti

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Antwort auf Beitrag von SinaLucia

Wahrscheinlich erzählen viele vielleicht auch gar nicht, wie es bei ihnen läuft oder es sind bei ihnen dann andere Dinge, die die Kinder noch nicht „können“. Aber ich habe gerade so eine Phase, in der ich unheimlich unsicher bin und mich von jedem Pups total beeinflussen lasse. Die ersten 3 Monate war ich so selbstbewusst und sicher in dem, was ich Tue. Und auf einmal, Zack, fühle ich mich, als wäre ich der unsicherste Mensch der Welt. Dabei sagt mir ja auch jeder, dass ich ein super entspanntes Baby habe und froh sein kann und das weiß ich ja auch. Aber trotzdem lass ich mich da momentan so unterbuttern. Und schreien lassen könnte ich auch niemals. Er schreit abends ja eh schonmal öfters wegen der doofen Bauchschmerzen. Ihn dann wegzulegen und ihn alleine zu lassen…ne ne :-(


Halimon

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Antwort auf Beitrag von Soti

Hallo! Also ich muss sagen, dass ich die Motivation, abzustillen, weil du fürchtest, zu wenig Milch zu haben, gar nicht so richtig verstehe... Ich meine, wenn es wirklich nicht mehr reicht, dein Kleiner ständig hungrig ist und die Beikost noch nicht so flutscht, kannst du ja zusätzlich Pre anbieten. Wenn er dann die Flasche der Brust vorzieht, ist das halt so. Ansonsten ist Muttermilch ja nach wie vor wichtig für ihn. Ich hatte auch gedacht, dass ich kürzer stillen würde. Ich stille meine Tochter (13 M) noch zum Einschlafen. Überlege aus unterschiedlichen Gründen immer wieder, ganz abzustillen. Aber jetzt gerade in der Infektzeit gebe ich ihr mit der Muttermilch noch Antikörper mit. Und, vielleicht der wichtigste Grund, ich stille sie eigentlich gerne. Mittlerweile läuft sie, erkundet alles, und ist vom Baby zum Kleinkind geworden. Wenn sie dann abends in meinen Armen einschläft, ist das für uns beide ein ganz schöner, vertrauter, naher Moment. Ich kann dir also nur den Tipp geben, auf dein Gefühl zu vertrauen und keinen Plan verfolgen zu wollen. Du wirst merken, wenn du nicht mehr stillen möchtest. Genauso wie mit dem Einschlafschuckeln: du wirst merken, wenn du das nicht mehr möchtest, und dann einen anderen Weg mit ihm zum Einschlafen finden.


Soti

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Antwort auf Beitrag von Halimon

Danke für Deine Antwort :-) Ich hab nur irgendwie Sorge, dass es bis er in die Tagespflege nicht ohne Brust klappt. Und auch ein Grund, und das klingt vielleicht etwas egoistisch, aber ich möchte ihn bald auch mal für ein paar Stunden abgeben (an meinen Mann, Oma/Opa) und da das mit dem Abpumpen nicht mehr klappt, würde ich dann Pre-Milch geben wollen. Wie ist das denn mit dem nachts stillen? Stellen sich die Brüste so ein, dass nachts dann überhaupt noch was kommt, wenn man tagsüber nicht mehr stillt? Das mit dem Zufüttern wäre ja quasi die Vorgehensweise, die ich dann ab nächstem Monat machen würde. Und wenn ich nach Wochen merke, er will unbedingt weiter die Brust, dann würde ich auch noch ein paar Monate weiterstillen. Aber spätestens wenn ich im Oktober wieder arbeiten gehe und er zur Tagesmutti geht, wäre das für mich keine Option mehr.