Mitglied inaktiv
Mal eine Frage habe, da ich mich inzwischen ja komplett ins Alleinerziehendendasein eingelebt habe.
Wie geht ihr eigentlich mit der ungerechten "Lastenverteilung" als Alleinerziehende um in Punkto alles "rund ums Kind/er"?
Möchte mal beschreiben was ich genau meine: also, wir, mein Sohn und ich, sind ja im Sommer ad hoc von meinem Ex verlassen worden. Das mit dem Umgang geht inzwischen (ohne emotionale Belastungen etc.), aber es ist ja so, dass der Vater nur der "Spaßpapa" ist und die schönen Dinge mit unserem Sohn macht und wenn es kompliziert oder anstrengend wird, parkt er unseren Sohn bei seiner Mutter (Oma) oder bringt ihn vorzeitig zurück. Er baut darauf, dass je größer unser Sohn wird, desto mehr Spaß wird er mit ihm machen wollen (Urlaube etc.).
So und dann ist es ja so, dass er ja nun quasi ein Singleleben lebt (was mit seiner Neuen ist und ob überhaupt noch... weiß ich nicht, interessiert mich auch nicht mehr). Er kommt und geht wann er will, er macht Karriere und lebt, wie es ihm in den Sinn kommt. Auf diesem Weg kann er sparen, machen tun und vorsorgen. Zusammengefaßt: ihm geht es rundum gut! ferner läd er sich oft "bei Muttern" zum Essen ein und macht es sich bequem, wo er kann. Selbst sein Sexualleben ist geregelt!!!
Mein Part ist der, so empfinde ich das manchmal (nicht immer!!!), dass ich putze, schrubbe, koche, mache und tue und irgendwie kein "wirkliches Eigenleben" mehr habe. Vor allem dann, wenn der Kleine noch krank ist. Ich muss gucken wie ich das mit der Arbeit hin bekomme, falle aus, etc. All diese unschönen Dinge eben. So recht kann nicht mehr gespart werden (außer für den Kleinen, da achte ich drauf, dass ist mir ganz wichtig!!!) und mal abends eben so weg gehen, geht nicht, weil ich keine "kostenlose" Kinderbetreuung habe und sonst für jede Stunde zahlen muss... mir fehlt manchmal einfach Zeit für mich zum Durchatmen und manchmal bin abends völlig erschlagen von alledem...
Wie geht ihr mit dieser ungleichen Verteilung um? bei uns ist es ja so, dass wir uns gemeinsam für Familie entschieden haben. Plötzlich steigt einer aus und die Dinge sind völlig anders: der Eine hat nur noch die Verantwortung und Arbeit und der andere sein Singleleben zurück...
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ich nehme es einfach hin,ändern kann ichs ja eh nicht
sieh es so,dafür hast du viel mehr tolle momente im alltag mit kind als er...
Ich habe gewollt, daß meine Kinder bei mir leben und mir war klar, daß ich 12 Tage die Alltags-Mutter bin und er dann 2 Tage der WE-Papa. Für uns wäre es garnicht möglich, daß die Kinder teils bei ihm, teils bei mir leben, denn jeden Tag die Tochter 60km zur Schule fahren ist nicht drin. Wenn er im Ort leben würde wäre das bei uns auf jeden Fall drin. lG Kerstin
Über ungerechte Verteilung habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Ich nehme es hin,wie es ist,eine andere Wahl habe ich ohnehin nicht. Selbst wenn das Engement des KV beim Umgang besser wäre,würde sich an den Ungerechtigkeiten nicht viel ändern. Das Kind lebt nunmal bei mir,also hab ich auch mit all den Widrigkeiten die das so mit sich bringt zu kämpfen. Ich sehe das so : Irgendwann bin auch ich wieder dran,und vieles wird mit dem Alter des Kindes einfacher. Mein Sohn ist inzwischen 11.....es geht aufwärts ! LG Birgit
Ganz ehrlich: Ich habe mir diese Gedanken noch nie gemacht. Gut, vielleicht ist es bei mir einfach auch deswegen anders, weil ich meinen Mann verlassen habe und nicht er mich, und weil ich danach sehr lange und intensiv um die Kinder gekämpft habe. Ich hätte es anders haben können, ich hätte meinem Ex die Kinder überlassen und komfortabel zurück in mein Single-Leben rutschen können. Es ist also meine Entscheidung, daß ich die Kinder am Hals habe. Natürlich hätte ich es schick gefunden, wenn er sich mal gekümmert hätte - ich habe nicht wirklich damit gerechnet, daß er zwar erst bis aufs Messer um die Kinder kämpft, aber danach in der Versenkung verschwindet. Doch das ist seine Entscheidung, das wird er mal rechtfertigen müssen, und für mich hat das durchaus Vorteile, wenn ich ehrlich bin. Was die Kinder angeht: Ich habe mein Leben so gewählt, und ich würde es nicht anders wollen. Gruß, Elisabeth.
Würdest Du wollen, dass die Kids bei Deinem Ex leben? Aber ich weiß schon, was Du meinst! Man zappelt sich ab, kämpft mit Kinderbetreuung, Arbeit, Arzttermine, kranke Kinder,.... muss schauen, wie man alles auf die Reihe kriegt. Mich ärgert manchmal, wenn ich für schlechte Schulnoten vom Ex angemault werde. WER übt denn dauernd mit dem Kind? ER sicher nicht! Bevor er die Klappe aufmacht, kann er sich ja mal hinstellen und die Aufgaben erklären, ich gebe ja schon mein Bestes. Und er? Nix! Aber wenns ums meckern geht, dann ist er da. Das gleiche mit schlechtem Benehmen des Kindes, immer ist die Mutter schuld, örks.
Nein, ich würde nicht tauschen wollen! ich wünsche mir nur manchmal etwas mehr Leichtigkeit. Und mir macht es etwas Sorge, dass der Papa ihm finanziell alles bieten kann und ich nicht so. Sorge deshalb, weil ich mich oft frage, wie der Kleine das in sein Leben einbaut, dass die Mama so das "Alltagstier" ist und der Papa der "spaßige Geber", der mal eben mit links immer seine American Express Card zieht, selbst bei Minibeträgen...
Ich habe mein Kind gerne im Sinne von bei mir. Tauschen möchte ich nicht!!! absolut nicht, ich bin gerne Mutter und habe mein Kind bewußt "ausgetragen" und geboren, das ist die größte emotionale Tiefe meines Lebens: die Liebe zu meinem Kind!!!
Ich brauche nicht so viele Freiräume, aber ich gebe zu, momentan habe ich irgendwie gar keine und das fühlt sich nicht immer gut an.
Ansonsten habe ich es auch gemacht, dass ich es einfach angenommen habe, weil ich es nicht ändern kann!
... aber an manchen Tagen, z.B. gestern, wenn ich auch körperlich völlig erschöpft bin (schleppe gerade seit gut 3-4 Wochen einen Infekt mit mir rum...), dann wünschte ich mir einfach jemanden, der mir mal hilft! oder das mich mal jemand ernsthaft fragt, wie es mir geht. Das fehlt mir so ein bißchen... ich meine, mich gibt es doch auch noch
ich bin doch auch noch Frau und nicht nur Mutter.
Glaube mir... Kinder wissen, was du tust auch zu schätzen und die Kohle des Ex sticht dich nicht aus. Ich habe meine beiden Jungs so großgezogen, daß wir über die Runden kamen aber es nie dicke hatten. Nicht einmal hätten sie deshalb lieber zu ihrem Vater gewollt. Sie wußten genau, zuw em sie gehen zum Reden, schmusen, Hilfe suchen usw. und das war ich, weil ich immer für sie da war.
Deine Posts lesen sich manchmal sehr traurig und schwermütig
und ich hoffe, daß du mal etwas mehr Leichtigkeit rein bringen kannst.
lG Kerstin
Meines Erachtens sogar besser. Als ich noch verheiratet war, habe ich auch fragen müssen, ob ich nächste Woche Dienstag abends weggehen kann oder ob mein Mann morgen das Kind vom Hort holen kann, weil ich einen späten Geschäftstermin wahrnehmen muß. Ich finde es heute sogar leichter, jemanden auch meinem sozialen Netz zu fragen, als ich es damals fand, meinen Mann zu fragen - der hat mir immer Vorwürfe gemacht und meinte beurteilen zu können, ob meine Termine wichtig waren oder nicht. Jetzt finde ich eine Betreuung und muß nichts mehr rechtfertigen. Mein Ex hat mir auch nicht die Kinder aus dem Arm gerissen, wenn ich totkrank im Bett lag - die mußte ich ihm schon fast aufdrängen, und dann konnte ich mir das wochenlang anhören, wie toll er doch für drei Stunden die Kinder versorgt hat. Wenn ich heute meine Freundin bitte, die Kinder mal auf den Spielplatz mitzunehmen, weil mein Kopf gerade wieder nur quer durch die Tür paßt vor lauter Föhn, dann bekomme ich das nicht wochenlang aufs Butterbrot geschmiert. Von meinem Freundeskreis bekomme ich mehr emotionale Unterstützung UND praktische Hilfe, als ich sie von meinem Ex-Mann jemals bekommen habe. Was sollte ich also vermissen? Ähmm, natürlich gibt es Dinge, die ich nur von einem (in meinem Fall männlichen) Lebenspartner bekommen kann. Aber in Summe ist das verzichtbar, das ist eher ein "Nice to Have" - mal davon ab, daß das mit meinem Ex auch nicht wirklich reibeungslos geklappt hat zum Schluß. Die "Basics", was emotionale und praktische "Versorgung" meiner Bedürnisse angeht - die bekomme ich ohne Mann besser gebacken als mit ihm.
Nein, schwermütig bin ich nicht, traurig manchmal schon (hat aber auch mit dem Tod meiner Mutter zu tun). Es mag sich vielleicht so lesen, ist vielleicht meine Art zu schreiben, aber es ist nicht so, dass ich als Mensch jetzt schwermütig bin. Das Einzige was im Moment wirklich etwas müßig ist, ist, dass ich körperlich erschöpft bin... gestern ging ich so früh schlafen, wie in Schulzeiten vor über 30 Jahren!!! wie gesagt, ich schleppe auch so einen Infekt herum und muss sagen, dass ich so was momentan nicht brauche... (wer braucht das schon!). Na ja und zum Tode meiner Mutter haben sich ja meine Geschwister ganz massiv positioniert und das hat mir auch zugesetzt.
Da gebe ich Dir sogar Recht. Das empfinde ich auch so: jetzt ist die Organisation wenn sie sein muss doch etwas einfacher, im Sinne von, dass mein Ex meine Termine auch nicht mehr bewertet! das hat er nämlich auch laufend gemacht! und vor allem waren seine immer wichtiger, er war wichtiger (heute noch so). Eindeutig stehe ich aus seiner Sicht unter ihm.
Ich ahbe das gelesen, was deine Geschwister abziehen, harter Tobak und natürlich nimmt dich der Tod deiner Mama mit. Hab meinen Papa ja auch schon verloren und das ganz plötzlich... aber deshalb solltest du dich nicht fühlen als sei die ganze Welt gegen dich. Ich hoffe dir gehts bald besser und du kannst wieder positiver in die Zukunft sehen ![]()
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Ich fühle mich nicht so, als ob die ganze Welt gegen mich ist.
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Aber, bitte mein Posting nicht falsch verstehen, ich fühle mich bei weitem nicht so wie im Sommer, als alles auf mal passierte... ... ich bin einfach nur körperlich etwas erschöpft und das macht den Alltag mit Kleinkind ja nicht gerade leichter/einfacher...
So wie du immer alls aufzählst, die Mama, die Geschwister, dein blöder Ex, deine Krankheit grad... klar im Moment ist ne menge Schei*** aber mir fällt auf, daß du dich dann auch immer in Frage stellst udn wenn es die Kohle ist, die der Ex mehr hat... für mich (und das ist nur meine Meinung) ist das schwermütig.
Naja so ähnlich liest sich das doch gut... läuft grad ne menge schei*** aber es wird auch wieder besser. ![]()
Jeder liest Zeilen anders... so wie wir alle unseren ganz eigenen "Filter" der Verarbeitung und Aufnahme von "input" haben... das ist des Rätsels Lösung, wie Du schreibst "so liest es sich für mich" (also "Dich"). Wenn ich schreibe, es ist nicht so dann ist das nicht so. Dann sollten Dinge nicht hinein gedeutet werden, dass wäre dann ein Part des nicht ernst nehmen seines Gegenübers, was der andere sagt. Das ist nicht böse oder zu nahe tretend gemeint, sondern nur mal so angemerkt. Das Schöne ist doch, dass man voneinander und den unterschiedlichen Ansichten lernen kann. Deshalb ist ein Austausch fruchtend.
Ich verstehe schon, daß es so kurz nach der Trennung - und dann noch mit reichlich davon unabhängigen Problemen am Hals - noch sehr schwer ist. Ich bin auch nicht direkt nach dem Gang zum Anwalt, um die Trennung zu besiegeln, in ein dichtes soziales Netz gefallen - das habe ich mir erst aufbauen müssen.
Aber:
Zum einen hat mir das Spaß gemacht - mit ein Grund für die Trennung war nämlich, daß mein Ex mich total isoliert und von jeglicher sozialer Interaktion ferngehalten hat, was mir eigentlich gar nicht liegt - insofern konnte ich es richtig genießen, endlich wieder Leute zu treffen, wenn ICH es möchte, und neue Kontakte zu knüpfen.
Zum anderen ist es auch einfach ein neuer Lebensabschnitt - da muß man reinwachsen, aber das machst Du doch sicher genausowenig zum ersten Mal wie ich damals, oder?
Nimm es sportlich: Jetzt fängt etwas Neues an, das hat gute und schlechte Seiten, weil jede Situation, jede "Sorte Leben" gute und schlechte Seiten hat. Vielleicht hat der Ex mehr Geld und mehr Sex, dafür hast Du mehr Kind und mehr Spaß.
Mein Ex hat zwar kein Geld, aber vor den Kindern tut er immer so, als ob er Geld hätte - das stelle ich mir sehr anstrengend vor, aber die daraus entstehenden Schulden sind inzwischen GsD seine Baustelle. Das hat vor allem dazu geführt, daß die Kinder immer ihn anrufen, wenn sie sich etwas Teures wünschen. Und wen rufen die Kinder an, wenn sie traurig sind oder sich ganz doll freuen? Mich! Ich bin lieber emotionale Ladestation als Geldladestation.
Vielleicht noch ein Tip - nimm ihn, falls Du ihn brauchst, sonst lasse ihn liegen:
Ich habe eine Freundin, deren Sohn Papa mit Porsche, Indoor-Pool und einem 30qm-Kinderzimmer voller Lego viel toller findet als Mama mit ollem Golf, Mietwohnung und Spielzeug, das mit dem Bruder geteilt werden muß. Das Problem war und ist aber nicht das bei Mama nicht vorhandene Geld - sondern die Tatsache, daß Mama der festen Überzeugung ist, daß Menschen mit Geld nur schlechte Menschen sein können. Will sagen: Geld spielt nur dann eine Rolle im Loyalitätskonflikt, den so ein Kind so oder so durchmacht, wenn man ihm diese Rolle zugesteht.
Gruß,
Elisabeth.
Das ist der "casus knaktus", genau das ist das was ich im Moment denke: ich bin gerade in der Phase, uns ein neues Netzwerk aufzubauen. Da stehe ich gerade. Manche Freunde haben sich seit der Trennung doch ein wenig distanziert. Die "heile Welt" ist ja nun weg und nach außen hin kann der Part nicht mehr geboten werden... egal, inzwischen, waren dann wohl keine echten Freunde und wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere! das ist so! Und emfut, dass stelle ich mir schrecklich vor, wenn der Partner einen so isoliert... das verunsichert ja total im menschlichen Miteinander danach! ich hoffe, das war nicht zu lange (also Jahre oder so). Schrecklich! umso toller, da alleine heraus gekommen zu sein!!! das ist gut. Mein Ex hat mich zwar nicht isoliert, aber er hatte null Interesse an meinen Freunden und ging davon aus, dass ab unser Kennenlernen nur noch seine wichtig sind... ich saß dann nur noch mit seinen Leuten zusammen, die so ganz anders waren als meine... oft habe ich meine Freunde vermisst! ich stand immer zwischen den Stühlen... Was das Geld betrifft, da stimme ich Dir zu. Ich persönlich sage da gar nichts zu und halte (ein Leben lang) Menschen mit Geld auch gar nicht für schlecht (was ist das denn???). Es gibt sicher welche, wo Geld den Charakter verdirbt (wobei ich gestehen muss, ein wenig ist der Ex so...), aber grundsätzlich sollte man nie so vorverurteilend an andere Menschen heran treten. Erziehung: kann mir vorstellen, dass so eine Erziehung Deiner Freundin plötzlich nach hinten los geht. Anderes Beispiel: meine langjährige Freundin (die ich aber nur noch selten sehe) und ich haben beide studiert und im Leben uns die Dinge immer selber erarbeitet und etwas erreicht. Irgendwann fragte sie mich, warum ihre Tochter (heute schon Mitte 20), nicht auch so lernt wie wir. Die Antwort von mir war: "Dein und mein Vater haben uns beigebracht wo das Lexikon steht, alles weitere mußten wir selber in die Hand nehmen. Du hast ihr das Lexikon aus dem Bücherregal geholt, die Seite nachgeschlagen und es ihr vorgelesen." Und schlecht sollte man generell über keinen Menschen sprechen und von denen, die in die Richtung gehen könnten, einfach distanzieren.
Kenne das Gefühl auch und könnte ob der Ungerechtigkeit auch regelmäßig die ganze Welt verfluchen! Aber da müssen wir durch, ob wir wollen oder nicht. Dankbarkeit oder Hilfe darf man eben nicht erwarten. Also ich bin sicher, dass ich mein nächstes Kind dann bekomme, wenn ich bereit und in der Lage bin das alles auch alleine zu stemmen und das ohne zu leiden. Also Kopf hoch, was das angeht ist die Welt doch sowieso ungerecht (nüscht mit Gleichberechtigung). Ich sag mir immer wieder, dass ich Stolz auf mich sein kann, da ich alles auch alleine geregelt bekomme.
Oh doch! Ich finde Dankbarkeit oder Hilfe darf man erwarten. Der andere Elternteil sollte schon Respekt gegenüber mir dem Elternteil haben bei dem die Kinder leben und unterstützen wenn es geht.
Der Papa meiner Kids hat Respekt vor mir als Mutter unserer Kinder und wenn ers einrichten kann steht er auf der Matte, wenn etwas ist.
Als ich flach lag mit Magen-Darm-Dings war er sofort da und bespßate 1 Tag die Kinder und wenn sie mal krank sind fährt er auch mit ihnen zum Arzt.
Stolz? Naja ich tue was ich für meine Pflicht halte, sorge für meine Kids und ich tu dasw as ich gern tut, bin für sie da. Als Leiden sehe ich es nicht. ![]()
Respekt vor der Mutter... ... ich habe bis heute, selbst in der Partnerschaft, kein positives Wort oder Zeichen des Vaters meines Kindes erhalten bzgl. dessen, was ich täglich leiste... ich war ja in der Beziehung schon mehr oder minder alleinerziehend, da er auch da schon seinen Weg ging... In der Schwangerschaft mußte ich leider mal von der Arbeit aus direkt mit Blutungen ins Krankenhaus, dort nahm man mich gleich stationär auf aus Sorge um eine Fehlgeburt... da ich schon Fehlgeburten hatte (vorher) weinte ich und war echt fertig, weil ich Angst hatte "schon wieder". Ich saß dann völlig traurig in einem wildfremden Krankenhaus, nichts Persönliches dabei, da direkt von der Arbeit kommend... aber hatte eine super gute Ärztin, die mich "auffing", sie fragte mich nach dem Vater, der war zu dem Zeitpunkt beruflich nicht da, nicht erreichbar (er geht dann öfter mal nicht ans Telefon...) und ich wurde bei der Frage noch trauriger... da sagte die Ärztin zu mir: "ach wissen Sie was? am Ende sitzen wir Frauen sowieso alleine mit den Kindern da!" ... selbst in einer Beziehung! langsam glaube ich daran... Außen vor lasse ich hier mal die Ausnahmemänner, die es ja geben soll...
Zu deinem Ex hab ich dir ja schonmal meine einschätzung gesagt.
Was den rest betrifft, seufz, es ist hier auch nicht anders. Es wird sich auch nichtmehr ändern, das ist so.Du musst lernen damit umzugehen. Du lernst ja auch sicherlich einen tollen neuen mann kennen und dann gehts sicherlich auch wieder bergauf, in manchen aber nicht allen Problemen.
In der zwischenzeit bekommst du einen dicken ![]()
kurze knappe Antwort auf Deine Frage: Habe ich denn eine Wahl???? LG Sue
Aber ich habe keinen Tauschpartner.
Würdest du, wenn du hättest? Ich habe einen Ex, der durchaus ein liebevoller Vater ist auch verantwortungsvoll aber da er ging, weil es ihm zu viel Family-Stress war würde ich wenn ich wollte dennoch nicht tauschen. Ich habe die Nerven es allein zu packen egal ob nach 12 Tagen die Kinder 2 Tage weg sind oder nicht... bei ihm habe ich meine Zweifel.
Ja, momentan würde ich sofort tauschen, wenn ich könnte. Mein Ex-Mann alleine würde es auch nicht schaffen, denke ich, aber mit seiner Frau zusammen dürfte das kein Problem sein. Steht aber eh nicht zur Debatte
Ich finde es auch ungerecht. Aber im umgekehrten Sinn. Als Elterteil bei dem die Kinder Leben, habe ich doch den weitaus besseren Part! Wer will denn schon ein Single-Leben gegen kuschelige Kinder im Bett tauschen? ;-) Gruß Kerstin
Habt ihr denn gemeinsames Sorgerecht oder bist du allein sorgeberechtigt? Wenn du alleiniges Sorgerecht hast, dann hast du leider auch die Hauptlast der Pflichten. Ich kann mir vorstellen, wie ungemein frustrierend es sein muss, wenn der KV erst ein Kind will und sich dann einfach aus der Verantwortung zieht - wenn es denn so der Fall ist. Da muss es doch bessere Loesungen geben! Wenn ihr gemeinsames Sorgerecht habt, dann denke ich mir (theoretisch) es muesse doch moeglich sein, den Vater mehr zu beteiligen. Der Umgang wird nicht automatisch mit einem Wochenende alle 14 Tage geregelt, auch wenn das der Standard ist. (In diesem Fall macht GSR m.E. sowieso keinen Sinn.) Bsp: Kind verbringt Sonntag bis Mittwoch bei dir. In dieser Zeit bist du fuer die Betreuung waehrend deiner Arbeitszeit verantwortlich (Bezahlung der TaMu, bringen und holen) und hast das Kind abends. Donnerstag bis Samstag ist das Kind beim KV. In dieser Zeit ist er fuer die Betreuung verantwortlich. Bei so einer Teilung sollte keiner unterhaltsverpflichtet sein, da beide dieselben Leistungen erbringen. Beide muessen arbeiten um den Lebensunterhalt fuer sich selbst und fuers Kind zu erbringen. Geteilte Sorge, geteilte Pflicht. Wie waere denn so ein Modell? Meine Ueberlegungen hierzu: - Beide koennen an ihren kindfreien Tagen ein Singleleben fuehren und auch du hast Freizeit um die du nicht betteln musst. Wahrscheinlicht steht und faellt dieses Modell damit, wie der Vater bereits waehrend der Beziehung und sofort nach der Trennung in die Pflicht genommen wurde, denn die meisten Menschen lernen ungerne. Doch es koennte sich lohnen, so ein Modell zu erarbeiten, besonders wenn das Kind noch jung ist und dir mehr als 10 Jahre Betreuung bevor stehen. - Grundsaetzlich finde ich es allgemein inakzeptabel, wenn einer der Partner die volle Kindsbetreuung leistet und der andere Elternteil "nur" Unterhalt zahlt und meint dadurch die volle Leistung erbracht zu haben. Wenn man mal durchrechnet, was ein Kind wirklich an Zeit und Geld kostet, dann ist der Unterhalt i.d.R. nur ein Zuschuss und ganz sicher keine faire Loesung. Sehr interessantes Thema. Alles Gute.
im übrigen - wenn ich hier auch nur einen "spaßpapa" hätte, würde ich gar nicht meckern. wirklich nicht, denn so HÄTTE ich meine freie zeit in einigermaßen geregelten abständen. ich sage nicht, du sollst dankbar sein für alles, was du JETZT hast - aber ich denke, dass einfach viel zu schnell gemault und gemeckert wird. mit deinen freien wochenenden bist du vielen frauen oder auch männern hier im forum um einiges voraus !
Hallo Pamo, beim gemeinsamen Sorgerecht ist es aber wirklich nur theoretisch möglich, den anderen Elternteil mehr zu beteiligen. Praktisch sieht das leider ganz anders aus. Und was sind schon 2 kinderfreie Tage gegen 12 kinderfreie Tage ---- ein Tropfen auf dem heißen Stein! Zumal ich die 2 kinderfreien Tage zumindestens zur Hälfte dafür brauche, um unseren Haushalt wieder aufs Laufende zu bringen, weil in der Woche zu wenig Zeit dafür bleibt, wenn ich keine Nachtschicht einlegen möchte. LG Kerstin
Oh Suka, ich habe keine geregelten freien Wochenenden. Es geht nicht, dass wir das klar festlegen (auch nicht durchs JA, das ist ja alles geklärt), weil mein Ex jetzt beruflich so viel unterwegs ist, mal hier mal da, dass er nur noch punktuell kann und wenn ich ihn konkret danach frage. Dann plant er es ein (aber auch mit Vorwürfen, warum ich denn eine Fortbildung machen muss und nicht in meiner Mutterrolle aufgehe...).
haben MEHR freizeit als, ae´s ohne kümmernde väter und auch als mit den väterzusammenlebende!!!!!!! das man als frau in zu 80% der hauptkinderkümmerer ist, ob mit oder ohne mann sollte einer frau schon vor der zeugung klar sein.... ( jemand frage letztens hier was man macht, wenn man krank ist. ich war schon lange nicht mehr bettlägrig krank, jetzt bin ich es, was nützt mein gatte??? nichts. um 6.30 aus dem haus, woe ist arbeiten angesagt. manche stellen sich unter einem mann immer den kinderabnehmer vor...wo sind die??? )
Na, wenn das nun die Männer freisprechen soll sich aus der elterlichen Verantwortung ziehen zu dürfen, weil wir Frauen ja sowieso für die Dinge zu 80 % alleine zuständig sind, dann schließt sich hier aber der Kreis, dass der Mann nur der Vermehrung der Menschheit - bzw. dessen Erhalt - auf der Welt ist... Für mich gibt es auf jeden Fall so etwas wie Familiensinn und ich denke schon, dass es Männer gibt die ihre Verantwortung im Familienleben sehen, somit erkennen und dann auch wie "reife Männer" handeln. Wenn es den Männern so einfach gemacht wird sich aus der Affäre ziehen zu dürfen, dann ist es ja kein Wunder, dass die Väter mehr und mehr aus den Familienleben verschwinden... und die Kinder? was ist mit den Kindern? Wir Frauen sind ja nicht alle Mutter Maria´s und können die Empfängnis unbefleckt "ausleben". Wenn das so wäre, dann könnte Frau sich bewußt entscheiden! wenn man aber mit einem Mann ein Familienleben plant und er es genauso sieht, dann ist dies doch eine 50 / 50 % Ausgangsbasis und von vornherein keine 80 zu 20 % Verteilung im Sinne der Männer! Also wir hatten es durchgesprochen, dass wir Familie gemeinsam leben wollen! von Aufgabenverteilung und Übernahme von Verpflichtungen war die Rede... Mal ganz abgesehen von den eigenen Belangen, geht es hierbei auch um die Wurzeln der Kinder! wir leben in einem zivilisiertem Land, indem noch gewisse Richtlinien gelten, dazu gehören beim Familienleben erstmal die leiblichen Eltern. Andere Stämme leben es vielleicht weit fortgeschrittener, aber in unserer Gesellschaft schränken einen unsere Vielzahl allermöglicher Paragrafen doch völlig ein! Stichwort: mangelnde Einrichtung an professioneller Kinderbetreuung. Oder was ist, wenn ich die Tage (bis zu 8 werden es sein) im Krankenhaus nicht organisiert bekomme, bzgl. der Kinderbetreuung? Interessiert sich doch der Staat nicht dafür!!! AE´s haben doch gar keine Lobby? kriege ich es nicht hin, dann gehe ich nicht ins Krankenhaus... und was passiert dann? mir wird es schlechter gehen, vielmehr meinem Auge (es ist ein muss- Eingriff, kein kann). Super Sache!!!
*Na, wenn das nun die Männer freisprechen soll sich aus der elterlichen Verantwortung ziehen zu dürfen, weil wir Frauen ja sowieso für die Dinge zu 80 % alleine zuständig sind, dann schließt sich hier aber der Kreis, dass der Mann nur der Vermehrung der Menschheit - bzw. dessen Erhalt - auf der Welt ist...* das habe ich nicht gesagt und auch nicht gemeint. selbst wenn mein mann WOLLTE und er will, das weiß ich, es geht nicht. doch: es ginge, er könnte alg1 beantragen oder gar h4, dann wär er immer daheim und wir könnten 50:50 machen. schau, du hast mit deinem hugo ne menge abmachungen getroffen, was war letztendlich??? 90:10. das mit dem 50:50 ist graue theorie, egal ob manch mann nicht kann oder nicht will. wenn ich ins kh müßte, 8 tage, dann kann mein mann schon daheim bleiben, hat aber einen kompletten verdienstausfall, deswegen muß auch ich mir eine andere lösung suchen, in der familie, bei freundinnen etc. wenn ich keine finde, na dann sehe ich auch alt aus. oder laß einen mann fest angestellt sein, dann muß er urlaub nehmen, fällt dann wieder für die ferien weg. fazit: muttern darf nicht krank sein. es haben nicht ae´s keine lobby, die mütter haben keine. in manchen fällen sitzen wir alle im selben boot.
"Fazit: Muttern darf nicht krank sein!" dem stimme ich zu tausend % zu. Meine Situation, meine Freundinnen haben durch die Bank weg alle kleine Kinder und können sich nicht 8 Tage am Stück um meinen Haushalt/Kind kümmern, es geht einfach nicht. Ferner sind bei denen auch die Männer das Problem, die das nicht wollen... das ihre Frau das macht "soll sich um die eigene Familie kümmern". Meine Geschwister laufen gerade mal außer Rand und Band, aber hätten auch generell nicht wirklich geholfen. Meine Mutter wollte ab diesem Sommer den Kleinen mal übers Wochenende nehmen und einspringen, sie hat gewartet, bis er etwas älter und "vernünftiger" ist als die ganz kleinen Kinder, was ich gut nachvollziehen konnte, gerade ab einem gewissen Alter. Meine Mutter entfällt nun leider für immer... Voll gea.....!!! steht Frau dann da!!! Und eben rief noch meine Freundin an, die dann "mal eben" mitteilte, dass sie die Kinderbetreuung (wie besprochen) nicht übernehmen kann... ich nahm das nur noch zur Kenntnis. Für mich ist es am Ende nur ein Anruf: Termin im KH absagen!!! hängt mir sowieso zum Halse raus, wieder ins Krankenhaus zu müssen, auch ohne Organisation der Kinderbetreuung! immer diese sch.... Vollnarkose, die rum Schnippelei am Körper, ich habe es satt!!! Ich habe mir das alles mal anders vorgestellt... das Leben und seine wunderbaren Herausforderungen! wie schön das immer alles in Bewegung ist! wäre nur schön, wenn es mal schön in Bewegung ist... Wie gesagt, irgendwann soll dann jetzt auch mal die Leichtigkeit zurück kommen!!! Kommt sie??? ich will mich beruflich verändern und habe mich auf eine sehr interessante Ausschreibung/Stelle beworben... Montag habe ich das Vorstellungsgespräch!!!
ne, ich glaub die leichtigkeit kommt nicht mehr zurück.
ich warte auch darauf und finde, es wird immer schwerer.
wenn ich ins kh muß, kann ich nur auf meine schwester hoffen. fällt die aus, stünde ich auch da, wie depp....
also pflege ich mich und lege mich wieder in die kischt.
mit tee und wärmflasche.....ach vielleicht ein schüsschen rum ![]()
Ich muss dazu sagen, ich bin grundsätzlich mit unserer aktuellen Lebenssituation tatsächlich "ganz zufrieden", wenn man das so sagen kann. Natürlich strengen die krankheitsbedingten Ausfalltage an, wenn die Kleinen jegliche Infekte aus dem Kindergarten mit heran schleppen. Aber so insgesamt ist "alles gut". Was mich stört sind diese Sondersituationen, wie jetzt mit dem Krankenhaus!!! so was ist mir momentan einfach zu viel des Guten!!! Ich wollte das auch ambulant machen lassen, aber die neue Kassenreform schreibt vor, dass man entweder nur eine ambulante Überweisung fürs KH bekommt ODER (früher ging beides!!!) eine einzuweisende. Sie gab mir die einzuweisende!!! ich sagte ihr gleich, dass das zum Problem wird, weil ich ja überhaupt nicht weiß was konkret gemacht wird und wie lange das alles dauert... "egal" muss ich irgendwie hinkriegen!!! so soll ich da nun mit meinem Köfferchen anreisen, gleich stationär aufgenommen werden, habe am Einweisungstag die Besprechung und am nächsten Tag die OP!!! super Sache!!! ich liege da in sauer und muss - sobald ich fit bin - weiterhin die Kinderbetreuung vom KH aus planen, weil ich dann erst weiß, wie lange ich da rum liegen werde... bin gerade echt bedient deswegen!!! vor allem kann Frau sich unter solchen Voraussetzungen echt entspannt in den OP legen... beste Genesungsvoraussetzungen!
... wenn die Ärzte mir nicht gesagt hätten, dass mein HNO Problem, welches operiert werden MUSS, zur Erblindung führen kann und ich nicht zwischendurch nur grau verschwommen sehen würde, dann würde ich gar nicht ins KH gehen...
Flasche Rum ist gut
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aber ich glaube nicht, daß gerade DEIN vollpfostiger exfreund eine hilfe gewesen wäre!!! deine mutter ja, meine auch, aber männer auf stand by???
trink DU die lieber!!! kannst du nicht mal das jugendamt fragen, was du machen sollst?? pflegefamilie für die zeit?
Ja und da stimme ich Dir doch auch zu: ich finde auch, dass es immer schwerer wird. Eine Art Kampf ums Überleben! Dennoch bin ich so erst mal mit der Grundsituation zufrieden und habe mich damit angefreundet: Ich spüre halt nur, dass mir zusätzliche Belastungen mehr und mehr schwer fallen... einfach mal Ruhe am Stück!!! aber Du hast wohl Recht, die Leichtigkeit kommt so einfach nicht wieder...
und die kinder werden immer älter, nicht IMMER leichter ![]()
Meine Mutter... ganz schön schwer!!! vor allem Weihnachten...
Männer, oft einfach nur ohne Worte!
"Wenn Du schöne Worte hören möchtest, gehe zu einem Mann. Wenn Du Taten brauchst, gehe zu einer Frau!" ![]()
Rum - den mag ich gar nicht ![]()