Hallo miteinander. Ich bin hier neu und hoffe, dass ich einfach mein Herz ausschütten kann und evtl. auf Verständnis stoße. Getrennt bin ich seit kurz nach der Geburt. Ich wurde leider sehr allein gelassen und dann in einer unglücklichen Situation auch noch aufs schlimmste bedroht. Kurz danach habe ich die Reißleine gezogen.  Anschließend wurde alle paar Monate kontaktiert und in den ersten 2 Jahren kam es zu 6 Treffen, die leider sehr konfliktreich waren. Generell wurde ich mit wenig Respekt behandelt und das Wohl des Kindes war weniger wert als das eigene Ego. Viele Treffen wurden ganz kurzfristig abgesagt oder einfach nicht aufgetaucht. Dann war erstmal nichts mehr.  Da ich Unterhaltsvorschuss bekomme, wurde er da wohl irgendwann aufgefordert zu zahlen, das fand er so blöd, dass er plötzlich vor der Türe stand. Mit Vorwürfen und Forderungen. Ich riet ihm zum Jugendamt zu gehen. Danach wieder in der Versenkung verschwunden. Jetzt erhebt die UVG Kasse Klage im Namen meines Kindes und ich befürchte, dass es für ihn wieder ein Anlass ist Stress zu machen. Und habe Angst. Viele Ängste, die mich im Alltag zerfressen seit ich davon weiß. Ich würde mich am liebsten verbarrikadieren. Aber mein Sohn ist inzwischen 6, das ist natürlich nicht möglich und natürlich auch nicht zielführend. Wie kann ich mit diesen Ängsten besser umgehen? Damit sie mich nicht bestimmen? Es ist das letzte woran ich abends denke und das erste am Morgen.