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komische gefühle in der schwangerschaft...

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hallo, mir is kein besserer betreff eingefallen, sorry. diese frage werden vielleicht auch nur diejenigen beantworten können, die sich in der schwangerschaft getrennt haben, getrennt wurden und vielleicht den vater des kindes nur sehr flüchtig kannten? inzwischen bin ich ja schon in der 30. ssw (morgen beginnt die 31.) - und irgendwie beschleicht mich manchmal das unbestimmte gefühl, dass bei dieser schwangerschaft etwas "fehlt", oder nicht so ist, wie es sein soll, oder was weiss ich. klar, gedanken um das kind, und ob es dem wurm auch gut geht, macht man sich wohl immer, obwohl das gewese bei dieser schwangerschaft (ist ja nunmal nicht die erste) nicht so gross ist. was ich halt rein verstands- und gefühlsmässig nicht einordnen kann, ist die tatsache, dass es ja buchstäblich der goldene schuss war. nix von wegen monatelang mit einem partner das bett strapazieren, den günstigen moment abwarten und dann wochenlang bang warten, ob es denn nun geklappt hat oder nicht (eben weil beide sich das kind wünschen)... und dann fehlt auch irgendwie die emotionale bindung zum vater - bei anna war das damals (zumindest zu dem zeitpunkt noch) so, dass da irgendwie alles so war, wie es sein sollte - es gab auch einen vater, der meine gefühle erwiderte, und der sich auch, wenn es seine zeit erlaubte, an den vorsorgeuntersuchungen und der geburtsvorbereitung beteiligte. irgendwie hatte ich damals halt das gefühl, dass alles so ist, wie es eben "sein soll". und dieses mal kann ich es einfach nicht nachvollziehen. ich kann mir nicht vorstellen, wieso ich ein gesundes kind bekommen darf, wie aus einer einmaligen sache (ONS) eben auch leben entstehen kann und manchmal beschleicht mich halt auch das gefühl, dass da doch irgendein wichtiger teil einfach "fehlt". versteht ihr, was ich meine? das hat nichts mit der vorfreude auf das kleine zu tun - obwohl ich dieses mal gedanklich schon eher auf die zeit nach der geburt fixiert bin als auf die schwangerschaft selber... ist es jemand von euch auch so gegangen? sind solche gefühle normal? verwirrte grüsse, martina


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Hallo Martina, bei mir war esähnlich, nur hab ich die erste SS alleine verbracht. Zwar war es eine Beziehung, aber die war schon ziemlich am Ende. Mein Großer istz genau in dem Monat entstanden, wo wir nur 1 mal Sex hatten, also auch ein Volltreffer. Diese SS war für mich auch irgendwie nicht so richtig, man könnte sagen nicht komplett. Nicht daß ich mich auf das Baby nicht gefreut hätte, aber da waren meine Gedanken auch oft schon an dem Punkt nach der SS, wie es dann weitergeht. Bei Fluse war das ganz anders. Sein Vater hat mich betüdelt, war mit zu den Untersuchungen, wenn es ging, irgendwie einfach mehr oder intensiver schwanger und die Schwangerschaftszeit mehr genossen. An die Zeit danach hab ich eigentlich nur gedacht, wie der Mini wohl aussehen wird, aber wie es dann sein wird kaum. Viel geholfen hat Dir das jetzt wahrscheinlich nicht, aber vielleicht ist es wirklich anders mit oder ohne Partner schwanger zu sein. LG mousy


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Hallo martina, ich kann dich gut verstehen, denn eigentlich hat die zeugung eines kindes doch in der regel mit liebe zu tun. Insofern... Bei dir lief das jetzt halt anders, was soll`s. Wünsche Dir viel Freude mit dem familienzuwachs. Das ist doch das wichtigste. Ich war auch schon in der Frühschwangerschaft alleine, hatte mit dem EX nur Theater und mir hat damals nicht gefehlt, ganz im Gegenteil. LG emily


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Jaha, kann ich gut nachvollziehen. Ich hab mich getrennt da war ich so in der 10. Schwangerschaftswoche. Und mir fehlte es auch sehr, dass da jemand war, der mitgefiebert hat und so richtig betüddelte usw. und so fort. Das hat ich mir irgendwie auch alles anders vorgestellt :-((. Zwar ging ein damaliger Ur-Ex-Freund immer mit weil ich Ewigkeiten an diesem blöden Wehenschreiber rumliegen musste alle 14 Tage. Aber das war halt zu meiner Unterhaltung und hatte wenig bis gar nichts mit gemeinsamer Vorfreude zu tun. Und ich hatte eben auch oft dieses Gefühl, dass was "fehlt". Weis nicht - in ähnlicher Form tritt das ja immer mal wieder auf - halt das Gefühl, dass großartige Ereignisse jemand mit einem teilt. Bei/Vor der Geburt hielt sich das bei mir noch in Grenzen - es war halt oft beklemmend, aber überwiegend war ich froh, dass wenigstens der "Vater" NICHT dabei war. Also nicht er als Person. Hmmm - so wurde Lukas mal operiert - nichts dramatisches. Aber mir ging es während der Op-Zeit echt mies. Ich stand vorm Krankenhaus und hab geheult. Alle anderen hatten scheinbar jemanden dabei. Und ich guckte so auf mein Handy und dachte: "Toll - wen willste da jetzt anrufen, das versteht kein Schwein!" :-( So Momente die halt nur ein Vater nachvollziehen kann, wens den denn interessieren würde.


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ICh denke das ist ganz normal das du denkst es fehlt etwas. Tut es ja schließlich auch. Es ist kein Mann da, der sich mit dir über das Ultraschall Bild freut, der dir über den Bauch streichelt, der dich betüddelt, mit dir zum geburtsvorbereitungskurs geht, mit dem du über den Namen diskutierst (welcher soll es denn werden bei dir? *g*) und und und. MIch hat es immer so unsagbar traurig gemacht wenn ich gesehen habe wie rührend sich andere Männer um ihre Partnerinnen in der Zeit gekümmert hatten während meinem Ex die schwangere teilweise-noch-Freundin absolut am A...vorbei ging. Macht mich auch heute noch traurig wenn ich daran zurück denke. Ich hätte mir eine Schwangerschaft gewünscht die man zu zweit durchsteht und nicht völlig auf sich allein gestellt. Ich denke das ist mit die Zeit in der mich sich im Leben so einsam vorkommt wie sonst vielleicht nicht. Man schenkt die Gefühle die Mann nicht haben will dem Baby entgegen. Naja, da muss Frau halt durch wenn man so eine Zeit alleine durchstehen muss. genies die letzten 9 Wochen, sie werden ratz fatz vorbei gehen Süsse. Fühl dich mal lieb geknuddelt. Tina


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Hallo Martina, ich kann nicht wirklich mitreden, denn ich kenne die andere Seite nicht, war alleine schwanger und habe mich als Einzigster auf das Kind gefreut. Wehmütig war ich, als zB das erste Treten nachts war, da konnte ich nicht gleich jemanden anrufen und es loswerden. Tags ging das, da hab ich immer gleich meine Mutter angerufen, oder meine Schwägerin. Die war auch mit zur Geburt, da hab ich eigentlich niemanden sonst vermisst! Was dann kam, das Leben mit dem Kind alleine, ist für mich das eigentlich traurige, denn es ist schon verdammt schwer, die ganze 'Last' alleine zu tragen und was für mich wirklich am Alleinerziehen so schlimm ist, es gibt keinen, der sich außer mir noch für dieses kleine Wunder Mensch interessiert! Da kann die Oma, oder die Tante noch so liebevoll sein, so richtig am Leben der Maus ist keiner beteiligt! Das macht mich nachdenklich und verursacht auch oft solche Gefühle, wie Du sie beschreibst! Genieße den Rest Deiner Schwangerschaft und versuche positive zu denken, zB redet Dir diesmal keiner beim Namen rein, kannst Du ganz alleine entscheiden. Hätte ich den Vater mit entscheiden lassen müssen, hätten wir eine Jennifer (nach seiner ersten Freundin, die war so toll im Bett!)! ;) Gruß von Cat


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Hallo Cat! Eigentlich wollte ich an Spiky schreiben. Aber Deine Worte eben haben mich sooo berührt, weil ich genau so fühle. Ich hatte eine Risikoschwangerschaft und mein Ex-Mann interessierte sich überhaupt nicht. Ich stand vor der Entscheidung die SS gut ausgehen zu lassen oder mein Baby zu verlieren, dafür meine "Ehe" zu behalten... Ich entschied mich für mein Baby(hab schon eins verloren während/wegen der Ehe - zu lang zu erklären). Fühlte mich auch elendig, nichts von der SS teilen zu können. Kein Bauch einschmieren am Abend. Kein Ohr am Bauch um das Baby zu hören. Keine zärtlichen, verständnisvollen Worte. Niemand, der sich auf die nächste Untersuchung freute, vor allem das CTG(Herzl horchen:) )... Und den Kindsvater fiel dann nichts besseres ein, als auf Anraten seiner lieben Frau Mutter sein Kind zu leugnen. Er verlangte einen Vaterschaftstest und sah sein Kind erst 1 Mal für 5 Minuten. Streichelte kurz über die Schultern "Aha, das ist sie!" Beschimpfte mich und war wieder weg! Herzzerreißend, dass gerade ER sich nicht für unser Kind interessiert. Ja, da können noch so viele andere lieb sein, aber das fehlt. Und momentan unheimlich. So ein Absage, Ablehnung,...schmerzt sehr! So drück ich Dich, LG


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Danke Blümel, für Deine lieben Worte! Wir müssen so oft taff und stark sein, manchmal kommen dann diese trautige Gedanken aber trotzdem durch! Drück zurück und lieben Gruß von Cat


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dieses gefühlschaos schieb ich einfach immer auf die hormone - irgendwie ist es halt dieses mal "anders" als beim ersten mal. aber es ist schön zu wissen, dass auch andere das erlebt haben und ich nicht irgendwie reif für die klapsmühle bin... @ tinsche: ja, ich glaube, wir haben uns jetzt endlich auf einen namen geeinigt, anna und ich. *lol* aber das kann sich immer noch ändern und ich werd ihn auch erst definitiv nach der geburt bekanntgeben. schliesslich verzieht immer irgendjemand das gesicht oder schüttelt sich, wenn ich einen namensvorschlag in die runde werfe. aber jedem kann man es eben nie recht machen...