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Zu wenig Geld???

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Zu wenig Geld???

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Es ist zu wenig Geld da! WIR müssen sparen......: --------------------------------------------- Reiche werden immer reicher Köln. Die 100 reichsten Unternehmerfamilien in Deutschland können sich über einen neuen Ausschüttungsrekord freuen. Sie werden in diesem Jahr rund 1,72 Milliarden Euro an Dividenden für die von ihnen gehaltenen Aktien erhalten. Das berichtete das Wirtschaftsmagazin Capital am Dienstag vorab. An der Spitze der Rangliste steht demnach die Familie Quandt, die aus Beteiligungen am Autobauer BMW sowie dem Pharma- und Chemiekonzern Altana eine Gewinnbeteiligung von rund 263 Millionen Euro erwarten könne. Mit dreistelligen Millionenbeträgen können ferner die Familien Haniel (Metro, Celesio, Anzag, Takkt), die Familie Merckle (HeidelbergCement, Kässbohrer) und die Mehrheitseigner des Familienunternehmens Merck rechnen. Von den steigenden Gewinnen deutscher Unternehmen profitieren auch einige Stiftungen, hieß es weiter. So könne die Bertelsmann Stiftung* mit mehr als 110 Millionen Euro rechnen und die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung erhalte 85 Millionen Euro (ddp/jW) *Anm. horrend: Bertelsmann: allgemein bekannt auch als "Eigner" von Pro7, RTL, SAT1...


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Na und? Ich gönne jedem das Geld, das er hat. Im übrigen zahlen diese Familien auf ihre Divindenden auch satte Steuern, das wollen wir doch mal nicht vergessen. OHNE diese Steuereinnahmen, müßten wir nämlich noch mehr sparen. Ob es hilfreich ist, Unternehmerfamilien durch diesen ständigen Sozialneid dazu zu bringen, sich in ihrem Steuerland nicht mehr wohl zu fühlen bezweifle ich. Bei dieser Dauerjammerei und diesem ständigen Nicht-Gönnen-können würde ich mir überlegen, warum ich mir das hier noch antue. Da kann ich es mir doch auch leichter machen, und verkaufe meine Firma an die Amis (die dann erstmal "aufräumen") oder mache den Laden gleich ganz dicht. Ziehe ins Ausland, wo man als reicher Mensch in Ruhe leben darf und brauche mich nicht dafür zu schämen, daß es mir eben besser geht.


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Monneypenney, KANNST Du es nicht verstehen oder WILLST Du es nicht verstehen???? ES GEHT NICHT UM NEID.....


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Es ist nicht das NICHT-Verstehen-Können, es ist das NICHT-Wollen. Es ist doch so bequem, immer nur Neid zu unterstellen. Und gleichzeitig so primitiv. Gerade Du müsstest die wirtschaftlichen Zusammenhänge eigentlich recht gut kennen (beruflicherseits). Aber reitest hier auf einer nicht existierenden Neid-Diskussion herum. Das finde ich wirklich zum K....


Mitglied inaktiv

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Was ist es denn dann, wenn nicht Neid? Nur weil der deutsche Staat nicht in der Lage ist, das im in ausreichender Menge zur Verfügung stehende Kapital zum Wohle seiner Bürger einzusetzen und Löcher stopft, in dem neue aufgerissen werden, reitet man auf denen rum, die NOCH Geld haben? Sätze wie "Reiche werden immer reicher" schüren Neid, der sowohl ungerecht als auch unangebracht ist, aber leider machen die Medien damit nach wie vor gern Stimmung. Nehmen wir das Beispiel Stiftungen. Ich hatte einen sehr reichen Kunden, der auch eine Stiftung gegründet hat. Natürlich auf Anraten seines Steuerberaters ;-), da sich Stiftungen immer recht gut steuermindernd ausmachen, aber eben NUR, wenn sie wirklich einem "guten" Zweck dienen. In meiner Zeit hat er damit zwei Kindertagesstätten durch Spenden aus der Stiftung langfristig vor der Schließung gerettet, statt Geschenken zum 50. wünschte er sich Spenden für seine Stiftung, die wiederum einem Kinderheim zu Gute kamen, das davon eine dringende Renovierung bezahlen konnte. "Nebenher" gingen öfter mal ein paar tausend Euro an sozialschwache Familien oder Projekte, die diese unterstützten. Reiche Menschen sind sich ihrer sozialen Verantwortung sehr wohl bewußt und GERADE BERUFSBEDINGT kann ich Dir sagen, daß die meisten im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch agieren. Da wird sich wirklich sehr viel und auch sehr großzügig innerhalb Deutschlands finanziell engagiert, keine Sorge. Aber alle regen sich einstimmig darüber auf, wenn von Reichensteuer (von der ja nun auch die Politiker zugeben, daß sie monetär nichts bringt, aber ein "Zeichen" setzt -> was ein Schwachsinn!) oder Steuererhöhungen die Rede ist. Es geht keinem darum, daß es ihm was ausmacht, wenn er mal eben ein paar tausend Euro mehr zahlen soll, DAS ist nicht das Problem! Sondern das sie es nicht einsehen, wieder die Melkkuh darzustellen, aber sich TROTZDEM nichts an der wirtschaftlichen Situation ändert, weil seitens der Finanz- und Wirtschaftspolitik falsch gehaushaltet wird. Also tun sie lieber privat Gutes und die meisten, ohne es an die große Glocke zu hängen, denn "Tue Gutes und rede darüber" ist eben keine Tugend! Und da kommt das Geld wenigstens da an, wo es gebraucht wird, statt im politischen Nirvana zu versacken. Wir sind zwar weit davon entfernt, reich zu sein, aber haben auch hier und da ein bißchen was übrig, und denken uns, daß wir sehr dankbar dafür sein können, daß es uns gut geht und wir keine existentiellen Sorgen haben. Gern sind wir auch bereit, von diesem "übrig" etwas abzugeben, ABER NICHT für Steuererhöhungen oder andere Leistungen an den Staat, die versacken. NEIN! Denn der Staat kann mit dem Geld nicht umgehen, da bin ich froh, wenn ich 100 € für etwas sinnvolles in meiner Stadt spenden kann. Natürlich muß man sich fragen, ob die fünfte Botox-Spritze im Monat nötig ist und ob jemand nicht doch "zu viel" Geld haben kann, wenn er mehr Autos hat als Unterhosen, aber am besten noch nicht mal einen Führerschein. Und man wird es kaum glauben, aber auch reiche Menschen schaffen es noch zu sagen, sie müßten nun sparen, daher sei es dieses Jahr nicht drin, wieder ein Yacht in Cannes zu mieten ;-) Aber letztlich jammert ja auch jeder auf seinem Niveau. Der eine spart an der Yacht, der andere "Nicht-Reiche" Normalverdiener jammert, weil der dies Jahr nicht nach Malle in Urlaub fliegen kann. Lebensnotwendig ist aber auch letzteres nicht.


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Ich gebe Dir in vielen Dingen recht; ich bin auch nicht per se gegen "Reiche" eingestellt. Und sicherlich gibt es sehr viele unter ihnen, die einen guten Beitrag für die Allgemeinheit leisten, unbestritten. Ich finde es allerdings völlig ungerechtfertigt, und es ist für mein Verständnis nicht hinnehmbar, dass es auf Kosten der Arbeitnehmer ständig höhere Gewinne zu verzeichnen gibt, Arbeitsplätze wegfallen, etc. Du kennst ja die Leier. Jedem das Seine. Mir persönlich ist es völlig schnurz, wie viele Yachten sich ein Mensch leistet und wohin und wie oft er reist, aber wenn den Menschen, die als Arbeitnehmer leben, im Gegenzug die Existenzgrundlage genommen wird, indem sie mit Hungerlöhnen abgespeist werden oder - noch schlimmer - als Sozialschmarotzer dargestellt werden, wenn sie arbeitslos geworden sind, und zwar alle, und dabei diejenigen, die - noch - Arbeit haben, einfach wegschauen oder die schlimme Situation einfach negieren; das kann auf die DAuer einfach nicht mehr so weitergehen. Wie gesagt, ich empfinde ich es als eine bequeme Ausrede, einfach nur von Neid zu sprechen. Das geht am Thema vorbei.... LG Ilona


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Sozialneid Unter Sozialneid versteht man den Neid in einem sozialen Milieu auf eine - auch nur vermeintlich - besser gestellte Gruppierung (Bezugsgruppe). Er kann sich sowohl auf Privilegien als auch auf Besitz beziehen. "Neid" wird in diesem Zusammenhang auch als p ol e m i s c h e r K a m p f b e g r i f f gegen Soziale Bewegungen (historisch z.B. gegen die Arbeiterbewegung) benutzt, um den eignen Vorzug (das eigene Privileg) z u w a h r e n. Dem liegt der Gedanke zu Grund, ein Wunsch nach Gleichheit entspränge dem Neid, und dieser rühre aus der Unfähigkeit der Neider her, durch Leistung den beneideten Vorzug selber zu erringen. Häufig wird in diesem Zusammenhang von Verteidigern der besser gestellten Gruppierung der Ausdruck verwendet: "Ihr seid ja neidisch !". (Wikipedia)