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Geschrieben von irulan am 25.08.2003, 15:01 Uhr

@silence wegen Kritik an Amerika

Hallo,

meiner Meinung nach richtet sich die Kritik in diesem Forum nicht gegen Land und Leute, sondern gegen die politischen Maßnahmen, die sich über die Landesgrenzen hinaus auf uns alle auswirken. Wenn die US-Regierung sich beispielsweise weigert das Kyoto-Protokoll zu unterzeichnen, geht das uns alle an. Wir sind doch alle Mütter und wollen das die Umwelt so gut wie möglich unseren Kindern erhalten bleibt. Dieser Verantwortung müssen wir uns stellen, auch wenn es manchmal aussichtslos scheint, sich gegen die Mächtigen zu stellen so haben wir doch auch eine Stimme und können eine Lobby bilden. Naja, ein bisserl optimistisch bzw. naiv, aber immerhin besser als den Kopf in den Sand zu stecken.
Ich liebe z.B. die Menschen in Amerika. Sie sind sehr freundlich und aufgeschlossen. Auch das Land ist sehr schön, aber dennoch stehe ich der Regierung sehr kritisch gegenüber und bin sehr wachsam was dort passiert. Amerika ist halt nicht irgendein Land was einem gefällt oder mißfällt, sondern hat eine ernstzunehmene Machtstellung in dieser Welt. Dementsprechend positionieren sich die Forenteilnehmer/innen.

LG
Irulan (die heute ihren moralischen Tag hat ;-))

 
23 Antworten:

Re: @silence wegen Kritik an Amerika

Antwort von Silence am 25.08.2003, 18:05 Uhr

Jo, aber meinste, daß et irgendwas ändert,wenn sich in so einem popeligem Forum jemand darüber aufregt?
Sicher ist Umweltschutz wichtig, aber wenn sich da hier in Deutschland 3 Hausfrauen drüber aufregen, interessiert daß die US-Regierung so,als würde in China ein Sack Reis umfallen!

Regt Euch net so viel auf!Davon habt Ihr nix, außer einem verkürztem Leben...

Greetz

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Und warum verplemperst du deine kostbare Zeit in diesem Popels-Forum?

Antwort von Moni + Dana am 25.08.2003, 19:24 Uhr

Als momentane Fulltime-Mutti ist dies der richtige Ort um solche Dinge zu bekakeln. Oder meinst du, wir sollten uns auf volle Windeln und Fläschchen beschränken?

Ich bin froh, hier auf diverse Meinungen zu stoßen, die sich eben nicht um das einzige Thema Kind drehen. Und auch wenn du nicht den Eindruck hast, dass man was ändert, so ist es hier doch auch ein Spiegel, der wiedergibt, dass nicht alles komentarlos geschluckt wird und sich die deutsche Hausfrau durchaus mit der Politik auseinander setzt. Bei den nächsten Wahlen sind dann vielleicht ein paar mehr an den Urnen.
Die letzte Wahl hat zumindest verhindert, dass der Stotterbayer und die Hackfressen-Angela dem debilen Bush in den Arsch klettern konnten. Vielleicht waren da schon ein paar Hausmamis dran beteiligt, denen du hier quasi das Denken absprechen möchtest.

Also, diskutierten macht manchen Leuten einfach Spaß, hält den Verstand fit und das wiederum verlängert das Leben:o)

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und genau dieser "regt euch nicht so viel auf"-einstellung,..............

Antwort von sasu am 25.08.2003, 19:32 Uhr

die der grossteil der menschheit vertritt, ist es zu verdanken, dass sich auf dieser welt nichts aendern wird.
und ich sehe es als wichtig an, dass ich hier auf missstaende aufmerksam mache, weil ich die hoffnung habe, dass dadurch evtl. noch mehr als nur "3 hausfrauen" anfangen sich gedanken darueber zu machen, wie man etwas aendern koennte.
und ich bin im uebrigen (wenn ich zeit habe) auch noch in anderen foren zugange. nicht, dass du denkst ich wuerde nur hier meine weltverbesserungsversuche starten.
mein kind und seine zukunft sind es mir wert, dass ich mir gedanken darueber mache.
und ausserdem tut es gut, wenn man seinen groll ueber missstaende auf dieser welt, wenigstens virtuell mit jemandem teilen kann.

gruss,
sasu

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Re:

Antwort von Silence am 25.08.2003, 20:52 Uhr

Nene, ich denke nicht, daß es dem Großteil der Menschheit alles egal.Eher im Gegenteil, nach meinem Geschmack wird nur noch gemeckert!! Alle regen sich zwar ganz toll auf, egal auf welcher Plattform, aber keiner unternimmt was. Reden kann man viel, wen dem keine Taten folgen, ist es nix als heisse Luft. Und genau mit diesem Gemecker und Gezeter seid Ihr so typisch deutsch. Das ist nämlich der Deutschen liebstes Hobby - meckern. Nix gegen effektive Kritik, aber diese hohle Blah-Blah nutzt doch keinem. Schon gar nicht, wenn es die, die es betrifft, gar nicht erreicht.
Und Frust ablassen kann man auch anders... Radfahren, Laufen or whatever...
Und, ich will hier keinem das Denken absprechen, aber wenn Ihr schon abzieht, dann bringt doch zur Abwechslung auch mal Verbesserungsvorschläge!

In diesem Sinne, schönen Abend...

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Ach, lass sie doch, Silence...

Antwort von Linda in USA am 25.08.2003, 20:57 Uhr

...fuer mich ist es oft sehr amuesant, denn es zeigt doch, dass die meisten absolut Null Ahnung vom richtigen Leben in den USA haben. Solche Leute sind dann trotzdem die Experten, die genau wissen, was "wirklich" hier los ist. LOL!! Dann denk ich mir wieder, wie langweilig das Leben wohl sein muss, wenn man permanent ueber ein Land herziehen muss, obwohl es woanders noch viel schlimmere Probleme gibt, z.B. China, Russland - die kuemmern sich absolut nicht um Umweltschutz und tragen weitaus mehr zur Luftverschmutzung bei als die USA, die sehr strenge Richtlinien haben. Ich merke das immer, wenn ich in Deutschland auf Urlaub bin. Die Luft und das Wasser ist weitaus schlechter bei meinen Eltern in Deutschland als bei uns.

Wer wirklich mal hoeren will, wie "schlimm" die USA sind, sollte mal in ein Forum gehen, wo Deutsche berichten, die bereits in den USA sind, z.B. www.auswanderer-forum.com. Aber die Wahrheit will ja hier offensichtlich keiner hoeren.

Cya, Linda

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Re: @Linda

Antwort von Silence am 25.08.2003, 21:00 Uhr

Eyyy Linda, in dem Forum bin ich auch!
Nette Leute da und echt hilfsbereit!

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Nochmal Silence...

Antwort von Linda in USA am 25.08.2003, 21:01 Uhr

...Du hast Dich getraut, es auszuspreche. Es gibt niemanden, der besser meckert als Deutsche. Da hast Du Recht. Dazu fand ich folgenden Artikel:

Achtung: Dieser Text kann Ironie enthalten

Jetzt sind sie wieder voll, unsere Zeitungen. Die Amis ohne Strom, welch eine Freude!
Sogar unser Thueringer Provinzblatt hat einen groszen Artikel darueber. Da sagen wieder ein paar deutsche Beamtenexperten, dasz soetwas bei uns niemals geschehen koenne.

Vor einem Jahr wars genauso. Da kam einfach Wasser aus dem Himmel. Oh Wunder der Natur!
Zuerst flosz das Wasser in Oesterreich den Berg runter. Da war unsere Presse sofort bei den bekloppten Nachbarn, um ihnen mal klar zu sagen, wie dumm sie eigentlich sind, neue Haeuser in Fluszauen zu bauen.
Zwei Tage spaeter war das erste Wasser in Dresden. Nun sprach niemand mehr von Dummheit.
Nein, eine unglueckselige aeuszerst unwahrscheinliche Verkettung seltsamer Umstaende hatte uns ueberrascht. - Das konnte ja niemand ahnen.

Ueberhaupt sind unsere Nachbarn ziemlich schwach und dumm. Wenn wir Deutschen ihnen nicht ab und zu den rechten Weg zeigen wuerden, waeren sie alle schon mausetot!
Da kommt mal ein biszchen Sonne nach Europa und schon fallen sie alle um. Frankreich meldet ueber 3000 Hitzetote, Italien ueber 1000.
Sowas gibts hier nicht. Waer ja noch schoener.
Der Deutsche kann auch bei 50 Grad Celsius stramm in der Sonne stehen, gleichzeitig ein volles Bierglas halten, 4 Auslaender belehren und wahlweise ******, Honnecker oder Schroeder waehlen. - Hitzetote, Fehlanzeige!

Vor ein paar Tagen war er wieder in den Nachrichten, der Satz - Das konnte ja niemand ahnen. - im Zusammenhang mit der Gletscherschmelze.
Man koennte denken, der Deutsche ist einfach nur dumm. Das stimmt aber wiederum auch nicht.
Es gibt mindestens 200 Buecher zum Thema Klimawandel, Gletscherschmelze und Trockenheit. Ich habe selbst 8 im Regal stehen. Die Buecher sind natuerlich aus den 80er Jahren. Jetzt interessiert das niemanden mehr. Es ist Realitaet.

Mit der fehlenden Ahnung hat es in Deutschland eine besondere Bewandtnis.

Dasz der ****** die Juden und Bolschewiken nicht so mochte, hat er ja in seinem Buch M.K. geschrieben. Auch dasz er unbedingt Krieg spielen wollte, stand da drin. Das Buch wurde vor dem Krieg millionenfach verkauft und gelesen.
Woher sollte unsereiner wissen, dasz der das ernst meinte?
Als es in Stalingrad so kalt war, und die Suppe so duenn, da beschlich uns so ein komisches Gefuehl. Naja, da musz man drueber weg!
Dasz nach dem Krieg nur noch so wenige Juden da waren, ist uns bis heute schleierhaft?

Da tut man ordentlich seine Arbeit, waehlt brav seinen ******, Honnecker oder Schroeder; und immer gibts dann eine auf die Muetze!
Woher kommt das nur?
Man ist dann richtig erschrocken und sagt diesen Satz, - dasz man keine Ahnung hatte, nichts wissen konnte, nur seine Pflicht tat, belogen und betrogen wurde.

Auf jeden Fall haben wir Kosequenzen gezogen. Wir wählen jetzt nur noch Leute, die erwiesenermaszen, glaubhaft und vor Zeugen ernsthaft Luegen koennen!
Wenn heute uns die Regierung erzaehlt, dasz sie die Arbeitslosigkeit halbiert, die Steuern senkt und die Wirtschaft ankurbelt, kichert sich halb Deutschland zu Tode.
So haben wir auch in diesem Land jeden Tag etwas zum Lachen.

Diese deutsche Mischung aus Neid und Groszkotzigkeit verhindert auch, dasz wir von unseren Nachbarn etwas lernen. Schlieszlich ist die Arbeitslosigkeit dort auf moderaten Niveau.
Niederlande, Daenemark, Schweden, Schweiz und Oesterreich 5(+-1) Prozent.
Nur Frankreich ist ähnlich marode wie wir. Deswegen sind es auch unsere besten Freunde. Da kommt unser Neid nicht so zum Tragen.

Der grosze Unterschied zwischen uns und den Amerikanern ist das Verhältnis zu Siegern, bzw. zu Leuten, die etwas besser koennen als wir selbst. Die Amerikaner, ob gewollt oder notgedrungen, jubeln dem Sieger zu, loben und verehren ihn und wollen es das naechste Mal ihm gleichtun. Wenn sie, wie bei uns ueblich, neidisch waeren, bockig reagieren und den Held in den Dreck ziehen wuerden, wuerden sie in Amerika als Versager und schlechte Verlierer gelten.

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Huch Silence...

Antwort von Linda in USA am 25.08.2003, 21:03 Uhr

...dann kennst Du den Beitrag ja schon ;-).

Linda (aka Blackhawk ;-)

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Re: @ Linda

Antwort von Silence am 25.08.2003, 21:05 Uhr

Was, Du bist blackhawk??? Ja,ich werd verrückt!! Ich lese Deine Beiträge immer mit großem Interesse!!! Werde Dir mal ne PM im Forum zukommen lassen,wenn Du magst!?
Fliege in 9 Tagen nach NYC zum Süssen, bin schon aufgeregt....

Grüßle nach hinterm Teich!

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Re: @ Silence

Antwort von Linda in USA am 25.08.2003, 21:07 Uhr

Na klar! Ich bin ja gespannt, wer Du bist..

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o je, o je.....schon wieder die beliebte "in usa ist die luft viel besser als in der brd"- leier.......

Antwort von sasu am 25.08.2003, 21:21 Uhr

dann lasse dir gesagt sein, dass du nicht erst bis nach usa gehen musst, um gute luft zu bekommen. als bestes beispiel ziehe ich doch gleich mal meine herkunftsland - das ehemals so schoene croatien (bis irgendwelche idioten meinten, sie muessten irgendwelche voellig unnuetzen kriege anzetteln und sinnlos mit du-munition um sich ballern) als beispiel heran:
dort ist die luft immer noch besser als in der brd. trotzdem dort nicht unbedingt auf umweltschutz usw. geachtet wird. und woran liegt's ? ganz einfach am meer und dem dadurch entstehenden klima. und soweit ich weiss linda, lebst du ja auch irgendwo an der kueste. richtig ? und es ist voellig normal, dass meerluft besser u. gesuender ist, als "stadtluft". an der nordsee ist es bestimmt auch bedeutend ertraeglicher, als hier im rhein-main-gebiet, wo ich wohne und wo mir alle naselang die us-transporter ueber die koepfe fliegen und ich das gefuehl habe, dass das haus bald auseinander faellt.........

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Re:

Antwort von sasu am 25.08.2003, 21:35 Uhr

und woher willst du wissen, das wir, die wir hier posten nicht nebenher auch noch etwas unternehmen und nicht irgendwelchen gruppen angehoeren, die versuchen etwas anzupacken ? evtl sogar einen beruf ausueben, der uns die möglichkeit gibt, etwas zu aendern ? und ist es nicht schon ein kleiner schritt, wenn wir uns ueber solche dinge informieren, damit wir unseren kindern (der zukunft von morgen) bessere werte vermitteln koennen und versuchen sie auf einen besseren weg zu geleiten ? ich denke, das ist auch schon ein nennenswerter beitrag zur verbesserung der situation.

und an linda: ich war in diesem forum und zum glueck habe ich auch da lesen koennen, dass die menschen, die dort schon eine weile leben, durchaus auch meckern ueber diverse zustaende in usa und die sich durchaus auch (trotz ihrer liebe zur neuen heimat) noch ein gutes stueck objektivitaet beibehalten haben und nicht alles schlucken, was man ihnen dort vorsetzt.

gruss,
sasu

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Re:

Antwort von Silence am 25.08.2003, 21:51 Uhr

Ja aber sicher doch, wahrscheinlich seid Ihr alle in der gleichen Frauengruppe und beredet im Töpferkurs, wie schlecht die Welt ist ;-)
Und schickst Du Deine Kind/er in einen Waldorfkindergarten/-schule, um ihnen bessere Werte zu vermitteln? Wie definierst Du bessere Werte? Und sicherlich kann man über alles reden und sich informieren, aber wie bitte willst Du damit allein Dein Kind auf einen besseren Weg geleiten??? Das verstehe ich nicht.... hm...

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Re:

Antwort von sasu am 25.08.2003, 21:59 Uhr

ganz einfach: indem ich ihm zeige, dass es in der welt wichtigeres gibt, als die neueste mode, das tollste auto usw. usw. und indem ich ihm beibringe, dass er nicht alles schlucken soll, was ihm i.d. schule und sonst wo vorgesetzt wird. dass er nicht alles unkritisch hinnehmen soll und fuer dinge, die ihm wichtig sind, kaempfen soll und vieles, vieles mehr.
und toepfern ist nun wirklich nicht mein ding. kuenstlerisch veranlagt bin ich nun wirklich nicht.

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@irulan

Antwort von Linda in USA am 26.08.2003, 5:08 Uhr

Selbst EU-Laender haben sehr grosse Schwierigkeiten, sich an das Kyoto Abkommen zu halten:

BRUSSELS, Belgium, May 6 (UPI) -- European Union greenhouse gas emissions rose for the second year running in 2001, the European Environment Agency said Tuesday in its annual report on the bloc's strategy to curb global warming.
Ten of the EU's 15 states overshot national targets, increasing total emissions by 1 percent in the last year for which data is available. The figures threaten to blow a hole in the EU's ambitious climate change strategy, which has been sharply criticized by the United States and sections of European industry.

Under the 1997 Kyoto Protocol, which has been ratified by the EU, Japan and Canada but rejected by the United States and Australia, the Brussels-based club is committed to cutting greenhouse gases by 8 percent on their 1990 levels between 2008 and 2012.

Und noch ein Kommentar von einem USAler, der zum Thema Umweltschutz passt:

Eins der meistgebrauchten antiamerikanischen Argumente ist ja: die Amerikaner schützen die Umwelt nicht. Na ja.

Während in Deutschland Autofahrer wie eine Weihnachtsgans ausgenommen werden und staatliche Souveränität verschleudert wird, wie in dem unsinnigen Kyoto Vertrag, schafft Californien -wieder mal, wie schon bei der Einführung des Katalysators- wirklichen Umweltschutz:

Bis 2017 sollen in Californien 20% des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien sein (ohne Wasserkraft!). Derzeit sind es bereits 10%, in Deutschland, dem grünen Paradies dagegen nur kümmerliche 6.5%

Fachleute erwarten daß Californien das Ziel bereits 2012 erreicht. Deutschland hofft bis dahin bei 12.5% zu sein, allerdings ikl. der Wasserkraft, die in Californien nicht dazu gerechnet wird.

Nevada will bei 15% liegen, nationwide sollen 10% erreicht werden.

Fazit: Deutsche schwallen vom Umweltschutz, Amerikaner machen etwas.

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Re: @irulan

Antwort von irulan am 26.08.2003, 14:08 Uhr

Hallo liebe Linda,

was für einen tollen Katalysator haben denn die Californier eingeführt. Der darf hier in Europa nicht mal Kat genannt werden, weil er kein Kat ist sondern eine Art Filter. Dieser ist irgendwann mal voll und dann hast Du den geballten Dreck und wohin damit? Ein Kat wandelt um! Soviel dazu.
Mir ist außerdem aufgefallen, dass Du bei jeder Kritik an Deinem geliebten Amerika auch nur mit dem Finger auf Detuschland oder andere EU-Länder zeigen kannst. Das macht die Sache aber nicht besser. Es könnte immer so weiter gehen. Ich könnte entgegnen: Wer hat denn die größte Umweltkatastrophe aller Zeiten - den Abwurf nicht einer sondern gleich 2 Atombomben - verursacht. Das könnte ewig so weiter gehen. Aber bringt es uns weiter. Das ist doch Kindergarten-Niveau à la "Die hat doch aber auch gehauen...".

In diesem Sinne freue ich mich auf weitere konstruktivere Meinungsaustausche hier im Forum.

LG
Irulan

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Re: @silence wegen Kritik an Amerika

Antwort von irulan am 26.08.2003, 14:24 Uhr

Hallo Silence,

erst mal möchte ich Dir entgegnen, dass Du ein bisserl vorschnell geurteilt hast. Ich bin keine Hausfrau, sondern schreibe gerade an meiner Diplomarbeit und arbeite noch nebenher. Wenn ich nicht so viel zu tun hätte, würde ich mich wieder stärker politisch engagieren (was ich vorher gemacht habe und wieder tun werde!).
Wenn es also nichts bringt, darüber zu reden und Gleichgesinnte zu suchen, was wäre die Alternative?
Du hast recht, wenn Du sagst, dass Worten auch Taten folgen müssen. Man kann aber auch im Kleinen was bewegen z.B. indem man bestimmte Produkte boykottiert oder gleichdenkende Organisationen unterstützt. Dass kleine Zusammenschlüsse viel bewegen können, haben viele Beispiele aus der Vergangenheit bewiesen. Am eindrucksvollsten fand ich z.B. als Studenten das Regierungsgebäude besetzten und Milosevic massiv unter Druck setzten.
In Deutschland sollten die Menschen auf jeden Fall mehr auf die Strasse gehen als im Stillen zu protestieren. In Italien oder Frankreich ist Ruck Zuck ein Generalstreik da, wenn den Arbeitern etwas nicht passt. In Italien wurden auch schon einige Regierungen vom Volke gestürzt. Davon können wir uns noch eine Scheibe abschneiden. Aber in Amerika seid ihr noch weiter von diesem Ideal entfernt. Dort gibt es viel weniger politisch motivierte Kritik, weil es gleich als antipatriotisch gilt, auf Misstände aufmerksam zu machen.

LG
Irulan

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Re: @silence wegen Kritik an Amerika

Antwort von Silence am 26.08.2003, 21:01 Uhr

Hi irulan!

Sorry,wenn ich Dir unterstellt habe,eine Hausfrau zu sein! Dann bist Du eben die Ausnahme von der Regel!
Du hast Dich aber anscheinend auch vertan, ich lebe noch in Deutschland ;-)

Weiterhin muß ich sagen, daß ich zwar auch einiges nicht so ok finde in Deutschland. Andererseits kann ich mich eigentlich nicht beklagen. Mcih nerven mehr so Dinge, wie die ärmlichen Strafen für Verbrecher in Deutschland. Und daran könnte ich auch nichts ändern, wenn ich mich noch so sehr aufregen, engagieren oder was auch immer tun würde.
Ich denke,den Leuten in Deutschland geht es noch zu gut, sonst würden auch sie mal auf die Strasse gehen. Auch wenn sich alle aufregen.... War es nicht schon immer so, daß diejenigen, die am meisten meckern, auch das meiste Geld haben? Sehe ich an meinen Nachbarn...

Und wenn Krankenkassen ihre Leistungen herunterfahren, wundert mich das nicht. Keiner weiß, was er für Kosten verursacht, wenn er bloß eine Chipkarte auf den Tisch legen muss und behandelt wird. Und ich habe einige in meinem Umfeld, die dieses System ausnutzen bis Anschlag.... Extrem-Arzt-Hopping, Behandlung hier, Kur da... kein Wunder, daß die Kassen kollabieren!!

Und warum sollte ich Produkte boykottieren? Und vor allem welche??

Verwirrte Grüße....

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Re: @irulan

Antwort von Linda in USA am 28.08.2003, 7:23 Uhr

Der Atombombenabwurf war die schwerste Umweltverschmutzung aller Zeiten. Hab selten so herzlich gelacht. Schon mal was von Tschernobyl gehoert? Jeder groessere Vulkanausbruch verschmutzt die Umwelt ausserdem noch mehr. Unsinniges Argument.

Und ja, ob Du's glaubst oder nicht: Autos aus Deutschland werden hier erst zugelassen, wenn die KATs umgebaut werden, weil die sonst hier die Abgasvorschriften nicht bestehen.

Und ja, es ist mein geliebtes Amerika. Wenn du mal hier laengere Zeit wohnen wuerdest, koenntest du das verstehen.

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hola, meine damen! :o)

Antwort von sterntaler am 28.08.2003, 18:08 Uhr

hallöle,
hier spricht ein stock steif verklemmtes weibliches mitglied der BRD! ;o))))) *sfg*

aaaaaalso,...ihr lieben,....hier geht ja echt der punk ab! das einzigste was man in dieser diskussion noch erfahren kann ist, dass es mal wieder einpaar hausfrauen geschafft haben "zickenalarm" im www! auszuüben!
prima, weiter so, denn dann wirds in der ganzen welt nie nich langweilig und allen ist geholfen! ;o))

@silence, dir wünsche ich nen guten flug und viel spaß in USA! :o)

ach nochwas,...vielleicht sollten sich einige hier doch als kanidat zur nächsten wahl aufstellen lassen, denn dann könnt ihr zeigen wie man dinge verändern kann!

nix für ungut
LG sterntaler

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@ Sterntaler

Antwort von Silence am 28.08.2003, 21:19 Uhr

Huhu Talerchen!!

Lange net mehr gesehen!! :o(((
Dank Dir für die guten Wünsche, ich hoffe mal das Beste!
Sollen wir mal wieder mailen??

Hier zu dem Thread äußere ich mich nich mehr, besser ist das.... muahaha

Meld Dich mal Talerchen und liebe Grüße in den Norden... biba I hope!!

Sandra

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Re: @silence wegen Kritik an Amerika

Antwort von helenasmum am 02.09.2003, 21:44 Uhr

Also nochmal, ich (Claudias Freud),
möchte auf keinen Fall behaupten, daß die Entscheidungen der USA falsch sind, im Gegenteil, es ist das oberste Ziel eines Staates die Sicherheit (sowohl militärisch, als auch wirtschaftlich) zu schützen. Das einige Entscheidungen uns nicht ganz schmecken ist da nur logisch, und daß in einem Moment der Geschichte die Prioritäten eines Staates anders liegen können als im nächste, ist genauso logisch und dementsprechend kann auch eine Entscheidung rauskommen, die vielleicht sich irgendwann mal als falsch herrausstellt. Aber das ist das Vorrecht jedes souveränen Staates.
Nur ich bin nicht der Meinung, daß ein Land, daß weder ein gemeinsames Volk, noch eine gemeinsame (ursprüngliche) Sprache, noch eine gemeisame Herkunft besitzt und deren Existenz noch dazu auf Unterdrückung, Ausrottung und Überheblichkeit beruht, das Recht hat mit seiner kurzsichtigen Politik das Schicksal der Welt so beeinflussen sollte. Und das die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika überhaupt keine Nachhaltigkeit besitzt sehen wir nicht nur an der Weigerung das Kyoto-Protokoll zu ratifizieren (da muß ich sagen hat die Linda leider recht mit EIN PAAR ihrer Einwände gehabt), sondern an ihrer ganzen Politik im Nahen und Mittleren Osten. Beispiel: Iran, zuerst als Bollwerrk gegen die UdSSR aufgebaut, dann Gegener. Um diesen Gegener in Schach zu halten rüstet man Irak auf. Was ist Irak jetzt? (Keine Kritik am Irakfeldzug, ich finde der war nötig,...aber von den Amerikanern?). Selbes Beispiel in Afghanistan, zuerst helfen gegen UdSSR und dann ist es auf einmal ein Gegener. Ich sehe in dieser Politik keine Nachhaltigkeit, keinen Bestand. Und ich muß wirklich sagen, daß ich hoffe, daß die es nicht schaffen in ihrem Wahn ihre Sicht der Dinge auf die Welt zu oktroieren die selbige für meine Tochter unzumutbar machen!!!!!!!!!!!

Billy

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Re: @irulan

Antwort von helenasmum am 02.09.2003, 22:03 Uhr

Liebe Linda,
Dein geliebtes Amerika ist ein wunderschönes Land. Aber ich als Amerikanischer Staatsbürger, geboren in Atlanta, sage Dir, daß es kein (naja, Volk kann man ja nicht sagen, da "gemischte Beziehungen" zwischen Menschen verschiedener Herkunft (von verschiedenen Rassen rede ich jetzt gar nicht) oder gar Religionen oder Konfessionen ja kaum geduldet werden, außer vielleicht an der verkommenen Westküste, wo die Moral nicht einmal mehr die Doppelmoral im Osten nahe kommt)"Volk gibt, daß mehr greultaten in der Neuzeit begangen hat als die Bewohner der heutigen USA. Ein Mischmasch an den veschiedensten Nationalitäten, die alle Ausgestoßene des alten Europas waren, die hier keiner wollte und wenn man den lauf der Geschichte betrachtet, wissen wir heute auch wieso! Wer mit den eigenen Leuten so umgeht (s. Japanischstämmige Amerikaner während des 2. WK, siehe die Ghettobildung der Latnos und Schwarzen heute, oder die Behandlung von Moslems nach dem 11.09.2001, braucht wirklich keine Feinde mehr, die erledigen alles selbst. Ich bin froh, daß ich in den Genuß gekommen bin in Deutschland aufzuwachsen, durch meine Mutter, und kann und will diese Doppelmoral der Amerikaner nicht verstehen. Vor allem, daß Argument der religiöse Fanatismus wäre eine Triebnfeder des modernen Terrorismus. Was ist mit dem einen drittel der amerikanischen Bevölkerung, die in diese Gruppe gezählt werden müssen? Sind das auch Terroristen? Christliche vielleicht? Sind die wirklich besser, vor allem, wenn sie direkten einfluß auf den Präsidenten haben, da sie seine Wahl zum Großteil, neben der Ölindustrie, bezahlt haben? Fragen über Fragen, die uns nur die Geschichte beantworten wird.
Ich glaube aber die Antwort an Hand der Betrachtung der Geschichte jetzt schon erkannt zu haben. Und galube mir, ich habe leider die Befürchtung, daß sie uns beiden nicht gefallen wird!

Claudias Freund

Billy

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