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Geschrieben von Leewja am 02.10.2013, 10:30 Uhr

@shinead wegen Ramsey

Ich hab mir das mal durchgelesen und finde die Tips recht brauchbar, allerdings ebens ehr aufs amerikanische system zugeschnitten.

Nun habe ich keine Schulden, ich zahle auch kein haus ab, ich habe renten/BU/Lebens/ und Ausbilungsversicherung fürs Kind....

ich komm nur immer so arg knapp mit der kohle klar.

daher führen wir das envelopesystem zumindest mal für essen/Drogerie/Klamotten für mich und Kind ein

aber tanken: was machst du, wenn dein Budget alle ist, du aber noch zur arbeit musst und es ist erst der 24. des Monats???

 
67 Antworten:

Re: @shinead wegen Ramsey

Antwort von Feuerpferdchen am 02.10.2013, 10:45 Uhr

Ich habe es so verstanden, dass man alle fixen Posten großzügig berechnen soll, Du sollst einen realistischen Betrag fürs Tanken + Reserve einplanen.
Wenn Du natürlich extra Fahrtkosten hast, weil Du einen langen Ausflug unternommen hast, nimm das Geld aus dem Urlaubsumschlag.
Aber Du kannst auch auf der Arbeit anrufen "Tut mir leid, ich kann nicht kommen, mein Geld ist alle"

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Re: @shinead wegen Ramsey

Antwort von Fredda am 02.10.2013, 10:57 Uhr

Ich glaube, dass die Umschlagmethode in manchen Fällen ähnlich ist, wie ein Pflaster auf einem gebrochenen Bein - sieht gut versorgt aus, darunter steckt ein kaputter Knochen...

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Re: @shinead wegen Ramsey

Antwort von shinead am 02.10.2013, 11:00 Uhr

Ja, Ramsey ist sehr amerikanisch und man muss eben nehmen, was man braucht.

Den Tankumschlag würde ich SEHR großzügig bemessen. Also lieber eine (oder eine halbe) Füllung mehr kalkulieren, als Du eigentlich brauchst. Über die Zeit wird sich so Geld ansammeln, die Du eben nicht vertankt hast.
Dir bleiben dann zwei Optionen: Entweder Du legst das Geld für eine Reparatur, oder neue Reifen, etc. zurück, oder Du packst es einfach auf Dein Sparbuch/Tagesgeldkonto.

Ich habe mich an meinen monatlichen Betrag (80 Euro) langsam heran getastet. Ich brauche etwas über 60 Euro um den Tank zu füllen. 20 Euro habe ich also für "Notfälle" jeden Monat schon mal zu viel.
Das ist auch gut so!
Geld, das ich nicht verbrauche wandert dann in den Urlaubs-Tank-Umschlag und wird dann dort verbraucht.

Also: Lieber anfangs zu viel in die Umschläge legen und später nach unten korrigieren!

Sollte wirklich mal der Umschlag leer, und der Monat noch zu lange sein, muss man ein "Notfallbudget" erstellen.
Vielleicht gibt es eine Kategorie, in der sich etwas einsparen lässt (Essen aus dem Vorrat, Klamottenbudget schmälern, Parfümkauf auf den nächsten Monat legen, etc.) um die Tankfüllung zu bezahlen.

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@Fredda

Antwort von shinead am 02.10.2013, 11:06 Uhr

>>Ich glaube, dass die Umschlagmethode in manchen Fällen ähnlich ist, wie ein Pflaster auf einem gebrochenen Bein - sieht gut versorgt aus, darunter steckt ein kaputter Knochen...

Wenn der Patient (=Bestücker der Umschläge) die Symptome (=realistische Bedarfe der Umschläge) nicht erkennt und nicht zum Arzt (=Budget/Budgetkorrektur) geht, dann kann das Pflaster (=Umschlagsmethode) nichts dafür, dass es nicht hilft.

Die Methode funktioniert nur mit einem guten Budget. Das muss realistisch sein. Dazu braucht es ca. 90 Tage. Das können harte 90 Tage sein, weil man sich total verschätzt, oder lockere 90 Tage, weil man viel zu großzügig kalkuliert hat.

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Re: @Fredda

Antwort von Fredda am 02.10.2013, 11:08 Uhr

Ich meinte auch nicht, dass die Methode nichts taugt, man sollte nur vorher mal schauen, ob das zu verpflasternde Bein einen überhaupt tragen kann. (Und ob es überhaupt medizinische Versorgung braucht oder vielleicht neue Schuhe...)

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Re: @Fredda

Antwort von shinead am 02.10.2013, 11:22 Uhr

Dafür ist m.E. das Budget da.

Wenn ich da nämlich feststelle, das ich monatlich für 500 Euro zur Maniküre gehe und das der Grund ist, warum ich immer schon am 20. Pleite bin, dann hat man den Grund schnell identifiziert.

Ich liebe Budgets (ich weiss - ich bin ein Nerd). Sie verschaffen einfach Klarheit.

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Re: @Fredda

Antwort von Fredda am 02.10.2013, 11:31 Uhr

Es kann nur manchmal bei mehreren Beiteiligten schwierig werden.

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Re: @shinead wegen Ramsey

Antwort von cosma am 02.10.2013, 11:33 Uhr

Bin heut zuhause, Kind 2 kommt gleich von der Kennlernfreizeit zurück ( tolle Organisation, fast alle mussten sich freinehmen ...).

Neue Schuhe sind immer gut, Fredda :-)

Ich bin Verfechterin der Bargeldmethode.
Nachdem wirs zur Bauphase mehrfach geschafft haben den Dispo ans Limit zu fahren und ich festgstellt habe, daß dem primär ein Kommunikationsproblem zwischen uns zugrunde lag, wird seitdem Anfang des Monats Bargeld geholt.

Extras wie ne neue Bohrmaschine oder ein Satz Reifen kann davon nicht gezahlt werden, das besprechen wir immer Ende des Monats, was an Extras eben ansteht und wo die Prioritäten liegen.
Zum Glück haben wir mittlerweile ein kleines Polster, sodaß uns nicht wie früher jedes Extra fast aus der Bahn gehauen hat.

Das Bargeld ist für den täglichen Kram, auch Klamotten, Hobbies, Putzfrau, Essensgeld Kinder, Tierfutter, Benzin ( brauchen wir seeehr wenig, Mann läuft in Job und ich habe Kleinwagen ) und wenn weg dann weg, manchmal gibts die letzte Woche im Monat echt nur das nötigste, kein Fleisch mehr oder ich verschieb nen Friseurbesuch da bin ich dann eisern.

Wenn wir mit Karte zahlen ist das ganz übel bei uns, da lass ich viel mehr an Schnickschnack mitgehen und auch Männe tobt sich ganz anders aus, der eine weiß nicht was der andere schon investiert hat, das geht für uns echt nicht.

In Umschläge muß ichs aber nicht packen, das wäre mir auch zu umständlich.

Bestellungen ala amazon oder auch mal online-shopping schreiben wir auf ne Liste, damits im Bewussetin bleibt - ich renn jetzt nicht wegen jedem Shirt in die Stadt, merke aber, daß die Monate wo ich versuche neben den Fixkosten echt nur Bargeld auszugeben die eindeutig besseren sind ...

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Re: @Fredda

Antwort von shinead am 02.10.2013, 12:00 Uhr

Klar, man muss sich einig sein.

Mein Mann ist der Free-Spirit, ich bin der Nerd. Ich bereite vor, aber beschließen gemeinsam das Budget für den nächsten Monat.

Funktioniert bis auf einen Ausrutscher bisher sehr gut bei uns.

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Re: @shinead wegen Ramsey

Antwort von kunstflair am 02.10.2013, 12:39 Uhr

ich schliesse mich cosma an. bei mir gibt es so eine art mischsystem.

ich zwinge mich, ab und zu für zwei monate lang nur mit bargeld zu bezahlen. sämtliche karten bleiben in der schublade.

onlinekäufe werden aufgeschoben, so dringend kann ja gar nichts sein.

diese zwei monate sind immer extrem mühsam und erkenntnisreich. ich gebe viel weniger aus und nach den zwei monaten gebe ich die karte nicht mehr so locker aus der hand wie vorher.

die umschlagmethode finde ich sehr praktisch, wenn es einen grossen abbuchungsposten gibt (ferien, sonstige auslagen), der schon vorhersehbar ist. da lege ich dann jeden monat etwas in den umschlag und so reisst es kein loch ins konto.

bei uns passt es so.

by the way....wo ist eigentlich moneypenny? die hatte doch immer so gute geldtipps.

allen einen erfolgreichen tag!

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Re: @shinead wegen Ramsey

Antwort von Strudelteigteilchen am 02.10.2013, 13:02 Uhr

Ich kenne Ramsey nicht (habe mir aber nach der letzten Diskussion darüber mal ein Buch von ihm bestellt, interessehalber - nein, nicht bei Amazon, da bestelle ich so gut wie nie was, sondern beim Buchladen meines Vertrauens umme Ecke, und ich zahle bar *gg*).

Aber ich arbeite seit Jahren mit dem Umschlagsystem - mal mehr, mal weniger - und ich habe für den "Einstieg" ganz gute Erfahrungen mit einem Wochenbudget statt einem Monatsbudget gemacht. Da erkennt man schneller, wenn es so gar nicht paßt, und kommt auch weniger in Versuchung, das Budget vom 30. schon am 10. zu verbraten.

Inzwischen erlaube ich mir etwas mehr "Freiheiten", weil ich das Ganze in einem für mich ausreichendem Ausmaß angemessen im Griff habe, aber meinen Bargeld-Vorrat hole ich mir immer noch wöchentlich. Alte Gewohnheit. Freitags führt mein Weg zur Bank - und nur dann habe ich auch meine EC-Karte dabei - und ich hole mir mein Wochenbudget ab. Davon kommt ein festgelegter Teil in die Umschläge für Klamotten, Fahrkarten und "Vergnügen", der Rest ist das Geld für Essen und Drogerie, der kommt ins Portemonnaie.

Wie schon gesagt: Nicht zu knapp kalkulieren. Und: Die erste Zeit ist "Probezeit", da habe ich mir auch mal "Geschiebe" erlaubt. Man muß dann für die nächste Planungsperiode nur die Konsequenzen daraus ziehen. Wenn man für Benzin 100 Euro einplant und dann reicht es nur bis zum 24., dann muß man überlegen: Habe ich den Verbrauch pro Strecke zu niedrig angesetzt? Oder gab es viele "Sonderfahrten" für Ausflüge? Macht es Sinn, für Ausflugs-Benzin ein eigenes Budget einzuführen? Oder erhöhe ich besser das generelle Benzin-Budget? Oder ist die Lehre, die ich daraus ziehe, die Ausflugsfahrten zu reduzieren?

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Re: @shinead wegen Ramsey

Antwort von shinead am 02.10.2013, 13:02 Uhr

Umschläge habe ich nur noch für Dinge, die sich über die Zeit ansparen. Das Klamotten-Budget z.B. oder die Folge-Wochen für das Verpflegungs-Budget.

Der Rest ist in meinem Geldbeutel, allerdings dort auch tatsächlich nach Themen getrennt.

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danke schön! Ich muss dazu sagen

Antwort von Leewja am 02.10.2013, 14:07 Uhr

dass ich natürlich auf sehr hohem niveau jammere und das es mir auch v.a. um eine "gerechte" Ausgabenverteiluing geht ;) das geht mit festgelegtem Budget, was dann 50/50 eingezahlt wird, besser, als mit "Schätzen"

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Re: danke schön! Ich muss dazu sagen

Antwort von Fredda am 02.10.2013, 14:37 Uhr

Das gerechte Budget würde meiner Meinung nach gerecht festgelegt, indem jeder prozentual von seinem Einkommen gibt.

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ein gedanke, über den sich trefflich streiten lässt ;)

Antwort von Leewja am 02.10.2013, 14:47 Uhr

wir haben uns seit jahren auf 50/50 geeinigt, was alle kosten umfasst, die beide gemeinsam betreffen.

außer das haus, das gehört nur meinem mann, also zahlt auch nur er es ab.

seine eigenen vergnügungen (Friseur, klamotten, schmuck, parfüm, sonstige luxusgüter (und kosten des jeweils eigenen autos) trägt jeder für sich und wie man es mag ;))

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Re: ein gedanke, über den sich trefflich streiten lässt ;)

Antwort von Fredda am 02.10.2013, 14:55 Uhr

WIr haben ja einen Deal, in dem auch meine ZEIT, die ich den Kindern, den Tieren und dem Haushalt widme, etwas wert ist und die steuere ich halt bei, sonst könnte Herr Fredda seinen Beruf vergessen. Mein Beruf lässt sich halt so grad drumherumorganisiseren und mir geht es mit immer anderen Arbeitszeiten auch besser als mit Stechuhr. Nachdem wir im Seminar aber auch unser Geburtshoroskop (mir zum ersten Mal verständlich und sinnvoll erklärt von L.F., die ein geniales System entwickelt hat) aufgedröselt haben, und ich die finanzielle, materielle gerechtfertigte Unbesorgtheit sogar darin wiederfinde, bin ich sicher für anders gestrickte kein Ratgeber in diesen Dingen, da mir irgendwo einfach das Dogmatische fehlt. (Und ich weiß halt, dass ich wirklich, wenn es sein muss, jederzeit selbst mich und die Kinder komplett versorgen kann.)

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Re: ein gedanke, über den sich trefflich streiten lässt ;)

Antwort von cosma am 02.10.2013, 16:32 Uhr

Leewja, findest du das so sinnvoll ?

Er verdient mehr, arbeitet nicht wie du ( wegen des Kindes) reduziert aber du bist beim Haus (Kapitalanlage) aussen vor und dazu zu 50% an den gemeinsamen Kosten beteiligt ?

Meine Mutter handhabt das mit Ehemann Nr. 2 genauso und zahlt letztlich anteilig deutlich mehr als ihr Gatte, gerade im Alter wirds dann in Bezug auf die Kapitalanlage echt interessant (und auch die laufenden Kosten sind ungerecht ...)

Würde ich vielleicht nochmal zur Diskussion stellen.
Wenn man es trennen will, würde ich es anteilig machen.

Lieber Gruß :-)

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Re: ein gedanke, über den sich trefflich streiten lässt ;)

Antwort von Hase67 am 02.10.2013, 17:17 Uhr

Leewja,

grundsätzlich ist es okay, eine Einigung wie mit dem Haus zu treffen, aber: Du solltest bedenken, dass du durch deinen (auch kindbedingten) geringeren Verdienst und die fifty-fifty-Teilung selbst nicht die Möglichkeit hast, eine vergleichbare Investition zu tätigen. Gerecht ist das nicht wirklich. Dass jeder seine Konsumkosten trägt, finde ich okay - die Investition in eine Immobilie ist aber ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge, da sollte ein Ausgleich geschaffen werden. Auch eine prozentuale Aufteilung der gemeinsamen Kosten KANN ungerecht sein, wenn du auch dann nicht wie er die Möglichkeit hast, dich in gleicher Weise finanziell abzusichern oder zu investieren. Das dürfte deinem Mann auch bewusst sein - so blauäugig (nicht böse gemeint) sind in der Regel nur Frauen.

Nicole

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Re: ein gedanke, über den sich trefflich streiten lässt ;)

Antwort von Fredda am 02.10.2013, 17:22 Uhr

So sehe ich das auch. Gerechtigkeit kann ganz schnell ganz ungerecht werden, und feste Vereinbarungen, die nicht an die aktuelle Zeit angepasst werden, auch. Wenn sich aus so einer Verbindung heraus getrennt würde, steht der eine mit Haus und Karriere da, der andere mit einem Haufen Gemüse- und Urlaubsrechnungen... Und lässt wahrscheinlich auch noch die Möbel da, weil die ja für das Haus gekauft wurden. Typisch männlicher "Trick", würde ich sagen.

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Re: ein gedanke, über den sich trefflich streiten lässt ;)

Antwort von cosma am 02.10.2013, 18:01 Uhr

Seh ich auch so.

Meine Freundin hat nach selbiger Regelung nach Trennung Haus UND Kind verlassen, weil sie ( mit weniger gut bezahltem Job) es nicht übers Herz brachte ihr Kind in einer kleinen Wohnung aufwachsen zu sehen anstatt im Haus mit Sandkasten und Schaukel und grossem Zimmer und Freundinnen in der Nachbarschaft.

Ich finde das so bitter ( und auch mein Mann ist der Meinung das ist echt heftig bei denen ), erstrecht weil sie bis zur Trennung fast voll zuhause war - aber das Haus war allein seines.

Vielleicht redet ihr da nochmal drüber, klingt für deine Seite wirklich nicht so gut.

GlG !

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Nachdenklich macht Ihr mich

Antwort von Leewja am 02.10.2013, 18:27 Uhr

es war halt jahrelang so, dass wir etwa gleich viel verdient haben und zur Miete wohnten.....

dann haben WIR gebaut, aber aus leidvoller Familiengeschichte will mein Mann halt solches "Vermögen" strikt trennen..und zahlt daher den Kredit alleine ab.

In der Elternzeit hat er natürlich mehr gezahlt als ich.

Jetzt verdiene ich wieder (und mit 87,5% ja nicht allzu reduziert)...aber er ist inzwischen selbständig und zahlt sich selber ein gehalt...was etwa so hoch ist wie meines.....der rest wird gespart, für unvorhergesehene berufliche durststrecken oder investitionen der firma....

also, er wird sicher mehr "gewinn" haben. als ich, zahlt sich aber das gleiche "einkommen".

Anfangs habe ich noch miete gezahlt, das haben wir aber abgeschafft, eben weil ich es unfair fand, dass er immerhin potentiell das haus als "anlage" hat, mein Mietgeld dann aber einfach hinwegfließt...

nun wohne ich aber ja mietfrei und bin "nur" an laufenden kosten beteiligt, sozusagen...


ach, ich weiß nicht.....es ist ein extrem schwieriges thema zwischen uns inzwischen, was schade ist, weil es immer so unwichtig und nebensächlich war...
nicht im sinne von egal oder ausgeklammert, sondern von gründlich besprochen, fair vereinbart, beiden seiten gerecht werdend....

das war aber eben VOR Kind, VOR Haus, VOR selbständigkeit (ich bürge aber zum beispiel auch für nichts) und VOR Teilzeit, so gering die reduzierung auch ist.


findet ihr wirklich, dass das anders sein sollte?

aber warum sollte ICH von SEINEM geld profitieren?

er könnte den job durchaus auch ohne rückenfreihalterin machen, er könnte ja eine kinderfrau einstellen oder so....

ich kann übrigens, wie sich jeder ausrechnen kann, durchaus mich und mein kind auch perfekt alleine durchbringen, wie ich nicht müde werde, zu betonen ;)

und ein kleineres häuschen mit kleinerem garten zu mieten, wäre drin, also, es wäre nicht vom schloss in die rumpelkammer ;))

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Re: Nachdenklich macht Ihr mich

Antwort von cosma am 02.10.2013, 19:08 Uhr

Naja, leidvolle Familiengeschichte klingt ja danach, daß bei ihm mal jemand männlicherseits nach Trennung noch finanzielle Verpflichtungen hatte.

Dem beugt er ja perfekt vor, zumal du ja wirklich vom einen auf den anderen Tag unabhängig leben könntest ( versteh mich nicht falsch, das ist grundsätzlich gut, primär aber auch einfach für ihn ...).

Mich stört, daß er Vermögen und Sicherheit aufbaut und du da aussen vor bist.
Wenn du mit deinem Geld da ähnliche Möglichkeiten siehst, könnte es etwas mehr Gleichgewicht bekommen - es muß ja nicht das Haus sein, in das investiert wird ( für mich wäre es aber komisch irgendwie nur " Gast" zu sein und sozusagen jederzeit kündbar), ich frage mich nur, warum man in einer Ehe das Geld Thema so derartig trennen muß, bzw. WENN man es so trennt, dann müsste auch klar sein, daß du dann eben weniger an den laufenden Kosten übernimmst.

Du steckst für das Kind zurück, auch wenn du meinst, es sei nicht relevant viel, und das sehe ich da nicht berücksichtigt.

Ich verstehe was du meinst, wenn du nicht an "sein" Geld willst, aber ihr seid eine Ehe eingegangen und da finde ich es durchaus noch modern sich gegenseitig zu unterstützen, auch finanziell.

Ich habe damals das eher kleine Erbe meines Opas komplett in seinen Schrott-Alfa Romeo, unsere Hochzeit (daß ich die Ringe gezahlt habe freut mich heute noch;-)) und die Babyerstausstattung gelatzt, einfach weil es gerade da war und ich wusste, er würde es genauso für mich tun.

Zuviel gegenseitig-aufrechnen kann auch beziehungstötend sein, zuwenig Ausgleich ist natürlich auch nichts.

LG

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Re: Nachdenklich macht Ihr mich

Antwort von Fredda am 02.10.2013, 19:09 Uhr

Ich habe einen akuten Haarsträuber und kann gar nichts dazu schreiben... Er hat das gleiche "Einkommen", d.h. er gibt gleichviel aus, den REST spart er FÜR SICH. Wenn jemand annimmt, ich bin eine hausraubende Gewinnsüchtlerin, könnte er alleine bauen UND wohnen.

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nein

Antwort von Leewja am 02.10.2013, 19:10 Uhr

weiblicherseits....aber ist auch eigentlich egal...mehr-vermögen-habender-seits wäre besser gesagt...

puh, es IST ja thema, sonst "müsste" ich ja keine umschläge füllen (lassen)...

ich denke drüber nach...

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Re: nein

Antwort von cosma am 02.10.2013, 19:16 Uhr

Dann drücke ich dir die Daumen für gute Gedanken und Gespräche :-)

LG !

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Re: nein

Antwort von Strudelteigteilchen am 02.10.2013, 20:00 Uhr

Ich finde das mit dem Haus gar nicht so unfair. Er zahlt ja mit der Hausrate quasi Deine Miete mit. Damit sollte Dir ja, rein rechnerisch, das Geld, das Du normalerweise für Deine Miete ausgegeben hättest, für Deine eigene Altersvorsorge - von mir aus auch ein Haus, das Du dann vermietest (und in das Du mit den Kindern im Fall der Fälle ziehen könntest) - verwenden.

Wenn Ihr mehr oder weniger das gleiche verdient, dann solltest Ihr das gleiche Geld für die Altersvorsorge "übrig" haben. Er hat das Haus. Hast Du was?

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Re: Nachdenklich macht Ihr mich

Antwort von Strudelteigteilchen am 02.10.2013, 20:03 Uhr

Aber sie kann doch auch den Rest für sich sparen. Wenn die gemeinsamen Kosten geteilt werden und beide das gleiche Einkommen haben, dann hat sie doch den gleichen Rest. Wo landet denn der?

Ich verstehe da die Haarsträuber grad nicht.

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geht zu sehr ins private

Antwort von Leewja am 02.10.2013, 20:21 Uhr

daher pn

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Re: @shinead wegen Ramsey

Antwort von shinead am 02.10.2013, 20:23 Uhr

Welches Buch hast Du denn gekauft?

The Total Money Makeover?

Ich habe das, Entre Leadership und die Unterlagen zur FPU. Klar, einiges trifft auf uns in Deutschland nicht zu, aber m.E. steckt viel Wahrheit drin.

Vor einiger Zeit habe ich mal im Sparforum gelesen, dass es einer Familie nicht möglich war eine Notfallrücklage zu schaffen, die Ratenzahlung einer WaMa würde,aber gehen.
Ich gebe zu, dass ich bei solchen Aussagen am Menschenverstand zweifle.

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wer steht denn im grundbuch?

Antwort von DecafLofat am 02.10.2013, 20:28 Uhr

bei uns: mein mann und ich, zu je 1/2.
das eigenkapital war ziemlich pari, die raten zahlt aktuell er, da er derjenige ist der z zt erwerbseinkommen hat, ich bin in elternzeit bis 2016.
ich bekomme das kindergeld auf mein konto, von meinem konto gehen alle unsere versicherungen weg, ebenso meine altersversorung. 2 private rentenversicherungen habe ich im beitrag etwas reduziert während ich nicht arbeite, mene VwL zahle ich privat voll weiter und ich riestere, das lohnt sich mit drei kindern (fondssparen, keine versicherung). der rest der übrig bleibt, wird gespart, monat für monat, wird das was über einem bestimmten betrag x auf unseren konten ist, woanders hingeschoben (aufgeteilt auf verschiedene töpfe). das kann mal dreistellig sein, und mal +/- 0 (so zB geschehen im august, da waren wir drei wochen im "urlaub" zuhause mit vielen ausflügen, mit drei gar so kleinen kindern hatte ich schlichtweg keine lust wegzufahren, weil mir das zu anstrengend ist... nächstes jahr dafür, wenn die kleine nicht mehr ganz so an mir hängt).
ich habe zugriff auf sein konto, hebe wöchentlich ab und komme damit gut aus (so ziemlich...). wenn mal waschpulver/windeln/whatever im angebot sind, decke ich uns ein und dann ist das budget eben schneller verbraucht, ich versuche dann auch in der woche nicht nahczuziehen (geld) sondern schau dann eben mehr aus vorrat zu kochen.
so meine ich, passt es für uns. und nein, wir haben keinen ehevertrag. das mit dem haus war bewusst so gewollt, es gehört (irgendwann mal...) UNS, auch wenn er derzeit alleine zahlt - damit können wir beide gut leben.
das auto hingegen, das wir im februar gekauft haben, habe ich gezahlt. flüssige reserven ist meine verantwortung, langfristiges sparen plant mein mann.
wir haben beide recht vernünftig gelebt in der vor-kinder zeit, gespart, und haben unsere ansprüche aktuell eben so gedrosselt dass wir gut damit leben können, kaffee noch aus der senseo zu trinken, oder gar der mocca vom herd (ich), ein auto reicht uns, das fahren wir selten, mein mann kommt mit ÖPNV schneller in die arbeit als mit dem auto. ein smartphone wollen wir beide bewusst nicht. wir gehen aber gerne mal essen, trinken gern mal einen guten wein und lassen spontan auch mal ein paar hundert EUR im möbelhaus, wenn uns irgendwas anlacht. ganz so karg und asketisch wie hans und anna in ihren "wir-sparen-aufs-haus" zeiten leben wir also nicht. aber wir haben uns schon überlegt, ob wir uns das leben mit drei kindern leisten können. und ja, noch geht das. und wenn deren ansprüche dann mal wachsen, arbeite ich auch wieder.

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Re: @shinead wegen Ramsey

Antwort von kravallie am 02.10.2013, 20:39 Uhr

dann bin ich bleed, shinead.

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Re: Nachdenklich macht Ihr mich

Antwort von Fredda am 02.10.2013, 22:01 Uhr

Sie hat doch keinen. Rest.

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fredda wo liest du das, und leewja,

Antwort von DecafLofat am 02.10.2013, 22:32 Uhr

isr das so? was stellst du deinem mann dann in rechnung fürs gärtnern, einkaufen, kochen, kinder hüten?
50/50 kosten, ihm gehört das haus und du kommst grad so hin?
ich kann dir nen guten wein empfehlen, für mich wäre da ein gespräch fällig. aber man soll ja nicht auf andere, v a im internet hören, wenn es um die eigene beziehung geht. die geht nur zwei menschen was an.
also horch in dich rein. wenn du bislang ein gutes gefühl dabei hattest, ist doch alles gut. wenn nicht, na dann...

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Re: fredda wo liest du das, und leewja,

Antwort von Fredda am 02.10.2013, 22:35 Uhr

Das habe ich so gelesen:
"ich komm nur immer so arg knapp mit der kohle klar"
Wenn ich noch fette Reserven bilden kann, würde ich nicht "arg knapp klarkommen" schreiben.

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fredda ich dachte das bezog sich aufs "gemeinsame" haushaltsgeld

Antwort von DecafLofat am 02.10.2013, 22:41 Uhr

mit dem sie knapp klarkommt.
egal.
sie wird sich schon entscheiden, für sich.
wie war der kuchen?

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Re: fredda ich dachte das bezog sich aufs "gemeinsame" haushaltsgeld

Antwort von Fredda am 02.10.2013, 22:51 Uhr

sehr lecker, danke!

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Theoretisch müßte einer da sein

Antwort von Strudelteigteilchen am 02.10.2013, 23:12 Uhr

Rein rechnerisch.

Mal rein fiktiv: Sie verdienen beide das gleiche, sagen wir 4000,- Euro.

Dann wäre seine Rechnung:
1500 Euro Hausabtrag
1500 Euro in die gemeinsame Kasse für Essen, Strom, Heizung, Kinderkosten etc
1000 Euro für die eigenen Kosten wie Benzin für sein Auto, seine Klamotten, Taschengeld

Und ihre Rechnung:
Ebenfalls 1500 Euro für die gemeinsamen Kosten, denn die werden ja hälftig geteilt
1000 Euro für eigene Kosten wie Bezin für ihr Auto, ihre Klamotten, Taschengeld
Und wo sind die 1500 Euro, die da übrig sind?

Dafür kann es ganz viele verschiedene Erklärungen geben. Die hälftige Aufteilung klappt nicht richtig und sie schießt aus ihrer Kasse in die allgemeine Kasse zu. Oder sie kauft täglich goldene Schühchen. Oder, oder, oder...... Grundsätzlich: Das System entspricht in der Praxis nicht der Theorie.

Aber THEORETISCH - also wenn es so stattfindet, wie es geplant ist - ist es gerecht. Auch wenn das Haus seines ist.

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Re: @shinead wegen Ramsey

Antwort von Strudelteigteilchen am 02.10.2013, 23:44 Uhr

Das Workbook.

Ich glaube, das hat nichts mit Verstand zu tun. Im Grunde ist doch genau dieses - zutiefst menschliche!! - Verhalten der Grund, warum das mit den Umschlägen funktioniert; Weil es leichter ist, Geld nicht auszugeben, das man gar nicht im Zugriff hat, als auf Geld nicht zuzugreifen, auf das man zugreifen könnte.

Wenn ich nicht genau so gestrickt wäre wie die, die eher einen Kredit abbezahlen als Geld zur Seite legen können, dann könnte ich mir das ganze Umschlagsgedöns und EC-Karten-Gesperre sparen. Ich diszipliniere mich halt selber, indem ich das Geld wegpacke. Andere machen das, indem sie das Geld auf das Konto des Kreditgebers packen. So oder so: Der Sinn ist, daß das Geld weg ist. Und solange man mit der "klassischen" Methode nicht in der ÜBERschuldung landet, halte ich auch das für eine gültige Art der Finanzplanung.

Meine Schwester ist Steuerfachanwältin, und ich halte sie für ein Finanzgenie. Sie hat immer alle Finanzen im Griff. Sie kann auch Geld einfach liegen lassen - das konnte sie schon immer, schon als Kind. Mein Taschengeld war weg, sobald ich es im Portemonnaie hatte - ihres sammelte sich an. Sie braucht keine Umschläge und kauft nie etwas auf Pump. So bin ich nicht, so war ich nie, deswegen brauche ich ein Hilfsmittel - eben die Umschläge.

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Re: Theoretisch müßte einer da sein

Antwort von cosma am 03.10.2013, 8:40 Uhr

Die Theorie scheitert schon daran, dass das mit den 4 netto als nicht Facharzt und mit etwas reduziertem Stundenumfang evtl. nicht ganz passen wird.
Je nach Diensten halt.

Ist zwar ein anderes Thema, wollte ich aber mal erwähnt haben ( weil ja alle immer denken Ärzte verdienen so super ).

Leewja, ich bin mir sicher du findest ja einen Weg in Richtung mehr Zufriedenheit, vielleicht magst du ja irgendwann mal berichten ...

GlG !

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Re: Theoretisch müßte einer da sein

Antwort von Hase67 am 03.10.2013, 8:41 Uhr

Ich schließe mich Strudel an, das müsste man mal mit konkreten Zahlen rechnen. Wenn du sagst, ihr habt etwa das gleiche Einkommen (bzw. du 87,5% seines Einkommens), geht das mit dem Haus dann komplett extra? Ich meine: Wenn er sich selbst ein Gehalt zahlt, ist da der Abtrag für's Haus mit eingerechnet, oder ist das ein Extraposten, und er zahlt sich unabhängig davon 100% deines 87,5% Gehalts?

Es ist Frauen ja tendenziell unangenehm, solche Sachen in Partnerschaften aufzudröseln, weil frau nicht "aufs Geld schielen" will und Romantik scheinbar nicht mit Rechnen zusammenpasst. WENN man aber eine Einigung trifft, sollte man die rosa Brille abnehmen. Du sagst, du könntest dir, auch wenn ihr euch trennen solltet, ein Häuschen mit Garten leisten. Wovon würdest du das bezahlen? Sparst du dafür an, rechnest du Kindesunterhalt mit ein, würde es dann Geld von den Eltern geben? Sollte da eigenes Geld da sein, das du in einen Sparplan o.ä. steckst, dann nehme ich das oben mit der Ungerechtigkeit zurück. Wenn du allerdings Kindesunterhalt und Unterstützung aus der Familie einberechnest, musst du das Modell noch mal überdenken, denn dann herrscht tatsächlich ein Ungleichgewicht.

Wenn das Grund-Modell ohnehin noch aus Vor-Kind- und Vor-Haus-Zeiten stammt, wird es Zeit, das noch mal auf Herz und Nieren zu prüfen, auch unter dem Aspekt, ob du evtl. zu viel an Extras für dich und das Kind von deinem Geld "konsumierst", das du eigentlich für (Alters-)rücklagen bräuchtest, oder ob euer gemeinsames Haushaltsgeld so knapp gerechnet ist, dass du immer zuschießen musst (oder eben unbewusst zuschießt, weil du eher die Einkäufe tätigst und dann keine Lust aufs Auseinanderrechnen hast).

LG

Nicole

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Re: Theoretisch müßte einer da sein

Antwort von Hase67 am 03.10.2013, 8:51 Uhr

Ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, aber man sollte bei diesem Modell nicht nur das Gehalt des Facharztes bedenken, sondern auch die Tatsache, dass hier auf der anderen Seite eine freiberufliche Tätigkeit mit jemandem steht, der sich selbst ein Gehalt aus den Einkünften ausbezahlt. Es ist durchaus gut möglich, dass das schon allein deshalb kein gerechtes Modell ist, als seine Kosten für das Auto z. B. nicht komplette Privatkosten sein werden, außerdem gehe ich davon aus, dass er ein häusliches Arbeitszimmer und Arbeitskosten für Computer, Bürolampen, Büromöbel für zu Hause absetzt. Das wird ihm im Ruhestand dann zwar evtl. auch zum Verhängnis werden (weil ein Arbeitszimmer dann immer noch Betriebsvermögen ist und versteuert werden muss). Bei allem Wunsch zur Privatheit wäre es evtl. sinnvoll, in das Durchrechnen des Modells auch den Steuerberater mit einzubeziehen, um wirklich mal klar zu sehen.

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Ich könnte es MIETEN

Antwort von Leewja am 03.10.2013, 9:38 Uhr

nicht kaufen, das meinte ich...ich müsste nicht in eine zweizimmerbutze unterm dach zu ziehen

ich zahle quasi 100% der kinderklamotten, weil ich zu stolz bin, das zurückzufordern...auch die kindermöbel weitgehend.
auch beim einkaufen ist es halt so: ich gehe, ich zahle, ich will nicht "einfordern"---viell. ein fehler

das das haus seins allein ist, ist völlig ok, wirklich.

ich spare in form von versicherungen ca. 20%meines gehaltes, aber reines barvermögen, sozusagen, gelingt mir halt nicht, aufzubauen.

mein lebensstandard alleine läge sicher niedriger, weil ich wesentlich genussvoller und aufwendiger koche, als ich das alleine täte...da gäbs meist butterbrot und yoghurt....

also: ich spare schon fürs alter, in BU (mit rentenoption)/Rente/ausbildungsversicherungsform, reichlich sogar, aber wenn größere ausgaben (autoreparatur oder jetzt zahnbehandlung) kommen, dann muss ich knapsen...ich muss keines chulden machen, aber mein angespartes wird recht schnell angefressen....

vermutlich muss ich wirklich auch mein ausgabeverhalten unter die lupe nehmen....bei klamotten bin ich allerdings sehr bescheiden.....ich gebe vielleicht....100,- im Quartal aus, wenns hoch kommt.....

ihr regt zum denken, reden und rechnen an ;) vielen dank dafür

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Re: Ich könnte es MIETEN

Antwort von Fredda am 03.10.2013, 10:02 Uhr

Wie, Geld fürs Kind zurückfordern?????

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???? Geld, was ICH für Klamotten/Möbel/Allgemeinbedarf UNSERES Kindes

Antwort von Leewja am 03.10.2013, 10:11 Uhr

ausgebe......davon fordere ich nicht die hälfte wieder ein...

ich WILL einfach keine geizige, kniepige, geldbesessene trulla sein....oder so wirken...womit wir wieder beim wirkungsproblem sind und bei un-verschämt-heit---vermutlich

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Dann wäre doch genau dafür

Antwort von Fredda am 03.10.2013, 10:20 Uhr

so ein Umschlag sinnvoll, in den ihr beide Geld reingebt - für EUER Kind.

Warum soll denn die Mutter alleine die Kleidung, das Bett, etc. fürs Kind bezahlen? Ich verstehe es nicht.

Das mit dem Haus (der eine schafft sich einen bleibenden Wert, der andere, der ja aus Liebe mit dort wohnen will, muss halt unsichere Euros sparen - oder sich eine Zweitimmobilie schaffen, das wird aber nicht gehen, weil ja die Kinderausgaben getragen werden wollen, sorry, schon wieder abgeschweift) kann ja noch irgendwie angehen, aber dass du dann auch noch alleine fürs Kind zahlst... Warum kommt von ihm denn dann nichts? Denkt er, du webst die Kleiderchen aus den Spinnweben aus dem Garten?

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Nach deiner Definition

Antwort von Fredda am 03.10.2013, 10:26 Uhr

wäre ich geldversessen, unselbständig, unfair und kniepig. Wow.

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Muss mich auch mal einmischen...

Antwort von Conifere am 03.10.2013, 10:33 Uhr

...sie sind aber doch verheiratet und wenn sie keine Gütertrennung vereinbart haben, kommt es doch im Falle einer Scheidung zum Zugewinnausgleich- also wird es da doch zwangsläufig "gerecht" aufgeteilt. Und darum geht es doch in erster Linie- was im Trennungsfall wäre, oder?
Lg, Constanze

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aber selbstverständlich haben wir einen Gütertrennungsehevertrag

Antwort von Leewja am 03.10.2013, 10:34 Uhr

was meinst denn du....

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oh, aber du weißt, dass ich das so nicht meine

Antwort von Leewja am 03.10.2013, 10:35 Uhr

oder? nicht böse weren zu mir, das thema ist so schwierig und emotionsbeladen hier, dass ich MIR so VORKOMME in SEINEN augen....

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Re: Theoretisch müßte einer da sein

Antwort von Strudelteigteilchen am 03.10.2013, 10:38 Uhr

Daran scheitert die Theorie nicht, denn es sind ja sowieso nur fiktive Zahlen, die ich genommen habe, weil ich damit das Ganze ohne Taschenrechner hinbekommen habe. Das klappt mit jeder Zahl. Prämissen sind halt, daß beide tatsächlich das gleiche verdienen UND daß die gemeinsamen Kosten tatsächlich hälftig geteilt werden - und DA liegt wahrscheinlich der Hase im Pfeffer.

Wobei es mir hauptsächlich darum ging, aufzuzeigen, daß das mit dem Haus nicht grundsätzlich und per se ungerecht ist.

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und nein, es geht mir nicht um den trennungsfall

Antwort von Leewja am 03.10.2013, 10:39 Uhr

sondern um alltägliche gerechtigkeit unter den geannten prämissen (Gütertrennung, jeder zahlt hälftig, außer das haus, jeder kommt selber für seinen luxuskram und sein auto auf, jeder verdient gut)

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Re: oh, aber du weißt, dass ich das so nicht meine

Antwort von Fredda am 03.10.2013, 10:39 Uhr

Natürlich weiß ich das, ich bin das nicht und du auch mal gar u nd erst recht nicht!!! Sei du sauer auf mich, bitte, ok?

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Re: oh, aber du weißt, dass ich das so nicht meine

Antwort von Fredda am 03.10.2013, 10:41 Uhr

Du kommst dir in seinen Augen so vor? Kuckst du für ihn?

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ich gucke oft auf mich, wie ich MEINE

Antwort von Leewja am 03.10.2013, 10:44 Uhr

dass andere gucken....

wenn ich alleine auf mich gucke, finde ich mich prima, aber durch die augen von mutter, mann, schwiegermutter, freundin geguckt, mäkel ich dann herum an mir....

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Re: oh, aber du weißt, dass ich das so nicht meine

Antwort von Conifere am 03.10.2013, 10:45 Uhr

Sorry, aber die Schlappe hab ich jetzt auch tatsächlich nicht verstanden. Habt ihr jetzt einen Ehevertrag oder nicht? Aber dann verstehe ich das Problem, dass das Thema emotionsbeladen für dich ist. Denn in der Hinsicht wäre ich wie Fredda eine "vereinnahmende, pingelige, aufrechnende, unromantische" Tante. Oder wie war das noch?
Denke aber auch, dass es oft ein Frauenproblem ist. Frauen bekommen sofort ein schlechtes Gewissen, wenn sie das Gefühl haben, dass irgendwas (sei es Geld, Freizeit oder sonstwas) zu ihren Gunsten ungerecht verteilt ist und drängen dann noch darauf, die Ungerechtigkeit auszugleichen und viele Männer sind eben in der Hinsicht nicht so. Aber unverständlich ist es schon, warum die Mutter die Ausgaben fürs Kind allein trägt, wo doch drauf gepocht wird, dass alles gerecht aufgeteilt wird und der Mann seine Kröten hortet.
Sorry, ist natürlich auch nicht böse gemeint, aber vielleicht ist es auch gar nicht so verkehrt, wenn du dich mal zum Nachdenken angeregt fühlst, es scheint ja tatsächlich doch ein Verbesserungsbedarf da zu sein.
Lg, Constanze

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ändere dein sparverhalten bitte

Antwort von DecafLofat am 03.10.2013, 10:59 Uhr

VOR dem langfristigen sparen muß ein flüssiger puffer (i H v ca 1 - 2 monatsgehältern) da sei. was bringt dir dein gespare in versicherungen (ich bin vom fach, und was ich von ausbildungsversicherungen halte sag ich dir jetzt mal lieber nicht...) wenn du im falle des falles auch diese nicht mehr weiterbedienen kannst und im schlimmsten fall an dieses geld nur mit verlust kommst...
das mit den ausgaben für kinder mache ich tatsächlich auch so, das meiste davon zahle ich, im einzelnen kleinkram (aber sicher mehr als deine 100 EUR/quartal), aber in summe auch einiges. ich kümmere mich aber auch darum, die kleidung unserer kinder noch weiter zu verkaufen, das ist dann mein sogenanntes "spielgeld" mit dem ich dann auch ohne drüber reden zu müssen oder mich zu rechtfertigen wieder neuanschaffungen für die kinder tätige. dafür geht vom konto meines mannes mal zB ein autositz weg. wir rechnen da aber nicht auf, sind aber auch anders veranlagt als ihr.

tatsächlich wird sparern geraten, erst mal nen notgroschen aufzubauen für unvorhergesehenes, dann ins langfristige sparen zu gehen und wenn dann noch was über ist, meinetwegen in aktien zu spekulieren. leider gehen ZU viele diese reihenfolge genau verkehrtherum an.

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ja, haben wir

Antwort von Leewja am 03.10.2013, 11:48 Uhr

gütertrennung, arbeitsverpflichtung, auf-eigenen-beinen-stehen-können muss beidseits gegeben sein.

und ich habe eher ein schelchtes gewissen, wenn ich denke, dass es zu meinen ungunsten ist.

ich halte weder fredda noch dich (unbekannterweise) für solche frauen, keine sorge...ich senke nur, ICH könnte von MEINEM mann so gesehen werden...

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die versicherungen laufen schon teils seit mitte des studiums

Antwort von Leewja am 03.10.2013, 11:50 Uhr

und teils seit beginn der berufstätigkeit....

die habe ich z.B. aber auch während der EZ und der geringfügigeren Verdienstzeit (mit weniger stunden als jetzt) fortgeführt....damals hatte ich ersparnisse, die aber dann eben sukzessive für Kindermöbel/ausstattung und v.a. für mein erstes auto (vorher bin ich per bahn gependelt) drauf gingen...

und seitdem schaffe ich es eben nicht, diesen notpuffer wieder anzusparen....verdammt.

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Re: die versicherungen laufen schon teils seit mitte des studiums

Antwort von Fredda am 03.10.2013, 11:59 Uhr

DEINE Ersparnisse stecken in der Kinderausstattung, SEINE im Haus, wenn das nicht gerecht ist!!!

Übrigens, diese Angst, in den Augen eines Mannes als "Emanze" (ich mach das mal als Sammelbegriff für die ganzen Adjektive) dazustehen, führt oft dazu, dass eine Frau sich bemüht, "der bessere Mann" zu sein und sich dabei selbst aufgibt, verbiegt, verliert, ruiniert.

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Re: Nach deiner Definition

Antwort von cosma am 03.10.2013, 12:15 Uhr

Ich auch.

Ich gebe sogar SEIN Geld aus um mir schicke Wäsche zu kaufen *gg
und das ganz ohne schlechtes Gewissen :-)

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Re: Nach deiner Definition

Antwort von Fredda am 03.10.2013, 12:17 Uhr

gewissenlos hatte ich noch vergessen

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Cosma

Antwort von Conifere am 03.10.2013, 12:28 Uhr

So mach ich es auch! "Sein" Geld ist ja momentan auch unser einziges Einkommen (die Betreuung des Kleinkindes und meine Weiterbildung, womit ich momentan noch Vollzeit beschäftigt bin, bringen ja derzeit keinen monetären Vorteil), wir haben auch nur ein einziges Konto und ich würde nicht im Traum dran denken, mich zu rechtfertigen, wenn ich Ausgaben für die Kinder tätige. Warum?? Selbst wenn ich mir mal was gönne, würde ich mich nie erklären. Na, wenn ich mal keine Emanze bin, was?

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Re: Nach deiner Definition

Antwort von cosma am 03.10.2013, 12:36 Uhr

Leewja, ich glaube auch, da geht es um mehr.

Letztlich bescheinigt ihr euch ja eine absolut unabhängige Funktionalität.
Arbeitsverpflichtung. Finanzielle Trennung.

Das mag klappen, wenn alles rund läuft, aber was, wenn einer schwächelt ?
Zahnkrank wird, Tumorkrank, Omapflegend, nochmal schwanger, weiß der Ratz was ...

Da kann einer nur verlieren, anstatt daß beide gewinnen.
Und in diesem Fall stehst du irgendwie schlechter bzw. so alleine da.
Das würde mich innerlich sehr verletzen.

Für mich würde diese Trennung nicht mit meinem Verständnis von Partnerschaft übereingehen. Und Ehe schon gar nicht.
Auch wenn ich da, wie du weisst, sehr angreifbar bin, weil äusserlich momentan sehr nehmend.
Aber da bin ich ganz bei Fredda: ich setzte mich auf meine Art für unsere Familie ein, das ist auch wertvoll, ich mach das für uns ALLE.

Ich sag echt nicht, daß gemeinsame Kasse das Non plus ultra ist, gar nicht.

Aber bei euch läuft es schlicht ungerecht und zu deinem Ungunsten und typisch weiblich:
Du willst nicht pienzig sein, also sagst du nichts, du willst nicht am Kind sparen, also sagst du nichts, du willst ihm seinen Lebensstandart halten, also sagst du nichts ...
Du haust zu wenig auf den Tisch ;-)

Hast du dieses "Gastgefühl" in seinem Haus denn gar nicht?
Würde es sich nicht besser anfühlen, er wäre euer gemeinsames Projekt ?
Ihr habt doch sogar zusammen gebaut, einen Teufel würde ich tun und meinem Herrn mein Zuhause überlassen, sobald ihm einfällt, daß die süsse Praktikantin vielleicht die netteren Titten hat ( nein, ist hier nicht so, aber wer weiß was das Leben mal so bietet ...).

Und bei den Kinderklamotten: solche Dinge würde ich echt vermeiden, da muß mindestens ein drittes gemeinsames Konto her, damit du wenigstens die Dinge fürs Kind nicht aus was für stolzen Gründen auch immer alleine trägst.

Und da dann nicht 50% 50% drauf einzahlen sondern wirklich anteilig des reingewirtschafteten Einkommens ( was ein Selbständiger hat im Vergleich zu dem was er sich auszahlt ist ja auch so eine Sache ...).

Hm ?

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Re: Cosma

Antwort von cosma am 03.10.2013, 12:37 Uhr

Dito.

Und die schicke Wäsche kommt ihm ja letztlich auch zu gute

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Aber wieso sollte dein Mann DICH für...

Antwort von Conifere am 03.10.2013, 12:56 Uhr

geldversessen und kleinkariert halten, wenn doch die Grundidee "jeder ist für sich verantwortlich und behält seins" durch seine Vorerfahrung von ihm entwickelt wurde? Da wird das Ganze doch dann erst recht mit zweierlei Maß gemessen, oder?

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DecafLofat - ist das nicht etwas illusorisch...

Antwort von MM am 03.10.2013, 16:39 Uhr

.... mit diesen zwei Monatsgehältern als Puffer, den man haben sollte? Ich kenne diese Ratschläge zwar auch, und es hört sich einleuchtend an - aber in der Praxis hab ich den Eindruck, kaum jemand hat/hätte wirklich so einen Puffer. Ist das in Deutschland realistisch bei ganz "normalen" Familien? Ich glaube, hier in Tschechien eher nicht...

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Also ich weiss nicht, warum MUSS das sein???

Antwort von MM am 03.10.2013, 16:49 Uhr

Warum "muss" man Gütertrennung haben, auf-eigenen-Beinen-stehen-können usw.? Worauf will man mit sowas hinaus??? Sich etwas beweisen, oder...?

Ich versteh es irgendwie nicht, sorry. Ist nicht böse gemeint! Es kommt mir einfach nur seltsam vor, so eine Auffassung von Beziehung/Ehe/Zusammenleben.

Und ich kenn es so, dass kaum jemand einfach so nur mit seinem/ihren Gehalt die ganze Familie versorgen könnte - dazu braucht man meist eben die zwei Gehälter, sei es eines in Teiltzeit, eines in Vollzeit oder sonstwie... Warum sollte man das also so theoretisch auseinander dividieren?

Klar, wenn es sein müsste, müsste es halt irgendwie gehen - bzw. man würde etwas dafür tun - evt. mehr Stunden arbeiten, um eine Gehaltserhöhung bitten, einen Zusatzjob machen... was weiss ich. Aber warum ist das im normal funktionierenden gemeinsamen Alltag wichtig?

Es trägt doch jeder etwas bei, sei es in Form von verdientem Geld, sei es in Form von Zeit für die Kinder und verschiedenen Orgakram, sei es in Form von "Arbeit an der Beziehung"... usw. Das kann man doch gar nicht so aufrechnen, es ist doch alles für das gemeinsame "Projekt Familie" - oder?!

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