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Geschrieben von Dilara Melis am 11.07.2005, 10:11 Uhr

@martin@saulute@gleichgesinnte....

Ich will hier nicht erneut eine Diskussion bzgl. Islamisten entfachen, habe aber die geistreichen Beiträge insbesondere von "saulute" und "martin" erst heute gelesen.
Leider habt ihr null Ahnung vom Koran, der solche Fanatiker, die angeblich im Namen Gottes handeln, keineswegs befürwortet, anpreist oder billigt. Auch nicht im Namen des Dschihads, was ich hier gleichsetze mit den damaligen Kreuzzügen. Diese Fanatiker legen das nur so aus, wie sie es brauchen. Genauso wie das angebliche Recht auf vier Ehefrauen.
Anzumerken wäre vielleicht noch, daß ich Türkin bin, und obgleich Muslimin, haben meine Eltern weder mich noch meinen Bruder darauf trainiert, irgendwann mal als Selbstmordattentäter zu agieren.
Ihr macht einen Riesenfehler indem ihr alle Moslems mit hirnverbrannten Religionsfanatikern gleichsetzt. Diejenigen, die sich aufschlitzen oder oder sonstwie verstümmeln sind Sektenmitglieder(apropos: der Koran verbietet alles, was über dem Normalen liegt.)
Ist vielleicht ein bißchen wirr geworden, aber mir schwirren derzeit soviele Gedanken durch den Kopf und es ist nicht einfach diese in Worte zu fassen (und dabei keine Rechtschreibfehler zu machen, weil sonst heißt es gleich wieder: Lern Du erstmal richtig Deutsch!)
In diesem Sinne
Gruß und Kuß
Euer Julius

 
24 Antworten:

Danke!!

Antwort von -Talia- am 11.07.2005, 10:20 Uhr

Selam, bin auch Türkin/Moslem und hatte diese Beiträge heute erst gelesen.
Ich bin so sauer das ich es nicht in Worte fassen kann.
Ich sehe das genauso wie Du!!
Schöner Beitrag!!

LG

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Re: @martin@saulute@gleichgesinnte....

Antwort von faya am 11.07.2005, 10:32 Uhr

Wenn du dir die Beiträge von Martin durchliest, wirst du eigentlich feststellen müssen, daß er gar nichts anderes behauptet hat. Er hat, so wie ich ihn verstanden habe, nicht den Islam als Religion angegriffen, aber das was daraus gemacht wird.

Der Koran wird ( genau wie die Bibel damals) für vieles mißbraucht. Und da der Islam vielfach in Ländern vertreten ist, in denen die Menschen kaum lesen können, sehr arm sind und vielfach unterdrückt werden, bzw. einen geringeren Wissensstand als in Europa haben ist es vielfach möglich den Koran für verschiedenste Zwecke zu mißbrauchen.

Ein weiteres Problem ist, das der Koran meist in arabisch zitiert wird und viele Gläubigen die Sprache gar nicht verstehen. So kann ein extremistischer islamischer Prediger vieles hineininterpretieren und predigen, was nicht drinsteht. Und das wird genauso auch gemacht.

Damit wird weder diese Religion angegriffen, noch die Moslems an sich. Das sind Tatsachen.

Nochwas: was ich mir wünschen würde, das wäre , das diese Religion, deren Gläubige sich so oft auf die Friedfertigkeit des Islam berufen sich mehr einsetzen würden gegen Unrecht, das in islamisch geprägten Ländern besteht. Schweigen kann auch Sünde sein.

Schweigen zu Ehrenmorden, Genitalverstümmelungen von Frauen und kleinen Mädchen im Namen der Religion und Tradition, Unterdrückung von Frauen im Allgemeinen, Terroristische Straftaten im Namen der Religion..mir würde da viel einfallen.

Damit wir uns recht verstehen: Diese Dinge stehen NICHT so im Koran, Propt Mohammed hat die Frauen mehr geschätzt und geachtet als es zu seiner Zeit üblich war - aber gerade deshalb müßte doch im Namen der Relgion ein Aufschrei durch die islamische Bevölkerung gehen angesichts solcher Verbrechen traditionellen Ursprungs.

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Sicher ist es falsch

Antwort von Schwoba-Papa am 11.07.2005, 10:41 Uhr

den Koran grundsätzlich als Grundlage für Terrorismus zu nehmen, jedoch bildet Fanatismus, auf den Koran gestützt, eben doch solch einen Ansatz. Ein Fanatismus ausgelößt durch Hasspredigten (da kommen wieder die Imane ins Spiel) und Desinformationen, der leider oft vom Volk genährt wird(siehe Märtyrer).

Die Hauptfrage die ich mir stelle ist :

Was unternimmt konkret der Islam gegen diesen Fanatismus ?

Grüßle



Man tut sicher

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Re: Sicher ist es falsch @Schwoba-Papa

Antwort von faya am 11.07.2005, 10:49 Uhr

Genauso meinte ich das in meinem wieder viel zu langen Posting. Du hast das in wenigen Sätzten auf den Punkt gebracht.

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Re: Sicher ist es falsch

Antwort von Dilara Melis am 11.07.2005, 11:25 Uhr

Ich kann nur für die Türkei sprechen:
Dekane verschiedener Universitäten in der Türkei haben Bücher über den Islam herausgebracht, damit auch diejenigen, die kein arabisch lesen und verstehen können den Koran verstehen lernen. Im Fernsehen werden ständig irgendwelche Diskussionsforen gesendet, damit auch der analphabete Bevölkerungsanteil unterrichtet ist.
By the way: In der Türkei wurde Metin Kaplan aufgrund seiner Hasspredigten jahrelang mit Haftbefehl gesucht. Und wo war er? Als Asylant - mit unseren Steuergeldern gemästet! -in Deutschland und hat hier schön munter weitergepredigt und weiter morden lassen.

Gruß

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Ayaan Ali Hirsi

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 11.07.2005, 11:28 Uhr

Hallo,

zunächst mal: Ich denke, daß die meisten Menschen mit auch nur etwas Hirn im Schädel durchaus wissen, daß 99% aller Muslime nicht jeden Morgen aufstehen und sich vornehmen, einen Ungläubigen zu töten. Daß es auch bei den Christen Fanatiker gibt (schaut Euch mal dir christlichen Fundamentalisten in USA an, die Bomben auf Abtreibungskliniken werfen) ist eine Tatsache.

Aber ich würde zu gerne mal mit einer Muslima über das Buch von Ayaan Ali Hirsi reden. Die ist ja auch Muslima, meint aber durchaus, daß Gewalt ein Teil des gelebten (nicht unbedingt des geschriebenen!!!!) Koran ist. Wobei da sicher die Grenzen zwischen Kultur und Religion verschwimmen. Aber - der Koran unterstützt ja eigentlich das vermischen von Kultur, Religion und Politik, das macht die Trennung zwischen Staat und "Kirche" für Muslime so schwer (wobei die Türkei bei dem Versuch sicher von allen muslimischen Ländern am weitesten gekommen ist).

Interessantes Thema, das mich oft beschäftigt. Ich habe ja lange in Singapur gewohnt, in direkter Nachbarschaft zu Malaysia und Indonesien, zwei muslimisch geprägten Ländern. Allerdings habe ich den Islam dort ganz anders kennengelernt als z.B. in Nordindien (an der Grenze zu Pakistan - sehr fundamentalistisch) oder den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mein Ex-Mann ist in Nigeria aufgewachsen, wo der Religionskonflikt dann noch mit diversen Stammesfehden durchmischt ist. Er hat Muslime immer abgelehnt und konnte nicht nachvollziehen, daß ich den Islam in Südostasien ganz anders kennengelernt habe. Aber vielleicht ist das auch verständlich - ein paar seiner engsten Verwandten und Freunde sind bei den Ausschreitungen von Muslimen im Norden Nigerias getötet worden.

Schluß jetzt, ich muß arbeiten.

Gruß,
Elisabeth.
(mal wieder bei einem ihrer Lieblingsthemen)

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@faya

Antwort von Dilara Melis am 11.07.2005, 11:38 Uhr

Dann mußt Du mal genauer lesen:
Ich zitiere:
1."Die "Moslems" sind durchgeknallte irre Fanatiker, mit denen man nicht reden kann."

2." Der Islam ist die einzige Religion, die systematisch andere Glaubensrichtungen als "ungläubig" bezeichnet und als Feinde definiert, die es zu bekämpfen gibt..."

3."...der Islam schuld an dem Terror..."

zu 2. möchte ich noch anmerken: Wenn dem so wäre, warum leben dann in der Türkei (ist ja ein islamisches Land) soviele andersgläubige (Juden, Christen, Aramäer usw.) schon seit jahrhunderten Tür an Tür. Nehmen wir Istanbul als Beispiel: dort treffen sich an bestimmten Tagen Imane, Priester und Rabbiner und philosophieren über Gott und die Welt!

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Yasar Nuri Öztürk

Antwort von Dilara Melis am 11.07.2005, 11:44 Uhr

Und ich würde Dir mal eines der Bücher von Yasar Nuri Öztürk empfehlen, der über den Islam schreibt, so wie er verstanden werden müßte.
GRuß

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Bitte!

Antwort von Dilara Melis am 11.07.2005, 11:52 Uhr

Bunlarin agzinin payini vermek gerekiyordu!!!!

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@Dilara Melis

Antwort von Schwoba-Papa am 11.07.2005, 11:59 Uhr

ich denke auch in der Türkei sind Universitäten staatliche Einrichtungen, also fragen wir uns nicht nur was der Staat eines muslimisch geprägten Landes gegen radikalen Fundamentalismus machen kann, sondern deren Bürger ! Übrigens : Genauso bringt es hier bei uns relativ wenig wenn der Staat gegen Rechtsextremismus ist, sondern es muß vom Volk aus was geschehen.

Die Türkei hat die Trennung Kirche/Staat vollzogen, ist wohl Islamitisch gemäßigt und will in die EU ! Für mich nicht repräsentativ, weil
z.B. die Abschaffung bzw. der Nichtvollzug der Todesstrafe unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgt und nicht unter humanen !

Und Kaplan war doch der Kopf der PKK oder ? Gegen was predigte er nochmals ? Gegen die Türkei oder ? Da würde ich als Türkei auch Haftbefehle ausstellen !

By the way : Metin Kaplan genoß bei uns Asyl weil ihm in der Türkei die Todesstrafe drohte. Das ist für mich schon ein Grund jemanden davor zu schützen; bis er gegen unsere Gesetze verstößt.Und so war es dann ja auch !

Ohne EU Beitrittsverhandlungen wäre Kaplan schon mausetot !

Für mich ist die Haltung eines Staates relativ, wichtig ist die Meinung/Einstellung der dortigen Bevölkerung hinter verschlossener Türe. Dadurch existieren auch fundamentalistische Regierungen !

Grüßle
Grüßle

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Re: @SchwobaPapa

Antwort von Dilara Melis am 11.07.2005, 12:20 Uhr

In einigen Punkten stimme ich Dir zu, in einigen anderen allerdings nicht. Diese wären:
Ich bin auch gegen den EU Beitritt der Türkei. Meine Gründe tun hier nichts zur Sache. In der Türkei wird die Todesstrafe schon seit jahrzehnten nicht mehr vollstreckt, offensichtlich aus humanen Gründen. Seit den EU-Beitrittsbestrebungen ist es auch gesetzlich abgeschafft worden,bestimmt aus wirtschaftlichen Gründen, wie Du sagst.
Metin Kaplan ist NICHT der Kopf von der PKK (was auch mal so´n Diskussionsthema wäre! Die armen Kurden gell!!!)Der Kopf von der PKK IST Abdullah Öcalan, der zwar in der Türkei im Gefängnis sitzt aber immer noch durch seine ANWÄLTE weiter als Kopf agiert.
Du sagst, Du mußt einen Menschen davor schützen, wenn ihm die Todesstrafe droht, bis er gegen die Gesetze hier verstößt. Ist er denn dann nicht mehr würdig von Euch geschützt zu werden, da ihm ja die Todesstrafe droht?
Genauso haben es einige Länder versucht den Öcalan vor den türkischen Behörden zu decken und auch Unterschlupf zu bieten (Italien, Griechenland..) bis ein Sonderkommando der Türkei ihn, weiß nicht mehr wo, aufgespürt und mit einer Nacht- und Nebelaktion in die Türkei geholt haben.
Gruß

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Re: Yasar Nuri Öztürk

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 11.07.2005, 12:21 Uhr

Ja, müßte!

Mal ganz provokant gefragt:
Wieviel Prozent der Muslime verstehen den Islam so, wie er nach der Meinung von Dir und Öztürk verstanden werden müßte?

Wir sind uns doch einig, daß ein Osama bin Laden - um mal eines der krassesten Beispiele zu nennen - zu der Frage, wie der Islam verstanden werden müßte, eine andere Ansicht vertritt als Öztürk und offensichtlich auch Du.

Ich sehe deutliche Unterschiede, abhängig von der Sozialisation. In der Türkei wird Islam anders ("europa-kompatibler") gelebt als in Indonesien (wo ich den Islam als sehr offen und freundlich empfunden habe) oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten (wo ich den Islam als sehr elitär empfunden habe) oder in Nigeria (wo der Islam m.E. eine Ausrede für ganz andere Dinge ist). Nun kenne ich die Türkei eher politisch, also aus der Zeitung, Indonesien und Nigeria eher persönlich. Also ist schon mein Blick auch anders. Und sicher ist es auch noch regional unterschiedlich - in Istanbul wir ein anderer Islam gelebt als irgendwo kurz or der Grenze zum Iran. Auch beim Christentum gibt es ja solche Unterschiede. In irgendeinem bayerischen Kuhkaff lebt man einen anderen Glauben als in München, in Deutschland ist Christentum etwas anderes als in Rumänien (wo ja gerade diese fürchterliche Geschichte war mit einer jungen Frau, die bei einer "Teufelsaustreibung" starb).

Hmm, komplexes Thema.

Wobei, wenn ich mir mal das Beispiel von der Teufelsaustreibung in Rumänien vorknöpfe:
Im "Durchschnittskopf" kommt bei sowas an: "Die Christen in Rumänien sind rückständig." Bei den Anschläge in London kommt (leider!) nicht immer an: "Die Muslime in XXX sind rückständig." Vielleicht, weil man die nicht einordnen kann? Weil es zu weltumspannend ist? Weil es zu nah ist? Immerhin haben "solche" Muslime lange genug in Deutschland mitten unter uns gelebt.

Und dann kommen wieder die Fragen, die Ali Hirsi stellt: Wissen wir überhaupt, was hinter der Tür des netten muslimischen Nachbarn vor sich geht? Interessiert es uns? Ist es Toleranz, wenn wir sagen, es geht uns nichts an, was hinter der Tür von sich geht? Oder ist es Desinteresse?

Gruß,
Elisabeth.

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@dilara melis

Antwort von -Talia- am 11.07.2005, 12:44 Uhr

Haklisin!Iyi agzinin paylarini veriyorsun ama! :-)

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stimmt - verwechselt, es ist Öcalan *mithandvorstirnklatscht*

Antwort von Schwoba-Papa am 11.07.2005, 12:49 Uhr

aber schön das die Türkei zwar nicht mehr vollstreckt, aber dennoch zum Tode verurteilt.
Muß man nicht verstehen !

"Du sagst, Du mußt einen Menschen davor schützen, wenn ihm die Todesstrafe droht, bis er gegen die Gesetze hier verstößt. Ist er denn dann nicht mehr würdig von Euch geschützt zu werden, da ihm ja die Todesstrafe droht?"

Die Ausweisung Kaplans erfolgte nur Aufgrund des besagten Nichtvollzugs der Todesstrafe. Weiterhin haben wir hier eine Rechtsstaatlichkeit, die man zwar sicher kritisieren kann, die aber Humanität nicht als Politikum sieht !
Für seinen Aufruf zum Mord wurde er ordnungsgemäß verknackt, mehr kann ein Staat nicht tun !

Grüßle

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Was meinst Du.....

Antwort von Dilara Melis am 11.07.2005, 13:05 Uhr

wie viele von diesen Kaplan´s sich hier aufhalten, als Asylant versteht sich?

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Metin Kaplan allein

Antwort von Schwoba-Papa am 11.07.2005, 13:12 Uhr

ist ein älteres Männlein und ohne Anhänger kommt der nicht mal über die Straße. Jeder "Prophet" braucht nicht nur einen Berg, sondern auch Zuhörer !

Also wäre es wichtiger zu wissen wieviel Anhänger es gibt !

Grüßle

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Sein Vater...

Antwort von Dilara Melis am 11.07.2005, 13:27 Uhr

hat ja das Fundament gelegt. Es sind bestimmt hunderttausende!

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Haklisin, tesekkür ederim!

Antwort von Andrealine am 11.07.2005, 13:32 Uhr

Du hast Recht, aber Elisabeth mit ihren Gedanken ist mir auch nicht fern. In der Tat ist die "Ausübung" des Islam länderspezifisch unterschiedlich. Aber im Kern handelt es sich um eine friedliche Religion, die immer wieder für andere vermeintlich politische Ziele missbraucht wird. Ich denke es gibt schon einen Aufschrei gegen den Terrorismus in der muslimischen Welt, nur dass eben dieser Aufschrei nicht bei uns in der Presse gemeldet wird. Es macht sich eben als Aufreisser besser zig Tausende Muslime in z.B. Palästina zu zeigen, die die amerik. Flagge verbrennen, als eine Friedensdemo. Ich glaube unser Islambild ist stark pressegesteuert, teilweise durch Vorurteile geprägt aus vergangenen Jahrhunderten ( der Türke vor Wien etc.). Ich weiss von Bekannten, dass sie beim Tag der offenen Tür in der hiesigen Moschee total überrascht waren, wie "liberal" gesinnt die Muslime waren. Ich denke ein grosses Problem ist, dass die Muslime nicht geeint sind, sondern Schiiten und Suniten sich schon spinnefeind sind und dann noch die einzelnen Strömungen darin nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Vielleicht ist die Macht der Imame in manchen Ländern/Regionen zu stark, so dass keine Einigkeit herbeigeführt werden kann. Die Türkei als laizistischer Staat ist n.m.E. auf dem richtigen Weg. Aber letztlich bin ich auch nur Aussenstehende. Mein Mann hat jedenfalls die postings hier kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen und darauf hingewiesen, dass in Bosnien die "friedfertigen Christen" gemetzelt haben. Ich denke, die hiesige Diskussion zeigt, dass das Verständnis der Religionen nicht füreinander vorhanden ist und weltweit immer wieder ANlass für Kriege geben wird. Daher bin ich auch nicht religiös.
Grüsse
Andrea

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@andrealine

Antwort von maleja am 11.07.2005, 14:06 Uhr

Wo bist Du denn? Bist du denn nicht im Urlaub? Wähnte Dich schon in der schönen Türkei....

Muss Dir übrigens recht geben (Deinem Posting)

Grüßle
Silvia

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Re: @martin@saulute@gleichgesinnte....

Antwort von saulute am 11.07.2005, 14:41 Uhr

Ich habe nicht den Koran für den Terrorismus verantwortlich gemacht, sondern den Fanatismus der in einer armen, ungebildeten Bevölkerung sehr gut gedeiht. Um Ossama bin Laden scharen sich nicht muslimische Intellektuelle, sondern Menschen, die nichst mehr zu verlieren haben. Solche Menschen sind besonders für diesen Hass, Fanatismus und die Belohnung Allahs im Paradies nach dem Heldentod empfänglich.

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@andrealine

Antwort von Dilara Melis am 12.07.2005, 9:49 Uhr

Ja, ja die friedfertigen Christen.
Es waren ja auch nur Muslime, die niedergemetzelt, Schwangeren der Bauch aufgeschlitzt und davor noch vergewaltigt. Das ist mitten in Europa geschehen. Wo waren sie alle, die so für Menschenrechte plädieren?
Meine Oma ist in Sarajevo geboren, daher haben wir (hatten wir) dort noch Verwandte und deshalb weiß ich aus ersten Hand, was dort wirklich geschehen ist....Es waren ja nur Moslems, Juden......

Kotzt mich echt an!!!!

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Re: @martin@saulute@gleichgesinnte....

Antwort von Dilara Melis am 12.07.2005, 10:23 Uhr

Dem kann nicht leider nicht beipflichten.
Ehrlich gesagt habe ich auch keine Lust mehr hier meine Religion zu verteidigen gegen Leute, die gegen alles "Nicht-Christliche" sind. Laßt Euch den Döner aber trotzdem schmecken........

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Ach ja noch was, und billig Urlaub machen geht auch noch ......

Antwort von Dilara Melis am 12.07.2005, 10:26 Uhr

:-)

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Re: Den Döner kann ich übrigens nicht ausstehen. ;-)

Antwort von saulute am 12.07.2005, 11:09 Uhr

.

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