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Geschrieben von JoVi66 am 03.02.2006, 21:42 Uhr

Zu Ralphs Artikel: Ich finde ihn in den allermeisten Passagen richtig, wichtig und teilweise Richtungsweisend. Um ihn nicht aus der ferne zu zitieren hab ich ihn einmal hier rein gestellt:

Ein Artikel dem nichts hinzuzufügen ist, seltsamerweise muß erst ein „Insider“ kommen , um uns unsere Werte zu verdeutlichen. Wehe, ein Deutscher, Engländer oder Amerikaner hätte diesen Artikel verfasst!
Ich fand den Artikel so super, dass ich ihn mir kopiert habe und explizit hier rein stelle.
In Erinnerung: „Sagt Leute, was haben euch die Römer schon gebracht außer dem Abwassersystem, den Aquädukten, das Schul und Bildungssystem, einen besseren Lebensstandart, neue Strassen, sagt mir was haben euch die Römer schon gebracht? ( sehr frei nach Monty Python)

...."Entschuldigt Euch nicht!"

...Er wurde in pakistanischen Koran-Schulen erzogen - nun fordert der Schriftsteller Ibn Warraq in einem Essay für SPIEGEL ONLINE vom Westen: Entschuldigt Euch nicht! Der Streit um die Mohammed-Karikaturen werfe die wichtigste Frage unserer Zeit auf: nach dem Recht auf freie Meinungsäußerung.

Der große britische Philosoph John Stuart Mill (1806 - 1873) schrieb in seinem Werk "Über die Freiheit": "Es ist befremdlich, dass Menschen zugeben, wie wertvoll Argumente für eine freie Diskussion sind, sie jedoch zurückweisen, wenn sie ins Extrem getrieben werden; dabei übersehen sie, dass Gründe, die für den Extremfall nicht taugen, für keinen Fall taugen."
Die in der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten" veröffentlichten Karikaturen werfen die wichtigste Frage unserer Zeit auf: die Frage nach der freien Meinungsäußerung. Lassen wir uns im Westen in die Enge treiben durch Druck von Gesellschaften, die einer mittelalterlichen Gesinnung anhängen? Oder sind wir bereit, unser wertvollstes Freiheitsgut zu verteidigen: die freie Meinungsäußerung, eine Errungenschaft, für die Tausende ihr Leben geopfert haben?"....

(meine Meinung: bisher völlig 1a der Text.)

..."Ohne das Recht der freien Meinungsäußerung kann eine Demokratie nicht lange überleben - ohne die Freiheit zu diskutieren, unterschiedlicher Meinung zu sein, sogar zu beschimpfen und zu beleidigen. Es ist eine FREIHEIT, der die ISLAMISCHE WELT SO BITTER ENTBEHRT, und ohne die der Islam ungefochten verharren wird in seiner dogmatischen, fanatischen, mittelalterlichen Burg; verknöchert, totalitär und intolerant. Ohne fundamentale Freiheit wird der Islam weiterhin das Denken, Menschenrechte, Individualität, Originalität und Wahrheit ersticken."....

(Meine Meinung 1a)


...."Solange wir keine Solidarität mit den dänischen Karikaturisten zeigen, unverhohlene, laute und öffentliche Solidarität, so lange werden diejenigen Kräfte die Oberhand gewinnen, die versuchen, dem freien Westen eine totalitäre Ideologie aufzuzwingen; die Islamisierung Europas hätte dann in Raten begonnen. Entschuldigt Euch also nicht!"....

(Meine Meinung immer noch 1a)

...."Ich komme auf ein anderes, weiter gefasstes Problem zu sprechen: auf die Unfähigkeit des Westens sich selbst intellektuell und kulturell zu verteidigen. Seid stolz! Entschuldigt Euch nicht! Müssen wir ständig für die Sünden unserer Vorfahren um Vergebung bitten? Müssen wir uns etwa immer noch für das Britische Empire entschuldigen, angesichts der Tatsache, dass die britische Präsenz in Indien zu einer Renaissance des Subkontinents geführt hat, die darin bestand, dass der Hunger bekämpft wurde, dass Straßen, ein Eisenbahnnetz und Bewässerungssysteme gebaut wurden, dass die Cholera verschwand? Öffentliche Dienste und die Etablierung einer Schulausbildung für alle gab es vorher nicht. Die Errichtung einer parlamentarischen Demokratie, die Herrschaft des Rechts war das Beste, was die Briten zurücklassen konnten.

Oder was ist mit dem britischen Entwurf Bombays oder Kalkuttas? Die Briten haben den Indern sogar ihre eigene Vergangenheit wiedergegeben: Es war die europäische Gelehrsamkeit und Forschung, die europäische Archäologie, die die alte Größe Indiens entdeckt hat. Es war die britische Regierung, die ihr Bestes gab, um Denkmäler zu retten, die von vergangener Pracht zeugen. Der britische Imperialismus trug dort deren Erhaltung bei, wo islamischer Imperialismus Tausende Hindu-Tempel zerstörte.".......

( hier denke ich kann man mit dt. Vergangenheit etwas empfindlich reagieren- siehe Holocaust, aber bitte: Monty Phyton lässt Grüßen, typ british)

...."Sollten wir uns vor aller Welt wirklich für Dante, Shakespeare, Goethe, Mozart, Beethoven oder Bach entschuldigen? Für Rembrandt, Vermeer, Van Gogh, Breughel, Galileo, Huygens, Kopernikus, Newton und Darwin? Für Penizillin und Computer? Für die Olympischen Spiele und für Fußball? Für Menschenrechte und die Parlamentarische Demokratie? Im Westen liegt die Quelle der Freiheitsidee. Die Idee individueller Freiheit, politischer Demokratie, des Rechtsstaats, der Menschenrechte und kultureller Freiheit.".....

( meine Meinung 1a)
und jetzt kommt mein Lieblingspunkt Leute:

......"Es war der Westen, der die Stellung der Frau verbessert, die Sklaverei bekämpft und die Gewissens-, Meinungs- und Informationsfreiheit verteidigt hat. Nein, der Westen braucht keine Belehrungen über die überlegenen Tugenden von Gesellschaften, die ihre Frauen unterdrücken, DEREN KLITORIS BESCHNEIDEN SIE STEINIGEN FÜR MUTMAßLICHEN EHEBRUCH, die Säure in ihre Gesichter kippen, oder die denjenigen die Menschenrechte absprechen, die angeblich niedrigeren Kasten angehören.

Wie können wir von Einwanderern erwarten, dass sie sich in die westlichen Gesellschaften integrieren, wenn ihnen gleichzeitig gelehrt wird, der Westen sei dekadent, ein Born des Frevels, Quell allen Übels, rassistisch, imperialistisch und verachtenswürdig. Warum sollten sie sich - um die Worte des afro-amerikanischen Schriftstellers James Baldwin aufzugreifen - auf einem sinkenden Schiff einrichten? Doch warum wollen sie alle in den Westen - und nicht nach Saudi-Arabien?
Stattdessen sollte man ihnen erzählen von den Jahrhunderten des Kampfes, der zur Freiheit führte, den sie und alle anderen wertschätzen, genießen, und den sie sich zu Nutze machen. Von den Individuen und Gruppen, die für diese Freiheit gekämpft haben, und die verachtet wurden und heute vergessen sind, von jenen, die für die Freiheit gekämpft haben, um die uns ein Großteil der Welt beneidet, bewundert und nachzuahmen sucht. Als die chinesischen Studenten 1989 auf dem Platz des himmlischen Friedens für Demokratie demonstrierten und starben, führten sie keine Modelle von Konfuzius oder Buddha mit sich, sondern die Freiheitsstatue.

Die Meinungsfreiheit ist unser westliches Erbe. Verteidigen wir es, damit es nicht totalitären Attacken zum Opfer fällt. Es ist auch in der islamischen Welt dringend nötig. Indem wir für unsere Werte einstehen, geben wir der islamischen Welt eine wertvolle Lektion: Wir helfen ihr, indem wir ihre geschätzten Traditionen den Errungenschaften der Aufklärung zur Seite stellen."........

Immer noch finde ich , bis auf oben genanntenn Ausschnitt, diesen Text 1a. Er ist aufrüttelnd und sichtlich absichtlich provokativ geschrieben, wäre es nicht so, würde ihn keiner lesen

Gruß Johanna

 
19 Antworten:

Re: Zu Ralphs Artikel: Ich finde ihn in den allermeisten Passagen richtig, wichtig und teilweise Richtungsweisend. Um ihn nicht aus der ferne zu zitieren hab ich ihn einmal hier rein gestellt:

Antwort von horrend am 03.02.2006, 21:53 Uhr

Johanna, schön, dass auch Du diese Meinung vertrittst...

LG Ilona

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Re: Zu Ralphs Artikel: Ich finde ihn in den allermeisten Passagen richtig, wichtig und teilweise Richtungsweisend. Um ihn nicht aus der ferne zu zitieren hab ich ihn einmal hier rein gestellt:

Antwort von saulute am 03.02.2006, 21:59 Uhr

superguter Artikel!!!!

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Re: Zu Ralphs Artikel: Ich finde ihn in den allermeisten Passagen richtig, wichtig und teilweise Richtungsweisend. Um ihn nicht aus der ferne zu zitieren hab ich ihn einmal hier rein gestellt:

Antwort von ZeynepsMama am 03.02.2006, 23:58 Uhr

Hallo zusammen!
Ich würde mich gerne mal als Muslima zu diesem Thema melden.
Der Prophet Mohammed ist eben eine sehr heilige Person für jeden Muslimen. Ich bin auch über diese Karikaturen verdammt empört. Warum wird ständig der Muslim provoziert? Warum wird immer der Islam angegriffen?
Ich muss hier auch klar stellen, dass ich mich von den ganzen Todesdrohungen distanziere.
Hier wird leidenschaftlich die Meinungs- und Pressefreiheit verteidigt. Gilt dies etwa nicht dem Muslim? Darf er seine Meinung über diese Karikatur nicht kund tun? Und wenn da Muslime sind, die gleich mit Todesdrohungen ankommen, muss man dann die Motivatin DEM Islam zuschreiben? Muss man da nicht zwischen überreagierenden Muslimen und dem eigentlichen Gebot des Islam unterscheiden. Ich betone auch hier: Islam ist eine Religion des Friedens!!
Nur weil (leider) sehr viele wenig gebildete Muslime, teilweise von bestimmten Gruppierungen direkt provoziert, überreagieren, bedeutet das lange nicht, dass dies auch DER Islam ist. Und diese Muslime werden besonders gerne von den Medien gezeigt, denn die führen zu Einschaltquoten. wo sind die Erklärungen der gemäßigten Muslime? Warum werden sie nicht veröffentlicht? Oder glaubt ihr, diese Erklärungen gibt es nicht? Sie geben halt die Meinung der Medien nicht wieder, also werden sie auch nicht gezeigt.
Als eine überzeugte Muslima blutet mir jedes Mal das Herz, wenn bei diversen Attentaten der Islam zur Rechenschaft gezogen wird.
Die Fordrung nach einer Entschuldigung beschneidet Europa nicht in seinem Recht, weiterhin für Freiheiten einzustehen. Niemand bezweifelt es, dass Europa besonders positive Errungenschaften hat, aber ich frage mich dennoch: wo fängt eine Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit an, wo hört sie auf? Darf ich als Muslim dauerdiskriminiert werden, nur weil es die Pressefreiheit gibt? Und welches Recht muss ich anwenden, um mich gegen diese Diskriminierung zu wehren?Hier ein Zitat:

Pressefreiheit und Verletzung religiöser Gefühle

"Veröffentlichungen in Wort und Bild, die das sittliche oder religiöse Empfinden einer Personengruppe nach Form und Inhalt wesentlich verletzen können, sind mit der Verantwortung der Presse nicht zu vereinbaren." (Sprecher des Deutschen Journalistenverbands DJV, Quelle: welt.de vom 01.02.06)

Und vielleicht lest ihr das auch:
http://islam.de/4067.php

LG Dilek

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@Zeynepsmama

Antwort von maleja am 04.02.2006, 0:54 Uhr

Hallo Dilek,

vielleicht solltestDu Dir mal anschauen, was über den Papst so alles im Umlauf ist. ODer über unsere Kanzler/in. So etwas dürfte in eienm Staat, wie z.B. dem Iran niemals publiziert werden (allerdings auch nicht in den USA, da kann es auch sein, dass am nächsten Tag das FBI auf der Matte stehet, wenn man am Vortag einen guten Witz über GWB gemacht hat)

Natürlihc haben die Muslime auch freie Meinungsfreiheit. Aber die soll sich im Rahmen befinden. Und Mordrohungen und so ähnliches hat mit freier Meinungsäußerung nichts mehr zu tun. Dass Du empört bist, darfst Du ganz laut rufen, und keiner wird sich daran stören.

Aber warum muss auch immer alles so verbissen und humorlos gesehen werden? Mag ja sein, dass es nicht jedermans Humor ist, aber sich deshalb aufzuregen? Habt Ihr nichts wichtigeres, worüber Ihr Euch aufregen könnt, als wenn eine handvoll Ungläubiger sich einen Spaß auf Kosten Mohammeds machen? Hat Mohammed Euch gesagt, dass Ihr nicht lachen dürft, bzw dass gleich mit der Todesstrafe gedroht werden muss, wenn jemand sich einen Spaß mit ihm erlaubt?

Ich denke, Mohammed war ein weiser kluger Mann. Der hätte sich DARÜBER bestimmt nicht aufgeregt. Eher über die Fanatiker, die dabei sind, die Welt zu zerstören. Denn DAS hätte ER bestimmt nicht gewollt.

So freidliebend wie er war.

GRüßle Silvia


iyi aksamlar

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JoVi

Antwort von ninas59 am 04.02.2006, 1:21 Uhr

Jovi, deine fundierte Wortgewaltigkeit ist in diesem Forum definitiv einmalig, und seit ich dich persönlich kennengelernt habe weiss was für ein Mensch hinter diesen Worten steckt … eine meiner sehr positiven Erfahrungen :-9

Nichtdestotrotz bin ich so ab und an nicht ganz deiner Meinung, vor allem wenn es um religiöse Sichtweisen geht ;-)

Ein ähnlicher Text von einem exkommunizierten Christen über das Christentum wäre auf große Empörung gestoßen. Ich zweifle an, dass jeder, der diesen Text liest wirklich die Beweggründe der „Leistungen“ durch Britannien erfassen kann. Damit entsteht ein falscher Eindruck was die Engländer in diesem Land tatsächlich angerichtet haben.

Ich habe diesen Abschnitt mehrfach gelesen, habe mich aber in der gefälligeren Variante des Zynismus wieder gefunden. Was heisst in diesem Falle typisch British? Mutiert IBN nun zum Briten?

Die Pauschalisierung des gesamten Islams auf eine Gruppe Fundamentalisten finde ich banal gesagt unfair.

Jedenfalls glänzt der Westen schon vor Nationalnarzissmus und braucht in diesem Falle keine Bestärkung.

Übrigens habe ich Texte von IBN gelesen die ich ohne Kommentar unterzeichnen würde. Dieser zählt allerdings nicht dazu.

Bevor ich jetzt auf der Tastatur einschlafe hör ich auf. Hoffentlich ist mein Text leserlich genug………ZZZZZZZZZZZZZZZzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz
Jovi, deiner fundierten Wortgewaltigkeit ist in diesem Forum definitiv einmalig, und seit ich dich persönlich kennengelernt habe weiss was für ein Mensch hinter diesen Worten steckt … eine meiner sehr positiven Erfahrungen :-9

Nichtdestotrotz bin ich so ab und an nicht ganz deiner Meinung, vor allem wenn es um religiöse Sichtweisen geht ;-)

Ein ähnlicher Text von einem exkommunizierten Christen über das Christentum wäre auf große Empörung gestoßen. Ich zweifle an, dass jeder, der diesen Text liest wirklich die Beweggründe der „Leistungen“ durch Britannien erfassen kann. Damit entsteht ein falscher Eindruck was die Engländer in diesem Land tatsächlich angerichtet haben.

Ich habe diesen Abschnitt mehrfach gelesen, habe mich aber in der gefälligeren Variante des Zynismus wieder gefunden. Was heisst in diesem Falle typisch British? Mutiert IBN nun zum Briten?

Die Pauschalisierung des gesamten Islams auf eine Gruppe Fundamentalisten finde ich banal gesagt unfair.

Jedenfalls glänzt der Westen schon vor Nationalnarzissmus und braucht in diesem Falle keine Bestärkung.

Übrigens habe ich Texte von IBN gelesen die ich ohne Kommentar unterzeichnen würde. Dieser zählt allerdings nicht dazu.

Bevor ich jetzt auf der Tastatur einschlafe hör ich auf. Hoffentlich ist mein Text leserlich genug………ZZZZZZZZZZZZZZZzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz

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Re: ninas59

Antwort von Alba am 04.02.2006, 8:55 Uhr

Indien ist heute die bevölkerungsstärkste Demokratie der Welt, mit einer blühenden IT Industrie, Filmindustrie.... Ich kenne einige Inder die IWs Meinung teilen, dass das ohne die Briten nicht möglich gewesen wäre.
Natürlich ist die Idee ein fremdes Land zu okkupieren verwerflich und Ereignisse wie in Jallianwala Bagh oder Lucknow furchtbar. Aber die meisten Inder, vor allem Frauen sehen das heute etwas pragmatischer.

VG,
D

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@Ninas: Ein paar Fundamentalisten???

Antwort von Ralph am 04.02.2006, 9:35 Uhr

Hi Ninas,

der Artikel, den ich verlinkt habe, ist in einigen Teilbereichen geschönt, aber seine Kernaussage ist zutreffend, das ist das Entscheidende. Geht es hier jetzt um die britische Kolonialgeschichte oder worüber unterhalten wir uns hier?

Und den Islam "auf ein paar Fundamentalisten" festzumachen? Hallo? Diese Herrschaften werden gewählt, es wir ihnen nach dem Mund geredet, kaum ein Land, in dem der Islam wirklich eine funktionierende Gesellschaft hervorgebracht hätte. Die meisten sind mehr oder weniger Dikaturen.

Wenn es so viele freidfertige und freiheitsliebende Moslems gibt, ja, verdammt, wo bleiben sie denn jetzt? Sich aufregen über Karikaturen (völlig berechtigt in diesem Fall in meinen AUgen) ist das eine, sich damit dann auseinanderzusetzen und trotzdem oder gerade deshalb die freiheitlich-demokratische Grundordnung Europas beibehalten das zweite, und sich dazu auch öffentlich bekennen, das ist das andere. Die letzten beiden Punkte fehlen mir einfach in der Vergangenheit zu sehr, um an einen freidfertigen Islam glauben zu können.

Vielleicht gibt es ihn, wo aber bleiben seine Anhänger, die sich vernehmbar für ihn einsetzen?

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Re: @maleja

Antwort von ZeynepsMama am 04.02.2006, 10:06 Uhr

Hallo Silvia!
Es geht nicht darum, ob die Muslime Humor haben oder nicht. Ich habe schon in meinem Posting dazu geschrieben, dass ich mich von den Morddrohungen distanziere, dies ist auch nicht islamisch, aber es darf trotzdem nicht sein, dass die Gefühle einer riesigen Religionsgemeinschaft derart "veräppelt" wird.
MAn muss auch bdenken, dass der Islam über 1 Milliarde Anhänger hat. Es sind Menschen aus allen Gesellschaftsschichten vertreten. Da wird es immer wieder Gläubige geben, die sich von den Fundamentalisten mitreißen lassen und Morddrohungen aussprechen. Ob es dazu kommt, ist eine andere Frage.
Ich glaube, wenn Mohammed gelebt hätte, hätte er bestimmt die Morddrohungen unterbunden, aber er hätte diese Karikaturen nicht unkommentiert stehen lassen.
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime hat auch schon Ähnliches dazu ausgesagt.
Eine Freiheit hat dann seine Grenzen, wenn andere Menschen in seinen Gefühlen, in seinem Glauben beleidigt werden.

LG Dilek

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Zeynepsmama...ich unterschreibe das!Tolles Posting!..o.t!

Antwort von -talia- am 04.02.2006, 10:13 Uhr

lg

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ich bin gegen Terorismus

Antwort von sonnenschein am 04.02.2006, 12:56 Uhr

Hallo,
ich bin überzeugte Muslima ich habe nichts gegen Meinungsfreiheit, natürlich soll auch jeder haben, aber ich habe was gegen Gotteslästerung!!!
Ihr habt doch gar keine Ahnung was damit den Moslems angetan wurde. Stellt euch nur mal vor ihr, daß ihr eine Person vom ganzen Herzen liebt und die würde so verspottet werden, würdet ihr euch dann nicht aufregen, verletzt sein und die Person verteidigen? Natürlich würdet ihr es auch tun. Ich meine nicht damit, das jetzt die Teroristen los ziehen sollen, daß ist gegen den Islam. Aber unsere Aufregung ist berechtigt und eine Entschuldigung wäre das Mindeste!!!

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Super Posting, beide Daumen hoch o.T.

Antwort von sonnenschein am 04.02.2006, 13:01 Uhr

.

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ups- Terrorismus soll es natürlich heißen

Antwort von sonnenschein am 04.02.2006, 13:06 Uhr

.

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Re:Sonnenschein

Antwort von alba am 04.02.2006, 13:24 Uhr

So sehr kannst Du jemanden den ich liebe garnicht beleidigen, dass ich mit folgenden Schildern durch London ziehen würde:

http://michellemalkin.com/archives/004448.htm

VG,
D

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Re:@alba

Antwort von ZeynepsMama am 04.02.2006, 14:05 Uhr

Ich glaube durch die Aussage "Ich bin gegen Terrorismus" hat sie sich von diesen Menschen mit diesen Plakaten distanziert. Auch ich sage, diese Sprüche sind übertrieben!!!
Aber eine Forderung nach Entschuldigung ist das Mindeste

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Re:@alba

Antwort von sonnenschein am 04.02.2006, 14:12 Uhr

Ließ Dir noch mal ganz genau mein posting durch.

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@zeynep

Antwort von Ralph am 04.02.2006, 14:15 Uhr

Hi Zeynep,

natürlich gilt die freie Meinungsäußerung auch für die Muslime, wer hat das je in Frage gestellt? Es muß aber die kritische Frage erlaubt sein, ob sich diejenigen, die sich an jeder noch so geschmacklosen Karikatur über Israel, USA, Juden- und Christentum geradezu ergötzen, das Recht herausnehmen dürfen, sich derart zu ereifern, wenn andersherum einmal von westlichen Journalisten über die Stränge geschlagen wird?

Allein aber diese Fragestellung dürfte in weiten Teilen der islamischen Welt ja schon als völlig unangebracht und "nicht hilfreich" empfunden. Hallo?
Darüber sprechen, vielleicht sogar anhand provokativer Karikaturen, bringt uns weiter, kann Mißverständnisse möglicherweise aus dem Weg räumen, aber nicht hsyterisches und einseitiges Gekreische.

Die Demokratie, insbesondere die Presse- und Meinungsfreiheit, hat dieser Tage durch die Entschuldigung der dänischen Zeitung eine eindeutige Niederlage erlitten.

Fein, was kommt als nächstes? Ich bitte darum, daß nicht ein einziges MAl künftig das Christentum karikiert und verspottet wird, denn dann fühlen mehr als 1 Milliarde Christen weltweit sich beleidigt und gedemütigt!! Und bitte auch keine kritsiche Stellungnahmen mehr zu Massakern, die "im Namen Allahs" begangen werden, keine kritische Berichterstattung bei Metzeleien, die "im Dienst der guten Sache" stattfinden!!! Nur weiter so, dann haben wir irgendwann nur noch die Lottozahlen und das Wetter als Presseinhalt, wobei erstere ebenfalls noch wegzensiert werden können (wenn ich richtig informiert bin und im Islam das Spielen verboten ist), und das Wetter nach Gusto der Mullahs geschönt wird. Welch spannender Inhalt!(*ironieoff*). :-)

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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Nein, keine Entschuldigung, niemals! Wofür?

Antwort von Ralph am 04.02.2006, 15:20 Uhr

Hey Zeynep,

Entschuldigen? Wofür? Und bei wem? Ich sehe keinen Grund, und schon gar keinen
Adressaten.

Und eine Entschuldigung käme einer Bankrotterklärung der Demokratie gleich... Trenne bitte die Freiheit der Meinung ab von der argumentativen Auseinandersetzung. :-)

LG
Ralph/Snoopy

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Re: Nein, keine Entschuldigung, niemals! Wofür?

Antwort von sonnenschein am 04.02.2006, 15:45 Uhr

Hallo Ralph,

hätten sie die Karikatur mit Osama Bin Laden gemacht würde ich auch niemals eine Entschuldigung verlangen. Aber bei einem Propheten schon. Ich habe das Leben von Muhammad (sas) gelesen und bin auch überzeugt davon das es so war. Muhammad (sas)wollte auch nur Frieden und kein Terror was hat er denn also mit der Bombe auf seinem Kopf zu tun? Osama ja, er hat die verdient er, aber nicht der Prophet.

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Re: Nein, keine Entschuldigung, niemals! Wofür?

Antwort von Ralph am 04.02.2006, 16:03 Uhr

Überzeichnungen sind nun einmal kennzeichnend für eine Karikatur. Man muß immer auch das sehen, was damit, wenn auch indirekt, ausgedrückt werden soll.

Ich denke, es hat keinen Sinn, daß wir an diesem Punkt weiter diskutieren. Ich halte nun einmal solche Veröffentlichungen von der Presse- und Meinungsfreiheit völlig abgedeckt, während Du solche Puplikationen verbieten möchtest.

Schade nur, daß Du mit keinem Wort auf meine langen Postigs an anderer Stelle eingehst.

Viele Grüße
Ralph/Snoopy

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