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von Leena  am 01.06.2017, 17:57 Uhr

Und noch so ein Punkt, wo wir...

...aufgrund unterschiedlicher Erfahrungen sehr unterschiedlicher Meinung sind. :-)

Ich war beim ersten Kind gut 10 Jahre jünger als Du und gerade so mit dem Studium fertig. Mit dem Vater war ich zusammen, seit ich 17 war... das ging dann aber in der Schwangerschaft mit Pauken und Trompeten den Bach runter. (Heute würde ich sagen: Mit Ansage. Damals war ich zu jung und zu unerfahren und dachte, ich liebe ihn doch und wir schaffen das schon... nee, haben wir nicht!) Insofern ist es mir als Frau existenziell wichtig, finanziell selbst für mich (und bei Bedarf für meinen Nachwuchs) sorgen zu können. Das hat nichts mit "zwanghaft weiterarbeiten" zu tun, sondern mit Eigenständigkeit. Und DIE ist mir sehr wichtig, ja! Auch wenn ich schon längst wieder erfolgreich verheiratet bin und nicht arbeiten "müsste", gemessen am Verdienst meines Mannes, wenn ich nicht arbeiten wollte. Aber ich will ja! :-)

Gerade WEIL ich die Erfahrung habe, wie es ist, relativ jung Mutter zu werden und dann eben auch alleine mit dem Kind da zu stehen, und weil ich weiß, wie fürchterlich solche frühen Beziehungen schief gehen könnten, gerade deshalb hätte ich mir für meine 18-jährige Abiturientin andere Träume gewünscht als "Heiraten und bald Kinder kriegen".

Als Dauerlösung für Enkelkinder stehe ich übrigens auch nicht zur Verfügung. Schlicht, weil ich erst Anfang 40 bin und noch 25 Jahre Berufstätigkeit vor mir habe. Und die Kraft, nachdem ich jetzt schon 18 Jahre meine eigenen Kinder großgezogen habe, nahtlos mit Enkeln weiter zu machen - die habe ich nicht (mein jüngstes Kind ist gerade mal 6!). Wobei ich sicherlich unterstützen würde, soweit erforderlich, wünschenswert und machbar. Aber begeistert wäre ich nicht - und hoffe trotz allem noch sehr, sie lassen sich mit Enkeln noch Zeit.

Ich selber war übrigens, wenn meine Mutter arbeitete, oft bei meinen Großeltern. Aber mein Großvater war da schon pensioniert und meine Großmutter war nicht bezahlt berufstätig. Da ist es eben ein entscheidender Unterschied, ob die Großeltern 60+ oder 40+ sind.

 
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