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Geschrieben von Joplin am 09.10.2016, 13:15 Uhr

tja

Ich finde das auch immer wieder seltsam wenn argumentiert wird die Gesellschaft sei Schuld.

Erst mal hat diese böse Gesellschaft eine Million Menschen aufgenommen. Sie bekommen Essen, Sie bekommen Kleidung. Ihr Leben wurde Ihnen gerettet.

Die Argumentation dass die Gesellschaft die Menschen zu Fanatikern und Massenmördern macht ist schon krass. Denn nach der Logik müsste man gegen die weitere Aufnahme von Menschen sein und überall in die Welt Warnungen senden "kommt Bitte nicht nach Deutschland. Es geht euch da so schlecht dass ihr in Gefahr seid, fanatischen Hass aufzubauen. Unsere Gesellschaft bringt Menschen dazu andere in die Luft sprengen zu wollen. Sucht euch bitte ein anderes Land für eure Flucht aus. Euch geht es Super schlecht in Deutschland!"

Passiert aber nicht. Im Gegenteil, es wird von einigen, die genau unserer Gesellschaft die Schuld geben, und nicht etwa den Tätern, verlangt, dass diese schreckliche Gesellschaft immer mehr und mehr aufnimmt.

Ist das ein Widerspruch oder nicht?

Der Arsch hatte eine Wohnung. Essen, Kleidung,Geld und Zuflucht vor dem Krieg. Offenbar reichte das nicht.

Unsere Gesellschaft ist. also Schuld.

Dann nehmen wir am besten keine mehr auf wenn Deutschland so furchtbar ist.

Oder wir geben einfach mal den Tätern die Schuld für Ihr eigenes Verhalten. Eigenverantwortung. Genauso, wie wir den Rechten zurecht auch die Eigenverantwortung für Ihren Hass zuschreiben. Oder?Ich bin jedenfalls davon überzeugt dass jeder Mensch für seine Taten die Verantwortung trägt. Der Mörder ist Schuld am Tod derer, die er ermordet. Und sonst niemand. Der Rechtsradikale ist Schuld, wenn er eine Flüchtlingsunterkunft anzündet. Und sonst niemand. Und der Kriegsfluchtling ist Schuld, wenn er Menschen umbringen will und Bomben baut. Und sonst niemand.

Schuld wird auch nicht dadurch weniger, dass man Immer wieder aufführt dass auch andere Schuld auf sich laden. Nur weil Rechte ein Kind verprügelt haben, was absolut schrecklich und widerwärtig ist, ist es nicht weniger schlimm, wenn ein Flüchtling der in einer Wohnung auf Staatskosten lebt Menschen in die Luft sprengen will.

Man kann Gewalt nicht relativieren! Was soll das also?

 
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