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Geschrieben von Leewja am 01.07.2011, 10:34 Uhr

Ich oute mich!!!

Nach euren Tiraden über peinliche Bücher unten muss ich einfach mal erwähnen:

Ich besitze FAST ALLE ROSAMUNDE_PILCHER_BÜCHER!!!!!

sie stehen im Regal "Badewannenbücher", sprich seichte Kost nach schweren Tagen, dazu trinke ich dann Gin Tonic und suhle mich im warmen Schaumbad.

Allerdings- "Die Muschelsucher" steht bei den Lieblingsbüchern, weil das eine wirklich schöne Story ist und auch annehmbar geschrieben.

Es ist so herrlich typisch Intellektuellensnobistisch, sowas so abzutun--ich wette, die Mehrzahl hat die gar nie gelesen ;)

MEIN doofstes Buch aller Zeiten (und da stimmt mir meine deutlich intellektuellere, literarisch extrem gebildete und durchaus literatursnobistische Schwester zu) ist "Berlin Alexanderplatz"--grauenhaft!!!

Da würde ich lieber noch fünfmal die Nebel von Avalon lesen!!!

 
52 Antworten:

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von Alba am 01.07.2011, 10:52 Uhr

Alles ist ertraeglich mit einem G'nT in der Hand (oder einem Pimms).
Actually, nachdem ich darueber nachgedacht habe "Der Vorleser" von Schlink (Schink? wasauchimmer) schlaegt Mist of Avalon als mein schlimmstes Buch.

Ich habe uebrigens tatsaechlich noch nie einen Pilcher gelesen aber auch noch nie verunglimpft.

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von cosma am 01.07.2011, 10:53 Uhr

Ich setz mich dazu *gg

Nach dem ganzen Uni-Trockenfutter ist mir auch immer nur nach Kerstin Gier, Simon Beckett und was die Bestsellerlisten oder das Regal meines 12 Jährigen gerade so hergeben :-)

Mittlerweile gehts mir sogar jobmässig so ...
im Ärzteblatt les ich immer nur die Kontaktanzeigen und in der Psych-ecke meiner Fachbuchhandlung hab ich neulich " Fuck it - Loslassen, Entspannen, Glücklichsein " mitgenommen.
Übrigens sehr zu empfehlen :-)

Lieber Gruß

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von dr.snuggles am 01.07.2011, 11:02 Uhr

doooooch, ich habe die muschelsucher gelesen

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von groschi am 01.07.2011, 11:03 Uhr

danke...ich habe mich beim unteren thread doch ein wenig geschämt..

ich habe erma bormbeck; die nebel von avalon und auch andere trashige bücher im regal stehen.
allerdings frage ich mich ernsthaft: was ist frauenliteratur? lesen frauen anders? wenn ich in unserem buchladen in der ecke "frauenbücher" stöbere, krieg ich plaque: zwei themen und 100 bücher diverser autorinnen dazu.
1. junge, hippe,leicht chaotische frau stolpert durchs leben und findet den mann des lebens
2. nicht mehr so junge frau wagt einen neuanfang..

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von vanilla_sky am 01.07.2011, 11:06 Uhr

Geschmäcker sind halt verschieden ;-)

Ich lese gerne Kerstin Gier oder Sophie Kinsella oder Carly Phillips. Aktuell lese ich Susann Mallery. Am besten auf dem Spielplatz während die Kiddis spielen.

Aber auch Dan Brown oder aber ken Follet haben es mir angetan.

LG vanilla_sky

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von HellsinkiLove am 01.07.2011, 11:09 Uhr

ich lieben die krimis oder allgemein die bücher von leena lehtolainen (wobei das keine sanfte schmusekost ist)

mein schrecklichstes buch war das hier

http://www.amazon.de/Einklang-mit-g%C3%B6ttlichen-Matrix-verbunden/dp/38 67280215

sowas von kompliziert geschrieben das ich manche seiten 2 oder 3x lesen musste.von wegen man braucht kein physikalisches wissen dazu..

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von Häsle am 01.07.2011, 11:15 Uhr

Ich lese so ziemlich alles, was mir in die Finger kommt. Wenn ich allerdings die Wahl habe, dann Krimis/Thriller auf englisch. In der Nachtschicht hab ich immer zwei Bücher dabei. Eins auf englisch, und dann noch was total Einfaches und Banales auf deutsch (irgendwelche Frauenromane, gerne auch Danielle Steele). Meine Kollegen lachen über mich, die "spannenden" Stellen muss ich für sie aber einmerken ;-). Ich kaufe gerne gebrauchte Bücherpakete, so hab ich schon viele Bücher gelesen, die ich mir niemals gekauft hätte.

Für mich ist Lesen Entspannung. Da ist mir Goethe zu anstrengend, und Kafka z.B. ist mir zu krank. Ich will dafür auch gar keine Gehirn-Energie verbrauchen. Das hat mir in der Schule schon gereicht.

Schlechte Bücher

Antwort von carla72 am 01.07.2011, 11:18 Uhr

Meiner Meinung nach ist Trash und Chicklit noch nicht das gleiche wie schlechte Bücher. Wenn man das mit Freude liest, ist es doch ok. Ich lese eigentlich alles. In manchen Lebenslagen habe ich keinen Kopf für Philosophisches, sondern möchte mich einfach gut unterhalten lassen. Schlechte Bücher sind für mich Bücher, über die ich mich beim Lesen ärgere.

Ich fand so richtig schlecht:

1. Der Junge im gestreiften Pyjama
2. Generation Ally
3. Therapie (Sebastian Fitzek)

weil die einfach handwerklich Müll sind.

Warum alle Simmel so schlimm finden, habe ich nie verstanden. Ich habe die Bücher gerne gelesen.

LG, carla72

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von Alba am 01.07.2011, 11:28 Uhr

Ich finde die richtige vs trash Literaturdebatte immer so seltsam (und sehr deutsch). Wenn wir alle nur Goethe und Kafka (oder was als "gute" Literatur gilt) lesen wuerden waeren wir nach 6 Wochen fertig und haetten nichts mehr zu lesen.
Es gibt in allen Genres gut und schlecht geschriebene Buecher, Buecher die einen ansprechen und andere nicht (wie fuer mich in Fantasy: Game of Thrones-fabelhaft, Mist of Avalon-rubbish), es gibt Weltliteratur die man mag und andere die man nicht mag (fuer mich: Buddenbrooks - unter meinen persoenlichen Top Ten, Der Zauberberg - ich kam nie ueber die ersten 20 Seiten raus).
Wo ist der Spass beim Lesen wenn man nur lesen wuerde was andere als "richtige Literatur" empfinden?

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von streepie am 01.07.2011, 11:32 Uhr

Ich oute mich jetzt auch - allerdings bevorzuge ich Crime Novels (auf Englisch, oder jetzt auf Franzoesisch - irgendwie muss ich ja die Landessprache lernen). Ich habe alle Bucher von Elizabeth George und Kathy Reichs, und fange jetzt mit den ganzen "neuen" skandinavischen Krimiauthoren an.

Die "anspruchsvolle" Literatur habe ich zu Abi- und Studienzeiten gelesen. Zeit dafuer wird dann wieder als Rentner sein (so macht es mein Vater auch).

LG
Connie

Re: @Alba

Antwort von streepie am 01.07.2011, 11:35 Uhr

Die Mists of Avalon habe ich auch gelesen, und dann ganz schnell irgendwo liegen lassen. Ebenso die Reihe Arthur - Merlin - ??? (wie hiess das 3. Buch nochmal?)

Fuer den Zauberberg braucht man ganz viel Geduld - am besten liest er sich im Krankenhaus, meinte mein Vater kuerzlich.

LG
Connie

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von Leena am 01.07.2011, 11:37 Uhr

Mh, bei meiner Mutter stehen die gesammelten Pilcher-Bücher im Regal, und ich habe früher durchaus auch einige davon gelesen, aber ehrlich gesagt - so ungefähr nach dem dritten Buch hatte ich Probleme, die einzelnen Figuren auseinander zu halten. :-(

Dafür habe ich (gut, als Jugendliche, so mit 14 *grins*) die "Nebel von Avalon" geliebt, oder auch "Wintersonnenwende" von Susan Cooper.

Mittlerweile lese ich aber auch zum "Abschalten" und zur Entspannung, zu meinen "Badewannenbüchern" gehört Roddy Doyle, und ansonsten habe ich gerade eine "historische Romane"-Phase, und lese reichlich viel, was irgendwie schön kitschig ist und im frühen bis mittleren Mittelalter in England, Schottland oder Irland spielt. Gut, das sind definitiv NICHT die Bücher, die ich im Wohnzimmer ins Regal stellen würde, wo jeder Besucher sie sehen kann... das wäre mir doch etwas peinlich. *seufz* Aber zum Abspalten finde ich die einfach ideal... und Bücher fallen für mich eh unter "Grundnahrungsmittel" und "kann man nie genug haben", auch wenn ich ab und zu mal durchsortieren muss, und manches wandert dann in die zweite Reihe oder ins Regal auf dem Flur im obersten Stock.

Von Leena Lehtolainen habe ich auch sehr viel, oder von Arto Paasilinna, gerne aber auch von Arnaldur Indriðason oder was auch immer... was man ja nun auch alles nicht miteinander vergleichen kann. ;-) Das darf aber auch ins Wohnzimmer-Bücherregal.

Was ich allerdings nie zur Seele gebracht habe, war James Joyces "Ulysses", wobei ich anderes von ihm durchaus gerne gelesen habe. Steht aber auch eher im Wohnzimmer...

Richtig schlimm finde ich übrigens eigentlich nur diese pink-rosa-lila-glitzer-farbenen Ungetüme, mit Clark-Gable-Verschnitt auf dem Cover, der gerade eine wildlockige Schönheit nachhaltig auszieht - eine Freundin von mir hat das Zeug stapelweise neben der Toilette liegen, benutzt sie aber unverständlicher Weise nicht blattweise nach jedem Toilettenbesuch, sondern liest das Zeug tatsächlich - nee, das fällt bei mir dann doch nicht mehr unter "Buch". *grusel* In einer "richtigen Buchhandlung" gibt's sowas aber auch nicht - immerhin! :-)

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von Morla72 am 01.07.2011, 11:44 Uhr

Rosamunde Pilcher BÜCHER würde ich nie verunglimpfen, da ich tatsächlich noch keins gelesen habe. Worüber ich hingegen gerne herziehe, sind die Pilcher-TV-Filme.. davon reichen dann aber auch wirklich 15 min um zu wissen, dass die das Gehirn aufweichen.
Wird nur noch getoppt von den Traumschiff-Machwerken.. da frage ich mich wirklich, wieso die Autoren für solche Dialoge auch noch Geld bekommen.

@groschi

Antwort von Morla72 am 01.07.2011, 11:46 Uhr

Hah, das denke ich auch immer. Und wenn ich schon diese trendy Buchcover sehe, wo wahlweise ein Stöckelschuh oder ein Proseccoglas abgebildet ist, könnte ich schon den Flammenwerfer holen...

Erma Bormbeck hatte ich auch mal, fand die ganz nett als Einschlaflektüre. Allerdings haben ihre Werke den letzten Umzug nicht mitgemacht, man muss sich auch trennen können...

Re: Leena

Antwort von Alba am 01.07.2011, 11:46 Uhr

Du weisst, dass Susan Cooper eine ganze Serie geschrieben hat, oder? Wintersonnenwende ist dabei das 2. Buch. http://www.amazon.co.uk/Dark-Rising-Modern-Classic/dp/1849412707/ref=sr_1_1?ie=U TF8&qid=1309513503&sr=8-1

@Alba

Antwort von Morla72 am 01.07.2011, 11:48 Uhr

Öhm, naja, 6 Wochen? Wenn du dich durch alles durcharbeiten willst, was "wichtige", "anspruchsvolle" WEltliteratur ist, dann brauchst du da aber deutlich länger für... ein paar Jahre würde ich schon veranschlagen.

@streepie

Antwort von Morla72 am 01.07.2011, 11:50 Uhr

Ja, die zwei lese ich auch gern!
Habe ja das Glück, dass mein "Mitbewohner" eine reichhaltig gefüllte Krimi-Bücherwand mit in die Beziehung gebracht hat.. hab noch auf lange Zeit etwas in der Richtung zu lesen im Regal.

Re: @Streepie

Antwort von Alba am 01.07.2011, 11:51 Uhr

Es gibt soviele Arthur-Merlin Versionen, meine Lieblingsversion davon ist von Mary Stewart (The Crystal Cave, The Hollow Hills, The Last Enchantment), love it.
Irgendwann gebe ich dem Zauberberg noch mal eine Chance. Henry James ist ein Autor wo ich nach den ersten 5 Seiten frustriert das Handtuch werfe.

@Leena

Antwort von Morla72 am 01.07.2011, 11:52 Uhr

Peinlich? Och, da sollte man ganz entspannt sein, finde ich...
Ich stelle alles, was ich gelesen habe und nicht ganz scheußlich fand für jedermann sichtbar ins Wohnzimmerregal. Was soll mir da peinlich sein? *g* Peinlich könnte es doch höchstens dem jeweiligen Autor werden...

öhm...

Antwort von Philia am 01.07.2011, 11:57 Uhr

ich habe nicht eines der hier genannten Bücher gelesen, weder die für gut befundenen, noch die angeblich schlechten:-).
Ich weiß nur, man MUSS anscheind eine Bibel besitzen Kind brauchte letztens eine in der Schule "alle anderen haben eine Bibel", wir haben keine! Ich will auch keine, aber anscheind muss man:-(
Aber mir fällt ein, das Superweib hab ich damals schwanger in der Wanne gelesen und bin fast vergesoffen vor lachen....weitere Frauenromane fallen mir jetzt nicht ein.
LG
Nina

Ja, den Vorleser fand ich auch schrecklich...

Antwort von MM am 01.07.2011, 11:58 Uhr

... - ansonsten lese ich alles mögliche quer durch den Salat - von "ernsten Schinken" bis zu "Urlaubsschmökern"... ;-)))

Re: @Alba

Antwort von Alba am 01.07.2011, 12:03 Uhr

6 Wochen - 6 Monate - 6 Jahre wie lang auch immer, irgendwann ist man durch und will trotzdem noch was lesen.

Re: Leena

Antwort von PaulaJo am 01.07.2011, 12:03 Uhr

Die Bücher von Susan Cooper kannte ich gar nicht,aber es liest sich als ob sie genau nach meinem Geschmack sind.Habe sie gerade bestellt und bin schon sehr gespannt. ;-)

Pilcher und Co. sind die Arztromane der 50er und ...

Antwort von fiammetta am 01.07.2011, 12:06 Uhr

Hi,

ich hatte mich dereinst ja bei der Romanistik auf Literatur spezialisiert und habe ich tüchtig darüber gefreut, dass inzwischen auch Krimis von der Literaturwissenschaft als ernst zu nehmende Bücher anerkannt werden. Nicht grundsätzlich immer und alle, aber die Gattung an sich ist nicht mehr verpönt.

Ich persönlich liebe ja Mord und Totschlag, muss nur nicht allzu blutig sein. Ich habe einige Autoren, die ich fast komplett gelesen habe - meine Favoriten sind Camilleri, einige weitere italienische Krimiautoren, dazu natürlich einige Britinnen und Skandinavier. Man muss aber dennoch zugeben, dass auch unter den Krimiautoren das Feld seeeehr weit ist, d.h. neben regelrechten Klassikern gibt es auch echten Schund und Stuß.

Ansonsten bin ich mit den Klassikern der Weltliteratur zwangsläufig studienbedingt fit, lese sie gerne, bin tatsächlich ein Literatursnob und der Horror mancher Buchhändlerin. Was ich aber keineswegs packe, ist - außer den Italienern und Krimis - die Literatur der Gegenwart. Ich finde, Literatur muss etwas abgelagert sein.:-)

Ich nerven übrigens zwei Sätze, die beim Lesen gerne fallen:
"Ich lese gerade ein GUTES Buch" (Es ist bekanntlich alles realtiv ...) und
"Das ist leicht zu lesen" - Ich gehen davon aus, dass die her gängige Literatur nicht auf Sanskrit verlegt wurde und muss sagen, zumindest ich habe bis heute noch kein schwer lesbares, nur mitunter langweilige oder für mich fachlich restlos uninteressante Bücher gelesen...

LG

Fiammetta

Re:PaulaJo

Antwort von Alba am 01.07.2011, 12:11 Uhr

Das erste Buch in der Reihe (Over Sea, Under Stone) ist als Kinder/Jugendbuch geschrieben und erst danach hat sie es in eine Serie ausgebaut. Das merkt man, die spaeteren Buecher sind sehr viel erwachsener. Nicht, dass Du vom ersten Buch enttaeuscht bist und aufgibst.

Ich hab fast alle von Patricia Cornwell

Antwort von Karbolmaus am 01.07.2011, 12:26 Uhr

ich liebe die verbindung von Krimis mit medizinischen Details!

Und John Irving, immer wieder gern lese ich "Owen Meany". Hatte es nur jetzt lange nicht mehr in der Hand!

Zur Entspannung lese ich super gerne Mittelalter-Romane, gern auch aus der Region und gut recherchiert sollten sie auch sein.

Ansonsten lese ich wirklich ALLES, was mir in die Hände fällt, bin süchtig!
Und da lieber Arztromane als gar kein Buch, räusper!

LG KM

Re:PaulaJo

Antwort von PaulaJo am 01.07.2011, 12:26 Uhr

Ah,gut zu wissen.Danke schön.

Re: Pilcher und Co. sind die Arztromane der 50er und ...

Antwort von carla72 am 01.07.2011, 12:29 Uhr

Beeindruckend, mir geht es manchmal anders. Für mich sind manche Bücher leicht, andere nicht so. Z.B. Ulysses, Infinite Jest, phasenweise auch Zauberberg - fand ich schon schwer, aber trotzdem gut. Aber nicht immer ist für jedes Buch ein guter Zeitpunkt, und wenn man immer wieder den Faden verliert, weil ein Buch volle Konzentration erfordert, wird es langweilig. Hat man hingegen die Chance, sich voll einzulassen, kann es hochspannend sein.

Re: Ich hab fast alle von Patricia Cornwell

Antwort von PaulaJo am 01.07.2011, 12:31 Uhr

John Irving ist klasse.Ich mag besonders "Gottes Werk und Teufels Beitrag".

wenn man den Zauberberg im Krankenhaus liest....

Antwort von Feuerpferdchen am 01.07.2011, 12:38 Uhr

...wird man garantiert noch kränker. Der Typ(ich habe den Namen vergessen) besucht doch seinen Cousin in der Kur und sucht dann selber dauernd Krankheiten die er haben könnte.

Schwer / leicht

Antwort von fiammetta am 01.07.2011, 12:49 Uhr

Hi,

aber meine (= allgemein) Konzentration hängt ja von verschiedenen Dingen ab. Bin ich müde, interessiert mich das Thema, habe ich gerade eigentlich andere Probleme, muss ich noch etwas erledigen - das hängt ja alles nicht vom Buch ab, sondern von mir selbst.

Es gibt sicherlich Schreibstile oder die Art und Weise, wie der Autor Dinge beschreibt, die einen mehr oder vielleicht weniger ANSPRECHEN.

Ich würde folglich immer nur sagen: "ICH finde das Buch ansprechend / interessant / amüsant" oder eben "ICH finde das Thema / den Schreibstil / Aufbau / Inhalt unerträglich langweilig." Und dann eben eine Begründung dazu.

Von "schwer leserlich" würde ich nur bei Büchern sprechen, deren Fachwortschatz mir fehlt oder bei einer Sprache, deren Sprachkompetenz mir noch für das Lesen dieses Werkes fehlt.

LG

Fiammetta

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von Feuerpferdchen am 01.07.2011, 13:06 Uhr

Berlin Alexanderplatz finde ich auch grauenhaft.

Ich hatte mir mal vor 2 Jahren vorgenommen, Literatur, die man gelesen haben muss, zu lesen. Ganz übersichtlich fand ich Marcel Reich-Ranickis Literatur- und Dramenkanon. Wild entschlossen habe ich mich ans Lesen gemacht...
Ich schreibe jetzt lieber nicht wie weit ich gekommen bin, ich habe hinterher nur noch quergelesen, ich bin ein Banause.

@morla

Antwort von groschi am 01.07.2011, 13:07 Uhr

oh ja..diese knalligen cover-ich finde sie schrecklich.

ich wundere mich jedes mal, warum frauen eigene bücher brauchen. das hat so etwas von " wir haben richtige bücher und welche für frauen".
einmal war ich in einer frauenbuchhandlung. DAS war toll. biographien; erzählungen von starken frauen, selbsthilfebücher....ich ging schwer bepackt und mit einem kampfemanzen-gefühl wieder raus. ich verstehe nicht, warum "er liebt mich oder er liebt mich nicht. und wie bekomme ich prosecco aus dem chanel-hemdchen"-themen frauenliteratur sein soll...

was sind denn dann gute bücher?

Antwort von groschi am 01.07.2011, 13:10 Uhr

meine eltern haben mir die liebe zum buch vererbt. anscheinend keinen literarischen geschmack, denn bei uns tummeln sich hunderte bücher von christlichen biographien und erleuchtungsliteratur (meine mutter) und kriegsromanen; biographien von kriegsherren und thriller (mein vater). ich lese alles, was spannend, unterhaltsam und verständlich geschrieben ist

Re: @morla

Antwort von Morla72 am 01.07.2011, 13:17 Uhr

Tja, die Verkaufszahlen geben den Verlagen wohl recht. Ich kenne zumindest keinen Mann, der sowas liest, also müssen wohl Frauen da jede Menge von lesen...

Es gibt ja auch durchaus humorvolle Exemplare in dieser Gattung, aber das meiste ist wirklich.. entsetzlich langweilig!

Wintersonnenwende

Antwort von Leena am 01.07.2011, 13:26 Uhr

Jawohl, weiß ich!

Ich habe die Reihe auf Deutsch und anschließend sogar komplett auf Englisch gelesen, in dem verzweifelten Versuch, meine Englischkenntnisse ein bisschen aufzupolieren. *grins*
Aber "Wintersonnenwende" ist von den 5 Büchern einfach definitiv mein liebstes Buch.

War nicht auch mal die Rede davon, dass die Reihe verfilmt wurde..?

Wobei ich nicht weiß, ob ich mir das anschauen würde - so habe ich meine Bilder im Kopf, sehe sie beim Lesen, und weiß einfach genau, wie ich mir wen vorstelle... ich mag das nicht so richtig, wenn mir nach Jahrzehnten dann plötzlich irgendein Film in meine Vorstellungen reinreden will. :-/

Das mit dem ersten Teil als Jugendbuch und der Rest dann "ausgebaut", das wusste ich allerdings nicht. Erklärt aber doch den definitiven Unterschied zwischen Band 1 und den anderen Bänden, den selbst ich und selbst als Jugendliche gemerkt habe. Bei Band 1 fand ich irgendwie eher eine Ähnlichkeit in Richtung "Kinder von Aden" oder so... während Band 2... *schmacht*

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von almut72 am 01.07.2011, 13:28 Uhr

Schön, dass alles subjektiv sein darf!

Schlechte Bücher sind die, die mich langweilen!
"Entdeckung der Langsamkeit", alle Camus - `tschuldigung.
Vielleicht gute Literatur. Aber da steig ich aus.

Ich liebe Goethe!
Der soll auch gut sein, oder?

Bin zur Zeit auf dem Thrillertrip, dann kommt wieder der Biographien-Trip, dann die Liebesromane, wer weiß?
LG Almut

Re: Ich hab fast alle von Patricia Cornwell

Antwort von streepie am 01.07.2011, 13:52 Uhr

Ich auch! Und die gesammelten Irvings...

Re:Wenn man's abgefahren und skurril mag...

Antwort von streepie am 01.07.2011, 13:54 Uhr

dann sind Tom Sharpe und Tom Robbins richtig.

Genial finde ich auch Neil Gaiman und Tom Holt

LG
Connie

Re:Wenn man's abgefahren und skurril mag...

Antwort von Alba am 01.07.2011, 13:59 Uhr

Neil Gaiman

Leicht zu lesen

Antwort von Leena am 01.07.2011, 14:00 Uhr

Ich sage schon mal, dass ein Buch "leicht zu lesen" ist, manchmal sage ich auch "das liest sich gut weg", das sind für mich beides Synonyme.

Es gibt - für mich - einfach Bücher, da hänge ich einmal kurz die Nase rein, und das Buch fängt quasi an, wie ein Film vor mich hin zu rattern, und nach gefühlten 5 Minuten tauche ich aus dem Buch wieder auf, habe es auslesen und fühle mich frisch - das fällt dann für mich unter "leicht zu lesen".

Daneben gibt es Bücher, die "rattern" einfach nicht bei mir, da lese ich quasi Wort für Wort, muss vielleicht sogar noch mal ein Stück zurück im Satz, muss mich um ein Textverständnis bemühen,... das hat (für mich) nichts mit "langweilig" oder "uninteressant" zu tun, ich kenn viele Büchern, die sehr wohl "rattern" bei mir, und wenn ich durch bin, schaue ich sie mir zweifelnd an und frage mich selbst, was ich damit jetzt soll..?!? Dann zucke ich halt die Schultern und stelle das Buch weg.

Aber es gibt halt auch Bücher, die ich eigentlich ausgesprochen interessant finde (wie z.B. eben Ulysses, zumal ich da viele Orte, an denen das spielt, kenne und schätze, soweit man eben einen Ort, wo man nie gelebt hat, schätzen kann), ich habe deswegen immer wieder versucht, das Buch zu lesen... klappte aber nicht, irgendwann habe ich mich mal "durchgequält", aber teilweise auch nur "quergelesen" - das Buch und ich sind einfach nicht miteinander "warm geworden".

Normalerweise - wenn ich ein Buch aufschlage (egal, ob sog. Belletristik oder staubtrockener Steuerrechtskommentar), fängt für mich das Buch an zu leben und "rattert" eben und läuft einfach so vor mir ab, für mich haben Bücher (so blöd, wie's klingt) irgendwo etwas "magisches". Und das hat nichts mit "spannend" oder "handwerklich zusammengeschustert" oder was auch immer - aber manche Bücher, die entfalten einfach ihre Magie nicht für mich, und die sind dann für mich "schwer zu lesen".

Besser beschreiben kann ich's leider nicht...

Re: Wintersonnenwende

Antwort von Alba am 01.07.2011, 14:03 Uhr

Meins auch. Will ist so eine wunderbare Figur.
Ich habe -auf Herrn Alba's Rat hin- erst das 2. Buch gelesen bevor ich das 1. las, damit ich nicht den Eindruck bekaeme es seien alle Kinderbuecher.

Die Verfilmung ist furchtbar, wirklich, je weniger man darueber sagt, desto besser.

das sind bestimmt gute Bücher...

Antwort von Feuerpferdchen am 01.07.2011, 14:05 Uhr

... um Gottes Willen, ich will mich nicht über Literaturpäpste stellen, aber mein Geschmack ist das halt alles gar nicht, keine Ahnung woran das liegt, viel Literatur ist ja auch alt und es wurde alles so umständig, langatmig beschrieben. Sowas gefällt mir eben nicht, sicher hätte es mir damals gefallen, als es geschrieben wurde, da gab es ja nichts anderes, die Alternative wäre vielleicht stundenlanges Häkeln gewesen. Ich glaube, heute bei der Masse an neuen Büchern wäre kaum eins dieser Bücher auf einer Bestenliste aufgetaucht. Mir tun die Gymnasiasten leid, die den alten Kram (der ganz bestimmt nicht für die Jugend geschrieben wurde) heute lesen und rezensieren müssen.

Re: das sind bestimmt gute Bücher...

Antwort von Feuerpferdchen am 01.07.2011, 14:16 Uhr

umständlich sollte das Wort heißen,
das ist, wenn man gleichzeitig weitere Sachen macht

Re: das sind bestimmt gute Bücher...

Antwort von Leena am 01.07.2011, 14:33 Uhr

...ich habe jetzt in Reich-Ranickis "Kanon" mal reingeschaut und seine Liste überflogen, wobei ich sagen muss, dass ich grundsätzlich eindeutig so gar kein Fan von seinen Ansichten in Sachen Literatur bin. Aber bei sehr vielem, was dort aufgeführt wird, sehe ich durchaus die Berechtigung, sie auf einer Liste der "lesenswerten deutschsprachigen Werke" aufzuführen. Gut, nicht bei allem, bzw. bei vielen Autoren hätte ich viel eher ein anderes Werk erwischt, dass ich persönlich viel "lesenswerter" finde... aber ich bin ja auch kein "Literaturpapst". ;-.)

Trotzdem - mir tun die Gymnasiaten, die das heute lesen und rezensieren müssen, definitiv nicht leid (wobei ich schon überzeugt bin, dass vieles davon sehr wohl "für die Jugend geschrieben" wurde). Aber ich denke, so eine gewisse "Grundbildung" sollte man schon haben, wenigstens Schlagworte, die durchs Gehirn rattern, wenn ein bestimmter Titel oder der Name eines Autoren fällt, so nach dem Motto "gesunde Halbbildung". *grins* Und ich gebe zu - wenn wir im Gymnasium nicht den kompletten Faust gelesen hätte (I, II und Ur-Faust), später hätte ich ihn freiwillig nicht gelesen, und auch Kafka, Handke und co. liegen mir einfach nicht wirklich und die hätte ich freiwillig und aus Spaß sicherlich auch nicht gelesen - aber so habe ich wenigstens einen Eindruck, und ein bisschen was gelernt habe ich auch. Zumindest weiß ich, wenn im Kreuzworträtsel nach "Lebensgefährtin von Kafka" gefragt wird, dass damit meistens "Dora Diamant" gemeint ist. :-)

Welche "aktuellen" Bücher sollten denn heutzutage statt dessen in der Schule gelesen werden, Deiner Meinung nach..?

Re: das sind bestimmt gute Bücher...

Antwort von Feuerpferdchen am 01.07.2011, 14:53 Uhr

z.B. statt die Leiden des jungen Werthers meinetwegen ein modernes Buch über heutige Beziehungen mit all ihren Krisen. Lernen für das Leben.
Weiterhin fände ich freiwillige Literaturkurse sinnvoller, jedenfalls im Zeitalter von G8.

Mir hat der Vorleser gut gefallen ...

Antwort von chartinael am 01.07.2011, 14:54 Uhr

... ein gutes Buch, über ein ganz schreckliches Thema war für mich der Kindersammler.

...leicht zu lesen

Antwort von tequila sunrise am 01.07.2011, 15:04 Uhr

Es gibt ein Buch, bei dem ich zugeben muss, nicht folgen zu können. Es ist "Jesus von Nazareth" von unserem Papst Benedikt. Ich hatte mir das mal gebraucht gekauft und musste aufgeben. Es war ein ernsthafter Versuch, den Mann zu verstehen. Hat nicht geklappt
Es ist nicht leicht zu lesen ... Das gibt's.

Re: das sind bestimmt gute Bücher...

Antwort von Leena am 01.07.2011, 15:34 Uhr

...wieso, was hast Du gegen die Leiden des jungen Werther? Beziehungen und Liebe ist doch ein ganz "klassisches" Thema, da hat das alte genauso seinen Platz wie das neue, und auch vom "Werther" kann man heute (genauso wie damals) durchaus "Lernen für das Leben".

Das "Grundproblem" mit der (sorry - ich empfinde das so) mehr oder weniger "eingebildeten Liebe" in einer Person, die für eine Beziehung nicht erreichbar ist, und dann glaubt man, ohne diese Person nicht mehr leben zu können... das ist doch immer noch genauso aktuell wie eh und je!

Und wenn man nur daraus lernt, dass man junge Menschen, voller Sturm und Drang und im gewaltigsten Überschwang ihrer Gefühle, die für sie absolut sind und alles bedeuten, anstrengend findet. ;-)

Re: Ich oute mich!!!

Antwort von Ceca2 am 01.07.2011, 16:47 Uhr

was frauenbücher sind? mhh, da fällt mir ganz spontan ein gaaanz dicker schinken mit 3 liebesgeschichten ein, die mir meine nachbarin in den urlaub mit gegeben hat. alle drei geschichten sind so ziemlich gleich, nur die orte und personen hatten andere namen. ich habe tatsächlich alle drei gelesen, weil der urlaubsort sogar noch langweiliger war......

ausserdem kenne ich kaum männer, die ausser fachliteratur, mal ein buch in die hand nehmen. so gesehen sind alle bücher frauenbücher.

gruesse
ceca2

@ceca

Antwort von Morla72 am 01.07.2011, 18:16 Uhr

Also, da kennst du aber merkwürdige Männer. Mein Mann hat eindeutig mehr Bücher mit in die Beziehung gebracht als ich (und ich hab nicht wenige), und da ist kein Fachbuch dabei. Und ich kenne diverse Männer, die viel lesen und gut gefüllte Bücherregale haben. Und auch da meine ich keine Fach- oder Sachbücher.

Re: Mir hat der Vorleser gut gefallen ...mir auch!

Antwort von Kikilotta am 01.07.2011, 19:56 Uhr

Mir gefiel das Buch auch so gut! Sogar sehr....

Der doch eher nüchterne, sachliche Schreibstil gefällt mir sehr und die Geschichte ebenfalls. Eher eines meiner Lieblingsbücher als umgekehrt.

Zu meinen Nicht-Favoriten zählen wohl die Twilight-Bücher. Die ersten zwei habe ich gelesen, ich bin aber schockiert über das Frauen- und Männerbild und das Vorbild für junge Mädchen = es gibt nur den einen richtigen Märchenprinz und der ist glitzernd und perfekt etc, und man darf als junger Teenie nach der Trennung (nach glaube ich etwa einer halbjährigen Beziehung?) monatelang depressiv sein und sowieso ausser dem Traumprinzen keine Freunde haben..brrrr) Die Story ist ja an sich noch gut, aber hätte durchaus mit etwas mehr Sexappeal erzählt werden können, und vor allem nervt mich dieses Edward ist ja so schön und so toll und er glitzert ja so-Getue.

Ach ja, letzthin habe ich einen Kioskroman gekauft (schmachtende Herzen oder so was hiess der, mit Robin Hoods "verwegenem Neffen" und einer überaus emanzipierten Frau...schlechte Dialoge, schlecht geschrieben...) und auch das Buch "Eisfieber" von Ken Follett fand ich erschreckend schlecht, angesichts seiner Bekanntheit und Beliebtheit...

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