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Geschrieben von Butterflocke am 03.06.2014, 17:51 Uhr

helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

te ziemlich nahe, wenn´s nach mir ginge....)

Ich habe ein wunderschönes Haus in schöner Lage gefunden (Mitten im Wohngebiet, keine Straße in der Nähe, sehr idyllisch-ruhig und trotzdem verkehrsgünstig gelegen: Kinder können zur U-Bahn laufen, Garten uneinsehbar, schöne große Terrasse...usw).

Nun ist das Haus aber schon etwas älter, ziemlich teuer und eigentlich für uns auch zu groß.
Ich habe diese Woche erst den Besichtigungstermin, aber auf den Bildern sieht man schon, dass z.B. die Bäder nicht neu sind (stört mich nicht weiter, solange sie in Ordnung sind). Heizung ist vor ca. 16 oder 17 Jahren gemacht worden, ebenso wie die Fenster. Ansonsten sieht es sehr hübsch und gemütlich aus. Alles in Allem wirklich schön und ich bin richtig verliebt!

Natürlich lasse ich einen Gutachter durchgehen, sofern der Eigentümer (ein alleinstehender Mann) das Haus an UNS verkaufen würde (es gibt sehr viele Interessenten).
Aber hellsehen kann der nun auch nicht. Mein Mann hat Sorgen, dass uns dann plötzlich auftretende Reparaturen finanziell überrollen.
Der Preis ist schon recht heftig, wenn auch für die Gegend leider absolut in Ordnung. Natürlich auch durch die Größe des Hauses, die wir zwar nicht brauchen, die es aber nunmal IST (man bekommt es eben nicht maßgeschneidert).

Nun stehen 2 Meinungen gegeneinander:
1. ICH: würde zuschlagen, denn wenn die Lage stimmt, jucken mich solche Sachen wie alte Fliesen ja mal üüüberhaupt nicht - nur als Beispiel.
Dann ist eben nicht alles titop neu - na und?! Gut, wie der Energieausweis aussieht, weiß ich momentan noch nicht....
Und was der Gutachter sagt, muss auch abgewartet werden.
Weiterer Vorteil: die große Küche bleibt drin. Nein, auch wieder keineswegs neu, aber für mich absolut ok und durchaus charmant....
Ansonsten muss nur in einem kleinen Zimmer der Boden erneuert werden - alles andere wäre für MICH (zumindest laut der zahlreichen Bilder) perfekt und dürfte gern so bleiben.

2. Mein Mann: findet das Haus zu teuer und ist tatsächlich in dem absolut lächerlichen Glauben, dass uns ein Neubau billiger käme. Tut er garantiert nicht, da ein Grundstück dieser Größe allein schon über die Hälfte des Haus-Kaufpreises ausmachen würde! Außerdem könnten wie niemals so großzügig bauen (ebenfalls viel zu teuer).
Seiner Meinung nach kommt der "Ü-Ei-Faktor" hinzu..., denn "wer weiß, was in so einem alten Haus bald alles fällig wird".
Ach was...., bei einem Neubau gibt es also keine unbekannten Größen und keine unvorhersehbaren Dinge???
Ich werde noch verrückt, weil mich der Schimmel wahnsinnig macht und ich den Eindruck habe, dass Herr Flocke absolut keine Ahnung hat, wie es auf dem Immobilienmarkt wirklich aussieht......

Ich wollte Euch nun eigentlich nur fragen, wie alt Euer zu Hause ist und ob Ihr bereut habt, ein älteres Haus gekauft zu haben. Vielleicht gibt es ja Dinge, an die ich jetzt gar nicht denke und auf die ich bei der Besichtigung unbedingt achten oder die ich erfragen sollte.

Das Haus liegt übrigens perfekt genau in der Mitte zwischen unseren beiden Arbeitsorten. Maaaaaaannnn es wäre so schön, wenns endlich klappen würde...

Ich bitte um Meinungen, damit ich endlich mal zu POTTE komme;-)

 
26 Antworten:

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von maleja am 03.06.2014, 17:54 Uhr

Kaufen!
Dieses Mal bin ich voll und ganz Deiner Meinung!

P.S.

Antwort von maleja am 03.06.2014, 17:55 Uhr

Unser Haus ist 200 Jahre alt. Wir haben daraus einen kompletten technischen Neubau gemacht. Das musste aber auch sein. Sonst hätte ich es auch nicht unbedingt gemacht. (Komm und schau es Dir an ;-))

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Zwurzenmami am 03.06.2014, 17:58 Uhr

Auch da Finger weg,

Heizung und Fenster 17 Jahre alt? Haus zu groß? Ihr übernehmt euch.

Wie wollt ihr das finanzieren, wenn Du schon sagst, es ist zu teuer?
Wenn ihr jeden Cent in das Haus steckt, könnt ihr keine Rücklagen für Reparaturen bilden. Ohne einen monatlichen Sparbetrag ist das nicht machbar.

Wenn die Bäder genau so alt sind, kommt der Wunsch nach einem neuen Bad ganz schnell. Badewanne, Klo und Waschbecken werden auch dementsprechend aussehen.

Ich würds nicht machen

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Butterflocke am 03.06.2014, 17:58 Uhr

Gell???!!! Ich bin auch voll und ganz meiner Meinung ...;-)

Der gute Mann muss nun nur noch an UNS verkaufen und nicht an die vielen anderen Interessenten....
Überbieten könnten wir diesmal NICHT, denn der Preis liegt an Oberkante Unterlippe, sozusagen;-))....

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Butterflocke am 03.06.2014, 18:01 Uhr

Naja, wir haben uns eine Obergrenze gesteckt, die hiermit erreicht wäre.

Nun muss ich das Ganze natürlich auch erstmal vor Ort sehen. Das Haus sieht von außen TOP gepflegt aus. Wer sein Haus so in Schuß hält, wird die Innenräume schon auch entsprechend gepflegt haben - hoffe ich mal.

Was das Fliesen-Design betrifft, bin ich genügsam. Ansonsten macht man da eben mal etwas, wenn´s Geld da ist. Und wenn nicht, dann ist es auch gut.
Also ein "auch gut" muss der Zustand mindestens hergeben...., mal sehen....

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Fredda am 03.06.2014, 18:04 Uhr

Habt ihr in die Toiletten geschaut? Minutenlanges Probespülen gemacht? (Mit Klopapier drin?) Was für eine Heizung ist es? Gibt es Vorschriften über Doppelfenster etc.? Alle Fenster mehrfach auf und zu gemacht? Rolläden abgerollt, Dachboden und Keller genau inspiziert? Meinen die anderen auch, dass nur ein Boden gemacht werden muss? Glaub mir, viele Sachen sieht man oft erst beim Wohnen, die müsst ihr aus finanziellen Gründen vorher ausfindig machen. Wie macht ihr das mit Wohngebiet ohne Straße??? Nur Anliegerstraße? Kannst du meiner Neugier eine PN mit einem link schicken? (WENN es denn wirklich passt, dann schlagt zu und stürzt euch rein, immer im Sinn, wie gern ihr dieses Haus habt, wie gut es zu euch passt, etc., damit der Fokus positiv bleibt :))
Ich drück die Daumen!

ach Fredda....Du wieder....

Antwort von Butterflocke am 03.06.2014, 18:09 Uhr

ja, es gibt eine Straße.........., nur Anlieger, dreimal um die Kurve und nochmal und nochmal und nochmal...., eben mittendrin im Wohngebiet und damit auch herrlich ruhig und eben trotzdem zetral bzw. mit guter Verkehrsanbindung - sowohl mit als auch ohne Auto (war mir wichtig).

Die Toiletten!!! Oh jaaa, Oh JAAAA! Wie recht Du hast. Ich denke, ich werde bei Besichtigung dringend mal auf´s Klo müssen....

Ansonsten vielen Dank für die restlichen Punkte. Ich mache mir gleich mal eine Liste.

BJ ist übrigens 1985

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Strudelteigteilchen am 03.06.2014, 18:13 Uhr

Mehr als unmodische Fliesen würde mich interessieren, was dahinter steckt. Rohre etc. werden irgendwann morsch - kann man doof finden, ist aber so.

Allerdings ist 17 Jahre noch okay. Das Haus, in dem unsere Wohnung ist, ist jetzt rund 35 Jahre alt und die Leitungen gehen den Bach runter, das ist eine teure Zeit. Die Eigentümer, die in den letzten 30 Jahren keine Bad- und Küchensanierung gemacht haben, sind jetzt unter Druck (meine Vermieter auch *seufz* - die Küche ist erst 7 Jahre alt, die ist prima, aber die Bäder....), und unter Druck Sanierungen machen zu müssen, ist total doof.

Was die Kosten angeht: Rechne mal durch, ob Ihr bis zur nötigen Sanierung (ich würde konservativ 5 bis 10 Jahre rechnen) genügend Geld ansparen könnt, um das dann auch zahlen zu können. Das Blöde ist nämlich auch: Wenn man dauernd Wasserschäden hat, weil die Leitungen in der Wand zerbröseln, wird die Versicherung teuer und man kann weniger ansparen - ein Teufelskreis.

Und das betrifft jetzt nur die Bäder. Noch viel wichtiger sind diese Rechnungen für Dach, Fenster, Fassade, Heizung etc. pp.

Aber dennoch: Schau Dir den Kasten erst in echt an, bevor Du Dich verliebst. Keiner stellt Fotos von Schlamperecken und morschen Böden ins Netz.

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von sojamama am 03.06.2014, 18:13 Uhr

Fenster sind nun aus Kunststoff nehme ich an oder?
Wie sieht es mit Dämmung aus, im Dachboden, an den Fenstern etc.? Wäre für mich ggf. noch ein wichtiger Punkt.

Rohre sind halt leider nicht einsehbar... aber wir hatten grad im Keller erst einen Rohreinbruch...nicht so lustig, wenn dann der Keller unter Wasser steht. Kann aber durchaus für 500-600 Euro mal stückweise befahren lassen, so die wichtigsten Rohre vielleicht, Abfluss Keller zum Kanal z.B.
Aber da musst Du Dich mal gescheit informieren, so gut kenne ich mich nicht damit aus.

Keller feucht oder gut trocken? Hinter die Schränke schauen bitte :-)

Ansonsten, ja ein altes Haus bringt immer Überraschungen mit sich. Finanziell sollte man trotz allem noch ein Polster haben für eben solche.
Wenn das so ist, dann wirklich ausführlich besichtigen, Sachverständige mitnehmen, evtl. einen Bausachverständigen auch mit dazu nehmen.
Der sich noch mehr mit der Materie auskennt.

melli

Re: ach Fredda....Du wieder....

Antwort von Holzkohle am 03.06.2014, 18:14 Uhr

ich bin mit meiner Meinung bei Zwurzenmami! Euch tut der Kauf eigentlich jetzt schon weh, da die Schmerzgrenze erreicht ist. Die ist aber NOCH LANGe nicht erreicht, oder sind in den Kosten der Notar, der Gutachter usw. schon enthalten?
Lass den Gutachter Schimmel finden oder der Dachstuhl muss neu gemacht werden, keine Ahnung - arbeite ja in der Immobilienbranche, wir erleben hier ALLES. Ich würde in solchen Preissegmenten nie etwas kaufen, was mir im Vorfeld "eigentlich" schon zu teuer ist...

Re: habe keine Antworten gelesen, hier meine:

Antwort von Bookworm am 03.06.2014, 18:19 Uhr

Wir haben das Haus gekauf tin dem wir vorher 6 Jahre zur Miete wohnten, DENN da wussten wir wo die Probleme sind. Wir haben anderes Haus angeschaut (haben beide wenig Plan von Bausubstanz etc.) und wurden von einem Bekannten auf zu schmale Rohrdurchmesser, Sickergrube, zu niedrige Decken im Obergeschoss, von Schwarzarbeitern ausgebautes Dachgeschoss etc. aufmerksam gemacht.

Unser Haus ist von 1986 . Es war beim Kauf klar dass Heizung und Fassade gemacht werden müssen, haben wir runterghandelt.

Viel Glück

Re: ach Fredda....Du wieder....

Antwort von Butterflocke am 03.06.2014, 18:29 Uhr

Ja, natürlich sind die Nebenkosten schon mit eingerechnet....
GANZ so naiv bin ich nun auch wieder nicht;-)

Und wenn der Gutachter Schimmel findet, dann muss ich es ja nicht nehmen.

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Butterflocke am 03.06.2014, 18:37 Uhr

Die Rohre...ja, da bin ich ja schon leidgeprüft, wie man weiß. Aber wie überprüft man die? Nagut, das wird dann der Gutachter wissen, hoffe ich mal.

Zunächst mal muss es mir/uns gefallen. Mein Mann ist die ganze Woche weg . bis Mitte nächster Woche. Auf meine Euphorie am Telefon antwortete er in seinem pupstrockenen Informatiker-Autismus nur "beruhig Dich, es ist doch nur ein HAUS".....
Ich werde es also alleine ansehen müssen und bin dann mit meinen EIndrücken erstmal allein...
Mensch, das ist aber auch doof:-(

Aber nochmal...., die Rohe bei einem 85iger (oder 86iger) BJ...sind die schon so kritisch?
Ich wohne hier in einem Haus von Anfang der 60iger, insofern hatte ich jetzt nicht automatisch verglichen.

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Benedikte am 03.06.2014, 18:40 Uhr

unser Haus ist von 1928 und ich habe es nie richtig bereut, es gekauft zu haben. je nach Stimmung schonmal ein wenig gejault was alles in einem Neubau besser waere aber immer die Vorteile gesehen.

Wir haben das Haus von einem Bausachversatendigen fuer Altbau vor Kauf untersuchen lassen. Der hatte uns, 2000, eine Liste aufgetsellt und runde 70.000 DM Sanierungsbedarf attestiert, mittelfristig. Und genauso ist es bzw wird es kommen. Den Heizkessel mussten wir relativ adhoc repaprieren lassen, die Beder, Treppe und Terasse machen wir geplant.

Ich fand Immobilienkauf immer teuer, wir hatten aber alles gut kalkuliert und sind immer im rahmen unserer Kalkulation gewesen, sprich, ich habe mich finanziell nie unter Druck gefuehlt.

Dir wuerde ioch auch raten, die Huette erstmal anzuschauen. Oft sehen Dinge im netz klasse aus, sind dann aber realiter ganz anders. Und Baujahr 85, originalzustand, deutet stark auf Sanierungsbedarf in den naechsten Jahren .

Von daher- was bedeutet, dass das Haus eigentlich zu teuer ist? Wenn Ihr nicht zwei prozent tilgen koennt und gleichzeitig Ruecklagen fuer die Sanierungen bilden koennt, dann seid vorsichtig.

Und-denk dran, dass auch nichtgerbrauchter Raum geld kostet. versicherung und Grundsteuer nehmen die qm Zahl in anrechnung, es muss etwas geheizt werden, ab und an geputzt.

Ansonsten, nur zu. Vorteil bei fertig und gebraucht ist, dass die Dinge erstmal da sind und alles laeuft. Unsere Baeder waren auch bei Kauf 2000 schon nicht mehr perfekt, aber es wuerde noch 5 Jahre gehen. Sprich, das kann ich timen. Und so schoen ich tolle wellnessabeder finde, es geht eben auch ohne.

aber wie gesagt, ich habe so oft Dinge im Internet gesehen, die sich realiter als scheusslich entpuppt haben, warten wir doch mal die besichtigung ab.

Und- dein Mann muss mit ins Boot. Wenn er sich sperrt und Du ihn zum kauf vergewaltigst, hast Du die naeschtsen 30 Jahre Tanz in der Bude.

viel erfolg

Benedikte

unter den Voraussetzungen würde ich gar kein Haus kaufen...

Antwort von SchwesterRabiata am 03.06.2014, 19:20 Uhr

im übrigen der Grund warum ich nie eins haben wollen würde, es sei denn richtiger Reichtum findet den unwahrscheinlichen Weg zu mir ;-).
Man muß sich nicht nur das Haus leisten können, sondern auch die Rperaturen, Modernisierungen und sonstige Eventualitäten.
Meiner Meinung nach, sollte das mitberechnet werden im Hauskaufbudget.
Aber da fehlts wohl noch... warum will man sich mit einem Haus belasten, wo man Angst hat, wenn was ist, daß man es sich nicht leisten kann was zu unternehmen? Persönlich würde mich das echt Nerven kosten und ich könnte mich nicht zurücklehnen und genießen, wenn das Damokles Schwert (naja, ist was übertrieben;-)).
Und Du siehst ja schon dies und das, was nicht optimal ist... wer weiß was da noch kommt?
Meine Eltern haben genau 3 mal ein Haus gekauft. Erst ein altes Schieferhaus am Stadtrand einer größeren Stadt, damals war ich 10. Es war immer was zu tun, von Heinzungsanlage, neues Dach, neue Fenster, neue Türen, neues Badezimmer, neues Wohnzimmer, also irgendwie ständig.... Es war mein Heim, von daher vom Gefühl her schön, vom Kopf her, war es ne fast jährliche Großbaustelle....
Dann wurde 10 Jahre in Ungarn gelebt, auch da war immer was zu tun, und das als Rentner und viel kleiner gehalten, aber davon habe ich nicht so viel mitbekommen.
Nun zuletzt ein Haus, ich glaube aus den 50ern, und das kostet Nerven, richtig Nerven, und das wo es gesundheitlich so gar nicht zu gebrauchen ist :-( Nasse Wände, undichte Fenster, keine vernünftige Wärmeverteilung... Arbeit wohin man schaut und es frißt jeden Cent und jeden guten Bekannten und Freund der helfen kann :-(.
Ich verstehe nicht wirklich, warum man sich sowas aufhalst. Der sichere Alterswohnsitz, das in Immobilen angelegt Geld, das kann viel zu schnell nach hinten losgehen...
Also wenn wirkich zusätzlich zur Hausfinanzierung und Sanierung noch genug Rücklagen da wären, dann würde ich mir das überlegen... aber so, es liest sich so nach einen "haben wollen"... aber irgendwo doch nicht "können"... zumindest nicht ohne größeres Risiko.
Vielleicht bist Du der Typ, der das eingeht und Dein Mann nicht.
Ich bin jetzt nicht so dreist und schließe von mir direkt auf andere, ich würde es halt nicht tun, vielleicht bist Du ja mutiger ;-)

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Flora61 am 03.06.2014, 19:50 Uhr

Hallo!
Wir haben selber 1985-1986 unser Haus in Eigenleistung gebaut.
Gut,unsere Bäder sind sicherlich auch nicht auf dem neusten Stand aber immer noch gut genug für uns.
Fenster haben wir aus Kunststoff,Rohre sind auch alle aus Kunststoff.
( Wurden zu der Zeit noch Bleirohre verwendet?)
Was ich ändern würde,wären unsere Fliesen im Untergeschoss.Damals schön,heute nicht mehr so.Aber ich kann gut damit leben.
Was wir allerdings schon erneuert haben,war die Heizung.Nicht preiswert!
Alles in allem,schaut euch alles sehr gut an.....
Lasst euch den Energiepass zeigen,erkundigt euch nach den monatlichen Nebenkosten!
Viel Glück!

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von lilly1211 am 03.06.2014, 19:58 Uhr

Wir haben uns aus genau den von dir genannten Bedenken ein neues Haus gekauft - eben ne Nummer kleiner, ein Reiheneckhaus, aber für die nächsten Zehn Jahre überschaubaren Kosten.

Muss es denn unbedingt ein freistehendes Haus sein? Ich habe dir doch neulich ein paar links geschickt zu so Stadthäuschen, Reihenhäuser recht zentral in N, hast die mal angeschaut? Warum kommt denn sowas nicht in Frage?

Das hätte auch den Vorteil dass du dich um nichts kümmern musst, kaufst schlüsselfertig und ziehst ein. Bist schnell aus deiner Schimmelbude draußen. UND du ersparst dir 10.000 Entscheidungen auf dem Weg von der Wiese bis zum Einzug weil es kaum Variationsmöglichkeiten gibt.

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Ebba am 03.06.2014, 20:30 Uhr

Unser Haus, dass wie vor zwei Jahren gekauft haben ist BJ 69. Wir haben, außer den schon morschen Teppichboden im 1.OG und DG durch Parkett zu ersetzen und anstreichen nix gemacht. Vom Elektriker hatten wir vorher die Leitungen durchmessen und Sicherungen testen lassen, die waren soweit ok, zumindest für unsere Ansprüche. Mich regt es nicht auf, wenn die Sicherung gelegentlich rausspringt, wenn zu viele stromziehende Geräte gleichzeitig laufen. Rohre haben wir nicht überpüft. Bäder und Küche haben wir nicht angepackt. Gerade ein neues Bad kann ein Schweinegeld kosten, das ist dann schnell mal 5stellig. Meine Freundin BTW hat in ihr neues Gasteklo 13.000 € investiert ;-).
Fenster sind Doppelverglasung aus den 80igern. Nicht der neuste Schrei aber durchaus oK. Der Fensterbauer hat uns eher von einem Neueinbau abgeraten. Bei solchen Maßnahmen auch immer rechnen, bis wann sich die Investistion amortisiert hat.
Von den Werten unserer Heizung aus dem Jahre 1991 ist die Schornsteinfegerin jedes Jahr begeistert.
Fangt also nicht an irgendwo was rauszureißen und zu erneuern, nur einfach weil irgendwas alt ist. Machen viele - halte ich persönlich aber für Quatsch.

Im Gegensatz zu anderen hier glaube ich nicht an morsche Wasserrohre.
Das Haus meiner Eltern zB ist ebenfalls von 1969, sie haben noch größere Reperaturen gehabt. Ein weiteres Haus ist BJ 1900. Möglich, dass aufgrund kriegsbedingter Schäden das ein oder andere Rohr ausgetauscht wurde, es hat aber keinen Bombentreffer gehabt. Aber, es gab bisher erst einen Wasserrohrbruch und der konnte repariert werden, in den ein neues Rohrstück in das alte Rohr geschoben wurde.
Worauf ich achten würde ist der Dachstuhl (Holzbock) und ob der Keller trocken ist, zumindest halbwegs. Je nach Wohngegend sind Keller auch schon mal gelegentlich feucht. So floss durch den Keller des Mietshauses in dem wir wohnten bei längeren kräftigen Regenfällen jahrelang ein Fluss. Blöderweise durch unser Abteil, aber wenn man es weiß ... Der Versicherte dann irgendwo in unserer Garage und trat am Garagenvorplatz wieder aus. Aber, nach solchen Ereignissen trocknete der Keller auch immer wieder komplett ab. Durch Baumaßnahmen am Nachbarhaus v.a. das Fällen vieler großer Bäume (so meine Vermutung) hat sich der Flusslauf wohl verändert, jedenfalls war danach Ruhe :-).

Wenn ihr Euch das Haus leisten könnt und noch Luft habt für spontane Reparaturen und sei des die neue Waschmaschine, dann kauf es, wenn's Euch gefällt.

Wieviel bleibt denn von eurem Budget noch übrig nach dem Kauf?

Antwort von lastunicorn am 03.06.2014, 20:34 Uhr

Da müsst ihr wirklich noch Reserven haben, denn dem Zustand des Hauses entsprechend sind garantiert immer Sanierungen in den kommenden Jahren fällig. Wenn ihr dann bereits euren Finanzrahmen komplett ausgereizt habt, könnt ihr gleich wieder verkaufen...

Warum wir uns nach einigen Besichtigungsterminen dann dich gegen ein "Gebrauchtes" entschieden haben, hatte ich dir ja mal ausführlich geschildert. Herrn Einhorn hilft gerade einem Freund und absoluten Altbaufan, sein vermeintliches "Schnäppchenhaus" zu sanieren... der ist so satt, weil dieses Ding so gut aussah und eher Pandoras Kiste ähnelt. Inzwischen wurde komplett entkernt und vom Keller an - der Garten ist nach der Trockenlegung der Außenwände auch hin - alles neu gedämmt. Der Putz sah super aus... solange niemand die Tapeten zu scharf ansah. Auch der ist komplett abgeklopft und neu gemacht worden. Die Fußbodenheizung wird schweineteuer, weil Spezialestrich verwandt werden muss wegen des niedrigen Bodenaufbaus. Von der ursprünglichen Lehmschlagdeckenüberraschung mit Schimmelpilznestern berichte ich jetzt mal nicht ausführlich...

Alles in Allem wird mit einem Einzug kurz vor Weihnachten zu rechnen sein, wobei die ursprünglich als Renovierung angedachten Arbeiten im Oktober letzten Jahres begannen. Nach Aussage des Bauherrn belaufen sich die geschätzten Kosten der ganzen Geschichte aktuell auf fast 100 % Aufschlag zum Kaufpreis. Ein "wahres" Schnäppchen...

Kurz: ich finde, dein Mann hat recht. Finger weg von alten Hütten bei begrenzten Etats.

Re: Wieviel bleibt denn von eurem Budget noch übrig nach dem Kauf?

Antwort von Butterflocke am 03.06.2014, 21:01 Uhr

Puh...das ist viel Information. Viele gegenteilige Meinungen......

Ich schwanke auch noch, habe mir aber vorgenommen, dass ich zumindest das Geld in einen Gutachter investiere (und ggf. verliere). Zumindest dann, wenn aus meiner Verliebtheit nach Besichtigung "wahre Liebe" wird.
Mensch...der Bauch muss doch auch JA sagen...!

Das Problem mit einem Neubau ist einfach die Tatsache, dass es keine Bauplätze gibt. Ich stehe auf den Wartelisten von insgesamt 3 Städten/Gemeinden. Die seit insgesamt über 2 Jahren. Immer wieder wird der Verkauf verschoben..., anbeglich gäbe es Probleme bei der Erschließung. Ach was......seit 2 Jahren...???

Und von privat gibt es auch fast nichts mehr, nur WEIT außerhalb (weiter als O.). Was von der Lage her schön wäre, kostet - wie gesagt - ab 350/400 bis unendlich (1000,- mitunter) pro qm.

Ich mag einfach nicht mehr suchen.....:-(

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Leena am 03.06.2014, 21:02 Uhr

"Ich wollte Euch nun eigentlich nur fragen, wie alt Euer zu Hause ist und ob Ihr bereut habt, ein älteres Haus gekauft zu haben."

Unser Haus ist ungefähr Jahrgang 1994, wir haben es vor 10 Jahren gebraucht gekauft und haben bisher einmal für 800 € eine Heizungsreparatur gehabt - bisher also sehr überschaubar. :-)

Na gut, die Holzfenster (doppeltverglast) könnte man irgendwann mal machen lassen, das eine schräge Dachfenster will gerade anfangen, Probleme zu machen... aber das drängt noch nicht. Die Badezimmer - okay, ich hätte es wahrscheinlich so nicht ausgesucht, stört mich aber nicht mal ansatzweise genug, als dass ich da ernstlich Geld reinstecken wollte. Heizung ist übrigens wunderbar, Heizkosten liegen unterm Durchschnitt, Schornsteinfeger war bisher immer von den Werten begeistert.

Ich fand es herrlich, ein praktisch gebrauchsfertiges Haus zu bekommen, Kinderkrankheiten bereits überstanden, noch keine Reparaturen anstehend... wir haben bloß gemalert und alten Teppich gegen Laminat getauscht, das konnten wir aber selber machen.

Bisher haben wir den Kauf noch kein Stück bereut, und seit wir vor 3 Jahren hier angebaut haben, gefällt es mir erst richtig gut.:-)))

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von SkyWalker81 am 03.06.2014, 21:03 Uhr

Bevor wir vor ca.10 Jahren in unseren (damals) Neubau zogen, haben wir in einer Eigentumswohnung gewohnt. Das Haus mit 3 weiteren Wohnungen war von 1928 (damals Beamtenwohnungen). Er wurde 1984 renoviert (Aussenfassade, Dach).
Das sah auf den Bildern damals auch aus, als ob man dirket einziehen könnte.... .naja, das ehemals "charmante Bad" war halt doch schon in die Jahre gekommen....wir machten es völlig neu. Auch die Böden haben wir nach und nach erneuert, weil es einem nach einer gewissen Zeit einfach nervte. Und das mit den Klos spülen mit viel Toilettenpapier....ein weiser Rat. Ich weiss nicht wie oft bei uns der Rohrreiniger kam, weil wieder mal ein WC überlief....

Schau bitte genau hin, wenn ihr besichtigt, auf Bildern sieht alles immer mindestens doppelt so gut aus wie in natura. Gerade WCs oder auch Waschbecken müsst ihr ziemlich sicher erneuern. Was für Böden sind denn drin ? Welche Fenster. Was für eine Heizung ? Informier dich auch mal über die neuen Verordnungen betreffend Heizungserneuerung....das wird TEUER. Auch Keller und Dachboden GENAUESTENS anschauen.
Aber du sagtest eh, nur mit Gutacher...das würde ich auch in jedem Fall machen. Oberflächlich ist vieles hübsch und gemütlich...

aber ich hoffe sehr für euch, dass die Eigentümer immer mal wieder was gemacht haben (sind ja doch schon fast 30 Jahre was das Häuschen aufm Buckl hat....)

Re: Am Wochenende sah ich im Fürther Südstadtpark Zettel hängen,

Antwort von Franke am 04.06.2014, 0:27 Uhr

mit denen auf (meine ich zumindest) diese Wohnung hingewiesen wurde:

http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/wohnen+arbeiten-6-zimmer-maisonette-wohnung-fuerth-naehe-suedstadtpark-2-eingaenge-2-stellplaetze/197796345-196-6808?ref=search

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Pamo am 04.06.2014, 8:44 Uhr

Du hast das Haus noch gar nicht besichtigt? Und auch noch kein Gutachten machen lassen?

Da kann man sich m.E. noch keine Meinung bilden.

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Häsle am 04.06.2014, 10:01 Uhr

Unser Haus ist 35 Jahre alt, wir wohnen seit 9 Jahren drin.

An den Rohren wurde noch nie etwas gemacht, an den Fenstern auch nicht (außer abschleifen, neu lackieren, Dichtgummis erneuern, also Eigenleistung ohne große Kosten).
Ein paar Dachziegel und die Toilettenschüsseln wurden im Laufe der Jahre ausgetauscht, auch in Eigenleistung und günstig.

Wir haben vor dem Einzug die Küche selber renoviert (Wand rausgerissen, neuer PVC-Boden, neue Möbel und Geräte, kam auf weniger als 4000 Euro).
Das Bad haben wir machen lassen, für ca. 2000 Euro (ein bisschen Eigenleistung war auch dabei).

Sonst war bisher nicht viel zu tun, da das Haus in sehr gutem Zustand war.

Was nicht so optimal ist, ist die Dämmung des Hauses. Im Sommer wird es oben ein paar Tage sehr warm, im Winter muss man die benutzten Räume kräftig heizen. Da halten wir uns alle tagsüber eigentlich nur unten auf, wo wir mit Holz heizen. Dafür ist das Raumklima super. Ich bekomme in dichten Neubauten (womöglich noch mit Fußbodenheizung) Beklemmungen und Atemnot. Wenn dann noch morgens die Fenster innen nass sind, will ich nur noch raus.

Die Energiekosten dürft ihr also auch nicht unterschätzen. Und ein Polster für dringende Reparaturen habt ihr hoffentlich eingeplant.

Schaut das Haus an, falls es ernst wird auch mit einem Gutachter.

Auch bei Neubauten treten oft nach ein paar Jahren üble Mängel auf. Schimmel, starke Risse durch Bodenbewegungen, Ausdünstungen etc.

Meine Eltern haben vor 27 Jahren gebaut und hatten bisher gar keine Probleme. Nur Schönheitsreparaturen wurden durchgeführt (Fenster abschleifen, Teppiche erneuern etc.).

Re: helft mir doch nochmal zum Thema Haus (hoffentlich ein letztes Mal - bin dem Pot

Antwort von Chrissie3 am 04.06.2014, 10:38 Uhr

Wir haben vor 10 Jahren ein altes Haus gekauft. Bei der Besichtigung machte es den gleichen Eindruck wie euer Haus.

Wir kommen sogar aus der Immobilienbranche bzw. sind ihr sehr nahe. Trotzdem: auch wir haben es uns schön geredet.

Als wir die Übergabe hatten bei leerem Haus, kam schon der erste Schock. Alles was vorher durch Möbel verdeckt oder geschönt war, kam so richtig zum Vorschein…

Beim Anbringen von Bildern bzw. beim Versuch diese anzubringen, kam uns der halbe Putz entgegen. Wir konnten ja nicht beim Besichtigungstermin einfach mal mit dem Hammer gegen die Wand hauen. Außerdem betrifft das komischerweise nicht die ganze Wand.

Das Schlimmste aber war (damals noch kein Energieausweis), dass ich noch nie so viel gefroren habe wie in diesem Haus. Das Öl geht nur so im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Fenster… (obwohl die Fenster relativ neu waren- damals ein Trugschluss, die waren nämlich nicht gut eingebaut)

Lange Rede kurzer Sinn: unser Haus wird nun nach 10 Jahren abgerissen, da eine Sanierung (Renovierung reicht da nicht mehr aus) allein über 300.000 EUR kosten würde und wir nun lieber einen Neubau haben. Klar, hast Du da am Anfang auch ein paar Wehwehchen, aber bei einem guten Bauunternehmer halten die sich in Grenzen.

Fazit meines Mannes und mir: NIEMALS im Leben noch einmal ein altes Haus. Unserem Schwager geht es gerade genauso, obwohl dessen Haus gar nicht so alt wie unseres ist, aber er hat bereits die erste Kellersanierung für über 15.000 EUR hinter sich (hatte übrigens ein Gutachter nicht erkannt und kann da auch nicht haftbar gemacht werden).

Ich bin da voll bei Deinem Mann, es sei denn, ihr hättet so viel Geld, alles, aber auch wirklich alles in Schuss zu bringen. Wenn es aber knapp ist (bei uns war es das damals auch) niemals!

Viele Grüße
Chrissie

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