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Geschrieben von Butterflocke am 23.11.2009, 17:30 Uhr

Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Und wenn ja, wieviel und welche?

Ich musste mir bisher nur Gedanken um´s Mittagessen machen. Jetzt bleiben meine Kinder aber bis fast zum Schluss im Kindergarten, so dass ich heute zufällig zum nachmittäglichen "Kaffeeklatsch" hinzukam.
Die Kinder bekamen Weintrauben und danach Lebkuchen! Die Lebkuchen wurden zwar zugeteilt, aber "Nachschlag" war durchaus erlaubt...

Ich befinde mich immer phasenweise auf entweder dem "in-Maßen-is-alles-halb-so-wild" ODER auf dem "bitte-nur-Bio-Öko-Rohrzucker-und-auch-das-sehr-sparsam-Trip"!
Momenten Letzteres!
Irgendwie hat mir das heut so gar nicht in meinen Kram gepasst. Ich weiß, dass es übertrieben ist.
Aber mal anders gefragt: Wäre es denn übertrieben, im Kindergarten jeglichen Süßkram aussen vor zu lassen?

Jaja....ich komm auch wieder runter:-), würde aber aufgrund dieses "schockierenden Ereignisses" gern wissen, wie es in Euren "Eirnichtungen" so aussieht....

LG

 
25 Antworten:

Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von vallie am 23.11.2009, 17:38 Uhr

bekommen die kinder jeden tag zum kaffeklatsch lebkuchen, bzw süßigkeiten?

bei uns gibt es schon mal keinen kaffeeklatsch.
aber:
man DARF sowohl ein nutellabrot mitgeben, als auch mal ein marmeladenbrot, fruchtzwerg oder ähnliches "teufelszeug". ( selina will manchmal eben ein nutellabrot mit haben, wurde deswegen nicht geteert, deswegen gehe ich mal davon aus, es wird geduldet ).
ansonsten sind sie liberal, was ich auch gut finde. beim st martinsfest gab es lebkuchen, ungesunde würschtl, ungesunden kinderpunsch etc.
wenn ein kind geburtstag hat, steht es doch der mutter tatsächlich frei, was sie bringen will...ich hatte mich für muffins entschieden, du würdest dann körnerfutter bringen???
der kiga und ich legen wert auf gesunde ernährung, aber solche ausreißer dürfen doch dabei sein....
was machst du an weihnachten??? gibts nur ökobiorohrzuckerlebkuchen?? und auch nur einen?

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von Loraley am 23.11.2009, 17:40 Uhr

Nein, bei uns gibt es keine Süssigkeiten - also keine die auf Initiative des KiGa gekauft und verteilt werden.

Aber: alle naslang hat einer Geburtstag, kommt der Nikolaus, der Osterhase oder sonst ein lieber Zeitgenosse und verfüttert Zuckerzeug an die lieben Kleinen.

Der KiGa organisiert Obsttage, Kochtage mit Vollwertlebensmitteln und hegt ein Kräutergärtchen - das bringt den in Schieflage gekommenen Kinderstoffwechsel wieder ins Lot.

Ich finde das alles nicht so dramatisch, solange nicht ausschliesslich süß gefüttert wird.

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von Onlyyou am 23.11.2009, 17:41 Uhr

bei uns ist Süßigkeitenverbot im Kiga .. eigentlich in allen .. außer wenn ein Kind geburtstag hat darf es einen kuchen mitnehmen.

lg

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von Moneypenny77* am 23.11.2009, 17:44 Uhr

Ich finde es auch überdramatisiert. Sie haben doch den ganzen Tag ordentlich gegessen, da stirbt es sich nicht von etwas Süßem am Nachmittag.

Dann mußt Du Dir wirklich irgendwie einen "No-Sugar-Bio-Kindergarten" suchen oder gründen.

Ich muß auch gestehen, sollte jemals eine Mutter auf die Idee kommen, für alle Kinder ein Süßigkeitenverbot erstreiten zu wollen, müßte ich sie leider in Schokokuvertüre ertränken.

Im KiGa der Jungs gibt's Nutella zum Frühstück und Nutella-Brote am Nachmittag. Wer das als Eltern nicht möchte, kann das natürlich mit den Erzieherinnen besprechen und dann achten sie darauf, daß die Kinder einen anderen Belag nehmen. Meine Jungs haben sich 2 Wochen im Kiga von Nutella ernährt, dann war der Spaß vorbei und nun essen sie eben Salami, Schinken- oder Leberwurst. Wobei man ja ehrlich sein und sagen muß, das ist auch nicht besser, als Nutella.

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von Butterflocke am 23.11.2009, 17:45 Uhr

Also....ich hab zum Geb. Papageienkuchen mitgebracht, mit normalem Zucker...;-)

Es geht auch nicht um die Ausnhamen zum Geb. oder zu St. Martin!
Es geht auch nicht darum, was eine Mutter zum Frühstück mitgibt.
Wenn ich meinem Kind jeden Tag Süßes gebe, ist das mein Problem oder das des Kindes, besser gesagt....

Es geht um das, was der Kindergarten TÄGLICH am Nachmittag gibt. Und ja, es gibt täglich Süßes, entweder Kekse oder (wie jetzt) Lebkuchen...oder oder...

Das ist das, was ich nicht so prickelnd finde.

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von Moneypenny77* am 23.11.2009, 17:49 Uhr

Naja, dann gibt's halt zu Hause nichts mehr?

Ein Kind, daß mehr Zeit im Kindergarten als Zuhause verbringt, sollte wenigstens nen Keks oder ne Schoki dort essen dürfen.

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von vallie am 23.11.2009, 17:51 Uhr

das hast du nicht explizit gesagt...

aber ich verrate dir ein geheimnis:
meine tochter isst auch jeden tag was süßes.....

wenn deine kinder komplett auf entzug sind, werden sie im kiga reinhauen.
wenn sie wissen, daß sie immer und überall können, werden sie das süße links liegen lassen.

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten? @MP

Antwort von Butterflocke am 23.11.2009, 17:52 Uhr

Ich dreamatisiere ja nicht.

Es ist mir auch wurscht, was die anderen Kinder zum Frühstück mitbekommen.

Aber ich muss zugeben, dass mir dort generell die Ernährung nicht wirklich gefällt.
Es gibt zum Frühstück täglich Nutella und Schokopops, zum Nachmittag immer Süßes!
Da ist es nicht verwunderlich, wenn so manches Kind (zb. mein Sohn) das Mittagessen einfach auslässt:-(
Gibt ja vorher genug Süßes und am Nachmittag auch nochmal....
Ok, es gibt Obst dazu, aber ichhabe heute beobachtet, wie fast jedes Kind zum Obst verpflichtet wurde und erst dann, quasi als Belohnung, ein Stück Lebkuchen bekam.
Man belohnt also mit Süßem. Das ist etwas, was ich zu Hause zb nicht mache! Aus gutem Grund. .....

Ne, alles nicht optimal, wie ich finde.
Denn meine Kinder essen momentan sogut wie nur im Kindergarten (zu Hause haben sie nur noch wenig Hunger).
Ich bin also darauf angewiesen, dass es dort einigermaßen wertvolle Sachen gibt!

So...nun ertränk mich in Schokikuvertüre....aber bitte Bio...;-)

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von Butterflocke am 23.11.2009, 17:55 Uhr

Ne, meine Kinder sind nicht auf Entzug!

Geht gar nicht, da ICH kaputtgehen würde ohne Süßes. Aber ich gebe zu, dass sie nicht maßlos dürfen. Und eben nach dem Essen...., nicht zum satt werden. Und momentan mit Rohri, nur Bio...:-) (tut meinem Gewissen gut!)

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten? @MP

Antwort von Moneypenny77* am 23.11.2009, 18:00 Uhr

Wenn das Teil des KiGa-Alltages ist, dann wirst Du Dich dem mehr oder minder unterordnen müssen.

Ansonsten steht es Dir ja frei, die Erzieherinnen zu bitten, Deinen Kindern keine oder zumindest weniger Süßigkeiten zu geben und Deinen Kindern schlichtweg zu untersagen, Nutella und/oder Schoko-Pops zu fühstücken.

Und das Süße zur Belohnung für das Essen von etwas gesundem... Eine Frage der Auslegung. Wenn meine Kinder abends noch was Süßes wollen, wenn sie eigentlich schon gut gefuttert haben, dann müssen sie auch erst mal etwas Gesundes essen. Wer dann noch Hunger hat, der darf auch sündigen.

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von vallie am 23.11.2009, 18:01 Uhr

also mein kind frühstückt zuhause ( grade sind so schokopops "in", wechselt aber ) und bekommt dann zur brotzeit etwas mit.
momentan ananas und gurke, dann saisonales obst, auch mal das zitierte nutellabrot oder paprika, auch joghurt wurde schon gewünscht.
darauf daß sie mittags ausgewogen isst, verlasse ich mich, sagt sie auch, daß es ihr meistens schmeckt.
und wenn sie heimkommt, will sie tvschauen und was süsses. pädagogisch wertvoll natürlich
abends isst sie meistens nichts mehr....

find das so ok.

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von kathi1a am 23.11.2009, 18:20 Uhr

Hallo,
bei uns im Kiga gibt es auch keinerlei Süßes oder ungesundes. Keine Fruchtzwerge, Milchschnitte, Nutella, Kuchen, oder ähnliches. Ich finde das absolut OK. Meine Kinder haben sich daran gewöhnt und bekommen zu Hause ab und zu etwas Süßes.
Am Geburtstag gibts im Kiga einen Obstkorb oder Käse-Trauben-Spieße oder Laugenbrezel, Vollkornbrote oder z. B. Studentenfutter.
Kathi

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von mma ramotswe am 23.11.2009, 18:21 Uhr

hallo

ja - es gab in unserem kiga süßigkeiten und stell dir vor sogar mal an einem kindergeburtstag chips und nein ich habe nichts gesagt den ich denke die mischung bzw. das verhältnis machts

tja und wie penny bereits erwähnte verbietet man es ganz ist der heißhunger drauf wesentlich schlimmer

mfg

mma

wir haben z.b. zuhause in der küche einen behälter mit süßigkeiten frei rumstehen und du wirst es mir warscheinlich nicht glauben die kinder gehen kaum ran eben weil sie es jederzeit könnten ist es uninteressant
am liebesten essen sie obstsalat mit ahornsirup

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was ist daran denn so problematisch?

Antwort von malwinchen am 23.11.2009, 18:34 Uhr

wenn es am nachmittag ein paar kekse gibt und die kinder ansonsten im laufe des tages ihre ordentlichen vollkornbrote, obst die warme mahlzeit gegessen haben, sind ein paar kekse (oder analog salzstangen) doch kein beinbruch... solange es keine allergien oder adipositas gibt und auch die zahnpflege im kiga entsprechend durchgeführt wird, spricht nicht wirklich etwas gegen ein kleines extra als kohlehydraten, oder?

sicherlich ist es immer schwierig, wenn man selber etwas für seine kinder nicht möchte, was andere für "normal" halten... bei uns betrifft das immer die fotografiererei für veröffentlichungen, wo unser schatz nicht mit abgelichtet werden darf. der nachteil ist für ihn eben, dass es nicht ganz so viele bilder von seinem kiga-alltag gibt. die anderen kinder werden trotzdem nach wie vor geknipst...

flocke, vielleicht findest du ja eine lösung MIT deinen kindern... möglicherweise verzichten sie selber auf lebkuchen & co.

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an malwinchen

Antwort von mma ramotswe am 23.11.2009, 18:41 Uhr

auf lebkuchen verzichten ??? die gehören doch in nürnberg zum grundnahrumgsmittel !!!!!

mfg

mma

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OMG

Antwort von malwinchen am 23.11.2009, 18:53 Uhr

ich vergaß!



aber das trifft genau meinen nerv heute: ich habe die weihnachtssachen heraus geholt und eine lebkuchendose OHNE inhalt gefunden... ok, der inhalt vom vergangenen jahr wäre ja auch ungenießbar gewesen ( ), aber ICH WILL LEBKLUCHEN VON DIESEM JAHR!

*schmacht*

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von Christine70 am 23.11.2009, 19:39 Uhr

bei uns gabs alle vier wochen einen mama-kaffee-nachmittag, da bekamen die kinder dann kuchen und kekse.
ansonsten bekamen sie mal eine kleine tüte gummibärchen, wenn sie mal eine belohnung verdient haben.

ich finde das jetzt aber auch nicht so schlimm mit den lebkuchen. vielleicht wurden die ja von jemandem gespendet?

solange es nicht täglich vorkommt, find ich das ok.

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von krueml am 23.11.2009, 19:40 Uhr

Bei uns in Schule und KIGA sind Süssigkeiten jeder Art verboten, selbst Nutellabrote sind nicht erlaubt. Ich finde die Regelung gar nicht schlecht weil man als Eltern dann genötigt sich darüber Gedanken zu machen was man dem Kind Gesundes als Snack mitgegeben kann. Mittagessen bekommen sie in Schule/KIGA und dort gibt es als Nachtisch Früchte. Diejenigen die nach der Schule in der Betreuung bleiben, bekommen öfter Mal Kekse, Chips oder andere Süssigkeiten am Nachmittag. Das finde ich in Ordnung denn auch Zuhause gibt es ab und zu Mal etwas Süsses. Gerade die Kinder die von Montag bis Freitag bis 18 h in der Schule/KIGA sind, bekämen sonst überhaupt nie etwas zum naschen.

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bin ja auch eher auf der Bio-öko-Tussie-Schiene, aber gegen eine "merenda" am

Antwort von wassermann63 am 23.11.2009, 19:50 Uhr

NAchmittag habe ich gar nichts einzuwenden. Im Gegenteil. ich finde, das kann ein wunderschönes Ritual sein, vor allem in der jetzigen Zeit - also wenn man es mit vorweihnachtlichen Kerzen und Klimbim verbindet.

Meine Jungs bekommen das immer bei einem ihrer Kinderbesuche kredenzt, unter Kerzenschein. Ich finde das wirklich schön. Sogar der auf dem Stövchen warm gehaltene Tee schmeckt sehr vorzüglich, in einer solchen BEleuchtung.

Fazit: mich würde so etwas eher erfreuen als ärgern. Und ganz auf die Ökoschiene bekommst du die Kinder eh nicht, weil du ja dann streng genommen sämtliches Fressibess selbst fabrizieren müsstest (gerade im BEreich der Süßies wimmelts nur so vor "Unaussprechlichem". Da macht man sich nur selbst einen ungehörigen STress, der sich dann auf die gesamte familiäre "Umwelt" auswirkt). MAl abgesehen davon, dass dann die Küche zur permanent befeuerten Großbaustelle würde.. vor lauter Gutsles- und Brödle-, Brote und Pizza selber backen..

LIeber ein paar Äugle zu- und ein paar Kekse ver-drücken. ;-)

Liebe Grüße
JAcky

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Zahnpflege? Da kann ich nur lachen....

Antwort von Butterflocke am 23.11.2009, 19:57 Uhr

Leider! Das ist das nächste Problem....

Ich will auch nicht übertreiben. Ich denke nur, dass es auch gesunde Alternativen gäbe, die den Kindern genauso schmecken würden.
Es müssen ja nicht Unmengen von gesättigten Fettsäuren sein. Es gibt Dinkelkekse, Vollkornkekse, mit Honig statt mit Zucker oder mit Rohrzucker gebacken, mit ungesättigten Fettsäuren...usw....
Es müssen ja nun nicht unbedingt Butterkekse mit Schokolade sein.
Und zum Frühstück wählt bitte WELCHES Kind das Vollkornbrot statt der Schokopops???
Meine leider nicht....:-(
Mein Sohn lässt sogar, wie gesagt, das MIttagessen stehen. Er weiß schließlich, dass am Nachmittag die Lebkuchen warten. Ausserdem ist er noch vollgestopft vom reichlich "nahrhaften" Schokoladenfrühstück.

Nein ich hab nichts gegen Süßigkeiten generell, aber in diesem Kindergarten gehören Süßigkeiten TÄGLICH und FEST zum Speiseplan.
Zähne werden NICHT geputzt, denn das wäre zuviel Aufwand.

Das Gesamtkonzept paßt mir einfach nicht, aber wie MP schon richtig bemerkte: ich werde mich anpassen müssen. Eine Alternative finde ich so schnell nicht.

Mir stinkt es auch deshalb, weil Geschmack erlernt wird!
In diesem Kindergarten wird gelernt, dass man sich mit Essen, möglichst auch noch mit Süßem, belohnen darf. Grundverkehrt, wie ich finde.
Erlernt wird ausserdem, dass es nur schmeckt, wenn es süß und fettig genug ist.
Das Kauen wird verlernt (früher haben meine Kinder noch Vollkornbrot gegessen, mittlerweile nicht mehr:-(), und auch Obst und Gemüse ist zu geschmacklos im Vergleich zu Frosties & Co......

Ich find´s nicht optimal. Ja es gibt Schlimmeres, aber die Kinder sind derzeit den ganzen Tag im Kindergarten. Dafür ist mir das Engagement bezüglich der Ernährung tatsächlich zu lasch.....

LG

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Christine, nochmal: TÄGLICH!!!

Antwort von Butterflocke am 23.11.2009, 19:58 Uhr

sach ich doch.....:-(

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Re: Gibt (oder gab) es in Euren Kindergärten Süßigkeiten?

Antwort von flassk am 23.11.2009, 20:04 Uhr

ohne jetzt die anderen gelesen zu haben, meine Antwort:

bei uns gibts sogar zum Frühstück Cornflakes! Find ich auch nicht gut, aber was soll man machen?!

Und wenn ein Kind Geburtstag hat bringen die Mamis Kuchen oder Muffins mit...

Alles nicht so dolle

Aber andererseits: Meine Hebi sagte damals, als meine Tochter nicht von mir gestillt werden wollte "Wenn sie größer sind und ihre eigene Meinung haben, dann essen sie eh was sie wollen..."

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Re: bin ja auch eher auf der Bio-öko-Tussie-Schiene, aber gegen eine "merenda" am

Antwort von Butterflocke am 23.11.2009, 20:11 Uhr

Ach nein.........ich finde, der Markt gibt eine ganze Menge her, wenn man mal richtig nachliest und ein bißchen wählerischer ist.
Ich kenne mich sicher nicht so gut aus wie Du (jaja das hab ich schon bemerkt:-), aber es würde auch schon genügen, wenn man den ganzen Fertigkram einfach weglassen würde!!! Keine Frosties oder Schokodingenspops zum Frühstück, sondern einfach verschiedene Vollkornbrote mit ein paar Sorten Käse (meinetwegen auch Wurst), Obst, Gemüse, Joghurt (natur), fertig!!!!

Ich habe, wie ich mehrfach schrieb, auch nichts gegen Lebkuchen. Bei mir stehen sowohl Lebkuchen als auch Nutella im Schrank, aber da hab ich die Kontrolle. Natürlich gibt es Süßigkeiten, "gesunde" Kekse, bei denen ein bißchen auf die Zutaten geachtet wird, auch mal Lebkuchen, auch mal Nutella....usw....

Aber im Kindergarten gibt es TÄGLICH Süßkram! Zum Frühstück UND am Nachmittag!
Ich zahle auch fürs Frühstück, anders geht es nicht. So ist es in diesem Kindergarten geregelt. Dafür hätte ich dann gern ein durchweg gesundes Frühstück.

Meinetwegen gibt es am Nachmittag auch mal Süßes. Aber es gibt Süßes und Süßes....., das ist mein Problem.
Ich finde eben, dass es NICHT egal ist, welche Süßigkeiten man Kindern gibt. Zwischen einer Milchschnitte und einem Dinkelkeks mit entsprechenden Zutaten und Fetten besteht doch ein RIESIGER Unterschied.
Natürlich ist es leichter (und das im wahrsten Sinne des Wortes), matschige süße und schön bunte Cornflakes zu essen!!!
Wenn dann daneben das zuckerlose Vollkornmüsli steht, verliert es klar!
Also weg mit den Frosties/Pops usw........

Argh......

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sorry, butterflocke, ich habe nur dein erstes posting gelesen und da ging es

Antwort von wassermann63 am 23.11.2009, 20:45 Uhr

um Weintrauben und Lebkuchen. Das ist m.E. vollkommen o.k. Was den Rest anbelangt, so kann ich mir gut vorstellen, mit wieviel FAchkenntnis und/oder "gesundem" Bauchgefühl gekauft und gekocht wird. Nämlich null.
ABer daran wirst du wenig ändern können.

ich hatte das auch schon durch, als meine Jungs noch beide im Kiga zu Mittag aßen. Hab's auf die raffitückische Schiene probiert, insofern, als ich Menüvorschläge erstellt habe, in welchen so absonderliche Sachen wie "Salat in Essig-Öl-Marinade mit frischen Kräutern", selbst gemachte Hackfleischsoße für die Lasagne etc. vorkamen. Leider wurden diese Vorschläge nur anfangs und da auch nur zögerlich aufgenommen. Nach kurzer Zeit kam wieder das vorherige Tramtram zum Einsatz (sprich FErtigravioli mit ohne nix danach usw.). Es kostet einfach weniger und ist schneller zubereitet. Wohl gemerkt, das Essen kommt direkt vom Restaurant. Aber auch (oder vielleicht vor allem) da wird mit jedem Cent Einsparung dank gehärteter FEtte, Glutamant & Co. gerechnet.

Da hast du nur drei Möglichkeiten: ganz massiv und natürlich konstruktiv auf die Einkaufsstrategie des Kigas einwirken (durch Vorschlagen geeigneter Lieferanten und Produkte) oder aber deine eigene Schiene fahren, wenn irgend möglich. Oder aber dich selbst ein bisschen "frei" machen vom selbstauferlegten Biozwang und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen, in dem du einfach zu Hause so konsequent wie möglich bist und dafür den Kindern außerhalb die Freiheit lässt, sich auch mal "ganz normal" zu ernähren, so wie alle andern halt auch. WEisch, sonst fühlen sich die Kinder irgendwie stigmatisiert und ausgeschlossen.

Übrigens: das erste Wort, welches meine Kinder im zarten Alter von drei Jahren lesen konnten, war "Ikea". Das zweite "bio" ;-)))

Trotzdem gehen sie zu McDonald-Geburtstagen und essen hin und wieder ein STück von der vor Phosphaten triefenden Bierschinkenwurst der Klassenkameraden. *ÖRKS*, aber that's life.

Der möglichst ausgewogene Mix macht's. Da passt dann auch schon ma ein Lebkuchen und ein paar Cornflakes rein (wenn auch aus gentechnisch veränderten Maissaaten ) O.k., ich geb's zu: konventionelle Cornflakes kommen bei uns echt nicht auf den Tisch, wegen der Gentechnik. Da bin ich dann schon eisern. ABer Kekse wie z.B. Butterspekulatius gibt's schon ab und zu. Dafür gibt's dann wieder die schw..teuren Bio-Hafertaler im Wechsel.

Lg
JAcky

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Re: sorry, butterflocke, ich habe nur dein erstes posting gelesen und da ging es

Antwort von Butterflocke am 23.11.2009, 21:12 Uhr

Oh nein....für Raffitücke hab ich weder Zeit noch. Ich gebe mich auch nicht der Illusion hin, gegen die bequem-billige Organisation des Kindergartens anzukommen.

Das Schlimme ist daran nur, dass die Kinder eben nicht nur im Kindergarten ESSEN, sondern die Gewohnheiten und den dort "erlernten" Geschmack mit nach Hause nehmen, wo ich mehr und mehr Probleme mit meinem körnigen Biofraß bekomme .
Meine Tochter greift im Supremarkt zielsicher zu den bunten Zuckerbomben und brüllt dabei "Tooolllll, das haben wir im Kindergarten auch. Das schmeckt lecker! Das will ich kaufen!".
Sie bekommt dann eine entsprechend furchterregende Erklärung von mir, so dass ich später ein schlechtes Gewissen bekomme, weil ich fürchte, ihr Alpträume verursacht zu haben...., aber mei.....

Der Geschmack wird einfach nachhaltig verkorkst und ich finde, die Folgen werden eindeutig unterschätzt!!! Sowas macht mich sauer.
Den gesunden Mix kann ich nämlich auch nur noch schwerlich bieten, wenn sie abends zu müde zum Essen sind und vielleicht noch eine Banane und ein Butterbrot essen. Die Hauptmahlzeiten nehmen sie im Kindergarten ein. 5 Tage die Woche, jeweils 8 bis 9 Stunden....! Was soll ich da noch ausgleichen?

Da bleibt nur noch Schadensbegrenzung, fürchte ich....

LG

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