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Geschrieben von JoVi66 am 15.12.2005, 14:33 Uhr

Forcierte Zwangsprostitution in dt Weltmeisterschaftsaustragungsorten , toll gell!!!

Am 2. September 2005 bekam Oliver Kahn ungewöhnliche Post. Sie kam vom Deutschen Frauenrat. „Sehr geehrter Herr Kahn“, stand dort, „Zeitungsmeldungen ist zu entnehmen, dass anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft an den Austragungsorten verstärkt Prostituierte sein werden – oder besser: angeboten werden sollen. Viele dieser Frauen werden nicht freiwillig nach Deutschland kommen.“ Der deutsche Nationaltorhüter solle dem Frauenhandel öffentlich die Rote Karte zeigen: „Machen Sie deutlich, dass Sie Ihren Sport nicht mit dieser Verletzung der Rechte und Würde von Frauen verbunden sehen wollen! Sagen Sie, die Sie in den Augen vieler ‚richtige Männer‘‚ sind, dass richtige Männer gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution sind!“

Oliver Kahn sagte nichts. Auch seine Kicker-Kumpel aus der Nationalmannschaft, die ebenfalls einen solchen Brief bekommen hatten, blieben stumm. Nur Jens Lehmann schickte eine E-mail. Der Nationaltorwart Nummer zwei versprach, das Anliegen des Frauenrats mit seinen Kollegen zu besprechen.

Lehmanns Kollegen wären gut beraten, schon jetzt zu überlegen, was sie antworten werden auf die Frage: Wie hältst du’s mit der Zwangsprostitution? Denn die wird ihnen in den kommenden Monaten nicht nur von den elf Millionen Mitgliedern des Deutschen Frauenrats gestellt werden, sondern auch vom Bund Deutscher Kriminalbeamter und von der internationalen Menschenrechtsorganisation amnesty international. Beide Organisationen haben sich der Kampagne des Frauenrates angeschlossen. Zur Zeit wird beraten, welche Form die Aktionen 2006 annehmen können. Interessierte Sportjournalistinnen sind ebenfalls herzlich willkommen im Bündnis. Und die Oberbürgermeister der zwölf Austragungsstädte sowieso.

Die Vorbereitungen auf die WM laufen auf vollen Touren. Nicht nur Hoteliers und Kneipenwirte erwarten voller Vorfreude rund drei Millionen überwiegend männliche Fußballfans aus aller Welt. Die sollen ab dem 9. Juni einen Monat lang deutsche Kassen klingeln lassen. Auch diejenigen, die die WARE FRAU ANBIETEN – Zuhälter, Bordellbesitzer, Frauenhändler – reiben sich die Hände angesichts der Profite, die das Mega-Männer-Event verheißt. 30.000 bis 40.000!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Zwangsprostituierte, so schätzt der Deutsche Städtetag, werden zur Fußball-Weltmeisterschaft vor allem aus den osteuropäischen Staaten nach Deutschland geschleust, um den Fans zu Diensten zu sein. Das Phänomen ist bekannt von anderen potenzwütigen Herren-Events wie Messen oder Geschäftsreisen nach Brasilien.

Massensport und Prostitution sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Das ist nicht erst seit den Olympischen Spielen in Athen 2004 bekannt, wo neben Athleten auch Tausende (Zwangs)Prostituierte aus aller Welt stationiert waren. Zeit also, dass auch die Spieler und Sportfunktionäre nicht länger die Augen verschließen und sich zum Frauenkauf verhalten.

Das Rotlicht-Milieu jedenfalls rüstet auf. In Berlin-Charlottenburg wurde gerade eins der größten Bordelle Deutschlands eröffnet, an der Heerstraße unweit des Olympiastadions wollen Zuhälter einen Straßenstrich einrichten, damit die Fans nach dem Spiel gleich zugreifen können. In Hamburg, wo die Polizei im November einen 85-köpfigen Frauenhändlerring sprengte und 300 Zwangsprostituierte befreite, hat die Interessengemeinschaft St. Pauli soeben die Aktion ‚Fair beim Verkehr‘ gestartet. Denn die 200 einschlägigen ‚Geschäftsleute‘ an der Reeperbahn machen sich Sorgen – um die Freier. „Ein Teil der Modelle macht einen miesen Job“, klagt Sprecher Karl-Heinz Böttrich-Scholz. Das müsse sich bis zur WM ändern. Deutschlands größter Gummipuppen-Händler Beate Uhse hat diese Sorgen nicht und jubiliert schon jetzt. „Einen Schub“ erhofft sich der ‚Erotikkonzern‘ (Jahresumsatz: 220 Millionen Euro) von der Fußball-WM: „Das Sportereignis wird den Umsatz im Einzelhandel und die Nachfrage an Erotikfilmen beflügeln.“ In Dortmund ist gar die Stadt selbst dabei, optimale Bedingungen für das Geschäft mit Frauenkörpern zu schaffen: Dort will man zusätzliche ‚Verrichtungsboxen‘ aufstellen. So hatte das Bundeskriminalamt seine Aufforderung an die zwölf WM-Ausrichterstädte, sich auf den Zustrom von Zwangsprostituierten vorzubereiten, wohl nicht gemeint.

Im Gegensatz zum BKA aber sieht der Deutsche Fußballbund keinerlei Handlungsbedarf. Auch die Aufforderung der damaligen Frauenministerin Renate Schmidt im Sommer an den DFB-Präsidenten Mayer-Vorfelder verhallte ungehört. Man engagiere sich bereits anderweitig, zum Beispiel für die SOS Kinderdörfer und Unicef, ließ der DFB verlauten. Und das Büro der Nationalmannschaft erklärte, man sei sich zwar „seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung durchaus bewusst“. Ein Einsatz für „offizielle Sonderthemen“ sei aber dennoch nicht möglich. Man werde aber dem „gut gemeinten Appell“ aus „grundsätzlichen Erwägungen“ nicht folgen.

„Skandalös“ findet Henny Engel, die Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrats, die Abfuhr. „Hier geht es schließlich um Menschenrechtsverletzungen.“ Jetzt trommelt der Dachverband, seine 55 Mitgliedsorganisationen – von Akademikerinnen- und Juristinnenbund bis zu den kirchlichen und parteipolitischen Frauenverbänden – für eine große Kampagne zusammen: ‚Rote Karte gegen Zwangsprostitution!‘ Strategie: „Wir wollen uns die riesige Medienpräsenz bei der WM zunutze machen, um für das Thema Zwangsprostitution zu sensibilisieren

Meine Meinung dazu brauch ich wohl nicht expliziet zu äußern, sonst würde der Artikel etwa noch einmal solang.

JoVi

 
10 Antworten:

Sei doch nicht so intolerant

Antwort von ninas59 am 15.12.2005, 14:46 Uhr

und gib den Herren Zeit den Text zu verstehen.
Die können nunmal besser kicken und laufen als lesen und denken.

Wir müssen aber nicht damit rechnen, dass die Damen dann in Vereinsfarben mit Werbeaufschriften an der Straße stehen müssen?

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Re: Nach dem Motto: .....

Antwort von Jovi66 am 15.12.2005, 14:51 Uhr

"Dicke Ti.....en e.V. St.Pa....."
oder "Alles für´n Hunni e.V. Ef Zeh Be"

Die könnten dann je nach Spielausgang die Preise hochschrauben.A la :
" Was kostet....?"
"Warten sie mal , wir haben 2:1 gewonnen, dann macht das ( Taschenrechner zück 2 Huni"
"Okay Baby, aba nu fix, sonst frier ich ma den A... ab!"
Gruß Johanna

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Was hat Oli Kahn, die Nationalmannschaft und der DFB

Antwort von Schwoba-Papa am 15.12.2005, 17:12 Uhr

mit Zwangsprostitution zu tun ?

Ich dachte bisher Verena macht das freiwillig !

Grüßle

Und draussen vor der großen Stadt ...

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Re: Was hat Oli Kahn, die Nationalmannschaft und der DFB

Antwort von waterman am 15.12.2005, 17:18 Uhr

Vielleicht wurde Oli und der Rest ja zwangsprostituiert? ;-)

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Verrichtungsboxen???

Antwort von emmal j. am 15.12.2005, 17:34 Uhr

Bäh, is mir schlecht.....




Und Big Brother is watching you, oder was?

lg

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Re: Verrichtungsboxen???

Antwort von JoVi66 am 15.12.2005, 20:25 Uhr

Ja, als besonderes WM-Special in der Halbzeit!
Gruß Johanna

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Re: Forcierte Zwangsprostitution in dt Weltmeisterschaftsaustragungsorten , toll gell!!!

Antwort von Moneypenny77* am 15.12.2005, 20:31 Uhr

Mir fiel da auch als erstes ein, daß Oli Kahn da vorsichtig sein muß... Wer kennt schon "Verena K.s" Vergangenheit?

Nur muß man schon sagen, daß Ausrichter und Sportler ja nun mal nichts für diese Sekundärmärkte können. Schließlich müßten sie dann auch Antiwerbung gegen Schwarzhandel, Plagiate und was weiß ich nicht noch alles machen.

Und bei den Preisen, die die Fans für die Karten zahlen, wird es sie einen Sch*** interessieren, wenn sie Notstand und ggf. auch noch velroren haben, ob Michael Ballack dafür plädiert, zu "offziellen DFB-Nutten" zu gehen. Wenn die eingeschleppte Weißrussin es für 40 € ohne Gummi macht, zahlt doch keiner 200 € für eine halbe Stunde mit Gummi, egal, was das WM-Team dazu sagt.

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oja

Antwort von ninas59 am 15.12.2005, 20:32 Uhr

da bekäme auch der Samenraub einen neuen Stellenwert.

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Re: @penny

Antwort von JoVi66 am 16.12.2005, 12:31 Uhr

Könnt aber in die Hose gehen, egal wie man es sieht! *g*
Gruß Johanna

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Re: @penny

Antwort von Moneypenny77* am 17.12.2005, 14:20 Uhr

Aber klar... Nur ist die Frage, ob Männer nach einigen Bier noch soweit denken können (sofern sie es vorher konnten).

Vielleicht täusche ich mich aber auch und Männer sind DABEI gar nicht so geizig, wie ich unterstelle? Nach dem Motto: "Watt nix kost' is' auch nix!"

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