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Geschrieben von Räubermichel am 14.05.2015, 11:06 Uhr

fernsehfilm gestern:im falschen leben

Hallo,ich wollte mal fragen,ob jemand den Film gesehen hat(es ging um vertauschte babys)
Und eure Gedanken dazu?wie würdet ihr Euch verhalten,das machen?
Könntet ihr auch euer einjähriges Babys(zwar nicht das Blut-eigene,aber doch das,welches man ein Jahr gepflegt,geliebt,umsorgt habt,einfach tauschen gegen ein sozusagen fremdes(zwar blut-eigen,aber ein unbekanntees baby?)
Ich konnte die ganze Nacht kaum schlafen,weil ich mir überlegt habe,was wäre,wenn es bei uns auch so gewesen wäre(unser kleiner wird nächste Woche auch ein Jahr alt)
Lg

 
19 Antworten:

Re: fernsehfilm gestern:im falschen leben

Antwort von IngeA am 14.05.2015, 11:31 Uhr

Das muss eine ganz furchtbare Situation sein und ich wünsche sie niemandem.
Ich denke, man will auf der einen Seite das Kind, das man schon sein ganzes Leben lang geliebt, gepflegt, versorgt hat nicht weg geben. Auf der anderen Seite wird man doch sein leibliches Kind haben wollen. Und den anderen Eltern wird es genau so gehen
Ich kann nicht sagen was ich machen würde, ich bin nicht in der Situation werde - Gott sei Dank - nicht in diese Situation kommen.
Ich denke, man kann nur versuchen mit den anderen Eltern und ev. fachlicher Hilfe die Lösung zu finden, die vermutlich für alle Beteiligten am wenigsten belastend ist.

LG Inge

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Re: fernsehfilm gestern:im falschen leben

Antwort von Butterflocke am 14.05.2015, 12:09 Uhr

Ich habe keine Ahnung....

Unsere Kinder sehen beide wie mein Mann aus und haben zudem beide eine seltene Erbkrankheit von ihm.
Es bestehen also keine Zweifel....

Was ich anderenfalls getan hätte, weiß ich nicht. Ich denke, ich hätte mein leibliches Kind haben wollen....
Aber sowas sagt sich in der Theorie immer leicht.

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Re: fernsehfilm gestern:im falschen leben

Antwort von Muts am 14.05.2015, 12:17 Uhr

Vor ein paar Jahren war schon so ein Film im TV.
Ich glaube, für das Kind wäre es nach einem Jahr schon heftig, in eine ihm fremde Familie zu kommen.
Ich hätte sicher gern mein leibliches Kind, aber mir wäre auch wichtig, dass die Beziehung zu den anderen Eltern nicht komplett abgebrochen wird.
Die Hoffnung wäre die, dass die andere Familie nicht zu weit weg wohnt, und Kontakte möglich sind.
Andererseits würde es mir sicher auch schwer fallen, ein Kind, das ich ein Jahr lang versorgt habe, her zu geben.
Und wie wäre das mit dem Namen? Das "fremde" Kind wird ja schon ein Jahr mit dem Namen gerufen, den ich meinem Kind gegeben habe.
Echt eine schwierige Frage, ich wünsche niemand, dass er damit konfrontiert wird.

LG Muts

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Re: fernsehfilm gestern:im falschen leben

Antwort von Silvia3 am 14.05.2015, 12:22 Uhr

Schwer zu sagen. Ich vermute mal, solange das Kind noch so klein ist, würde ich zurücktauschen, da diese auch für das Kind noch relativ leicht zu verkraften wäre. Also ein Ende mit Schrecken statt Schrecken ohne Ende. Wenn die Kinder schon größer wären und verstehen würden, was da vor sich geht bzw. sehr stark leiden würden, wenn sie aus ihren Familien gerissen würden, würde ich vielleicht aus Liebe zu den Kindern darauf verzichten. Ich habe die Sendung nicht gesehen, aber ich stelle mir es besonders schwierig vor, wenn z.B. ein Kind in nicht so tollen Umständen lebt und man als leibliche Eltern entscheiden müsste, ob man seinem leiblichen Kind diese Umstände zumuten möchte oder es lieber "retten" möchte. Gleichzeitig will man natürlich das Kind, dass man aufgezogen hat und liebt, in vermeintlich schlechtere Hände abgeben. Keine Ahnung, was ich täte, wäre eine ganz schlimme Situation. Meine beiden sind auf jeden Fall uns Eltern sehr ähnlich, meine Große geht nach meinem Mann und die Kleine nach meiner Familie, da kommt zum Glück so eine Frage nicht auf.

Silvia

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Re: fernsehfilm gestern:im falschen leben

Antwort von Pamo am 14.05.2015, 12:26 Uhr

Ich glaube, dass ein Film in der Art von gestern dem Thema nicht auch nur ansatzweise gerecht werden kann. Ich habe ca. 45 min gesehen und dann ausgemacht, weil ich es so schlecht verarbeitet fand.

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Re: fernsehfilm gestern:im falschen leben

Antwort von jamelek am 14.05.2015, 15:57 Uhr

Ich fand den Film gestern ganz schrecklich. Total unauthentisch, kein bisschen auf die Kinder bezogen, mich hat es gegruselt.

Von der Autofahrerei mit Kind auf dem Schoß und Maxicosi in Fahrtrichtung mal ganz abgesehen.

ich habe vor einiger Zeit auch das Buch zum Film gelesen, alles beruht ja auf einer wahren Gegebenheit im Saarland. Es wurde natürlich sehr viel verändert im Film. Gefallen hat mir das Buch auch nicht. Es hat die verheiratete Mutter geschrieben und darin arg über die Art, wie ihr leibliches Kind bei der alleinerziehenden Mutter aufwuchs hergezogen, unter anderem fand sie es ganz schlimm, dass die AE Mutter Familienbett praktizierte und dem Kind kein ordentliches Einschlafen beigebracht hat.

Nun ja, ihr Baby konnte in Wahrheit auch nur vertauscht werden, weil sie die ersten Nächte ihre Ruhe haben wollte und die Schwesten aufforderte ihr Baby zu betreuen. Nix mit OP wie im Film dargestellt.

Aso für mich machte die verheiratete Mutter einen eher unsympathischen Eindruck und ich hätte mir mal eine Gegendarstellung der AE Mutter gewünscht.
Die beiden haben heute auch keinerlei Kontakt mehr (Kinder müssten jetzt so 5-6 Jahre alt sein).

Wie ich entscheiden würde? Diesen Entschluss wünscht man niemanden, aber ich glaube, ich würde eher zu dem Baby tendieren, was ich großzog. Auf jeden Fall würde ich mir wünschen, dass mein Baby wenigstens bei liebevollen Eltern aufwuchs, egal ob arm oder reich.

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Re: fernsehfilm gestern:im falschen leben

Antwort von Pamo am 14.05.2015, 16:38 Uhr

Das Kind wurde nicht vertauscht, weil die böse, egoistische Mutter es abschob, sondern weil das Krankenhaus ganz offensichtlich dem Baby nicht sofort eine Kennzeichnung anlegte.

Ich habe mein Kind in der Nacht nach der Geburt übrigens auch ins Säuglingszimmer "abgeschoben". Ich kann nicht beurteilen wie es anderen in einer solchen Situation gehen mag, aber ich wäre nicht in der Lage gewesen mich um ein Baby zu kümmern.

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@Pamo

Antwort von jamelek am 14.05.2015, 17:12 Uhr

Ich habe in meinem Posting keinerlei Schuldzuweisung vorgenommen.

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Re: @Pamo

Antwort von jamelek am 14.05.2015, 17:16 Uhr

Und zur Kennzeichnung, vor 14 Jahren bei der Geburt meines ältesten Kindes wurden nur Armbändchen angebracht. Bei ihm (Frühchen) ist dies auch übers Händchen gerutscht.

Vor 2 Jahren bei der Geburt meines Jüngsten wurden dann schon Arme und Fußgelenke mit Bändchen bestückt.

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Re: @Pamo

Antwort von Fredda am 14.05.2015, 19:10 Uhr

Mein Großer wurde ins Wärmebett gepackt, bevor ich ihn richtig gesehen hatte und bevor er ein Armband anhatte, da hatte ich schreckliche Ängste. Und die Geburt war so traumatisch, und er und ich beinahe gestorben. Zum Glück sieht er exakt so aus wie meine Mutter. Mein Mittlerer sah aus wie meine Oma väterlicherseits (und weigerte sich, mehr als 10 cm von mir entfernt zu schlafen) und die Kleine kam direkt auf die Intensivstation. Ich mag mir solche Filme gar nicht anschauen, für mich gäbe es nur ein: Ich will beide Kinder, und das würde die andere Familie sicher nicht mitmachen, also müsste ich mit denen in eine WG ziehen... (DAS wäre wieder was für einen netten Spielfilm).

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Re: @Pamo

Antwort von Pamo am 14.05.2015, 19:17 Uhr

So in etwa ging es weiter im Film...

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Re: vertauschen

Antwort von Bookworm am 14.05.2015, 19:20 Uhr

Meine Kinder waren die ganze Zeit bei mir, beide, bis ich das KKH verlassen habe. (hatte 2 x KS)

Die Schwestern waren halb beleidigt, weil ich ihnen die Kinder nicht überlassen wollte, war mir wurscht.
War nicht einfach, aber es war machbar...

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Re: vertauschen

Antwort von Pamo am 14.05.2015, 19:31 Uhr

Meine war das einzige Kind, das eine Elvisperücke zu tragen schien. Da hätte schon jemand ihr Haar färben müssen, um sie zu klauen.

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Re: vertauschen

Antwort von Bookworm am 14.05.2015, 19:36 Uhr

Bei Kind 1 war erst kurz zuvor ein Kind aus dem KKH verschwunden. Da musste sogar zu Untersuchungen der Arzt ins Zimmer kommen .

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Ich schließe mich Pamo an

Antwort von KH am 14.05.2015, 19:45 Uhr

Ich habe heute morgen in der Mediathek geschaut, etwa eine halbe Stunde und später dann noch den Schluss. Und ich fand die ganzen überflüssigen Klischees, die noch dazu hineingepackt wurden einfach bäh. Dazu die Unprofessionalität der Jugendamtsmitarbeiterin. Uah, ich hoffe, dass man, wenn es denn in der Realität geschieht, nicht auch noch mit dem Amt kämpfen muss. Ganz abgesehen davon endet so eine Geschichte ja nicht mit dem Rücktausch, sondern da geht es erst so richtig los. INteressant wäre für mich vielmehr, wie Kinder und Eltern das Ganze im Rückblick erleben, ob es ein "HappyEnd" gibt, oder ob diese Tragödie das ganze Leben belastet. Evtl. Geschwister, etc.

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Re: fernsehfilm gestern:im falschen leben

Antwort von kanja am 14.05.2015, 19:48 Uhr

Meine Tochter (erstes Kind) habe ich auch mal in der Nacht nach der Geburt ein paar Stunden abgegeben. Schlafen konnte ich ohne Kind trotzdem nicht ......... Vertauscht werden hätte sie da nicht können, ich hätte sie ohne jeden Zweifel erkannt.

Mein Zweitgeborener lag ab seiner Geburt in MEINEM Bett, weil er ansonsten gebrüllt hat. War den Schwestern auch nicht recht, aber beim zweiten Kind kann man sich da schon eher wehren.
Die Schwester wollte mir da auch erklären, ich lege ihn falsch an (hahaaaaaa, ich hab ihr dann gesagt, ich habe mein erstes Kind 18 Monate gestillt - sie hat nie wieder was gesagt).

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Naja, entscheiden kann man da eh nicht alleine.

Antwort von KH am 14.05.2015, 20:16 Uhr

Es sind ja zwei Eltern(-paare) betroffen. Was, wenn die einen tauschen wollen, die anderen nicht?. Dann entscheidet das Gericht, hieß es im Film. Na super, auch nicht besser. Das Problem an so einem Drama sind ja gerade die unterschiedlichen Erziehungspraktiken und -stile, und die unterschiedliche Ausprägung von "Liebe". Ich kann doch eine andere Mutter nicht bewerten. von daher kam für mich auch die verheiratete Mutter eher unsympathisch rüber weil selbstgerecht, was sie für eine tolle Mutter ist, die andere aber nicht. (wobei ich mich nur auf die kurzen Filmszenen beziehe, die ich gesehen habe.) Am Schluss hat sie ja ihren Fehler eingesehen und sich entschuldigt. Auf der anderen Seite ist sowas eine Extremsituation, in der sie auch nicht unbedingt für ihr Handeln und Reden verantwortlich gemacht werden kann.

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Re: fernsehfilm gestern:im falschen leben

Antwort von Häsle am 14.05.2015, 22:18 Uhr

Eine Horrorvorstellung. Unser Kleiner ist fast 11 Monate alt. Ein Lebensjahr mag mit ein paar Jahren Abstand kurz wirken, aber wenn man gerade drinnensteckt, fühlt es sich an wie ein ganzes Leben. Ich glaube, ich würde mich für das bei mir lebende Kind entscheiden, das mir so ans Herz gewachsen ist. Meiner Tochter könnte ich ihren Mopsi nicht wegnehmen. Wobei da eh noch mehr Leute mitreden würden.

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Re: fernsehfilm gestern:im falschen leben

Antwort von Sullira am 14.05.2015, 22:31 Uhr

Der Film kam vor paar Jahren schon einmal...schon da fand ich die Vorstellung Horror. Ich glaube keiner kann sich in so eine Situation wirklich reinversetzten, weil man da nicht drin steckt. Das Kind, welches man 1 Jahr innigst geliebt hat weg zu geben, stelle ich mir sehr schwer vor. Genauso aber auch sein leibliches Kind in der anderen Familie zu lassen. Ich wüsste nicht, wie ich mich entscheiden würde.

Mein 1. Sohn wurde mir 2 Stunden nach der Geburt "weggenommen" und ins Schwesternzimmer gebracht. Den nächsten Tag gute 12 Stunden später durfte ich ihn mir dann aus dem Säuglingszimmer holen. Ich hatte meinen Kleinen am Tag der Geburt nur so kurz gesehen, dass ich gar nicht wirklich wusste, wie er aussieht. Nur anhand der Schildchen an dem Bettchen wusste ich welcher mein Sohn war. Da hätte ich ein Verwechslung auch nicht mit bekommen. Zu der Zeit gab es noch kein Rooming in und als Erstgebärende hinterfragt frau da auch nicht.
Zum Glück sind wir ein kleiner Ort, wo täglich höchstens 1-2 Babys geboren werden. Verwechslung ist da kaum machbar. Naja...mein Großer ist von uns...alle seine Geschwister sehen aus wie er bzw. alle unsere Kinder sehen/sahen im Babyalter gleich aus. Mein Mann kommt manchmal ins straucheln, wenn er die Fotos anschaut und dann nicht erkennt, wer wer ist/war.

P.S. Mein Sohn (15 Monate) hatte auch nur ein Bändchen ums Handgelenk.

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