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Geschrieben von AnnaC am 30.05.2017, 15:14 Uhr

Eine Auswahl an Vätern

Hallo,

ich schreib das jetzt mal hier rein. Bin ich das nur mit meinen überholten Moralvorstellungen? Ich lese immer öfter, dass Frauen bei Dr. Bluni anfragen, wer denn nun der Vater ihres Babys ist. Davon abgesehen, dass diese Fragen recht dämlich sind, frage ich mich: ist es jetzt so usus, mit mehreren Männern am selben Tag oder innerhalb kurzer Zeit *ungeschützt* Verkehr zu haben?
Von der Vaterschaftsfrage abgesehen, frage ich mich, ob die Leute heute keine Angst mehr vor STD haben. Mich gruselt's da.
Oder sollte ich mich modernisieren?

 
53 Antworten:

Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von Steffi528 am 30.05.2017, 15:27 Uhr

"Oder sollte ich mich modernisieren?" --> willst Du das jetzt auch so praktizieren? Ich hoffe nicht ;-)

Ne, also dahin gehend bin ich auch noch konservativ und hoffe, das meine Mädchen das so von mir übernehmen. Zumindest das Kondom sollte nicht nur bekannt, sondern auch genutzt werden, wenn man (oder besser auch frau) da so ein bisschen offener ist.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von AnnaC am 30.05.2017, 15:31 Uhr

Haha, brrr. Nein danke. Mein einer Mann reicht mir zur Genüge. Wobei ich es ja nicht verurteile (steht mir ja auch nicht zu), wenn eine Frau mit verschiedenen Männern beischläft (sagt man das so?). Das Kondomlose beunruhigt mich dabei. Mal abgesehen davon stelle ich es mir schwierig vor, einen Vater für das Kind zu haben, der mit Leib und Seele Vater ist, wenn er erstmal durch die DNA-Tests muss und weiss, dass es genauso gut ein (oder zwei) andere hätte sein können.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von 2auseinemholz am 30.05.2017, 15:56 Uhr

Hallo!

Wie kommst Du denn darauf, dass der biologische Vater von der Mutter dafür vorgesehen ist auch diese soziale Rolle zu übernehmen???? Wenn die drei verschiedene Typen mehr oder weniger zeitgleich rüber rutschen lässt, dann glaube ich kaum, dass da im Hintergrund der Gedanke eines gemeinsamen erfüllten Familienlebens stand. Es reicht doch wenn er blecht!

Ich frage mich nur warum ein Samenspender so bescheuert sein kann, für eine Samenspende auch noch zu blechen. Normalerweise ist es ja andersrum er bekommt einen Obolus für seine Spende.

LG, 2.

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Ich habe mir jetzt die erste Frage mal durchgelesen...

Antwort von shinead am 30.05.2017, 16:02 Uhr

... und ich habe Mitleid mit Dr. Bluni. Der muss eine Engelsgedult haben, jeden Tag solche Fragen zu beantworten...

Und nein, Du solltest Dich da nicht modernisieren!

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Harmlos

Antwort von Mucksilia am 30.05.2017, 16:07 Uhr

Ich hatte mal eine entfernte Bekannte, die war bei der Bundeswehr. Auf Übung. Also als Soldatin. Und weil es so kalt war, durfte sie im LKW/ Bus schlafen. Und fünf anderen war es auch kalt. Also Soldaten. Keine Ahnung, ob die Krieg gespielt haben und wieviele beteiligt waren - auf jeden Fall war sie danach schwanger.
Alle 5 mussten zum Test antreten - ich hätte soviele Fragen an sie alle gehabt. Also an die Soldaten und die Soldatin. Aber sie war leider nur sehr entfernt bekannt.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von kravallie am 30.05.2017, 16:09 Uhr

die heute Jugend ist wesentlich kondomvertrauter, als wir es damals waren.
wage ich anhand meiner Erfahrungen zu berichten und das deduziere ich aus Gesprächen mit aktuell ca. 22 jährigen....

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Re: Harmlos

Antwort von shinead am 30.05.2017, 16:20 Uhr

Ganz ehrlich, das kann ich irgendwie eher verstehen als mit dem vielleicht-Ex-oder-doch-wieder-Partner ungeschützten Verkehr zu haben, da man ja einen Kinderwunsch hat, obwohl die Beziehung ein paar Wochen vorher so zerrüttet war, dass man einen anderen hatte.

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war früher auch schon so

Antwort von kaktuuss am 30.05.2017, 16:27 Uhr

Ich hatte eine Freundin, die beim Frauenarzt arbeitete, war wohl so Anfang 90 Jahre. Der machte in den Patientenakten bei jeder Patientin, die ihm anvertraute, dass sie nicht sicher wäre, wer der Vater sei, einen Vermerk bzw. ein Symbol, das aber alle Mitarbeiter kannten. Meine Freundin hat mir mal erzählt, dass es unwahrscheinlich viele Frauen seien, sie war damals ganz schockiert, wie oft sie diesen Vermerk gefunden hat.

Unnötig zu erwähnen, dass ich zu DIESEM Frauenarzt nie gegangen bin!

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von kaktuuss am 30.05.2017, 16:32 Uhr

der "Samenspender" wird schon nicht mit vorgehaltener Waffe gezwungen worden sein. Wenn er kein Kind will, muss er verhüten und/oder keinen Sex haben. Mein Mitleid hält sich in Grenzen

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von Leena am 30.05.2017, 17:06 Uhr

Die Frage mit dem Modernisieren ist rein rhetorisch, oder? Warum stellst Du sie dann?

Nein, es ist nicht "usus", mit mehreren Männern am selben Tag oder innerhalb kurzer Zeit ungeschützt Verkehr zu haben. Aber es kommt vor. Schlicht, weil es menschlich ist, dass "sowas" vorkommen kann.

Allerdings habe ich das Gefühl, meine Generation ist mehr durch Aids etc. geprägt als ältere Generationen bzw. auch die "heutige Jugend". Gerade bei der "heutigen Jugend" habe ich teilweise das Gefühl, man legt mehr Wert auf Enthaltsamkeit und "Sex nur mit dem Richtigen" als früher, aber dafür geht man dann auch eher davon aus, der andere hätte sich auch für einen "aufgespart" und könne daher gar keine Geschlechtskrankheiten, Aids o.ä. übertragen. Also - weniger Sexualpartner, aber dafür eher ungeschützt (nach dem Motto - ich nehme doch die Pille und Krankheiten haben wir doch beide nicht!).

Ansonsten kann ich mir von Massenvergewaltigung, Minderwertigkeitskomplexen, erste große Liebe, Sentimentalität, cuv etc.pp. jede Menge Gründe vorstellen, warum eine Frau innerhalb weniger Tage respektive am selben Tag mit mehreren Männer sexuell verkehren könnte. Und von geplatzten Kondomen / Diaphragma was auch immer kann auch durchaus sein, dass man "eigentlich" schützen wollte, das aber nicht funktionierte.

Ich glaube nicht, dass die Mehrzahl der betroffenen Frauen "unmoralische Schlampen" sind oder nur aus Berechnung unbedingt ein Kind bekommen wollten, egal mit / von wem.

Ehrlich gesagt - ich kenne nur eine Frau, die unbedingt noch ein Kind bekommen wollte und es deshalb "darauf anlegte" (was allerdings nicht funktioniert hat). Dafür kenne ich ein paar Frauen, bei denen das Ganze sehr viel komplexer war. Die Welt ist meistens ziemlich kompliziert...

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von Tini_79 am 30.05.2017, 17:18 Uhr

Ich habe jetzt bei Dr B nicht gelesen,

aber kenne ich durchaus eine Frau, die mit knapp 40 relativ verzweifelt ein Kind wollte und auch bereits bei einer Samenbank in Dänemark ihr Glück versucht hatte.

Da wurde es dann eben einer, von zweien im Zeitraum.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von Danyshope am 30.05.2017, 17:36 Uhr

Meines auch. Wer keine Kinder will oder nicht mit dem jeweiligen anderen Sexpartner, der soll halt verhüten. da muss jeder für sich selbst schauen, oder eben die Konsequenzen tragen wenn er meint ohne Schutz loslegen zu müssen. Und da ist es mir egal ob man wegen Schwangerschaft oder irgendwelchen Krankheiten schaut. Wem der eigene Körper so egal ist bzw im Fall von HIV sogar das eigene leben, der soll halt machen was er will. Zahlen tut man im Fall der Schwangerschaft eben finanziell, im Fall irgendwelcher Krankheiten eben mit Gesundheit und/oder Leben.

Was ich mir aber wünsche, ist das die Rolle der Väter noch weiter gestärkt wird. Wenn Frau meint sich gewollt von wem schwängern zu lassen und er Vater beschließt eben nicht nur mit dem Scheck sich aus der Affaire ziehen zu müssen, dann sollte der Vater eben wirklich die vollen gleichen rechte haben wie die Mutter. was auch heißt, das es auch dazu kommen kann das der Vater das Kind bekommt und nicht die Frau. Da ist aber in vielen Köpfen noch reines Mittelalter angesagt.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von kaktuuss am 30.05.2017, 17:55 Uhr

Väter und Mütter kann man nie wirklich gleich behandeln. Sonst müsste man im Extremfall nach der Geburt das Kind dem Vater geben. Das wäre für mich der Gipfel der Grausamkeit, einer Mutter sofort das Kind zu entziehen, ich glaube, ich hätte mich aus dem Fenster gestürzt.
Man hat als Mutter eben den biologischen Vorteil, dass das Kind viele Monate Teil von einem selbst war und auch nach der Geburt normalerweise Tag und Nacht mit einem zusammen ist.
Früher war es übrigens so, dass die Mütter weniger Rechte am Kind hatten als der Vater. Bis ins 19. Jahrhundert galt das Kind als Eigentum des Vaters.
In vielen Ländern ist es heute noch so, dass das Kind im Falle einer Trennung automatisch beim Vater bleibt. Für mich ist es ein enormer Fortschritt, dass die Kinder im Normalfall bei dem bleiben, der sich auch vor der Trennung hauptsächlich um sie gekümmert hat.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von anhaltiner am 30.05.2017, 18:33 Uhr

Ja die Jugend scheint insgesamt wieder konservativer zu werden. Ich hoffe der Trend hält noch bis zur Pubertät meiner Kinder.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von Mutti69 am 30.05.2017, 18:36 Uhr

Wenn ich mich jetzt auf die aktuelle Frage stütze, die bei Dr. Bruno mutmaßlich dein Interesse erregt hat, dann verstehe ich die Entrüstung nicht wirklich, es sei denn du bist verklemmt und/oder lebst zölibatär.

Eine erwachsene Frau darf Geschlechtsverkehr haben.
Wenn man sich mit Kondom schützt ist das prima.
Wenn das Ding beim Verkehr reißt Kacke...aber so was soll vorkommen.
Wenn man einen Kinderwunsch hat, ist GV ohne Kondom natürlich sinnvoll.

Ich persönlich sehe kein schmackhaftes Verhalten. Solche Situationen/Konstellationen kommen halt vor.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von Mutti69 am 30.05.2017, 18:38 Uhr

Nicht schmackhaft, da sollte stehen schlampenhaftes Verhalten...

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von Strudelteigteilchen am 30.05.2017, 19:39 Uhr

Und was ist jetzt der tiefere Sinn dieses Postings? Früher war alles besser? Die Jugend heutzutage? Der Verfall der Sitten ist ein ungeheurer?

Das gab es schon immer, aber heutzutage steht es im Internet und Du kannst Dich echauffieren. So ein Glück!

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von Jessi757 am 30.05.2017, 20:51 Uhr

Ich liebe die Autokorrektur

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von Leena am 30.05.2017, 21:04 Uhr

Wenn Deine Tochter mit 18 beschließt, ihren Freund zu heiraten, weil man ja nur verheiratet anständig zusammen leben kann, siehst Du das vielleicht wieder anders! ;-)

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von Hubbeldubbel am 30.05.2017, 21:20 Uhr

Der Extremfall 2 Männer an einem Tag ist ja nun nicht die Regel, auch nicht in den Fragen bei Dr. Bluni. Meist handelt es sich um einen Zeitraum von vier / sechs Wochen, den die Frauen in den Fragen angeben.

Meiner Meinung nach darf eine Frau durchaus auch Sex mit zwei Männern in der Zeit haben ohne gleich einen Stempel aufgedrückt zu bekommen. Verhütungspannen sind dann doof aber die passieren auch verheirateten Ehepaaren :-D

Kollegin bekommt jetzt (Spiral-)baby Nummer 2 und es ist das 4 Kind :-). Die Planung war nach Zweien theoretisch abgeschlossen. Tja, passiert halt und so passierts auch, dass man mal nicht sicher wissen kann, wer der Vater ist, z.B. wenn die Frau Spirale trägt oder der Gummi eigentlich bei beiden Männern angeblich ganz war. Daher meinerseits kein Urteil, auch wenn manche Frage zum Schmunzeln ist...

Viel beängstigender finde ich, dass viele Frauen scheinbar null Ahnung über die Wirkungsweise ihrer Pille haben und dann fragen: Kann ich schwanger sein? Statt nach Packungsbeilage bei vergessener Pille zu verfahren.

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hervorragend, kaktuus

Antwort von kravallie am 30.05.2017, 21:45 Uhr

du erhellst meinen trüben tag.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von anhaltiner am 30.05.2017, 23:53 Uhr

Warum? Wenn dann noch zeitnah Enkelchen kämen wäre das doch prima.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von shinead am 31.05.2017, 8:27 Uhr

Generell finde ich die Fragen bei Dr. Bluni seltsam. M.E. könnte man sich den Großteil selbst beantworten, wenn man denn in Sexualkunde aufgepasst hätte.

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@STT

Antwort von AnnaC am 31.05.2017, 8:58 Uhr

einen tieferen Sinn hat das Posting nicht. Ich wusste nicht, dass das Voraussetzung für Posting hier ist . Es interessiert mich einfach nur, wie das von anderen gesehen wird. Ich habe auch schon geschrieben, dass es mir nicht darum geht, moralisch zu beurteilen, wenn Frauen viele Männer haben. Jede, wie sie mag.
Mich überrascht es lediglich, dass die Verhütungsfrage (ich rede nicht von geplatzten Kondomen) offensichtlich keine so grosse Rolle mehr spielt. Ich kann mich erinnern, dass wir zu "meiner" Zeit (ja, ich war auch mal jung ) ziemlich Angst vor STD hatten. Hätte ich auch heute noch.
Und ja, wie jemand vorhin schon schrieb, es überrascht mich auch, dass viele offensichtlich tatsächlich glauben, man könne den Vater eingrenzen, wenn man innerhalb weniger Tage mit mehreren Männern GV hatte.

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Ach, komm.....

Antwort von Strudelteigteilchen am 31.05.2017, 9:34 Uhr

Dein Posting HAT einen tieferen Sinn - und genau den finde ich albern.

Ich zitiere:
"....ist es jetzt so usus, mit mehreren Männern am selben Tag oder innerhalb kurzer Zeit *ungeschützt* Verkehr zu haben?"
"Mich gruselt's da."
"Oder sollte ich mich modernisieren?"

Wenn diese Sätze nicht wertend sind, dann weiß ich auch nicht. Vor allem stellst Du das in einen zeitlichen Zusammenhang ("...ist es JETZT so usus...", "...modernisieren..."), und genau auf den bezog ich mich, wenn Du mein Posting mal ohne Defensiv-Reflex, aber mit Hirn lesen würdest.

"Sowas" gab es früher, das gibt es heute, das wird es immer geben. Heute steht es halt im Netz, zum Amüsement der Welt. Ich amüsiere mich ja auch darüber, natürlich. Aber ich spare mir das Echauffieren und die Illusion, daß es das "zu meiner Zeit" nicht gab. Und mir ist klar, daß ein paar dumme Fragen bei Dr. Bluni keinerlei Aussage über Moral und/oder Intelligenz einer Generation zulassen - das ist die Erkenntnis, die Dir scheinbar fehlt.

Meine "wilde Zeit" fand übrigens noch in Vor-Aids-Zeiten statt, und tatsächlich war MEINE größte Sorge damals das Verhindern einer Schwangerschaft. Der Standardspruch meiner Mutter war: "Schlepp mir bloß kein Kind an!" - und nicht: "Werd' mir bloß nicht krank!" STDs waren erstens tabuisiert und zweitens behandelbar. Ich kannte nicht mal den Begriff und hätte von den wenigsten den Übertragungsweg korrekt beschreiben können. Meine Kinder sind DEUTLICH besser informiert als ich damals.

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@stt

Antwort von kravallie am 31.05.2017, 9:55 Uhr

*flüster*: was ist denn std?

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Re: @stt

Antwort von Strudelteigteilchen am 31.05.2017, 10:02 Uhr

*flüster*: sexually transmitted diseases

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Re: @stt

Antwort von lilly1211 am 31.05.2017, 10:13 Uhr

Danke! Das hab ich mich nicht fragen trauen gschamig wie ich bin.

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Re: @STT

Antwort von lilly1211 am 31.05.2017, 10:17 Uhr

Du klingst schon ziemlich brüskiert. Sei doch einfach froh dass dein leben eintönig genug ist dass sich solche Fragen nicht stellen.

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Re: Ach, komm.....

Antwort von AnnaC am 31.05.2017, 10:29 Uhr

Warum so aggressiv?
Es ist wohl so, dass ich es heute über Internet einfach mehr mitbekomme. Ich kenne keinen einzigen Fall von "früher" in meiner nahen und weiteren Umgebung, in der Väter nicht zu benennen waren. Vielleicht war ich auch zu doof, das mitzubekommen.
Ob Du mir es jetzt glaubst oder nicht, ich bin nicht brüskiert oder empört. Ich finde es lediglich interessant. Nix für ungut und schönen Tag noch.

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Kennt Ihr das schöne Lied? "Life is a sexually transmitted disease"?

Antwort von Leewja am 31.05.2017, 10:40 Uhr

Ich finde den Satz herrlich;)

Aus irgendeinem mir nicht erklärlichen Grund sagt man inzwischen aber STI (infections), weil disease wohl zu negativ/abwertend klingt. In diesem Bereich ist es ungeheuer schwierig und gleichzeitig offenbar sehr wichtig, die politisch korrekten Ausdrücke zu nutzen!

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Re: Kennt Ihr das schöne Lied? "Life is a sexually transmitted disease"?

Antwort von AnnaC am 31.05.2017, 10:47 Uhr

Gibt es auch eine deutsche Abkürzung?

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nein, das ist international gleich

Antwort von Leewja am 31.05.2017, 10:59 Uhr

viele Abkürzungen sind ja englisch

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Gar nicht aggressiv

Antwort von Strudelteigteilchen am 31.05.2017, 11:22 Uhr

Nur amüsiert. So wie Du Dich scheinbar gerne über unaufgeklärte Frauen amüsierst, amüsiere ich mich gerne über Postings, die ich gerne als "Normal-Postings" subsummiere.

Dein Posting fällt auch in diese Kategorie: Kaum fragen drei Frauen bei Dr. Bluni, wer der Vater ihres Kindes ist, schon wird die Normal-Frage gestellt.

Merke: Ein paar Postings machen noch keine Normalität.

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Re: Ach, komm.....

Antwort von Hubbeldubbel am 31.05.2017, 11:50 Uhr

Sorry Anna aber unsere Generation hat doch Sex nicht erfunden und es gehört zur Allgemeinbildung zu wissen, dass es Sex mit mehreren Partnern schon immer gab, in jedem Zeitalter... Noch nie etwas zum Bleistift von Meträssen gehört?

Die Frauen früher haben versucht die Schwangerschaften durch Bäder in heißem Wasser oder die Einnahme von giftigen Pflanzen zu beenden. Irgendwelche Spülungen sollten Schwangerschaften verhindern :-D Letztlich sah das Kind vielleicht ganz zufällig dem Nachbaren ähnlich :-D

Nein, Sex mit mehreren Partnern inneralb kurzer Zeit ist keine neumodische Erfindung. Nach meinem Empfinden wird es sogar "ruhiger" und nach Deinem Maßstab "gesitter".

Und weil Dich das Thema so interessiert hier ein paar Links zum Lesen :-)

Sex bei den Römern
https://www.google.de/amp/s/amp.welt.de/amp/geschichte/article129448408/In-Rom-war-koerperliche-Liebe-ueberall-verfuegbar.html

Sex im Miitelalter
http://www.kleio.org/de/geschichte/mittelalter/alltag/kap_v45/

https://de.m.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4tresse

Viel Spaß beim Lesen :-)

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von puja am 31.05.2017, 15:45 Uhr

Zum Thema:

Ich denke, dass heute offener darüber gesprochen wird.
Früher gab es auch Kuckuckskinder.
Mein Ding wäre es nicht mit 2 Männern innerhalb kurzer Zeit, aber das will ich nicht werten.
Schlimmer finde ich den ungeschützt Verkehr.

So, und auch wenn ich nun gesteinigt werde, die Fragen an Dr. Bluni sind teilweise völlig sinnfrei.
Ich lese nicht oft dort, nur selten aus länger Weile.
Und dann Wunder ich mich fast immer.
Aber gut. Jeder ist anders.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von Leena am 31.05.2017, 20:10 Uhr

So langsam verstehe ich, warum Du und ich in vielen Dingen ziemlich unterschiedlicher Meinung sind,. :-)

Nein, bei meiner frischgebackenen 18-jährigen Abiturientin finde ich es ganz und gar nicht "prima", wenn schon direkt von Heiraten und Kinderkriegen die Rede ist, ich gehe irgendwie davon aus, dass in dieser Situation 95% der "Kinder" noch nicht wirklich absehen können, was das bedeutet. Abgesehen davon, dass ich "erst Ausbildung und Erfahrungen sammeln, dann sich binden und gezielt Nachwuchs in die Welt setzen" sehr viel mehr "prima" fände.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von anhaltiner am 31.05.2017, 23:12 Uhr

Und warum sind wir das? :)

Ich bin in der DDR groß geworden. Genau Dein Modell haben meine Eltern damals regelrecht gepredigt und eigentlich nicht nur die, sondern auch meine Großeltern und fast das gesamte Umfeld. Nach der Wende habe ich dann auch wie nach Plan (ging aber damals davon aus dass es mein eigener Wille war) Abitur, Zivildienst und danach Studium gemacht (inklusive Ausleben und Erfahrungen sammeln). Und irgendwann habe ich festgestellt dass das alles nicht wirklich mein Ding ist,nämlich dann wo ich teils handwerklich arbeiten musste um mein Studium zu finanzieren. Handwerk wäre mein Ding gewesen von Anfang an. Das ich dafür echtes Talent hatte hat aber nie jemand aus meiner Familie und Bekanntenkreis gesehen. Irgendwann habe ich mich dann selbstständig gemacht und meine Firma ist gewachsen. Vater bin ich leider erst mit Mitte 30 geworden, aber nun mit 40 habe ich drei kleine Schätzchen und ich hoffe es kommen noch welche dazu. Und meines Erachtens ist es das Schönste was es gibt. Ich frage mich immer wieder warum erst so spät und warum genau dies in der Gesellschaft für gut befunden wird. Ich bin Einzelkind. Meine Eltern waren auch 35 als sie mich bekamen. Ich durfte nie erleben wie es ist Geschwister zu haben. Was ich sehr schade finde. All dies will ich meinen Kindern mal ersparen. Der gerade Weg vom Gymnasium zum Studium beraubt meiner Meinung nach den Jugendlichen soviel. Wer bis 20 nie echt gearbeitet, um sein eigenes Geld zu verdienen, der verliert mehr Erfahrung als das ganze Studium mit sich bringt. Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Wer früher Vater/Mutter wird der wird schnell Verantwortungsbewusstsein entwickeln und sich auch mit Kind(ern) bilden können. Für Spätzünder kann es aber oft zu spät sein und dann enden sie als Langzeitstudenten, kinderlos und desorientiert, weil sie auch genauso erzogen wurden, dass sie ewig selbst Kinder bleiben und nicht erwachsen werden können. Und zum Thema Ausbildung und Schule. Ich finde die Kinder/Jugendlichen lernen heute viel zuviele theoretischen Schrott den sie niemals gebrauchen können. Die Praxis fehlt. Sachen die man echt anwenden kann, auch später mal. Deshalb sind die Eltern noch mehr gefordert ihre Kinder selbst auszubilden. Meine Kinder sollen jedenfalls mal keine verwöhnten Gören werden, emotional verkrüppelt und ohne Sinn für praktische Dinge um es mal deftig auszudrücken. Das was ich jetzt geschrieben habe soll definitiv kein Angriff auf Dich sein, sondern nur meine Sicht der Dinge. Aber noch zum Thema gezielt Nachwuchs in die Welt setzen. Das ist durchaus ein Plan,aber wenn ich höre wie Eltern mit ihren Kindern umgehen die ungeplant schwanger werden kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Kinder sind keine Unfälle. Egal in welcher Lage meine Tochter mal schwanger wird und egal mit welchem Alter, meine volle Unterstützung hätte sie und ich würde sie niemals dazu zwingen abzutreiben. Wenn ich von solchen Fällen im entfernten Bekanntenkreis höre könnte ich vor Wut an die Decke gehen.

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Re: Eine Auswahl an Vätern

Antwort von stjerne am 01.06.2017, 7:50 Uhr

Das kann man auch ganz anders sehen.

Ich bin direkt von der Schule an die Uni und dann habe ich auch noch promoviert. Ich finde, dass ich gerade dadurch unheimlich viele Erfahrungen gemacht habe, die nicht möglich gewesen wären, wenn ich gleich in einen Beruf geschlittert wäre. Gearbeitet habe ich immer nebenbei, denn allein mit Bafög kommt man nicht weit, auch diese Zeiten waren wertvolle Erfahrungen.
In der Schule und erst recht an der Uni habe ich vieles gelernt, was Du als Schrott bezeichnen würdest und was ich niemals brauche - aber es macht mich glücklich, es zu können. So wie sich andere über einen Ferrari freuen, auch wenn sie mit einem Opel genauso ans Ziel kämen oder über ein Designer-Sofa, auch wenn man ebenso auf der Ikea-Couch sitzen könnte.

Ich würde es wieder so machen. Ich bin sehr gerne Mutter, aber ich freue mich über die Erfahrungen, die ich vorher machen konnte.

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Zwei Gründe, warum ich das anders sehe

Antwort von Strudelteigteilchen am 01.06.2017, 9:13 Uhr

1. Du bist Vater, nicht Mutter. Das ist anders. Tatsache.

2. Du verfichtst Dein "Lebensmodell" mit der gleichen Härte und Ausschließlichkeit wie Deine Eltern das ihre - und das macht Dich genauso engstirnig und verbissen wie sie.

Ich war 30, fast 31 beim ersten Kind. Vorher hatte ich eine Abtreibung und bereue diese keine Sekunde. Gezwungen hat mich dazu keiner, aber meine Mutter war merklich erleichtert, als ich mich dazu entschloss. Meine Tochter wird nächste Woche 21, und wenn sie jetzt schwanger werden würde, würde ich eine Abtreibung ebenfalls begrüßen (noch mehr hoffe ich allerdings, daß sie gar nicht erst schwanger wird). Sie hat sich ganz alleine und freiwillig dazu entschlossen, das Abi zu machen und zu studieren. Sie war an der Realschule und ich hätte es nicht verhindert, wenn sie danach eine Ausbildung gemacht hätte, statt weiter zur Schule zu gehen. Die Folge ist natürlich, daß sie ein Kind jetzt (noch) nicht brauchen kann, sie könnte es weder ernähren noch sich darum kümmern. Ich finde es sehr schön und erstrebenswert, wenn Mütter (sic!) sich die ersten paar Jahre Zeit für ihre Kinder nehmen können - das geht aber nicht, wenn sie noch mitten in der Ausbildung stecken oder gar keine Ausbildung haben und daher die finanziellen Ressourcen das nicht zulassen. Dann landet das Kind in bei Oma - und mal abgesehen davon, daß ICH keine Lust habe, mich um die Schratzen meiner Kinder zu kümmern, würde ich das auch weder für mein Kind, noch für mein Enkelkind erstrebenswert finden.

Frühe Schwangerschaft geht überdurchschnittlich häufig einher damit, daß die Beziehung der Eltern nicht hält und daß die finanziellen Ressourcen eingeschränkt sind. Beides doof für das Kind.

Und übrigens: Meinem 16jährigen Sohn wünsche ich noch viel weniger, daß er früh Kinder zeugt. Ein frühes Kind meiner Tochter wäre wahrscheinlich irgendwie im Familienverbund groß geworden - suboptimal, aber machbar. Ein frühes Kind meines Sohnes würde wahrscheinlich im Familienverbund der Mutter "verschwinden" und mein Sohn hätte mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit von dem Kind nur noch den monatlichen Dauerauftrag auf dem Kontoauszug. DAS ist NOCH bitterer.

Ein Kind gehört in eine stabile und finanziell abgesicherte Beziehung. Beziehungen von 18jährigen sind beides so gut wie nie.

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Re: Zwei Gründe, warum ich das anders sehe

Antwort von Maxikid am 01.06.2017, 10:21 Uhr

Meine Mutter hat mich mit fast 17 bekommen. Das war der größte Fehler ihres Lebens. Sie war noch gar nicht reif dazu, mit 18 kam das 2. Kind. Danach war sie seelisch durch...Verheirate war sie trotzdem. Das Ende war Tabletten und Alkoholsucht.....verpasste Jugend, keine Ausbildung....

Klar würde ich meine Kinder unterstützen, aber früh Oma werden möchte ich nicht...Ich war selber mit 31 das erste mal Mutter, für mich selbst noch zu früh....LG maxikid

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Re: Zwei Gründe, warum ich das anders sehe

Antwort von kravallie am 01.06.2017, 10:53 Uhr

ich kann mich stt in allen punkten nur anschließen.

mein kind1 verhütet lieber mit pille und drei Kondomen übereinander, als sich jetzt von einem Kind einschränken lassen zu müssen. ich finde es TOLLSTENS, wie sie ihre "Jugend" als Studentin geniesst!!!

kind2 begreift langsam aufgrund zweier großcousinen (1+3) wie anstrengend kinder sind. zuvor war sie völlig verrückt nach kleinen kindern, vorzugsweise Babys und sie meinte, es wäre klar, dass sie ein paar kinder haben möchte.
ich glaube, sie wird auch welche bekommen, aber ich bin sicher aus der kümmernummer raus!

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Re: Zwei Gründe, warum ich das anders sehe

Antwort von anhaltiner am 01.06.2017, 11:20 Uhr

Das mit der Jugend genießen und dass sich die meisten Großeltern kaum kümmern wollen scheint ein vornehmlich westliches Ding zu sein. Ich habe Geschäftspartner rund um den Globus und außerhalb westlicher Länder vertritt niemand solche Ansichten. Ich könnte mir auf Grund meiner finanziellen Situation durchaus so manches Hobby oder Dauerurlauben leisten, aber ich kümmere mich lieber um meine Kinder und würde dies auch bei den Enkeln so handhaben wenn sie Hilfe brauchen. Aber vermutlich bin ich eben eine Ausnahme :)

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vll bist du eine ausnahme

Antwort von kravallie am 01.06.2017, 11:35 Uhr

vll änderst du aber auch deine ansichten/pläne, wenn es so weit ist?
wie alt sind deine kinder aktuell? 5 und 4 Wochen, von einem dritten wußte ich bis zum letzten posting nichts.
kannst du soweit in die Zukunft sehen? ich nicht.

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Re: Zwei Gründe, warum ich das anders sehe

Antwort von stjerne am 01.06.2017, 12:04 Uhr

Wir haben auch gern kümmernde Großeltern. Gerade auf meine Schwiegermutter kann ich immer zählen, die hätte mir sicher den Rücken freigehalten, wenn ich im Studium schwanger geworden wäre. Aber das hätte ich nicht gewollt. Ich habe meine Kinder nicht bekommen, damit Oma sie groß zieht, das wollten wir schon selbst übernehmen. Daher kamen sie eben erst, als es auch passte.

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Re: Zwei Gründe, warum ich das anders sehe

Antwort von Strudelteigteilchen am 01.06.2017, 12:05 Uhr

Zum einen kannst Du bis zum Ernstfall Deine Meinung noch 100 Mal ändern.

Zum anderen gebe ich zu bedenken, daß bei früher Familienplanung Oma und Opa auch noch mitten im Berufsleben stehen und es sich evtl. gar nicht leisten können, mal eben den Job hinzuwerfen, um Enkel zu betüdeln. Ganz abgesehen davon, daß ich es im Moment sehr genieße, keine kleinen Kinder mehr zu betüdeln: Wovon sollte ich leben, wenn ich ein Enkelchen betreuen müßte? Meine Tochter kann sich ja nicht mal selber ernähren, wie sollte sie dann auch noch ein Kind und mich als Kinderbetreuung durchfüttern?

Ganz grundsätzlich bin ich ein großer Fan der "It takes a village to raise a child"-Philosophie. Aber bei den meisten Jungmüttern hier in Deutschland ist ja großes Geschrei angesagt, wenn Oma den Nucki linksrum statt rechtsrum in den Mund schiebt, oder was der blöden Lappalien mehr sind. Irgendwie hat es sich hier eingebürgert, daß eine Person - in 99% der Fälle die Mutter - hauptverantwortlich ist für das Baby und Kleinkind, alle anderen sind nur Erfüllungsgehilfen. Ja, das ist eine "westliche" Mode, aber da steckt mehr dahinter als nur das reine "wir kümmern uns umeinander". Man muß das Kümmern nämlich auch zulassen und annehmen können/wollen.

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Hättest Du das denn toll gefunden?

Antwort von Strudelteigteilchen am 01.06.2017, 12:09 Uhr

Nehmen wir mal an, Du hättest Deine Kinder schon 10 bis 12 Jahre früher bekommen. Ihr beide - Deine Frau und Du - wärt noch mitten in der Ausbildung gewesen, nix mit Eigentumswohnungen und finanzieller Absicherung. Hättest Du gerne Eure Kinder schon nach 9 bis 12 Monaten 8 Stunden pro Tag den Großeltern überlassen? Wie wäre es Deiner Frau damit gegangen?

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Re: vll bist du eine ausnahme

Antwort von anhaltiner am 01.06.2017, 12:32 Uhr

5 Jahre, 1,5 Jahre und 4 Wochen

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Re: Hättest Du das denn toll gefunden?

Antwort von anhaltiner am 01.06.2017, 12:53 Uhr

Ich denke meine Frau wäre zu Hause geblieben, so wie jetzt auch. Bei meiner Frau war es nie ein Thema dass sie unbedingt zwanghaft (weiter) arbeiten gehen will. Natürlich wäre es mit nur einem Verdienst schwer geworden. Prinzipiell hätte ich kein Problem damit die Kinder auch mal länger bei den Großeltern zu lassen, aber unsere Großeltern hätten dies nicht gemacht.

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Und noch so ein Punkt, wo wir...

Antwort von Leena am 01.06.2017, 17:57 Uhr

...aufgrund unterschiedlicher Erfahrungen sehr unterschiedlicher Meinung sind. :-)

Ich war beim ersten Kind gut 10 Jahre jünger als Du und gerade so mit dem Studium fertig. Mit dem Vater war ich zusammen, seit ich 17 war... das ging dann aber in der Schwangerschaft mit Pauken und Trompeten den Bach runter. (Heute würde ich sagen: Mit Ansage. Damals war ich zu jung und zu unerfahren und dachte, ich liebe ihn doch und wir schaffen das schon... nee, haben wir nicht!) Insofern ist es mir als Frau existenziell wichtig, finanziell selbst für mich (und bei Bedarf für meinen Nachwuchs) sorgen zu können. Das hat nichts mit "zwanghaft weiterarbeiten" zu tun, sondern mit Eigenständigkeit. Und DIE ist mir sehr wichtig, ja! Auch wenn ich schon längst wieder erfolgreich verheiratet bin und nicht arbeiten "müsste", gemessen am Verdienst meines Mannes, wenn ich nicht arbeiten wollte. Aber ich will ja! :-)

Gerade WEIL ich die Erfahrung habe, wie es ist, relativ jung Mutter zu werden und dann eben auch alleine mit dem Kind da zu stehen, und weil ich weiß, wie fürchterlich solche frühen Beziehungen schief gehen könnten, gerade deshalb hätte ich mir für meine 18-jährige Abiturientin andere Träume gewünscht als "Heiraten und bald Kinder kriegen".

Als Dauerlösung für Enkelkinder stehe ich übrigens auch nicht zur Verfügung. Schlicht, weil ich erst Anfang 40 bin und noch 25 Jahre Berufstätigkeit vor mir habe. Und die Kraft, nachdem ich jetzt schon 18 Jahre meine eigenen Kinder großgezogen habe, nahtlos mit Enkeln weiter zu machen - die habe ich nicht (mein jüngstes Kind ist gerade mal 6!). Wobei ich sicherlich unterstützen würde, soweit erforderlich, wünschenswert und machbar. Aber begeistert wäre ich nicht - und hoffe trotz allem noch sehr, sie lassen sich mit Enkeln noch Zeit.

Ich selber war übrigens, wenn meine Mutter arbeitete, oft bei meinen Großeltern. Aber mein Großvater war da schon pensioniert und meine Großmutter war nicht bezahlt berufstätig. Da ist es eben ein entscheidender Unterschied, ob die Großeltern 60+ oder 40+ sind.

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Du hättest dann aber nicht wirklich Zeit für deine Kinder gehabt.

Antwort von Petra28 am 01.06.2017, 21:20 Uhr

Denn es kann mir nun wirklich niemand erzählen, dass man parallel eine Firma aufbauen und viel Zeit mit seiner Familie verbringen kann.

Dein Modell erfordert funktioniert ansonsten nicht in den Konstellationen, in denen beide Partner gern beruflich etwas erreichen wollen bzw. beide finanzielle Unabhängigkeit anstreben.

Übrigens: Gerade in der DDR war es üblich, sich jung zu binden und Kinder zu bekommen, denn für die Betreuung der Kinder war ja immer gesorgt. Es ist ungewöhnlich, dass das in deiner Familie anders gewesen ist.

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Und...

Antwort von Petra28 am 01.06.2017, 21:26 Uhr

was ist denn für dich theoretischer Schrott?

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Re: Du hättest dann aber nicht wirklich Zeit für deine Kinder gehabt.

Antwort von Leena am 01.06.2017, 21:52 Uhr

Na, dafür hat der Anhaltiner doch eine Frau, die nicht unbedingt zwangshaft arbeiten will...

Nein, das ist nicht ganz so gemein gemeint, wie es vermutlich klingt. ;-)

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