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von Leena  am 28.10.2018, 19:37 Uhr

Die Koalittion, die früher als Große Koalition bekannt war...

Nach den jetzigen Hochrechnungen hat die CDU in Hessen über 10% verloren und auch die SPD hat über 10% der Wähler verloren - sprich: - 20% für die aktuelle Koalition in Berlin.

Ich bin mal gespannt, wie es weitergehen wird, sowohl bei uns in Hessen als auch im Bund. Minus 20% für die Regierungsparteien finde ich zu viel, als dass man es höflich ignorieren könnte. Auch personell.

 
18 Antworten:

Und wie geht's dir mit diesem Ergebnis?

Antwort von Hashty am 28.10.2018, 19:44 Uhr

Es entspricht ja ziemlich den Prognosen. Also keine Überraschung.
Wie fühlt man sich mit dieser Wahl in Hessen?

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Re: Und wie geht's dir mit diesem Ergebnis?

Antwort von Leena am 28.10.2018, 19:45 Uhr

Ich hätte mir etwas anderes gewünscht.

Jetzt aber erst einmal abwarten, ob es für ein "Weiter so" mit Schwarz-Grün reicht oder nicht...

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Re: Und wie geht's dir mit diesem Ergebnis?

Antwort von Malus am 28.10.2018, 20:51 Uhr

Grün hat ja ordentlich abgeschnitten.!

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Re: Die Koalittion, die früher als Große Koalition bekannt war...

Antwort von tonib am 28.10.2018, 21:06 Uhr

Die CDU tut mir fast ein bisschen leid, denn die meisten Leute sind mit der Regierung in Hessen nicht unzufrieden (ich auch nicht). Auch die Grünen in Hessen finde ich ok, in der Regierung waren die nicht unvernünftig. Für mich wäre ein Weiter so in Hessen völlig ok, oder auch Jamaika.

Ich denke, die großen Wählerwechsel liegen eher an der Bundespolitik, und da bin ich völlig bei Leena: so etwas kann man nicht einfach ignorieren. Wobei - kann man wahrscheinlich doch...

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Bundestag ist doch aber nicht gleich Landtag!

Antwort von desireekk am 28.10.2018, 22:59 Uhr

Bundestag ist doch aber nicht gleich Landtag!

Das sollte eigentlich jeder mündige Bürger, der mindestens 18 Jahre alt ist und wählen darf, verstanden haben.
Der gewollte Pluralismus und Föderalismusus der deutschen Demokratie ermöglicht ja gerade solche wunderbaren Konstellationen.
Man kann sich auf der Ebene der Landespolitik für ganz andere Menschen/Parteien entscheiden als dort wo es um das Auftreten des Staates Bundesrepublik Deutschland geht.

Dass das manchmal auch Komplikationen hervorruft, ist Produkt dieses Konstrukts.

Aber eine Länder Wahl hat Mit der Kräfteverteilung auf Bundesebene nichts zu tun, beziehungsweise sollte damit nichts zu tun haben.

... sonst würde die CSU (CDU) seit Nachkriegszeiten die Bundesrepublik regieren. ;-)))

VG

D

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Re: Die Koalittion, die früher als Große Koalition bekannt war...

Antwort von luna8 am 28.10.2018, 23:04 Uhr

Es wird Zeit, dass Parteien, die sich nicht 'grün' sind - also fast alle - mal einigen und zusammen arbeiten. ... Das verlangt die Politik doch auch von den Bürgern.

JAMAICA

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Re: Bundestag ist doch aber nicht gleich Landtag!

Antwort von Malus am 29.10.2018, 6:03 Uhr

Aber vor der Wahl wurde es so hingestellt. Wenn in Hessen die Grokoparteien schlecht abschneiden dann wird nachgedacht ob die Groko beendet werden muss.....

Gestern haben sehr viele Experten gesagt dass in Hessen die ganze Zeit ordentlich regiert wurde und dass es eine Denkzettelwahl gegen die Bundes Groko war.

Diese Groko wollte niemand. Sie kam zu Stande. Sie ist komplett zerstritten.
Welche Möglichkeit haben Bürger,sich gegen die Groko,die ja gar nicht Wöhlerwille war-deshalb stürzen die Parteien ja kontinuierlich ab-zu wehren?

Überhaupt keine.

Das ist aber bitter für die Landespolitik.

Deswegen wird jetzt vermutlich sehr viel debattiert werden ob man wirklich mit Gewalt so weiter macht. Im Vorfeld gab es hierzu schon etliche Diskussionen. In den Medien wird inzwischen sehr kritisch über Weiterführung der Groko diskutiert.

Im Moment sind die Politiker bei "wir haben verstanden "

Guten Morgen Murmeltier. Ich grüße zurück.

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Re: Die Koalittion, die früher als Große Koalition bekannt war...

Antwort von Malus am 29.10.2018, 6:42 Uhr

Wenn die Groko gekündigt würde,gäbe es Neuwahlen
Das würde vermutlich dazu führen dass die großen Parteien derart schlecht abschneiden würden dass es keine Groko mit CDU und SPD mehr geben könnte. Die beiden Parteien würden so schlecht abschbriden dass auch Frsu Merkrl nicvt mehr als BK zu halten wäre.

Da Alternativlosigkeit selten gut ist,und die lerzten Jahre allesalternativlos waren ,einschließlich Merkel,haben wir nun ein großes Problem.

Es müssten dann mehrere Parteien zussmmen gehen.

Die FDP ksnn gar nicht mit den Grünen. Da hätten wir schon Konfliktpotential.

Ob es dann besser würde?

Ich weiß es nicht.

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Re: Die Koalittion, die früher als Große Koalition bekannt war...

Antwort von Silvia3 am 29.10.2018, 7:30 Uhr

Das ist auch meine Sorge. Welche Koalition sollte es nach einer Bundestagswahl geben und wer hat genug Standing, um Kanzler zu machen? Aber so, wie es zuletzt gelaufen ist, kann es ja auch nicht weitergeht. Spätestens seit der letzten Seehofer-Geschichte bin ich von Merkel komplett desillusioniert. Sie hat einfach keine Kraft mehr zu kämpfen und muss dringend abgelöst werden. Schwarz-grün im Bund wäre wahrscheinlich ideal, aber mit welchem Kanzler?

Schade ist trotzdem, dass eine gut arbeitende Koalition in Hessen abgelatschteres würde.

Silvia

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Die Grünen sind zweitstärkste Partei...

Antwort von Leena am 29.10.2018, 7:51 Uhr

SPD und Grüne haben beide 19,8% geholt, aber die Grünen haben 94 Stimmen mehr als die SPD, landesweit...

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Re: Die Grünen sind zweitstärkste Partei...

Antwort von Shanalou am 29.10.2018, 8:12 Uhr

Damit können Schwarz- Grün weiterregieren. Nicht schlecht.

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Re: Die Koalittion, die früher als Große Koalition bekannt war...

Antwort von shinead am 29.10.2018, 8:21 Uhr

Der letzte Jamaika-Versuch ist an der FDP gescheitert und so wie gestern Herr Lindner über die Grünen gesprochen hat, wird das wohl eher nix.

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Die Schwierigkeit ist doch

Antwort von DK-Ursel am 29.10.2018, 13:14 Uhr

daß die Groko nicht Wählerwille war - aber was war dann eigentlich Wählerwille?
Wirklich Jameika????
Minderheitenregierung?
Es ist immer leichter, egegen etwas zu sein - ohne eigene konkrete bessere Alternativen!

Natürlich ist eine Landtagswahl keine Bundestagswahl, trotzdem sind seit jeher die Länderpatreien AUCH für die Bundesprolitik abgestraft worden.
(Ob es umgekehrt auch so gut klappt,weiß ich nicht, anscheinend ist es ja leichter zu kritisieren als konstruktiv Positives in Gang zu setzen - auch für den Wähler)

Natürich stimmt man ja bei Kommunal- und Landeswahlen über andereThemen ab als bei einerBundestagswahl - die Frage ist dann eben auch wieder, ob Lieschen Müller das begreift oder nicht doch einfach die eine Partei mit deren bundesdeutschen Parteivertretern gleichsetzt und danach das Kreuzchen setzt oder eben nicht.
ICH kann doch sehr gut kommunal völlig anders wählen als ich im Land oder Bund wählen würde, weil da ganz andere Probleme anstehen, die vor Ort die eine oder die anderePartei eben besser lösen kann oder will.

Gruß Ursel, DK

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Mit welchem Kanzler? Ich hätte da zwei ganz klare Favoriten:

Antwort von Hashty am 29.10.2018, 13:40 Uhr

Özdemir oder Habeck.

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Re: Die Schwierigkeit ist doch

Antwort von Malus am 29.10.2018, 15:42 Uhr

Es war schwer so zu wählen dass keine Groko dabei heraus kommt.

Es gibt keine Mehrheiten mehr.

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Re: Mit welchem Kanzler? Ich hätte da zwei ganz klare Favoriten:

Antwort von Salkinila am 29.10.2018, 15:43 Uhr

Ja, Habeck bitte! Ein Schriftsteller und Philosoph als Kanzler ist doch perfekt für das "Land der Dichter und Denker".

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Re: Mit welchem Kanzler? Ich hätte da zwei ganz klare Favoriten:

Antwort von Daffy am 29.10.2018, 21:21 Uhr

So gesehen... ist vielleicht ein Psychiater an Bord?

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Re: Die Schwierigkeit ist doch

Antwort von DK-Ursel am 29.10.2018, 23:01 Uhr

Ja, abera uch nur,weil in Dtld. alle noch soviel Angst vor Minderheitenregierungen haben.
Ich bin der Ansicht, viel Wind würde den Populisten aus den Segeln genommen,wenn die großen Parteien sich besser abgrenzen könnten. Das geht in einer Groko nie gut!
Wenn aber die an den rechten und linken Seiten suggerierieren können, es sei doch egal, ob man CDU oder SPD wählt, weil das alles ein Pott sei, dann ist es leicht, den Leuten einzureden,sie müßtenb ihre Stimme eben einer absolut "anderen", Partei mit erkennbarem Profil geben - und dann kommt eben links oder rechts Extremes raus.
Vielleicht hätte eine kurze Zeit der Minderheitenregierung, wo man sich eben seine Mehrheiten für profilierte Meinungen immer wieder neu suchen und sich allein dadurch schon besser abgrenzen, aber auch einigen muß - jedoch mit deutlich verschiedenen Partnern, - Dtld. gutgetan.
Immerhin sind andere demokratische Länder daran nicht zugrunde gegangen.
Allerdings stammt bei den Deutsche dieses Trauma aus der Weimarer Republik mit ihrem schlimmen Ende --- aber jeztt steuert es ja auch nicht gerade anders auf den Abgrund zu...

Gruß Ursel, DK

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