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Geschrieben von Kerstin Nie. am 03.04.2003, 13:50 Uhr

das was ich gestern gesehen habe war schrecklich:ein 1-2 jähr. mädchen, von blut verklebte+verschmierte haare/gesicht....

Hallo Serra!

Ich war gestern Abend zum Chor. Und da singen wir auch Lieder zum Frieden.
Ein Lied fing so an: "Ich habe einen Menschen gesehen, der konnte mit seinen Beinen nicht gehen..."
Es handelte von Krieg - ich konnte kaum weitersingen, weil ich so betroffen war und meine Stimme fast erstickte.
Ich kann ja mal den Text hereinschreiben:

Mein Gott, warum? (Lothar Petzold)

1. Mein Gott, ich hab einen Menschen gesehn,
Der konnte mit seinen Beinen nicht gehen.
Die wurden ihm beide zerschossen im Krieg,
Im Krieg mein Gott, warum?
Im Krieg mein Gott, warum?

2. Mein Gott, ich hab einen Menschen gesehn,
Der konnte vor Hunger nicht aufrecht gehn.
Er wollte nicht mehr als ein kleines Stück Brot,
Er starb mein Gott, warum?
Er starb mein Gott, warum?

3. Mein Gott, ich hab die Selbstsucht gesehn,
Die konnte recht gut auf zwei Beinen gehn.
Das eine hieß Haß und das andere Gier-
ich sah es bei andern und bei mir.

Ich wäre am liebsten rausgegangen. Ich wollte das gar nicht hören.
Wenn mich jemand auf den Krieg anspricht, habe ich so eine unsägliche Wut auf meine Machtlosigkeit.
Darum will ich gar nichts mehr davon hören.
Hier zu schreiben, macht mir nichts aus, aber das ist auch virtuell.
Kommt die Bedrohung dann ins eigene Wohnzimmer, bekomme ich Panik!
Ich wünschte, ich würde Morgen aufwachen und alles wäre nur ein schlechter Traum gewesen...

Ciao, Kerstin!

 
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