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Geschrieben von marit am 05.07.2004, 11:09 Uhr

auch aus Anlaß des Fremdsprachenpostings unten: wie sieht für euch eine idealte Schule aus?

Ich habe das eigentlich im Schulforum gepostet, aber dort interessiert man sich derzeit wohl nur für Ranzenwahl und wie man Trinkflaschen am besten sauber bekommt. Daher poste ich nochmal hier und hoffe auf rege Rückmeldungen


Ich frage deshalb, weil hier ja immer noch so Schlagworte wie "dem Kind noch ein Jahr 'richtige' Kindheit lassen, bevor der Ernst des Lebens losgeht" fallen. Schule scheint also geradezu das Gegenteil von schöner Zeit zu sein. Oft habe ich auch den Eindruck, daß unliebsame Erinnerungen aus der eigenen Schulzeit dazu führen, daß Kindern regelrecht die Vorfreude und der Spaß am Lernen verdorben wird.

Der Philosophieprofessor Peter Sloterdijk, der selbst eine Tochter im Grundschulalter hat, sagt "Lernen ist die Vorfreude auf sich selbst". Durch Lernen macht man beglückende Erfahrungen und erweitert den Möglichkeitsraum dessen, wer man später einmal sein kann (nicht bloß beruflich).

Wieso ist das in deutschen Diskussionen immer mit soviel "Unlust-Erfahrungen" verknüpft und wie könnte man das eurer Meinung nach ändern. Oder denkt ihr vielleicht, das ist nur beschönigendes Gelaber von Leuten, denen das Lernen halt leicht fällt?

Wie kommt es, daß in deutschen Schulen Kinder verprügelt werden von den Klassenkameraden, wenn sie gute Noten haben? Ist das schon so etwas wie vorgezogener Sozialneid, oder ein Reflex davon?

Eure Meinungen dazu interessieren mich sehr!

 
6 Antworten:

Re: auch aus Anlaß des Fremdsprachenpostings unten: wie sieht für euch eine idealte Schule aus?

Antwort von susu3 am 05.07.2004, 11:20 Uhr

Hallo Marit,
interessante Frage. Ich habe jetzt schon Angst davor, dass meine Tochter (ist erst 14 Monate alt... ) einmal solche Erfahrungen an der Schule macht. Habe mit meinem Mann neulich ernsthaft schon über das Thema diskutiert, obwohl es noch so lange hin ist.
Ich kann mich aus meiner Schulzeit nicht an Prügeleien erinnern, aber wohl daran, dass Mitschüler oder - innen, die besonders gut waren, schräg angeschaut und teilweise gemieden wurden. Wenn man gut war (außer in Sport oder Kunst), musste man das verbergen. Schade, Du hast völlig recht !
Ich wünsche mir für unsere Maus später eine Schule, in der sie eine gute Allgemeinbildung erhält (scheint ja nicht mehr so selbstverständlich zu sein..) und die ihr hilft, ihre Talente zu entdecken, damit sie sich später für den richtigen Beruf entscheiden kann.
Bis dahin werden wir versuchen, sie zu fördern und natürlich dabei sie nicht zu überfordern oder überfrachten. Ab Oktober geht sie zur Musikschule und zum Turnen. Mal sehen, ob es ihr Spaß bringt.
Bin auch schon auf die anderen Antworten gespannt.
LG
Susu

Re: auch aus Anlaß des Fremdsprachenpostings unten: wie sieht für euch eine idealte Schule aus?

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 05.07.2004, 14:02 Uhr

Hallo Marit,

ich denke schon, daß Deutschland ein Problem mit Eliten hat, ganz allgemein, und daß das Ganze drumherum, das Du aufgezählt hast, damit zusammenhängt. Warum das so ist, weiß ich nicht, aber ich finde es sehr schade und denke, daß wir uns und unseren Kindern damit viel Spaß entgehen lassen.

Kinder sind doch noch ganz natürlich ehrgeizig, und Ehrgeiz ist ja auch per se erstmal nicht schlecht. Die Frage ist, was man daraus macht.

Temi und Fumi sind z.B. ständig in irgendeinem Wettbewerb, meistens aber durchaus vergnügt und spielerisch. Wer ist zuerst an der Tür, wer hat zuerst die Schuhe an, wer ist zuerst im Auto angeschnallt..... Ich fördere das nicht, aber ich verbiete es auch nicht. Ich greife lediglich ein, wenn es zu Handgreiflichkeiten kommt. Warum soll das schlecht sein? In 90% der Fälle haben sie Spaß daran (in den restlichen 10% der Fälle sind sie müde oder aus anderen Gründen schlecht drauf). Und warum soll man sich diesen Ehrgeiz nicht - in sinnvollem und vergnüglichen Rahmen - zunutze machen?

Aber spätestens in der Schule wird jeglicher Ehrgeiz niedergebügelt. Vor lauter die-Schlechteren-nach-oben-heben werden die, denen Lernen ganz oder teilweise leicht fällt, nach unten gedrückt, damit sie jaaaa die Schlechteren nicht "beschämen". Und ich sage das nicht als Mutter eines Überfliegers. Fumi hat eine Leseschwäche und lag teilweise im Lesen im 10. Perzentil. Durch Förderung haben wir das ausgeglichen, und natüprlich bin ich stolz auf sie, daß sie das geschaffthat. Aber die anderen, denen das Lesen leicht gefallen ist, die dürfen doch auch stolz sein. Fumi wird sich daran gewöhnen müssen, daß es immer Kinder geben wird, die besser lesen können als sie. Und ich bin froh, wenn sie das jetzt lernt und nicht erst im Berufsleben.

Natürlich ist es leichter für eine/n LehrerIn, die Guten im Rauschen untergehen zu lassen und die Schlechten zum Standard zu machen. Dann muß man sich nicht mit den Konflikten, die die verschiedenen Talente erzeugen, aueinandersetzen. Wobei ich gar nicht behaupten will, daß die Lehrer das bewußt machen. Sie lernen es ja nicht anders.

Ich war mit 17 ein Jahr als Austauschschülerin an einer amerikanischen High School. Jetzt mal unabhängig von der unterirdisch schlechten Niveau der Schule (obwohl es eine Privatschule mit nennenswerten Kosten war): Es gab am Ende jedes Quartals eine Liste der "Überflieger", die am schwarzen Brett veröffentlicht wurde. Es gab "First Honors", "Second Honors", "Third Honors" und "Exceptional Achievements". Die ersten drei waren für die besten Noten reserviert, aber die "Exeptional Achievements" bekamen die, die vielleicht nicht die Besten in irgendwas waren, die aber etwas besonderes geleistet haben. Ich bekam den Preis am Ende des Schuljahrs für meine Leistungen in Englisch, die natürlich nie für irgendwelche Honors gereicht hätten, die man aber für einen Nicht-Muttersprachler durchaus anerkennenswert fand. Ganz ehrlich: So ein System würde doch in Deutschland als "elitär" konsequent abgelehnt werden, oder? Aber warum eigentlich? Die amerikanischen Schüler kannten das seit der Vorschule und waren nicht unglücklich, wenn sie mal nicht auf der "Honor Roll" erschienen, aber es war ein Anreiz, sich ganz besonders ins Zeug zu legen.

Gut, das amerikanische Schulsystem ist sicher nicht das, was ich für meine Kinder als erstrebenswert ansehen würde, aber den Teil fand ich gut. Und ich fand es schade, als ich aus Amerika zurückkam und plötzlich wieder die "Streberin" (Igitt!) war und nicht mehr "Honor-Student" (Bravo!).

Und was ich unten schon schrieb: Kinder WOLLEN lernen. Warum soll es "kindlicher" sein, im KiGa künstlich vom Lernen abgehalten zu werden, statt in die Schule zu gehen, wenn man reif dafür ist? Warum soll es "kindgerecht" sein, einem lernbegierigen Kind neue Anregungen vorzuenthalten? Natürlich ist es schwer, die Balance zwischen Förderung und Forderung zu halten. Aber hier in D tendiert man deutlich zu einer Egalisierung nach unten, was ich sehr schade finde.

Schöne Grüße,
Elisabeth.

Re: auch aus Anlaß des Fremdsprachenpostings unten: wie sieht für euch eine idealte Schule aus?

Antwort von Stephie und Mina am 05.07.2004, 14:35 Uhr

Ich hoffe, dass ich einigermassen erklaeren kann, was meine Meinung ist:
Da ich seit 8 jahren auf Gran Canaria lebe, und auch hier Jugendliche verschiedener nationalitaeten kennengelernt habe, hatte ich mir meine Meinung ueber das Schulsystem schnell gebildet.
Schlecht, wenn es oeffentliche Schulen sind, sehr gut, wenns um die Privaten ging.
Der Nachteil: Die privaten Schulen liegen ausserhalb, bedeuten taeglich fast 3 Std. Schulweg und ca. 1000€ im Monat.
Fuer uns nicht machbar.
Ich wollte die Entscheidung so lange wie moeglich hinauszoegern.
Jetzt wurde sie mir abgenommen.
Unser KiGa muss schliessen.
Das spanische Schulsystem sieht vor, dass die Kinder vom 3. Lebensjahr bis zum Abitur oder mindestens bis zum mittleren Abschluss mit denselben Kindern/Freunden zusammenbleiben koennen.
Die Idee ist an sich gut.
Auch, dass Uniformen getragen werden.
Zum Einen stellt sich morgens nicht die leidige Kleiderfrage, zum Anderen faellt Konkurrenzkampf bezueglich der teuren Garderobe weg.

Da die private Schule fuer uns aus finanzieller Sicht nicht in Frage kommt, ist Yasmina (3) fuer den Schulkindergarten angemeldet worden.
Die Zeit, die wir an der oeffentlichen Einrichtung gegenueber einer privaten sparen, koennen wir fuer private Foerderung nutzen, wenn wir sie fuer noetig erachten.

Die Schulen werden um Punkt 9.00h mit Toren verschlossen, sind dann nur noch durch Klingeln bei der Sekretaerin zu betreten.
Zu spaet kommen ist also nicht.
Am Anfang des Schuljahres muessen die Eltern unterschreiben, wer zur Abholung der Kinder berechtigt ist (Kopie des Ausweises), oder ob die Kinder allein den Heimweg antreten duerfen.

Das Sicherheitssystem ist also top.
Auch sind taeglich Logopaeden und Physiotherapeuten anwesend, die die Kinder beim Spiel beobachten, um auf ev. Defizite aufmerksam zu machen.

Ich musste also meine Meinung ueber die "schlechten"Schulen revidieren und lasse jetzt erstmal den Kurs auf uns zukommen.
Schulbeginn ist der 7.9.

Im schoenen Deutschland ist mein Neffe, ein ADS Kind, von einer Paedagogin gefragt worden, ob er zu daemlich sei, seine Aufgaben rasch im Unterricht zu erledigen.
Als er seiner Mutter weinend davon berichtete und diese daraufhin die Lehrerin ansprach, wurde ihr gesagt, dass die "Kinder alle verlogen sind".

DAS ist nicht meine Idealvorstellung von einer Lehrerin.

LG

Die Aufgabe zwischen Fordern und Fördern

Antwort von Cella am 05.07.2004, 22:06 Uhr

Hallo,

jetzt am Ende des Schuljahres gebe ich nach zwei jahren meine ersten Schüler ab, die ich im "Anfangsunterricht" unterrichten durfte. sprich, sie lernten Lesen und SChreiben, Rechnen, sich selbst einschätzen, den anderen tolerieren,... so hoffe ich wenigstens.
Die kognitiven Lernziele lassen sich alle überprüfen, meine für mich gesetzten Maßstäbe leider nicht unbedingt.

Es ist eine große Verantwortung, die Kinder zu "Formen" weil in der Grundschulzeit erworbene Lernhaltung nachhaltig auf ihr ganzes Schulleben einwirkt. so finde ich...

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das ganze System irgendwie nicht stimmt. Ich fühlte mich zwei Jahre als Einzelkämpfer und musste zwar studiert, aber nach 4 Jahren Erziehungsurlaub von heute auf morgen in die 1. Klasse.

Das System krankt, weil bei uns zu viele Einzelkämper nebenher existieren.
Da ist bei uns der Kindergarten, der von vorne herein kein Kind früher in die Schule schicken will. Neue Phonologische Schulungen für Schulanfänger müssen wir Eltern zusätzlich zahlen, weil das Personal fehlt und das Geld.
Ist es nicht Aufgabe der Elementarpädagogik das Kind nach besten Wissen und Gewissen zu Fördern und zu Fordern.
Wo führt das hin, Mütter die es sich nicht leisten können, lassen es dann eben? Fängt nicht hier die Elite schon an?
Es gibt zu viele einzele Gruppen, die alle unterschiedliche Maßstäge setzen und jeder das beste will.
Kindergarten - Schule
Die mangelde Zusammenarbeit unter den Lehrern lässt kein geimeinsames SChulkonzept und SChulprofil aufkommen.

Die leidtragenden sind die Kinder. Was spräche dagegen an einer Regelschule die "Schnelleren Denker" aus mehreren Klassen themenbezogen zusammenarbeiten zu lassen? Leider gibt es bei uns noch zu viele alte Lehrer, die ein schlechtes Lehrerbild nach außen verkörpern, ähnlich dem das ihr oben beschrieben habt.

Leider können nicht immer alle 24 oder 30 Schüler gleich emotional auf ein Thema hingeführt werden. So habe ich die vorstellung, dass ich wenigstens an einem Schultag wenigstens jeden einmal erreiche, damit die Lernmotivation nicht flöten geht.

Ein anderer Aspekt ist aber auch noch das Elternhaus. Viele Eltern erlauben zu viel und fordern zu wenig. Häufig haben kinder nur noch Rechte, die sie verwirklichen sollen, an Pflichten werden sie selten nur gewöhnt.
Dort fängt Vieles schon an, und in der schule hat man dann viele Individualisten, denen man nicht gerecht werden kann...
(Ein Schüler von mir hängt den ganzen Vormittag in der Bank, fragt nach der Pause, muss ständig aufs Klo, und ist der erste der bei Schulschluss draußen ist. Nur nciht anstrengen und bloß keinen Streß! Das ist Familienphilosophie!)

War jetzt etwas lang....

Gruß an alle...
Cella

Re: Die Aufgabe zwischen Fordern und Fördern

Antwort von helenasmum am 06.07.2004, 21:00 Uhr

Hallo!

Eine ideale Schule hat für mich erstmal kleine Klassen (15-20 Schüler) und außer einem normalen Klassenlehrer noch einen Sozialpädagogen der sich auch mal um Sonderfälle kümmert.
Meine Meinung ist nämlich, wenn die Lehrer weniger gestreßt sind, wirkt sich das auch auf die Kids aus.
Habe damals in meinen letzten 2 Schuljahren die schöne Erfahrung von 18 Schülern in der Klasse machen dürfen und fand diese Zeit einfach super schön. Der Lehrer ist fast auf alle unserer Ideen eingegangen und dadurch hat alles viel mehr Spaß gemacht.

Habe selbst im Kiga gearbeitet und 25 Kinder sind einfach zu viel für 2 Leute. Selbst wenn man die Gruppe teilt sind es immer noch 12 Kids und da kann man nicht großartig auf jedes eingehen.

Was auch angesprochen wurde ist auch, das die Schule ab einer bestimmten Uhrzeit geschlossen wird, damit sich keine Unbefugten darin tummeln. Das finde ich sehr gut.

Aber wahrscheinlich wird das noch eine ganze Zeit dauern bis unsere Politiker umdenken. Teilweise denke ich mir, daß statt irgendwelcher teuren Denk-oder Mahnmäler lieber in Schulen und Kitas investiert werden sollte.

LG
Claudia

meine Schulerfahrungen-Wettbewerb-Problematik

Antwort von marit am 07.07.2004, 15:32 Uhr

Konkurrenz und Wettbewerbe sind dann eine gute Sache, wenn sie auf ganz verschiedenen Ebenen stattfinden. Das würde bedeuten, daß man als aufmerksamer Pädagoge auch schon mal einem Schüler einen Wettbewerb auf den Leib schneidert, denn es ist sicher schlimm, immer zu unterliegen.

In Deutschland ist es aber so, daß Wettbewerb im Sportuntterricht ganz normal ist. dort werden ALLE an den Tabellen der Bundesjugendspiele gemessen, auch diejenigen, die sonst gar keinen Sport treiben oder die privat Sportarten bevorzugen, die in der Schule gar nicht unterrichtet werden. Es wird also vorausgesetzt, daß man schon außerhalb der Schule "Sport" "kann", während in allen anderen Fächern erst einmal die Grundlagen gelegt werden. In allen anderen Fächern aber dürfen zudem Noten nicht veröffentlicht werden um niemanden zu beschämen. Sportversager dürfen aber offensichtlich ohne Probleme jederzeit tief beschämt werden. Ich habe z.B. in der 8. Klasse begonnen, absichtlich schlechte Noten zu schreiben, weil ich noch in der 7. wegen guter Ergebnisse regelmäßig verprügelt wurde. Irgendwann hatte ich dann soviel Stoff versäumt, daß ich tatsächlich Mühe hatte mitzukommen. Während meines notenmäßigen Abstieges hat mich nie ein Lehrer gefragt, was mit mir los ist, ich habe nur wütende bis hämische Kommentare geerntet. Ein offener Wettbewerb wäre in dieser aufgeheizten Stimmung vielleicht auch problematisch gewesen (man hätte den "Sieger" immer genau identifizieren können), zugleich wären diese Aggressionen aber vielleicht auch weniger toleriert gewesen.

Die offene Eingangsstufe und das altersgemischte Lernen halte ich für einen riesigen Fortschritt. Gut fände ich auch, wenn Kinder schon früh eigene kleine "Projekte" bekämen, wo sie dann etwas selbständig oder in einer kleinen Gruppe herausfinden und schließlich den anderen zeigen oder erklären müßten, wofür sie dann sowohl ein Feedback von der Gruppe als auch von Lehrern bekommen. Durch solche Projekte könnte man so viele Kompetenzen auf einmal stärken, und zwar jeweils auf dem Leistungsniveau des entsprechenden Kindes basierend: selbständig nach Wegen suchen, etwas herauszubekommen (Informationsbeschaffung), Medienkompetenz, freie Rede vor der Gruppe, anschaulich machen und vermitteln von eigenem Wissen (fordert die Sprachbegabung heraus sowie visuelle oder akustische Aufbereitung von dem, was man zeigen möchte). Warum kann man z.B. nicht einmal im Monat Monatsprojekte vergeben und jeden Morgen stellt dann immer ein anderes Kind in den ersten 10 minuten sein Projekt vor?

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