1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von Kerstin Nie. am 25.04.2003, 14:36 Uhr

Schuluntersuchung...wegen meiner Unentschlossenheit...

Hallo!

Weil ich ja so durcheinander war, ier nun die neuesten Berichte:
Merlin hat alles ganz vorzüglich gemeistert (wie nicht anders zu erwarten war). Die Schulärztin meinte, daß ihr bei der Grobmotorik nichts besonderes auffallen würde. Allerdings wäre seine Stifthaltung ziemlich verktrampft, aber das könnten wir mit Hilfe von Ergotherapie in den Griff bekommen.
Wenn wir sie bald bekommen könnten, würde dem Schulanfang in ihren Augen nichts im Wege stehen.
Er sollte natürlich auch ein paar Bilder zählen und fing an. Sie zu ihm:"Bitte auch draufzeigen!" Merlin:"Ich kann das aber schon im Kopf!" Sie:"Trotzdem sollst du das mal eben zeigen!" Merlin legte den Finger bei "eins" auf das erste Bild und zählte dann im Kopf weiter...irgendwie mußten wir da etwas schmunzeln .
Naja, dann fragte sie, was die Erzieherin gesagt habe und was wir meinen.
Ich habe ihr dann gesagt, daß er auf jeden Fall einen ziemlichen Sturrkopp hat. Sie meinte dann, daß er den aber noch ablegen müsse- na toll!
Hallo, den hatte er immer schon, klopf klopf...
Ich bin im Prinzip genauso ratlos, wie vorher. Ich weiß, daß er einen Sturrkopp hat und er damit gewiß mal anecken wird (tut er ja jetzt schon), aber ich wüßte nicht, wie ich ihm den austreiben könnte, vor allem, wenn ich nicht dabei bin.
Er macht sich auch vieles selber kompliziert...aber so ist er nunmal!
Und ich sehe nicht ein, seinen Willen zu brechen. Zuhause weiß er, daß sein Handeln Konsequenzen hat, aber woanders bin ich nicht dabei und denke auch, daß dann die anderen irgendwie damit klarkommen müssen. Naja, immerhin ist er trotzdem ein ganz lieber Sturrkopp .
Also, mein Name ist Hase, ich weiß von nichts!

Gestern waren wir wegen der Feinmotorik bei unserer Kinderärztin und sie fragte nebenbei so, ob er denn bald zur Schule kommt.
Ich sagte so, wenn es nach der Erzieherin ginge, würde er eher zur Vorschule kommen. Sie war richtig entsetzt, daß "so ein pfiffiges Kerlchen" zur Vorschule sollte.
Ich habe ihr dann erzählt, was die Erzieherin gesagt und geschrieben hat, das fand sie absolut unpassend.
Als ich ihr zögerlich die Äußerung meiner Schwester von Hochbegabung sagte, meinte sie, daß das schon viel eher zutreffen würde.
Sie wollte mir dann sofort eine Adresse nennen, wo wir so einen Test machen könnten, was sie uns nur empfehlen könnte.
Da wir schon einen Termin haben, hatte sich das allerdings erübrigt.
Ich sprach sie dann noch einmal auf die Ergotherapie an, aber sie winkte ab und sagte, wir sollten erstmal schauen, was der Test ergibt und dann würden wir weitersehen.
Ich war sowas von erleichtert!!!
Dann habe ich wohl doch nicht alles falsch gemacht, oder?
Von wegen Erziehungsratgeber!!!
Naja, bin ja mal gespannt, wann und wie es weitergeht.
Am 14. müssen wir Merlin erstmal beim anderen KiA vorzeigen, wo dann die Psychologin (ich weiß nicht, wann dann der Test kommt) immer Dienstags hinkommt.
Abwarten und Däumchen drehen... :-)


Ciao, Kerstin!

 
25 Antworten:

Re: Schuluntersuchung...wegen meiner Unentschlossenheit...

Antwort von eulalie am 25.04.2003, 16:11 Uhr

kerstin, wie alt ist merlin noch mal?

und das mit den konsequenzen, wenn er "ungezogen" ist würde mich persönlich mal interessieren.
wie sieht das bei euch genau aus?
darf er auch mal gewinnen* *g*

lg
e.

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Re: Schuluntersuchung...wegen meiner Unentschlossenheit...

Antwort von Mony am 25.04.2003, 16:40 Uhr

Ach je Kerstin, ist das denn immer noch nicht geklärt?
Also, ganz ehrlich, wenn Du mich fragst, ich würde ihn jetzt einschulen. Allerdings würde ich ein Hintertürchen offen lassen, daß Ihr ihn eventuell bis zu den Weihnachtsferien in die Vorschule zurückstufen könnt, ohne das ihm das hlabe Jahr angerechnet wird. Bei uns hätten sie das gemacht. Das blöde ist ja, das die Kinder bis zum Abi nur noch eine gewisse Anzahl Schuljahre machen dürfen.
UND: Ein Dickkopf ist Lucas auch. Sogar ein Dickkopf hoch drei, aber das hat für ihn nicht nur Nachteile. Außerdem ist es der Papa auch und der Opa auch ..., das sind halt die Wesenszüge eines Menschen... ob man die jemal geändert bekommt ohne den ganzne kleinen menschen zu ändern? Ich weiß nicht. Ich denke ein ganz großes Problem ist es inzwischen doch auch für Merlin, oder? Er weiß doch nun gar nicht so recht wo er hinsoll, oder? Bei uns war ds Thema gegessen und Lucas hat wirklich einen totalen Entwicklungsschub gemacht von dem Tag an an dem ihm gesagt wurde er käme zur Schule und solle sich einen Ranzen aussuchen ( die Schulleiterin hat das damals zu ihm gesagt).
Ich drücke Euch die Daumen, das langsam bei Euch Ruhe einkehrt.
Außerdem habe ich gerade so beim schreiben gedacht, daß es eigentlich schlimm ist, das heute so viel Aufheben darum gemacht wird, wenn ein Kind nicht so in das Schema F passt. Damit die Kinder bloß brav und gut erzogen dasitzen und möglichst nicht anstrengend werden - für die Lehrer.
Moni

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Re: Schuluntersuchung...wegen meiner Unentschlossenheit...

Antwort von Kerstin Nie. am 25.04.2003, 18:19 Uhr

Hallo eulalie!

Also, ich habe natürlich eher die Zeit und Ruhe, mit ihm zu diskutieren, als andere und meißtens gewinne ich dann :-).
Klar paßt ihm das nicht immer, wenn ich recht habe, und er ist schon ganz schön ausgefuchst, aber manchmal kann er auch MICH überzeugen und das macht das wieder wett :-).
Wo er dann nicht mit klar kommt, sind regelrechte Machtkämpfe, wie mit seinem Opa, der etwas sehr konservativ ist und meint, daß natürlich ER immer recht habe (grummel).
Gut, es gibt auch Situationen, da geht es nicht anders, als zu sagen:"Du machst das jetzt, weil ich es dir sage!", wenn ER zwar den Sinn nicht darin sieht oder keine Lust hat, wir aber unbedingt irgendwo hin müssen, weil wir z.B. einen Termin haben.
So etwas kann er nun mal noch nicht abschätzen. Obwohl ich ihm das auch sehr gut hinterher noch deutlich machen kann, indem ich ihm die Sache mit Terminen und warum wir nun (ausgerechnet) da hinfahren/gehen erkläre. Meißtens ist dann schnell die Luft raus.
Er ist da wirklich sehr verständig.
Tja, und wenn ER etwas anstellt? Sind wir woanders, wird er ermahnt (mit Erklärung). Stellt er auf stur, gibt es noch eine Warnung, daß wir sonst nach Hause fahren müssen, wenn das nicht hilft, dann fahren wir.
Zuhause: je nachdem wo er ist, im "Gemeinschaftsraum" (z.B. Wohnzimmer) muß sich JEDER anpassen und Rücksicht nehmen, wenn jemand nur Quatsch machen will, so darf er das in seinem Zimmer machen.
Genauso ist das mit Geschwisterstreit, sie dürfen sich gerne streiten, aber dann bitte oben, in ihren Zimmern, ich möchte das nämlich gar nicht hören.
Sie wissen das beide und fordert Merlin mich dann trotzdem noch heraus, geht es mit Nachdruck nach oben und wenn ich ihn notfalls tragen muß (meißtens geht er dann schon freiwillig, wenn ich ihm sage daß ich ihn trage, wenn er nicht freiwillig geht :-) ).
Und in den Kinderzimmern? Gibt es nur Streit und Stunk, werden für eine Weile die Türen zu gemacht, damit sich beide Gemüter abkühlen können.
Bei uns heißt es so: Ich bin der Chef, aber meine Mitarbeiter dürfen gerne etwas mit einbringen, die Entscheidungen, wie die Verantwortung liegen dann jedoch größtenteils bei mir.
Ach so, Merlin ist übrigens 6 Jahre alt und Lea 3 jahre alt :-).

Ciao, Kerstin!

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Unsere Konsequenzen ergeben sich praktisch aus den Regeln. Ciao, Kerstin!

Antwort von Kerstin Nie. am 25.04.2003, 18:20 Uhr

cu

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Ich hab auch so einen Sturkopp und Bedenken wegen der Schule, aber ich denk die ist nächstes Jahr genau noch so stur :o) o.T.

Antwort von Birgitt am 25.04.2003, 19:03 Uhr

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Re: Schuluntersuchung...wegen meiner Unentschlossenheit...

Antwort von eulalie am 25.04.2003, 19:41 Uhr

ähm, ist jetzt nicht dein thema sorry, aber ich versuche meine haltung gerade etwas theoretisch abzusichern *g* ich weichei - du verstehst und lese, u. a. amerik. freaks *g* nee, ich finde die sachen echt toll. was hälst du hier von:

gib deinem kind eine stimme/stimmrecht:
3 regeln

gehe davon aus, das, was dein kind dir sagen will, ist genauso wichtig, wie das, was du ihm zu sagen hast

gehe davon aus, du kannst von ihm genauso viel lernen wie dein kind von dir

betrete die welt deines kindes, in dem du mit ihm spielst, etwas unternimmst, diskutierst. verlange nicht von ihm, deine welt zu betreten, um kontakt herzustellen.

das ist von einem psychiater oder wars ein psychologe?

na, jedenfalls sagt er, wer diese 3 regeln nicht umsetzen kann, der sollte sich professionelle hilfe holen.

viel mir spontan zum stichwort: sturkopf ein.

und zum thema zurück. ich würde merlin einschulen. hab deine postings darüber die ganze zeit verfolgt.

lg
e.

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Re: Schuluntersuchung...wegen meiner Unentschlossenheit...

Antwort von Kerstin Nie. am 25.04.2003, 20:44 Uhr

Hallo eulalie!

Ist das jetzt so rübergekommen, daß wirklich NUR WIR etwas zu sagen haben?
Mein Mann und ich haben als Eltern einfach die Verantwortung für unsere Kinder, die sie selber noch nicht tragen können (was anderes ist es, wenn sie auf ihre eigenen Sachen aufpassen müssen) und da muß man mal sagen können, wenn etwas eben nicht so geht, wie die Kinder es wollen.
Ich habe z.B. das Buch "Das kompetente Kind" und "Grenzen, Nähe und Respekt" von Jesper Juul gelesen und es überzeugt mich einfach.
Ich gehe auch nicht nur danach, was sie sagen, sondern auch, was ihre Körpersprache mir sagt (z.B. meinen sie es wirklich so, wie sie etwas sagen? Sagen sie "ja", obwohl sie "nein" meinen?)
Wenn es irgendwie geht, dann höre ich zu. leider hat die Umwelt ein Problem damit, denn sonst hätte Merlin nicht so ein Problem mit anderen, die es nicht so kennen oder eben noch weitere 24 Kinder zu betreuen haben und nicht mit jedem so diskutieren können, wie wir.
dann spielt manchmal die eigene Verfassung einen Streich. Nicht immer hat man die innere Ruhe, zuzuhören.
Dann bin ich aber auch sehr offen zu den Kindern und gebe es zu, wenn ich es im Moment nicht kann/möchte.
Aber den letzten Punkt werde ich auf jeden Fall noch zusätzlich beherzigen, weil ich genau den Fehler angefangen habe, ihn in die Gesellschaft zu schubsen, damit er es "leichter" hat.
Aber ich habe mittlerweile gemerkt, daß das falsch ist und werde ihn jetzt "sich-selbst" sein lassen.
Ich liebe ihn nämlich so, wie er ist und möchte ihn gar nicht ändern. Und verbessern geht gar nicht :-).
Der andere Punkt ist, daß ich mir selber ein dickeres Fell zulegen muß, um ihn auch vor anderen zu verteidigen.
So wird er oft von SE angeschnauzt und ich bin zu perplex, um dagegen zu halten. Und irgendwie tut das ganz schön weh :-(.
So, jetzt muß ich aber los- tuppern .-).

Ciao, Kerstin!

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Re: Schuluntersuchung...wegen meiner Unentschlossenheit...

Antwort von eulalie am 25.04.2003, 20:54 Uhr

nee, is nicht so rübergekommen. nur ein bisschen ;-) von wegen chefin. aber ich kritisiere dich gar nicht. ich bin auch manchmal chefin, frage mich aber, ist das wirklich richtig, denn ich fühle mich gleichzeitig nicht wirklich wohl dabei. es geht auch ohne. bin selber ganz erstaunt.

jasper juul, den werde ich jetzt endlich mal lesen.

fröhliches tuppern :-)

lg
e.

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Guten Morgen, eulalie :-).

Antwort von Kerstin Nie. am 26.04.2003, 11:11 Uhr

Was den Chef angeht: es gibt da solche und solche.
Der vorbildliche Chef trägt die Verantwortung für seine Firma, gibt die Regeln vor (die nötig sind, damit der Betrieb läuft), kümmert sich um seine Mitarbeiter (Pausenraum, geht auf Belange der Belegschaft ein, soweit es möglich ist), hat erkannt das die Arbeitsmoral steigt, wenn seine Mitarbeiter zufrieden sind (ein ganz wichtiger Punkt) und nimmt sich Zeit für Probleme seiner Mitarbeiter und versucht sie mit ihnen zu lösen.
Falls ich noch etwas wichtiges vergessen haben sollte, darfst du es gerne hinzufügen :-).
Ich weiß allerdings, daß die meißten Chefs vom Vorbild ziemlich abweichen...aber ich versuche es, bei dem Vorbild zu bleiben.

Ciao, Kerstin!

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Re: Guten Morgen, kerstin :-).

Antwort von eulalie am 26.04.2003, 12:37 Uhr

wo muss ich meine bewerbung hin schicken? ;-)

lg
e.

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:-))))))))))))))))))))) Ciao, Kerstin!

Antwort von Kerstin Nie. am 26.04.2003, 13:07 Uhr

cu

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Hallo Birgitt!

Antwort von Kerstin Nie. am 26.04.2003, 14:32 Uhr

Ich denke, das Beste was wir machen können ist, sie so zu nehmen, wie sie sind (auch wenn die Gesellschaft ein Problem damit hat).
WIR (die Familie) sind die Wichtigsten für sie.
Der Gesellschaft ist es egal, was aus ihnen wird (hauptsache, sie passen sich an), wir würden uns mit Sicherheit grämen, wenn wir unsere Kinder nicht glücklich sehen.
Mein Bruder ist ein gutes Beispiel: er ist immer schon ein ziemlicher Sturrkopp gewesen. Alle sind dagegen angegangen, anstatt den Sturrkopp in vernünftige Bahnen zu lenken.
Was macht er heute? Er kann sich nicht unterordnen und hat deswegen schon Probleme in der Schule bekommen (ist einfach herausgerannt), seine Lehre geschmissen und hat jetzt keine Stelle, weil er mit vielen Chefs Probleme bekommt.
Er MUSSTE immer kämpfen, auch Zuhause und kann nun nicht mehr damit aufhören.
Ich glaube nicht, daß er glücklich mit seiner Situation ist, aber man kommt auch nicht an ihn heran :-(.
Darum nehme ich mir auch lieber die Zeit für meinen Sturrkopp und streichle ihn zärtlich heraus :-).
Geht natürlich nicht immer ohne Knall, aber mein Bruder mußte wirklich mehr leiden.
Auf jeden Fall weiß ich, daß der aus unserer Familie kommt und das ich selber auch einen habe. Allerdings mit dem unterschied, das ich ein Liebling der Familie war und mein Bruder das schwarze Schaf...:-(.
Nun ja, trotzdem ist er ein ganz lieber Kerl, hat nur eben seine eigenen Probleme.
Deswegen glaube ich auch nicht wirklich, daß der Kopp sich in einem Jahr ändert :-).

Ciao, Kerstin!

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Re: Schuluntersuchung...wegen meiner Unentschlossenheit...

Antwort von Priscilla am 26.04.2003, 17:24 Uhr

Hi Kerstin,
ich als Neue hier meine, daß es vollkommen richtig ist, das eigene Kind so zu nehmen, wie es eben ist.
Was aber wirklich - aus meinen Erfahrungen her - auch wichtig ist: die Stifthaltung muß klappen.
Das ist so was von wichtig. Sonst tut sich Merlin trotz seiner Intelligenz schwer.Und er soll doch Freude haben.
ich wäre bei unserem Großen auch froh gewesen, wenn die Erzieher sich merh auf MEINE Bedenken wg. der Feinmotorik eingelassen hätten. Alle haben mich ausgelacht oder für überbesorgt erklärt. Außer dem KiA.
Warum denn Ergo bei Stiftfehlhaltung?
Kannst Du mit ihm privat üben? Mit den Triplus-lernbleistiften? Wir haben das seinerzeit mit dem Großen gemacht. Es wurde wesentlich besser (Wenn ich an den alten KIgA denke...es gab nämlich sonst keinen anderen dort...da schäume ich noch immer)
Auch wenn die Erzieher das sehen, mit der korrekten Handführung ollten die Übungen doch schon früher anfangen als im Vorschuljahr. Das ist nach unserem Umzug im neuen KIGa, den unsere Tochter besucht, nun besser. Wir schwingen auf einem Niveau und da wird sehr auf die Feinmotorik geachtet.
Will Dein Sohn schon gerne in die Schule?
Also das nur ein paar Anmerkungen zur Feinmotorik.
Ich hoffe, es kam gut rüber.
Alles Gute
Prissi

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Re: Hallo Birgitt!

Antwort von murcksi am 26.04.2003, 17:29 Uhr

Hallo!
Habe eure Diskussionen, etwas mitverfolgt, während ich auf mein Passwort gewartet habe...

nur kurz zum Sturkopf...
..und HB...

Ich bin auch früher eingeschult worden (also nicht wirklich früher, aber auch nicht später, - bin dann in der 1. im Herbst 6 geworden)

- auch nach einem Zögern der Schulleitung(!).

und das kam so: Da gab's (angeblich) solche zetteln die man ausfüllen, und bemalen ect. musste (test) und die Direktorin hat mir bei einem Anweisungen gegeben, dass ich von diesem Zettel alle Symbole in 3er Gruppen rot, in 2erGruppen gelb (ging halt so in die Richtung) umranden sollte.

- und ich "konnte" das nicht.

beim 2. Termin (war eigentlich nicht vorgesehen...) ist Sie dann draufgekommen, dass ich die Anweisungen, die jeweils unten auf den Zetteln standen gelesen, und befolgt habe, und nicht die, dies sie mir gesagt hat ;)

- Naja, dann "durfte" ich doch.

Habe mich trotzdem in der 1.Ziemlich fadisefirt (Im UNterricht, nicht in den Pausen;))

Und so ging's auch weiter...
(am unerträglichsten wurde es dann im Gymn. aber damit bin ich zum Glück fertig!)

- und da ich nochdazu auch immer (noch) schon einen Sturkopf hatte, hat das ganze nicht wirklich zur Verbesserung geführt...

-obwohl mir persönlich Leute mit Sturkopf, lieber sind, als solche, die sich immer sofort anpassen...

Also: Ich denke, wenn das Kind wirklich will (in die Schule), und die Möglichkeit prinzipiell da wäre - Nicht Zögern!

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@Priscilla

Antwort von Oda am 26.04.2003, 21:35 Uhr

Hallo, Priscilla

Was sind denn "Triplus-Lernbleistifte" ? Meinst Du diese dreieckigen mit griffiger Zone dran? Und welche Übungen hast Du zu Hause mit Deinem Sohn gemacht?

Jetzt bin ich neugierig geworden ;o)

LG

Oda

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Re: @Priscilla

Antwort von Kerstin Nie. am 26.04.2003, 22:26 Uhr

Hallo!

Ob er zur Schule will? Da gibt es ein neues Problem: er selber sagt, daß er nicht möchte, weil man da immer alles machen muß, was die Erwachsenen sagen (wer ihm das wohl eingebleut hat?).
Aber, wir arbeiten dran. Er mag zwar nicht wirklich Veränderungen, liebt aber Übungs- und Denkaufgaben- also, er WILL schon gefördert werden.
Ich bin selber gespannt.
Eigentlich bin ich eher skeptisch, was die Vorschule angeht, weil es ja auch sein könnte, daß er sich dort genauso verhält, wie im Kiga, da er dort ja nicht wirklich gefordert wird.
Ich war selber in der Vorschule und weiß, daß ich dort zum Schluß auch nur noch Quatsch gemacht habe und anschließend in der ersten Klasse weiter...:-).

Ciao, Kerstin!

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Re: @Kerstin

Antwort von monika 77 am 27.04.2003, 6:43 Uhr

Hallo,
jetzt wo sich das Schuljahr doch langsam dem Ende zzugeht muss ich sagen:
Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, das laura jetzt noch im Kiga wäre und erst im Herbst zur Schule käme. Sie langweilt sich ja jetzt schon und ich hoffe, das es in der 2. Klasse besser wird.
Sie hat übrigens auch ihren Sturrkopf. Ich muss ihr immer alles begründen, warum sie dies oder jenes machen oder lassen soll.

lg monika

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@Oda

Antwort von Priscilla am 27.04.2003, 14:13 Uhr

Hallo Oda,
ja, die Stifte meine ich:-).
Gibt es auch in bunt von allen mögl. Herstellern.
Auch Aldi hat diese bunten ab und zu.
Was habe ich gemacht?
Einfache Sachen wie das Malen der Grundformen (Dreieck, Quadrat...).
Dann gibt es alle mögl. Heft für Daheim zum Beschäftigen. Wie die von Schlaufuchs oder von Benjamin Blümchen oder der gute alte Bussi-Bär.
Dann malen viele KInder gerne Mandalas, die gibt es auch mt Zahlen und Buchstaben.
Wir haben uns zusammen die Werke ausgesucht und dann auch mal geübt.
Und es gibt ein tolles Buch zum Testen von "Teilleistungsstörungen" und auch einfach so in der vOrschulzeit. Das heißt "HUrra, ich kann´s". Schau mal bei Amazon, da gibt es ganz viel.
Schönen Sonntag noch
Prissi

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Re: @Priscilla

Antwort von Priscilla am 27.04.2003, 14:22 Uhr

HI Kerstin,
hat er eigentlich Lust auf Zahlen und Buchstaben?
Kann er seinen Namen schreiben?
Mag er Denkspiele am PC?
WEnn er das aus freiem Herzen bejaht, dann ist er doch nicht so "stur", vielleicht eher ein Experimetierer.
Gibt es bei Euch die AWO?
Bei uns bietet diese MOntessori-kurse an.
Bei MOntessori heißt es" Selbständigkeit " so wie eben möglich erlangen.
Kann er sich alleine gut beschäftigen?
Das wäre vielleicht wass. Aber ein Experte bin ich auch nicht.
Kenne ich nur von einer Freundin.
Oder gibt es evtl. so was wie MOntessori-Klassen oder Pestalozzi-Schulen?
Auf der einen SEite weiß euer Sohn schon , daß er vieles schon kann und ein iNdividuum ist, daher kann es auch zur Rebellion kommen.
Wie steht es zw. ihm und seiner Schwester? HIlft er ihr oder ist das mehr KOnkurrenz?
Ich verstehe, daß es momentan sehr schwer ist, den Weg zu finden.
Wie steht es mit MUsikunterricht oder Turnen etc.?
alles GUte
Prissi

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Re: @Priscilla

Antwort von Kerstin Nie. am 27.04.2003, 15:14 Uhr

Hallo Priscilla!

Ich kann alle deine Fragen mit "Ja" beantworten.
Er WILL etwas neues lernen, hat sich das Zählen über 100 mit Hilfe eines Kataloges selbst beigebracht, rechnet im 10-er Raum, ohne das wir etwas dazugetan haben, liebt Denkaufgaben, die PC-Spiele sind für ihn kaum noch Herausforderung (Sesamstraße, Bob der Baumeister) und er macht nur Quatsch, möchte aber immer wieder ran.
Er kann seinen Namen, den Namen seiner Schwester, Mama und Papa auf jeden Fall schreiben und fängt dann auch an zu buchstabieren.
Einmal sagte er im Auto zu mir:"Mama, dein Name (ich heiße Kerstin) hat 7 Buchstaben!" Dabei hatte er nichts vor sich liegen.
Ich denke auch eher, daß er die Dinge, die ihn interessieren mit wachsender Begeisterung macht, aber die anderen, die er machen soll, wo er aber keine Lust dazu hat, total lustlos und dann auch mit Quatsch anfängt.
Leider ist hier in der Nähe (Ibbenbüren) keine Montessouri-Schule, sonst hätte ich diese echt in Betracht gezogen :-(.

Ciao, Kerstin!

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Begabter JUnge

Antwort von Priscilla am 27.04.2003, 20:44 Uhr

HI Kerstin,
ich verstehe DEin Dilemma immer besser.
Es ist heutzutage wirklich schwierig, wenn Kinder mit einem sehr hohen Wissensniveau in die Schule kommen sollen.
Die Gefahr , die dort auf sie lauert könnte "Langeweile" heißen.
Hängt natürlich auch vom Lehrer ab, wie er damit umgeht.
Für Merlin wären vielelicht Zusatzaufgaben das rechte. Bei uns ist auch so ein held in der Klasse, der braucht noch extra Stoff fürs Hirn, sonst stört er die anderen. Und hat er zu tun, zu rechnen oder so, dann ist RUhe und er ist zufrieden.
Wurde Dein Sohn auf den IQ und seine KOnzentrationsschwelle mal getestet?
Bestimmt ist der IQ hoch und seine Ausdauer auch lang.
Oder gibt es MOdelle in der Umgebung? Bei uns gibt es eine Grundschule, die seit einem Jahr, die besonders fitten Erstklässler für bestimmte UNterrichtsstunden zusammenlegt und umgekehrt, den schwächeren 2.klässlern erlaubt, vor den Erstklässlern mal den "Lehrer" zu spielen oder mit ihnen versäumtes nachzuholen.
Warst Du schon in der Schule DEines Viertels?
Oft reagiert Lehrpersonal recht distanziert, wenn man sagt, daß das eigene KInd sehr begabt ist, meistens halten die dann einen für Angeber.
auf der anderen Seite muß Dein Sohnemann auch irgendwann mal die Erfshrung machen, daß es Dinge gibt, die ihm nicht einfach zufliegen, für die man Zeit, Ausdauer und Geduld braucht.
Das Thema "stur" sein, kann so eine Art Frustrationsreflex sein, wenn es auf Geduld oder so ankommt.
Da könnte die Vorschule ja gezielt eingreifen und mit ihm solch ruhigere Aufgaben durchführen, wie Puzzles, MInisteck. Schult ja auch die Motorik und das Auge.
"Schulunterricht" würde ich dann nicht mit ihm machen. was sagen die Erzieher der Vorschule dazu?
Und diese Art von Kompetenz würde ihm das Eingliedern in der Schule bzw. beim Lehrer bestimmt erleichtern.
Ich kann auch nur das jahreszeitlich abhängige Sammeln von Naturgegenständen empfehlen. ER könnte doch Pflanzen und Insekten katalogisieren oder durch die Becherlupe erforschen, ins Naturkundemuseum oder ganz ordinär viel in der Küche mithelfen, was KInder ja eh tun, aber er kann bestimmt schon gut abwiegen und so.
Alles Gute weíterhin
Prissi

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Danke, Priscilla...m.T.

Antwort von Kerstin Nie. am 27.04.2003, 21:24 Uhr

Hallo!

Wir werden wohl nicht drumherum kommen, noch einmal mit dem Direktor zu sprechen, allerdings möchte ich vorher gerne das Ergebnis des IQ-Tests in der Tasche haben.
Er hat Probleme, sich mit anderen Kindern auseinanderzusetzen, daß wäre schon ein Punkt, der FÜR die Vorschule spräche, andererseits gehe auch ich Konflikten aus dem Weg (so hat er ein zeimlich mieses Vorbild in der Richtung :-( ).
Komischerweise hat er diese Probleme bei Erwachsenen nicht (wenn man mal davon absieht, daß er bei Erwachsenen logischerweise trotzdem den Kürzeren zieht).
Ich habe aber auch bei Ch. Schuster noch einmal geschrieben, weil mich das Thema echt beschäftigt.
Mal sehen, was sie dazu schreibt...

Ciao, Kerstin!

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Re: Schuluntersuchung...wegen meiner Unentschlossenheit...

Antwort von Trollmama am 28.04.2003, 11:55 Uhr

Hallo Kerstin!
Ich denke, daß Du viele Anworten bekommen wirst, wenn Du Dich eingehend mit der sog. 'sensomotorischen Integrationsstörung' beschäftigst (haben übrigens sehr viele HB-Kinder!).
Wenn Du mehr Infos darüber haben möchtest, melde Dich bitte. Ich schicke sie Dir dann an Deine Mail-Addy.
Viele Grüße
Trollmama

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Hallo Trollmama

Antwort von Kerstin Nie. am 28.04.2003, 13:28 Uhr

Ist das nicht so etwas wie Wahrnehmungsstörungen? Gibt es da auch Unterschiede? Weil wir nämlich im Moment bei einer HNO-Ärztin Pädaudiologische Tests durchführen lassen haben. Dort ist aber hinsichtlich der Wahrnehmung nichts außergewöhnliches aufgefallen.
Ich habe im I-net kurz geschaut, was der Begriff bedeutet und frage mich nun, ob auch wirklich alles getestet wurde.
Wäre wirklich nett, wenn du mir ein paar Infos zuschicken könntest.
Am 14. Mai müssen wir uns übrigens beim Kinderarzt vorstellen, der Merlin dann erstmal beäugt (weil wir noch nicht dort waren), und dann bekommen wir wohl den Termin für den eigentlichen Test.

Ciao, Kerstin!

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Re: Hallo Trollmama

Antwort von Trollmama am 28.04.2003, 19:10 Uhr

Hallo Kerstin!
Eine SI ist eine Wahrnehmungsstörung. Aber dabei geht es nicht um Hören, sehen o. ä., sondern darum, wie das Kind sich und seine Umgebung wahrnimmt.
Ich schicke Dir nähere Informationen noch an Deine Mail-Addy.
Liebe Grüße
Ute

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