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1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von MM am 11.01.2010, 9:51 Uhr

Naja, ich finde es sind zwei Sachen...

... das eine ist, dass es stimmt, dass man mit zu grossem Druck und Ungeduld seinem Kind das Lernen und alles mögliche vermiesen kann - ich muss da selber auch aufpassen, bin auch ungeduldig...

Die andere Sache ist, dass Stella nicht sehr konstruktiv geschrieben hat und ein bisschen so tut, als könnte es IHR ja NIE passieren, zu grosse Erwartungen an KInder zu stellen - ich denke aber, das kann mehr oder weniger jedem passiern... Dieses "Sticheln" (wie Du es nennst) ein bisschen "von oben herab" würde mich auch ärgern. Das kann ich also verstehen, aber trotzdem finde ich Du könntest/solltest Du Dir das mal wegdenken und rein inhaltlich drüber nachdenken ¨(etwas Ähnliches schreibt ja nicht nur Stella!). Finde ich. Wie gesagt, ich muss bezgl. Erwartung und Ungeduld auch selber aufpassen, finde das also Rückmelldung nicht schlecht...

Das mit der Faulheit - hmm... Ich war wohl auch faul, bin es soogar vielleicht heute noch. Trotzdem habe ich ein Einser-Abitur gemacht, studiert und mache heute relativ erfolgreich das, was ich machen möchte und was mir liegt (Abstriche kommen nicht durch Faulheit, sondern eher durch die Notwendigkeit, Arbeit und Kinder zu vereinbaren usw.).

Will damit sagen - für mich (und viele ähnliche veranlagte Schüler) war es normal, nicht zu lernen, wenn ich nicht musste. Warum auch? Ist doch logich, dass man nicht mehr macht als man muss ;-)! Gerade wenn man auch ncoh andere Interessen hat (bei mir wars Lesen, Reiten, Musik...). Ein paarmal bin ich mit meiner Einstellung fast auf die Nase gefallen (z.B:. zu spät angefangen, für ne Arbeit ein bisschen zu lernen und gemerkt, dass es doch recht viel war...), aber auch das ist eine wcihtige Erfahrung - den Arbeitsaufwand einschätzen zu lernen, den man für etwas braucht. (Ganz kann ich es auch jetzt noch nicht - mache immer noch typischerweise Sachen auf den letzten Drücker und dann teilweise bis in die Nacht, aber heute denke ich, das gehört wohl einfach zu mir, und irgendwie schaff ich es ja doch immer - so what ;-)?).

Ich denke also, es ist gut wenn Schüler ihren Arbeitsaufwand dem anpassen, was gefordert wird. Viele machen auf dem Gymasium dann automatisch mehr, weil sie merken, dass die Anforderungen gestiegen sind (und nicht weil Mama sie schon vorher damit gestresst hat!).

Was anderes ist es, dass es Dich nervt dass sie zu Hause nicht die Sachen macht, die sie als Aufgaben im Haushalt hat. Da würde ich noch mal mit ihr drüber reden. Aber nicht im Sinne, sie sei "faul", sondern dass Du Dich druf verlässt dass es gemachht wird und Dich dann ärgerst ind enttäuscht bist wenn es sie es nicht macht. Dass Du ja schliesslich auch Deine Sachen machst und Sie sich darauf verlassen kann (z.B. dass eingekauft und was zu Essen da ist usw.). Und dass Du, wenn Du noch ihren Kram machen musst oder sie antreiben musst, dann blöde Laune und weniger Zeiit hast, mit ihr vielleicht was Schönes zu machen...

So in etwas halt. Ich würde die zwei Sachen also trennen. Die Schulgeschichte würde ich wohl erstmal sein lassen

 
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