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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von die_gluehwuermchen am 31.10.2007, 18:46 Uhr zurück

Re: Kind in der Schule unterfordert - was nun?

Hallo nochmal in die Runde,
erstmal möchte ich eins klarstellen:
Ich möchte in keiner Weise die Förderung meines Kindes an den Lehrer oder andere dritte Personen abschieben. Ich bin da schon selber sehr aktiv. Auch gehöre ich nicht zu den Müttern, die überall herumerzählen, wie toll das eigene Kind ist. Gleichfalls weiß ich sehr wohl, das hochbegabte Kinder nicht zwingend die besten Schüler sind.

ABER ich erwarte einfach Unterstüzung von der Schule und ich erwarte, das auch auf solche Kinder Rücksicht genommen wird und nicht immer nur auf die Schwanchen.
Das gerade hochbegabte Schüler oft zum Klassenclown oder zum schlechten Schüler werden liegt oft daran, das sie eben nicht gefordert werden, sich langweilen und dann abschalten. DAS möchte ich um jeden Preis verhindern.
Mit hochbegabten Kindern muß man teilweise einfach anders umgehen, als mit "normalen" Kindern.
Nicht umsonst gibt es für Pädagogen ganze Regalmeter zum Thema "Umgang mit hochbegabten Kindern im Regelkindergarten und in der Regelschule".

Erreicht habe ich im Gespräch mit dem Lehrer nichts. Er hat keinen Schimmer von HB-Kindern (sorry wenn ich das so sage) und sieht überhaupt kein Problem. Ich habe da ein wenig das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Würde er mich ernst nehmen, dann müßte er sich nämlich mit dem Thema auseinandersetzen und da ist es doch einfacher alles unter den Tisch zu kehren. So ist es ein wirklich netter Lehrer und mein Kind mag ihn auch sehr. Das ist auf jeden Fall sehr gut.
Einerseits freut mich auch, das der Lehrer kein Problem sieht, aber andererseits habe ich das Problem ständig vor Augen und die OGS hat mich zu dem Thema auch schon um ein Gespräch gebeten.
Auch der Kinderpsychologe, der die Testung gemacht hat, sieht Handlungsbedarf aufgrund meiner Schilderungen.
Ich glaube einfach, das ich auf mein Bauchgefühl da vertrauen kann und nicht übertreibe. Ich kenne mein Kind und seine Eigenheiten....


Ich werde mir jetzt überlegen, wie ich weiter damit umgehe.

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