1. Schuljahr - Elternforum

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Geschrieben von momworking am 07.04.2010, 20:19 Uhr

Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Hi,
ich habe eben gelesen, was einige von euch an Schulgeld aufbringen könnten, oder eben auch nicht.

Da stellte sich mir die Frage:
Wie wollt ihr das denn später machen, wenn die Kinder mal studieren?
Das sind nämlich monatliche Kosten die weit über 120 Euro liegen. SEHR WEIT.
Wollt ihr dann die Kinder BaFöG beantragen lassen und somit mit einem riesigen Schuldenberg ins Leben entlassen?
Darf nur ein Kind studieren und die anderen müssen halt eine Ausbildung machen oder anderweitig sehen wo sie bleiben?
Werdet ihr versuchen eine Art "Basisstudium" zu finanzieren (Studium in Deutschland an staatlicher Uni, alles war drüber hinaus geht wie Auslandsstudium oder Auslandspraktika oder oder oder muss selbst bezahlt werden)?
Habt ihr da überhaupt schon Pläne?

VlG eine neugierige
Annette

 
27 Antworten:

Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von Patti1977 am 07.04.2010, 20:23 Uhr

Hallo,

da ich aus finanziellen Gründen leider nicht zum Studium konnte (was im nachhinein okay ist, da ich meinen Job sehr liebe), habe ich einen Sparplan für beide Kinder mit monatlich 25 EUR. Was damit geschieht, werden wir dann besprechen, wenn es soweit ist. Ob Ausbildung oder Studium. Noch kann man es ja nicht sagen.

Aber alles finanzieren werde ich nicht, ich möchte schon, dass meine Kinder auch was dazu verdienen mit kleinen Jobs, damit sollen sie lernen, was das Geld wert ist, dass sie bekommen.

lg

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Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von Spellbound am 07.04.2010, 20:55 Uhr

190 Euro im Monat, 90 Arbeitsstunden ( dazu kommt eine Stunde Fahrt jeweils). Kuchen backen und Putzen zählt nicht als Arbeit.
Und ? Das ist noch lange nicht alles.
Das Geld fürs Studium würden wir auch irgendwie aufbringen. Da muß das Kind auch mithelfen und arbeiten.
Ich glaube ich habe die Frage nicht verstanden, habe aber auch Schlafdefizit.
LG

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@spellbound

Antwort von momworking am 07.04.2010, 21:10 Uhr

Hi du,
sorry, wollte niemanden angreifen oder stressen, eigentlich wollte ich nichtmal jemanden persönlich ansprechen, es hat mich nur mal interessiert, wie andere das später hinbekommen wollen (oder für später planen).
Wir haben halt vier Kinder und wenn die alle studieren, dann wird eins unserer Gehälter für den Unterhalt draufgehen. Was ja grundsätzlich ok ist, weil man sein Geld schon schlechter investieren kann als in die Bildung der Kinder. Trotzdem lässt es einen doch erstmal schlucken.
Oder geht das nur mir so?
VlG
Annette

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Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von Suki am 07.04.2010, 21:14 Uhr

wenn alles so bleibt wie jetzt, können alle unsere kinder beim studium finanzielle unterstützung von uns erwarten.
sollte es sich ändern, dann müssen sie sich ihr studium eben selbst finanzieren. das liegt dann ganz bei ihnen, ob sie das möchten.
ich meine nicht, dass man als eltern studium, 1.wohnung, führerschein und auto finanzieren muss, selbst wenn man es aus der portokasse zahlen könnte.

lg suki

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Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von dhana am 07.04.2010, 21:58 Uhr

Hallo,

bis dahin werde ich den Vorteil haben, das ich zur Kinderbetreuung nicht mehr zuhause bleiben muss - dann tue ich mir doch etwas leichter eine Vollzeitarbeitsstelle anzunehmen.
Abgesehen davon - wenn alle 3 Jungs studieren wollen, werden wir das ohne Bafög nicht schaffen, soviel Geld haben wir einfach auch nicht.

Lg Dhana

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Re: der Vergleich hinkt ......

Antwort von Julie am 07.04.2010, 22:16 Uhr

Abgesehen davon, dass ich zwar in der Lage, aber nicht willens bin, ein monatliches Schulgeld zu berappen (zumindest nicht für die hiesige Montessori-Schule, an der mich vor allem die Pflichtarbeitseinsätze stören würden), hinkt dein Vergleich:
Das bei den Eltern wohnende Schulkind (oder deren mehrere) kostet ja nicht "nur" das monatliche Schulgeld (das ist ja eigentlich der kleinere Posten), sondern es muss ja auch der "ganz normale Lebensunterhalt" (Nahrung, Kleidung, Schul-Nebenkosten, Musikschule, Sportvereine etc. ....) sichergestellt werden, das springt vielleicht nicht so ganz ins Auge, ist aber sicherlich nicht unerheblich.
Wenn aber das Studentenkind seine monatliche Überweisung erhält, dürften die Eltern in der Regel dann aber "fertig" sein...
Insofern ist die Diskrepanz zwischen den Beträgen nicht so hoch wie von dir unterstellt......
Mal abgesehen davon, dass auch wir schon eine Art Finanzplan für ein mögliches Studium (pro Kind) aufgestellt haben - bis dahin dürfte nämlich unser Haus belastungsfrei sein, sprich: wir haben eine erhebliche "freie Spitze" im monatlichen Etat......

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Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von Vesna am 07.04.2010, 23:38 Uhr

Naja, von einem Schulkind kann man wohl kaum erwarten, daß es was ans Schulgeld beisteuert
Bei einem Studenten aber sehr wohl. So war es bei mir auch. Habe von meinen Eltern und meiner Oma einen kleinen Basisbetrag bekommen, eben was ging und den Rest habe ich mir selber durchs Jobben verdient. Da ging das Studium eben etwas länger, aber das hat mir auch icht geschadet. Bafög habe ich keines beantragt.

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Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von berita am 08.04.2010, 7:29 Uhr

Also wenn das Bafög weitgehend so bleibt, wie es ist, finde ich das nicht so schlimm. Ist ja ein zinsloser Kredit, es gibt viele Möglichkeiten, dass einem ein Teil erlassen wird und man kann ihn in sozialverträglichen Raten zurückzahlen bzw. kann auch zwischenzeitlich aussetzen, wenn man gerade kein Einkommen hat.

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ich muss auch Bafög bekommen, das ist kein weltuntergang

Antwort von Keksraupe am 08.04.2010, 8:07 Uhr

die 10.000,-€ muss man halt zurück zahlen


aber: Ich spare schon jetzt für meine Tochter, damit sie später was hat. Ich habe eine lebensversicherung, die, wenn sie ausgezahlt wird, meiner Tochter genau ins Studium passt (da ist sie 21), ich spare monatlich Geld auf ihrem Konto, damit sie studieren kann, und wenn sie das nicht möchte, dann darf sie von dem Geld eine Wohnunganzahlen/ein Auto kaufen was auch immer. Darüber reden wir, wenn sie 21 ist.

Ein Studium an einer staatlichen Uni ist nichts schlechtes. auch ne staatl. FH ist nichts schlechtes. Wenn sie ins Ausland will, warum nicht? Meine Schwester hat auf "nur" Bafög bekommen, und das sogar deutlich weniger als ich, udn war trotzdem 3 mal im Ausland (Spanien, Schottland und Australien) und sie hat KEIN Problem damit, ihr Bafög zurück zu zahlen.

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Ich habe mir das vor ein paar Jahren auch mal ausgerechnet.

Antwort von mozipan am 08.04.2010, 9:37 Uhr

Das Ergebnis meiner Berechnung war der Hauptgrund, warum nach dem 2. Kind unsere Familienplanung abgeschlossen war.

Mein Mann und ich verdienen sicherlich nicht schlecht, aber wir müssen auch aufs Geld schauen. Manche Familien müssen mit weniger als der Hälfte auskommen, da stelle ich es mir schwierig, fast unmöglich vor mit einer Studienfinanzierung ohne Bafög. Mehr als 2 Kindern ein Stundium finanzieren würde aber auch uns schwer fallen, zumal ja auch noch ein Haus abbezahlt wird und die Kinder nur 2 Jahre auseinander sind und somit dann, im Fall dass beide studieren, gleichzeitig im Studium sein werden.

Allerdings müssen meine Kinder später auch was dazuverdienen, wenn sie mal studieren wollen. Ein bissl jobben neben dem Studium hat noch keinem Studenten geschadet.

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Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von kachiya am 08.04.2010, 9:43 Uhr

Was spricht denn gegen BaFöG? Ich habe auch BaFöG bekommen und habe keine Probleme mit den "Schulden" gehabt. Die kann man sehr sozial verträglich zurückzahlen.
Ich würde mich freuen, wenn mein Sohn studiert. Entweder haben wir so viel Geld, dass wir ihm das Studium finanzieren oder er erhält BaFöG. Auch wenn er eine Ausbildung macht würde ich ihn bei der Finanzierung von Weiterbildung unterstützen. Er kann sicherlich auch nebenbei arbeiten, dass ist aber inzwischen deutlich schwieriger geworden, da der Bachelor-Abschluss doch deutlich zeitintensiver ist. Er sollte dann auch in den Semesterferien lieber Praktika machen, um ein paar Erfahrungen in seinem Bereich zu sammeln und nicht im Baumarkt die Regale auffüllen.

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Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von Drachenlady am 08.04.2010, 9:48 Uhr

Wäre bei uns nicht möglich. Jedenfalls nicht ohne irgendwelche Unterstützungen. Im Moment kämpfen wir dagegen an, dass man uns in die Ganztagsbetreuung zwingen will.

Da wir Geringverdiener sind, sind selbst die Kosten für die Ganztagsbetreuung schon zu hoch.

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Re: ich muss auch Bafög bekommen, das ist kein weltuntergang

Antwort von lucalara am 08.04.2010, 10:00 Uhr

Hallo,

ja wir sparen schon heute dafür. Wenn die Kinder dann doch nicht studieren kann man es anderweitig für die Kinder investieren. Auf jedenfall wird das Geld da sein, wenn keine Katastrophen passieren.

Ich finde es aber gar nicht schlecht, wenn die studierenden Kinder auch einen kleinen Job annehmen und etwas dazu verdienen. Das schadet ihnen bestimmt nicht aber nur wenn die Intelligenz das zulässt und die Leistungen dadurch nicht beeinträchtigt werden.
Es gibt aber sehr wohl Kinder, die das nicht leisten können und es nicht schaffen nebenbei noch zu arbeiten. Unser Sohn ist beispielweise Autist, hochintelligent aber eben wenig belastbar. In dem muß gut abgesichert sein, dass wir sein volles Studium fananzieren und dieses vielleicht etwas länger dauern könnte. Ob er danach im Job bestehen kann ich auch sehr fraglich, demnach wird er wohl länger Unterstützung brauchen.

Auch solche Dinge muß man sich überlegen, wenn man Kinder bekommt. Nicht alle Kinder kommen klug und gesund auf die Welt!

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Wegen BaFöG

Antwort von momworking am 08.04.2010, 11:00 Uhr

Hi ihrs,
danke schonmal für eure Einschätzungen!
Ich habe auch BaFöG bekommen. Zwar nicht den Höchstsatz aber trotzdem noch eine Menge.
Ich fand es dann nicht so schön, dass ich von meinem ersten selbstverdienten Geld gleich die Rückzahlungen in Angriff nehmen musste. Der Mindestsatz für Rückzahlungen sind ja 100 Euro im Monat. Natürlich ist das machbar, aber man schielt doch schon ein bisschen neidisch in Richtung der Berufsanfänger, die ohne Hypothek starten können.
Klaro, ich bedauere mein Studium keine einzige Sekunde, bin heilfroh, dass ich das durchgezogen habe!!!
Ich würde halt nur meinen eigenen Kindern ersparen, dass sie "auf Pump" ihr Studium finanzieren müssen.
Keine Ahnung ob wir das stemmen können.
VlG
Annette

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Re:@keksraupe

Antwort von Julie am 08.04.2010, 11:33 Uhr

ähem,
deine Tochter ist vorzeitig eingeschult worden (mit 5) und wird - wenn ich richtig rechne - in Zeiten von G 8 mit 17 ihr Abitur machen (wenn alles zeitgerecht läuft) - dann könnte sie mit 21 ihr (erstes) Studium schon abschließen bzw. abgeschlossen haben.
Dann ist jegliche "Ausbildungsvorsorge", die mit 21 fällig wird, doch viel zu spät.... (übrigens ein großer Kritikpunkt bei den meisten angebotenen Produkten zur "Ausbildungsvorsorge")......

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Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von Alexa1978 am 08.04.2010, 12:15 Uhr

Für die Zukunft zahlen wir in eine Ausbildungsvorsorge ein. Was mit dem Geld letztendlich aber finanziert wird, entscheiden wir wenn es soweit ist.

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Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von Linda761 am 08.04.2010, 13:05 Uhr

Hallo,

Bildung ist sehr wichtig. Wir können und wollen uns Privatschule und Studium leisten (ist ja auch eine Frage der Prioritäten).

Wenn meine Kinder später mal einen Bafög-Anspruch haben, sollen sie das aber natürlich beantragen. Zum einen ist es ein gutes Geschäft, weil man ja nur die Hälfte zurückzahlt (bzw. bei sehr gutem Abschluss noch weniger). Zum anderen finde ich es okay, selbst in die Ausbildung zu investieren.

Ich bin übrigens auch der Meinung, dass sich jeder ein Studium leisten kann (zumindest an einer staatlichen Uni). Wenn die Eltern nichts oder nicht genug beisteuern, kann jeder Student arbeiten (und/oder einen Bildungskredit in Anspruch nehmen). Wenn man sich einen für die Studienrichtung sinnvollen Job sucht, ist das sogar ein riesiger Pluspunkt bei der späteren Jobsuche.

LG
Linda

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Re: nur das Etikett "Privatschule" ....

Antwort von Julie am 08.04.2010, 13:25 Uhr

.... bringt es ja nun auch nicht immer.
Wir haben uns bei unserer Tochter bewusst gegen das "private" Gymnasium (in bischöflicher Trägerschaft) und für das "stinknormale öffentliche" Gymnasium entschieden - einfach, weil dort - man lese und staune - die Fördermöglichkeiten besser sind.

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Re: @Keksraupe

Antwort von montpelle am 08.04.2010, 13:31 Uhr

Warum denn erst mit 21 ?

Sich so auf einen bestimmten Zeitpunkt zu versteifen ist sehr kurzsichtig gedacht.

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Re: @montpelle

Antwort von Julie am 08.04.2010, 13:34 Uhr

vor allem ist 21 in aller Regel zu spät .......

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Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von amm26 am 08.04.2010, 13:57 Uhr

Ich habe drei Kinder. Sollten die alle mal studieren können/wollen, dann würden wir finanziell denke ich gut was beisteuern können. Das Haus ist abbezahlt. Im Moment arbeite ich nur drei Vormittage, wenn die Kinder groß sind könnte ich aber die Arbeitszeit aufstocken.

Aber: ich würde es gar nicht einsehen, den Kindern während des Studiums Dinge zu finanzieren, die einfach nicht sein müssen. Eine eigene Wohnung z.B.
Solange sie kein eigenes Einkommen haben, müssten sie dann eben weiter bei uns wohnen bleiben. Alles kann man einfach nicht haben, war bei mir und meinem Mann nicht anders.
Ich seh es bei den Nachbarskindern, die beide im Moment studieren. Die wohnen eben noch im Haus der Eltern und müssen sich ein Auto teilen. Das Mädchen geht in einem Restaurant kellnern, der Junge arbeitet in einem Autohaus nebenher. Und das obwohl die Eltern es sich leisten könnten, ihnen alles einschließlich Wohnung zu zahlen.
Unser Nachbar meinte mal, würde er ihnen aber alles auf dem Silbertablett präsentieren - sie wüssten es nicht zu schätzen. Und ich glaub, da hat er nicht unrecht.

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Re: das mit der "eigenen Wohnung"

Antwort von Julie am 08.04.2010, 14:13 Uhr

sehe ich ja prinzipiell ein, aber die nächste Universitätsstadt ist bei uns rund 40 km entfernt (okay, gut per ÖPNV zu erreichen), da muss dann ggf. doch ein Zimmer im Studentenheim (gibt's doch, oder ?) angemietet werden.
Fördert aber bestimmt auch die Eigenständigkeit.......

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Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von vallie am 08.04.2010, 14:16 Uhr

ich würde meinen kindern das studium dadurch ermöglichen, daß sie kostenlos bei mir wohnen und essen können.
alles andere müßten sie sich dann weitestgehend selbst finanzieren.
ob mit bafög oder jobben ist mir dann jacke.

von der oma gibt es ein stattliches sümmchen, allerdings erst mit 22. hat sie seinerzeit so festgelegt
kind2 kriegt von ihrer oma auch was, weiß aber nicht wann und wieviel.

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Re: nur das Etikett "Privatschule" ....

Antwort von Linda761 am 08.04.2010, 14:21 Uhr

Natürlich nicht. Man muss sich die Schulen schon genau anschauen und prüfen, ob sie das passende Konzept hat und wie gut sie es umsetzt.

Ich muss meine Kinder nicht zwangsläufig auf eine Privatschule schicken. Ich bin lediglich der Auffassung, dass eine bestimmte Privatschule die (speziell für uns) beste Schule in der Gegend ist. Wenn die uns nicht nehmen, wird es wahrscheinlich eine staatliche Schule werden (nur müssten wir dann umziehen, weil die zuständige Schule ungeeignet ist).

Ich fände es aber schade, wenn eine Schule, die ich als am besten geeignet empfinde, allein wegen der Kosten nicht in Frage käme. Da verzichte ich lieber auf Dinge wie ein dickes Auto (wenn man keinerlei finanziellen Spielraum hat, sieht es natürlich anders aus, dann würde ich versuchen, durch Umzug in den Bereich einer geeigneten staatlichen Schule zu kommen, wenn ich nicht das Glück hätte bei einer akzeptablen zu wohnen).

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Re: das mit der "eigenen Wohnung"

Antwort von amm26 am 08.04.2010, 14:44 Uhr

Wenn der Weg wirklich zuuuu weit ist, dann okay. In dem Fall würd ich wohl die Studentenbude auch noch zahlen. Bei uns sind es 25 km Entfernung zur Uni - das ist mit der S-Bahn täglich leicht zu machen.
Mein Mann fährt die selbe Strecke seit über 20 Jahren tagtäglich auf die Weise.

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Re: Darf ich mal was ot fragen? Wegen Schulgeld und so?

Antwort von 2Süße am 08.04.2010, 15:09 Uhr

Ich habe jetzt nicht alles gelesen, dazu fehlt mir die Zeit. Es scheinen ja die meisten Schreiber hier schon seit einiger Zeit mit dem Studium fertig zu sein. Das ist sehr schön.
Es hat sich inzwischen auf dem Markt einiges getan und es ist nicht mehr so einfach, zu studieren und zu jobben. Durch die Einführung des Bachelors wurden die Studienzeiten gestrafft. Auf 3 oder 3,5 Jahre. Normalerweise hat man mit einem Bachelorstudium nur sehr wenig Zeit für einen Job. Man hat in der Uni einen festen Stundenplan. De Zeit, die man in der Uni ist, MUSS man dann hinterher noch einmal investieren, um den Stoff zu lernen. Das ist von Anfang an so vorgesehen. Sicher, frpher musste man auch lernen. Das streite ich gar nicht ab. Aber die Zeiten haben sich doch etwas geändert.
Ich denke, ich kann das ganz beurteilen. Ich studiere zur Zeit, mit 2 Kindern. Die wöchentliche Stundenzahl in der Uni betragen 42 Stunden.
An meiner Uni kann man die Studenten abzählen, die einen Job haben. Die meisten haben Bafög, der Rest Sponsoring durch Familie. Die wenigsten haben einen Job nebenbei.
Vielleicht sollte man das auch bedenken? Die Zeit ist ein ganz entscheidender Faktor, der beim Diplom einfach anders war. Es ist einfach extrem kompliziert, ein Bachelorstudium länger zu studieren, als vorgesehen. Das kostet dann an meiner Uni extra Knete. Die Grundzeit kostet nix, danach werden Gebühren erhoben. Für die Bummler sozusagen. Dann muss man seine Kurse auch noch im nächsten Semester finden. Gar nicht so einfach, wenn manche nicht in jedem Semester angeboten werden. Es gibt einen straffen Plan mit den ganzen Modulen. Und manche Module gibt es nur alle 2! Jahre. Spaß macht es, wenn man die Module nur dann ablegen kann, wenn man das entsprechende Vorgängermodul belegt hat.

LG 2Süße, die Bafög und/oder Familiensponsoring nicht verkehrt findet.

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Danke euch und @2süße

Antwort von momworking am 08.04.2010, 21:59 Uhr

Hi,
danke euch für die Meinungen.
Klar ist es grundsätzlich nicht schlecht, wenn junge Erwachsene merken, dass einem die Tauben nicht in den Mund fliegen.
Ich habe neben meinem Studium auch gejobbt, aber das ist halt schon Jahre her!
Und was 2süße schreibt, kommt mir von den Schilderungen meiner jüngsten Schwester sehr bekannt vor. Sie hätte gar nicht gewusst, wann sie arbeiten soll (in den Semesterferien halt, aber das wars dann auch), weil sie einen so straffen Stundenplan an der Uni hatte.
Obendrein hatte sie einen Studienplatz über die ZVS zugeteilt bekommen und Pech gehabt, dass es a) nicht um die Ecke und b) in einer der teureren Unistädte war.
Vielleicht mache ich mir auch einfach zu viele Sorgen, vermutlich wird sich alles irgendwie finden.
VlG
Annette

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