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Dr. Paulus - Medikamente in der Schwangerschaft und Stillzeit Dr. Wolfgang Paulus - Medikamente in der Schwangerschaft und Stillzeit
 

Re: SS und Keppra?

Long (2003) berichtet von drei unauffälligen Schwangerschaftsausgängen nach mütterlicher Behandlung mit Levetiracetam in Tagesdosen von 750 bis 3000 mg. Während der klinischen Zulassungsstudien wurden 23 Schwangerschaften unter Tagesdosen von 1000 bis 4000 mg Levetiracetam in Mono- und Kombinationstherapien registriert (French et al 2001):
7 Spontanaborte
1 Extrauteringravidität
3 Schwangerschaftsabbrüche (psychosoziale Indikation)
8 unauffällige Schwangerschaftsausgänge
3 angeborene Anomalien

Eine weitere Fallsammlung umfasst 11 Schwangerschaften unter Mono- und Kombinationstherapien mit Levetiracetam in Tagesdosen zwischen 500 und 3.500 mg (ten Berg et al 2005):
1 Spontanabort
1 Schwangerschaftsabbruch (psychosoziale Indikation)
9 gesunde Neugeborene (davon 3 wachstumsretardiert)

Wir verfügen bislang lediglich über 7 Rückmeldungen nach Anwendung von Levetiracetam in der Schwangerschaft:
· 1 Schwangerschaftsabbruch (ohne Anhalt für Fehlbildung)
· 6 unauffällige Neugeborene nach maternaler Dauermedikation

Ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko ist aufgrund der aktuellen Datenlage unter Levetiracetem nicht zu erkennen. Allerdings sind die Erfahrungen zu gering, um eine Anwendung in der Schwangerschaft empfehlen zu können.

Ich würde Sie bitten, das Anfrageformular unseres Institutes herunterzuladen (http://www.reprotox.de) und uns ausgefüllt zuzusenden, damit wir Ihnen auch für Ihre betreuenden Ärzte weiterführende Informationen übermitteln können.

von Dr. Wolfgang Paulus am 07.07.2006
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