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Geschrieben von Mariakat am 24.09.2017, 11:33 Uhr

Zockzeit - 13jährige

Aus aktuellem Anlaß möchte ich euch fragen, wie lange dürfen eure 13jährige zocken oder streamen.
Ich finde, dass mein Sohn von sich aus kein Ende findet. Ich muss leider einen Riegel davor schieben. Könnt ihr mir einen Richtwert geben?
Ich will keine drakonische Strafen einführen und bin gewillt ihm da einen gewissen Spielraum zu geben. Momentan haben wir 2 zockfreie Tage (kein Handy, kein PC).
Welche Ideen habt ihr noch?
Mariakat

 
 
 
8 Antworten:

Re: Zockzeit - 13jährige

Antwort von Mutti69 am 24.09.2017, 11:58 Uhr

http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=158560.html

Re: Zockzeit - 13jährige

Antwort von dhana am 24.09.2017, 13:36 Uhr

Hallo,

bei uns ist PC-Zeit für den 13jährigen 1h am Tag (wobei das oft genug wegen Fußball einfach ausfällt).
Streamen/Fernseh schauen kontrollier ich nicht so stark, so lange ihm Fußball und Freunde wichtiger ist.
Aber es gilt konsequent erst werden seine Schularbeiten und seine Arbeiten im Haushalt erledigt, dann kann er chillen/streamen oder Musik hören.

Gruß Dhana

schwierig, schwierig ....

Antwort von Caot am 24.09.2017, 13:50 Uhr

.. finde ich.

Unter der Woche gibt es bei uns kein zocken. Das hängt mit den Hobbys zusammen, mit den Schulzeiten, mit den Lernphasen.

Aber am WE schlägt mein 13-jähiger dann zu. volles Rohr, nur schlafen ist dazwischen. Mich ärgert das sehr. Ich mache das auch zum Thema. Aber Freunde sind hier rar und was soll ich sagen, die hocken auch alle davor, denn mit denen geht er dann online statt eben auf den Spielplatz.

Solange sich die Zensuren die Waage halten, lege ich noch kein Veto ein, obwohl ich mich schon ärgere. Immerhin hat er Hobbys und wenn man ihn um etwas bittet, einkaufen, Rasen mähen oder einfach nur jetzt geht es raus, dann kommt er ohne zu murren mit. Das passt dann also schon.

Zocken finde ich ist ein schwieriges Terrain. Da muss wohl jede Familie, auf sich selber abgestimmt, die Regeln vorgeben.

Re: Zockzeit - 13jährige

Antwort von Maliki am 24.09.2017, 18:39 Uhr

Kindgroß, 11 Jahre,hat ne App drauf, die seine Zockzeit auf 2 h am Tag begrenzt.
Dann geht nur noch WhatsApp und Musik.
In den Ferien sind 2,5 h. Er würde auch kein Ende finden..
In den Ferien gibt es pro Woche einen Handyfreien Tag.
LG Maliki

Re: Zockzeit - 13jährige

Antwort von Kalianer am 24.09.2017, 20:14 Uhr

mein 13jähriger hat 1 Std./Tag jedoch nur wenn Zeit ist. Am WE etwas mehr.
Sport, Freunde und auch mal Lesen darf jedoch nicht zu kurz kommen.
Schulische Leistungen sind auch OK, von daher lass ich die Zügel mal locker.

unter der Woche

Antwort von Saarlandmami2 am 25.09.2017, 8:33 Uhr

gar nicht

Wochenende max 1 h

aber meist ist der Laptop aus, ausser für schulische Sachen

Re: Zockzeit - 13jährige

Antwort von memory am 25.09.2017, 10:29 Uhr

Solange schulisch alles im grünen Bereich ist und er seine Aufgaben (Müll, Wäsche ect.) erledigt und bei einer Bitte um mithilfe nicht rum mault, habe ich da kein Limit. Ich finde da von Mama auf diktierte Beschäftigungsangebote ala " jetzt puzzel oder mal doch mal was schönes " bei einem Teenie, doch recht lächerlich!
Nat. könnte er mit anderen im seinem Alter rausgehen, aber mehr als das die da in der Innenstadt beim MC hocken , machen die auch nicht , und DAS will ich noch weniger!

Re: Zockzeit - 13jährige

Antwort von 2auseinemholz am 25.09.2017, 11:12 Uhr

Hallo!

Ich habe hier einen 12 und einen 15-jährigen. Mit dem 15-jährigen hatten wir seinerzeit Medeinzeiten vereinbart und auf Biegen und Brechen durchgesetzt. Das hat dazu geführt, dass er uns schlicht nicht mehr erzählt hat was er am PC macht, er hat mit viel technischem Geschick alle Verbote umgangen - was eigentlich zu einer permanenten Auseinandersetzung und Aufrüstung geführt hat.
Langfristig hat es unser Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört.

Als es letztlich "nicht mehr weiter ging" haben wir mit unserem Sohn gesprochen, sämtliche Verbote und Gebote aufgehoben und ihm die Verantwortung für die Tagesgestaltung komplett übertragen, aber ihm auch gleichzeitig mitgegeben sich Gedanken zu machen, ob er süchtig ist (kann man anhand von ein Paar Kriterien feststellen), ob es eine Ersatzhandlung ist, was er aus der Zockerei bezieht. Rechtfertigen sollte er sich bei uns nicht.

In der Mittelstufe stellte sich langsam heraus, dass das Gezocke ausschließlich eine Flucht vom Alltag, (hat sich vollkommen unwohl in seiner Klasse gefühlt), eine Ersatzbeschäftigung bei mangelnden Freundschaften und ein Ritual/sportlicher Ehrgeiz gegen die Regeln zu verstoßen, war ...
Seinen Freundeskreis hat er seither stetig erweitert und zockt jetzt eher wenig (1/2 h täglich). Mittlerweile ist er in der Oberstufe und die Schule macht auch wieder Spaß.

Ich würde Dir raten genauer hinzugucken was Dein Sohn "zockt" und vor allem was er damit kompensiert.

Übrigens der 12-jährige geht deutlich selbstbewusster mit den digitalen Medien um. Er hat aber auch einen sehr großen Freundeskreis und ihm ist jederzeit sehr bewusst, dass Zockerei ca. auf Prio 3 steht in seinen Beschäftigungen (1. Prio Freunde & Sport, 2. Prio Schule, 3. Prio Zocken, 4. Prio Löcher in die Luft gaffen).

Ich denke ab einer gewissen geistigen Reife sollte man eher weniger über Verbote, starre Regeln und Strafen das Verhalten beeinflussen sondern über Hilfe zur Selbstreflexion. Geht zwar nicht sofort und tiefgreifend, aber das sollte das Ziel sein.


LG, 2.

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