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Geschrieben von diespringerin am 01.12.2011, 10:16 Uhr

Sohn ist in der 5. Klasse Realschule vermtl. unterfordert?

Hallo zusammen,

mein Sohn geht seit Herbst in die 5. Klasse einer bayrischen, städtischen Realschule.
Er und wir finden die Schule super, ist eine kleine Schule, viele Wahlfächer, die Kinder sind keine Nummern sondern Indivduen und die Lehrer wirklich klasse.
Nun ist es so, dass mein Sohn nur 1, selten mal eine 2 mit heimbringt.
Wenn Proben oder Exen geschrieben werden, ist er ca. nach der Viertelzeit fertig und bemalt (nach Absprache mit der Lehrkraft) seine Proben. In Englisch hat er es tatsächlich fertig gebracht und hat ein komplettes Fussballfeld mit Spieler, Toren und Zuschauern gemalt, er muß also wirklich früh fertig gewesen sein. Zudem hatte er nur einen einzigen Fehler.
Beim Elternsprechtag war die überwiegende Meinung der Hauptfächerlehrer, er gehört eigentlich nicht hierher.
Jetzt ist er auch noch auf Legasthenie getestet worden, Ergebnis negativ, aber Vermutung auf Hochbegabung im sprachlichen und mathematischen Zweig.
Was tun? Auf´s Gym wechseln, jetzt? Oder zum Halbjahr?
Mein Sohn ist zudem noch sehr jung, wurde bereits mit 5 eingeschult und ist derzeit 10 Jahre alt.
Er will aber definitiv nicht weg. Er hat angeboten eine zweite Fremdsprache (französisch) im Wahlfach zu nehmen.
Mein Mann und ich sind wirklich ratlos, ich tendiere momentan dazu, die Sache zumindest bis zum HJ-Zeugnis zu beobachten...
Was würde ihr tun?
Liebe Grüße diespringerin

 
18 Antworten:

Re: Sohn ist in der 5. Klasse Realschule vermtl. unterfordert?

Antwort von wandi am 01.12.2011, 10:41 Uhr

Auf die Lehrer hören. Wenn du jetzt wechselst, kommt das Kind in eine, noch nicht gefestigte Klassengemeinschaft im Gymi und kann dann eher noch ein Platz darin erobern. Aber im Gymi wird er wahrscheinlich nicht mehr so leicht gute Noten bekommen. Wenn er dass verkraften kann , dann sofort wechseln.

Oder aber ihr lasst ihn in der Real, gibt ihm viele zusätzlich Hobbies und Wahlfächer, an denen er sich intellektuell austoben kann und habt dafür die nachmittage frei.

Was wollt ihr für euer Kind ? Ein Kind will immer erst mal nicht wechseln, wenn es sich wohlfühlt. Es weiß ja nicht, dass es sich woanders auch wohlfühlen könnte.
Noch eine Idee: Er könnte ja auch zusätzliche Aufgaben, wie Nachhilfe geben, in der Realschule übernehmen.

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Re: Sohn ist in der 5. Klasse Realschule vermtl. unterfordert und @wandi?

Antwort von diespringerin am 01.12.2011, 10:48 Uhr

@wandi

das ist echt ein sehr gelungener Satz von dir: ein Kind will immer erst mal nicht wechseln, wenn es sich wohl fühlt. Es weiß ja nicht, dass es sich woanders auch wohlfühlen könnte. Werde diesen meinem Sohn heute abend mal vorlesen...

So habe ich das noch nie gesehen, vielen Dank für diesen Denkanstoß

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Re: Sohn ist in der 5. Klasse Realschule vermtl. unterfordert?

Antwort von barnie am 01.12.2011, 11:06 Uhr

Hallo diespringerin,

bei mir damals war ein Mädchen, dass in der 5. Klasse auch immer als erste und nach kurzer Zeit mit den Arbeiten fertig war. Sie durfte dann immer in den Pausenhof.
Letztendlich wechselte das Mädchen nach der 5. Klasse in die 7. Klasse. Übersprang somit ein Schuljahr. Und zu guter letzt wechselte sie von der 7. in die 9. und machte dann in der 10. den Realschulabschluß und später, so habe ich in Erfahrung bringen können, dass sie sogar das Abi nachgemacht hat.

Schon mal darüber nachgedacht, deinen Sohn nach der 5. in die 7. wechseln zu lassen? Danach kann man immer noch sehen, ob er dann auf´s Gymi wechseln soll/kann!

barnie

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Re: Sohn ist in der 5. Klasse Realschule vermtl. unterfordert und @wandi?

Antwort von IngeA am 01.12.2011, 11:06 Uhr

Hallo,

ich würde erst zur 6. Klasse wechseln lassen. In Bayern kommt in der 6. Klasse die 2. Fremdsprache dazu, da werden die Klassen eh neu zusammengewürfelt.
Aber wenn sich dein Sohn so wohl fühlt, würde ich mir das schon auch überlegen, dass er bleibt und eben die 2. Fremdsprache als Wahlfach nimmt. Wenn er später unter der Unterforderung leidet, kann er mit Aufnahmeprüfung immer noch ohne Zeitverlust ins Gym wechseln.

LG Inge

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Re: Sohn ist in der 5. Klasse Realschule vermtl. unterfordert?

Antwort von yellow_sky am 01.12.2011, 11:17 Uhr

hach,... solche probleme möchte ich auch haben *träum*
warum habt ihr ihm eigentlich nicht direkt von der grundschule ins gym gegeben. mit diesen leistungen wird er bestimmt auch in der grundschule super gewesen sein. (das frag ich jetzt einfach nur weil ich neugierig bin ;-))

wäre mein kind in dieser situation, würde ich es das kind vermutlich entscheiden lassen. und wenn das kind in dieser klasse bleiben will, würde ich es auch dort lassen.

lg

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Re: 5. Klasse Realschule

Antwort von Hexhex am 01.12.2011, 11:33 Uhr

Hallo,

soviel ich weiß, ist ein Wechsel auf eine höhere Schulform gar nicht ohne weiteres möglich. Der Wechsel aufs Gym kann normalerweise erst nach der Mittleren Reife erfolgen, das Kind geht dann in die gymnasiale Oberstufe. Vielleicht gelten da aber auch je nach Bundesland unterschiedliche Regelungen. Hast Du Dich schonmal erkundigt, ob ein Wechsel (z. B. nach der Erprobungsstufe, 6. Klasse) überhaupt theoretisch möglich wäre, und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen (Gutachten der Lehrer?)?

Dass Dein Sohn gute Noten hat, heißt ja nicht, dass er unterfordert ist. Sondern, dass er sehr gut zurechtkommt auf der neuen Schule. Schlimm wäre es ja auch, wenn er aufs Gym wechseln würde, und dort dann vielleicht absacken würde. Das wäre ein echtes Misserfolgserlebnis, und so etwas schadet immer. Ich würde also - selbst wenn ein Wechsel z. B. am Ende der Erprobungsstufe möglich ist - mit dem Klassenlehrer darüber sprechen, wie er diesen Schritt einschätzt.

LG

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Re: Sohn ist in der 5. Klasse Realschule vermtl. unterfordert?

Antwort von Strudelteigteilchen am 01.12.2011, 11:42 Uhr

Ob das weise ist, wenn er eh schon so jung ist? Plus: Er hat die Nachteile des Wechsels (neue Klasse, neue Leute, neue Anforderungen) ohne die Vorteile (höherer Abschluß ohne Umwege).

Ich hatte mit meinem KindGroß auch öfter die gleichen Überlegungen. Sie ist inzwischen in der 10. Klasse RS (sprachlicher Zweig - bewußt gewählt mit Auge aufs Abi) und macht ihre MR. Aber jedes Jahr kamen beim Elternsprechtag wieder die Fragen: Springen, Wechsel aufs Gym, lassen wie es ist? Ich habe mich dann immer dafür entschieden, es so zu lassen, wie es ist - und bereue diese Entscheidungen kein bißchen. Sie ist auch eine der Jüngsten in der Klasse - deswegen schied Springen für mich immer aus. Den Wechsel aufs Gym habe ich aus zwei Gründen immer abgelehnt: Erstens ist sie schwere Legasthenikerin, und die bayerischen Gymnasien sind nicht berühmt dafür, mit sowas gut umgehen zu können (okay, der Grund fällt bei der AP weg). Und zweitens war ich von der Schule (kleine Privatschule mit hochmotivierten Lehrern) an sich immer sehr begeistert und hatte das Gefühl, daß sie dort einfach besser aufgehoben ist als anderswo. Sie hatte eben auch keinen Leidensdruck - sonst hätte ich sicher intensiver über einen Wechsel nachgedacht.

Was man bedenken muß: Der Wechsel wird in den höheren Klassen immer komplizierter (in beide Richtungen, übrigens). Am Gym kommt die zweite Fremdsprache in der 6. Klasse, in der Realschule in der 7. Klasse (wenn überhaupt - wenn man nicht den Sprachzweig wählt hat man eigentlich gar keine Chance auf einen Wechsel nach der 8. Klasse - das war für meine Tochter der Grund, den Sprachzweig zu wählen). Außerdem haben die Gymnasiasten schon Fächer wie Erdkunde, Biologie und Chemie zu Zeitpunkten, an denen in den Realschulen daran noch gar nichts gedacht wird - das muß halt aufgeholt werden. (Dafür haben die Realschüler IT, WR, BWL und ähnliches - das müssen Gymnasiasten aufholen, wenn sie wechseln - die meisten "verlieren" dabei auch ein Jahr.)

Was - mit meinen Erfahrungen (Tochter auf Realschule mit dem Abi im Blick, Sohn auf dem Gymnasium) - für mich ausschlaggebend wäre, neben dem Leidensdruck: Traue ich dem Kind - neben den kognitiven Fähigkeiten - zu, in einer schwer pubertären Phase die Kurve zum Abi noch zu nehmen? Kurzgefasst: Wie ehrgeizig ist das Kind?

Ich sehe jetzt an KindGroß: Der Weg zum Abi über die RS ist, insgesamt gesehen, nicht "einfacher". Am Anfang vielleicht, dafür kommen die Hämmer dann ab Klasse 10. In der 10 Klasse muß für die MR gepaukt werden - und das ist auch für ein Überflieger-Kind heftig, vom psychischen Druck will ich gar nicht reden. In der 11. Klasse findet dann an der FOS das große Sieben statt - ein Drittel fliegt dann noch raus. Und dann beginnt schon der Endspurt fürs Abi. Das sind also 4 Jahre pauken, lernen, üben, arbeiten. Am Gym kann das Kind sich bis einschließlich Klasse 10 durchmogeln - man sollte halt keine großen Lücken aufbauen, aber notfalls dreht man eine Ehrenrunde, da kräht nachher kein Hahn nach und man ist immer noch genauso alt wie die, die das Abi über die MR machen. Dann hat man zwei Jahre Endspurt - aber eben nur zwei und nicht vier.

Und - um das Ganze noch etwas heftiger zu machen: An der RS beginnt die "dicke" Pauk-Phase zu einem Zeitpunkt, wo sich vor allem Jungs (aber auch einige Mädchen) gerade mitten in der "Trotzphase" der Pubertät befinden. In der Klasse von KindGroß ist die Motivation bei den Mädchen (die schon große Teile der Pubertät hinter sich haben mit 15/16) deutlich größer als bei den Jungs (die in dem Alter quasi gerade erst anfangen). Am Gym hat man mindestens ein Jahr länger Zeit, sich zum Ende der Pubertät wieder zu sortieren, bevor man dann eigenmotiviert und selbstbestimmt das Abi in Angriff nimmt.

Für mich ist deswegen ganz klar:
Für KindGroß (Mädchen, per se hohe Eigenmotivation, ehrgeizig, fleißig) war/ist der Weg über die RS zum Abi der richtige. Für KindKlein (Junge, bequem, unehrgeizig was Schule angeht) sehe ich diesen Weg nicht und werde alles dafür tun, ihm den Weg zum Abi am Gymnasium zu ebnen.

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Re: 5. Klasse Realschule

Antwort von wandi am 01.12.2011, 13:12 Uhr

Bayern: Die Tochter aus meinem Bekanntenkreis hat in der Mitte der 6.Klasse gewechselt, also zum Halbjahreszeugnis. Musste somit ein halbes Jahr Latein nachlernen, da im Gymi ja die zweite Sprache in der 6. hinzukommt. Das hat das Mädchen so gut geschafft, dass es sogar ihren Mitschülern, die schon auf dem Gymi seit der 5. dabei waren, Nachhilfe in Latein gegeben. Sie kommt jetzt prima zurecht, ist bereits in der 8.Klasse ohne dass sie notenmäßig abfiel und ist auch sehr beliebt. Aber, wie gesagt, jedes Kind ist anders.

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Re: 5. Klasse Realschule

Antwort von IngeA am 01.12.2011, 14:15 Uhr

Hallo,

nach meinen Infos kannst du in Bayern jederzeit von jeder Schule auf ne "höhere" wechseln, kann nur sein, dass das Kind eine Aufnahmeprüfung machen muss.
Nach der 5. Klasse Real oder Hauptschule kann man ohne Zeitverlust aufs Gym wenn man einen bestimmten Notenschnitt hat (war bei der Realschule glaube ich 2,0, weiß ich aber nicht genau)

LG Inge

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Mich würde interessieren

Antwort von like am 01.12.2011, 14:52 Uhr

welche Grundschulempfehlung / welchen Notenschnitt das Kind in der 4. Klasse hatte und warum ihr die Entscheidung Realschule getroffen habt. Diese Gründe sind ja für die jetzige entscheidung sicher auch nicht irrelevant.

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Re: 5. Klasse Realschule, etwas länger

Antwort von danger-maus am 01.12.2011, 22:39 Uhr

Hallo,
wir wohnen zwar in Sachsen, aber meinem Kind geht es genauso wie Ihrem. Allerdings wurde er schon in der Grundschule auf Hochbegabung getestet. Resultat Gesamt-IQ ist überdurschnittlich in einigen Teilbereichen (Sprachen und Mathe) hochbegabt. Momentan ist mein Kind mit einem Gesamtnotenschnitt von 1,3 Klassenbester. Wir haben uns auch im Hinblick was das Kind dazu sagt, gegen das Gymnasium entschieden. Mein Kind fühlt sich wohl, hat noch Freizeit, die es auch mit seinen Hobbys Gitarre und Schwimmen im Verein noch ausüben kann. Auf dem Gymnasium herrscht doch sehr starker Leistungsdruck (Abitur ist bei uns ja schin in der 12. Klasse abzulegen) und das wollten wir unserem Kind, der in einigen Dingen sehr sensibel reagiert auch nicht antun. Ich würde immer auch die Wünsche des Kindes berücksichtigen, denn so lange er sich wohlfühlt und im Unterricht nicht stört, weil er alles schon erledigt hat, ist doch alles in Ordnung. Übrigens spricht mein Kind schon seit der 1. Klasse eine Fremdsprache (Sorbisch-ist Pflichtsprache an dieser Schule) und seit der 3. Klasse halt noch Englisch. Lassen Sie ihn ruhig die 2. Fremsprache wählen, kann auf jedem Fall nicht schaden, auch weil er es selber will.
Mein Sohn hat für sich beschlossen, die Realschule bis zur 10.Klasse zu besuchen und danach das Abitur, egal ob Fach- oder normales Abi, zu machen. Er hat doch alle Zeit der Welt noch erwachsen zu werden. Die Lehrer, mit denen ich bis jetzt gesprochen habe, reagieren überwiegend positiv auf unsere Entscheidung. Viel Glück Ihrem Kind weiterhin.

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Auf der RS bleiben

Antwort von anouschka78 am 01.12.2011, 22:53 Uhr

Französisch-Zweig wählen => FOS 12/13 je nach Interesse dann. NICHT auf das BY GYM!!!! Egal ob er unterfordert ist aber auf diese Schulform würde ich freiwillig kein Kind schicken! Anouschka

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Re: Auf der RS bleiben

Antwort von IngeA am 01.12.2011, 23:00 Uhr

Warum?
Meine Tochter ist auf dem Gym, von Stress kann ich nichts entdecken, sie ist einfach nur glücklich.
Auch die anderen Gym-Kinder die ich hier so kenne (in allen möglichen Klassenstufen) haben keinen Stress.

LG Inge

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Kommt drauf an, wie die Alternativen aussehen

Antwort von Rho am 01.12.2011, 23:51 Uhr

Kennt ihr denn schon Gymnasien in der Nähe, von denen ihr einen Eindruck gewinnen konntet, bzw. andere Kinder, die auf solche gehen und berichten können, wie es ihnen dort taugt? Ohne ein solches Ziel im Auge würde ich nicht zu anderen Ufern aufbrechen.

"Er will aber definitiv nicht weg."

Das alleine würde mir bei einem Wechsel schon Bauchschmerzen bereiten, wenn ich nicht 1000000%ig von der neuen Schule überzeugt wäre. Stell dir vor, ihr schafft es mit Ach und Krach, ihn zu einem Wechsel zu überreden und dann ist dort alles total scheiße - das wird er euch nie verzeihen. Und zurückwechseln... naja, ginge zwar, finde ich aber sehr holprig und ungelungen.

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Re: Kommt drauf an, wie die Alternativen aussehen

Antwort von diespringerin am 02.12.2011, 9:01 Uhr

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Ein Wechsel auf das bayrische Gym wäre jederzeit und auch sofort möglich.

Mein Sohn hatte in der Grundschule einen Notendurchschnitt von 2,0 er war auf einer privaten Grundschule (dort stand leider nur das lernen im Vordergrund) die Schüler kannten es nicht anders und haben sich dem System gefügt. Es gab keine Ausflüge, Projekte nichts dergleichen. Ein Wechsel damals war nicht möglich, wir waren vertraglich gebunden. Es hätte ihn auch keine "normale" Grundschule genommen.

Gerade weil ich gesehen habe, das mein Sohn die Schule ausschließlich nur mit Lernen und Druck verband, haben wir uns gegen ein Gym und erst recht gegen das weiterführende private Gym entschieden.
Mir ist bewußt, dass mein Sohn dort sein Abi geschafft hätte, aber die Frage ist immer noch zu welchem Preis? Irgendwann könnte der Vorwurf kommen, ich war nie Kind und auch nie Jugendlicher. Zudem spielt er im Verein Tischtennis und Fußball (und ich ihm das nicht nehmen möchte). Somit haben wir uns für die wirklich sehr gute und auch förderne RS entschieden.

Wir werden ihn dort belassen, er kann ab sofort im Wahlfach nebenbei Französisch erlernen. Quatsch macht er im Unterricht nicht nonstop so dass ich davon ausgehe, das er schon bei der Sache ist und sich und seine Mitschüler nicht ablenkt.

Wir orientieren uns dann eben am Fachabi bzw. Fos und bis dahin ist noch ein weiter und steiniger Weg.

Viele Grüße

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Re: Sohn ist in der 5. Klasse Realschule vermtl. unterfordert?

Antwort von bine+2kids am 02.12.2011, 11:47 Uhr

Ich habe die anderen Antworten nicht gelesen.
Geht denn nicht 2 Wochen auf Probe auf Gymi? Da geht er dann entspannt, weil er weiss er kann zurück und dann kann man eine Entscheidung leichter fällen.
Gruss Sabine

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Re: Sohn ist in der 5. Klasse Realschule vermtl. unterfordert?

Antwort von Pemmaus am 02.12.2011, 14:18 Uhr

Wenn ein Wechsel ansteht, dann jetzt. Auf dem Gymnasium geht es vom Lernstoff her doch ganz schön in die Tiefe. Deshalb: Je eher, je besser... nicht dass er dort erst einmal einen Schock bekommt.

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Re: Sohn ist in der 5. Klasse Realschule vermtl. unterfordert?

Antwort von Schmunzeli am 03.12.2011, 14:10 Uhr

Hallo,
ich würde das gesamte schuljahr abwarten und mit den Lehrern in Kontakt bleiben. lieber zum neuen Schuljahr wechseln als mittendrin, werden die geschriebenen Klausuren am Gym. angenommen oder müsste er die dann noch wiederholen?
LG N

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