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Geschrieben von Jan-Isa-mum am 19.10.2011, 18:23 Uhr

Referate in der Grundschule

Halli Hallo,

ich brauche mal Eure Hilfe....
Mene Tochter Isabell ist 11 Jahre alt. Hier in Berlin geht die Grundschule bis zur 6. Klasse, mit der 7. Klasse wechseln die Kinder auf die Oberschule.

Nun sollen die kinder Referate schreiben. Wie sie das machen sollen, haben sie im Groben so im Unterricht gelernt.
Nun ist es so, dass die Referate von Isabell noch unstrukturiert sind und man aus dem Text auch oftmals lesen kann, dass sie nicht verstanden hat, wovon sie da schreibt.

Wir setzen uns dann hin und gehen das Ganze nochmal durch. Oftmals bleibt dann von ihrem Text nur noch das Grobe übrig. Den Rest überarbeiten wir. Das findet sie natürlich frustrierend und heult dann immer: "Von mener Arbeit bleibt Nicht übrig. Immer schreibt ihr alles um. Das ist blöd".
Ich kann sie verstehen. Weiß aber nicht wie ich es besser machen kann.

Wie geht ihr denn so mit den Referaten um. "Verbessert" Ihr oder laßt ihr es in der Form wie es Euer Kind geschrieben hat.

Ich habe mich jetzt dazu entschieden, Isabell mit ihrem wirren Referat über den Blinddarm morgen in die Schule zu schicken um zu sehen, was passiert.
Sind meine Ansprüche vielleicht zu hoch?

Wie macht Ihr das?

Liebe Grüße aus Berlin,

Corinna

 
23 Antworten:

Re: Referate in der Grundschule

Antwort von kanja am 19.10.2011, 19:45 Uhr

Hallo,

wie lang soll das Referat denn sein?

Meine Tochter hat in der GS ein paarmal Referate halten müssen, Buchvorstellung z.B., oder über ein Thema ihrer Wahl.

Wir hatten das aber jeweils so aufgezogen, dass sie sich eine Gliederung überlegt hat (dass es eine Gliederung geben soll und wie ungefähr, hatten sie in der Schule besprochen). Dazu hat sie mit meiner Hilfe im Internet recherchiert, sich Stichpunkte aufgeschrieben, dann aber frei vorgetragen. Also richtig viel Text aufgeschrieben hat sie nie. Sie hat es dann jeweils ein paarmal zuhause vorgetragen, mit mir und dem kleinen Bruder als Zuhörer.

lg Anja

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Re: Referate in der Grundschule

Antwort von IngeA am 19.10.2011, 20:16 Uhr

Hallo,

ich habe meine Tochter immer selbst machen lassen. Sie wollte auch keine Hilfe. Das ging auch schon mal daneben, aber da lernt sie ja auch draus.
Wenn, dann ist es vielleicht das nächste mal sinnvoller mit ihr das Referat bevor sie den Text schreibt, zu strukturieren. Dann hat sie eine Leitlinie an der sie sich langhangeln kann, muss danach nicht so viel umschreiben und der Text ist trotzdem von ihr. Ablesen war bei meiner Tochter übrigens verboten, sie hat sich auch nur Stichpunkte notiert.

LG Inge

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Re: Referate in der Grundschule

Antwort von Smudo am 19.10.2011, 21:48 Uhr

hallo hier bei uns waren referrate schon in klasse 1 pflicht!
über themen wie z.b hobby haustier oder so
in der 2 klasse dann bücher präsentation
in der 3 dann hobby -ausführlcih mit plakat und tier oder instrument oder modell auto bzw märkelin lok
in der 4 nun länder in europa als team
und bundesländer alleine

in allen sachen hat er es ausgesucht in klasse 1 ausm buch -kopiert habe ich es
in klasse 2 hatte er ja dann das buch und den inhalt im kopf
in klasse 3 dann aus m internet bilder gezogen ( in der schule) und
die flöte mir´tgenommen #
in klasse 4 ausm internet mit quiz im anschluß

er durfte immer einen kl spickzettel als leitfaden benutzen
als !!!!!!!!!!!!nicht! ablesen sondern frei vortragen der rote faden waren qusi in jedem faLL DIE BILDER::LG

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Eine kleine Anekdote:

Antwort von Millefleurs am 20.10.2011, 9:09 Uhr

Meine Tochter hatte in der zweiten Klasse auch ein Referat über Tiere auf. Sie kam also nach Hause, schnappte sich ein Buch über Katzen, interviewte und ein bisserl und nahm ein Foto von der Nachbarskatze mit. Insgesamt kam sie auf maximal eine halbe DinA5 Seite geschriebenes. Arbeitszeit: 10 Minunten

Ihr Klassenkamerad und seine Mutter brauchten 4 Stunden. Es wurde im Internet recherchiert, Bilder ausgedruckt, Bücher gewälzt, irgendwann rief mich die Mutter auch an und fragte nach unserer "Overheadfolie."

Während also Tochterkind den Nachmittag auf dem Spielplatz verbrachte, schwitzten Mutter (und auch ein bisserl Sohn) über dem Referat.

Nun das Ergebnis in der Schule:
Beide Kinder bekamen die Note 1.

Warum? Nun, die Lehrerin weiß genau, welche Leistungen die Kinder in welchem Alter abgeben können. Das Referat meiner Tochter war sauber und dem Alter entsprechend vollständig.

Der Klassenkamerad bekam für all seine Mühe, Schweiß aber auch Tränen (wie viel lieber hätte er draußen gespielt) auch "nur" eine 1, denn mehr geht einfach nicht.....


Fazit: Halt Dich aus den Hausaufgaben Deiner Tochter raus, solange sie dich nicht konkret um Hilfe bittet!

Grüße
millefleurs

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Re: Referate in der Grundschule

Antwort von Birgit67 am 20.10.2011, 10:04 Uhr

da bereits ab der 2. Klasse Referate gehalten wurden war und ist das kein Problem - vorab wurde in der Klasse besprochen wie es aussehen soll - was drin sein muss - sie bekamen ein Blatt mit wo die wichtigsten Punkte die beachtet werden sollen drauf stehen und dann machten meine Söhne grundsätzlich alles alleine von Referat bis Präsentation und dadurch lernten sie was wichtig ist und was nicht und jedes Referat/Präsentation wurde besser. Also lass sie es alleine machen dann lernt sie aus dem Gespräch mit der Lehrerin dann was gut war und was besser gemacht werden kann für die Zukunft - denn wenn Du es machst weis die Lehrerin ja nicht den Wissenstand des Kindes was das Bearbeiten eines Referates betrifft und kann dementsprechend nicht helfen.

Gruß Birgit

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Antwort von Tinai am 20.10.2011, 11:06 Uhr

Hallo,

das ist ja eine Dauerdemütigung für Deine Tochter. Und Du nimmst ihr die Möglichkeit, selbst Erfahrung zu sammeln, ihren eigenen Stil zu enwickeln.

Es ist IHR Refart, IHRE Struktur, IHRE arbeit und IHRE Note, mit der sie leben muss. Wie lange willst Du das machen? Bis sie es so macht, wie Du willst?

Ich verstehe, dass Du damit beste Absichten verfolgst, aber Du tust ihr keinen Gefallen und Lehrer sind nicth blöd, die merken sofort, ob da jemand geholfen hat oder nicht.

Ich finde es gar nicht schlecht, zu helfen, aber im Sinne von Anregungen geben. Machen müssen es die Kinder selbst.

Grüße Tina

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Re: Referate in der Grundschule

Antwort von Emmi67 am 20.10.2011, 12:17 Uhr

Ich helfe eigentlich schon im Vorfeld bei der Gliederung und weise darauf hin, was man alles mit reinnehmen kann- dann muss auch später nicht alles umgeschrieben werden.

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Ja Millefleurs... so wäre es....

Antwort von momworking am 20.10.2011, 15:28 Uhr

... wenn das Leben und die Schule gerecht wäre, wohl gelaufen.
ABER: In 90% der Fälle ist das hier nicht so.

Entweder können die Lehrerinnen nicht sehen, was Kinder in diesem Alter überhaupt leisten können oder sie wollen es nicht sehen oder es ist ihnen schlicht und einfach egal.

Unterm Strich habe ich es noch NIE erlebt, dass für die von dir beschriebene Arbeitsweisen und Arbeitsergebnisse gleichermaßen 1er verteilt worden sind.

Vielleicht lebe ich auch nur am falschen Ort *seufz*

VlG
Annette

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@Tinai

Antwort von momworking am 20.10.2011, 15:34 Uhr

"Es ist IHR Refart, IHRE Struktur, IHRE arbeit und IHRE Note, mit der sie leben muss. Wie lange willst Du das machen? Bis sie es so macht, wie Du willst?"

Ganz ehrlich?
Sowas kann nur jemand schreiben, der der festen Überzeugung ist, dass sein Kind intelligent und stark genug ist, es in unserem Schulsystem ohne Hilfe der Eltern zu schaffen.

Als Mutter einer Tochter, die NICHT aus eigener Kraft die Chance auf einen höheren Bildungsabschluss hat, beantworte ich deine Frage mit:

Ich will das solange machen, bis meine Tochter mindestens die Fachoberschule abgeschlossen hat, idealerweise aber die Allgemeine Hochschulreife erlangt hat.

Chancengleichheit in der Bildung? Sicherlich nicht in Deutschland. Vielleicht können die allerfittesten Kinder ihr Abitur ohne elterliches Coaching oder finanzielle Unterstützung (Nachhilfe) schaffen, aber wenn ich es in Prozenten ausdrücken müsste, würde ich schätzen, das wären dann von einem Schuljahrgang maximal 10% der Schüler.

MEIN Kind würde realistischerweise zu den restlichen 90% gehören und das will ich nicht. Ich gehe auch davon aus, dass sie es mir später danken wird. Davon bin ich felsenfest überzeugt und das hilft mir, mit enttäuschten Wutausbrüchen, Zickereien und bockigen Phasen klar zu kommen.

Das Leben ist nunmal nicht einfach und fair schon gleich gar nicht.

VlG
Annette

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Re: @annette

Antwort von MamaMalZwei am 20.10.2011, 15:56 Uhr

Danke Annette, das trifft es genau! LG

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@Annette - hältst Du die Lehrer für so naiv?

Antwort von Tinai am 20.10.2011, 16:05 Uhr

Hallo Annette,

da bringst Du jetzt aber mächtig was durcheinander:

Hier ging es ausschließlich um Referate, das ist ein klitzekleiner Teilbereich der Schule, der ganz sicher nicht versetzungsrelevant ist (oder zumindest sehr unwahrscheinlich).

Die ganze andere Problematik ist mir mehr als bekannt als Ausbilderin, Mutter und Lehrergplagte und davon rede ich auch überhaupt nicht. Natürlich soll man seinen Kindern helfen, aber muss es in diesem Teilbereich sein, dass das Kind jedes Mal vermittelt bekommt:
DU KANNST DAS NICHT? oder zumindest nicht "gut genug" - und so kam mir das Posting rüber.
Die Tochter ist völlig verzweifelt, weint und alles wird gemacht, wie Mama das sagt.

Ganz abgesehen davon sind Lehrer nicht blöd. Referate werden aufgegeben, damit die Kinder LERNEN selbst etwas zu erarbeiten und die bekomme hier ja offensichtlich viele Referate auf, also muss das zum Übungszweck sein.

Und ja, ich finde, ein Kind darf auch mal versagen und NEIN, meine Kinder sind keine Kinder die automatisch zum Abitur laufen. Zumindest eines davon nicht und es brächte uns alle nicht um, wenn er einen anderen Weg nimmt. Wir sorgen aber nur punktuell für Unterstützung, wenn es an einer Stelle ganz klemmt (tuts leider gerade) und sind bei ihm aufmerksamer in der Unterstützung, dass er alles macht, was zu tun ist.

Aber wenn ein Kind nur lernt, dass es ohnehin nichts gut genung macht, bin ich der Überzeugung, dass es
a) an Selbstbewusstsein verliert oder erst gar keins gewinnt
b) sich eine Erwartungshaltung einstellt in der Form" naja ich kanns ja eh nicht".
c) das Kind sich auch nicht mehr anstrengt, weil es nie gelernt hat, dass Anstrengung - alleine - sich lohnt.

Du hast mein Posting sehr einseitig interpretiert, das bin ich von Dir eigentlich nicth gewöhnt.

Ich spreche mich NICHT gegen Förderung und Unterstützung aus.

Ich spreche mich aber unbedingt gegen BEVORMUNDUNG aus. Das sind die Kinder, die wir in der Ausbildung haben, die 0 Kreativität haben und von denen ich immer zu hören bekomme "das haben Sie mir aber so nicht gesagt", die für alles eine exakte Anleitung brauchen, die gelernt haben "Lernen ist eine Bringschuld" und keine "Holschuld", die konsumieren und nicht mehr produzieren. Solche Azubis bringen es nie weit.

Ich finde es super, dass Du Deiner Tochter hilfst, dass Du einen guten Bildungsabschluss bei ihr anstrebst, ich habe Mühe zu glauben, dass Du ihr jedes REferat über den Haufen wirfst und neu machst und sie verzweifelt und Minderwertigkeitsgefühlen zurück lässt.

Grüße Tina

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PS zu Deinen Schätzzahlen

Antwort von Tinai am 20.10.2011, 16:09 Uhr

die halte ich für übertrieben. Es machen mehr Kinder denn je heutzutage Abitur.

Glaubst Du denn, die sind alle fitter als die Kinder früher?

Und es bekommen zwar viele Unterstützung, vielleicht sogar 90% der Kinder mit höherem Bildungsabschluss, aber wer weiß schon, ob sie denn nicth auch ohne geschafft hätten?

Ich glaube, manche Kinder werden auch um Ihre Möglichkeiten gebracht, die müssen sich nicht anstrengen, Mama und Papa sorgen doch eh dafür, dass das Zeug schon rechtzeitig ins Hirn kommt. Eine einzelne 5 wird sofort als Katastrophe verstanden (doch mein Sohn hat schon etliche nach Hause gebracht, ich weiß durchaus wovon ich rede).

Lasst doch Kinder auch mal Erfahrungen machen, es geht doch überhaupt nicht um ALLES oder NICHTS, sonder vielmehr um "Weniger" oder "Mehr".

Die mir unterstellte Arroganz (danke für das gezeichnete Bild) zieh ich mir nicht an, dafür bin ich viel zu nah dran am Thema und zwar mehr an der HS als bei anderen Schulformen - zugegeben in BaWü, wie das anderswo ist, weiß ich nicht.

Gruß Tina

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Re: Ja Millefleurs... so wäre es....

Antwort von Tinai am 20.10.2011, 16:10 Uhr

Hallo, was Du beschreibst kenne ich wirklich nicht. Offensichtlich hast Du es mit einer besonderen Species Lehrer oer Schule zu tun, anders kann ich mir Deine Reaktionen nicht erklären. Grüße Tina

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Re: Referate in der Grundschule

Antwort von AndreaL am 20.10.2011, 19:55 Uhr

Hallo,

ich habe noch nicht erlebt, dass ein wirres Referat aus 10 Minuten Arbeit in einer 1 endet...

Hier war es bislang so, dass die Vorarbeit in der Schule eher marginal ausfiel. Ein Zettel mit Anweisungen und ein freundliches Go!. Das war's.

Damit mein Kind nicht erst mit 15 schmerzhaft lernt, wie man einen Vortrag sich erarbeitet, habe ich die ersten Vorträge mit ihm zusammen vorbereitet. D.h. hinsetzen und ihn überlegen lassen, worüber er erzählen möchte. Das in Stichpunkten zusammengefasst. Gemeinsam MAterial gesucht und gelesen. Gemeinsam Notizen gemacht und sortiert. Gemeinsam die Notizen in das Gerüst eingepasst. So lief das in Grundschulzeiten. Dafür ist viel Zeit draufgegangen, die mir Spaß gemacht gemacht hat. Ihm auch... Tränen sind hier beileibe nicht geflossen.

Zum Ende der Grundschulzeit durften sie dann ausschließlich in der Schule ein Referat erarbeiten. Dank der gemeinsamen Vorarbeit war das kein Problem.

Erste Vorträge - vor allem auch in den Fremdsprachen - habe ich am Gym wieder begleitet, teilweise wie oben, teilweise weniger.

FAzit: Der Sohn ist ein sicherer Redner, sicher in dem, was er vorbereitet, sicher in dem, wie er redet (auch das haben wir geübt).

Jetzt ist er in der 7. Klasse und kann Vorträge alleine vorbeiten. Nutzt aber gerne elterliche Unstützung bzw. gemeinsame Reflektion über seine Gedanken.

Ich bin mittlerweile der Meinung, dass unser Schulsystem viele Kinder mangels Zeit nicht genügend vorbeiteten kann (ähnlich Momworking also!). Auf Privatschulen erfahren Kinder die Zuwendung durch Kleingruppen und individuelle Hilfen am Nachmittag. Ich kann diese Hilfe selber und mache es gerne. Also tue ich das. Der Selbstständigkeit des Sohnes tut das keinen Abbruch, im Gegenteil, er ist sehr pflichtbewusst, denn er weiß, wie die Dinge gehen.

VG

Andrea

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Re: Referate in der Grundschule

Antwort von Ceca2 am 20.10.2011, 21:20 Uhr

Mein Sohn wehrt sich Gott sei Dank wenn ich ihm "helfen" will. Es sei sein Referat, seine Note. Und Recht hat er, wer sagt denn, dass ich es besser machen kann?

Ich unterstütze ihn indem er

- an meinen PC kann
- ich ihm benötigte Materialien kaufe

Mehr fällt mir gerade nicht ein.

Liebe Gruesse
Ceca2

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Re: @Annette

Antwort von Ceca2 am 20.10.2011, 21:27 Uhr

Willst du im Ernst das Abi deiner Tochter mit ihr zusammen machen? Und dann? Wann soll das Kind selbstständig werden?

Ich unterstütze mein Kind ebenfalls, wo ich kann. Aber ich kann doch nicht mit ihnen gemeinsam wieder die Schulbank drücken. Mein Sohn z.B. muss häufig angetrieben werden zu lernen, das ist sehr kräftezehrend aber am Ende tut er es.

In der Schule bin ich doch auch nicht bei ihm.

Gruesse

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@ceca

Antwort von Tinai am 21.10.2011, 10:01 Uhr

Danke, ich dachte schon, ich wäre die einzige, die ihre Kinder primär eigene Erfahrungen lässt.
Grüße Tina

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Re: Referate in der Grundschule

Antwort von MamaMalZwei am 21.10.2011, 10:24 Uhr

Hallo, es kommt immer auf die Einstellung an, mit der beide Seiten an Referate herangehen. Ich bin auch jemand, der seinen Kindern hilft, allerdings nur, wenn sie mich darum bitten. Wenn ein Kind so weint wenn Mutter mit ihm die Referate macht, dann liegt das sicher daran, dass Muttern zu verkniffen ihren Standpunkt durchsetzen will. Ich hätte an ihrer Stelle mehr auf Humor gesetzt und meinem Kind genau die Stellen gezeigt und erklärt, die wirr sind. Das kann man auch ganz ohne Wertung machen, der Rest, den das Kind erstellt hat, muss ja nicht falsch sein.
Ich habe gerade in der GS noch keinen Lehrer gesehen, der mit einem Kind so detailliert Aufsätze bzw. Referataufbau besprochen hätte. Die haben zwar allgemein über den Referataufbau gesprochen und Referate hinterher benotet. Aber zeig mir mal den Lehrer, der sich mit jedem Kind hinsetzt und detailliert bespricht, was es in Zukunft besser machen kann! Dazu bräuchte er bei jedem Kind mindestens 10 bis 15 Minuten.
Dank dieser detaillierten Hilfe, die ich damals gegeben habe können meine Kinder inzwischen Referate aus dem ff.
Genau das ist es, was Andrea L und momworking meinten....LG

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Re: @Annette

Antwort von momworking am 21.10.2011, 16:58 Uhr

Ja, wenn es notwendig ist, werde ich sie auch auf die Abiturprüfungen vorbereiten oder jemanden bezahlen, der es tut (Mathe? Oberstufe? Ich? Never...).

Und Selbstständigkeit bemisst sich nicht daran, ob meine Tochter alleine den Anforderungen der Schule gewachsen ist.
Sorry, meine Tochter ist ABSOLUT selbstständig und organisiert ihr Schulmaterial ganz alleine.
Aber sie braucht massive Unterstützung bei der Aufarbeitung der Inhalte.

Das Abitur sagt doch NIX, aber auch wirklich GAR NIX darüber aus, welchen Erfolg das Kind im späteren Leben haben wird, es ist lediglich seine Eintrittskarte für viele Shows, die es ohne Abitur verpassen würde (salopp ausgedrückt).

Wenn sie studieren möchte, dann soll sie wenigstens die Chance dazu haben, es zu versuchen.
Wenn sie einen Ausbildungsplatz möchte, soll das nicht daran scheitern, dass ihre Abschlussnoten zu schlecht waren.

Ich empfinde diese Hintergrundarbeit als Pflicht für mich. Ich bin verplichtet, meiner minderjährigen Tochter soviel Türen wie möglich offen zu halten. Sie selbst kann nämlich die Tragweite von schlechten Noten, Kursabstufungen und miserablen Abschlüssen nicht erfassen. Muss sie auch nicht mit ihren 12 Jahren, denn das ist meine Aufgabe als Erwachsene.

Wenn sie sich mit 19 Jahren entscheidet, sich durchs Leben jobben zu wollen oder meint, ein Kind bekommen zu müssen, dann kann ich da wenig dran ändern. Aber ich hoffe einfach, dass ihr bis dahin klar geworden ist, wieviel sie mit harter Arbeit schaffen kann und dass sie ihre Ziele ruhig hoch stecken kann, denn ich bin da und werde sie unterstützen.

VlG
Annette

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Re: @Annette - hältst Du die Lehrer für so naiv?

Antwort von Abrakadabra am 22.10.2011, 13:08 Uhr

Liebe Tina,

ich stimme dir in allen Punkten zu und finde, du hast das sehr pointiert zum Ausdruck gebracht. Besonders, dass einige Schüler heute weitgehend konsumieren und produzieren, kann ich nur bestätigen.

Gruß - Abrakadabra

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Re: Kindgerechte Quellen suchen!

Antwort von Namens-Fee am 22.10.2011, 16:00 Uhr

So wie es sich anhört suchst Du für Deine Tochter die Quellen im Internet o.ä. zusammen, oder sie googelt selber und schreibt ab - klar, dass sie dann nicht versteht, worum es geht. Sieh zu, dass sie kindegerechte Quellen nutzt (Bücherei!), die sie dann lesen muss und selber (!) zusammenschreibt. Wenn Deine Tochter sich schon beschwert, dass DU ihre Arbeit zusammensterichst, ist doch da was oberfaul. Es ist IHR Referat!

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Re: Also hier werden bei den Referaten im Anschluss immer noch Fragen gestellt

Antwort von Namens-Fee am 22.10.2011, 16:04 Uhr

sowohl vom Lehrer als auch von den Mitschülern und dann sieht man ganz genau, ob Mami oder Kind das Referat gemacht hat. Selbst wenn der Vortrag von beiden vorbereitet und vom Kind perfekt gehalten wurde - spätestens jetzt sehen bzw. hören alle Zuhörer, ob der Autor vor ihnen steht und sich selber ins Thema eingearbeitet hat.

Unterstützen ja, aber die Arbeit macht das Kind.

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Re: Und die Referate in Klasse 2 und 3 wurden bei uns in der Schule ausgearbeitet

Antwort von Namens-Fee am 22.10.2011, 16:06 Uhr

eben damit die Kinder die Arbeit machen und lernen wie es geht. Das werden sie nie, wenn Mami die Arbeit für sie macht. Hier dürfen dann auch keinerlei Unterlagen zu den Referaten mit nach Hause genommen werden, alles bleibt in der Klasse bis das Referat gehalten wurde.

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