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Geschrieben von AndreaL am 14.01.2011, 8:13 Uhr

Provokante Frage zur IGS und deren 'Noten'...

Guten Morgen,

wir haben im Bekannten- und Familienkreis zwei Kinder, die auf die IGS gehen (unterschiedliche Schulen in untersch. Bundesländern).

Davon ist ein Kind meine Nichte, die erst auf den letzten Drücker überhaupt die Gym-Empfehlung 'schaffte'. Deswegen kam eigentlich nur die Realschule in Frage, weil ihre Eltern ihre Leistungen damals durchaus richtig interpretierten. Auf unser aller Intervention ;-) durfte sie dann doch zur IGS gehen (die Mutter war dort selbst und hatte damals nur schlechte Erfahrungen gemacht).

Auch das andere Kind ist eher ein Schlawiner, ein bisschen faul - aber pfiffig in manchen Fächern.

BEIDE Kinder nun sind in der 8. Klasse und haben ein lockeres Leben, gelernt wird wenig und es purzeln nur so die guten Beurteilungen. Ich gestehe, ich bin neidisch ;-). Mein Kind muss für gute Noten relativ stringent arbeiten, vor Arbeiten sauber wiederholen und auch am Wochenende regelmäßig in den Fremdsprachen den Stoff der Woche rekapitulieren. Zwar alles in Maßen (zwei Sportarten schon immer, aktuell neu ist Musikunterricht), aber dennoch... SO locker ist es hier nicht.

Nun las ich mal, dass das Niveas in der IGS auch für die guten Kinder eher einer Realschule vergleichbar sei.

Gibt es hier Eltern, die Vergleiche ziehen können, weil eigene Kinder IGS'en und andere Schulformen gleichzeitig besuchen? Das würde mich echt mal interessieren. Der Unterschied zwischen dem, was mir Eltern von Realschülern und Gymnasiasten erzählen im Vergleich gerade zu diesen beiden Familien ist einfach frappierend. Vielleicht ja nur ein Zufall... daher diese meine Frage!

Für meine Nichte freue ich mich unendlich, der Plan für sie hieß immer 'Realschule' und nun hat sie doch die Chance auf mehr. Dafür alleine ist die IGS schon klasse.

VG

Andrea

 
10 Antworten:

Eigentlich kann ich Dir nicht wirklich helfen, aber ich weiß....

Antwort von Trini am 14.01.2011, 8:43 Uhr

von der IGS in der Nähe, dass sich alle Gymnasialabgänger (Klassen 5-7) dort massiv verbessert haben, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass sie fleißiger geworden wären.

Und ... in Referendar-Kreisen trägt die Schule den Namen "Toni-Holiday-GS"
(in Echt Toni-Jensen).

Trini

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Re: Provokante Frage zur IGS und deren 'Noten'...

Antwort von Petsy am 14.01.2011, 8:48 Uhr

Ich habe hier auch den Vergleich zwischen der Tochter meiner Cousine (Gym-Empfehlung, IGS), und meiner Tochter (Gym, G8).

Ich erlebe es ähnlich, wie du.
Hausaufgaben, Vokabeln, Schwierigkeitsgrad der Klassenarbeiten, Referate...hier herrscht ein deutlicher Unterschied.

Beide gehen in die 6. Klasse.
Aber während es bei meiner Tochter doch deutlich anzieht, kommt es einem bei Cousine´s Tochter so vor, als ginge sie noch in die Grundschule.
Ihre Mutter ärgert sich jetzt , da auch sie sieht, dass ihre Tochter in Mathe, Deutsch und Englisch wesentlich weniger gelernt hat, als meine Tochter.
Sie überlegt jetzt, das Kind querversetzen zu lassen, da sie deutlich unterfordert ist.

Ähnlich sieht es bei der Tochter einer Freundin, auf einer anderen IGS aus.

Was mich noch wundert, ist, dass alle Kinder, die auf die Realschule aus der Klasse meiner Tochter wechseln mussten (egal, ob IGS,Gesamt- oder Regionalschule), jetzt 1er- Kandidaten sind.
Obwohl sie auf dem Gymnasium 4en und 5en geschrieben haben.
Hier bei uns, sieht es so aus, als würde die Lücke zwischen Realschule und Gymnasium immer größer.

Ich finde das sehr bedenklich.

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Re: Provokante Frage zur IGS und deren 'Noten'...

Antwort von krissie am 14.01.2011, 9:35 Uhr

Hallo,
ich kann das nur am Rande beurteilen, da mein Großer noch in der Grundschule ist. Aber wenn ich die Erzählungen von Eltern vergleiche, die ihre Kinder aufs Gymnasium bzw. statt dessen (mit Gymnasialempfehlung) auf die IGS gegeben habe, dann ist die Richtung ganz klar: die Gymnasiastenkinder und -eltern haben deutlich, aber ganz deutlich, mehr Lernstress, mehr Umstellung von der Grundschule auf die weiterführende Schule, während es für die Kinder in der IGS recht entspannt zu laufen scheint. Da passiert das meiste an Hausaufgaben, Lernen etc. in der Schule, die Eltern sind da wenig bis gar nicht eingebunden und die Noten sind gut.
Die Gesamtschulen hier haben m.E. die besseren pädagogischen Konzepte und ganz klar mehr Zeit: denn staat G8 würde die Gesamtschule wie früher in neun Jahren zum Abitur führen, es gibt ein Jahr mehr in der Mittelstufe und damit allein scheint es mir logisch, dass es entspannter zugeht.

LG Kristina

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Re: Provokante Frage zur IGS und deren 'Noten'...

Antwort von Hofi2 am 14.01.2011, 9:38 Uhr

Ich schließe mich Kristina an. Meine Tochter wird aus diesem Grund trotz Gymnasialempfehlung auf eine IGS gehen. Sie ist nicht so der strebsame Typ - bisher ist ihr alles zugeflogen. Sie würde sicherlich nicht so gut am Gymnasium klarkommen.

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Re: Provokante Frage zur IGS und deren 'Noten'...

Antwort von Cassie am 14.01.2011, 9:54 Uhr

Also meine Tochter besucht die 6. Klasse einer IGS, eine ihrer Freundinnen ein Gymnasium. Wobei ich sagen muss, das Gymnasium hat G8, die IGS G9.
Bei unserer IGS liegt es sehr an den Lehrern und natürlich auch an den Kursen (A, B oder C) wieviel die Kinder zusätzlich zum Unterricht lernen müssen.

Das Mädel auf dem Gymnasium hat bis 16h Schule, danach aber auch wirklich frei. Hausaufgaben werden in der Schule gemacht.

Meine Tochter (2 x A-Kurs, 1 x B-Kurs) kommt um 13:30 h nach Hause macht dann noch Hausaufgaben und lernt. In der Regel ca. 2 Std pro Tag.
Ihre Freundin aus der IGS (2 x B-Kurs, 1 x C-Kurs) ruft meist spätestens um 14:30 h an um etwas zu unternehmen. Da ist sie mit Hausis und lernen schon durch (sieht man aber ja auch an der Kurseinstufung ;)).

Dürfte ich nochmal neu entscheiden, würde ich meine Tochter aufs Gymnasium schicken. Die Empfehlung hatte sie (und bevor die Diskussion wieder losbricht. Unsere IGS hat die gymnasiale Oberstufe an ein reguläres Gymnasium ausgelagert.)

LG,

cassie

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Re: Provokante Frage zur IGS und deren 'Noten'...

Antwort von MamaMalZwei am 14.01.2011, 10:01 Uhr

Hallo Andrea, ich habe im Teenie-Forum vor kurzem eine Frage gestellt, in der es darum ging, ob Teenies am WE bis 2 Uhr morgens in der Disco bleiben sollten. Mir ist dabei auch aufgefallen dass die Kids, um die es sich dreht, allesamt die IGS besuchen. Katy könnte zwar als Gym-kid abends weg (was sie auch tut) aber nie und nimmer würde sie bis 2 Uhr morgens wegbleiben. Sie weiß eben, dass sie am WE auch noch Hausaufgaben machen muss.
Meine Kollegin meinte zum Thema lang ausgehen, dass IGS-Kinder halt nicht so viel zu tun hätten, da HA und Referat eben in der Schule angefertigt würden. Da sei viel Freizeit übrig!
Der besagte Vater, der um 2 Uhr morgens seine kids aus der Disco holen muss, ist in der IGS im Schulelternrat. Wenn der so erzählt, wie kids in der Pubertät munter rauf- und runtergestuft werden (Vom G- in den Real- bzw H-Zweig und rauf, wenns wieder passt) könnte man direkt neidisch werden...
Er sagt auch ganz offen, dass die IGS dadurch kaum Schüler verliert. Sie haben immer noch eine zweite, dritte und vierte Chance. Im Gym heißt es dagegen eher "friss oder stirb".
Eine Freundin von mir hat einen Sohn im Gym, der im letzten Schuljahr einen neuen Klassenkameraden aus der IGS bekam. Der hing im Stoff sehr weit hinten und brauchte relativ viel Nachhilfe. Mittlerweile hat er den Anschluss geschafft, aber es war viel Arbeit. Gegangen ist er, weil er sich in der IGS permanent unterfordert fühlte.
Ich denke, es ist schon was dran an dem Gedanken, dass die IGS sehr viele gute Noten "produziert". Allerdings würde ich mir wünschen, dass sich das Gym und auch die Real vom Umgang der IGS mit ihren Schülern eine Scheibe abschneiden. Ein entspannter Schüler, der sich wohl fühlt, produziert mit Leichtigkeit bessere Ergebnisse als der, der permanent die Knute im Nacken spürt. LG

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IGS gibt es bei uns nciht.....wie ist es in Bayern?

Antwort von golfer am 14.01.2011, 11:24 Uhr

wie verhält es sich den in Bayern zwischen Realschule und Gymnasium......kann noch nicht sagen welche Empfehlung mein Sohn bekommt......wie groß ist der Unterschied????.....gbit es welche die es einfach mal probiert haben....und dann nach der 6. gesagt haben gut war es nciht und gehn dann auf die 7. Real.....und wie hat das geklappt

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Re: Provokante Frage zur IGS und deren 'Noten'...

Antwort von Tathogo am 14.01.2011, 11:33 Uhr

Ach Andrea...das lässt dir keine Ruhe,mhm?

Hab im Hinterkopf das du schon öfter zu diesem Thema gepostet hast? So von wegen:Wie geht das auf der IGS-die Kinder haben alle ein"lockeres" leben...lernenn die da überhaup,wie kommt dass das da alle auf einmal so gute Noten habent usw...

Weisst du...GENAU deshalb SIND meine Kinder auf der IGS,weil sie eben locker die Schule hinter sich bringen können und Schule bei den Beiden dadurch NICHT zu dem "Monster" wird wie ich es hier allzu oft lese...

Wie ich auch schon mal schrieb-bei uns ist es halt auch so dass die IGS kein G8 praktiziert,somit eben einfach mehr Zeit da ist...

Am End zählt doch das Ergebnis-nämlich einen guten Schulabschluss zu machen(bestmöglichst Abitur) ...der Weg dorthin kann doch ruhig "locker "(wobei es definitiv NICHT so ist dass die Kinder nur rumhängen und null arbeiten müssen,das nur noch mal erwähnt!) sein,wenn ich die Wahl habe-warum denn nicht?

Trifft auf meine Kinder zu-und ich bin überzeugt gäbe es nur Gesamtschulen dann wäre so einiges für die Kinder besser...Wunschtraum;-)

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Re: Provokante Frage zur IGS und deren 'Noten'...

Antwort von KaMeKai am 14.01.2011, 12:00 Uhr

Hallo Andrea,

meine Kinder gehen aufs Gymnasium, weil sie beide nicht weiter mit den Klassenkameraden der Grundschule beschult werden wollten und für beide war die Entscheidung goldrichtig.
Meine Tochter (7. Klasse, G9) kommt immer noch weitgehend zum Nulltarif durch. Mein Sohn (5. Klasse, G8) wird oft in der Schule nicht fertig mit Lernzeitaufgaben und muss daher zu Hause nacharbeiten. Bei beiden bin ich sicher, dass sie auf einer IGS (die besucht man hier nur im Notfall) noch bessere Noten mit noch weniger Aufwand hätten. Aber glücklicher wären sie dort nicht.

Viele Grüße
Kathrin

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Re: Provokante Frage zur IGS und deren 'Noten'...

Antwort von AndreaL am 14.01.2011, 15:27 Uhr

Jaja Tathogo,

immer an Weihnachten nämlich ;-)... weil ich dann die Kinder sehe und mir die Geschichten erzählen lasse. Und ich bin von Jahr zu Jahr erstaunter, dass es so derart locker weiterläuft.

Ich suche den Haken ;-) und ich befürchte, es gibt ihn nicht. D.h. aber im Umkehrschluss, dass das Gym - so wie es gestaltet ist - tatsächlich vollkommen falsch arbeitet.

Ich werde im Lauf der Jahre bestimmt mehrfach nachfragen, weil ich selber (auch aus beruflichen Gründen) Antworten suche und in meinem Umfeld nicht bekomme.

Ich würde unheimlich gerne mal einen Tag an einer IGS hospitieren... So lange ich da aber noch keinen Weg hin gefunden habe... so lange kann ich hier immer mal wieder nachfragen.

Und nein, es gibt hier _keine_ IGS. Wir hatten nicht die Wahl, immerhin konnten wir eine Gesamtschule wählen - aber nur den kooperativen Zweig. Davon profitieren allerdings mehr die Realschüler. Oder - im schlimmsten Falle bei Herunterstufung muss die Schulform nicht gewechselt werden und in einigen Fächern (MA, En) kann bei enstprechenden Leistungen, die G-Klasse besucht werden.

Das nur zur Erklärung, warum es mich nicht loslässt ;-).

LG

Andrea

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