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Geschrieben von Tinai am 10.11.2010, 10:43 Uhr

Gymnasium trotz Realschulempfehlung?

Hallo,

nach dem was Du beschreibst, würde ich ihn wohl aufs Gymnasium geben. Wir haben mit unseren Kindern eine Abmachung, die nicht immer klappt, aber da ich mich um die Hausaufgaben nicht kümmern kann und ums lernen, doch zumindest eingeführt wurde. Sie müssen jeden Tag 90 Minuten für die Shcule investieren -seit der 4. Klasse.

Auch wenn keine Hausaufgaben zu erledigen sind, gibt es was zu lernen, Hefte in Ordnung zu bringen etc. In der 4. ist das noch nicht so wichtig. Meine Tochter ist Klassenbeste gewesen und wenn sie sich mittags verabredet, dann werde ich die 90 Minuten nicht prüfen/einfordern.

Meinem Sohn ist es aber eine Hilfe, der ist jetzt im Gymnasium und hat nach den Herbstferien ansatzweise begriffen, dass Vokabeln laufend gelernt werden müssen, dass die mündliche Mitarbeit zählt und hilft! Er hat auch nicht mit dem "Leichtesten" angefangen, wenn er eher schwächer wäre, hätte ich sicherlich nicht dieser Schule, die er sich ausgesucht hat, zugestimmt.

Du kannst mit Deinem Sohn das doch auch trainieren. Englisch wird er wohl auch jetzt schon lernen - also abfragen mit Wiederholungen (das ist das einzige übrigens, was wir machen, wir versuchen täglich 10 Minuten Latein, 10 Minuten Englischvokalben abzufragen, das hilft ihm und das geht nur, wenn man dran bleibt, klappt nicht täglich, aber häufig).

Ich finde auch sehr wichtig, den Willen des Kindes zu berücksichtigen. Denn sie müssen als erstes die Konsequenzen einer solchen Entscheidung tragen. Wenn mein Kind aufs Gymnasium will, ich es aber auf die Realschule schicke, wird es mir das zurecht vielleicht eines Tages vorwerfen.

Ein Viertklässler kann darüber auch schon diskutieren, man kann seine Bedenken mit dem Kind teilen und Konsequenzen aufzeigen, ohne ihm Angst zu machen, man kann Vor- und Nachteile diskutieren. Wichtig ist, dass beide sich anhören und dass auch das Kind ausformulieren darf. Udn darüber spricht man ja nicht einmalig, sondern im Lauf der vierten Klasse sicherlich drei oder viermal oder häufiger.

Und ganz ehrlich: Es gibt große Unterschiede in den Gymnasien und bei einem Realkind aus der Nachbarschaft ist mein persönlicher Eindruck, dass das Mädchen deutlich mehr tun muss als mein Gymnasiumkind, schon weil es mehr Mittagschule hat und das Pensum an Hausaufgaben fast größer ist.

Und was das Sozialverhalten für einen Unterschied am Gymnasium oder der Realschule machen soll, das ist mir schleierhaft. Da würde ich nur schauen, dass er auf eine Schule geht, in der die Klassen möglcihst klein sind.

Und ja: Jungs sind später dran und die Entscheidung in der vierten Klasse ist bei Jungen auf jeden Fall zu früh!

Grüße und alles Gute

Tina

PS: Wir sind in Ba-Wü, hätten bei einer REalempfehlung also gar nicht das Gymnasium wählen können, aber hier geht es stur nach drei Noten und die hat er locker eingefahren - auch ohne was dafür zu tun!

 
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