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Geschrieben von 3_wilde_Räuber am 31.05.2012, 14:29 Uhr

Gymnasiales Aussortieren....

(Hoffe ich bin mit dem Thema hier richtig...)
Ich ärgere mich - nicht erst - seit gestern über die Schule meines Sohnes.
Von 28 Kinder werden 7 Kinder - also 1/4... - nicht in die 7. Klasse übernommen. (Letzten Sommer mußten schon 5 gehen...)

Dazu muß ich sagen, daß ich mich schon die ganze Zeit über die Arbeiten und Benotungen dieser Schule geärgert habe.
Aufgrund eines Umzuges/Schulwechsels in der 5. Klasse habe ich einen guten Vergleich und bin schockiert.
Das jetzige Gymnasium ist um ein vielfaches schwerer und unfairer als das vorherige (übrigens ein Gym mit einem ausgezeichneten Ruf hier in HH! - das jetzigte hat keinen besonders guten Ruf - schon gar nicht den, "anspruchsvoll" zu sein....).
Ich jammere hier nicht mal eben rum - ich meine Klassenarbeiten, die Schulstoff deutlich vorgreifen und extrem Interpretationen/ Übertragungen beinhalten.
Mein Sohn hatte es spielend einfach auf dem ersten Gym und ohne Mühe gute bis sehr gute Noten.
Auf dem neuen Gym ist er dann erst einmal um 2-3(!) Noten abgerutscht und konnte sich aber wieder - mit Arbeitseinsatz und vorarbeiten - fangen.
Das war schon ein überaus erheblicher Unterschied von den Erwartungen und Arbeitsabfragen...

Es tut mir unheimlich für die Kinder leid, die nun gehen müssen und ich vermute, daß sie auf dem anderen Gymnasium glatt durchgekommen wären.
Was für himmelweite Unterschiede!

Vor allem wurden den betroffenen 7 Kindern gelbe Briefumschläge in der 4. Schulstunde verteilt - und jedes dieser wohlerzogenen Kinder hat sie nicht geöffnet und bis zum Schulschluß Blut und Wasser geschwitzt...

Mußte meinen frust hier mal loswerden....
Solche Welten an Unterschieden kann ich einfach nicht nachvollziehen.

Kopfschüttelnde Grüße
Svenja

 
19 Antworten:

Re: Gymnasiales Aussortieren....

Antwort von Tathogo am 31.05.2012, 15:34 Uhr

Mhm...naja ist jetzt schwer so von Weitem zu beurteilen...

Da dein Sohn ja offenbar nicht"betroffen" ist ist bei euch ja alles in Butter-so gesehen weiss ich jetzt nicht so wirklich wo das Problem ist.

Das viele Kinder in den Gyms nach und nach"aussortiert" werden ist ja bekannt....das ist aber auch oft deswegen so weil viele Kinder erst mal aufs Gym gehen,auch wenn sie augenscheinlich da nicht unbedingt hingehören,sich von Beginn an durchquälen (mit Nachhilfe und viel Büffeln und lernen alles geben,aber eben definitiv nicht bestehen können)und dann nach der 5. oder 6. Klasse eben runter müssen.

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Re: Gymnasiales Aussortieren....

Antwort von AndreaL am 31.05.2012, 16:40 Uhr

Hallo,

Zitat aus der Süddeutschen:

"Obwohl die Zahl der Hochschulabsolventen eines Jahrgangs seit dem Jahr 2000 von 18 auf 25 Prozent gestiegen ist, fällt Deutschland international zurück. In den Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sprang deren Zahl in der gleichen Zeit von 28 auf 38 Prozent."

Da diese Kinder ja offensichtlich 2 Jahre am Gym durchhalten konnten, stellt sich mir die Frage, warum Gymnasien nicht mehr tun, um das obige kommende Gesellschaftsproblem schon weiter unten zu lösen...? Es gibt schon Möglichkeiten, auch vom Stundenplan her - man muss sie nur wollen...

Allerdings - Thathogo deutet es an. Es herrscht so eine gewisse Grundzufriedenheit, wenn Kinder aussortiert werden... 'Dann gehören sie da eben nicht hin'... oder es wird hämisch auf zu viel Elternhilfe oder Nachhilfe verwiesen (die m.E. auch eine Schule leisten könnte, um sich ihr Potential zu erhalten).

Ist das ein deutsches Problem?

Ich glaube Dir das übrigens unbesehen. Hier hat ein Kind aus dem Norden unseres Bundeslandes in den Westen gewechselt. Er war immer ein guter Schüler. Aktuell: Versetzungsgefährdet.

VG

Andrea

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Re: Gymnasiales Aussortieren....

Antwort von rebi am 31.05.2012, 16:42 Uhr

dann kann man nur hoffen das die betroffen Eltern/Schüler
etwas dagegen tun, denn wenn es so viele Schüler sind,
muss man eigendlcih mal überprüfen warum.. Ihr habt ja Glück,
kommen denn auch wieder Kinder in die Klasse von deinem Sohn, die
wiederholen müssen? währe noch Interesant zu wissen.. rebi

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Re: Gymnasiales Aussortieren....

Antwort von Tinebiene am 31.05.2012, 17:42 Uhr

Hallo,

hört sich so an, als würdest du von der Schule meines Sohnes sprechen. In der Nachbarklasse sind 10!!!!! Schüler versetzungsgefährdet. Einfach unglaublich. Bin auch total entsetzt, wie mit den Schülern umgegangen wird. Die Lehrer arbeiten nicht mit, sondern gegen die Schüler.

Ein Beispiel:
An einem Dienstag sollte eine Englischschulaufgabe geschrieben werden. Die Kinder bereiten sich am Wochenende natürlich auf Englisch vor. Am Montag kommt die Mathelehrerin mit einer Ex um die Ecke! Muss das sein? Ergo, der Schnitt der Mathe Ex lag bei 4,7! Die Ex wurde am nächsten Tag rausgegeben mit der Bemerkung, das sie zum Gelten lassen zu schlecht ausgefallen sei. Was macht die gute Frau? Die Ex leicht umgeschrieben am nächsten Tag wiederholen. Mein Sohn durfte dann wählen zwischen einer 6 (erste Ex) oder einer 5 (zweite Ex)!

Was soll das?

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Konkurrenz belebt das Geschäft

Antwort von like am 31.05.2012, 22:05 Uhr

wir haben das hier eher nicht.
Grund dürfte sein, dass
a.) bis vor einem Jahr ja noch die verbindliche Grundschulempfehlung galt und Kinder deshalb nicht völlig zu Unrecht auf's Gym kamen und
b.) dass hier in der Stadt 3 - 4 Gymnasien um Schüler buhlen. Würde bekannt, dass eines heftig aussortiert, wäre der Schülerandrang gleich deutlich weniger. Bei uns an der Schule gehen die Schnitte v.a. in der Mittelstufe schon arg in den Keller. Die Schule bemüht sich aber ungemein, Schüler mittels Förderung duch Förderunterricht und vermittelte Nachhilfe durch ältere Schüler zum Klassenziel zu führen. Auch die Kommunikation mit den Eltern ist in der Regel ziemlich gut und wird früh gesucht.

Ansonsten seh ich es wie Andrea.

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Re: Gymnasiales Aussortieren....

Antwort von IngeA am 01.06.2012, 7:38 Uhr

In Bayern könnten sie nach Aufnahmeprüfung in die 7. Klasse auf ein anderes Gym gehen (oder die 6. Wiederholen, entweder auf dem Gym wo sie schon sind oder auf einem anderen). Gibt es das bei euch nicht?

LG Inge

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Re: Gymnasiales Aussortieren....

Antwort von 3wildehühner am 01.06.2012, 7:47 Uhr

hallo!
seid ihr innerhalb hamburgs umgezogen oder ist das neue gymnasium in einem anderen bundesland?
ich komme aus nrw und zwei meiner kinder besuchen ein privates kirchliches gymnasium-weil es hier nur zwei gymnasien gibt, die erreichbar sind und das eine ist das kreisgymnasium und wird in ganztagesform geführt-das wollten meine kinder nicht.
meine große wiederholt nun die 5. klasse. sie ist zum halbjahr runter. bei ihr hatte es psychische/gesundheitliche gründe.
meine andere tochter ist auch in der 5. klasse, aber in einer parallelklasse. es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich meine beiden 5. klässler nun bewertet werden und auch der vergleich zu der ja schon einmal gemachten klasse.
noch stärker ist der unterschied zu den bewertungen des kreisgymnasiums.
ein bekannter (englischlehrer muttersprachler), dessen sohn das kreisgymnasium besucht, ist immer extrem erstaunt über die bewertungen der englischklassenarbeiten. so gab es in der letzten arbeit in der klasse meiner einen tochter mit 6 fehlern!!!! eine 3, meine tochter hatte mit 11 fehlern (weil sie eine aufgabenstellung falsch gelesen hat) sogar eine 4. (durchschnitt der arbeit war 3,4)
die arbeit beinhaltete: grammatik lückentext, fragesätze bilden und einen eigenen text frei schreiben zu einem vorgegebenen thema. insgesamt zwei seiten im heft geschrieben und halt das grammatikblatt. meine andere tochter mit anderer englischlehrerin hatte in einer gleichwertigen arbeit mit 14 fehlern eine 3. beim 1. versuch der 5. klasse hatte sie z.b. mit 12 fehlern auch eine 3, mit 16 gab es eine 4. der bekannte englischlehrer fand letztere bewertung bei dem, umfang realistisch, die meiner anderen tochter ungerechtfertigt.
im kreisgymnasium wird wohl noch lascher bewertet.
und das ist halt auch leider in anderen fächern so.
aus der 6. klasse, in der meine große vorher war, werden es wahrscheinlich auch 4 kinder nicht in die 7. schaffen und werden deshalb die schule verlassen müssen, weil erprobungsstufe nicht bestanden. ich kenne noch ein mädchen aus einer der anderen sechsten klassen und sie soll auch auf die realschule. dabei bin ich bei all diesen kinder der meinung, dass sie richtig auf dem gymnasium sind.
meine große lag im herbst im krankenhauis und ihre zimmergenossin besucht ein von uns weiter entferntes, vom kirchlichen gymnasium aber nur 20 minuten entferntes gymnasium. sie war in der 7. klasse. erstaunlicherweise erzählte uns die mutter dann, dass drei kinder zur 7.klasse aus unserem kirchlichen gymnasium in das ihrer tochter gewechselt haben, weil sie bei uns die erprobungsstufe nicht bestanden haben. komischerweise sind die drei kinder dort klassenspitze.....

ich muss sagen, wenn ich das vorher gewusst hätte, wie knallhart es hier ist im vergleich zu anders schulen, ich weiß nicht, ob ich diese schule gewählt hätte.
das schulklima ist zwar wirklich super-aber wohl auch, weil die schule sich recht schnell von problemfällen verabschieden kann, da ja privat.

ich kenne das also leider auch so-friss oder stirb.

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Nun ist natürlich die Frage, wo man 38 % studierte Leute angemessen beschäftigen kann?

Antwort von Trini am 01.06.2012, 8:34 Uhr

Ich denek, das hat auch was mit Definition zu tun.

Klar, wenn die EU jetzt für Erzieherinnen ien "Studium" Fordert, wird es auch mehr (Fach-)Hochschulabsolventengeben.

In DDR waren Ausbildungen wie:
- Erzieherin
- MTA
- Krankenschwester
- Agraringenieur
...
Fachschulstudien, für die man eben nur einen vernünftigen Abschluss der POS brauchte.

Aber, wenn fast 40 % der Bevölkerung ein "richtiges" Masterstudium an einer Universität machen, müssen sie entweder unter ihrer Qualifikation arbeiten oder der "Laden" bricht zusammen.

Trini

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Re: Gymnasiales Aussortieren....

Antwort von MartaHH am 01.06.2012, 8:53 Uhr

Hallo Svenja,
meine Tochter ist noch in der 5. Klasse eines hamburger Gymnasiums. Ich bin schon gespannt, wie es in einem Jahr aussehen wird. Da ja nach der 6. Klasse ein Sitzenbleiben bis Ende 10. Klasse nicht mehr möglich ist, werden sie vermutlich auch zusehen, dass sie nur die Kinder in die 7. mitnehmen, bei denen der Aufwand "sich in Grenzen hält". Die Schulen selbst müssen ja sonst dafür sorgen, dass ab der 7. alle mitkommen... das wird anstrengend.

Zu dem Ruf, den die Gymnasien haben: der Ruf einer Schule ist in der Regel 10 Jahre alt, bis er sich zu allen Eltern durchgemurmelt hat. Das hat dann mit der Realität manchmal schon nicht mehr viel zu tun. Meine Tochter ist an einem Gym. mit einem sehr guten, aber eher liberalen Ruf. Hat sich aber geändert, denn tatsächlich ist es so, dass es bei ihr strenger zugeht als im Umkreis.

Wir wohnen übrigens in einem Gebiet, wo in Fußwegnähe 3 Gymnasien sind - und eine Stadtteilschule. Näheres sonst gern per PN.

LG, M

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Re: Nun ist natürlich die Frage, wo man 38 % studierte Leute angemessen beschäftigen kann?

Antwort von AndreaL am 01.06.2012, 10:05 Uhr

Hallo Trini,

nein, mit Deiner Annahme liegst Du falsch:

http://www.derwesten.de/politik/deutschland-hat-zu-wenig-hochschulabsolventen-id32005.html

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/ruege-der-oecd-deutschland-produziert-zu-wenig-top-talente-a-785848.html

Das ist jetzt nur wahllos gegooglet.

Ich finde diese Annahme, dass ein Kind, was sich mit Fleiß Leistung erarbeitet, auf dem Gymnasium nix zu sachen, übel und völlig vorbei am Thema. Aber das wäre dann ein anderes Thema...

VG

Andrea

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Re: Gymnasiales Aussortieren....

Antwort von lotte_1753 am 01.06.2012, 10:57 Uhr

Hallo,

solche Unterschiede gab es allerdings schon immer, jedenfalls zu meiner Zeit. Es sind sehr viele Schüler von meiner Schule auf andere Gymnasien gegangen und hatten dort Notensprünge um zwei (oder drei!) Notenstufen. Heute kommt ein bisschen mehr Fairness durch das Zentralabi rein. Damals sind einige auch gewechselt, weil sie ein NC Fach studieren wollten und ein nahe gelegenes sehr einfaches Gymnasium wurde fast so etwas wie eine Dependence. Schulen ändern sich aber. Meine ist jetzt eher locker, aber damals hatten wir einen staubtrockenen Altphilologen als Direktor und eine eher konservative Lehrerschaft an einer Schule mit langer Tradition und Elitegedanken. Es war klar gewollt, dass nur die leistungsfähigsten dableiben.

Vielleicht möchte das Kollegium Deiner Schule seinen Ruf und seine Klientel ändern? Kann man nicht einfach auf ein anderes Gymnasium wechseln? Wir wussten als Schüler schon sehr genau, wo es einfach und wo es schwer war.

L.

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Es fehlen Leute in ausgewählten Fachrichtungen - richtig!!!

Antwort von Trini am 01.06.2012, 11:26 Uhr

Aber, es gibt auch eine hohe Akademilker-Arbeitslosigkeit!!!

Trini

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Trini - Du erzählst hier wirklich falsches Zeug...

Antwort von AndreaL am 01.06.2012, 12:11 Uhr

Noch einmal:

Kopie aus einem Spiegel von vor einem Jahr:

"Das Problem ist nur: Das Problem gibt es nicht. Seit fünfzig Jahren liegt die Akademikerarbeitslosigkeit in Deutschland unter fünf Prozent, im Moment bei völlig talkshowuntauglichen drei Prozent. Und da sind die Romanisten, Ethnologen und Kunstgeschichtler bereits inbegriffen."

Hier eine andere Quelle:

http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/arbeitslosigkeit-kaum-ein-thema-in-deutschland-sind-akademiker-vollbeschaeftigt-1612382.html

VG

Andrea

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Re: Gymnasiales Aussortieren....

Antwort von chartinael am 01.06.2012, 13:37 Uhr

Ich weiß nicht, wieviele aus der klasse meiner tochter versetzungsgefährdet sind, habe aber die durchschnittsnoten verfügbar.

Gym, hh, westen

Deutsch: 2,6
Mathe: 2,8
Englisch: 2,3
2. Fremdsprache (Latein, Spanisch, Französisch): 2,6
Bio: 2,9
Physik: 2,6
Geschichte: 2,4
Kunst: 2,2
Musik: 1,6
Sport: 1,9

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Re: Gymnasiales Aussortieren....

Antwort von Putzteufel am 01.06.2012, 14:09 Uhr

ganz ehrlich: Es kommen so viele Kinder aufs Gymnasium die zwar die Noten haben aber doch die Eltern den Rat bekommen es lieber mit der Realschule zu versuchen. (ich komme aus BaWü) - diese Kinder können in der 5. Klasse noch mithalten und dann wird es immer schwieriger - mein Sohn ist in der 5. Klasse mit 31 Kinder gestartet und jetzt ende der 7. sind es noch 22.

Ja es ist normal - weil irgendwann kann man sich nicht mehr durchmogeln weil die Wissenslücken einfach viel zu groß werden.

Und ich kenne bei uns kaum ein Gymnasium wo es zumindest dann ab der 8. Klasse immer weniger werden - und dafür die Realschulen ab der 8. Klasse aus allen Nähten platzen.

Gruß Putzi

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AndreaL

Antwort von Tathogo am 01.06.2012, 15:28 Uhr

"Ich finde diese Annahme, dass ein Kind, was sich mit Fleiß Leistung erarbeitet, auf dem Gymnasium nix zu sachen, übel und völlig vorbei am Thema. Aber das wäre dann ein anderes Thema..."

Das stimmt-ich nehme an du hast dich etwas auf mich eingeschossen und legst dir alles was ich schreibe zurecht,-)..."hämisch" war die Nachhilfe nicht gemeint,das nur noch mal zur Klarstellung

Und:Ja-es ist definitiv so,dass zumindest teilweise Kinder in die Gyms geschickt werden,die eben auf der Real besser dran wären.Diese Zahl steigt weil eben Eltern nur noch das Gym als einzig"wahre" Schule sehen-dank Dreigliedrigem Schulsystem.

Übrigens gibt es nach der 4.Klasse ,so wie es Kinder gibt die eben auf dem Gym dann "absacken" ,genauso Kinder die nach der 4. richtig gut werden WÜRDEN und sicher das Zeug zu "mehr" hätten wenn sie denn nicht von vornherein auf der Haupt oder Realschule landen würden...

Ansonsten sehe ich es genau wie du.
"
Da diese Kinder ja offensichtlich 2 Jahre am Gym durchhalten konnten, stellt sich mir die Frage, warum Gymnasien nicht mehr tun, um das obige kommende Gesellschaftsproblem schon weiter unten zu lösen...? Es gibt schon Möglichkeiten, auch vom Stundenplan her - man muss sie nur wollen..."

mM nach ein grundsätzlich politisches Problem-da aber Politiker nur in" Legislaturperioden" denken wird sich so schnell nix ändern.

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Danke für die vielen Beiträge! Ich wollte insbesondere auf die ungleichen Chancen hinaus

Antwort von 3_wilde_Räuber am 01.06.2012, 19:27 Uhr

Hier schreiben ja noch deutlich mehr Mütter von unterschiedlichen gymnasialen Anprüchen...
Mich beschäftigt das, weil ich mich frage, ob in manchen Fällen nicht die Schulen weit mehr über die Wege der Kinder entscheiden, als das Können und die Fähigkeiten eines Kindes!

Ich weiß natürlich nicht von allen Kindern hier, welche Schulempfehlungen sie bekommen haben.
In HH kann man sein Kind auch ohne gymnasiale Empfehlung auf ein Gymnasium schicken.
Aber ich habe gesehen, wie es meinem Sohn ergangen ist, als er von einem der sehr angesehenen Gymnasien (das CVO Hamburg Poppenbüttel) gewechselt ist...
Die Klassenarbeiten beinhalteten auf seinem jetzigen Gym plötzlich regelrechte "Fallen" (gefühlt) - vorausgegriffenen Unterrichtsstoff und Spezialfragen sondergleichen...
Leider besonders in den wichtigen Fächern Mathematik (extrem schlimm), Biologie (schlimm), Geschichte und eine sehr anstrengende Deutschlehrerin.... Der Englischunterricht mußte geteilt unterrichtet werden und das entstandene CHaos durch die Erkrankung der Lehrerin hat sich ebenfalls negativ ausgewirkt...

Da frage ich mich doch, ob die Wahl einer Schule nicht wesentlich entscheidender sein kann, als das Können des Kindes :(

Hier in HH kann man übrigens nicht wiederholen.
Und einige Stadtteilschulen sind reine Chaosanstalten.
- Und aufgrund der (in meinen Augen) unmöglichen Art, den Kindern ihre "nicht versetzung" kurzfristig per mitgegebenem Brief mitzuteilen ;( , haben diese Kinder kaum bis gar keine Chance auf einen Platz an einer der begehrten Stadtteilschulen....

Sie sind nicht nur aussortiert, sie sind auch noch dazu verurteilt, eine Schule mit zweifelhaftem Ruf besuchen zu müssen.

Ich kann da nicht einfach wegschauen - auch wenn wir nicht betroffen sind.
Darum geht es schließlich nicht.
Es ist nicht fair und schon gar nicht menschlich und es ist ganz offensichtlich von großer Bedeutung, wie und wo man gefördert und gefordert wird!

Über den Hinweis, daß der Ruf einer Schule nicht aktuell ist, muß ich mir mal Gedanken machen.
Das scheint wirklich so zu sein.

liebe Grüße!
Svenja

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Re: Danke für die vielen Beiträge! Ich wollte insbesondere auf die ungleichen Chancen hinaus

Antwort von MartaHH am 01.06.2012, 21:00 Uhr

Hallo Svenja, ich stimme dir in deiner Beobachtung zu. Aber wem haben wir letztlich das Chaos zu verdanken... Ich denke schon, dass einiges besser geworden wäre, wenn die Schulreform durchgegangen wäre OHNE die damals angedachten Verschlimmbesserungen (Elternwahlrecht ist eben NICHT ok, wenn der blödsinnige Run auf die Gymnasien einsetzt und die Stadtteilschulen vernachlässigt werden etc.pp.).

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Re: Nachtrag

Antwort von MartaHH am 01.06.2012, 21:01 Uhr

Die Einschätzung, dass der Ruf einer Schule meistens schon veraltet ist, wenn er beim Großteil der Eltern angekommen ist, habe ich von einem Schulleiter gehört.

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