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Geschrieben von yellow_sky am 14.03.2011, 16:38 Uhr

generell lernen... wie ist das bei euch?

also bei euren kindern?

mein sohn hat alle paar wochen eine kurze überprüfung, das ist der stoff von ungefähr, ich glaube max. 10 Stunden. ich glaub nicht das dass so viel ist.

um in diesen fach gute noten zu schreiben, müsste er glaub ich täglich mindestens 15 min dafür lernen, also pro fach. was in meinen augen gar nicht wirklich machbar ist für ihm, da er in jeden fach lernen muss. klappt die hausübung auch nicht sofort wirds noch ein bisschen länger:-(
wenn man von den mindesten ausgeht wären das 15 - 30 min HÜ, 15 - 30 min Englisch, und eben mindestens 30min für biologie und geographie.
das sind im idealfall 1,5 Stunden wo wir glaub ich auch nicht hinkommen, eher mehr. denn da fehlt ja noch mathe.

wenn er also frühestens um 15:00 anfängt, dann wäre er um 16:30/17:00 fertig.
hört sich eigentlich gar nicht so lange an oder? aber irgentwie kommen wir da selten hin.

er tut sich einfach so wahnsinnig schwer mit dem lernen, muss sich alles immer und immer wieder durchlesen, bis er sich a: die richtigen wörter merkt, und b: eine sinnvolle antwort wiedergeben kann.

wie lange brauchen eure für die nachmittagsarbeit und was machen sie da genau?

danke

 
47 Antworten:

Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von Birgit67 am 14.03.2011, 16:47 Uhr

Sohn 13, 7. Klasse: Hausarbeiten fast keine und wenn dann in max. 20 Min. fertig - lernen auf Klassenarbeiten nur das nötigste und kommt mit einem Schnitt von 3+ durch den Gymialltag. Wenns viel ist lernt er pro Tag 10 Min. für eine Klassenarbeit - beginn damit 3 Tage davor.

Sohn 10, 5. Klasse: Hausaufgaben unterschiedlich von nichts bis 45 Min. Lernen auf Klassenarbeiten wie der Große und hat einen Schnitt von 1,9. Er ist auf der Realschule.

Beide lernen in den Ferien eigentlich nichts - Vokabeln werden sporadisch wiederholt und intensiv vor Vokabelarbeiten.

Gruß Birgit

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von Pedilein am 14.03.2011, 16:53 Uhr

meine lernen auch nichts, es fällt ihnen sehr leicht zwischentests oder arbeiten zu schreiben. mein großer (7. klasse) kam heute mit einem chemietest nach hause mit voller punktzahl. gelernt hat er dafür nix, machen aber auch beide in den ferien nicht, auch realschule.

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von yellow_sky am 14.03.2011, 17:01 Uhr

wahnsinn....

mir tut mein sohn ja schon leid. und ich mir auch. denn eine drei sollte er mindestens schaffen, ohne meine hilfe wirds fast immer eine fünf:-(
meine hilfe ist regelmäßigen prüfen und ihm wieder weiter lernen schicken.

am donnerstag oder freitag hat er von der überprüfung erfahren, ich hatte dieses mal eben keine lust auf hilfestellung, er wiederum hat mir des öffteren erzählt das er gelernt hat....

anderes beispiel, lernen der EU länder inkl. Hauptstädte und wo sie sind. mit meiner hilfe eine 1, in der selben oder in der darauf folgenden woche hatten sie nochmal überprüfung zum selben thema, da hatter er wieder eine 1. gut, das hat er dann natürlich nicht mehr gelernt, schließlich muss er ja auch anderes lernen. drei oder vier wochen später wieder zum selben thema zwei mal hintereinander eine 5, (wieder ohne meine hilfe....)

.....

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von Petsy am 14.03.2011, 17:05 Uhr

Tochter, 6. Klasse Gym, wahre Minimalistin, was das Lernen betrifft.
Schriftliche Hausaufgaben von gar nichts bis zu 1,5 Stunden.

Lernen nur vor Klassenarbeiten, durchschnittlich 30 Minuten.

Sie lernt nie Vokabeln in Englisch.
Unregelmäßige Verben hat sie in der 5. Klasse nur vor den Tests gelernt.

Das einzige Fach, für das sie übt, ist Latein.
Der Lehrer schreibt jede Woche einen Vokabeltest, und gibt 25-40 neue Vokabeln auf.
Eigentlich sollen sie jeden Tag 10 Minuten wiederholen.

Meine Tochter macht aber immer lieber alles auf den letzten Drücker.
Noch bekommt sie es gut hin.
Und ich mische mich nicht ein.

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von dezemberstern am 14.03.2011, 17:20 Uhr

Sohn 6. Klasse Gymnasium G8: Hausaufgaben sind sehr unterschiedlich, ich würde mal sagen ca. eine Stunde pro Tag, mal mehr, mal weniger.

Er lernt ansonsten generell sehr wenig und hat das Glück, dass ihm vieles zufliegt. Ab und zu wiederholt er ein paar Vokabeln und schaut sich seine Sachen vor den Arbeiten kurz an.

Ich bin der Meinung - mein Sohn bestätigt das - dass man nicht viel zu Hause machen muss, wenn man im Unterricht aufpasst und mitmacht. Das ist schon mal die halbe Miete. Forsche doch mal bei Deinem Sohn nach, wie es bei ihm im Unterricht aussieht?

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Klasse?

Antwort von like am 14.03.2011, 17:49 Uhr

das läuft nicht bei jedem Kind von Anfang an problemlos. Ich würde ihn noch eine Zeitlang unterstützen. Du kannst es dir aber leichter machen ( MUSS ich - -nbei drei Kindern komm ich sonst nicht mehr hinterher). Phase 6 erspart dir Vokabeln-Abfragen. Es gibt viele Internetseiten, wo du Klassenarbeiten ausdrucken kannst zum jeweiligen Thema, die er machen und mit den Lösungen vergleich kann. Abfrager.de hilft auch z.T.
Vor dem Lernen mal gemeinsam drübergucken, was abfragefähiger Stoff ist, also verinnerlicht werden sollte. Und ihn dazu anhalten, sich das Wichtigste rauszuschreiben - einen Spickzettel schreiben ist die beste Lernmethode.
Es gibt diese Übungshefte/ Klassenarbeitstrainer zum Englisch- / Französisch-Buch.
Es gibt interaktive Tests im Internet zu Grammatik-Themen.
Wirklich Wert legen würde ich eben auf das Lernen des Stoffes, auf dem in Folgejahren aufgebaut wird. Ob er jetzt die Hauptstädte in Europa weiß oder nicht und da jetzt ne 5 oder 1 hat interessiert beim Abi / Mittlere Reife keinen mehr. Prioritäten setzen.

Bei uns werden wenig unangesagte Tests geschrieben, und wenn, dann fallen sie bei meinen Söhnen meist auch grottenschlecht aus, da eben nur auf Angesagtes wirklich intensiv gelernt wird. Ansonsten halt Vokablen dauernd mittels Phase 6 und Mathe, da in Förder / Nachhilfe.

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Re: Klasse?

Antwort von yellow_sky am 14.03.2011, 18:03 Uhr

hallo like,

5 klasse. das von dir beschriebene programm ziehe ich ja eh schon durch, nur müssen wir bzw. er es so wahnsinnig oft wiederholen bist er es endlich richtig intus hat. und ich finde das selber auch megaanstrengend.

phase6 benutzen wir auch, allerdings nur zum festigen bzw. wegen den rechtschreibfehlern, zum englisch/deutsch, deutsch/englisch ist es zu aufwendig finde ich, das macht er nach der alten methode....

"Ob er jetzt die Hauptstädte in Europa weiß oder nicht und da jetzt ne 5 oder 1 hat interessiert beim Abi / Mittlere Reife keinen mehr. Prioritäten setzen."

der gedanke ist mir auch schon gekommen, aber wirklich geholfen ist ihm damit nicht :-(

danke

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ja, aber

Antwort von like am 14.03.2011, 18:33 Uhr

schau mal- du sagst, er schreibt ne 1, wenn ihr zusammen lernt. DAS IST UNNÖTIG!
Lern so mit ihm, dass er ne 3 schreibt - das reicht und nimmt den Druck raus.
Und überlass ihm die unwichtigeren Fächer komplett selber - nur in den Hauptfächern und denen, wo dauerhafte Verständnisprobleme auftauchen könnten ( Physik / Chemie - habt ihr aber ja noch nicht), würde ich unterstützen.
Meiner kommt grad mit ner 4 in Franz (Klasse 8) - hat er komplett allein gelernt. Nicht gut, aber ja mei - müssen wir mal gucken, wo's haperte und das nächste Mal die Grammatik mal zusammen durchgehen.

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von Ceca2 am 14.03.2011, 20:50 Uhr

Mein Sohn, 5. Kl. Gym Ba.-Wü. macht stundenlang Hausaufgaben, weil er über den Sinn und Unsinn derselbigen ausgiebig diskutieren muss.

Für Klassenarbeiten lernt er meistens ca. 1 Woche vor dem Test täglich ca. 15-30 Minuten - egal wie gut er in diesem Fach ist.

Auch ich bin der Meinung, dass wer im Unterricht aufpasst und mitmacht, weniger lernen muss, dann ist die Vorbereitung nur noch Wiederholung und Festigung.

Vokabeln lernt er regelmässig, da wöchentliche Tests gemacht werden. Das ist schon Routine und ich finde es sehr gut.

Er tut sich Gott sei Dank leicht und begreift sehr schnell, dafür haben wir recht häufig (hat sich schon gebessert) schlechte Stimmung wegen der Hausaufgaben. Achja, Hausaufgaben dauern von 30 Minuten bis mehrere Stunden - nicht wegen der Menge!

Gruesse
Ceca2

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von yellow_sky am 14.03.2011, 21:13 Uhr

ich glaube nicht das es so sehr daran liegt wie er im untericht mitmacht.
er tut sich generell schwer etwas zu merken, nicht mal meinen beruf, und das ist wirklich kein schwieriges wort.....

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Doch, das würde ich aber von einem Abiturienten schon erwarten,

Antwort von Petra28 am 14.03.2011, 22:19 Uhr

dass er mindestens die europäischen Hauptstädte weiß.

Ansonsten würde ich mal versuchen, herauszufinden, was für ein Lerntyp Dein Sohn ist (eher visuell? oder muss er es hören?...etc.)

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von lastsnowflake am 15.03.2011, 8:10 Uhr

jetzt muss ich mal fragen:
auf welcher Schulform ist er denn? Auf dem Gymnasium?

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von yellow_sky am 15.03.2011, 8:22 Uhr

*g*, ne auf den gymnasium sicher nicht,
er ist in der hauptschule, allerdings an einer österreichischen hauptschule, und das schreib ich jetzt deshalb, weil da ja scheinbar sehr große unterschiede sind zwischen österreichischen und deutschen hauptschulen...

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von lastsnowflake am 15.03.2011, 8:35 Uhr

Ich weiss ja auch nicht, aber vielleicht sollte man mal bei der Konzentration ansetzen. Ich könnte mir vorstellen, daß es daran liegt.
Das würde ich mal von einem Arzt abklären lassen.

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Anspruch und Realität

Antwort von like am 15.03.2011, 9:07 Uhr

klaffen hier wie so oft auseinander. Hab auch ein bisschen dumm geguckt, als bei meinem Sohn neulich eine Klassenkameradin anrief (Oberstufe Gym) und fragte, was ein Imperativ ist......hab's zufällig mitgekriegt, weil er das Telefon laut gestellt hatte.

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von Emmi67 am 15.03.2011, 10:28 Uhr

Sohn, 6. Klasse (Gym, falls das wichtig ist): Ist Minimalist, macht meist gerade mal die Hausaufgaben und Vokabeln lernen. Oft nur eine halbe Stunde täglich, weil er vieles schon in der Schule erledigt hat. Vor den Arbeiten lernt er vielleicht ein paar Stunden, für Deutsch und Latein muss er kaum was tun, für Englisch und Mathe dank mangelnden Interesses mehr. In den anderen Fächern gibt es bei uns selten Tests, für die er, wenn er denn daran denkt, am Tag vorher kurz was lernt. In Bio schreibt er auch ohne Lernen Zweien in den Tests, in Reli war es schon mal eine 5 (vergessen, dass ein Test anstand).
Es gibt durchaus Tage, da kommt mein Sohn von der Schule und macht gar nichts mehr, nur abends kurz Phase 6. Noten sind zwischen Eins und Drei.

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von Thymian am 15.03.2011, 11:04 Uhr

Ich lese hier im Forum öfter solche Sätze wie: "Eine 3 ist doch gut genug." Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Wenn mein Kind eine 3 produziert, heißt das doch, dass es ca. 25 % des abgefragten Stoffs nicht verstanden hat. Besonders in Fächern, in denen immer auf den vorangegangenen Stoff aufgebaut wird, muss das doch früher oder später zu Problemen führen, oder nicht? Gut, es gibt Schüler, die sich in den letzten beiden Schuljahren, wo es dann richtig drauf ankommt, auf den Hosenboden setzen und den ganzen Stoff nachlernen. Es gibt aber mindestens genauso viele Schüler, die das nicht schaffen. Also, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das nicht so cool sehen könnte.

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eine 3 finde ich auch nicht so toll

Antwort von Ceca2 am 15.03.2011, 11:47 Uhr

es ist eben "nur" befriedigend und zeigt mir, dass mein Kind sich besser vorbereiten muss. Ich sehe es wie Thymian, früher oder später wird aus der 3 eine 4, wenn man nicht rechtzeitig etwas tut.

Leider erklären zum Teil auch die Lehrer den Kindern, dass eine 3 eine ganz gute Note ist. Und ich finde nicht, dass man immer nur das Minimum lernen sollte und sich dann mit einer 3 zufrieden zu geben.

Gruesse

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Re: eine 3 finde ich auch nicht so toll

Antwort von 3wildehühner am 15.03.2011, 12:03 Uhr

Ich habe das Gefühl, ihr kennt die Definitionen der Noten nicht:

1 (sehr gut) – wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht.
2 (gut) – wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.
3 (befriedigend) – wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht.
4 (ausreichend) – wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht.
5 (mangelhaft) – wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können.
6 (ungenügend) – wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können.


Eine 3 entspricht also im Allgemeinen den Anforderungen! Es bedeutet, das Kind hat im Prinzip den Stoff verstanden.

Das ist doch das Wichtigste!

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von Emmi67 am 15.03.2011, 12:39 Uhr

Eine Drei heißt bei meinem Sohn, dass er mindestens 90 % des Stoffes verstanden hat, aber viele Flüchtigkeitsfehler eingebaut hat. Mit Dreien muss man im Allgemeinen nichts nachlernen, da man die Anforderungen erfüllt.
Der Zeugnisdurchschnitt meines Sohnes war übrigens glatt 2.
Mein Ältester hatte z.B. in der 5. und 6. Klasse in Mathe oft Dreien, einmal sogar eine Fünf- nicht, dass er nichts verstanden hätte, aber er verrechnet sich einfach immer. Ab der 7. Klasse gabs den Taschenrechner- jetzt steht mein Sohn in Mathe zwischen Eins und Zwei und hatte letztens die beste Arbeit der Klasse. Er lernt nicht mehr als früher.
Mein Mittlerer steht in Englisch und Mathe Drei. Mathe wird sich mit Taschenrechner ändern, Englisch mag er einfach nicht- da hilft auch Üben nicht....

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von Thymian am 15.03.2011, 12:42 Uhr

Das bedeutet also, es kommt immer darauf an, wie die Note zustande gekommen ist.

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von Ceca2 am 15.03.2011, 13:48 Uhr

Ja, meiner macht auch Flüchtigkeitsfehler und meiner Meinung nach kann auch das trainiert werden. Genauer lesen, was die Aufgabe ist und hinschreiben was gefragt ist. Husch, husch etwas zu lesen und dann falsch zu beantworten finde besonders ärgerlich.

Ziel eines guten Schülers sollte doch nicht Mittelmaß sein, sondern eben "gut". Klar ist eine 3 kein Beinbruch, aber eben ein kleines Signal mehr zu tun.

Gruesse
Ceca2

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Boh... wär ich froh, wenn ich deine Probleme hätte.....

Antwort von wandi am 15.03.2011, 16:32 Uhr

dann hätte ich nämlich keine.
Ich finde es total mies zu lesen, wieviele gute Schüler es in diesem Forum gibt.
Da fühlt man sich mit seinem Kind - nicht so guter Schüler - gleich doppelt mies. Seid doch glücklich über ne 3. Und wenn es mal ne 4 wird..? Was solls. Ab 5en, die des öfteren kommen beginnen die echteren Sorgen. An eurer Stelle würde ich keine Probleme in Foren wälzen, sondern meine Freizeit genießen. Ich muß meine Freizeit mit der Betreuung meines 10-jährigen Kindes verbringen, damit es durch die Schule kommt. Klappt ja auch und lohnt sich. Aber ich würde lieber zum Friseur, Massge, Schwimmen oder sowas in der Zeit gehen. Und das tät ich, wenn mein Kind von alleine nur 3en schreiben würden...
Erstmals werde ich in diesem Forum mal sauer.
Also echt...3en als schlecht zu sehen, ich fasse es einfach nicht.
Tiger-Mutter....

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@Thymian und ceca2

Antwort von DidiM am 15.03.2011, 16:50 Uhr

Hallo!
Und noch mal ganz laut HAAALLLOOO!!! Wir reden übers Gymnasium, da ist eine 3 doch nicht schlecht!
Auf welchem Planeten lebt ihr? Seid ihr 2 so übereifrige Eislaufmuttis? Es sind auch noch Kinder, die Zeit zum Spielen haben müssen; die nicht von ihren Mamis aufgezeigt bekommen müssen, daß sie trotz Gym. noch immer nicht gut genug sind.
Mit welchen Noten habt ihr euer Abi gemacht? Hat ihr es denn gemacht? Oder redet ihr über Dinge,von denen ihr keine Ahnung habt?
Man bin ich sauer!

Gruß
Didi

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Re: @Thymian und ceca2

Antwort von Thymian am 15.03.2011, 17:26 Uhr

Ich weiß echt nicht, warum man da sauer sein muss. Ich habe mein Abi mit 2,2 gemacht. Bis zur 10. Klasse hat es bei mir gereicht, regelmäßig Hausaufgaben zu machen und Vokabeln zu lernen. Außerdem habe ich auf Klassenarbeiten gelernt. Ab der 11. Klasse musste ich dann mehr machen, habe auch Hobbies aufgegeben. Meine Erfahrung ist einfach die, dass es wichtig ist, immer dran zu bleiben und keine Lücken aufkommen zu lassen. Das ist vor allem in Fremdsprachen und Mathe wichtig.

Meinen Kindern versuche ich zu vermitteln, dass die Schule wichtig ist und dass sie sich dafür anstrengen sollen. Und was dann dabei herauskommt, ist in Ordnung.

LG

Thymian

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Re: @Thymian und ceca2

Antwort von like am 15.03.2011, 17:29 Uhr

manche Kinder strengen sich aber durchaus an und kriegen trotzdem nichts besseres als ne 3. Was machst du mit denen? Ihnen sagen, dass das so nicht geht und sie gefälligst alle restliche Freizeit opfern sollen, damit es verdammt nochmal ne 2 wird?

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Re: @Thymian und ceca2

Antwort von Thymian am 15.03.2011, 17:35 Uhr

Es geht doch um die Einstellung zum Thema Schule. Wenn das Kind sich für die 3 angestrengt hat - okay. Dann muss man es dafür loben. Es gibt aber auch Kinder, die zuhause gar nicht Bescheid sagen, dass eine Klassenarbeit ansteht und meinen, sie könnten eh alles schon. Wenn dabei dann eine 3 herauskommt, ist das meiner Meinung nach ärgerlich.

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klar gibt es die

Antwort von like am 15.03.2011, 18:58 Uhr

besonders in der Pubertät - davon kann ich auch ein Lied singen.
Da gibt's dann für die Eltern zwei Möglichkeiten - entweder, sie machen Schule zum Pubertätskampfplatz zwischen Eltern und Kindern mit der Gefahr, das Klima mit dem Jugendlichen endgültig zu vergiften.
Oder, sie klammern das Thema stark aus, schaun vielleicht nach Nachhilfe, und lassen den Jugendlichen gewähren, solange er noch einigermaßen durchrutscht, in der (berechtigten) Hoffnung, dass er irgendwann aus der Pubertätsunvernunft aufwacht und erkennt, dass er Leistung nur für sich ganz allein erbringt oder eben nicht erbringt.
Solange keine wirklcih gravierenden Schwierigkeiten in der Schule drohen, tendiere ich, nachdem ich auch Möglichkeit eins probiert habe, doch nun deutlich zu 2.

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von Emmi67 am 15.03.2011, 19:04 Uhr

Ich habe noch kein Rezept gefunden, womit meine Kinder Flüchtigkeitsfehler vermeiden können. Es ist nicht so, dass sie die Aufgaben nicht richtig lesen, sie machen einfach Fehler bei Dingen, die einfach sind und die sie eigentlich können. In der Grundschule waren z.B. im Diktat nie die schwierigen Worte falsch sondern z.B. Mutter ohne "r" am Ende geschrieben oder in mehreren Sätzen die Punkte nicht gesetzt.
In Mathe, 6. Klasse, kann mein Sohn mit Brüchen umgehen oder sonstwas, aber 6x8 ist bei ihm dann 46 usw...oder 4/2 wird vergessen zu kürzen usw...

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Re: @Thymian und ceca2

Antwort von Emmi67 am 15.03.2011, 19:07 Uhr

Wer in der Mittelstufe Dreien schreibt, kann sein Abi doch trotzdem locker mit einem Zweierschnitt machen. Meist wird man in der Oberstufe wieder besser- und den Anschluss hat man als Dreierschüler auch nicht verloren.
Ich hatte in der Mittelstufe auch einige Dreien, in Geschichte sogar eine Vier - und habe ein sehr gutes Abi gemacht. Außerdem, wenn man ein Fach ohne Numerus clausus studieren will, reicht auch ein schlechteres Abi.

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da unterschreibe ich

Antwort von Petsy am 15.03.2011, 19:08 Uhr

mal ganz fett bei dir, like!

Und dann freut man sich bestimmt, wenn sie 3en schreiben! :-))

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Wenn mein Kind das Potential ...

Antwort von Graupapagei3 am 15.03.2011, 20:11 Uhr

... für eine 1 hat ohne dafür ständig zu lernen, dann gebe ich mich sicher nicht mit einer 3 zufrieden und finde das auch noch toll.

Mein Großer (7.Klasse Gym) ist stinkfaul und eine 3 würde sicher nicht seinem Leistungsvermögen entsprechen. Zur Zeit schafft er ohne lernen locker Zweien, wenn es gut läuft auch Einsen und ich werde ganz bestimmt nicht eine Drei als gute Note bezeichnen, weil das weit unter seinen persönlichen Möglichkeiten ist.

Ich habe übrigens mein Abi mit 1,2 gemacht, insofern kann ich wohl gerade noch so mitreden.

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von Graupapagei3 am 15.03.2011, 20:13 Uhr

Ich kann das auch nicht nachvollziehen, eine 3 wird für mich auch nie eine gute Note sein.

Natürlich gibt es Ausnahmen, wenn Kind für die 3 wirklich kämpft. Ist bei meiner kleinwüchsigen Tochter Thema - Sportunterricht.

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ich rede von meinem Soh

Antwort von Ceca2 am 15.03.2011, 20:50 Uhr

und da ist eine 3 tatsächlich unter seinem Niveau. Ich bin schon der Meinung, wenn er schon auf dem Gym ist, darf er sich auch ein bisschen anstrengen und sich ein bisschen auf Klassenarbeiten vorbereiten (was nicht heisst, dass Realschüler sich weniger anstrengen sollen/dürfen/tun).

Damit lernt er ja auch sich zu organisieren, sich auf bestimmte Dinge vorzubereiten, etc. Sich bei Arbeiten zu konzentrieren. Wenn's dann "nur" eine 3 oder sonstwas wird, geht sicher nicht die Welt unter. Aber ein wenig Ehrgeiz darf ruhig auch sein.

Und ja, wenn ein Kind sich für eine 3 mächtig anstrengen muss und dies auch tatsächlich getan hat, ist das eine lobenswerte Leistung.

Er ist gerade mal in der 5. Klasse und ich rechne schon damit, dass noch die ein oder andere 4 kommen wird, aber das kann doch nicht heute schon als Ziel gelten.

Er gehört Gott sei Dank nicht zu den Kindern, die unglücklich sind, wenn sie nicht die beste Note in der Klasse haben aber er freut sich riesig, wenn er es doch schafft.

Und nein, ich bin keine Tigermama und ICH bin sauer wenn er mal wieder bei den Hausaufgaben trödelt und sich nicht zum Spielen verabreden kann. Er bekommt von mir sicher keine Extraübungen aufgebrummt, lernen tut er auch anderweitig.

Viele Gruesse
Ceca2

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von babu am 16.03.2011, 0:54 Uhr

Das Lernen, ein Thema für sich. Mein Sohn hat ganz klar Lieblingsfächer, mit denen er sich gerne beschäftigt, darin ist er sehr fleißig. Dann gibt es die Fächer, die es eben gibt, die aber nicht weiter stören. Die Hausaufagen werden erledigt, mehr aber auch nicht.

Letztendlich gibt es ein Fach, das er gar nicht mag und für das er auch keinen Ehrgeiz entwickelt. Ich rege ihn dazu an wenigstens die Vokabeln zu lernen und natürlich die Hausaufgaben zu erledigen.

Beschäftigt ist er insgesamt schon, überarbeiten wird er sich aber nicht. Für seine Lieblingsfächer investiert er Stunden, für andere Fächer keine fünf Minuten, einen Durchschnittswert gibt es bicht.

Er ist auf dem Gymnasium und hatte im letzten Zeugnis einen Schnitt von . 1,7. Später wird er dafür sicher mehr Aufwand treiben müssen, wobei ich ihn seinen Weg selbst finden lassen möchte.

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Boah,

Antwort von AndreaL am 16.03.2011, 8:12 Uhr

da haben wir sie wieder,

die Mütter mit den Kindern, die NUR 2'en und 1'en schreiben und die selbst selbstredend hervorragende Abiturprüfungen mit mindestens 2 hingelegt haben.

Und dann diese... Arroganz, die da durchklingt - gegenüber Dreienschreibern... Es gibt eigentlich kaum ein Forum, in dem derart viele Kinder und Mütter sich tummeln, die alles im oberen Bereich meistern. Schon statistisch höchst ungewöhnlich :-).

Bitte liebe Leute, bedenkt, dass Erfolg im Berufsleben nicht unbedingt proportional zur Abi-Note verläuft. Manch' Dame, die hier schon von ihrer tollen Abinote schrieb, hatte so offensichtliche Mängel im Ausdruck und ihrer Rechtschreibung, dass ich mich nur wundern kann, woher die vermeintlichen guten Noten kamen.

Um das Ganze zu objektivieren, müsste man mal Abi-Noten oder andere Schulabschlüsse in Beziehung zum heutigen Einkommen/Beruf setzen.

So manches Kind, was lebendig und glücklich im 3'er Bereich durchs Gym und die RS läuft, hat später noch genügend Kraft und Motiviation für die Berufsausbildung - sei es Studium oder Beruf - sich richtig auf den Hosenboden zu setzen.

All die Mädchen, die mit mir zusammen aufs Gym gingen, und hervorragende Noten hatten, sind in Büroberufen gestrandet. Als Sachbearbeiter. Mittleres Gehaltsniveau. Das zumindest weiß ich. Ich hingegen hatte ein wirklich mehr als durchschnittliches Abi von 3,2 und habe später in meiner Berufsausbildung und dem anschließenden Studium mit 1. und 2. Staatsexamen jeweils mit 1komma abgeschlossen.

Nach der Vorgabe hier im Forum eigentlich gar nicht möglich. Noch unmöglicher ist, dass ich gar Mathe studierte, was ich mal mit einer 6 in der Oberstufe beendete. Um im Studium als Zweitbeste meines Jahrgangs abzuschleßen.

Bitte - ein glüchliches Dreier-Kind ist besser als der Zweier-Kandidat, der ständig unter Druck leisten zu MÜSSEN durch die Gegend läuft. HB-Kinder sind hiervon ausgenommen. Mir geht es um das Durchschnittskind, was nicht immer alles im Vorübergehen aus dem Unterricht mitnimmt.

VG

Andrea

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Danke Andrea!

Antwort von Petsy am 16.03.2011, 8:46 Uhr

Mir kommt die ein oder andere Aussage, die hier geschrieben wird, auch eher spanisch vor.

Schon häufiger nahm ich an, dass die Kinder der "Eislaufmütter", eben erst in die 5. Klasse aufgestiegen sind, und es einfach Unwissen ist, was in höheren Jahrgängen noch auf sie zukommt, wenn der Sprössling pubertiert, oder einfach anfängt, sich gegen Muttis Druck zu wehren.

Mich hat schon der ein oder andere Beitrag von Müttern beschäftigt, die schrieben, dass sie sich zurückhalten, weil ihr Kind "nur" durchschnittlich sei, oder "nur" auf Haupt- oder Realschule ginge.

LG

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das unterschreibe ich zu hundert Prozent

Antwort von like am 16.03.2011, 8:47 Uhr

Genau die von dir beschriebenen Fälle sehe ich auch in meinem Umfeld.
Zudem ist es auch so, dass im Beruf oft was völlig anderes gefordert wird als in der Schule.

Insofern bleib ich bei den Noten meiner Kids mal ganz cool.....

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von Reni+Lena am 16.03.2011, 9:06 Uhr

Hmmm...
Lena ist jetzt 5te klasse Gymn.
Sie tut nicht viel...ist minimalistisch:)
Lernt ein wenig vor den Arbeiten in Englisch und Mathe..ansonsten nur schnell Ha und kurz durchlesen was in der Stunde von vorher im Heft steht.
Bisher reicht das gut. Wie weit sie damit kommt.keine Ahnung..wird man sehen.
Ich muss sagen, dass es mich schon ein wenig ärgert, wenn sie in einem lernfach mit einer 3 heimkommt und die Note nur deshalb geschrieben hat, weil sie zu faul war den Stoff anzuschauen.
Auf der anderen seite denke ich mir, dass es keine alte Sau interessiert, ob in dem depperten zeugnis am Jahresende nun eine 2 oder ein 3 steht.
Ich möchte, dass sie keine Lücken in den Fremdsprachen und Mathe bekommt und da am Ball bleibt, aber ob sie nun in den nebenfächern 2 er oder 3 er am Ende hat ist mir wurscht. Nächstes jahr gehts wieder von vorne los.

Lg Reni

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Re: das unterschreibe ich zu hundert Prozent

Antwort von Thymian am 16.03.2011, 10:20 Uhr

Jeder schreibt halt aus seiner persönlichen Sicht heraus. Das ist ja das Interessante an so einem Forum. Dass man eben auch mal Meinungen hört, die anders sind als die eigenen.

Außerdem muss ich sagen, dass mich die Einteilung in 1-er, 2-er und 3-er-Kinder stört. So gesehen ist mein Sohn ein 1,2,3-er Kind.

In meiner eigenen Schullaufbahn war es eben so, je älter ich wurde, desto mehr 3en und 4en kamen dazu. Und wenn ich eine 3 geschrieben hatte, dann in der Regel deswegen, weil ich den Stoff nicht drauf hatte. Und ich persönlich habe mich damals nicht wohl gefühlt, wenn ich gemerkt habe, ich kann das nicht, was da von mir verlangt wird.

Das ist meine persönliche Erfahrung, und ich erlaube mir, diese hier mitzuteilen. Deswegen bin ich noch lange keine "Eislaufmami". Wobei ich zugeben muss, dass ich meine Kinder auch außerschulisch fördern möchte. Dazu gehört bei mir aber auch, dass sie nachmittags mit anderen Kindern draußen spielen.

Grüße

Thymian

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genau wie bei Thymian, owT

Antwort von Ceca2 am 16.03.2011, 11:17 Uhr

Gruesse
Ceca2

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Re: das unterschreibe ich zu hundert Prozent

Antwort von AndreaL am 16.03.2011, 11:24 Uhr

Hallo Thymian,

weißt Du, die Ausgangsfrage war eben nicht die, welche Noten die Mütter hier für 'gut' genug erachten. Sondern die, wie die Kinder wann und wie viel lernen.

Und dennoch werden solche Fragen gerne und immer wieder für Prahlereien genutzt. DAS stört mich.

Ich musste mich sogar schon fragen lassen, ob ich womöglich neidisch bin, nicht ein Kind zu haben, dass auf's Gym geht oder auf dem Gym nicht so gute Noten schreibt...

*andenKopffass*

Ich könnte hier gar nicht so deutlich sagen, wie wenig die dargestellten Leistungen mit der Bandbreite am Gym zu tun haben, hätte ich nicht selbst ein Kind am Gym.

Ich habe eine ganz nahen Vewandten ;-), der als Kind auf dem Gym versagte und in der 10. Klasse abging, um Verkäufer zu lernen. Nach Maßgabe dieses Forum komplettes Versagen... Jetzt gehört er zum mittleren Mangement eines der größten Handelsunternehmen in D und führt 2000 Leute.

Mein Kind ist sehr... leistungswillig bis leistungsgierig. Er hat aber das Glück in einem Umfeld zur Schule zu gehen, was komplett stimmig ist. Gute Klassenführung gepaart mit nur netten Jungs, die sich alle untereinander mögen und sich reihum treffen. Da lässt es sich leicht 'leisten'.

Es gibt aber leider immer noch viele Umstände, die nicht so lerngerecht sind. Da ist eine 3 sehr viel, wenn es einem Kind nicht gut geht. Die Schule nicht stimmt, die Lehrer nicht...

Ein Freund vom Sohn will einen Beruf ergreifen, für den das Abi Voraussetzung ist, aber nicht der Schnitt. Der tut viel weniger als andere Kinder mit anderen Zielen.

Es ist so facettenreich...

Dazu kommt, dass Intelligenz nicht statisch ist. Sie ist veränderbar im Laufe des Lebens. 'LEbenslanges Lernen' ist nicht nur ein Schlagwort, sondern verbirgt eben auch eine neuere neurobiologische Erkenntnis.

So, das ging mir noch durch den Kopf...

VG

Andrea

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Antwort auf das Asgansposting

Antwort von Thymian am 16.03.2011, 11:53 Uhr

Hallo Andrea!

Jetzt habe ich mir das Ausgangsposting nochmal durchgelesen. Die zentrale Frage war:


"wie lange brauchen eure für die nachmittagsarbeit und was machen sie da genau?"

Mein Sohn geht noch in die 4. Klasse, er macht nachmittags 1 - 2 Stunden Hausaufgaben, und in den Fächern, auf die es ankommt (Deutsch, Mathe, HSU) lernen wir noch extra, wenn Klassenarbeiten anstehen.

In ein paar Tagen muss er ein Referat halten. "Schlauerweise" hat er sich das Thema "Sterne" ausgesucht. Dafür gibt es kaum Literatur, die für Kinder geeignet ist. Das hatte zur Folge, dass mein Sohn, mein Mann und ich uns wochenlang mit dem Referat beschäftigt haben. Morgen muss er es halten.

Laut Aussage der Lehrerin und auch nach meinem Eindruck würde mein Sohn aufs Gymnasium passen. Allerdings hat er Schwierigkeiten in Deutsch. Und ich finde auch, dass die Klassenarbeiten sehr streng bewertet werden. Es gibt bei uns z. B. keine halben Noten.

So. Und dieses Arbeitspensum + Vokabeln lernen wird hoffentlich auch auf dem Gym ausreichen. Sollte es nicht ausreichen und mein Sohn keine Freude mehr an der Schule haben, würde ich ihn auch auf die Realschule schicken. Das muss man dann sehen. Ich bin der Meinung - das habe ich auch schon an anderen Stellen geschrieben, dass jedes Kind so gefördert werden sollte, wie es zu ihm passt.

Jetzt hat die Ausgangsthread-Schreiberin (ich kann den Namen jetzt leider nicht sehen) ja geschrieben, dass ihr Sohn auf die Hauptschule geht und große Schwierigkeiten mit dem Lernen hat. Was soll man als Außenstehender, der weder das Kind noch die Lebensumstände kennt, dazu sagen? Ich würde ihr raten, sich mit dem Klassenlehrer zu treffen und sich beraten zu lassen.

Grüße

Thymian

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@ Thymian und Lernzeiten hier...

Antwort von AndreaL am 16.03.2011, 12:35 Uhr

Hallo Thymian noch einmal,

mein Kind in Klasse 6 des G8 in Nds. Hier wurde massiv angezogen, damit Kinder in Nds. möglichst gestern zur Elite Deutschlands zählen.

Dennoch... es geht.

Also, liegen keine Arbeiten an, macht das Kind nur die Hausaufgaben. In allen Fächern bis auf Erdkunde und Geschichte *stöhn* kann es diese i.d.R. alleine. Ek und Gesch wird hier besonders ausgiebig mit einem geradezu akademischen Ansatz unterricht. Die HA können gerne am Wochenende mal zwei Stunden dauern. Arbeiten in Geschichte sind immer mit Quellenanalyse unter Berücksichtigung der gelernten Faktoren (fazit - in der letzten Arbeit nur eine 1, eine 2, wenige 3'en, viele 4'en und 5'en).

Da ich 'Lernen lernen' als Hauptfach im Studium hatte, leite ich mein Kind an in sinnvollen Häppchen zu lernen. Dazu bin ich bereit, einen ÜBerblick über das zu behalten, was gerade gemacht wird um ihm sinnvoll den Kram zu strukturieren.

D.h. vor Englisch- und Franzearbeiten wird mindestens drei Wochen lang der Stoff der vorangegangenen units wiederholt. Dazu gibt es den Klassenarbeitentrainer. Das macht er also alleine. Dann übe ich mit ihm freies Schreiben von Texten zu den Einheiten, da helfe ich. Zeiterfordernis - jeden Tag ne Viertelstunde En und Franze vor Arbeiten, am Wochenende mal ne Stunde.

Für Mathearbeiten wiederholt er nur kurzfristig an einem Wochenende den erarbeiteten Stoff. Zeitaufwand pro Arbeit - ca. 2 Stunden. Mathe fällt ihm leicht.

Für Bio, Gesch, Ek muss auch langfristig gelernt werden. Dazu wird auch ca. 3 Wochen vor der Arbeit begonnen. Ca. 3x in der Woche plus am Wochenende muss je ca eine halbe Stunde dafür verwendet werden. ISt es kompliziert, frage ich ihn ab (wie jetzt für die Biologischen Prinzipien).

Also - HA fallen hier genauso wie Vokabeln kaum ins Gewicht. Vor Arbeiten muss richtig rangeklotzt werden. Dazu möchte das Kind auch Hilfe von mir haben und fordert diese massiv ein.

Thymian,
Das Kind hier war auch in Deutsch nie eine Leuchte, wenngleich es in der GS für die 2 reichte, die ich aber persönlich nie wirklich sah. ABER... er hat sich entwickelt. Da geht noch was in Klasse 5 und 6... Es hat was mit Reifung und Hirnprozessen zu tun. Er steht jetzt auf einer guten 3+. Im Wechsel schreibt er sogar auch mal 2'en in Deutschaufsätzen *staun*.

LG

Andrea

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Re: @ Thymian und Lernzeiten hier...

Antwort von Emmi67 am 16.03.2011, 18:05 Uhr

Aber nicht jedes Kind macht so ein Programm mit. Mein Sohn würde mir was erzählen, wenn er 3 Wochen vor einer Arbeit jeden Tag üben sollte und auch noch am Wochenende eine Stunde. Da würde ich ihn nie zu bekommen. Abgesehen davon, dass er erst 3 Tage vorher mitteilt, ob sie eine Arbeit schreiben (wenn er das nicht ganz vergisst...).
Ich bin froh, wenn ich ihn 2mal pro Woche ein halbes Stündchen zum Lernen bekomme.

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Re: generell lernen... wie ist das bei euch?

Antwort von inessa73 am 01.06.2018, 10:22 Uhr

Meiner ist 5.Klasse Gymnasium.

Hausaufgaben gibt es nur selten und wenig auf, das hatte der Schulleiter von Anfang an so gesagt, da der Stoff eigentlich in der Schule vermittelt und geübt werden soll.

Lernen hält sich auch noch in Grenzen. Er macht ab und zu mal Vokabeln in Latein und Englisch mit Phase 6, übt Latein-Grammatik (nachdem er in einer Wochenübung mal ziemlich auch die Schn... gefallen ist).

Wenn Arbeiten in den Lernfächern wie Geographie, Geschichte oder Biologie anstehen, nötige ich ihn auch dazu, sich das Ganze mal anzuschauen. Bisher hat es immer mind. zur 2 gereicht.

Ich glaube aber nicht, dass das so easy in den höheren Klasse weitergeht, aber noch kann er das Schulleben geniessen ;-) und hat jede Menge Freizeit.

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Re: Boh... wär ich froh, wenn ich deine Probleme hätte.....

Antwort von inessa73 am 01.06.2018, 10:49 Uhr

Ich finde, man muss das wirklich differenzieren.

Meinem Großen fällt das Lernen zum Glück sehr leicht und wirklich was tun muss er nicht. Für Lernfächer muss man sich natürlich aber auch mal hinsetzen und wenn er der Meinung wäre, er hätte es nicht nötig und schreibt deswegen eine 3, bin ich natürlich nicht zufrieden.

Anderes Beispiel ist beim Sport - das liegt ihm so gar nicht und es gab letztens eine 6. Da freue ich mich inzwischen schon, wenn es eine 3 oder 4 wird.

Wie gesagt, was mir wichtig ist, ist die Anstrengung. Wenn er irgendwo ein Problem hat und sich wirklich angestrengt hat, dann sehe ich eine 3 natürlich anders, als wenn sie aus Schludigkeit oder Faulheit entstanden ist.

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