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Geschrieben von Petsy am 24.02.2011, 8:27 Uhr

Beitrag über G8 bei Stern TV

Ich weiß, eigentlich ist es ein inzwischen viel besprochenes Thema.
Aber der Beitrag gestern, sowie unser Bildungsminister Herr Klug als Gast bei Stern TV, hat mich wieder nachdenken lassen.

Glaubt ihr, dass G8 die Kindheit verkürzt?
Was sagen Eltern, die sowohl ein Kind mit G8, als auch eines mit G9 auf dem Gymnasium haben?
Und was sagen Eltern aus den neueren Bundesländern, die in der DDR ja auch nur 8 Jahre Zeit hatten?

Interessant fand ich die Aussage meiner Tochter, die den Vorspann sah: Was regen sich alle so auf? Wir kennen es doch nicht anders!

Mich würden einfach eure Gedanken dazu interessieren!

LG Petra (mit Kind in 6. Klasse G8)

 
69 Antworten:

Re: Beitrag über G8 bei Stern TV

Antwort von glückskugel am 24.02.2011, 8:40 Uhr

Also ich hatte mit "Ost-G8" bei gleicher Stundenanzahl wie jetzt bei G8 und von Ba-Wü übernommenen zentralen Abituraufgaben sowie einem Schulweg per Bus von etwa 1h (eine Strecke) eine sehr schöne Kindheit mit Instrument, Basketball, Theatergruppe und vielen Freunden. Habe das Abi dann mit 1,4 gemacht. Und für die erste Liebe war auch noch Zeit, der war aber aus der Theatergruppe, da gab es also zeitlich Synergieeffekte ;-)

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Re: Beitrag über G8 bei Stern TV

Antwort von Reni+Lena am 24.02.2011, 8:42 Uhr

ich habe ein Kind auf G8 aber erst in der 5ten Klasse und kann somit nicht viel dazu sagen.
Was mich aber nervt ist das Kindheitsverkürzungsgeschwafel (was für ein Wort).
das ging schon im Kiga los als ich beschloss meine 5,5 jährige einzuschulen.
Ein Aufschrei.....du nimmst dem Kind die Kindhiet...lass es doch noch länger Kind sein..blabla...
und das ging weiter als ich sie auf dem gymn angemeldet habe...

Mein kind ist Kind....sowohl in der Grundschule als auch am Gymn.
Es denkt wie ein Kind, es handelt wie ein kind es spielt wie ein kind und es LERNT auch wie ein Kind. Und Kinder, die aufs Gymn gehören haben auch Spaß am lernen, das gehört auch zur Kindheit.
Ein Kind, dass täglich büffeln muss und keine zeit mehr hat Kind zu sein, hat die falsche Schulart gewählt und da ist nicht das G8 Schuld, das wußte man vorher dass das für "normalbegabte" kein Spaziergang ist.

Lg reni

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Re: Beitrag über G8 bei Stern TV

Antwort von Vivaldia am 24.02.2011, 8:55 Uhr

Kenne den Unterschied auch nur vom Hörensagen von meiner Freundin
zwei Töchter (eine, vorletztes Jahr G9 - die andere erstes Jahr G8)
und meinen Neffen (letztes Jahr G9) und seiner Freundin (erstes Jahr G8). Bayern

Also, die Kids, die das erste Jahr G8 mitgemacht haben, sind wirklich nicht zu beneiden. Hier wurde getestet und nach und nach wurden die Anforderungen zurückgeschraubt. Aber erst, als die Kinder (und Eltern) am Limit waren. Muss die ersten Jahre echt schlimm gewesen sein. Auch die vielen Nachmittagsstunden ...

Der letzte G9 Jahrgang scheint locker gewesen zu sein; alles konzentriert sich auf die neuen G8er und die G9er "dürfen" ja nicht durchfallen, weil sie dann keine Chance zum Abschluß haben.
Die beiden G9 Kinder, die den G8 Aufwand beobachten konnten, waren auch der Meinung, dass es ein Wahnsinn ist, der hier betrieben wurde.

Aber ich glaube, dass soviel korrigiert wurde, dass JETZT das G8 ok ist.
Auch glaube ich, dass die Abiturprüfung der ersten G8er "leicht" sein wird, weil sonst gleich wieder jeder aufheult und die G8 Diskussion von neuem beginnt. Gute Abiturnoten beruhigen die Elternschaft und die Minister klopfen sich auf die Schulter, weil sie es so gut hinbekommen haben.

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Re: Beitrag über G8 bei Stern TV

Antwort von Petsy am 24.02.2011, 9:09 Uhr

So wie deine Antwort, ist bis jetzt jede von ehemaligen "Ost-G8ern" gewesen, mit denen ich gesprochen habe.

Ich hätte gern ein Fallbeispiel in dem Beitrag gesehen, in dem die Eltern noch in der DDR Abitur gemacht haben.
Aber vielleicht war keine gegenteilige Meinung gefragt...

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meine Nichte gehörte zum 1. G8 Jahrgang und...

Antwort von Feuerpferdchen am 24.02.2011, 9:40 Uhr

....bis einschl. 8. Klasse war alles sehr leicht, kaum Hausaufgaben, viel Freizeit. Ihre Freundinnen auf der Realschule hatten weniger Freizeit.
Weiter kann ich nicht mitreden, denn aus einer 1er-Schülerin wurde durch die Pubertät ein Wackelkandidat, der dann sicherheitshalber die Schulform wechselte.
Der Rektor des Gym, auf das mein Sohn jetzt geht, sagte letztens, dass diese Schule auf keinen Fall wieder G9 einführen wird, sie haben die Schule jetzt als Ganztagsschule ausgebaut, die Schüler haben an 3 Wochentagen keine Hausaufgaben auf und das läuft alles super. Ich bin ganz optimistisch.
Mal ganz ehrlich, wir sollten unseren Kindern vertrauen die schaffen das, problematischer als G8 sind viele andere Dinge die das Schulleben belasten können.
Letzte Woche habe ich eine Sendung über Kinder in einem Sportinternat gesehen, diese Kinder haben in Kleinstgruppen 2 Stunden täglich Unterricht und schaffen auch das Zentralabi. Warum? Die Rektorin erklärte das, sie ist sehr stolz auf ihre SchülerInnen, denn sie sind sehr motiviert, dadurch bringen sie nicht nur sportliche Leistungen, sondern auch schulische Leistungen. Ob das jetzt gut ist, ob sowas nötig ist, will ich nicht diskutieren, aber wie man sieht, ist es schaffbar. Was dagegen ist die Verkürzung von G9 nach G8?

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Re: Beitrag über G8 bei Stern TV

Antwort von laina01 am 24.02.2011, 9:47 Uhr

Ich kann zwar auch noch nicht direkt mitreden, da meine Tochter erst im August auf Gym. kommt, aber wir haben uns auch mit dem Thema auseinandergesetzt!
Die bester Freundin meiner Cousine ist auf dem Gymnasium in das meine Tochter wechslen wird. Sie ist jetzt in der 12. Klasse (G9), ihre Schwester ist 9. Klasse (erste Klasse G8)! Als sie uns am Tag der offenen Tür durch die Schule führte, habe ich sie gefragt, ob sie denn einen "gravierenden" Unterschied feststellen kann (sprich das ihre Schwester mehr Stress hat usw.)! Sie antwortete darauf nur, dass ihre Schwester "etwas" mehr tun muss, aber das sie das auch schon in der Grundschule machen musste! Aufgefallen sei ihr eigentlich nur, dass eben Stoff teilweise schon eher gemacht wurde (statt 7. Klasse eben 6. Klasse)! Aber trotz allem hat sie noch Zeit 3 Mal in der Woche zum Balletttraining zu gehen!
Das einzige, was sie nicht machen wird, vor dem ABI 1 Jahr nach Amerika gehen. Die Cousine meiner Freundin war in der 11 dort! Denn, dann müsste sie ja schon nächstes Jahr gehen und das halten ihre Eltern wohl noch für zu früh (vom Alter her)! Sie wird dann eben nach dem ABI 1 Jahr College oder dergleichen machen!

Allgemein meinte sie auch, dass viele G8ler der Meinung sind, dass es nicht stressiger ist und sogar recht zufrieden sind.
Ich glaube aber auch, dass das Bundeland abhängig ist. Denn ich könnte mir vorstellen, dass es in Bayer oder BaWü stressiger ist, da die Anforderungen dort höher sind als in NRW.

Aber das war auch schon immer so.
Ich habe eine Freundin, die in Bayern auf das Gymnasium gegangen ist und ich eben hier in NRW. WEnn wir uns zu Jugendzeiten am Wochenende mal besucht haben, musste sie immer für irgendwelche Exen lernen! Das gab es so bei uns nicht!

Schöne Grüße

laina

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@ Feuerpferdchen

Antwort von Vivaldia am 24.02.2011, 9:47 Uhr

Darf ich mal nachfragen?
Deine Nichte ist nach der 8. Klasse zur Realschule gewechselt?
Wie ging es ihr dann; Lern- Freizeit?
Abschluß gut geschafft?
Ist sie weiter auf die FOS gegangen oder hat sie eine Lehre begonnen?
Wie findet sie jetzt ihre Entscheidung?

Danke!
Vivaldia

PS: zum Schluß: welches Bundesland?

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Re: meine Nichte gehörte zum 1. G8 Jahrgang und...

Antwort von Petsy am 24.02.2011, 9:51 Uhr

Auch die Schule meiner Tochter wird, obwohl (bisher) keine Ganztagsschule, bei G8 bleiben.
Von den 4 Gymnasien unserer Stadt, wird bisher vermutlich nur eines wieder G9 anbieten.
Die Gymnasien in Schleswig Holstein haben ja jetzt die Wahl, ich bin gespannt, wie es sich entwickelt, und ob andere Bundesländer nachziehen.

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Re: meine Nichte gehörte zum 1. G8 Jahrgang und...

Antwort von laina01 am 24.02.2011, 9:59 Uhr

Ich denke, Kinder die auf ein Sportinternat gehen, haben aufgrund Ihrer Begeisterung für Ihren Sport auch mehr Disziplin und ich denke dies fehlt manchen Kindern heute! Und ich meine jetzt keine "China-disziplin"

Ob das jetzt gut oder schlecht ist, muss ja jeder für sich selbst wissen. Aber Leistungssportler wird man eben nur durch tägliches Training! Na ja und eine Schulausbildung brauch man eben für die Zeit nach dem Leistungssport...!

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Re: @ Feuerpferdchen

Antwort von Feuerpferdchen am 24.02.2011, 10:25 Uhr

zu Anfang: Sie findet ihre damalige Entscheidung völlig verkehrt. Sie denkt sehnsüchtig an die Zeit auf dem Gymnasium zurück und ist etwas neidisch auf meinen Sohn, der jetzt ihr Gymnasium(NRW) besucht. Nein, sie hat noch keinen Abschluss, mit diesem Halbjahreszeugnis hat sie wohl den Hauptschulabschluss erworben, aber sie geht noch ein halbes Jahr. Das letzte Zeugnis war sehr schlecht, weil sie selten zur Schule geht. Sie geht, wenn Arbeiten geschrieben werden, diese Arbeiten schüttelt sie sozusagen aus dem Handgelenk ohne lernen zu müssen. Aber die Note setzt sich ja aus mehreren Faktoren zusammen. Sie will jetzt das letzte halbe Jahr "ranklotzen" und einen guten Abschluss schaffen. So wie ich sie einschätze, wird ihr das gelingen, ich schätze, sie wird einen Durchschnitt von 1, x erreichen. Sie hat schon einen Praktikumsplatz und wird auf der ergänzenden Schule Fachabi machen.

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Re: meine Nichte gehörte zum 1. G8 Jahrgang und...

Antwort von Feuerpferdchen am 24.02.2011, 10:37 Uhr

Ja, ich habe auch festgestellt, dass es keine "Chinadisziplin" ist, die Bundestrainerin sagte, dass nur Kinder die von sich aus diesen Biss haben, beides schaffen zu wollen, es tatsächlich schaffen. Sie will keine Kinder deren Eltern übermotiviert sind. Kinder können eine Menge schaffen wenn sie wirklich wollen. Natürlich geht das nur in Kleinstgruppen, wären es Klassen in normaler Klassengröße, gäb es auch nicht dieses Vorwärtskommen bei 2stündiger Schularbeit.
Mir sagte letztens ein kurbetriebeigener Lehrer, dass er auch nur 2-3 Stunden täglich unterrichtet und das vorgegebene Pensum oft nach 2 statt 3 Wochen schafft. Das liegt daran, dass in normalen Klassen angeblich(ich war schon lange nicht in der Schule und sowas kenne ich tatsächlich nicht) Lehrer 15min brauchen um Ruhe in die Klassen zu bekommen, dann wird noch 15min wiederholt, Hausaufgaben besprochen und dann lernen die Kinder 15min. Das ist eine durchschnittliche Unterrichtsstunde. Ob das so stimmt?
Dann haben Schulen wirklich Probleme: mit ihren Schülern. oder mit Lehrern.

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Wir haben hier alles zu bieten

Antwort von Trini am 24.02.2011, 10:41 Uhr

1. einen Vater, der in NRW ein G 9-Abitur mit Leistungskursen gemacht hat und vehementer Gegner von G 8 und Profiloberstufe ist.

2. eine Mutter, die in der DDR nach 12 Jahren ein 1,2er Abi hatte und JEDEN Nachmittag irgendwelchen Freizeitaktivitäten nachgegangen ist. Einheitliche Abiturprüfungen halte ich für das einzig Richtige, denn nur so sind auch gleiche Voraussetzungen für die Zukunft schaffbar.

3. einen Sohn der jetzt Untertertianer ist (letzter G 9-Jahrgang) und das Brett wirklich an der allerdünnsten Stelle bohrt. In der 8. und 9. Klasse steigt man ja auf, wenn nicht die Eltern eine freiwillige Wiederholung beantragen (und das macht nicht mehr wirklich viel Sinn).

4. einen Sextaner, der zwar 2 Stunden mehr Unterricht hat als der große Bruder, aber von jeher das Kind ist, das weniger Input der Eltern braucht. Für ihn sehe ich überhaupt keine Gefahr.

Unser Gymnasium hat sich (zum Leidwesen des Papas) auch für G 8 entschieden.

Trini

PS: Das einzige, was ich bei G 8 blöd finde ist, dass die zweite Fremdsprache ein Jahr früher kommt.
Ich hatte zu meiner Zeit übrigens JEDEN Samstag mindestens 4 Stunden Schule.

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zum PS

Antwort von Feuerpferdchen am 24.02.2011, 10:50 Uhr

Genau, ich hatte auch jeden Samstag 4 Stunden Schule und ich habe dann noch am restl. Wochenende Zeitungen ausgetragen, weil ich ein teures Hobby hatte

Was spricht gegen die 2. Sprache in der 6. Klasse? junge Kinder lernen Sprachen leichter und Englisch haben sie ja schon seit der Grundschule. Das war früher anders.

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In der Schweiz auch nicht anders...

Antwort von Karatehamster am 24.02.2011, 10:54 Uhr

Hallo!

Ich war in der Schweiz im Gymi, da lief es nie anders als jetzt mit G8.
Da hat sich keiner drüber aufgeregt, es war normal.
Wer den schweizer Bildungsstandard kennt weiss, dass das ein hoher ist.

Wir hatten samstags 4 bis 5 Stunden Schule und wenn wir bis 17.30 Uhr Nachmittagsschule hatten, hat keiner gefragt, ob wir noch HAs zu machen haben (was aber eher seltener vorkam, mein ich).

Ich habe meinen Sohn mit gutem Gewissen aufs G8 geschickt und verfolge diese ganzen hysterischen Diskussionen eher mit einem Kopfschütteln...

Was ich allerdings schade finde ist, dass mit der Schulzeitverkürzung wohl die Schüleraustausche verkürzt oder (ohne Wiederholen) unmöglich gemacht wurden...
DAS ist dann eine Option, um die Wartesemester zum Studium zu verkürzen.

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@Trini

Antwort von laina01 am 24.02.2011, 11:10 Uhr

Das mit dem Samstagunterricht kenne ich auch noch! Wir hatten, bis auf den 1. Samstag im Monat, auch immer Schule und man hat die wichtigsten Fächer(Hauptfächer oder Leistungskurse) dorthin gelegt, damit man auf jeden Fall kommt.
Und ich weiß von Freunden, die auf einem anderen Gymnasium waren, dass die auch samstags Schule hatten! Und in der Woche auch noch jeden Tag 6 Stunden und das trotz G9 (NRW)!
Wär ja heute undenkbar, wenn unsere Kids auch noch am Samstag in die Schule müssten.
Du bestätigst ein wenig mein Denken, ob G8 oder G9, wenn ein Kind im G8 Schwierigkeiten hat, hätte es dies ähnlich beim G9! Es ist wie bei allem, Kinder sind nicht alle gleich, der eine lernt schneller und leichter und der andere braucht eben etwas länger! Aber im Grunde werden sie, wenn wir sie ausreichend unterstützen alle ihren Weg gehen...!

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Re: In der Schweiz auch nicht anders...

Antwort von laina01 am 24.02.2011, 11:21 Uhr

Nicht nur in der Schweiz, in Spanien, Frankreich usw. sieht es ähnlich aus!
Jeden Tag Schule bis 16/17.00 UHr! Teilweise sogar Einschulung schon mit 5 Jahren, Fremdsprachen schon im Kindergarten...!
Wir waren vor 2 Jahren und Kroatien auf einem Campingplatz und hatten dänische Nachbarn. Die Mädchen im Alter meiner Tochter sprachen schon super Englisch und ich musste immer übersetzen, da meine Tochter zu der Zeit noch kein Englisch hatte! Dort wird in der 1. Klasse schon angefangen!
Bei uns ja mittlerweile auch, aber wenn ich sehe was da gemacht wird, finde ich das eher lächerlich! Meine Tochter hat jetzt 2 Jahre Englisch, aber kommunizieren könnte sie auf gar keinen Fall, zumindest nicht so wie die Mädels aus Dänemark und die hatten auch gerade erst 2 Jahre Englisch!

Ich denke das Hauptproblem ist nicht G8 oder G9, sondern u.a. der Lehrplan und die Umsetzung! Ich denke, da sind Länder wie die Schweiz usw. wesentlich besser organisiert! Irgendwo muss der Unterschied in der PISA-Studie ja her kommen! Und mit Sicherheit nicht, ob man ein Jahr mehr oder weniger zur Schule geht...!

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Niveau sinkt

Antwort von azalee am 24.02.2011, 11:51 Uhr

Hallo,

wie oben schon erwähnt, wurde in den letzten Jahren ständig nachgebessert, sodass die Schüler jetzt nicht mehr so "drin hängen", denn insgesamt wurden auch die Anforderungen herabgesetzt.

Schön für die Schüler, weil sie weniger lernen müssen, aber schlecht für unser Land. Auch die Unis haben ihr Niveau ja schon senken müssen - nennt sich dann Modulstudiengang mit Bachelor oder Master-Abschluss.

Da wir in D wohl keine Rohstoffe mehr haben, die wir einfach aus dem Boden buddeln und teuer verkaufen können, sind wir auf die Köpfe unserer Kinder angewiesen. Und ehrlich gesagt, schaue ich da nicht gerade vertrauensvoll in die Zukunft.

Hoffentlich basteln die nicht auch noch unser duales Ausbildungssystem kaputt, um das uns fast die ganze Welt beneidet.

azalee

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Natürlich kann man auch nach 8 jahren Abi machen

Antwort von like am 24.02.2011, 11:52 Uhr

Mein Großer macht's gerade - zusammen mit den letzten G9ern. Hierbei fällt auf, dass die G8-er einfach Lücken im Stoff haben - trotz vielem Nachmittagsunterricht von Anfang an.
Es ist halt einfach die Frage, was man mit Abi erreichen will - eine möglichst breit gefächerte Allgemeinbildung - da ist G8 dann einfach deutlich im Hintertreffen (und das wird in den neuen Bundesländern, wo es G8 schon immer gibt, nicht anders sein). Oder ein Jahr früher studieren zu können und Einsparungen im Schuletat. DAS geht natürlich.

ICH hätte mir für meine Kinder schon mehr Zeit zum Vertiefen des Stoffes und mehr Zeit, vielleicht noch das eine oder andere Hobby mehr zu betreiben, gewünscht.

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Finde like bringt es auf den Punkt...

Antwort von Tathogo am 24.02.2011, 12:06 Uhr

...natürlich gehts,die Frage ist eben nur was möchte man erzielen? ...und zu welchem Preis?

Was bitte bringt mir ein vollgehämmerter Lehrplan der in null Komma nix durchgeschliffen wird im Endeffekt?

Sieht man Schule natürlich als REINE LEHRanstalt,dann mag man damit gut klar kommen -ich finde aber Schule soll/kann/muss mehr sein als reine "Schulstoffvermittlungsanstalt"...genau das wird ja auch von den Lehrern immer mehr"verlangt"...sie sollen Lehrer,Vorbilder,Erzieher und was weiss ich noch alles sein,kriegen aber kaum den Lehrplan durch weil zu wenig Zeit und Persona bei viel zu viel(teils überflüssigem )Stoff....

Natürlich haben die wenigsten Kinder vielleicht Probleme mit G8,sie kennen es ja dann nur so und nicht anders(und die Frage ist tatsächlich was am Ende bei rumkommt)...aber es geht anders und ich bin sehr froh darüber den nicht G8 Weg gewählt zu haben-und meine Kinder ebenfalls;-)

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Weiß jemand vielleicht

Antwort von Petsy am 24.02.2011, 12:28 Uhr

im Groben, was an den Lehrplänen geändert wurde, im Gegensatz zu G9?
Ich habe immer nur gehört, sie wurden "ausgemistet".

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Re: Weiß jemand vielleicht

Antwort von laina01 am 24.02.2011, 12:48 Uhr

Schau mal hier http://www.standardsicherung.nrw.de/lehrplaene/kernlehrplaene-sek-i

Habs mir aber selber noch nicht genau angeschaut, aber es scheinen die Lehrpläne für G9 und verkürzte Pläne für G8 dargestellt zu sein.

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@Petsy

Antwort von glückskugel am 24.02.2011, 12:58 Uhr

Ich glaube, das DDR-Abitur war nochmal was ganz anderes. Da gingen ja pro Jahrgang nur ganz wenige zur EOS. Und vom Stoff her mag ich es nicht beurteilen, habe aber von viel Marxismus-Leninismus und Wehrertüchtigung gehört.

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Das Traurige ist ja...

Antwort von Karatehamster am 24.02.2011, 13:03 Uhr

...dass das Niveau garnicht sinken MÜSSTE, hätte sie deutsche Politik nicht mal wieder gesagt "Die sind besser bei PISA, die haben 12 Jahre- wir wollen auch!"
Einfach nur das übernehmen, was einem gut scheint, aber die Rahmenbedingungen nicht anpassen geht halt nicht...

Wie ich vorhin schon schrieb, fehlt halt jetzt die Zeit für andere Dinge wie Schüleraustausch oder auch mal eine Theatere-AG oder so- sowas können jetzt erst recht nur Schüler machen, die in G9 mehr oder weniger aufwandslos durchmarschiert wären.

Man wird sehen. Was die Anderen sagen ist für mich eher zweitrangig. Für mich zählt, wie es meinem Sohn bei G8 geht (eine Alternative hätten wir hier eh nicht gehabt) und DAS wird die Zeit zeigen.

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Re: @Petsy

Antwort von Petsy am 24.02.2011, 13:11 Uhr

Ob es vergleichbar ist, weiß ich nicht.
Und eine andere Wahl, hatte zumindest der Jahrgang meiner Tochter, auch nicht.

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Danke!

Antwort von Petsy am 24.02.2011, 13:13 Uhr

Werde ich mal lesen. :-))

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und wir arbeiten kräftig mit daran, der ganzen Welt kostenlos unser Wissen beizubringen

Antwort von Feuerpferdchen am 24.02.2011, 13:13 Uhr

... jeder 10. Student ist aus dem Ausland. Ich glaube, dass wir mittlerweile durchaus keine "besonderen Köpfe" mehr sind.

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Re: @ Feuerpferdchen

Antwort von Vivaldia am 24.02.2011, 13:20 Uhr

vielen Dank für deine nachdenklich-machende Antwort

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DDR-Abi anders ????

Antwort von dani_j_j am 24.02.2011, 13:38 Uhr

Das würde mich jetzt doch mal interessieren, habe nämlich selbst das Bildungssystem erlebt, genauer die erste Abiturprüfung direkt nach der Wende. Klar war der "Stabü-unterricht" nicht immer das was ich jetzt rückblickend als sinnvoll erachte und auch "Einführung in die sozialistische Produktion" hätte ich gern zugunsten anderer Themenschwerpunkte getauscht, aber in den Fächern Mathe, Deutsch, Fremdsprachen, Bio, Chemie, Erdkunde, Physik war es absolut anspruchsvoll und definitiv gleichwertig, ausser dass einem Russisch nicht so viel bringt und die Sprachenfolge natürlich nachteilig ist, da man Englisch deutlich zu spät hatte. Und die Wehrertüchtigung war bei uns eine willkommene Auszeit bei lustigen körperlichen Betätigungen in der Gruppe, mit DRK-Kenntnissen untermauert, vielleicht war ich da zu naiv, ich hatte maximalen Spass und kein Stillsitzen in der Schule, hab auch heut nicht das Gefühl, dass ich da politisch gegen den bösen Klassenfeind gekämpft habe, wenn wir auf Seile balanciered sind, unsere unsportlicheren Mitschüler über Eskaladierwände hiefen mussten und irgendwelche Verbände anlegen gelernt haben.
Das Bildungssystem war auf jedem Fall den heutigen Pisa-siegern sehr, sehr viel näher als das was ich hier täglich in Bawü erleb. Ich hatte Unterricht in einer Klasse mit 20 Schülern, wir haben viel gelernt, meine Eltern sind zu Elternabenden gegangen und haben dafür gesorgt, dass ich mit sauberer, warmen Kleidung und einem Pausenbrot püntklich in der Schule erscheinen konnte, Nachhilfe brauchte ich nie und schon gar nicht von meinen Eltern, sie haben meinen Ranzen nicht mitgepackt und nicht auf Klassenarbeiten gelernt und nicht meine Hausis kontrolliert und schon gar nicht meinen ganzen Schulstoff mitbewältigt, ich vermute, sie haben sich nicht zeitgleich mit den Lehrern auf meine Beschulung vorbereitet, um mir nachmittags die beste zusätzliche Bidlung angedeihen zu lassen. Wie auch, ich war in Sport, Musik oder sonstigen AG's, oder wir haben im Wald Buden gebaut oder unser Kinder- und später Jugenddasein genossen.
Ich denke, das ist doch das größte Problem nicht G8 oder G9 oder gar nicht G. Wenn ich mir anschau, wieviel Zeit der Kinder und Eltern heutzutage für die Bulimie-Lernerei sinnlos weggeschmisen wird, wie sich durch das Thema Schule der Familienfrieden vergiften lässt, dann sag ich "Thema verfehlt". Wenn Mütter tolle Referate ausarbeiten und die schönsten Arbeitsblätter entwerfen und nach Beispielen suchen, wie man den Kids diesen und jenen Lernstoff nahe bringen könnte, dann sind das verschwendet Ressourcen sehr gut ausgebildeter Fachkräfte, da auf der anderen Seite viel zu hohe Prozentzaheln, wo die Familien, das zeitlich, finanziell oder intelektuell nicht leisten können, hinten runterfallen. Und das schlimmste, dass man sich dagegen kaum wehren kann, da sonst die eigenen auch untergehen....
Achja, als Antwort aufs Ausgangsposting, wir haben uns ein Möglichkeit gesucht das G8 zu umgehen und streben G9 an
lg
Dani

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Re: Das Traurige ist ja...

Antwort von laina01 am 24.02.2011, 13:45 Uhr

Genau! Man sollte sich mal mehr mit den Lehrplänen und eben wie du sagst mit den Rahmenbedinungen anderer Länder auseinandersetzen! Das ist doch wohl der Knackpunkt, warum wir im Vergleich so schlecht abschneiden!!!

Leider befürchte ich, dass sich das beim Studium im internationalen Vergleich irgendwann mal wiederspiegeln wird!

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Streben nach Mittelmass

Antwort von dani_j_j am 24.02.2011, 13:49 Uhr

ich denke auch, dass wir mit unserer Bildungspolitik trotz des immensen Aufwandes aufs Mittelmass zustreben, welches ohnehin mit weniger Aufwand machbar wäre...
Wer darf denn in Bawü aufs Gymnasium - eine 2 in Mathe und Deutsch reicht aus, was ich für durchscnittlich halte, zwar gut, aber durchschnittlich gut, einem Kind was ausergewöhnlich begabt in HSK oder Fremd-Sprache ist, aber in einem Fach Deutsch oder Mathe einen vierer hat, kann schon durchs Raster fallen, und unter Umständen auf der HS landen. Obwohl das Talent über, überdurchschnittlich ist und das Kind auf der Gesamtschule spätenstens ab der 8. beispielsweise in Physik der Überflieger wär, etwas seinen Neigungen entsprechendes studieren könnte und sogar selbst eine Doktorarbeit schreiben könnte, wo gar nicht viele Fussnoten nötig wären

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Re: Ich verstehe nicht,...

Antwort von Namens-Fee am 24.02.2011, 14:18 Uhr

wie bei der Verkürzung der Gymnasialzeit von 9 auf 8 Jahren soviel mehr an Hausaufgaben zustande kommen kann?! Theoretisch müsste es doch täglich nur rd. 1/9 mehr an Zeitaufwand sein, was nicht wirklich viel ist.
Ich finde es auch nicht schlimm, mal ein Stündchen am Abend zu lernen oder morgens etwas zu überfliegen, habe ich früher auch gemacht unter G9...

Ich bin eher der Meinung, dass heute die Freizeit der Kinder zu voll gestopft wird mit allen möglichen Aktivitäten, und v.a. dass viele Kinder aufs Gym gehen, die dort einfach überfordert sind - Nachhilfe bereits in der Unterstufe darf m.E. nicht sein!
Und das Kind zur Nachhilfe schicken, wenn es gute oder befriedigende Noten hat, noch keine Lücken vorhanden sind,ist doch absurd und zeigt den Druck, den die Eltern ausüben (nichts gegen Nachhilfe, wenn bspw. pubertätsbedingte Probs auftauchen, das Kind länger krank ist usw.).

Was fehlt ist das Vertrauen ins Kind, dass es die (seine!) Schule alleine bewältigen kann.

Ich habe derzeit zwei Kinder am selben Gym, eines in G8, eines in G9. Ich kann nicht sagen, dass das G8-Kind keine Kindheit mehr hat, sie hat neben Schule und Hobbys noch genügend Zeit sich zu langweilen ;-) Das G9-Kind ist einfach faul, sollte mehr tun, hätte aber auch dann mehr als genug Freizeit.

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36 Stunden Unterricht+ Hausaufgaben

Antwort von DidiM am 24.02.2011, 14:25 Uhr

Hallo!
Bei SternTV war gestern von Jugendlichen die Rede, die 36 Stunden Unterricht+Hausaufgaben+lernen zu bewältigen haben. Da kann wohl nicht von "ein bißchen mehr machen" die Rede sein.
Ja! - die Kindheit wird verkürzt , daß ist einfach so. Hier ist es so, daß Kinder schon spät. ab der 6. Klasse mit Schule und Konfi-Unterricht ausgelastet sind und höchsten noch 1 Abend ihrem Hobby nachgehen können. Freundetreffen fällt aufs Wochenende.
Gerade in der Pubertät kann es für die Schüler tödlich sein, so viel Arbeiten zu müssen. Denn in "Schwächephasen" verlieren sie sehr schnell den Anschluß. Und Pubertät bringt auch so seine Probleme mit sich.

In Berlin gibt es an einigen Schulen G7 und endlich wird abgeschafft.

LG
Didi

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@DIDIM

Antwort von Karatehamster am 24.02.2011, 14:37 Uhr

"In Berlin gibt es an einigen Schulen G7 und endlich wird abgeschafft."

Sorry, Verständigungsproblem! ;o)

Gibt es in Berlin ernsthaft Schulen, die in 7 Jahren zum Abi gehen?!! Und wird das abgeschafft? Oder was wird abgeschafft?
In 7 Jahren? Das heißt, die Kinder sind dann 16 oder 17 und sollen studieren??

Da kann ich mir nur an den Kopf langen...

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@Dani

Antwort von glückskugel am 24.02.2011, 15:06 Uhr

Da hast Du mich falsch verstanden. Mit anders meinte ich, dass es ein Unterschied ist, ob 15 oder 50 Prozent eines Jahrgangs Abi machen. Ganz andere Voraussetzungen. Inhaltlich kenne ich es nur von den Erzählungen meiner Eltern. Aber fast alle älteren Ostlehrer sind sich ja darüber einig, dass das Niveau in Naturwissenschaften und Mathe viel höher war als heute. Und bei Sprachen entsprechend andersrum. Da wird wohl was dran sein. Wirkt ja bis heute nach (da eben noch viele Lehrer aus dieser Zeit da sind), Sachsen z.B. war bei PISA insbesondere in den Naturwissenschaften besonders gut.

Besser finde ich ein System, in dem alle zusammen erstmal 8 oder 10 Jahre lernen natürlich allemal. Echte "Bildungsverlierer" würde es dadurch wahrscheinlich viel weniger geben.

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@Karatehamster

Antwort von glückskugel am 24.02.2011, 15:12 Uhr

Berlin hat 6 Jahre Grundschule und dann 6 bzw. 7Jahre zum Abi.

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Re: @Dani

Antwort von Petsy am 24.02.2011, 15:19 Uhr

Ich würde mir auch ein System wünschen, in dem die Kinder bis zur 8. oder 10. Klasse zusammen sind.
Wir leben an der dänischen Grenze, und ich schaue oft neidvoll auf den dänischen Schulhof hinter unserem Haus.
Mir gefällt das dänische Schulsystem wesentlich besser!

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Dankeschön

Antwort von Karatehamster am 24.02.2011, 15:21 Uhr

...für die Aufklärung! War doch grad etwas verwundert! ;-)

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Re: Streben nach Mittelmass

Antwort von Petsy am 24.02.2011, 15:32 Uhr

Tja, aber welche Wahl haben die Kinder groß?
Bei uns gibt es an den Gesamtschulen bisher wenig oder keine Lehrer für die Gymnasiasten.
Ich war sehr erstaunt, dass Schüler, die die Schule meiner Tochter mit 5en verlassen mussten, auf der Realschule nur 1en schreiben.
Liegt es an den schlechten Realschulen hier bei uns, oder sinkt das Niveau dort auch?
Früher konnte ein Realschüler z.B. eine Banklehre machen, heute nehmen sie nur noch Abiturienten erzählte mir die Filialleiterin unserer Bank gestern.

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Re: Niveau sinkt

Antwort von MamaMalZwei am 24.02.2011, 16:15 Uhr

Hallo, wo sinkt bitte das Niveau? Vielleicht bei den Lehrern?
Ich kann nicht finden, dass bei Katy das Niveau gesunken ist. In Chemie macht sie derzeit Dinge, die ich aus meiner Schulzeit nur vom Hörensagen kenne. Chemie auf molekularer Ebene...Ich muss allerdings dazusagen, dass meine Schule in SH lange Zeit keine Chemielehrer fand und wir daher erst in Klasse 7 mit Chemie konfrontiert wurden. Und, ja ich habe Abi, damals noch G9.
Was ich an G8 absolut besch..... finde, ist dass die Schüler nur so durch den Stoff preschen, gezielt Lücken gesetzt werden und dann der Stoff eine Stufe darüber wieder einsetzt. Wiederholungen gibt es nicht, wer was nicht verstanden hat, Pech gehabt, geh doch zur Nachhilfe!
Was mich auch immer wieder entsetzt: Große Lücken haben Schüler heute beim Textverständnis. Kaum ist der Text, den sie interpretieren sollen etwas verschwiemelt, schwimmt bei Katy die ganze Klasse. Selbst ihr Klassenprimus ist nicht in der Lage einen Text, der nicht auf den Punkt kommt sondern verschwommen dahinplätschert, zu erörtern. Und wen fragen sie dann... Ja mich... Und Katy teilt dann ihre "Weisheit" mit dem Rest der Klasse.
Was den Master oder Bachelor betrifft: Was willst Du, dass der Fächerkanon des Diploms beibehalten wird? Dann ist aber gerade beim Bachelor die Studienzeit zu kurz. Mein Neffe hatte gerade das Vergnügen... Der durfte sich außerdem noch mit Profs herumschlagen, die ihre eigene Prüfungsordnung nicht kannten. Nicht nur einmal saß er bereits im Hörsaal als der Matheprof reinkam und sagte: "Bitte packen Sie zusammen, ich habe gerade erfahren, dass ich Sie heute gar nicht prüfen darf!"
Und dann geh Du mal nach Hause, vollgepackt mit Deinem Wissen, das Du heute nicht an den Mann bringen darfst..
Unser Nachbar ist Dipl. Ing., der trauert seinem Studiengang auch hinterher. Der Bachelor ist unbrauchbar, der weiß zuwenig um als Ingenieur arbeiten zu können. Und der Master ist schon wieder zu verkopft, den kann man nicht mehr als Elektroingenieur einsetzen.
LG

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Nein ... nicht ganz richtig ...

Antwort von Katja + Fabio (Berlin) am 24.02.2011, 17:05 Uhr

Also, es ist schon richtig das in Berlin normalerweise die Grundschule 6 Jahre dauert. Es gibt aber auch die Möglichkeit nach der 4.Klasse auf ein Gymnasium zu wechseln. Allerdings bieten das nur einige an. Zum einen Gymnasien mit besonderer Prägung (musisch, sportlich, sprachlich ... ), dann die altsprachlichen und dann gibt es sogenannte Schnellläufergymnasien. Diese waren oder sind gedacht für besonders begabte Schüler und dort war es in der Tat bis jetzt so das sie dann Abi nach letztendlich nur 11 Jahren gemacht haben. Die überspringen die 8.Klasse und teilen den Stoff irgendwie auf ...
DAS will man jetzt abschaffen!

LG Katja & Co

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Re: Warum kein Schüleraustausch?

Antwort von Namens-Fee am 24.02.2011, 17:35 Uhr

Die Austauschschüler, die ich aus G9 kenne, sind (bis auf eine) alle in der 11. ins Ausland gegangen und nach der Rückkehr wieder in die 12. eingestiegen.
Bei G8 kann man doch auch wieder einsteigen - nur, dass die Schüler eben in der 10. ins Ausland gehen und dann 11. udn 12. wieder hier sind -> somit kommen sie dann doch wieder auf "ihr" G9.

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Re: @Trini und Laina

Antwort von Namens-Fee am 24.02.2011, 17:44 Uhr

Das sehe ich auch so. Ich hatte auch noch Samstags Schule (West-Berlin), irgendwann kam dann ein freier, später zwei freie Samstage. Letztlich war immer frei, dafür gab es unter der Woche mehr Stunden.
Ich hatte auch 35 Wochenstunden, zwei Instrumente gelernt, zweimal pro Woche Handballtraining, am WE ein Spiel - und ich habe in der Freizeit bergeweise gestrickt, gelesen, war draußen und/oder verabredet - trotz langen Schultagen und Hausaufgaben, die wir immer aufhatten, auch von Samstag zu Montag übrigens.

Und ich kann die Frage nur noch einmal stellen: Warum sind es angeblich (bei usn nämlich nicht) so viel mehr Stunden und Hausaufgaben, wo doch nur 1/9 der Zeit verkürzt wird?

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@karatehamster und glückskugel: Nein! 7 Jahre insgesamt bis zum Abi!

Antwort von DidiM am 24.02.2011, 17:47 Uhr

Hallo!
Mein Neffe sollte auf die G7-Schule, aber ein Glück wurde eine Frist versäumt und er wurde abgelehnt. In einigen ausgewählten Schulen gibt es das normale G8 und zusätzlich 1 Klasse mit G7.
Aus mangelner Nachfrage wird G7 abgeschafft.

LG
Didi

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Re: Warum kein Schüleraustausch?

Antwort von Karatehamster am 24.02.2011, 18:42 Uhr

So wie Du das schilderst geht es, das stimmt.
Die nahtlose Wiedereingliederung ist aber laut "unserem" BiZ nicht mehr möglich (theoretisch ja, praktisch nein).

Ich muss aber zugeben, dass ich mich da nicht so sehr auskenne, da Sohnemann erst in der 5. ist und ich mich damit noch nicht befaßt hab!

Mein "Plan" für ihn, wäre ja eine "Auszeit" in der Zehnten... mal sehen, was er dann davon hält! ;o)

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Re: @karatehamster und glückskugel: Nein! 7 Jahre insgesamt bis zum Abi!

Antwort von Karatehamster am 24.02.2011, 18:44 Uhr

Ach Du je, das ist ja grauenvoll!!!
Haben die sie noch alle?!?!

Na ja, da regelt offensichtlich zum Glück die Nachfrage das Angebot... Wie kann man das seinem Kind allen Ernstes antun wollen!? *grübel*

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Re: Niveau sinkt

Antwort von Emmi67 am 24.02.2011, 18:51 Uhr

Meine Kinder sind am selben Gymnasium wie ich früher. Ich kann überhaupt kein sinkendes Niveau feststellen. In Latein ist es eher höher als damals (weil es schneller voran geht) und auch in Mathe kann ich keinen Unterschied feststellen. Wir hatten früher sehr viel Leerlauf, vor allem in der Mittelstufe, da konnte man locker ein Jahr rauskürzen.

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Re: 36 Stunden Unterricht+ Hausaufgaben

Antwort von Emmi67 am 24.02.2011, 19:18 Uhr

Ja, Stern-TV übertreibt halt, wie solche Sendungen immer. Gymnasiasten, die viel Freizeit haben und bis einschließlich achte Klasse maximal 33 Wochenstunden haben, interessieren ja nicht, und die sind bestimmt in der Überzahl.
Mein Sechstklässler hat heute bis jetzt genau 10 min was für die Schule gemacht (Zeugnisschnitt war glatt 2) und ist seit 14 Uhr zu Hause, mein Achtklässler hat knapp eine 3/4 h gemacht, ist auch seit 14 Uhr zu Hause. Er geht 3 mal pro Woche zum Fußball, einmal zum Saxophonunterricht, einmal zum Konfi. Auch wenn er zwei Stunden am Tag für Hausaufgaben/Lernen aufwenden würde (was er fast nie tut), wäre immer noch Zeit für Freunde oder Hobbies. 14 Uhr zu Hause, bis 15 Uhr Pause, bis 17 Uhr lernen, da bleiben noch 3 Stunden bis zum Abendessen....

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BW G8 / G9

Antwort von Carinchen am 24.02.2011, 19:22 Uhr

meine beste Freundin wird Lehrerin in Karlsruhe, geht dort auch zur Uni und es ist schon durchgesickert, dass in BW auch wieder G9 kommt.

Klar, wir kennen jetzt nur G8, aber viel Freizeit hat meine Tochter nicht mehr.

Eine Freundin von meiner Tochter ist 7. Klasse Real, sie hat 4 x 5 Std. und 1x 6 Std. in der Woche, davon kann meine nur träumen.

LG Carina

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Re: BW G8 / G9

Antwort von Petsy am 24.02.2011, 19:34 Uhr

Meine Tochter hat auch eine Freundin in der Realschule.
Dazwischen liegen schon Welten!
Aus der Klasse der Freundin haben wohl 3 Kinder zur 6. Klasse mit 1er-Zeugnissen auf das Gymn. gewechselt, und liegen jetzt alle zwischen 4 und 5.
Die Kinder, die das Gymn. verlassen mussten wegen schlechter Noten, stehen jetzt auf 1-2.
Der Unterschied war doch zu meiner Schulzeit nicht so groß?

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doch, praktisch geht das auch

Antwort von like am 24.02.2011, 20:58 Uhr

in der Klasse meines Großen ist einer in der 10 in USA gewesen und in der 11. wieder miteingestiegen in die Klasse. Er hat also in Deutschland ein Jahr ausgelassen. Der Junge ist und war nicht der Überfleiger, einfach Durchschnitt, aber er hat das trotzdem gut gepackt. Da er der Älteste in der Klasse ist (spät eingeschult), war er sicher auch schon reif genug. Das sehe ich halt ansonsten in der 10. schon ein bisschen als Problem - die Reife für ein Jahr weit weg. Ein anderer, der jetzt in der 11 weg ist, muss aber dieses Jahr natürlich nochmal machen, da ihm ja sonst eins der zwei Abi-Jahre fehlt. für ihn aber sicher auch nicht schlecht - raus aus dem Doppeljahrgang.

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@namendsfee

Antwort von laina01 am 25.02.2011, 8:41 Uhr

Ich denke, dass die Kinder heute zu viel Freizeitstress haben! Ein Großteil der Freundinnen meiner Tochter haben wirklich jeden Tag Programm! Das kenne ich von früher nicht. Ich hatte 2 Hobbies und gut war. Meine Tochter hat auch nur 2, voltigieren und Geige! Aber leider gibt es viele Mütter, die ihre Kindern anders nicht beschäftigen zu wissen. Hat mir eine Mutter ihrer Freundin wörtlich so gesagt, wenn ihre Tochter nicht jeden Tag ein Hobby hat, würde sie nur rumhängen...! Ah ja, aber Zeit zum verabreden und spielen bleibt dem Kind nur am Wochenende...!

Mit der Nachhilfe ist tatsächlich so. Habe die Tage noch mit einem früheren Grundschulfreund gesprochen, der heute Realschullehrer ist! Der sagte, dass über die Hälfter der Klasse Nachhilfe hat, aber nicht, weil sie schlecht sind, sondern um eine Note besser zu werden (eben von 3 auf 2)!
Man sollte sich fragen, warum Eltern diesen Druck machen?! Weil es von unserer Gesellschaft schon so vorgegeben wird: nur wer gut ist, hat eine Chance im Leben! Leider!!! Vor allem, warum ist das so?

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Widerspruch!!

Antwort von Trini am 25.02.2011, 9:42 Uhr

Ich war so ein DDR-G 8-Kind, das jeden Tag was vor hatte.
Ein Tag ohne Termin war für mich ein vergammelter Tag - und gammeln wollte ich nicht.

Trini

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Das sieht du alles falsch!

Antwort von wauwi am 25.02.2011, 9:43 Uhr

1. Kindertermine: Es sind meist nicht die Eltern, die dafür sorgen, dass die Kinder viele Termine haben, sondern es gibt Kinder, die vielfältig interessiert sind und Eltern, die sich bemühen, den Kinder möglich zu machen, ihren Interessen nachgehen zu können. Glaub mir, es ist stressiger Kinder ständig hin und her zu fahren als sie draußen spielen zu lassen und sich selber faul in die Sonne zu legen......
2. Nachhilfe: An unserer Schule ist es durchaus üblich, dass Lehrer die Kinder dazu auffordern, sich Nachhilfe zu suchen, wenn sie merken, dass diese ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen; wenn Kinder vom Wissensstand eigentlich sehr gut sind, die Arbeiten aber dennoch " nur" drei schreiben. Ist doch schade, wenn die Kinder sich ständig über die Noten ärgern und dem leicht Abhilfe geboten werden könnte. Oft genügen ja schon Hinweise zum richtigen Vorbereiten und Lernen um Probleme zu beheben.

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Re: Das sieht du alles falsch!

Antwort von MamaMalZwei am 25.02.2011, 9:56 Uhr

Hallo, gerade was Nachhilfe an Realschulen betrifft: Da hat bei Lemmi auch die Hälfte der Klasse Nachhilfe, aber nicht, um von 2 auf 3 zu kommen.
Die verstehen sonst wirklich nichts mehr! Da geht es darum, von 5 auf 4 zu kommen...
Ich habe meinen Sohn gefragt, ob die Lehrer so einen schlechten Unterricht machen. Aber er meint, es liegt daran dass die kids im Unterricht was anderes machen. Sich unterhalten, laut sind, stören oder sich (wie letztens) direkt neben gute Schüler setzen und die ärgern.
Das muss gerade in Fächern mit Unterrichtsversuchen wie Physik und Chemie wild ablaufen. Jede Form freier Unterrichtsgestaltung wird da genutzt, um zu stören. Ich möchte da nicht unterrichten müssen....
Lemmi kriegt vor allem deswegen was mit, weil er sich immer nach vorne setzt, direkt vor den Lehrer. LG

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ne, sicher nicht

Antwort von like am 25.02.2011, 10:11 Uhr

hier auch Widerspruch.

Kenne kein Kind auf dem Gym, das mehr als zwei Hobbys betreibt und kenne kein Kind, das Nachhilfe hat, ohne mindestens von "ausreichend" bedroht zu sein.

In der Grundschule sieht das sicher in beiden Punkten anders aus.

Hast du Kinder am Gym und in welcher Klasse?
Ich zwei in Klasse 11 und 8, hab also schon ein Weilchen Erfahrung.

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@Trini:Aufwachen! Die Zeiten haben sich geändert!

Antwort von DidiM am 25.02.2011, 10:18 Uhr

Hallo!
Eben! Du warst ein DDR-Kind (G8). Das ist aber auch schon eine lange weile her. Die Zeiten an den Schulen haben sich geändert. Leider sind teilweise die Lehrer nicht gut ausgebildet.
Eine Freundin ist Gym-Lehrerin u.a. in Englisch.Sie sagte, daß sehr viele Lehranwärter unterrichten oder Lehrer, die "nur" Bachelor sind.
Darunter haben sicherlich auch die Kinder drunter zu leiden.

LG
Didi

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Re: Das sieht du alles falsch!

Antwort von Emmi67 am 25.02.2011, 10:50 Uhr

Bei uns ähnlich. Viele Eltern beschwerten sich auf dem Elternabend, dass der Mathelehrer ja soo schlecht erklärt, ihre Kinder würden gar nichts mehr verstehen. Ich hatte den Lehrer selbst früher und er war einer von den richtig guten!! Dann habe ich mal meinen Sohn gefragt und er meinte, dass seien genau die Kinder, die im Unterricht überhaupt nicht zuhören und nur quatschen oder Faxen machen....

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Re: Widerspruch!!

Antwort von laina01 am 25.02.2011, 10:58 Uhr

Jeden Tag in Form von Hobbies oder auch mit Freunden treffen?

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Re: Das sieht du alles falsch!

Antwort von laina01 am 25.02.2011, 11:05 Uhr

Ich glaub, dass das stressiger ist. Leider muss ich Vollzeit arbeiten und habe so oder so keine Zeit mich faul in die Sonne zu legen!
Aber ich erlebe oft, dass die Freundinnen am meckern sind, weil sie ja kaum Zeit zum spielen haben! Klar haben Kinder viele Interesse, die hat meine Tochter auch. Die hat auch schon viele Dinge ausprobiert, zeitweise hatte sie auch noch ein 3. Hobby, wo sie dann aber selber die Grenze gesetzt hat und meinte es wird ihr zu viel, da sie kaum noch Zeit für "einfach mal spontan auf der Strasse oder Spielplatz mit anderen Kindern spielen"!

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Re: ne, sicher nicht

Antwort von laina01 am 25.02.2011, 11:17 Uhr

Ich weiß zwar nciht, wen du jetzt genau meinst :) !
In der Grundschule sieht das auf alle Fälle anders aus.
Viele Eltern meinen aber wohl, dass 5 Hobbies auch auf der weiterführenden Schule möglich sein müssen und die Kinder den gleichen Freizeitfaktor haben!

Das mit der Nachhilfe kenne ich von unserer Nachbarstochter 8. Klasse Gymn.! Die hat tatsächlich Nachhilfe um in Mathe von 3 auf 2 zu kommen...! Alles andere hat sie 1 oder 2! Aber da steckt alleine die Mutter hinter!
Ich finds albern..., aber muss ja jeder selber wissen!
Na ja und wie gesagt, das andere habe ich von einem Lehrer gehört, wie weit das tatsächlich stimmt, kann ich natürlich nicht beurteilen!

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Re: ne, sicher nicht

Antwort von like am 25.02.2011, 11:39 Uhr

Ja, Grundschule ist was anderes - meine Tochter hat in Klasse 4 grad auch noch jeden Tag ein Hobby drinstehen - sie liebt leider alles davon und wir werden schwer überlegen müssen, was wir ab Sommer streichen.

Und klar gibt es immer die überehrgeizigen Eltern - die verbrennen dann die Kuscheltiere aber der deutsche Durchschnitt am G8 ist das sicher nicht.

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Was hat denn Ehrgeiz mit den Hobbys zu tun?

Antwort von wauwi am 25.02.2011, 12:44 Uhr

Haben nur Kinder ehrgeiziger Eltern viele Hobbys? Die Kinder haben doch keine Hobbys, damit sie dort Leistungen erbringen, sondern weil sie ihnen Spaß machen.
Es gibt nichts besseres für Kinder als Sport und solange sie daran Interesse haben, es ihnen Spaß macht, sie von sich aus dahin wollen, kein Strss für die Kinder dadurch entsteht und die Schule nicht leidet, würde ich mit Sicherheit nichts davon streichen und wenn es notwendig sein sollte, würde ich als letztes die Sportzeiten angreifen.

Like, vorallem würde ich nicht jetzt schon überlegen, was gestrichen werden soll. Wartet doch erstmal ab. Die ersten Wochen waren bei uns freizeitmäßig auch zeitkritisch, aber dann haben sich die Termine teilweise verschoben und jetzt hat sie sogar noch eine Aktivität mehr als zuvor....
Organisation ist alles. Ach ja, und sie hat trotzallem immer noch genug Zeit für ihre Freundinnen, teilweise sogar mehr als diese, da sie ihre Hausaufgaben sehr systematisch erledigt.....

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Re: Das sieht du alles falsch!

Antwort von wauwi am 25.02.2011, 12:53 Uhr

Ja, aber das hat deine Tochter selbst entschieden. Andere Kinder entscheiden halt, dass es ihnen wichtiger ist eine bestimmte Sportart auszuüben. Ist ja nicht so, dass man dort nicht auf andere Kinder trifft. Im Gegenteil, man trifft auf Kinder mit den gleichen Interessen - und sieht auch alte Freundinnen, die weiter weg wohnen und auch nicht mehr auf der gleichen Schule sind....Eine ihrer Sportarten betreibt meine Tochter, behaupte ich, sie würde das nie zugeben, aus rein "gesellschaftlichen Gründen", weil sich dort halt viele aus dem Dorf treffen.
Meine Tochter hatte auch schon ein Hobby, dass sie aufgehört hat. Kurze Zeit später hat sie zum gleichen Termin aber ein neues angefangen.... Da war also das Hobby nicht das Richtige, nicht die Zeit.
War nicht böse gemeint mit dem " in der Sonne liegen". Ich merke nur, dass ich es auch mal ganz " schick" finde, wenn nachmittags nichts los ist.
Aber ich gehe meinen Hobbys nach, da kann ich es meinen Kindern ja schlecht verwehren.

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Natürlich kennen es die Kinder nicht anders.

Antwort von knödelchen00 am 26.02.2011, 13:43 Uhr

Meine kommen auch gut klar, aber ich denke jedoch manchmal :

Macht es Sinn Stoff reinzupauken, welcher ein Jahr später nicht mehr abgerufen werden kann?

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Re: Beitrag über G8 bei Stern TV

Antwort von Schnecke71 am 26.02.2011, 17:02 Uhr

Ich versteh die Aufregung auch nicht so ganz, weil wir hier in Ö "schon immer" 4 Jahre Grundschule und danach 8 Jahre Gymnasium hatten. Nur berufsbildende höhere Schulen dauern ein Jahr länger.
Die Kinder hier haben alle auch Kindheit. Das ist doch eine Grundeinstellungssache und eine Planungsache. Es klappt hier schon Ewigkeiten.
Wenn es Ö-Kindern nicht zu viel ist, dann kanns doch D-Kindern auch nicht zu viel sein, oder?

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Re: Natürlich kennen es die Kinder nicht anders.

Antwort von Namens-Fee am 26.02.2011, 20:01 Uhr

Das liegt doch dann aber an falschen Lerntechniken und wäre unter G9 auch nicht anders.

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Genau wir kennen es doch nicht anders

Antwort von sonnenschein 110 am 28.02.2011, 8:12 Uhr

Mal abgesehen davon regen wir uns hier eh nicht auf. Bin aus dem Osten und wie gesagt, Bei uns war schon immer in der 12. Klasse Schluß. Hier war es ja so, das man 10 Jahre gemeinsam zur Schule ging, der eine Teil hatte dann seine mittlere Reife, die anderen wechselten die Schule und machten noch 2 Jahre fürs Abi.

Mein Sohn regt sich nicht auf, je kürzer die Schulzeit, desto besser. Er hat gar keinen Bock länger als 12 Jahre in die Schule zu gehen. Natürlich sind die Anforderungen enorm gestiegen, aber wenn ich bedenke, das er in Kl. 5 zwischen 13 und 14 Uhr daheim ist, dann find ich das gar nicht so schlimm. Ich hab immer gedacht, das er dann ewig in der Schule ist und nachmittags erst spät daheim.
Laut der Stundenpläne der größeren Klassen, weiß ich, das die nachmittags nur 1 Stunde länger haben.

Wie gesagt wir als Eltern kennen das gar nicht anders.Gibt für uns also keinen Grund sich darüber aufzuregen.

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Re: @Dani

Antwort von sonnenschein 110 am 28.02.2011, 8:21 Uhr

Ich glaube das Niveau war damals generell höher. Haben einen Grundschullehrer in der Familie, der regt sich immer wieder auf, was heutzutage so gemacht wird. Werkenunterricht, da wird heutzutage hauptsächlich geschnitten und geklebt, gebastelt halt .... Früher wurden da richtig tolle Sachen gemacht, auch schon in Kl. 1+2. Wir brauchten keinen Füllerführerschein, da wurde von Anfang an mit Füller geschrieben, so wie in unserer Schule jetzt auch noch. Mit dem Füller ging es 6 Wochen nach dem Schulanfang los und es wurde auch gleich mit Schreibschift begonnen.Heutzutage an vielen Schulen undenkbar. In Deutsch z.b. auch, früher wurden viele Diktate geschrieben, heute kaum noch. Unsere Lehrerin macht das aber trotzdem noch. Von Mathe das hab ich auch schon gehört. weiß aber nicht genau, was andere schulen so machen. Wir haben hier eine kleine ländliche Schule und da läuft vieles noch wie früher ( Frontalunterricht...).

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Re: Beitrag über G8 bei Stern TV

Antwort von dhana am 01.03.2011, 11:26 Uhr

Hallo,

aber wenn es bei euch immer schon so war - dann ist ja auch nicht der Stoff von 9 Jahren in 8 Jahre gestopft worden?

Problem ist doch einfach, das in den Bundesländern, in denen das G8 neu eingeführt wurde - es ein ewiges Flickwerk ist, nix ganzes und nix halbes - jeder wurscheltet irgendwie vor sich hin - manche Schulen schaffen die Umstellung gut, andere dagegen nicht.

Warum wurde dann nicht einfach ein G8-Lehrplan ( samt Schulbücher) übernommen?
Aber da ist das anspruchsdenken der ehemaligen G9-bundesländer ja zu hoch, die müssen das Rad ja erst wieder neu erfinden - auf dem Rücken der Kinder.
Aber da hilft das Argument, bei uns klappt das immer schon ja nicht weiter - denn der Lehrplan wird hier ja nicht übernommen - dann könnt es ja mal klappen ;-)

Es ist ja nicht die Länge der Schulzeit, die angeprangert wird - sondern die Umsetzung, die nicht funktioniert...
Und es funktioniert einfach nicht...

Lg Dhana

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