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Thema Alkohol

Thema: Thema Alkohol

Hallo zusammen! Aus aktuellem Anlaß eine Frage zum Thema Alkohol. Meine Tochter hat zum wiederholten Male erzählt, die Eltern einer ihrer Freundinnen würden es tolerieren, dass die Kids unter deren Aufsicht Alkohol konsumierten. Die Freundin feierte am Wochenende ihren 15. Geburtstag. Die Kinder, entsprechend alle um die 14/15 Jahre, haben mit einem Gläschen Sekt angestoßen und danach durften sie noch ein Bierchen trinken. (Meine Tochter war an diesem Tag wegen Krankheit nicht mit dabei, allerdings bei anderen Gelegenheiten...) Ich schätze, die Intention der Eltern ist, dass die Kids lieber in geschütztem Rahmen kontrolliert trinken sollen, als dass sie sich irgendwo draußen heimlich betrinken. Gerade im Umfeld meiner Tochter war die Thematik im letzten halben Jahr allerdings sehr brisant, inkl. Beteiligung der Polizei und Krisengesprächen mit der Schule... Ich habe gestern mit meinem Mann darüber gesprochen. Wir sind (auch aufgrund der Vorkommnisse der letzten Zeit) der Meinung, dass das ein absolutes No-Go ist und dass das Trinken nicht auch noch toleranterweise "unterstützt" werden sollte. Wir beziehen von jeher klar Stellung und untesagen unserer Tochter den Konsum von Alkohol. Ob sie sich immer dran hält steht auf einem anderen Blatt. Ich bin nicht weltfremd... Wie seht ihr das bzw. wie handhabt ihr das? LG!

Mitglied inaktiv - 11.03.2020, 19:16



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Alkohol ist ab 14 erlaubt wenn die eigenen Eltern anwesend sind. Also fremden Kindern dürfen die nichts geben und ich würde mit ihnen reden falls es dein Kind betrifft. Viel wichtiger finde ich aber das Kind zu stärken dass es noch nicht trinkt!

von lilly1211 am 11.03.2020, 19:49



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Also ich würde nie irgendwelchen minderjährigen Besuchern in meinem Haus Alkohol anbieten, auch nicht ein Gläschen zum Anstoßen. Allerdings bin ich grundsätzlich sehr liberal. Alkohol ist für mich Genussmittel. Und so haben wir das auch den Kindern vermittelt. Dazu gehörte auch das Probieren zu Hause. Mein Großer bewegte sich früh in einem Umfeld, wo er mit Alkohol in Berührung kam. Seine Freunde waren mindestens 2 Jahre älter und der Tanzsport führte ihn auf etliche Ballnächte. Er ist heute 20 und trinkt hier bei uns mal ein Gläschen Wein oder Champagner. Ist er in Bars und auf Parties unterwegs, dann darf es gerne auch der eine oder andere Cocktail sein. Allerdings würde er sich nie sinnlos betrinken, er schätzt edle Zutaten und da geht eben finanziell wenig und schon gar nicht täglich. Bier, Billigsekt oder billige Spirituosen sind ein no Go. Töchterlein ist jetzt 18 und trinkt wenn sie mal hier ist ein Gläschen Wein oder ein Gläschen Champagner zum Anstoßen. Auf Parties geht sie kaum und wenn dann trinkt sie einen Cocktail und nicht mehr. Bier würde sie nie trinken. Meine Jüngsten sind 14 und 16 und beide militante Antialkoholiker. Die stoßen noch mit Apfelsaft an, weil sie das so wollen und dazu stehen. Wir haben es bei allen gleich gehandhabt und die Ergebnisse sind trotzdem sehr unterschiedlich.

von Graupapagei3 am 11.03.2020, 19:59



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Ich persönlich bin "pro Alkohol". Ich würde es erwarten, dass vor einer solchen Situation die Eltern der Kinder gefragt werden, ob das ok sei. Aber für mich wäre es das. Mir ist es lieber, mein Kind hat unter kontrollierter Ausgabe zuhause mal gemerkt, was Alkohol mit Kopf und Körper macht, als dass es völlig unwissend auf der ersten "richtigen" Party ausversehen einen Vollrausch erleidet, weil es die Wirkung absolut nicht einschätzen kann. Gerade bei Jugendlichen sind doch diese süßen Liköre (Waldmeister, Baileys, Einhornlikör, 42 usw) beliebt. Die sind so pappsüß und süffig, dass da schnell mal 3,4,5 hintereinander weggetrunken werden. Und dann kommt nach 30 Minuten der Hammerschlag vor den Kopf. Gerade wenn der Körper Alkohol nicht kennt, ist es ja noch mal intensiver. Wenn ich mich an mein erstes Glas Wein nach Schwangerschaft und Stillzeit erinnere... huiiii da brannten sofort die Lampen. Daher bin ich absolut dafür, ein Kind ab einem gewissen Alter (ob jetzt 14 oder 15 oder 16... keine Ahnung) mal (!!!!) kontrolliert "testen" zu lassen. Haben meine Eltern mit mir auch so gehandhabt und das fand und finde ich sehr vernünftig.

von Summer80 am 11.03.2020, 20:13



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Fremden Kindern würde ich nie Alkohol anbieten. Meine dürfen alles probieren, tun sie aber nicht, nicht mal alkoholfreies Bier. Ich habe das zuhause noch nie verboten, aber sie sind strikt dagegen. Im Restaurant stellt mal meinem Sohn immer einen Schnaps hin, da ihn keiner für 15 hält. Er würde ihn nie trinken, deshalb trink ich zwei. Meine Große hat immer gern probiert, auch schon als sie klein war. Sie sagt auch jetzt auf keiner Party nein. Wenn Alkohol keine Kalorien hätte, würde sie mehr trinken. sie wird aber 24 und muss das selbst entscheiden. Eine Geburtstagsparty der Kinder ist bei uns alkoholfrei. Wenn Fremde meinen Kindern Alkohol anbieten würden, wäre ich stinksauer und würde das ansprechen.

von Cata am 11.03.2020, 21:46



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Aus deiner Sicht: Da ihr wisst , wie es dort läuft ueberollt euch das nicht, daher euer Kind vorher darauf vorbereiten, eben abzulehnen. Wobei ich das sportlich sehe, es wäre unter Aufsicht und mit Freunde n...was besseres kann keinem teen passieren, wenn man probieren möchte. Aus der Sicht der anderen Familie: Ich selber bin auch so, lieber mit mir und ich hab die Hand darüber , als unerfahren allein. ABER diese Überzeugung würde ich nie auf fremde kids übertragen , denn ich bin nicht deren Erziehungsberechtigten . Da ich auch weiss, wie andere Eltern da ticken , würde ich dies auf keinen Fall herausfordern. Mit den Eltern reden , das es dabei euch so läuft und bitten , das Kind zu stärken, nein zu sagen oder nicht zu uns lassen( da hätte ich auch verstaendiss) , denn niemand muss die Regularien anderer Familie als ihre annehmen , noch will man jemanden reformieren.

Mitglied inaktiv - 11.03.2020, 21:59



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Es geht wohlgemerkt nicht ums "mal Probieren"! Dagegen hätte ich bei uns zu Hause vllt. nichts gehabt - wenn sie hätte probieren wollen... Aber sie hat nie Interesse gezeigt, darum war das nie Thema. Dafür wurde in der Freizeit mit der Clique (es handelt sich um 13-15-jährige) umso öfter und umso mehr "probiert", weswegen wir Eltern u.a. auch schon 'Krisen-Gespräche" untereinander hatten. Wir haben uns als Familie mit der Thematik intensiv auseinandergesetzt und viel miteinander geredet. Wir versuchen, unsere Tochter zu stärken und im Alltag einfach "da" zu sein, aufmerksam zu sein. Ich bin realistisch - ein Verbot bringt wahrscheinlich nicht viel. Aber ich beziehe klar Stellung und rede mit ihr über die Gefahren und zeige eventuelle Folgen auf. In dieser Situation als (betroffene) Eltern den Alkoholkonsum dann noch ganz liberal zu "unterstützen", finde ich absurd, ja! (Wie geschrieben, es geht nicht ums Probieren - die Kids haben alle bereits ihre Erfahrungen gemacht - und da waren Bier und Likör noch harmlos...)

Mitglied inaktiv - 11.03.2020, 22:36



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ich war erschüttert als meine mit damals erzählte dass sie mit 14 bei anderen Leuten Sekt abgeboten bekam Unter 16 gabs bei uns nichts Wir atten damals Elternabende mit Polizei und Schulpsychologin weil in dem Alter das heftig wurde ich darf das von daheim aus und dann mit zur Schule genommen am Wochenende am Bahnhof zum Trinken verabredet daheim tolerieren ist für manche ein Freibrief ( nicht für alle) Unser Jüngste ist 18 und verweigert Alkohol seit sie die große Schwester damals sturzbetrunken erlebt hatte die auch kurz vor 16 abgefüllt wurde im Bereich Jugendclub, gab ne Anzeige von uns aus, geht garnicht, nanach hat sie aber auch Ewig nichtsmehr getrunken dagmar

von Ellert am 12.03.2020, 06:10



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Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass meine Tochter mit 13 Jahren auf dem 14. Geburtstag ihrer Freundin Sekt bekommen hat. Ich fand das unverantwortlich von der Mutter. Sie kann für ihr eigenes Kind entscheiden, aber nicht für fremde. Ansonsten sind wir da eher locker und lassen sie daheim auch probieren, wenn sie will (und wir ausnahmsweise mal was trinken). Da in ihrer Klasse einige Mitschüler Alkohol trinken, sogar während des Unterrichts, ist das Thema nah und aktuell. Sämtliche Aufklärungsaktionen der Schule und Behörden scheinen bei vielen Kindern nicht mehr zu greifen. Der "Sektrausch" hat ihr schon ein bissl Angst gemacht und an den besoffenen Russen, den wir aus einem See gezogen haben, als sie drei oder vier Jahre alt war, erinnert sie sich immer noch. Ich weiß, dass sie nicht nichts trinken wird auf Partys. Und sie weiß, dass sie sich an Getränke wie Radler halten oder selbst mischen soll, falls es denn Alkohol sein muss. Aktuell ist sie aber eh kaum unterwegs.

von Häsle am 12.03.2020, 08:05



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Ich finde auch, dass es ein No Go ist, 15jährige kontrolliert an den Alkohol heranführen zu wollen. Es sind in Deutschland knapp 2 Millionen Menschen (das ist jeder 40.) alkoholabhängig und ca. 75.000 sterben jährlich (!) daran. Das sind nicht nur schlichte Gemüter oder Leute mit Problemen - sondern es betrifft sämtliche Bildungsgrade, Charaktertypen und Gesellschaftsschichten, niemand kann sich hier sicher sein, dass es das eigene Kind nicht betreffen wird. An die Pro-Alkohol-Mütter: Stellt Euch vor, es gäbe jedes Jahr 75.000 Tote durch den Konsum von Orangensaft. Würdet Ihr Euer Kind möglichst schon mit 15 Jahren an Orangensaft heranführen? Das käme Euch vermutlich völlig schwachsinnig vor, und das wäre es auch. Dasselbe gilt für Alkohol. Ums klar zu sagen: Ich trinke gelegentlich (vielleicht einmal die Woche) auch ein Glas Rotwein. Ich hätte aber kein Problem damit, wenn der Zugang zu Alkohol nicht schon für Minderjährige möglich wäre, das ist wirklich fahrlässig. Wer die Zahlen nachlesen will: https://www.aktionswoche-alkohol.de/presse/fakten-mythen/zahlen-und-fakten/

von Hexhex am 12.03.2020, 08:28



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Meine Töchter sind inzwischen volljährig, aber als sie so um die 15 waren, hatten wir dasselbe Problem. Den meisten Eltern außer uns war es total egal, sie haben Feiern bei sich zuhause mit Alkohol toleriert, ab 16 sogar harte Sachen. Ich habe das nie verstanden und meinen Töchtern klar gesagt, dass ich zwar nicht kontrollieren kann, was sie auf den Parties machen, dass ich aber erwarte, dass sie sich an die geltenden Gesetze halten, d.h. kein harter Alkohol bis 18 und Bier nur in Maßen. Ich hätte es auch nicht toleriert, wenn sie besoffen gewesen wären, dann wäre Schluss mit Parties gewesen. Ab 16 habe ich zugelassen, dass sie bei uns zuhause auf Feiern Sekt trinken. Glücklicherweise haben sich meine beiden an die Vorgaben gehalten. Aber ich fand es von den anderen Eltern unmöglich. Besonders, da viele Kinder offensichtlich nicht mit den ihn gewährten Freiheiten umgehen konnten, ich habe mehr als einmal vollgekotzte Vorgärten/Bürgersteige gesehen, wenn ich meine Mädels abgeholt habe. Schien die gastgebenden Eltern aber nicht weiter zu stören. Silvia

von Silvia3 am 12.03.2020, 08:32



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Das ist hier auch ein Problem, bei dem ich einen anderen Umgang mit der Thematik finden musste, als ich es mir gewünscht hätte (meine Mutter war Alkoholikerin, deshalb bin ich für die Thematik ziemlich sensibilisiert). Wir haben das - eigentlich - schon recht früh mit unseren Kindern thematisiert und sie auch dahingehend beraten, aber sie natürlich auch nicht zu Hause "eingesperrt". Meine Tochter hat ab 16 auf jeden Fall auch ab und zu härtere Sachen (Joster ) getrunken als es erlaubt gewesen wäre, weil sich immer genug ältere Geschwister gefunden haben, die etwas "besorgen" konnten. Sich davon übergeben hat sie sich auch einmal, danach war meinerseits aber auch erst mal Sense mit "Party". Leider hatte ich diesbezüglich zwar Unterstützung durch meinen Mann, aber nicht durch ihren Vater, der mich da zu "pingelig" fand. Auch in ihrer WG wird feuchtfröhlich gefeiert, aber inzwischen ist sie fast 20 - ich kann zwar immer noch sagen, dass sie aufpassen soll (wobei mir zugutekommt, dass sie als Fast-Veganerin sowieso weniger "verträgt"), aber ansonsten ist sie eben selbst verantwortlich. Toll finde ich das nicht. Ich bin aber auch jemand, der zwar ab und zu mal aus "Genuss" oder zum Anstoßen einen oder zwei (!) Longdrinks oder ein Biere oder einen Sekt oder Prosecco trinkt, aber mehr auch nicht, weil ich es einfach nicht vertrage und es mir nicht leisten kann, am nächsten Tag eine Matschbirne zu haben. Unser Sohn (15) hat hier zu Hause schon mal ein Schlückchen Sekt oder Wein probiert (und mag den Geschmack), trinkt aber auf Feten nicht, weil er (Zitat) "Angst hat, mies draufzukommen". Er hat nämlich in seinem weiblichen Freundeskreis, der ziemlich groß ist, schon öfter bei Heulattacken nach Alkohol getröstet oder "betreut" und ist selbst eher eine sensible Seele. Bisher habe ich das Gefühl, auf seine Vernunft bauen zu können. Ich weiß aber auch von einigen Eltern, die freien Zugriff auf die heimischen Spirituosen erlauben. Ich würde deshalb keine "Nachforschungen" anstellen und Leute anzeigen, aber Kacke finde ich es. Und vermittle das meinen Kindern auch so.

Mitglied inaktiv - 12.03.2020, 09:06



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….Kind wird jetzt am WE auf eine Party gehen. Wir haben hier für ihn Alkohol untersagt. Ich hoffe Kind hält sich dran, ich kann ihm ja schlecht hinterher laufen. Aber da bin ich aktuell ganz optimistisch. Alkohol darf Teen nur in unserem Beisein trinken. Das wäre Bier, Radler oder eben den Sekt zum anstoßen bei Familienfeiern. So thematisieren wir das auch.

von Caot am 12.03.2020, 09:30



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Nur noch mal um Missverständnisse auszuräumen: Ich habe oben geschrieben, dass ich von anderen Eltern erwarten würde, dass vorher gefragt wird, ob es ok ist. Natürlich würde ich vor einem Alkoholausschank an Minderjährige mit den Erziehungsberechtigten abklären, ob das okay ist. Und das wäre dann auch höchstens ein Glas Sekt oder ein Bier. Natürlich nach Absprache mit den Eltern. Unabgesprochen würde ich auch keinem anderen Teen einfach Alkohol geben. Und wegen dem Orangensaft: der Vergleich hinkt etwas. Es geht ja nicht darum, ein Kind an etwas schädliches heranzuführen, sondern ihm in kontrolliertem Maße zu zeigen, wie alkohol wirkt. Alkohol wirkt sich ja auf den ganzen Körper aus und verursacht Rauschzustände. Und um mein Kind vor einem Totalabsturz auf der ersten Party zu bewahren, würde ich ihm vorher einmal in kontrolliertem Rahmen zeigen, was Alkohol im Körper auslöst. Ich würde mein Kind auch nicht an einer Zigarette ziehen lassen, damit es sich daran gewöhnt. Wenn mein Kind auf einer Party der Meinung sein wird, dass es plötzlich mal rauchen will und direkt 10 Zigaretten wegzieht, dann kann ich das nicht verhindern. Das wird allerdings nicht die gleichen akuten Folgen haben, wie ein Vollrausch bei dem gegebenenfalls der Magen ausgepumpt werden muss. Versteht man was ich meine? Es geht nicht darum, Kinder an schädliche Substanzen heranzuführen, sondern sie vor einer akuten Gefahr zu schützen. Wenn ich nicht weiß, wie Alkohol in meinem Körper reagiert, kann ich mich damit an einem Abend fast ins Koma saufen. Wenn mein Kind außerhalb von meiner Kontrolle Zigaretten probieren möchte, dann wird ihm höchstens schlecht.

von Summer80 am 12.03.2020, 18:19



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Jeder Teenie weiss das Alkohol Räusche macht ob man den Körper mit Kleinmengen gewöhnt und Räusche verhindert wage ich zu bezweifeln. Sie trinken in Gesellschaft und wenn andere drei Gläser toll finden ist es Typsache zu wederstehen oder mitzumachen um nicht uncool zu sein. Alkohol ist Rauschmittel meine klare Aussage, hier nicht unterstützt im Bereich unter 16, danach auch ungerne und mit Bemerkungen. Wir trinken extrem selten Alkohol, ich hatte zwei Großväter die Alkoholiker waren sehe das eine Glas Sekt nicht locker, erst recht nicht unter 14. Warum sollte man mit 14 Alkohol trinken der OFT ( manchen schmeckt es ja) garnicht lecker ist ? Bier ist für viele nicht lecker, das Argument dann misch halt Limo dazu - warum ? Damit man es trinken kann und nicht schmeckt ? Dann doch gleich Limo pur ! Wo ist die Grenze zwischen, ach trink doch ein Glas das schadet nichts und dem test beim nächsten mal zwei zu versuchen oder drei ? Eigentlich iste s Illusion Kinder von etwas abzuhalten was man nicht möchte ob Alkohol Nikotin oder Sex wenn sie es wollen wird es gemacht Man lebt vor, erklärt, hofft und vertraut auf das Umfeld. Aber ich würde es nicht aktiv unterstützen dagmar

von Ellert am 12.03.2020, 18:32



Antwort auf Beitrag von Ellert

Das hängt viel damit zusammen, welche Erfahrungen man selber gemacht hat und ob man wie ihr Alkoholkranke in der Familie hat. Wenn man da vorbelastet ist, sieht man es natürlich enger. (So wie ich mit meinem Fahrradhelm-Spleen ;-). Ich kann das also schon nachvollziehen). Ich bin eigentlich ganz froh, dass meine Tochter ihren ersten harmlosen Rausch von dem o.g. Sekt hatte, und dass sie deswegen jetzt echt Respekt vor dem Alkohol hat. Die nächsten Partys bei den Jungs ihrer Klasse waren nämlich nicht so harmlos und überwacht. Da hat sie keinen Tropfen getrunken und sich früh abholen lassen, als sie merkte, dass die Jungs und ein paar Mädels zu viel getrunken hatten (13- bis 15-Jährige!). Auch das gibt ihr zu denken. Ich hoffe, sie bekommt das mit den "Suchtmitteln" so hin wie ich damals. Ich war ziemlich gemäßigt unterwegs und vergleichsweise vernünftig.

von Häsle am 12.03.2020, 18:45



Antwort auf Beitrag von Ellert

Nein, da hast du mich falsch verstanden. Es geht nicht darum, ein Kind an Alkohol zu "gewöhnen", damit es mehr verträgt. Es geht darum, es selber mal kontrolliert spüren zu lassen, was dann plötzlich im Körper passiert. Wie Hase weiter unten schreibt: Respekt vor der Wirkung von Alkohol schaffen. Mir fällt das deutsche Pendant gerade nicht ein, aber "awareness" im Englischen trifft es ganz gut.

von Summer80 am 12.03.2020, 18:56



Antwort auf Beitrag von Häsle

Wie gesagt, hier n der Klasse akut in dem Alter waren die Eltern dabei die keine Anstalten machten die Sauferei zu unterbinden und am Elternabend meinten das sei normal mit 13 zu trinken das wra schon immer so meine geht nichtmehr auf solche Partys, sie findet den Kontrollverlust der anderen so abschreckend würde sie Alkohol mögen, trinken würde sie ihn alleine deswegen nicht Die beiden anderen trinken mal nen Cocktail aber an Punkt X ist Schluss der Vollrausch der Großen reichte. ich bin der Spielverderber-Spiesser war noch nie betrunken evtl auch wegen der Vorbelastung dagmar

von Ellert am 12.03.2020, 19:37



Antwort auf Beitrag von Ellert

Die Eltern haben wohl ein paar Mal "nachgeschaut". Keine Ahnung, ob es denen egal war oder ob sie auch besoffen waren. Die Jungs nehmen im Winter Glühwein, im Sommer Bier in ihren Thermobechern mit zur Schule. Bei der Faschingsfeier (vormittags) in der Schule musste einer von ihnen von den Eltern abgeholt werden, weil er wegen Wodka durch die Aula stolperte. Rauchen ist eh cool und gekifft wird auch. Das sind Achtklässler aus "gutem Haus" in einer Kleinstadt.

von Häsle am 12.03.2020, 20:37



Antwort auf Beitrag von Häsle

hier auch gerne mal gekifft ich wüsste nichtmal wie das riecht ne Mitschülerin meiner Kleinen sagt der Spint neben Ihr riecht nach Hasch... Alles normal, Wodka in der Wasserflasche war bei uns damals der Anlass für die Sitzung mit der Polizei und da am Elternabend waren wirklich Eltern dabei die finden das nicht schlimm also tolerieren ist auch nicht das was verantwortungsvollen Umgang bringt. Alkohol ist einfach gesellschaftsfähig dagmar

von Ellert am 13.03.2020, 10:33



Antwort auf Beitrag von Ellert

Traurig, aber auch hier leider bittere Realität!

Mitglied inaktiv - 13.03.2020, 12:17



Antwort auf Beitrag von Ellert

Das ist hier auch so. Und, glaub mir: Wenn du einmal durch 'ne Haschwolke durchgelaufen oder -geradelt bist, weißt du, wie das riecht Hier sind es auch schwerpunktmäßig Kinder aus wohlsituierten Elternhäusern, die ziemlich viel Alkohol konsumieren und auch rauchen und kiffen.

Mitglied inaktiv - 13.03.2020, 19:06



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das geht querbeet durch alle Schichten dagmar

von Ellert am 13.03.2020, 19:47



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Ich arbeite ehrenamtlich mit Jugendlichen,und erlebe da so einiges,da ist es mir lieber meine Mädchen haben Zuhause Mal was probiert und wissen auch wie Alkohol schmeckt,zum einen wird ihnen dann nichts untergejubelt und zum anderen müssen sie es nicht woanders probieren und stürzen irgendwo völlig ab,machen sich zum Depp oder schlimmeres. Ich habe auch Eltern gehabt die genervt von der Tochter waren und ernsthaft dachten sie seien nicht verpflichtet ihre völlig betrunkene Tochter abzuholen(mit dem Hinweis dass wir dann die Polizei einschalten damit ihr nichts passiert waren sie dann komischerweise kooperativer) Allerdings rede ich von mal Nippen und keinen ganzen Gläsern,ab 16 hat meine Große Mal zu ganz besonderen Anlässen ein Glas Sekt getrunken,das ist es aber eigentlich,sie wird bald 18 und wusste noch nicht Mal dass sie sich Wein und Bier selber kaufen dürfte. Ich käme aber nie auf die Idee anderen Kindern Alkohol anzubieten.

Mitglied inaktiv - 12.03.2020, 19:48



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ich hatte es bei kind1 schon mit 12jährigen schnapsdrosseln zu tun, was für mein kind absolut abschreckend war. zum 16.geb hatte ich dann mal angeboten, mit ihr selbst ein glas sekt zu trinken, wurde dankend abgelehnt, in meiner gegenwart trinkt sie auch heute nichts bis wenig (wird 25). zwei toomuch-events gab es, das war's (16,5 und 19). kind2 ist da etwas neugieriger und ich war kein fan von probieren lassen, aber: ich habe es getan. im urlaub durfte von allem niedrigprozentigen einen schluck nehmen. partys gibt es wenig und wenn, dann ist meine ansage, dass ich nicht angelogen werden will, WENN ich frage was und wieviel sie getrunken hat. so fahren wir ganz gut, dem kind schmeckt bier, sie gab zu an silvester und auf einer jugendheimpartY 2 corona getrunken zu haben, sie wird eh in kürze 16, dann gibts nix mehr zu verbieten. dass alkohol umbringen kann, weiß ich, aber nicht jeder, der alkohol trinkt stirbt. so halte ich es ein bissl mit häsle und vertraue. einmal hat es ja schon geklappt.

Mitglied inaktiv - 12.03.2020, 20:07



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Nur noch mal als Anhang: mir ist ganz wichtig, das meine Tochter mir vertraut. Heißt ,auch wenn sie mal betrunken irgendwo ist und nicht heimkommt, sie kann immer auf mich zählen ,ich hole sie ,auch mitten in der Nacht und sie bekommt dann auch kein Donnerwetter, denn einen Vollrausch zu haben ist schon Strafe genug. Danach würde ich mit ihr reden aber ohne Vorwürfe , sondern an iheren verstand apelieren. Ich selber hatte ca 5 Abstürze als teen, danach war ich kuriert für alle Zeiten, denn so sche....se wollte ich mich nie wieder fühlen. Meine grenzen hatte ich somit schon sehr früh erkannt.

Mitglied inaktiv - 12.03.2020, 21:45