Dr. med. Vincenzo Bluni

PMS - agnolyt

Antwort von Dr. med. Vincenzo Bluni

Frage:

sehr geehrter herr dr. bluni

da ich schon immer an PMS leide, sehr stark, übelkeit, angstzustände, schmerzen rücken und unterleib, zittern innerliche unruhe,

habe ich immer bonasanit eingenommen, nur ich merke zeit kurzem das die nicht mehr helden,
eine freundin hat mir agnolyt kps empfohlen.

wie sind die verträglich, will was die wirklich helfen bei pms.

bonasanit habe ich immer 10 tage vorher eingenommen

und agnolyt wie muß man des einnehmen

gibt es nebenwirkungen

danke

von selime am 08.11.2009, 12:08 Uhr

 

Antwort auf:

PMS - agnolyt

Hallo,

1.ja, dabei handelt es sich um Mönchspfeffer, der dabei gut eingesetzt werden kann.

2. Der Mönchspfeffer (Agnus castus) findet Anwendung in der Behandlung von Gelbkörperschwäche, bei Frauen mit Fertilitätsstörungen, ungeklärter Sterilität und ausgebliebener Blutung. Bei all diesen Krankheitsbildern kann der Mönchspfeffer seine Wirkung offensichtlich entfalten, indem er die Produktion des Hormons Prolaktin in der Hirnanhangsdrüse hemmt. Gleichzeitig beeinflusst er dadurch positiv Beschwerden in der Brust und die Stimmungslage (Lustlosigkeit). Er kann durch seine Wirkung zu einer Zyklusnormalisierung beitragen/führen. Bis zur Wirkung sollte über mindestens 3 Monate therapiert werden.

3. Das prämenstruelle Syndrom (PMS) wird definiert als regelmäßig in der zweiten Zyklushälfte (Lutealphase) auftretende, ausgeprägte körperliche und psychische Beschwerden.

Das PMS tritt in milder Form bei etwa jeder vierten Frau auf, eine behandlungsbedürftige Ausprägung wird bei etwa 5% aller Frauen angenommen. Die Erstmanifestation ist meist ab dem 3.Lebensjahrzehnt.

Die Symptome sind außerordentlich vielfältig, wobei im Vordergrund Mastodynie (Brustbeschwerden), abdominale Beschwerden mit Völlegefühl, Übelkeit und Aufgetriebensein, Ödeme, Kopfschmerzen, Depressionen, Angstzustände, Konzentrations-schwierigkeiten, Libidoveränderungen und abnormes Eßverhalten stehen. Diese kurze Auflistung ist aber nicht vollständig, da bei 350 Studien annähernd 200 (!) verschiedene Symptome genannt wurden.

Ohne hier jetzt ins Detail zu gehen (Sie können in einer der Suchmaschinen hierzu reichlich Informationen finden),
scheinen regelmäßige körperliche Aktivität und ausgewogene Ernährung mit Aufnahme ungesättigter Fettsäuren einen günstigen Einfluss auszuüben.

Darüber hinaus:

Pflanzliche Präparate mit Auszügen aus Mönchspfefferfrüchten (Agnus castus)

Ovulationshemmer (bspw. die Pille)

Stimmungsaufhellende Präparate (Antidepressiva)

Vitamin B6

VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 08.11.2009

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