Dr. med. Vincenzo Bluni

Fehlbildungen durch Bi Oil (Retinyl) in der Schwangerschaft?

Antwort von Dr. med. Vincenzo Bluni

Frage:

Hallo,
Ich bin in der 33. SSW und gerade sehr besorgt! Ich benutze seit dem ich von meiner Schwangerschaft weiß (ca. seit der 6.SSW) mehrmals täglich das Pflegeöl Bi Oil, um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen.
Ich habe erst jetzt den Inhaltsstoff Retinyl entdeckt (und seine mögliche schädliche Wirkung).
Ich mache mir jetzt große Vorwürfe, dass mein Baby Fehlbildungen haben könnte, da ich das Produkt nicht erst wie empfohlen ab dem 2. Trimester, sondern seit der 6. SSW benutzt habe und es auch täglich häufiger als empfohlen nur 2x täglich, sondern oft auch schon 4x täglich großzügig auf dem Bauch aufgetragen habe.
Können Sie mir bitte sagen, ob ich Grund zur Sorge habe? Ich mache mir gerade total den Kopf wegen der schon frühen und häufigen Einnahme!!

von Bernina30 am 22.02.2018, 15:56 Uhr

 

Antwort auf:

Fehlbildungen durch Bi Oil (Retinyl) in der Schwangerschaft?

Hallo Bernina,

es ist richtig, dass verschreibungspflichtige Vitamin-A-haltige Medikamente, wie sie z.B. bei der Akne eingesetzt werden, in der Schwangerschaft nicht erlaubt sind, bzw. nach deren Anwendung die Frauen über einen Zeitraum von etwa ein bis zwei Jahren sicher verhüten müssen, weil dieses zu schweren Missbildungen führen kann.

Dieses ist unter normalen Umständen bei denen im deutschen Fachhandel erhältlichen Kosmetika für die Haut nicht der Fall, so dass wir in aller Regel die meist Entwarnung geben können.

Ich gehe einmal davon aus, dass dieses auch bei dem genannten Produkt der Fall ist, wenn man dazu die Ausführungen des Herstellers liest.

Jedoch empfehle ich Ihnen, sich mit dieser Frage in jedem Fall auch an unseren Experten für Embryonaltoxikologie, Herrn Dr. Paulus zuwenden.

Herzliche Grüße VB

von Dr. med. Vincenzo Bluni am 22.02.2018

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